Soll die Auflistung des Inhalts eines Geräts einem anderen Prozeß bereitgestellt werden, gehen Sie wie folgt vor:
Sollen die Ergebnisse mehrerer C-Kompilierungen zusammengefaßt werden, geben Sie folgende Befehle ein:
1> sc >pipe:11 milk.c
1> sc >pipe:11 snap.c
1> sc >pipe:11 crackle.c
1> sc >pipe:11 pop.c
1> TYPE pipe:11
Zur Verwendung von Kanalnamen geben Sie folgenden Befehl ein:
Mit diesem Befehl wird die Auflistung an die Pipe "alles" gesendet.
1> COPY #?.c TO >pipe:all_c/32000
Mit diesem Befehl wird ein Kanal namens "all_c" und eine Puffergröße von 32000 Byte angegeben.
Soll die maximale Pufferanzahl 5 sein, geben Sie folgendes ein:
Mit diesem Befehl wird ein Kanal ohne Kanalnamen erstellt. Dabei sind maximal 5 Puffer zulässig.
Soll eine Befehlsdatei erstellt werden, mit der jeder beliebige AmigaDOS-Befehl für den Inhalt eines Verzeichnisses, einschließlich der Unterverzeichnisse und deren Inhalt, aufgerufen werden kann, geben Sie mit Eds (s.o.) die folgende Befehlsdatei ein und speichern Sie sie als "S:RPAT":
.KEY COM/A,PATH,OPT,RD
; Befehl als Argument COM, Pfad zum Verzeichnis-
;baum als PATH eingeben, der verarbeitet wird,
;falls nicht aktuelles Verzeichnis, ggf. Option
;für den Befehl als OPT eingeben. Für RD müssen
;Sie nichts eingeben.
;
.BRA {
.KET }
FAILAT 21 ; nicht abbrechen, falls LIST keine
;Elemente findet
; zunächst Dateien suchen, dann Skript generieren: LIST >T:trf{$$} "{PATH}" FILES
LFORMAT=" {COM} *"%p%n*" *"{OPT}*"
IF EXISTS T:trf{$$}
;Dateien gefunden, neue Befehlsdatei aus-
;führen und "aufräumen"
EXECUTE T:trf{$$}
DELETE T:trf{$$}
ENDIF
;
;Unterverzeichnisse suchen, für jedes RPAT
;aufrufen:
LIST >T:trd{$$} {RD} "{PATH}" DIRS LFORMAT="RPAT *"{COM}*" *"%p%n*"
*"{OPT}*" RD=.{RD}"
; Mit dem Argument RD werden Punkte an die Namen
;der temporären Befehlsdateien angehängt, um
;Verzeichnisebenen zu unterscheiden.
;
IF EXISTS T:trd{$$} {RD}
; Unterverzeichnisse vorhanden, neue Befehls-
; datei ausführen und "aufräumen"
EXECUTE T:trd{$$} {RD}
DELETE T:trd{$$} {RD}
ENDIF
Sie müssen das Schutzbit "s" für die Befehlsdatei RPAT aktivieren. Außerdem muß sich die Datei bei Ausführung des Befehls RPAT im Suchpfad befinden. Vergleichbare Methoden können Sie den Befehlsdateien "S:SPAT" und "S:DPAT" entnehmen, die zusammen mit Ihrem System geliefert werden. Im Anhang B.2.2 finden Sie Näheres zu SPAT und DPAT.