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Zugreifen auf die erweiterten Menüs von ED

Über die vorgegebene Datei "S:Ed-startup" wird eine vereinfachte Gruppe von Menüs für den Texteditor ED konfiguriert. Darüber hinaus ist eine erweiterte Gruppe von Menüs in den Texteditor ED integriert, die weitere Optionen enthält. Diese erweiterte Gruppe wird bereitgestellt, wenn Sie die Datei "Ed-startup" so umbenennen, daß sie nicht ausgeführt wird.

Soll auf die erweiterten Menüs des Editors ED zugegriffen werden, geben Sie folgenden Befehl ein:

1> RENAME S:Ed-startup TO S:Ed-startup.nein

Arbeiten mit einer einzigen Shell

Sie können zwar gleichzeitig mit mehreren Shell-Fenstern arbeiten, aber möglicherweise wollen Sie vermeiden, daß sich auf dem Workbench-Bildschirm mehrere Shell-Fenster überlagern. Wenn Sie ein Programm von einer Shell aus starten, wird das zugehörige Shell-Fenster in der Regel während der Ausführung des Programms vom jeweiligen Programm übernommen. Zwangsläufig müssen Sie zur Eingabe weiterer Befehle eine andere Shell öffnen. Mit den folgenden Methoden können Sie dies vermeiden und eine beliebige Anzahl von Programmen von einem Shell-Fenster aus starten.

Soll ein Programm so im Hintergrund ausgeführt werden, daß die Shell-Eingabeaufforderung wieder angezeigt wird, verwenden Sie den Befehl RUN:

1> RUN DMC OPT def RHYME on
[CLI 2]
1>

Die Meldung in eckigen Klammern gibt die Nummer des neuen Prozesses an, der zum Ausführen des Programms gestartet wurde. Die Eingabeaufforderung wird sofort wieder angezeigt.

Selbst wenn ein Programm mit dieser Methode gestartet wurde, kann das Shell-Fenster erst verlassen werden, wenn alle von der Shell aus gestarteten Programme verlassen wurden. Um dies zu vermeiden, können Sie ein Programm unter Verwendung der Umleitungsfunktionen von der Shell lösen.

Zum Lösen eines Programms von der Shell rufen Sie es mit dem Befehl RUN auf. Dabei geben sie an, daß die Ausgabe zum Gerät NIL: umgeleitet werden soll:

1> RUN >NIL: MultiView 8SVX/Muster
[CLI 2]
1>

Jetzt können Sie das Shell-Fenster ggf. schließen.

Hinweis:

Durch Umleitung zum Gerät NIL: wird auch vermieden, daß die vom Programm für die Konsole generierten Ausgabedaten im Shell-Fenster erscheinen.

Hinzufügen von Piktogrammen

Soll ein Piktogramm für eine Datei oder ein Verzeichnis hinzugefügt werden, können Sie unter Verwendung des Programms "IconEdit" ein Piktogramm erstellen. Häufig ist es jedoch einfacher, ein bereits vorhandenes Piktogramm mit einem Shell-Befehl zu kopieren.

Die kopierte .info-Datei muß der erforderlichen Piktogrammart entsprechen. (Nachträglich kann diese auch mit IconEdit angepaßt werden.) Beim Kopiervorgang geben Sie dem Piktogramm einen Namen, der der Datei bzw. dem Verzeichnis entspricht, und fügen die Erweiterung ".info" hinzu. Je nach Datei ändern Sie gegebenenfalls über den Menüpunkt "Informationen..." das für ein Projektpiktogramm angegebene Standardprogramm oder die Merkmale des kopierten Programmpiktogramms.

Hinweis:

Der Name, der unterhalb des Piktogramms angezeigt wird, entspricht (einschließlich Groß- und Kleinschreibung) dem im Befehl COPY für die .info-Datei angegebenen Namen. Die Groß- und Kleinschreibung ist unabhängig von der zugehörigen Datei bzw. dem zugehörigen Verzeichnis.

Soll eine Datei PCX im Verzeichnis "DataTypes" mit einem Piktogramm versehen werden, kopieren Sie die .info-Datei eines Bereits im Verzeichnis vorhandenen Dateientyps:

1> COPY DataTypes/ILBM.info TO DataTypes/PCX.info

Beim Öffnen des Fensters "DataTypes" bzw. bei Auswahl von "aktualisieren" im Menü "Fenster" wird das Piktogramm PCX angezeigt.

Hinweis:

Wenn Sie das zu kopierende Piktogramm fixiert haben, bleibt das neue Piktogramm an der Position des ursprünglichen Piktogramms und überlagert es. Ziehen Sie das neue Piktogramm an eine andere Position. Anschließend fixieren Sie es, damit die beiden Piktogramm voneinander getrennt werden.

Soll Disk "VidTools" mit einem benutzerspezifischen Piktogramm versehen werden, kopieren Sie die gewünschte .info-Datei (vom Disk-Typ) in das Hauptverzeichnis der Diskette. Dabei geben Sie dem Piktogramm den Namen "disk.info":

1> COPY SYS:disk.info TO VidTools:disk.info

Sie müssen die Disk entnehmen und erneut einlegen oder das System erneut starten, damit das neue Disk-Piktogramm auf der Workbench angezeigt wird.

Eds - Benutzerfreundliches Erstellen von Befehlsdateien

Zum leichteren Erstellen und Edieren von Befehlsdateien gehen Sie wie folgt vor:

Erstellen Sie eine Befehlsdatei mit den folgenden Zeilen und speichern Sie sie als "S.Eds". (Ein Beispiel zur Erstellung einer Befehlsdatei finden Sie in Kapitel 8.1.8 "Erstellen einer Datei "User-startup" auf Seite 8-10.)

.KEY script/A
ED S:<script>
FAILAT 11
IF EXISTS S:<script>
PROTECT S:<script> srwd
ENDIF

Geben Sie PROTECT S:Eds srwd ein, um das Schutzbit "s" für die Befehlsdatei zu aktivieren. Jetzt können Sie unter Verwendung von "Eds" Befehlsdateien erstellen und edieren, ohne jedes Mal deren Position festlegen und das Schutzbit "s" aktivieren zu müssen. Geben Sie lediglich Eds gefolgt vom Namen der gewünschten Befehlsdatei ein.

Wenn Sie die Datei speichern und ED verlassen, wird die bearbeitete Befehlsdatei im Verzeichnis "S:" unter dem angegebenen Namen gespeichert. Das Schutzbit "s" wird automatisch aktiviert, so daß Sie die neue Befehlsdatei ohne den Befehl EXECUTE von jeder Shell aus aufrufen können.

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