Mit diesem Befehl wird die angegebene lokale Variable aus der Variablenliste des aktuellen Prozesses gelöscht. Wenn UNSET ohne Argumente angegeben wird, werden die aktuellen Variablen angezeigt.
Mit diesem Befehl wird die angegebene globale Variable aus der aktuellen Variablenliste gelöscht. Wenn UNSETENV ohne Argumente angegeben wird, werden die aktuellen Variablen angezeigt.
Versions- und Revisionsnummern von Software abfragen.
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VERSION [<Bibliothek | Gerät | Datei>] [<Versionsnr.>] [<Revisionsnr.>] [<Einheitennr.>] [FILE] [INTERNAL] [RES] [FULL] |
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NAME, VERSION/N,REVISION/N,UNIT/N,FILE/S,INTERNAL/S,RES/S,FULL/S |
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Mit diesem Befehl werden die Versions- und die Revisionsnummer einer Bibliothek, eines Gerätetreibers, eines Befehls oder einer Workbench-Disk ermittelt. Auch eine Überprüfung auf eine bestimmte Versions- bzw. Revisionsnummer ist möglich, wobei das Bedingungskennzeichen entsprechend gesetzt wird, wenn die Nummer größer ist.
Wenn der Befehl VERSION ohne das Argument <Bibliothek | Gerät | Datei> verwendet wird, wird die Nummer der Kickstart- und der Workbench-Version ausgegeben, und diese beiden Umgebungsvariablen werden definiert. Wenn ein Name angegeben wird, wird die Bibliothek, der Gerätetreiber, das Laufwerk bzw. die Datei geöffnet, und die Versionsnummer wird gelesen. Die Versionsnummer des Dateisystems können Sie abrufen, indem Sie einen Laufwerksnamen eingeben (z.B. DF0: oder DH0:).
Wenn eine <Versionsnr.> (und eventuell eine <Revisionsnr.>) angegeben wird, wird das Bedingungskennzeichen auf 0 gesetzt, wenn die Versionsnummer (bzw. Revisionsnummer) des Kickstarts, der Bibliothek oder des Gerätetreibers größer oder gleich dem angegebenen Wert ist. Andernfalls wird das Bedingungskennzeichen auf 5 (WRN) gesetzt. (Wenn keine Revisionsnummer angegeben wird, wird sie auch nicht verglichen.)
Die Option <Einheitennr.> ist überflüssig und wird nur aus Gründen der Kompatibilität zu älteren Programmen beibehalten.
Mit der Option FILE zwingen Sie den Befehl VERSION, die zur Zeit geladenen Bibliotheken oder Gerätetreiber zu ignorieren. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, die Versionsnummer einer Datei .library oder .device auf einer Disk abzurufen, obwohl bereits eine Bibliothek bzw. eine Einheit dieses Namens im Hauptspeicher geladen oder in IBS: verfügbar ist. Die Option RES ruft die Version der residenten Befehle ab. In Shells integrierte Befehle haben dieselbe Versionszeichenkette wie die Shell selbst. INTERNAL ist ebenfalls überflüssig und wird nur aus Gründen der Kompatibilität beibehalten. Mit der Option FULL werden alle Angaben zur Version (einschließlich Datum) ausgegeben.
1> VERSION
Kickstart 39.92 Workbench 39.1
1> VERSION Alpha:Libs/xyz.library FILE FULL xyz.library 1.13 (18.02.93)
Mit diesem Befehl wird eine Befehlsdatei eine bestimmte Zeit lang oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt unterbrochen. Wenn nichts anderes angegeben ist, beträgt die Wartezeit eine Sekunde.
Mit dem Argument <n> wird die Anzahl der Sekunden (bzw. Minuten, wenn die Option MIN verwendet wird), die die Wartezeit betragen soll, angegeben. Diese Optionen schließen sich gegenseitig aus, es können also nur Minuten oder Sekunden angegeben werden.
Mit dem Schlüsselwort UNTIL dauert die Wartezeit bis zum angegebenen Zeitpunkt, der im Format HH:MM (Stunden:Minuten) einzugeben ist.
Mit diesem Befehl beträgt die Wartezeit 10 Minuten.
Mit diesem Befehl dauert die Wartezeit bis 21.15 Uhr.
Suchpfad nach einem bestimmten Objekt durchsuchen.
Mit diesem Befehl können Sie einen bestimmten Befehl, ein Programm oder ein Verzeichnis suchen. Wenn sich das Element im Suchpfad befindet, wird der vollständige Pfad angezeigt. Residente Befehle werden mit RESIDENT und interne Befehle mit INTERNAL gekennzeichnet.
Normalerweise wird in der Liste der residenten Befehle, im aktuellen Verzeichnis, in den Suchpfaden sowie im Verzeichnis C: gesucht. Wenn die Datei nicht gefunden wird, wird das Bedingungskennzeichen auf 5 (WARN) gesetzt, es wird aber keine Fehlermeldung ausgegeben.
Mit der Option NORES wird in der Liste der residenten Befehle nicht gesucht. Mit RES wird dagegen nur in dieser Liste gesucht.
Mit dem Schalter ALL wird die Suche auch dann fortgesetzt, wenn das gesuchte Objekt bereits gefunden wurde. Dadurch können alle Versionen eines Befehls oder eines Programms gefunden werden. Durch diesen Schalter kann derselbe Befehl aber auch mehrmals angezeigt werden, wenn er auf verschiedene Weisen aufgerufen werden kann (z.B. über C: und das aktuelle Verzeichnis).