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STACK

Stack-Größe innerhalb der aktuellen Shell anzeigen oder festlegen.

Format

STACK [[SIZE] <Stack-Größe>]

Schablone

SIZE/N

Pfad

Intern

Eine Shell belegt eine bestimmte Menge Stack-Speicher, ein spezieller, der Shell zugeordneter Bereich des Hauptspeichers. Jede Shell besitzt eine spezifische Stack-Größe. Wenn ein Programm einen Systemfehler verursacht, können Sie es u.U. durch Vergrößern des Stacks der betreffenden Shell doch noch zum Funktionieren bringen. Befehle, die Funktionen ausführen, die in mehreren Ebenen verschachtelt sind, können einen größeren Stack-Umfang erforderlich machen.

Die Größe des Stack-Speichers liegt normalerweise zwischen 4.096 und 40.000 Byte. Wenn die Stack-Größe nicht ausreicht, kann ein Systemfehler auftreten. Wenn der Stack-Speicher jedoch zu groß ist, wird dadurch für andere Systemfunktionen benötigter Speicherplatz blockiert.

Hinweis:

Wenn der Stack-Speicher nicht groß genug ist, erhalten Sie unter Umständen eine Softwarefehlermeldung. Erhöhen Sie die Stack-Größe für die Shell, die den Fehler verursacht hat.

Wenn Sie den Befehl STACK ohne Argumente eingeben, wird die aktuelle Stack-Größe angezeigt.

STATUS

Informationen über Shell-Prozesse anzeigen.

Format

STATUS [<Prozeß>] [FULL] [TCB] [CLI | ALL] [COM | COMMAND <Befehl>]

Schablone

PROCESS/N,FULL/S,TCB/S,CLI=ALL/S,COM=COMMAND/K

Pfad

C:

Wenn der Befehl ohne Argumente eingegeben wird, werden die Nummern der aktuellen Shell-Prozesse und gegebenenfalls die darunter laufenden Programme und Befehle angezeigt. Mit dem Argument <Prozeß> wird die Prozeßnummer angegeben, wodurch nur Informationen zu diesem einen Prozeß angezeigt werden.

Wenn Sie Informationen über die Stack-Größe, die Werte der globalen Vektoren, die Priorität und die aktuellen Befehle für jeden Prozeß abrufen wollen, benutzen Sie das Schlüsselwort FULL. Die Funktion des Schlüsselworts TCB ist ähnlich, führt aber keine Informationen über die Befehle auf. Mit dem Schlüsselwort CLI=ALL erhalten Sie dagegen ausschließlich Informationen über die Befehle.

Mit der Option COMMAND wird nach einem bestimmten Befehl gesucht. Die Shell-Liste wird dann nach dem angegebenen <Befehl> durchsucht. Wenn er gefunden wird, wird die Shell-Nummer ausgegeben und das Bedingungskennzeichen auf 0 gesetzt. Andernfalls wird es auf 5 (WARN) gesetzt.

Beispiel 1:

1> STATUS 1
Process 1: Loaded as command: status

Beispiel 2:

1> STATUS 1 FULL
Process 1: stk 4000, gv 150, pri 0 Loaded as command: status

Beispiel 3:

1> STATUS >RAM:Xyz COMMAND=COPY
1> BREAK <RAM:Xyz >NIL: ?

Der Prozeß, in dem der Befehl COPY ausgeführt wird, wird mit BREAK unterbrochen.

TYPE

Inhalt einer Datei anzeigen.

Format

TYPE {<Datei | Namensmuster>} [TO <Name>] [OPT H | N] [HEX | NUMBER]

Schablone

FROM/A/M,TO/K,OPT/K,HEX/S,NUMBER/S

Pfad

C:

Mit diesem Befehl wird der Inhalt der angegebenen Datei im aktuellen Fenster angezeigt, wenn kein Ziel angegeben wird, bzw. in der angegebenen Datei gespeichert. Mit dem Schlüsselwort TO werden die Daten in eine angegebene Datei geschrieben. Wenn mehr als ein Dateiname angegeben wird, wird der Inhalt der Dateien nacheinander angezeigt.

Die Option OPT H und OPT N stehen auch in Form der Schlüsselwörter HEX bzw. NUMBER zur Verfügung. Diese beiden Optionen schließen sich gegenseitig aus. Mit der Option HEX wird der Inhalt der Datei als Hexadezimalzahlen in Spalten ausgegeben. Eine weitere Spalte zeigt jeweils das zugehörige ASCII-Zeichen. Dies ist vor allem bei der Analyse von Binärdateien von Vorteil. Mit der Option NUMBER werden die Zeilen bei der Ausgabe numeriert.

Wenn Sie die Ausgabe unterbrechen wollen, drücken Sie die Leertaste. Mit der Rücktaste, der Eingabetaste oder Ctrl-X können Sie die Ausgabe fortsetzen. Wenn Sie die Ausgabe abbrechen wollen, drücken Sie Ctrl-C (***Break (ABBRUCH) wird angezeigt).

Beispiel:

1> TYPE S:Startup-sequence

Der Inhalt der Datei "Startup-sequence" im Verzeichnis S: wird angezeigt.

Weitere Beispiele zum Befehl TYPE finden Sie in Kapitel 8.

UNALIAS

Alias-Namen löschen.

Format

UNALIAS [<Name>]

Schablone

NAME

Pfad

Intern

Mit diesem Befehl wird der angegebene Alias aus der Aliasliste gelöscht. Wenn UNALIAS ohne Argumente angegeben wird, werden die aktuellen Aliase angezeigt.

Siehe auch: ALIAS

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