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SETDATE

Datums- und Zeitangabe einer Datei oder eines Verzeichnisses ändern.

Format

SETDATE <Datei | Namensmuster> [<Wochentag>] [<Datum>] [<Uhrzeit>] [ALL]

Schablone

FILE/A,WEEKDAY,DATE,TIME,ALL/S

Pfad

C:

Mit diesem Befehl wird die Datums- und Uhrzeitangabe (Datum und Uhrzeit der Erstellung bzw. der letzten Änderung) einer Datei oder eines Verzeichnisses geändert. Mit SETDATE <Datei> werden Datum und Uhrzeit auf Systemdatum und -uhrzeit eingestellt. SETDATE ALL ändert Datum und Uhrzeit aller Dateien und Unterverzeichnisse, deren Namen dem eingegebenen Namensmuster entsprechen.

SETDATE hat keinen Einfluß auf Software- und Echtzeituhr.

Die Ausgabe des Befehls DATE kann als Eingabe für den Befehl SETDATE benutzt werden.

Beispiel 1:

1> SETDATE Testdatei

Mit diesem Befehl werden Uhrzeit und Datum der Datei "Testdatei" durch das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit ersetzt.

Beispiel 2:

1> SETDATE Testdatei 01-04-91 13:45:32

Mit diesem Befehl werden Datum und Uhrzeit der Datei "Testdatei" auf den 1. April 1991, 13:45 gestellt.

Siehe auch: DATE

SETENV

Globale Variable definieren.

Format

SETENV [<Name>] [<Zeichenkette...>]

Schablone

NAME,STRING/F

Pfad

Intern

Die Angabe von SETENV ohne Argumente liefert eine Liste der aktuellen globalen Variablen.

Mit dem Befehl SETENV zusammen mit den Argumenten <Name> und <Zeichenkette> wird eine neue globale Umgebungsvariable definiert. Das erste Wort hinter SETENV wird als <Name>, der Rest der Befehlszeile als <Zeichenkette> verarbeitet. Anführungszeichen sind nicht erforderlich.

Globale Variablen werden im Verzeichnis "ENV:" als einfache Klartextdateien gespeichert und können von allen Prozessen verwendet werden. Wenn aber eine lokale Variable (definiert mit SET) und eine globale Variable denselben Namen haben, wird die lokale benutzt.

Sie können Umgebungsvariablen in einer Befehlsdatei oder in einer Befehlszeile aufrufen, indem Sie vor dem Variablennamen ein Dollarzeichen ($) eingeben.

Mit dem Befehl UNSETENV wird die Definition einer globalen Variablen gelöscht.

Beispiel 1:

1> SETENV Editor Extras:Tools/MEmacs

Mit diesem Befehl wird die Umgebungsvariable "Editor" definiert, die vom Hilfsprogramm MORE verwendet werden kann. Damit wird als Editor "MEmacs" angegeben, der sich in der Schublade "Tools" auf der Disk "Extras" befindet. Die Variable "Editor" steht in allen Shells zur Verfügung.

Beispiel 2:

1> SETENV Editor C:ED

Dieser Befehl entspricht dem obigen. Als Editor wird hier aber "ED" angegeben.

1> ECHO $Editor
C:ED

Siehe auch: GETENV, UNSETENV

SETFONT

Zeichensatz für die aktuelle Shell ändern.

Format

SETFONT <Zeichensatz> <Größe> [SCALE] [PROP] [ITALIC] [BOLD] [UNDERLINE]

Schablone

NAME/A,SIZE/N/A,SCALE/S,PROP/S,ITAIC/S,BOLD/S,UNDERLINES

Pfad

C:

Mit diesem Befehl können Sie den Zeichensatz für die aktuelle Shell ändern, d.h. die Standardtexteinstellungen im Font-Editor werden außer Kraft gesetzt. Der Befehl SETFONT wirkt sich nur auf das Fenster aus, in dem er aufgerufen wurde.

Bei SETFONT müssen sowohl der Name des Zeichensatzes als auch die gewünschte Schriftgröße angegeben werden. Folgende weitere Optionen stehen zur Verfügung:

SCALE

Die Skalierung von Bitmap-Zeichensätzen wird aktiviert.

PROP

Proportionale Zeichensätze werden zugelassen.

ITALIC

Die Schrift wird kursiv dargestellt.

BOLD

Die Schrift erscheint in Fettdruck.

UNDERLINE

Die Zeichen der Schrift werden unterstrichen.

Wenn SETFONT aufgerufen wird, wird der Inhalt des Shell-Fensters gelöscht, und die Eingabeaufforderung erscheint oben im Fenster in der neuen Schriftart. Von der Verwendung proportionaler Zeichensätze in einem Shell-Fenster wird abgeraten, da durch den variablen Zeichenabstand eine spaltenweise Anzeige von Daten verhindert und das Edieren der Befehlszeile erschwert wird.

Beispiel:

1> SETFONT topaz 11 BOLD UNDERLINE

Das Shell-Fenster wird gelöscht. Die neue Eingabeaufforderung erscheint in der Schriftart Topaz, 11 Punkt hoch, in Fettdruck und unterstrichen.

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