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SEARCH

Angegebene Zeichenkette in den Dateien der angegebenen Verzeichnisse suchen.

Format

SEARCH [FROM] {<Name | Namensmuster>} [SEARCH] <Zeichenkette | Namensmuster> [ALL] [NONUM] [QUIET] [QUICK] [FILE] [PATTERN]

Schablone

FROM/M,SEARCH/A,ALL/S,NONUM/S,QUIET/S,QUICK/S,FILE/S,PATTERN/S

Pfad

C:

Mit diesem Befehl werden die Dateien in dem bei FROM angegebenen Verzeichnis nach der Suchzeichenkette durchsucht. (Die Schlüsselwörter FROM und SEARCH müssen nicht angegeben werden.) Wenn der Schalter ALL verwendet wird, wird auch in allen Unterverzeichnissen des bei FROM angegebenen Verzeichnisses gesucht. Die jeweils gerade durchsuchte Datei und die Zeilen, die die Suchzeichenkette enthalten, werden mit Zeilennummer angezeigt. Wenn die Suchzeichenkette Leerzeichen enthält, muß sie zwischen Anführungszeichen gesetzt werden. Es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.

Folgende Optionen sind verfügbar:

NONUM

Die Zeilennummern werden nicht angezeigt.

QUIET

Der Name der gerade durchsuchten Datei wird nicht angezeigt.

QUICK

Ein kompakteres Ausgabeformat wird verwendet.

FILE

Es wird nach einer Datei mit dem angegebenen Namen gesucht und nicht nach einer Zeichenkette in einer Datei.

PATTERN

In der Suchzeichenkette können Namensmuster verwendet werden.

Wenn die Suchzeichenkette gefunden wurde, wird das Bedingungskennzeichen auf 0 gesetzt, andernfalls auf 5 (WARN). Mit Ctrl-D können Sie die Suche in der aktuellen Datei abbrechen und in der nächsten fortsetzen. Mit Ctrl-C wird die Suche vollständig abgebrochen.

Beispiele

1> SEARCH DEVS:DOSDrivers globvec#
DOSDrivers (dir)
PIPE..
6 GlobVec =-1
PIPE.info

1> SEARCH Utilities #?.info FILE
Workbench:Utilities/Clock.info
Workbench:Utilities/MultiView.info

SET

Lokale Variable definieren.

Format

SET [<Name>] [Zeichenkette...>]

Schablone

NAME,STRING/F

Pfad

Intern

SET ohne Angabe von Argumenten liefert eine Liste der aktuellen lokalen Variablen.

Mit dem Befehl SET zusammen mit den Argumenten <Name> und <Zeichenkette> wird eine neue Umgebungsvariable definiert. Das erste Wort hinter SET wird als <Name>, der Rest der Befehlszeile als <Zeichenkette> verarbeitet. Anführungszeichen sind nicht erforderlich.

Eine mit SET definierte Umgebungsvariable kann nur in der Shell verwendet werden, in der sie definiert wurde, sowie in Shells, die mit dem Befehl NEWSHELL in der Ausgangs-Shell gestartet wurden. Wenn Sie eine Shell über das Shell-Piktogramm oder über den Menüpunkt "Befehl ausführen" öffnen, sind mit SET vorher definierte Variablen nicht verfügbar.

Sie können Umgebungsvariablen in einer Befehlsdatei oder in einer Befehlszeile aufrufen, indem Sie vor dem Variablennamen ein Dollarzeichen ($) eingeben.

Mit dem Befehl UNSET wird die Definition einer lokalen Variablen rückgängig gemacht.

Beispiel:

1> SET Ursprung über Piktogramm gestarteter Prozeß

Mit diesem Befehl wird die Variable "Ursprung" definiert, die einen Hinweis enthält, daß eine Shell über ein Piktogramm geöffnet wurde und nicht mit dem Befehl NEWSHELL.

1> ECHO $Ursprung
Über Piktogramm gestarteter Prozeß

Siehe auch: GET, UNSET

SETCLOCK

Batteriegepufferte Echtzeituhr stellen bzw. Zeit abfragen.

Format

SETCLOCK LOAD | SAVE | RESET

Schablone

LOAD/S,SAVE/S,RESET/S

Pfad

C:

Mit dem Befehl SETCLOCK SAVE werden Datum und Uhrzeit der batteriegepufferten Echtzeituhr nach der aktuellen Systemzeit gestellt (die mit dem Time-Editor oder dem Befehl DATE gestellt wurde). SETCLOCK SAVE wird normalerweise nach dem Befehl DATE verwendet.

Mit SETCLCK LOAD wird die aktuelle Systemzeit von der batteriegepufferten Uhr übernommen. Seit AmigaDOS Version 2 geschieht das automatisch beim Neustart.

Mit der Option RESET können Sie die Uhr zurücksetzen. Dies kann erforderlich sein, wenn die Uhr versehentlich durch einen Softwarefehler gestoppt wird oder die Befehle LOAD und SAVE nicht einwandfrei funktionieren.

Beispiel:

1> DATE 22-Jan-94 07:15:25
1> SETCLOCK SAVE

Mit diesem Befehl werden das Datum, der 22. Januar 1994, und die Uhrzeit 7:15 in der batteriegepufferten Echtzeituhr gespeichert. Die Zeit bleibt auch beim Ausschalten des Amigas erhalten. Bei einem Neustart wird die Systemuhr auf die Zeit der Echtzeituhr gestellt.

Manche Amiga-Modelle besitzen nur dann eine batteriegepufferten Echtzeituhr, wenn eine entsprechende Erweiterungskarte eingebaut ist.

Siehe auch: DATE

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