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REMRAD

Mit diesem Befehl wird die resetfeste RAM-Disk entfernt.

Format

REMRAD [<Gerät>] [FORCE]

Schablone

DEVICE,FORCE/S

Pfad

C:

Wenn Sie die resetfeste RAM-Disk (normalerweise als RAD: angemeldet) löschen und dazu das System nicht ausschalten wollen, verwenden Sie den Befehl REMRAD. Wenn mehr als eine resetfeste RAM-Disk angemeldet ist, muß auch das <Gerät> (DEVICE) angegeben werden.

Über REMRAD wird RAD: inaktiviert und alle zugehörigen Dateien werden gelöscht. Das Disk-Piktogramm "RAD: RAM_o" wird jedoch weiterhin angezeigt. Beim nächsten Neustart des Amiga wird RAD: vollständig aus dem Speicher gelöscht, und das Piktogramm wird nicht mehr angezeigt.

Ist die RAM-Disk beim Aufrufen des Befehls REMRAD gerade in Verwendung, wird der Befehl mit der Meldung "device in use" (Gerät in Verwendung) abgebrochen. Soll in diesem Fall die RAM-Disk dennoch entfernt werden, müssen Sie die Option FORCE verwenden.

RENAME

Mit diesem Befehl wird der Name bzw. der Standort einer Datei bzw. eines Verzeichnisses geändert.

Format

RENAME [FROM] {<Name>} [TO | AS] <Name>

Schablone

FROM/A/M,TO=AS/A,QUIET/S

Pfad

C:

Mit dem Befehl RENAME wird die mit FROM angegebene Datei bzw. das Verzeichnis in den mit TO angegebenen Namen umbenannt. Dabei müssen sich die Angaben bei FROM und TO auf denselben Datenträger beziehen. Bei der Umbenennung eines Verzeichnisses bleibt der Inhalt dieses Verzeichnisses unverändert (die Verzeichnisse und Dateien innerhalb dieses Verzeichnisses behalten ihren Namen und Inhalt bei). Wenn als FROM-Argument mehrere Elemente angegeben werden, muß ein Verzeichnis als TO-Argument angegeben werden.

Wenn Sie ein Verzeichnis umbenennen oder mit RENAME eine Datei in ein anderes Verzeichnis verlegen, ändert AmigaDOS auch die Position des Verzeichnisses bzw. der Datei in der Verzeichnishierarchie. Dies ist eine effiziente Methode zum Verlegen von Elementen.

Beispiel 1:

1> RENAME Arbeit/Bspl AS :Test/Bsp2

Mit diesem Befehl wird die Datei "Bsp1" in "Bsp2" umbenannt und vom Verzeichnis "Arbeit" in das Verzeichnis ":Test" verlegt. Damit dieser Befehl ausgeführt werden kann, muß das Verzeichnis "Test" bereits im Hauptverzeichnis vorhanden sein.

Beispiel 2:

1> RENAME 3.doc 5.doc a.doc TO Dokumente

Mit diesem Befehl werden die Dateien "3.doc", "5.doc" und "a.doc" in das Verzeichnis "Dokumente" verlegt. Dieses Verzeichnis muß bereits vorhanden sein.

REQUESTCHOICE

Mit diesem Befehl wird ermöglicht, daß AmigaDOS und ARexx-Befehlsdateien benutzerspezifische Dialogfenster verwenden.

Format

REQUESTCHOICE <Titel> <Text> [<Felder>] [PUBSCREEN <Public-Schirm>]

Schablone

TITLE/A,BODY/A,GADGETS/A/M,PUBSCREEN/K

Pfad

C:

Mit dem Argument <Titel> wird der Titel des Dialogfensters angegeben.

Mit dem Argument <Text> wird der Text des Dialogfensters angegeben. Zeilenvorschübe werden als *N eingefügt.

Mit dem Argument <Felder> wird der Text für die verschiedenen Felder angegeben. Die einzelnen Felder werden durch Leerzeichen voneinander getrennt.

Die Nummer des ausgewählten Felds wird als Ergebnis an die Konsole ausgegeben. Zur Auswertung in einer Befehlsdatei können die Ausgabedaten in eine Umgebungsvariable umgeleitet werden. Wenn das Dialogfenster nicht geöffnet werden konnte, wird der Rückgabecode 20 generiert.

Bei Angabe des Arguments PUBSCREEN kann das Dialogfenster auf einem Public-Schirm geöffnet werden.

Beispiel:

1> RequestChoice >ENV:rcnum "Neuer Titel" "Dies ist mein Dialogfenster*nWählen Sie ein Symbol" "OK" "Vielleicht" "Abbrechen"

Abb. 6-1. Mit REQUESTCHOICE erstelltes Dialogfenster (Beispiel)

ENV:rcnum enthält nach Auswahl eines Felds den Wert 0, 1 oder 2. Von der Befehlsdatei kann dieser Wert zur Steuerung der weiteren Verarbeitung verwendet werden.

REQUESTFILE

Ermöglichen, daß AmigaDOS- und ARexx-Befehlsdateien Dateiauswahlfenster verwenden.

Format

REQUESTFILE [DRAWER <Schubladenname>] [FILE <Datei>] [PATTERN <Namensmuster>] [TITLE <Titel>] [POSITIVE <Text>] [NEGATIVE <Text>] [ACCEPTPATTERM <Namensmuster>] [REJECTPATTERN <Namensmuster>] [SAVEMODE] [MULTISELECT] [DRAWERSONLY] [NOICONS] [PUBSCREEN <Public-Schirm>]

Schablone

DRAWER,FILE/K,PATTERN/K,TITLE/K,POSITIVE/K,NEGATIVE/K,ACCEPTPATTERN/K,REJECTPATTERN/K,SAVEMODES/S,MULTISELECT/S,DRAWERSONLY/S,NOICONS/S,PUBSCREEN/K

Pfad

C:

Bei Angabe ohne Argumente wird ein Dateiauswahlfenster mit den Feldern OK, Volumes, Parent und Cancel (OK, Laufw., Mutterv., Abbrechen) erstellt. Die Felder "Schublade" und "Datei" sind leer, und es wird der Inhalt des aktuellen Verzeichnisses angezeigt.

Mit dem Argument DRAWER wird der anfängliche Inhalt des Schubladenfelds angegeben.

Mit dem Argument FILE wird der anfängliche Inhalt des Dateinamensfelds angegeben.

Im Argument PATTERN kann ein standardmäßiges Namensmuster verwendet werden. Der anfängliche Inhalt des dann angezeigten Namensmustersymbols wird angegeben. Wenn diese Option nicht verwendet wird, hat das Dateiauswahlfenster kein Namensmustersymbol.

Mit der Option TITLE wird der Titel des Dateiauswahlfensters angegeben.

Mit der Option POSITIVE wird der Text im linken (positiven) Teil des Dateiauswahlfensters angegeben.

Mit der Option NEGATIVE wird der Text im rechten (negativen) Teil des Dateiauswahlfensters angegeben.

Mit der Option ACCEPTPATTERN wird ein Standardnamensmuster angegeben. Nur die Dateien, deren Namen diesem Muster entsprechen, werden im Dateiauswahlfenster angezeigt.

Mit der Option REFECTPATTERM wird ein Standardnamensmuster angegeben. Dateien, deren Namen diesem Muster entsprechen, werden nicht im Dateiauswahlfenster angezeigt.

Wenn SAVEMODE angegeben ist, dient das Dateiauswahlfenster zum Schreiben von Dateien auf Disk. Bei MULTISELECT können aus dem Fenster mehrere Dateien gleichzeitig ausgewählt werden. Wenn DRAWERSONLY angegeben wird, hat das Dateiauswahlfenster kein Dateinamenfeld. Damit wird das Dateiauswahlfenster praktisch zu einem Verzeichnisauswahlfenster. Bei NOICONS werden im Fenster keine Piktogrammdateien angezeigt (.info-Dateien).

Die ausgewählten Dateien werden zwischen Anführungszeichen und durch Leerzeichen getrennt als Ergebnis in die Befehlszeile gestellt. Wenn eine Datei ausgewählt wurde, wird der Rückgabecode 0 erzeugt, wenn keine Auswahl erfolgte, wird der Rückgabecode 5 ausgegeben.

Das Argument PUBSCREEN ermöglicht das Öffnen des Auswahlfensters auf einem Public-Schirm.

Beispiel:

1> REQUESTFILE DRAWER Devs: TITLE "Mein Dialog" NOICONS

Abbildung 6-2. Beispiel eines RequestFile-Auswahlfensters

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