Mit diesem Befehl werden die Schutzbits einer Datei bzw. eines Verzeichnisses geändert.
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PROTECT [FILE] <Datei | Namensmuster> [FLAGS][+ | -] [<Kennungen>] [ADD | SUB |] [ALL] [QUIET] |
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Zu allen Dateien und Verzeichnissen werden Schutzbits gespeichert, mit denen verschiedene Attribute (Datei- und Zugriffsart) der Dateien festgelegt werden. Dateiart und Zugriffsberechtigungen können durch Änderung dieser Bits geändert werden. Der Befehl PROTECT dient zum Setzen und Löschen von Schutzbits. Bei Verzeichnissen ist nur das Schutzbit "d" von Bedeutung.
Die einzelnen Schutzbits werden als Buchstaben dargestellt:
Mit dem Befehl LIST können Sie sich die Schutzbits einer Datei anzeigen lassen. Die aktivierten Schutzbits werden als Buchstaben angezeigt, die inaktivierten als Bindestriche. Wenn eine Datei z.B. lesbar, schreibbar und löschbar ist, erscheint folgendes: ----rw-d.
Wenn Sie alle Schutzbits gleichzeitig festlegen wollen, geben Sie alle gewünschten Schutzbitbuchstaben als FLAGS-Argument ein (ohne dabei weitere Schlüsselwörter zu verwenden). Die angegebenen Bits werden aktiviert, alle anderen inaktiviert.
Die Zeichen + und - (bzw. die entsprechenden Schlüsselwörter ADD und SUB) werden verwendet, um bestimmte Bits zu aktivieren bzw. zu inaktivieren, ohne den Status der nicht angegebenen Bits zu ändern. Auf + bzw. - folgen die Buchstaben der Bits, die aktiviert bzw. inaktiviert werden sollen. Nur diese Bits werden geändert. Hinter dem Zeichen und zwischen den Buchstaben dürfen keine Leerzeichen stehen. Die Reihenfolge der Buchstaben ist unerheblich. ADD und SUB funktionieren entsprechend, aber zwischen dem Schlüsselwort und den Buchstaben muß ein Leerzeichen eingegeben werden. Sie können mit ein und demselben Befehl Bits nicht gleichzeitig aktivieren und inaktivieren.
Mit der Option AL können Sie die angegebenen Schutzbits für alle Dateien und Unterverzeichnisse im angegebenen Verzeichnis aktivieren bzw. inaktivieren, deren Namen mit dem Namensmuster übereinstimmen. Mit der Option QUIET wird die Bildschirmausgabe unterdrückt.
Mit diesem Befehl werden die Schutzbits r (lesbar) und w (schreibbar) für die Datei "Memo" in Laufwerk DF0: aktiviert. Alle anderen Schutzbits bleiben unverändert.
Mit diesem Befehl wird das Schutzbit e (ausführbar) bei allen Dateien im Verzeichnis L: inaktiviert.
Mit diesem Befehl erhält die Datei "Arbeit:Bild" den Schutzstatus "----rwed".
Mit diesem Befehl wird eine Befehlsdatei mit dem angegebenen Rückgabecode verlassen.
Mit QUIT wird die Ausführung einer Befehlsdatei beim angegebenen Rückgabecode abgebrochen. Der Standardrückgabecode ist 0. Es wird empfohlen, die Standardrückgabecodes 5, 10 und 20 zu verwenden.
ASK "Wollen Sie jetzt abbrechen?"
IF WARN
QUIT 5
ENDIF
ECHO "OK"
ECO "Die Befehlsdatei wird fortgesetzt."
Wenn Sie hinter der Eingabeaufforderung "Y" (für YES = Ja) eingeben, wird die Befehlsdatei abgebrochen, da WARN dem Rückgabecode 5 entspricht. Wenn Sie "N" (Nein) oder die Eingabetaste drücken, erscheint folgendes im Shell-Fenster:
OK
Die Befehlsdatei wird fortgesetzt.
Mit diesem Befehl wird der Datenträgername der Disk im angegebenen Laufwerk in den angegebenen Namen geändert.
Datenträgernamen werden erstmals beim Formatieren einer Disk festgelegt. Mit dem Befehl RELABEL können Sie den Datenträgernamen der Disk beliebig ändern.
Bei Diskettensystemen mit nur einem Laufwerk müssen Sie dabei immer über den Datenträgernamen und nicht über den Laufwerksnamen auf Disketten zugreifen.
1> RELABEL Workbench: MeineDisk
Mit diesem Befehl wird die Workbench-Disk in "MeineDisk" umbenannt. Beachten Sie, daß nach dem zweiten Namen kein Doppelpunkt eingegeben werden muß.
Mit diesem Befehl wird der Name der Disk in DF2: in "DatenDisk" geändert.