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LOCK

Mit diesem Befehl wird der Schreibschutz für ein Gerät aktiviert bzw. inaktiviert.

Format

LOCK <Laufwerk> [ON | OFF] [<Paßwort>]

Schablone

DRIVE/A,ON/S,OFF/S,PASSKEY

Pfad

C:

Mit LOCK wird der Schreibschutz für ein Gerät bzw. eine Partition aktiviert bzw. inaktiviert. Der Status wird so lange beibehalten, bis das System neu gestartet oder der Befehl LOCK OFF ausgeführt wird.

Sie können auch ein Paßwort angeben. Wenn beim Aktivieren des Schreibschutzes einer Festplattenpartition ein Paßwort benutzt wurde, muß dieses auch zum Aufheben des Schreibschutzes angegeben werden. Das Paßwort kann beliebig lang sein.

Beispiel:

1> LOCK Arbeit: ON Geheimcode

Die Partition "Arbeit:" ist nun schreibgeschützt. Sie können den Inhalt von "Arbeit:" zwar mit Befehlen wie DIR, LIST oder MORE lesen, Änderungen sind jedoch nicht möglich. Wenn Sie versuchen, eine Datei im Verzeichnis "Arbeit:" zu bearbeiten, erscheint ein Dialogfenster mit dem Hinweis, daß "Arbeit:" schreibgeschützt ist. Sie geben z.B. folgenden Befehl zum Erstellen eines neuen Verzeichnisses ein:

1> MAKEDIR Arbeit:Test

Daraufhin erscheint folgende Nachricht:

Can't create directory Arbeit:Test (Verzeichnis Arbeit:Test kann nicht erstellt werden)
Disk ist schreibgeschützt

Wenn der Schreibschutz der Partition aufgehoben werden soll, geben Sie folgenden Befehl ein:

1> LOCK Arbeit: OFF Geheimcode

Ein Gerät kann jeweils nur für die aktuelle Sitzung schreibgeschützt werden. Wenn der Amiga neu gestartet oder ausgeschaltet wird, wird der Schutz aufgehoben.

MAGTAPE

Mit diesem Befehl können SCSI-Bänder (SCSI - Small Computer System Interface) nachgespannt, zurück- oder vorgespult werden.

Format

MAGTAPE [DEVICE <Gerätename>][UNIT <n>][RET|RETENSION][REW|REWIND][SKIP <n>]

Schablone

DEVICE/K, UNIT/N/K, RET=RETENSION/S, REW=REWIND/S, SKIP/N/K

Pfad

C:

Standardmäßig wird mit diesem Befehl SCSI.device UNIT 4 (Einheit 4) angesprochen. Zum Ändern der Vorgabe müssen Sie sowohl das Schlüsselwort DEVICE als auch UNIT angeben.

Mit der Option RET|RETENSION wird das Band bis zum Ende durchgespult und dann zurückgespult. Mit der Option REW|REWIND wird das Band zurückgespult. Mit der Option SKIP <n> können Sie <n> Dateien auf dem Band überspringen.

Bei Eingabe des Befehls MAGTAPE wird überprüft, ob die Einheit bereit ist, bevor der Befehl gesendet wird. Wenn das Magnetband nicht online ist, müssen Sie den Befehl MAGTAPE wiederholen.

Beispiel:

1> MAGTAPE DEVICE second_scsi.device UNIT 0 REW

MAKEDIR

Mit diesem Befehl wird ein neues Verzeichnis angelegt.

Format

MAKEDIR {<Name>}

Schablone

NAME/M

Pfad

C:

Mit dem Befehl MAKEDIR werden neue, leere Verzeichnisse mit den angegebenen Namen angelegt. Mit diesem Befehl werden die Verzeichnisse nur in einer Verzeichnisebene erstellt. Alle im Pfad angegebenen Verzeichnisse müssen deshalb schon vorhanden sein. Der Befehl wird abgebrochen, wenn sich im zugehörigen übergeordneten Verzeichnis schon eine Datei oder ein Verzeichnis mit demselben Namen befindet.

Mit dem Befehl MAKEDIR wird für das neue Verzeichnis kein Schubladen-Piktogramm erstellt.

Beispiel 1:

1> MAKEDIR Tests

Mit diesem Befehl wird im aktuellen Verzeichnis das Verzeichnis "Tests" angelegt.

Beispiel 2:

1> MAKEDIR DF1:Xyz

Mit diesem Befehl wird im Hauptverzeichnis der Disk in Laufwerk DF1: das Verzeichnis "Xyz" angelegt.

Beispiel 3:

1> CD DF0:
1> MAKEDIR Dokumente Verbindlichkeiten Aufträge

Mit diesen Befehlen werden auf der Disk in Laufwerk DF0: die drei Verzeichnisse "Dokumente", "Verbindlichkeiten" und "Aufträge" angelegt.

Kapitel 8 enthält weitere Beispiele zur Verwendung des Befehls MAKEDIR.

MAKELINK

Mit diesem Befehl werden Verbindungen zwischen Dateien angegeben.

Format

MAKELINK [FROM] <Datei> [TO] <Datei> [HARD] [FORCE]

Schablone

FROM/A,TO/A,HARD/S,FORCE/S

Pfad

C:

Mit dem Befehl MAKELINK wird auf einer Disk eine FROM-Datei angelegt, die als Verweis (Verbindung, engl. Link) auf eine andere Datei, die TO-Datei, dient. Wenn eine Anwendung oder ein Befehl auf die FROM-Datei zugreift, wird tatsächlich die TO-Datei benutzt. Standardmäßig werden sogenannte "feste" Verbindungen (hard links) unterstützt, d.h. die mit FROM und die mit TO angegebene Datei müssen sich auf demselben Datenträger befinden.

Sogenannte "lose" Verbindungen (soft links), d.h. Verbindungen über verschiedene Datenträger hinweg, sind noch nicht möglich.

Normalerweise unterstützt MAKELINK keine Verbindungen zwischen Verzeichnissen. Um doch eine Verzeichnisverbindung zu erstellen, müssen Sie die Option FORCE angeben. Wenn MAKELINK feststellt, daß Sie eine Kreisverbindung erstellt haben, z.B. eine Verbindung zum Mutterverzeichnis, wird die Meldung "Link loop not allowed" (Verbindungsschleife nicht zulässig) angezeigt.

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