Nur die Verzeichnisse im aktuellen Verzeichnis (in diesem Fall SYS:) werden angezeigt (obige Abbildung zeigt eine gekürzte Version der normalen Anzeige).
1> LIST LI#? TO RAM:Libs.Datei
Alle Angaben zu Dateien und Verzeichnissen, die mit "LI" beginnen, werden in der Datei "Libs.Datei" im RAM: gespeichert.
1> LIST DF0:Dokumente UPTO 09-Sep-99
Nur die Dateien und Verzeichnisse im Verzeichnis "Dokumente" in Laufwerk DF0:, die seit dem 9. September 1999 nicht geändert wurden, werden angezeigt.
Kapitel 8 enthält weitere Beispiele zur Verwendung des Befehls LIST.
Mit diesem Befehl werden Ressourcen in den Speicher geladen, um Disk-Wechsel auf ein Minimum zu reduzieren.
Über LOADRESOURCE wird die Anzahl der erforderlichen Diskettenwechsel in Diskettensystemen reduziert, indem folgende Ressourcen in den Speicher geladen werden:
Über die Option {<Name>} werden die Pfade zu den zu ladenden Ressourcen angegeben. Die Option LOCK gibt an, daß Ressourcen, z.B. Bibliotheken, Zeichensätze und Kataloge, speicherresident geladen werden. Dadurch wird verhindert, daß die Ressource bei geringer freier Speicherkapazität aus dem RAM ausgelagert wird. Geräte können zwar mit dem Befehl LOADRESOURCE in den Speicher geladen werden, aber Sie können nicht über die Option LOCK angeben, daß Geräte speicherresident sein sollen. Über die Option UNLOCK wird dem Befehl mitgeteilt, daß die Ressource nicht mehr speicherresident geladen bleiben soll, so daß sie aus dem RAM ausgelagert werden kann.
Bei Eingabe von LOADRESOURCE ohne Optionen werden alle speicherresidenten Ressourcen (Option LOCK) im RAM angezeigt.
Mit diesem Befehl wird die Bibliothek "asl.library" in den Speicher geladen. Wenn Sie in der Befehlszeile nicht die Option LOCK eingeben, kann diese Bibliothek aus dem RAM ausgelagert werden, wenn nicht mehr genügend freier Speicherplatz zur Verfügung steht.
Mit diesem Befehl wird der Zeichensatz "Topaz 11" in den Speicher geladen.
LOADRESOURCE LOCALE:Catalogs/deutsch/Sys/monitors.catalog
Dies ist ein gültiger Pfadname.
Mit diesem Befehl wird die Workbench gestartet.
Mit LOADWB wird die Workbench gestartet. Normalerweise geschieht dies bereits im Systemstart, wenn LOADWB in der Datei "Startup-sequence" aufgerufen wird. Wenn Sie die Workbench schließen, können Sie sie mit dem Befehl LOADWB von einer Shell aus wieder starten.
Mit der Option -DEBUG wird speziell für Entwickler das Menü "Debug" verfügbar, das über die Menüleiste der Workbench ausgewählt werden kann. Wenn die Option DELAY angegeben wird, wartet LOADWB drei Sekunden bis zur Ausführung, damit der Zugriff auf die Disk vorher beendet wird. Mit der Option CLEANUP wird das anfängliche Disk-Fenster automatisch "aufgeräumt".
Die Workbench merkt sich die beim Ausführen des Befehls LOADWB aktuellen Pfade. Diese werden für die von der Workbench aus gestarteten Shells verwendet. Mit NEWPATH können Sie einen neuen Pfad anwählen, der von der aktuellen Shell übernommen wird.
Wenn Sie die Workbench verlassen haben und über eine Shell arbeiten, geben Sie folgenden Befehl ein:
Damit wird die Workbench wieder aufgerufen. Wenn Sie LOADWB eingeben, obwohl die Workbench bereits geladen ist, wird der Befehl ignoriert.
1> PATH DF2:bin ADD
1> LOADWB NEWPATH
Mit diesem Befehl wird die Workbench geladen. Alle Shells, die dann über ihr Piktogramm gestartet werden, haben den gleichen Pfad wie die Shell, von der aus der Befehl LOADWB NEWPATH aufgerufen wird.