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INFO

Mit diesem Befehl werden Informationen zu angemeldeten Geräten angezeigt.

Format

INFO [<Geräte>]

Schablone

DEVICE

Pfad

C:

Mit INFO wird eine Informationszeile zu allen angemeldeten Speichergeräten einschließlich Diskettenlaufwerken und Festplattenpartitionen angezeigt. Diese Zeile enthält folgende Angaben: Einheitenname (Unit), maximale Speicherkapazität der Disk (Size), belegte (Used) und freie (Free) Speicherblöcke, Prozentsatz des belegten Speicherplatzes (Full), Anzahl der aufgetretenen behebbaren Disk-Fehler (Errs) sowie Status und Name der Disk.

Bei Angabe des Arguments <Gerät> werden die angezeigten Informationen auf ein Gerät bzw. auf einen Datenträger beschränkt.

Beispiel:

1>INFO

Unit Size Used Free Full Errs Status Name
DF0: 879K 1738 20 98% 0 Read/Only Workbench
DF1: 879K 418 1140 24% 0 Read/Write Text-6

Volumes available:
Workbench [Mounted]
Text-6 [Mounted]

INSTALL

Mit diesem Befehl wird ein Boot-Block auf einer formatierten Diskette oder PCMCIA-Karte geschrieben oder überprüft, wobei angegeben wird, ob es sich um einen startfähigen Block handelt.

Format

INSTALL [DRIVE] <DF0: | DF1: | DF2: | DF3: | CC0:> [NOBOOT] [CHECK] [FFS]

Schablone

DRIVE/A,NOBOOT/S,CHECK/S,FFS/S

Pfad

C:

Mit INSTALL wird der Boot-Block einer Diskette oder einer PCMCIA-Speicherkarte gelöscht, und ein neuer Boot-Block wird darauf geschrieben. INSTALL hat keine Auswirkungen auf Dateien oder Verzeichnisse, die sich auf der Diskette bzw. Speicherkarte befinden. Zum erfolgreichen Systemstart müssen weiterhin die erforderlichen Dateien und Verzeichnisse auf dem Gerät vorhanden sein.

Mit der Option NOBOOT wird der Boot-Block von einer AmigaDOS-Diskette bzw. einer -Speicherkarte gelöscht, so daß sie nicht mehr startfähig ist.

Mit der Option CHECK wird die Diskette bzw. die Speicherkarte auf einen gültigen Boot-Block überprüft. INSTALL meldet, ob die Diskette bzw. die Speicherkarte startfähig ist und ob sich der standardmäßige AMIGA Technologies-Amiga-Boot-Block auf dem Datenträger befindet. Dies ist bei der Suche nach einigen Viren hilfreich.

Der Schalter FFS (FastFileSystem) wird nicht mehr unterstützt. Er wurde aber aus Gründen der Kompatibilität zu früheren Befehlsdateien und Programmen in der Befehlsschablone beibehalten.

Beispiel 1:

1> INSTALL DF0: CHECK

No bootblock installed (Kein Boot-Block installiert)

Dies zeigt an, daß die Diskette in Laufwerk DF0: nicht startfähig ist.

Beispiel 2:

1> INSTALL DF0:

Mit diesem Befehl wird die Diskette in Laufwerk DF0: startfähig gemacht.

Beispiel 3:

1> INSTALL DF0: CHECK

Appears to be FFS bootblock (Wahrscheinlich FFS-Boot-Block)

Dies zeigt an, daß sich in Laufwerk DF0: eine FFS-Diskette befindet.

JOIN

Mit diesem Befehl werden mindestens zwei Dateien zu einer neuen Datei verknüpft.

Format

JOIN [FILE] {<Datei | Namensmuster>} AS\TO <Dateiname>

Schablone

FILE/M/A,AS=TO/K/A

Pfad

C:

Mit JOIN werden die aufgelisteten Dateien in der angegebenen Reihenfolge in eine neue, gemeinsame Datei kopiert. Sie müssen einen Zieldateinamen eingeben, der mit keinem der Namen der Quelldateien übereinstimmt. Die Ausgangsdateien werden durch diesen Befehl nicht verändert. Mit dem Befehl JOIN können beliebig viele Dateien in einem Arbeitsgang verknüpft werden.

Anstelle von AS kann auch TO verwendet werden.

Beispiel:

1> JOIN Teil1 Teil2 Teil3 AS Textdatei

Kapitel 8 enthält ein weiteres Beispiel zur Verwendung des Befehls JOIN.

LAB

Mit diesem Befehl wird eine Sprungmarke in einer Befehlsdatei angegeben.

Format

LAB [<Zeichenkette>]

Schablone

(keine)

Pfad

Intern

Mit LAB wird in einer Befehlsdatei eine Sprungmarke (engl.: label) festgelegt, nach der der Befehl SKIP suchen kann. Die <Zeichenkette> für die Sprungmarke kann beliebig lang sein, muß aber aus alphanumerischen Zeichen bestehen. Sonderzeichen sind nicht zulässig. Wenn die Zeichenkette Leerzeichen enthält, muß sie in Anführungszeichen gesetzt werden.

Siehe auch: SKIP, IF, EXECUTE. Kapitel 8 enthält Beispiele zur Verwendung des Befehls LAB 8.

LIST

Mit diesem Befehl werden bestimmte Informationen über Verzeichnisse und Dateien angezeigt.

Format

LIST [{<Verzeichnis | Namensmuster | Dateiname>}] [P \ PAT <Namensmuster>] [KEYS] [DATES] [NODATES] [TO <Name>] [SUB <Zeichenkette>] [SINCE <Datum>] [UPTO <Datum>] [QUICK] [BLOCK] [NOHEAD] [FILES] [DIRS] [LFORMAT <Zeichenkette>] [ALL]

Schablone

DIR/M,P=PAT/K,KEYS/S,DATES/S,NODATES/S,TO/K,SUB/K,SINCE/K,UPTO/K,QUICK/S,BLOCK/S,NOHEAD/S,FILES/S,DIRS/S,LFORMAT/K,ALL/S

Pfad

C:

Mit LIST werden Informationen über den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses angezeigt. Wenn Sie als Argument <Verzeichnis> <Namensmuster> oder <Dateiname> angeben, werden mit LIST Informationen über das angegebene Verzeichnis, über alle Verzeichnisse und Dateien, die dem Namensmuster entsprechen, bzw. über die angegebene Datei angezeigt. Mit dem Argument PAT können Sie ein zusätzliches Namensmuster angeben.

Wenn Sie keine anderen Optionen angeben, wird mit LIST folgendes angezeigt:

Name

Name der Datei bzw. des Verzeichnisses.

Größe

Größe der Datei in Byte. Wenn die Datei keine Daten enthält, steht in diesem Feld "empty" (leer). Bei Verzeichnissen steht hier "Dir" (Verzeichnis).

Schutzbits

Die Kennbuchstaben der für diese Datei aktivierten Schutzbits werden angezeigt. Nicht aktivierte Bits sind als Gedankenstrich dargestellt. Für die meisten Dateien werden die vorgegebenen Schutzbits "----rwed" für readable/writable/executable/deletable (lesbar/schreibbar/ausführbar/löschbar) angezeigt. Weitere Informationen zu Schutzbits finden Sie unter dem Befehl PROTECT.

Datum und Uhrzeit

Datum und Uhrzeit der Erstellung der Datei oder der letzten Änderung.

Kommentar

Kommentar, der dieser Datei mit dem Befehl FILENOTE hinzugefügt wurde. Vor dem Kommentar steht ein Doppelpunkt (:).

Mit folgenden Optionen des Befehls LIST kann das Erscheinungsbild der Ausgabe geändert werden:

KEYS

Die Blocknummer jedes Dateikopfs und Verzeichnisses auf dem Datenträger wird angezeigt.

DATES

Die Daten werden angezeigt (z.B. im Format TT-MMM-JJ).

NODATES

Datum und Uhrzeit werden nicht angezeigt.

TO <Name>

Eine Ausgabedatei für LIST wird angegeben. Standardmäßig erfolgt die Ausgabe im aktuellen Fenster.

SUB <Zeichenkette>

Nur Dateien, deren Namen diese <Zeichenkette> enthalten, werden angezeigt.

SINCE <Datum>

Nur Dateien, die seit dem angegebenen Datum erstellt wurden, werden angezeigt. Datum und ggf. Wochentage sind in Deutsche anzugeben.

UPTO <Datum>

Nur Dateien, die am oder vor dem angegebenen Datum erstellt wurden, werden angezeigt.

QUICK

Nur die Namen von Dateien und Verzeichnissen werden angezeigt.

BLOCK

Die Dateigröße wird von 512-Byte-Blöcken anstatt in Byte angegeben.

NOHEAD

Die Kopfzeile der Liste und die Zusammenfassung werden nicht angezeigt.

FILES

Nur Dateien werden angezeigt (keine Verzeichnisse).

DIRS

Nur Verzeichnisse werden angezeigt (keine Dateien).

LFORMAT <Zkette>

Das spezifische Format der Ausgabe wird durch eine Zeichenkette definiert.

ALL

Alle Dateien im aktuellen Verzeichnis und in den Unterverzeichnissen werden angezeigt.

Mit der Option LFORMAT wird die Ausgabe des Befehls LIST geändert. Außerdem kann diese Option zum automatischen Generieren von Befehlsdateien verwendet werden. Bei der Verwendung von LFORMAT müssen Sie eine Zeichenkette zur Feststellung des Ausgabeformats mitgeben. Diese Zeichenkette wird als Ausgabe für alle in der Regel aufgelisteten Dateien und Verzeichnisse verwendet. Die Zeichenkette kann den von Ihnen angegebenen Text und zusätzlich die üblichen Ausgabedaten des Befehls LIST enthalten. Wenn Sie LFORMAT angeben, werden die Option QUICK und NOHEAD automatisch ausgewählt. Soll die Ausgabe gespeichert werden, müssen Sie sie mit dem Operator > in eine Datei umleiten oder das Argument TO mit einem Dateinamen angeben. (Kapitel 8 enthält Beispiele zur Verwendung der Option LIST LFORMAT.)

In der Zeichenkette verwendbare Platzhalter:

%A

Dateiattribute werden ausgegeben (Schutzbits).

%B

Die Größe der Datei wird in Blöcken ausgegeben.

%C

Der Kommentar der Datei wird ausgegeben.

%D

Das Datum der Datei wird ausgegeben.

%E

Nur die Dateinamenserweiterung wird ausgegeben.

%K

Die Datei-Header-Blocknummer wird ausgegeben.

%L

Die Länge der Datei in Byte wird ausgegeben.

%M

Nur der Dateiname wird eingefügt (ohne Erweiterung).

%N

Der volle Name der Datei wird ausgegeben.

%P

Der Pfad zur Datei wird ausgegeben.

%S

Dieser Operator wurde durch %N und %P ersetzt, ist aber weiterhin funktionsfähig.

%T

Die Erstellungszeit der Datei wird ausgegeben.

Sie können zwischen dem Prozentzeichen (%) und der Feldspezifikation die Länge und/oder die Ausrichtung angeben. Damit die Daten linksbündig ausgegeben werden, geben Sie ein Minuszeichen (-) vor der Längenangabe ein. Ansonsten werden die Daten rechtsbündig ausgegeben.

Für die Standardausgabe des Befehls LIST gilt folgende Spezifikation:

%-24N %7L %A %D %T

Beispiel 1:

> LIST Dirs

Prefs

Dir

----rwed

27-Jun-93

11:43:59

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