Mit diesem Befehl wird der verfügbare Speicherplatz im Chip-RAM und im Fast-RAM angezeigt.
AVAIL zeigt einen Überblick über das System-RAM, Chip- und Fast-RAM. Für jeden Speichertyp werden die Gesamtkapazität (Maximum), der verfügbare (Available) und der belegte (In-Use) Speicherplatz sowie der größte zusammenhängende, nicht belegte Speicherblock (Largest) angezeigt.
Mit den Optionen CHIP, FAST und/oder TOTAL wird nur die Zahl der verfügbaren Bytes des Chip- oder des Fast-RAM oder beider zusammen angezeigt.
Mit der Option FLUSH wird Speicherplatz freigegeben, indem alle nicht benutzten Bibliotheken, Gerätetreiber und Schriftarten gelöscht werden.
Ein vollständiger Überblick über das System-RAM wird angezeigt.
Die Anzahl der freien Bytes im CHIP-RAM wird angezeigt.
Kapitel 8 enthält weitere Beispiele zur Verwendung des Befehls AVAIL.
Mit diesem Befehl werden Unterbrechungskennungen im angegebenen Prozeß aktiviert.
Über den Befehl BREAK werden die angegebenen Unterbrechungskennungen für die angegebene Prozeß-Nummer aktiviert. Mit dem Befehls STATUS können Sie die aktuellen Prozeßnummern anzeigen. Mit C wird die Kennung Ctrl-C aktiviert, mit D die Kennung Ctrl-D usw. Mit der Option ALL werden alle Kennungen von Ctrl-C bis Ctrl-F aktiviert. Standardmäßig wird nur die Kennung Ctrl-C aktiviert.
BREAK hat die gleiche Funktion wie die Auswahl des betreffenden Prozesses durch Anklicken seines Fensters und anschließendem Drücken der Ctrl-Taste und der entsprechenden Buchstabentaste.
Mit Ctrl-C (Vorgabe) wird ein Unterbrechungssignal (BREAK) an einen Prozeß gesendet. Bei einem so abgebrochenen Prozeß wird im Shell-Fenster die Meldung ***Break angezeigt. Mit Ctrl-D wird die Ausführung einer Befehlsdatei (Skript) abgebrochen. Der Befehl STATUS dient zum Abrufen der aktuellen Prozeßnummern. Die Tastenkombination Ctrl-E ist nicht definiert.
Ctrl-F wird für Programme verwendet, bei denen ein Fenster geöffnet werden kann. Wird an diese Programme Ctrl-F gesendet, wird das zugehörige Fenster geöffnet und vor allen anderen Fenstern plaziert. Nicht alle Programme reagieren auf Ctrl-F.
Die Unterbrechungskennung Ctrl-C von Prozeß 7 wird aktiviert. Dieselbe Funktion wird erfüllt, wenn Sie Prozeß 7 auswählen und Ctrl-C drücken.
Die Unterbrechungskennung Ctrl-D von Prozeß 5 wird aktiviert.
Mit diesem Befehl wird das aktuelle Verzeichnis gewechselt bzw. angezeigt.
Wenn Sie CD ohne Argumente eingeben, wird der Name des aktuellen Verzeichnisses angezeigt. Wenn Sie zusätzlich den Namen eines gültigen Verzeichnisses angeben, wird dieses zum aktuellen Verzeichnis.
Sie müssen den vollständigen Pfad zum Verzeichnis eingeben, da beim Befehl CD auf der Disk nicht durch alle Unterverzeichnisschachtelungen nach dem Verzeichnis gesucht wird. Wenn sich das angegebene Verzeichnis nicht im aktuellen Verzeichnis bzw. im angegebenen Pfad befindet, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung.
Wenn in der Dateistruktur um eine Ebene nach oben gewechselt werden soll (d.h. zum übergeordneten Verzeichnis des aktuellen Verzeichnisses), geben Sie CD gefolgt von einem Leerzeichen und einem Schrägstrich (/) ein. Wenn Sie hinter dem Schrägstrich den Namen eines Verzeichnisses im übergeordneten Verzeichnis angeben, wird zu diesem Verzeichnis gewechselt. Wenn Sie sich im Hauptverzeichnis befindet, bleibt der Befehl CD / ohne Wirkung. Sie können auch mehrere, nicht durch Leerzeichen getrennte Schrägstriche eingeben, wobei ein Schrägstrich jeweils für eine nächsthöhere Verzeichnisebene steht.
Wenn Sie direkt in das Hauptverzeichnis des aktuellen Geräts gelangen wollen, geben Sie CD gefolgt von einem Leerzeichen und einem Doppelpunkt ein (CD :).
AmigaDOS unterstützt auch implizite CD-Befehle, d.h. Sie können das CD-Befehlswort selbst häufig auslassen. Geben Sie hinter der Eingabeaufforderung lediglich den Verzeichnisnamen, den Pfad, einen Doppelpunkt oder Schrägstriche ein.
Der Befehl CD unterstützt auch Namensmuster. Wenn ein Verzeichnis gefunden wird, das dem angegebenen Namensmuster entspricht, wird es zum aktuellen Verzeichnis. Wenn dem angegebenen Muster mehr als ein Verzeichnis entspricht, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Bei impliziten CD-Befehlen können keine Namensmuster verwendet werden. Detaillierte Informationen zu Namensmustern können Sie in Kapitel 3 nachlesen.
Das Verzeichnis "Arbeit" auf der Diskette in Laufwerk DF1: wird zum aktuellen Verzeichnis.
Das Unterverzeichnis "Basic" im Verzeichnis "Com" von "SYS:" wird zum aktuellen Verzeichnis.
Mit diesem impliziten CD-Befehl wird in der Verzeichnisstruktur um zwei Ebenen nach oben gewechselt.
Mit dem Muster Li#? wird das Verzeichnis "Libs:" gefunden.
Kapitel 8 enthält weitere Beispiele zur Verwendung des Befehls CD.