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Bedingungskennzeichen

Bedingungskennzeichen legen die Bedingung fest, bei der die Ausführung eines bestimmten Befehls gestoppt wird. Wenn ein Befehl ausgeführt ist, gibt der Rückgabewert an, ob der Befehl erfolgreich oder erfolglos ausgeführt wurde. Es folgen die standardmäßigen Rückgabewerte:

0

Erfolgreiche Ausführung

5

Warnung. Ein Fehler ist aufgetreten, der jedoch nicht so schwerwiegend war, daß der Befehl hätte abgebrochen werden müssen. Wenn der Befehl in eine Befehlsdatei integriert ist, werden die nachfolgenden Befehle ausgeführt. Einige Befehle stellen das Bedingungskennzeichen auf WARN ein, um ein bestimmtes Ergebnis eines Befehls anzugeben, das nichts mit einem Fehler zu tun haben muß.

10

Fehler. Der Rückgabewert 10 bricht eine Befehlsdatei ab, wenn nicht mit dem Befehl FAILAT ein höherer Grenzwert angegeben wurde.

20

Erfolglose Ausführung.

Bei Anwendungsprogrammen werden eventuell andere Werte zurückgegeben. In diesem Fall werden die oben aufgelisteten Werte als untere Grenzwerte der jeweiligen Bedingungen verwendet. Die Werte haben dann folgende Bedeutung:

  • 0-4

Kein Fehler

  • 5-9

Warnung

  • 10-19

Fehler

  • 20 oder höher

Erfolglose Ausführung

Manche Befehle, z.B. ASK und SEARCH, verwenden das Kennzeichen WARN, um bestimmte Situationen zu kennzeichnen, die in Skripts geprüft werden können.

Beispiel: Im COPY-Skript auf Seite 5-14 fordert der Befehl ASK eine Bestätigung zum Fortsetzen des Kopiervorgangs an:

ASK "Kopieren fortsetzen?"
IF WARN
COPY 3a.eps DF0:

Wenn Sie y eingeben, wird das Bedingungskennzeichen durch ASK auf 5 (WARN) gesetzt und somit der IF-Block ausgeführt. Wenn Sie aber N oder die Eingabetaste drükken, wird das Bedingungskennzeichen auf 0 (NO ERROR) gesetzt und die Befehlsdatei abgebrochen, weil die Anweisung IF nicht den entsprechenden Rückgabewert erhalten hat.

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