Zeichen, die eine Sonderbedeutung erhalten, wenn sie in Angaben von Dateinamen verwendet werden. Diese Zeichen werden in Namensmuster verwendet.
Ein zugeordnetes Verzeichnis oder eine Softwareeinheit, auf die wie auf ein Gerät Bezug genommen wird, das/die aber auf ein Verzeichnis bzw. einen Geräte-Handler verweist.
Eine Textdatei im Verzeichnis DEVS:, die Informationen über angeschlossene oder logisch definierte Geräte enthält. Der Befehl MOUNT verwendet diese Informationen zum Aktivieren von Geräten.
Die Fähigkeit, mehrere Programme (oder Tasks) quasi gleichzeitig auszuführen. So können Sie auf dem Amiga z.B. mit dem Befehl RUN mehrere Programme von dem gleichen Shell-Fenster aus starten.
Eine mit einem Punkt beginnende Zeichenkette (z.B. .info), die zur Kennzeichnung des Dateityps ans Ende von Dateinamen angefügt wird.
Das Suchen von Dateien und Verzeichnissen, deren Namen einem bestimmten Muster entsprechen. In diesem Muster können auch Jokerzeichen verwendet werden.
Befehle, die die Shell belegen, während sie verarbeitet werden, so daß die Shell nicht anderweitig genutzt oder geschlossen werden kann, bis der Befehl abgeschlossen ist.
Abk. für "Personal Computer Memory Card International Association", eine Organisation, die Normen für Speicherkarten erstellt.
Informationen, die dem System den Standort einer bestimmten Datei mitteilen. Dazu können ein Datenträger- oder Laufwerksnamen sowie Namen von Unterverzeichnissen gehören. Siehe auch Suchpfad.
Ein Programm unter dem Amiga-Betriebssystem, das zum Zugriff auf Dateien mit AmigaDOS kommuniziert. Jeder Prozeß wird durch eine Nummer identifiziert, die mit dem Befehl STATUS angezeigt werden kann.
Ein Bereich im RAM, der zur temporären Speicherung von Daten für serielle E/A bzw. Disk-E/A oder von anderen Operationen genutzt wird.
Beschreibt einen Befehl oder ein Programm, der/das resident gemacht werden kann. Bei einer puren Datei ist das Schutzbit p gesetzt.
Residente Befehle werden im Hauptspeicher gehalten, damit sie bei nochmaliger Ausführung nicht erneut geladen werden müssen. Diese Befehle müssen "pure" Dateien sein.
Eine Zahl, die nach Ausführung eines Befehls von der Shell an diesen zurückgegeben wird und anzeigt, ob der Befehl erfolgreich oder erfolglos ausgeführt wurde.
Attribute, die anzeigen, welchen Typ eine Datei hat und welche Operationen mit ihr ausgeführt werden können. Die Schutzbits einer Datei können mit dem Befehl LIST angezeigt werden.
SCSI (Small Computer System Interface)
Textorientierte Benutzerschnittstelle zur Eingabe von Befehlen und Ausgabe an den Benutzer in einem speziellen Shell- oder Konsolenfenster. Wird auch als Befehlszeilenschnittstelle (Command Line Interface - CLI) bezeichnet.
Ein Speicherbereich im Computer, den sich ein Programm für temporäre Speichervorgänge "reserviert". Ein Programm kann scheitern, wenn nicht genügen Speicher zugeordnet wurde.
Die liste der Verzeichnisse, die AmigaDOS bei der Suche nach einem Befehl durchgeht, der ohne Pfadangabe eingegeben wurde. Zum Standardsuchpfad gehören das Verzeichnis C:, das aktuelle Verzeichnis sowie einige weitere Verzeichnisse, die in der standardmäßigen Startup-Sequenz angegeben sind.
Das Senden der Befehlsein- oder -ausgabe an eine andere Zieladresse als die Shell; z.B. in eine Datei.
Eine spezielle Skript-Datei, die der Benutzer selbst erstellt, um den Ablauf des Systemstarts individuell anzupassen. Wenn eine solche Datei existiert, wird sie von der Startup-sequence automatisch aufgerufen.
Eine Datei oder ein Verzeichnis, die/das auf eine andere Datei bzw. ein anderes Verzeichnis auf einer Disk verweist. Wenn eine Anwendung oder ein Befehl die/das ursprüngliche Datei/Verzeichnis aufruft, wird die/das verbunden Datei/Verzeichnis verwendet (wird auch als feste Verknüpfung - hard link - bezeichnet).
Mehrere Ebenen von IF-Anweisungen innerhalb von Skripts oder Programmen oder mehrere Ebenen von Unterverzeichnissen innerhalb von Verzeichnissen.
Ein AmigaDOS-Shell-Fenster, das von MEmacs aus mit dem MEmacs-Befehl "New-Cli" geöffnet wird. AmigaDOS-Befehle, die in dieses Fenster eingegeben werden, haben keinen Einfluß auf die laufende MEmacs-Sitzung.
Eine Datei oder ein Verzeichnis, die/das einen Verweis über Datenträgergrenzen hinweg darstellt. Wird bisher auf dem Amiga nicht unterstützt.
Wiederaufrufbare Befehle (reentrant)
Befehle, die die voneinander unabhängige, gleichzeitige Verwendung durch zwei oder mehr Programme unterstützen.
Wiederausführbare Befehle (re-executable)
Eine Reihe von Textzeichen, die als Einheit behandelt werden, z.B. eine vom Befehl ECHO ausgegebene Meldung. Eine Zeichenkette erfordert in der Regel Begrenzungszeichen, z.B. Leerzeichen oder Anführungszeichen, zur Kennzeichnung von Anfang und Ende der Zeichenkette.
Datum und Uhrzeit einer Datei. Diese Daten geben an, wann die Datei erstellt oder nach Änderungen das letzte Mal gespeichert wurde.