Geben Sie die gewünschten AmigaDOS-Befehle hinter der Shell-Eingabeaufforderung ein. Bei jedem Befehl müssen Sie die gegebenenfalls zusätzlich erforderlichen Daten wie z.B. Dateinamen und Befehlsoptionen eingeben. Drücken Sie am Ende jeder Befehlszeile die Eingabetaste, damit der Befehl ausgeführt wird. Nach Ausführung des Befehls wird wieder die Shell-Eingabeaufforderung angezeigt.
Wenn die Ausgabedaten für einen Befehl aus dem Shell-Fenster rollen, vergrößern Sie das Fenster durch Auswahl des Zoom-Symbols der Shell oder unter Verwendung des Größensymbols. Daraufhin wird zusätzlich der Teil des vorherigen Fensterinhalts angezeigt, der jetzt in das Fenster paßt. Abb. 2-2 zeigt ein Shell-Fenster vor und nach Verwendung des Zoom-Symbols zur Anzeige der gesamten Ausgabedaten für den Befehl LIST (Auflisten).
Abb. 2-2. Anzeigen vorheriger Ausgabedaten mit dem Zoom-Symbol
Zum leichteren Eingeben und Edieren von Befehlszeilentext stehen in der AmigaDOS-Shell folgende Textediertasten und Tastenkombinationen zur Verfügung:
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Löscht den gesamten Text von der Cursorposition bis zum Zeilenende. |
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Löscht den gesamten Text von der Cursorposition bis zum Zeilenanfang. |
Darüber hinaus werden von der Shell folgende Tasten und Tastenkombinationen unterstützt:
In der Shell haben Sie die Möglichkeit, Befehle und andere Daten einzugeben, während Daten aufgelistet werden. Dadurch wird jedoch die Ausgabe unterbrochen, bis sie durch Drücken der Eingabetaste wieder fortgesetzt wird. Nach Beenden der Ausgabe wird der neue Befehl ausgeführt.
Wenn Sie einen neuen Befehl oder Text eingeben und sofort wieder löschen, wird die ursprüngliche Ausgabe fortgesetzt, sobald das letzte Zeichen gelöscht ist.
Die Shell verfügt über einen Befehlszeilenpuffer mit einer Kapazität von 2 KB, der als Befehlsvorgeschichte dient. Mit Hilfe der Befehlsvorgeschichte können Sie zuvor eingegeben Befehlszeilen wieder aufrufen und edieren sowie die Befehle erneut starten. Auf diese Weise können Sie problemlos Befehle wiederholen oder mehrere ähnliche Befehle eingeben. Abb. 2-3 zeigt eine Reihe von Befehlen, die im Befehlszeilenpuffer gespeichert sind.
Die genaue Anzahl der im Befehlszeilenpuffer gespeicherten Zeilen hängt von der Länge der einzelnen Zeilen ab. Wenn der Puffer nicht mehr über genügend Speicherplatz verfügt, werden die zuerst gespeicherten Zeilen gelöscht. Mit den Tasten "Cursor aufwärts" und "Cursor abwärts" können Sie auf Befehlszeilen zugreifen:
Wenn Sie z.B. mehrere .info-Dateien von einem Verzeichnis in ein anders kopieren wollen, geben Sie die Zeile mit dem vollständigen Pfadnamen nur einmal ein. Anschließend rufen Sie diese Zeile so oft wie nötig auf und ändern in der Zeile jeweils nur den Namen der Datei.
Darüber hinaus können Sie in der Befehlsvorgeschichte nach dem letzten Vorkommen eines bestimmten Befehls suchen. Geben Sie dazu die zugehörige Befehlszeile bzw. deren Anfang ein, und drücken Sie anschließend die Tastenkombination Shift-"Cursor aufwärts" (oder Ctrl-R). Wenn Sie beispielsweise DIR eingeben und die Tastenkombination Shift-"Cursor aufwärts" drücken, wird die letzte Befehlszeile angezeigt, in der über den Befehl DIR der Inhalt eines Verzeichnisses abgefragt wurde. Mit der Tastenkombination Shift-"Cursor abwärts" gelangen Sie an das Ende des Befehlszeilenpuffers, wobei der Cursor in eine Leerzeile gesetzt wird.