Gibt eine ganzzahlige Pseudo-Zufallszahl aus dem mit den Argumenten MIN und MAX festgelegten ganzzahligen Wertebereich zurück. Die Standardwerte sind 0 (Minimum) und 999 (Maximum). Das Intervall Max-Min muß kleiner oder gleich 1000 sein. Ist ein größerer Wertebereich für die Zufallszahlen erforderlich, können die Werte der Funktion RANDU() entsprechend skaliert und umgewandelt werden. Das Argument "Ausgangszahl" kann angegeben werden, um den internen Status des Zufallszahlengenerators zu initialisieren (siehe auch RANDU()). Beispiel:
dieserwurf = RANDOM(1,6) /*Könnte
1 sein*/
neuerwurf = RANDOM(1,6) /*2 Augen?*/
Gibt eine gleichmäßig verteilte Pseudo-Zufallszahl im Bereich von 0 bis 1 zurück. Die Anzahl der Genauigkeit bestimmenden Dezimalstellen ist stets gleich der Vorgabe für Numeric Digits. Mit der Auswahl geeigneter Skalierungs- und Umsetzungswerte kann RANDU() verwendet werden, um Pseudo-Zufallszahlen in einem beliebigen Intervall zu generieren.
Das wahlfreie Argument "Ausgangszahl" kann angegeben werden, um den internen Status des Zufallszahlengenerators zu initialisieren (siehe auch RANDOM()). Beispiel:
erstversuch = RANDU () /*0.371902021?*/
NUMERIC DIGITS 3
nochmal = RANDU () /*0.873?*/
Liest die angegebene Anzahl Zeichen aus der angegebenen logischen Datei in eine Zeichenfolge ein. Die Länge der zurückgegebenen Zeichenfolge entspricht der Anzahl tatsächlich gelesener Zeichen und kann auch kleiner sein als die angeforderte Länge, z.B. wenn das Dateiende erreicht wurde (siehe auch READLN()). Beispiel:
zeile = READCH (`Eingabe', 10)
Liest Zeichen aus der angegebenen logischen Datei in eine Zeichenfolge ein, bis ein Zeichen für Zeilenvorschub festgestellt wird, also eine komplette Zeile. Die zurückgegebene Zeichenfolge enthält das Zeichen für Zeilenvorschub nicht (siehe auch READCH()). Beispiel:
Entfernt einen Eintrag mit dem angegebenen Namen aus der Bibliotheksliste, die vom residenten Prozeß verwaltet wird. Wenn der Eintrag gefunden und erfolgreich entfernt wurde, wird der boolesche Wert 1 zurückgegeben. Diese Funktion unterscheidet nicht zwischen Funktionsbibliotheken und Funktions-Hosts, sondern entfernt einfach den angegebenen Eintrag (siehe auch ADDLIB()). Beispiel:
SAY REMLIB (`MeinLibrary.Library') -> 1
Kehrt die Reihenfolge der Zeichen in der Zeichenfolge um. Beispiel:
SAY REVERSE (`?thcin muraW') -> Warum nicht?
Diese Funktion gibt die am weitesten rechts stehende Teilzeichenfolge aus dem angegebenen Argument "Zeichenfolge" mit der angegebenen Länge zurück. Ist die Teilzeichenfolge kürzer als die angeforderte Länge, wird sie links mit dem angegebenen Füllzeichen oder mit Leerzeichen aufgefüllt. Beispiel:
SAY RIGHT (`123456',4) ->
3456
SAY RIGHT (`123456',8, `+') -> ++123456
Geht zu einer neuen Position in der angegebenen logischen Datei. Die neue Position wird als Abstand (Offset) bezogen auf eine Ankerposition (drittes Argument) angegeben. Standardmäßige Ankerposition ist die aktuelle Position (CURRENT). Der Rückgabewert ist die neue Position bezogen auf den Dateianfang. Beispiel:
SAY SEEK (`Eingabe', 10, `B')
-> 10
SAY SEEK (`Eingabe', 0, `E') -> 356 /*Dateilänge*/
Fügt ein Name-Wert-Paar in die Clip-Liste ein, die vom residenten Prozeß verwaltet wird. Wenn ein Eintrag mit diesem Namen bereits existiert, wird sein Wert entsprechend der angegebenen Wertzeichenfolge aktualisiert. Einträge können durch Angabe eines Nullwertes (gar kein Argument) entfernt werden. Die Funktion gibt einen booleschen Wert zurück, der Aufschluß darüber gibt, ob die Operation erfolgreich ausgeführt wurde. Beispiel:
SAY SETCLIP (`Pfad', `DF0:s')
-> 1
SAY SETCLIP (`Pfad') -> 1
Gibt die eingetragenen Namen in der Resourcenliste "Option" zurück oder überprüft, ob ein Eintrag mit dem angegebenen Namen vorliegt. Die zur Zeit implementierten Optionsschlüsselwörter sind:
|
Überprüft die Namen der zur Zeit geöffneten logischen Dateien. |
|
|
Überprüft die Namen in der Bibliotheksliste, die weder Funktionsbibliotheken noch Funktions-Hosts bezeichnen. |
|
Wird das Argument "Name" weggelassen, gibt die Funktion eine Zeichenfolge mit den Ressourcennamen zurück, jeweils getrennt durch Leerzeichen oder (falls eines definiert wurde) das angegebene Füllzeichen. Wird das Argument "Name" angegeben, gibt der zurückgegebene boolesche Wert darüber Aufschluß, ob der Name in der Ressourcenliste gefunden wurde. Bei diesen Namenseinträgen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
Gibt 1 zurück, wenn das Argument "Zahl" positiv oder Null ist, und -1, wenn die Zahl negativ ist. Das Argument muß numerisch sein. Beispiel:
SAY SIGN (12) -> 1
SAY SIGN (-33) -> 1
Gibt den Text der angegebenen Zeile des zur Zeit laufenden ARexx-Quellprogramms zurück. Wenn das Argument "Zeile" weggelassen wird, gibt die Funktion die Gesamtzeilenzahl der Datei zurück. Diese Funktion wird häufig verwendet, um Hilfeinformationen in ein Programm einzufügen. Beispiel:
/*Ein einfaches Testprogramm*/
SAY SOURCELINE () -> 3
SAY SOURCELINE (1) -> /*Ein einfaches Testprogramm*/
Formatiert das Argument "Zeichenfolge" so um, daß zwischen jeweils 2 Wörtern n Leerzeichen stehen. Wenn das Füllzeichen angegeben wird, wird es anstelle von Leerzeichen als Trennzeichen verwendet. Wird für n 0 angegeben, werden alle Leerzeichen aus der Zeichenfolge entfernt. Beispiel:
SAY SPACE (`Nun ist es Zeit',3)
-> `Nun ist es Zeit'
SAY SPACE (`Nun ist es Zeit',0) -> `NunistesZeit'
SAY SPACE (`1 2 3',1, `+') -> `1+2+3'
Die Funktion STORAGE() ohne Argument gibt den verfügbaren Systemspeicher zurück. Wird das Argument ""Adresse""angegeben, muß dies in Form eine 4-Byte-Zeichenfolge geschehen. Die Funktion kopiert Daten aus der (wahlfrei anzugebenden) Zeichenfolge an die angegebene Speicheradresse. Der Parameter "Länge" bezeichnet die maximale Anzahl zu kopierender Bytes und hat standardmäßig die Länge der Zeichenfolge. Ist die angegebene Länge größer als die Zeichenfolge, wird der verbleibende Rest mit dem Füllzeichen oder mit Nullbytes (''0'') aufgefüllt.
Der Rückgabewert bezeichnet den vorherigen Inhalt des Speicherbereichs. Dieser kann in einem späteren Aufruf verwendet werden, um den ursprünglichen Inhalt wiederherzustellen (siehe auch EXPORT()).
|
|