Genesis Anleitung 1.In nur ein paar Minuten Online gehen 1.1 Genesis Wizard 1.11 Was ist der Wizard? Der Genesis Wizard ist ein kleines Tool,das ihnen das Einrichten eines Internetzugangs oder eines lokalen Netzwerks erleichtern soll. Dabei ersetzt der Wizard aber nicht die Genesis Prefs, sondern ist nur eine Hilfe für Neulinge in diesem Bereich und stellt auch nur das Nötigste für eine Internet- oder eine Netzwerkverbindung ein. Bei komplexeren Einstellungen müssen auf jeden Fall die Genensis Prefs verwendet werden. 1.12 Schritt für Schritt ins Internet Nachdem Sie den Wizard gestartet haben, müssen Sei entscheiden, ob Sie eine Modem-Verbindung (Analog/ISDN) benutzen möchten, um ins Internet zu gehen oder eine Netzwerk-Verbindung. Wir wollen mit einem Modem ins Internet und darum wählen wir die obere Option aus. Später gehen wir dann auch mal den anderen Weg, um ein lokales Netzwerk über "SanaII" einzurichten. Als nächstes werden Sie vom Wizard gefragt welches Modem Sie verwenden. Ist Ihr Modem in der Liste nicht aufgeführt, benutzen Sie bitte das Standard-Modem ("Universal" oder "Generic") . Wenn Sie Ihr Modem ausgewählt haben erscheint die Initialisierung im Feld darunter. Der Initialisierungs-Befehl enthält die Kommandos, die zu Beginn des Wählvorganges an das Modem geschickt werden, um bestimmte Einstellungen vorzunehmen. Wenn die Anwahl und die Kontaktaufnahme mit dem Provider nicht klappt müssen Sie unter Umständen Ihr Modemhandbuch zu Hilfe nehmen. Als nächstes ist das Gerät einzugeben, daß zum Ansprechen Ihres Modems verwendt wird (z.B. serial.device oder "hyperCOMxyz.device" bei einer Hypercom-Karte). Bei Einheit (Unit) steht in der Regel eine "0". Jetzt müssen Sie das Wahlverfahren angeben. Dies ist in der Regel die "Tonwahl", bei älteren Vermittlungsstellen könnte es noch die "Pulswahl" sein Bei der "Amtsholung" müssen Sie normalerweise nichts angeben. Nur wenn Ihr Modem an einer Nebenstellenanlage hängt und etwas vorgewählt werden muß, um ein Amt zu erhalten, dann müssen Sie hier diese Eintragen, z.B. "0", wenn Sie eine "0" vorwählen müssen um das Freizeichen zu erhalten. * Falls das Modem die Tonwahl nicht erkennt (z.B. bei einer Nebenstellenanlage), dann schalten Sie "Wählton ignorieren" ein. Wählen Sie nun einen der "Internt-By-Call"-Anbieter aus. Bei diesen Anbietern müssen Sie keine Voranmeldung machen, sondern können sofort Online gehen. Die Gebühren werden in der Regel über Ihrer Telefonrechnung abgerechnet. Hinweis: Wenn Sie schon einen Internet-Provider haben, aber die Einwahl nicht funktioniert, dann verwenden Sie bitte zuerst einen der Provider aus der Liste um sicherzugehen, daß es nicht an den Daten des Providers liegt. Eigener Provider Wenn Sie bereits einen Internet-Provider haben und von diesem die notwendigen Daten (Telefonnummer, Zugangsnamen/Login, Passwort) erhalten haben, dann wählen Sie bei der Providerwahl den Eintrag "anderer". Daraufhin öffnet sich das hier angegebenen Fenster, in dem Sie diese Daten eintragen können. Nun hören Sie Töne aus Ihrem Modem (falls der Lautsprecher nicht abgeschaltet ist) und einige LEDs am Modem müßten zusätzlich leuchten. Kurz danach müßte dann ein kleines Fenster mit "Bitte Warten" kommen. In dieser Zeit empfängt der Wizard einige Daten vom Provider. Wenn alles geklappt hat, dann kommt eine entsprechende Meldung. Nun sind alle Daten für den Zugang ins Internet eingestellt und der Genesis-Wizard kann beendet werden. Jetzt müssen Sie nur noch das Genesis-Piktogramm Doppelklicken und auf "Verbinden" (Online) drücken. Genesis wählt sich dann ihren Internet Provider an und stellt eine Verbindung zum Internet her. Erscheint dann im Genesis-Fenster ein grüner Punkt und die Meldung "Genesis ist nun Online", haben Sie es endlich geschafft, Sie sind im Internet. 1.13 Lokales Netzwerk aufbauen Kommen wir nun zur Einrichtung eines lokalen Netzwerks (LAN) über den Genesis-Wizard. Nach dem Starten wählen wir diesmal den Punkt "Netzwerk". Nun müssen Sie den SananII-Treiber (Device) angeben mit dem Ihre Netzwerkkarte angesteuert werden soll (z.B. AriadneII.device) und die korrekte Einheit (Unit, in der Regel "0"). Wizard fragt nun, ob Sie eine spezielle Konfiguration für Ihr SanaII-Gerät brauchen. Bei der AriadneII kann man hier normalerweise auf "Nein" klicken. Andernfalls können Sie eine Konfigurationsdatei auswählen oder die Konfigurationsdaten direkt in das Textfeld eingeben. Bitte beachten Sie dabei die Dokumentation Ihres Gerätetreibers. Wizard versucht nun, die lokale IP-Adresse zu ermitteln. Wenn diese nicht funktioniert erscheint folgender Einsteller, den Sie mit "Ja" beantworten sollten. Wenn Sie nun auf "Weiter" klicken, erscheint ein kleines Fenster in der Sie Ihre IP Adresse, die Netzmaske und den Router eintragen können. Danach werden Sie nach der IP des Domain-Name-Servers (DNS) gefragt. Wenn Sie keinen DNS in Ihrem Netzwerk haben, lassen Sie das Feld einfach leer. Als letztes werden Sie noch nach dem Domainnamen gefragt; diese Eingabe ist ebenfalls optional. Die Konfigurationen wird nun nach "AmiTCP:db/Genesis.conf gespeichert - und der Konfigurationsvorgang ist damit beendet. Jetzt müssen Sie nur noch das Genesis-Piktogramm Doppelklicken, den Eintrag der Netzwerkkarte auswählen und auf "Online" drücken. Erscheint dann im Genesis-Fenster ein grüner Punkt und die Meldung "Ariadne ist nun Online", haben Sie ein lokales Netzwerk aufgebaut. 2.0 Die Genesis Preferences 2.1 Was sind die Genesis Preferences? Der Genesis Prefs ist das Einstellprogramm von Genesis, wo Sie jede Funktion, die Genesis bereithält, nach ihren Wüschen einstellen können. Dieser Einsteller kann für Anfänger sehr verwirrend sein und deshalb sollten dieser auch den Wizard benutzten. Für Fortgeschrittene aber ist der Genesis Prefs unverzichtbar. 2.2 Was kann ich alles bei dem GenesisPrefs einstellen? Wenn Sie den GenesisPrefs gestartet haben, erscheint erst mal der Schriftzug mit der Versionsnummer und links davon 8 Hauptmenüs(Info, Schnittstellen, Optionen, Modems/TAs, Datenbank, User, Socks und Cost). Widmen wir uns zunächst mal dem Hauptmenü Schnittstellen. 2.21 Schnittstellen In dem Menü Schnittstellen können Sie verschiedene Profile ihrer Verbindungen eintragen, damit Sie z.B. mehrere Provider benutzen oder zu dem Internetzugang auch noch ein lokales Netzwerk laufen lassen können. Unter der Liste mit den Profielen, sitzen 4 Buttons(Neu, Kopieren, Löschen und Editieren). Neu Mit Neu können Sie ein neues Profil erstellen. Kopieren Mit Kopieren können Sie ein schon bestehendes Profil einfach Kopieren, damit Sie bei kleineren Änderungen nicht alles neu eintragen müssen. Wählen Sie dabei das gewünschte Profil aus, das Sie kopieren möchten und klicken dann auf "Kopieren". Löschen Mit Löschen können Sie ein Profil löschen(Vorsicht, wenn Sie ein Profil einmal gelöscht haben können Sie es nicht mehr zurückholen, dann müssen Sie alles neu eingeben). Wählen Sie dabei das gewünschte Profil aus und drücken auf Löschen. Editieren Mit Editieren können Sie die Einstellungen eines Bestehenden Profils verändern. Wählen Sie entweder das gewünschte Profil aus und drücken dann auf Editieren, oder Sie machen einen Doppelklick auf das Profil. Profil Einstellungen Wenn Sie ein neues Profil erstellen oder ein schon bestehendes editieren, öffnet sich ein neues Fenster, welches in 7 Untergruppen unterteilt ist(Schnittstelle, Sana-II, Modem, PPP, Dienste, Ereignis und Resolv): 2.211Schnittstelle In dem Untermenü Schnittstelle gibt es folgende Einstellungsmöglichkeiten: Name Hier können Sie einen Namen für ein Profil eingeben oder einen der Standartnamen auswählen. Um die Liste mit den Standartnamen zu öffnen, drücken Sie bitte auf das Symbol rechts neben dem Textfeld. IP Adresse Hier können Sie entweder eine IP Adresse eintragen oder eine dynamisch ermitteln lassen. Bei Internetverbindungen wird fast immer eine dynamische IP Adresse verwendet, da der Provider ihnen automatisch eine IP Adresse zuweist. Bei Lokalen Netzwerkverbindungen wird meistens eine statische IP Adresse verwendet, wie z.B. 192.168.0.50. Ziel Wenn Sie eine Ort zu Ort Verbindung(wie PPP, SLIP plip, magplip) benutzen, muss die Schnittstelle wissen wohin Sie ihre Datenpakete sendet. Dies sagen Sie ihr, indem Sie die IP Adresse Ihres Zielrechners eingetragen(bei PPP wird die IP automatisch gefunden). Gateway Ein Gateway ist ein Rechner, der ein Netzwerk mit einem anderen Netzwerk verbindet(wie z. B. ein Lokales Netzwerk mit dem Internet. Das bedeutet man kann den Gateway z.B. dazu benutzen mit mehreren Rechnern, über einen Internetzugang, ins Internet zu gehen. Dabei ist der Gateway der Rechner, der direkt mit dem Internet in Verbindung steht. Die restlichen Rechner gehen einfach über ihn ins Internet, er dient so zu sagen als Router. Dabei müssen alle restlichen Rechner die IP Adresse des Gateway eingetragen haben. Wenn Sie ein Rechner sind, der über einen Gateway ins Internet gehen will, müssen Sie in dieses Feld die IP Adresse des Gateways eintragen. Netzmaske Die Netzmaske gibt an, welche Spanne an IP Adressen in ihrem Netzwerk zu Verfügung stehen. Bei Internet Verbindungen wird diese Funktion aber generell nicht benötigt. MTU(Maximum Transfer Unit) Dort gibt man die Maximale Transfereinheit an. Für eine PPP Verbindungen ist diese Einstellung aber nicht so kritisch, denn Genesis stellt das normalerweise automatisch ein. Params Manche Schnittstellen benutzen nicht nur die Sana-II Konfigurationsdatei sondern brauchen auch noch viele andere Parameter, die früher in "amitcp:db/interfaces" zusammen mit dem Schnittstellennamen, dem Treiber und mit der Unit zu finden waren. Seit neuesten wird dies von Genesis nicht mehr benötigt(es wird dynamisch in env:netconfig/autointerfaces erzeugt)und deshalb werden die Schnittstellenparameter hier eingetragen. 2.212 Sana II In dem Sana II Menü sehen Sie oben ein sogenanntes Cyclemenü. Dort können Sie das Protokoll wählen, das Sie benutzen möchten. Es gibt drei verschiedene Protokolle zur Auswahl: PPP Das ist das Protokoll für eine Internetverbindung. SLIP Altes Protokoll das heute kaum noch benutzt wird. Sana-II Das ist das Protokoll für ein lokales Netzwerk. Wenn Sie letzteres auswählen, müssen Sie darunter noch das Gerät angeben, das ihre Netzwerkkarte anspricht(z.B. bei einer Ariadne2 das Ariadne_II.device), die Unit des Geräts und den Namen der Gerätekonfiguration. In das Textfeld unter der Konfigurationsdatei, können Sie auch die Gerätekonfiguration von Hand eingeben. 2.213 Modem Das Modem Menü ist in drei Bereiche gespalten. Einmal in den Teil "Modem/TA Einstellungen", einmal in "Login Skript" und einmal in den "Provider Info). Bei einer lokalen Verbindung wird bei den Modem/TA Einstellungen kein Modem angegeben und dann natürlich auch kein Login Script und kein Provider. Bei einer Internet Verbindung müssen Sie ein Modem auswählen, und die Providerdaten und Loginscripts müssen eingetragen sein, denn die Login Skripte sind dazu da, um mit Ihrem Provider Kontakt aufnehmen zu können. Modem/TA Einstellungen In dem diesen Bereich können Sie, wie ja schon erwähnt, ein Modem einstellen. Um ein neues Modem einzutragen, benutzen Sie bitte den Button "Neu". Wenn Sie ein Modem aus der Liste löschen möchten dann klicken Sie bitte auf löschen. Wollen Sie bei einem bestehenden Modem einige Einstellungen verändern, drücken Sie bitte auf Editieren. Erstellen Sie ein neues Modem oder editieren ein bestehendes, öffnet sich ein neues Fenster mit mehreren Untergruppen(Modem/TA, Gerät, Kommandos und Resultate). Modem/TA dort könne Sie den Modemtyp, einen Kommentar und Wiederwahleinstellungen machen. Bei den Wiederwahleinstellungen können Sie die Anzahl der Wiederwahlversuche und die Wiederwahlverzögerung einstellen. Gerät Hier wird wieder in zwei Bereiche unterschieden. Einmal in Geräteeinstellungen und einmal in Optionen. In dem Bereich Geräteeinstellungen können Sie das Gerät, mit dem das Modem angesprochen werden soll(z.B. Serial.device), die Unit des Gerätes, die Baudrate(Geschwindigkeit der Übertragung, wie z.B. 57600), die Puffergröße und die Flusskontrolle(meisten Modems benutzen RTS/CTS) angeben. Bei den Optionen können Sie einmal festlegen ob der Highspeedmodus(reduziert die CPU Belastung), der OwnDevUnit Modus, das "DSR ignorieren" und das "Drop DTR" aktiviert werden soll. Der Highspeedmodus ist generell zu empfehlen, da dort nur Paritätschecks, die xon/xoff Handhabung und Tests auf Break Signale wegfallen. Aktivieren Sie die Option "OwnDevUnit benutzen", wird der ownDevUnit.library die Erlaubnis erteilt auch auf die Serielle Schnittelle zugreifen zu dürfen. "DSR ignorieren" können Sie einschalten, wenn ihr Modem/Kabel kein DSR Signal unterstützt. Aktivieren Sie "Drop DTR" wird das DTR Signal nur zum Auflegen abgeschalten. Kommandos Bei Kommandos können Sie die Modemkommandostrings eintragen. Normalerweise sollte dort durch die Auswahl des Modems etwas eingetragen sein. Ist dies nicht der Fall, schlagen Sie bitte in ihren Modemhandbuch nach. Modem Antwortkommandos Hier können Sie die Modem Antwortwortcodes eintragen, diese werden aber normalerweise automatisch eingetragen. Resultate Hier sind die Standart Resultate aufgeführt. Ist ihr Modem zufällig ein Sonderfall und hat andere Resultate, dann können sie diese, hier von Hand ändern. Provider Info Wenn Sie nun wieder in das Menü Modem zurückgehen, finden Sie links unten die Provider Info. Dort müssen Sie die Einwahlnummer, das Login und das Passwort ihres Providers angeben. Loginscript Rechts neben den Provider Infos befindet sich die Loginscriptliste. Dort sind die Loginscripte aufgelistet, die Sie zur Kontaktierung ihres Providers benötigen. Mit "Dazu" fügen Sie einen Script ein und mit Entfernen löschen Sie ein Script. 2.214 PPP Das Untermenü PPP ist in zwei Bereiche unterteilt. Einmal in PPP Optionen und einmal in Callback Einstellungen. Gehen wir erst mal die PPP Optionen an. PPP Optionen Carrier Detect Wird diese Funktion aktiviert, überwacht das PPP device das Carrier Detect Signal zum Modem. Sobald dieses Signal dann wegfällt, legt Genesis automatisch auf. MPP Kompression Wird diese Funktion aktiviert wird die Microsoft Point2Point Kompression verwendet. Dieser Kompressionstyp hat zwar eine hohe Kompressionsgeschwindigkeit, aber ist dafür auch nicht so effizient. Mit einem 68030 oder höher sollte dieses Kompressionsformat funktionieren. VJ Kompression Aktivieren sie diese Funktion, wird die Van Jacobsen Kompression verwendet. VJ Kompression sollte generell aktiviert werden. Benutze DNS Adresse PPP benutzt die DNSserver , die von Genesis empfangen wurden. EOF Modus Wenn aktiviert, benutzt PPP einen effizienteren Weg die Daten vom Serial.device zu lesen. Leider funktioniert diese Funktion nicht mit jedem serial.device und Genesis weigert sich dann eine Verbindung aufzubauen. Sollten sie diese Funktion unbedingt benutzen wollen, sollten sie das Standart serial.device benutzen. BSD Kompression Diese Kompressionsmethode ist sehr gut, aber Speicherhungrig, langsam und benötigt einen Leistungsstarken Prozessor(060). Deflate Kompression Diese Kompressionsart ist zwar sehr effizient, aber langsam und benötigt viel Rechenleistung(060). Callback Einstellungen Wenn ihr Provider Rückrufen unterstützt, können sie hier ihre Telefonnummer oder einen mit dem Provider vereinbarten String eingeben. Mit Timeout wählen sie die Wartezeit für das Wiederherstellen der Verbindung während des Rückrufes. 2.215 Dienste Hier haben wir drei Übergruppen(Zeit, Verschiedenes und Keepalive). Zeit Hier können sie über den Punkt Sync Clock ihre Uhr mit der des angegebenen Servers syncronisieren. Drücken sie dazu noch "Zeit speichern", wird die interne Zeit des Amiga noch abgespeichert. Bei Timeserver, geben sie einfach den Server an mit dem sie Ihre Zeit synchronisieren möchten. Verschiedenes Hier können sie über den Punkt "Boot benutzen" einstellen ob sie Genesis, das Bootp Protokoll benutzen lassen. Dieses spezielle Protokoll erlaubt Genesis ein dynamische IP Adresse für eine Schnittstelle anzufordern und wichtige Netzwerkinformationen(wie DNS und Domainnamen) automatisch zu ermitteln. Nicht jeder Provider unterstütz dies und wird normalerweise für PPP Verbindungen nicht benötigt. Zudem verlangsamt es die Anmeldung und es verbraucht mehr Speicher. Benutzen sie BOOTP daher nur im Bedarfsfall. Mit Auto-Online können sie Genesis sagen, das er sofort Online gehen soll, sobald Genesis gestartet wird. Keepalive Wenn sie bei dieser Funktion einen Wert ungleich Null wählen, wird Genesis nach dem Ablauf des Angegebenen Intervalls ein Ping senden, um ein Schließen der Verbindung wegen Inaktivität zu verhindern. 2.216 Ereignis In diesem Menü können sie definieren, was für Ereignisse bei bestimmten Zuständen in Aktion treten sollen. In dem Cyclemenü am oberen Fensterrand stellen sie die verschiedenen Zustände ein(Online, Online Fehlgeschlagen, Offline aktive, Offline passive). Haben sie nun oben einen Zustand ausgewählt, können sie nun mit "Dazu" ein Ereignis hinzufügen und mit "Entfernen" einen bestehendes löschen. Jetzt können sie noch die Art des Ereignisses auswählen. Dabei gibt es die Auswahl zwischen CLI(Shell), WB(Workbench), Script und ARexx. Haben sie die Art des Aufrufs gewählt, können sie nun aus dem ASL Requester die Datei auswählen, die in diesen bestimmten Zustand gestartet werden soll. Wollen sie z. B. ICQ automatisch starten lassen, wenn Genesis Online geht, wählen sie als Zustand einfach Online, als Ereignistype einfach WB und als Datei die ICQ EXE. 2.217 Resov Kommen wir nun zu unserem letzten Untermenüpunkt von Schnittstellen "Resolv". Hier können sie die wichtigen Domain Name Server(IP Adresse, wie 212.185.252.73), Domainnamen(wie Test.de) und den Lokalen Host(wie z.B. Amiga1200) eintragen. Mit dem "Dazu" Button fügen sie einen hinzu und mit "entfernen" löschen sie einen Bestehenden aus der Liste. Bei dem Lokalen Host Einstellungen können sie noch wählen, ob der Hostname und der Domainname erfragt werden soll. Bei einer Internetverbindung werden immer ein oder mehrere DNS und ein Domainname benötigt, diese Daten erhalten sie entweder von ihrem Provider direkt, oder bei ihrer ersten Verbindung. 2.22 Optionen Bei dem Hauptmenü Optionen können sie allgemeine Einstellungen treffen. Diese sind in 4 Untergruppen unterteilt(Anzeige, Verschiedenes, Ausführen und Erweitert). 2.221 Anzeige Dieses Untermenü hat wieder zwei Unterteilungen. Zum einen in "Hauptfenster Anzeigeoptionen" und in "Statusfenster Anzeigeoptionen". Mit den "Hauptfenster Anzeigeoptionen" können sie Genesis sagen was alles im Hauptfenster zu sehen sein soll. Hier gibt es folgende Informationen, die man sich anzeigen lassen kann: Zeige Onlinezeit(wenn aktiv) Zeigt die Länge der Verbindungsdauer an. Zeige Geschwindigkeit(wenn aktiv) Zeigt die aktuelle Verbindungsgeschwindigkeit an. Zeige Schnittstellen(wenn aktiv) Zeigt die Profil mit ihrem momentanen Status Zeige Buttons (wenn aktiv) Zeigt den Verbindungs- und Trennbutton an. Zeige Schnittstellen LEDs Zeigt die Status LEDs der Schnittstellen an. Zeige Mitschnitt(wenn aktiv) Zeigt die Syslog-Ausgabe an. Zeige Benutzer(wenn aktiv) Zeigt den aktuellen Benutzer an. In diesem Bereich finden sie dann noch ein Cyclemenü, indem sie das Verhalten von Genesis beim Start definieren können. Hier gibt es drei Verschiedene Verhaltensweisen: Öffne beim Start Hält das Fenster nach dem Start offen. Beim Start als Icon Iconifiziert Genesis.Um das Fenster wieder erscheinen zu lassen, doppelklicken sie einfach auf das Iconifizierte Genesis Icon auf ihrem Workbenchhintergrund. Geschlossen beim Start Schließt das Fenster und macht sich unsichtbar, d h. man sieht auf der Workbench keine Anzeichen. Wenn sie wieder das Genesis Fenster anzeigen lassen wollen klicken sie bitte doppelt auf das Genesis Icon im Genesis Verzeichnis. Unter den "Hauptfenster Anzeigeoptionen" finden sie die "Statusfenster Anzeigeoptionen". Drei Optionen stehen hier zur Auswahl: Öffne Statusfenster(wenn aktiv) Öffnet das Statusfenster beim Start. Zeige serielle Eingaben Zeigt die Verbindungsgeschwindigkeit und die seriellen Eingaben, während die Verbindung Aufgebaut wird. Öffne Netzwerkstatus Fenster Zeigt das Netzwerkstatusfenster an. 2.221 Verschiedenes In diesem Menü spalten wir das Fenster wieder in drei Bereiche: den "Kontrolleinstellungen", den "Mitschnitteinstellungen" und den "Starteinstellungen". Kontrolleinstellungen Hier können sie folgende Einstellungen machen: Verbindungsabbruch bestätigen Hier können sie eine Sicherheitsabfrage in die Trennenfunktion einbauen, d. h. immer wenn sie den "Trennen" Buttton anklicken, wird ein zusätzliches Fenster geöffnet, der sie dann nochmal Fragt,ob sie auch wirklich die Verbindung abbrechen möchten. Die Aktivierung dieser Funktion ist besonders bei wichtigen Verbindungen zu empfehlen. Benutzernamen am Ende löschen Wird diese Funktion aktiviert, wird immer nach der Beendigung von Genesis der Benutzernamen gelöscht. Debugmodus Haben sie öfters Probleme mit ihrer Internetverbindung, können sie diese Funktion aktivieren. Hier wird ihnen dann detailliert ausgegeben was Genesis gerade macht. Kein Auto-Traffic Wenn dies angewählt ist, greifen Genesis und andere Programme beim Start nicht auf das Netzwerk zu. Somit werden Schnittstellen, die automatisch On- und Offline(z. B. ISDN Karten und Router) gehen nicht unnötig verbunden. Kontrolleinstellungen Hier können sie folgendes einstellen: Mitschnittlevel Hier wird Eingestellt, welche Nachrichten im Genesis Mitschnitt angezeigt werden sollen. Mitschnittdetaillevel Hier wird eingestellt, welche Nachrichten in der Mitschnittdatei enthalten sein sollen. Mitschnittdatei Hier geben sie den Pfad für die Mitschnittdatei an. Starteinstellungen Hier können sie folgendes Einstellen: Starte Inetd Inetd ist verantwortlich für den Start anderer Daemons wie FTPd, httpd etc. TCP: Mounten Mountet TCP: beim Start. Loopback konfigurieren(io0) Hiermit können sie beim Start, eine Loopback Schnittstelle konfigurieren lassen. Dies bedeutet sie können auf lokale Daemons(FTP Server, www Server) zugreifen und um diese zu testen. 2.222 Ausführen Hier können sie ein Shellbefehl, ein Programm, ein Arexx Script oder ein DOS Script definieren, das entweder beim starten, oder beim beenden von Genesis aufgerufen werden soll. Bedenken sie, wenn sie Auto-online nutzen, das diese Aufrufe noch vor dem Verbindungsaufbau gestartet werden. 2.223 Erweitert Dieses letzte Untermenu wird in drei Bereiche unterteilt: Kerneloptionen Gateway Ein Gateway ist ein Rechner, der ein Netzwerk mit einem anderen Netzwerk verbindet(wie z. B. ein Lokales Netzwerk mit dem Internet. Das bedeutet man kann den Gateway z.B. dazu benutzen mit mehreren Rechnern, über einen Internetzugang, ins Internet zu gehen. Dabei ist der Gateway der Rechner, der direkt mit dem Internet in Verbindung steht. Die restlichen Rechner gehen einfach über ihn ins Internet, er dient so zu sagen als Router. Wenn sie wollen, das ihr Rechner als Gateway funktionieren soll, aktivieren sie diese Funktion. IP sendet redirect Wenn aktiviert, sendet IP ICMP Nachrichten. Sana debuggen Wird dies eingeschaltet, wird das Sana II debugging aktiviert. ICMP Wird dies eingeschaltet, wird das ICMP debugging aktiviert. IP debuggen Wird dies eingeschaltet, wird das IP debugging aktiviert. Kernel Speichermanagement Anfängliche Chunks Hier können sie dem mbuf Speicher zuweisen. Cluster Chunks Hier können sie die Anzahl der Clusters zuweisen. Max. Speicher Hier können sie den Maximalen Speicherverbrauch des Genesis Kernels angeben. Chunk Hier können sie Anzahl der mbufs angeben. Clustergröße hier können sie die Größe eines mbufs Clusters angeben. TCP Puffergröße hier wird die Standartgröße des Sende- und Empfangs Socket Puffers(TCP) angegeben. 2.23 Modem/TAs In dem diesen Bereich können Sie ein Modem einstellen. Um ein neues Modem einzutragen, benutzen Sie bitte den Button "Neu". Wenn Sie ein Modem aus der Liste löschen möchten dann klicken Sie bitte auf löschen. Wollen Sie bei einem bestehenden Modem einige Einstellungen verändern, drücken Sie bitte auf Editieren. Erstellen Sie ein neues Modem oder editieren ein bestehendes, öffnet sich ein neues Fenster mit mehreren Untergruppen(Modem/TA, Gerät, Kommandos und Resultate). Modem/TA dort könne Sie den Modemtyp, einen Kommentar und Wiederwahleinstellungen machen. Bei den Wiederwahleinstellungen können Sie die Anzahl der Wiederwahlversuche und die Wiederwahlverzögerung einstellen. Gerät Hier wird wieder in zwei Bereiche unterschieden. Einmal in Geräteeinstellungen und einmal in Optionen. In dem Bereich Geräteeinstellungen können Sie das Gerät, mit dem das Modem angesprochen werden soll(z.B. Serial.device), die Unit des Gerätes, die Baudrate(Geschwindigkeit der Übertragung, wie z.B. 57600), die Puffergröße und die Flusskontrolle(meisten Modems benutzen RTS/CTS) angeben. Bei den Optionen können Sie einmal festlegen ob der Highspeedmodus(reduziert die CPU Belastung), der OwnDevUnit Modus, das "DSR ignorieren" und das "Drop DTR" aktiviert werden soll. Der Highspeedmodus ist generell zu empfehlen, da dort nur Paritätschecks, die xon/xoff Handhabung und Tests auf Break Signale wegfallen. Aktivieren Sie die Option "OwnDevUnit benutzen", wird der ownDevUnit.library die Erlaubnis erteilt auch auf die Serielle Schnittelle zugreifen zu dürfen. "DSR ignorieren" können Sie einschalten, wenn ihr Modem/Kabel kein DSR Signal unterstützt. Aktivieren Sie "Drop DTR" wird das DTR Signal nur zum Auflegen abgeschalten. Kommandos Bei Kommandos können Sie die Modemkommandostrings eintragen. Normalerweise sollte dort durch die Auswahl des Modems etwas eingetragen sein. Ist dies nicht der Fall, schlagen Sie bitte in ihren Modemhandbuch nach. Modem Antwortkommandos Hier können Sie die Modem Antwortwortcodes eintragen, diese werden aber normalerweise automatisch eingetragen. Resultate Hier sind die Standart Resultate aufgeführt. Ist ihr Modem zufällig ein Sonderfall und hat andere Resultate, dann können sie diese, hier von Hand ändern. 2.24 Datenbank Da die Datenbank sehr komplexe Einstellungen zulässt, wird nur Fortgeschritten Benutzern diese Sektion empfohlen. Normalerweise verwenden Internet Benutzer diese Sektion sowieso nie, nur bei komplexen Netzwerken, wird dieser Bereich benötigt. 2.241 Gruppen Dies ist die Gruppendatenbank von Genesis. Jede Zeile definiert eine Gruppe. Gruppen werden eigentlich nur für externe Programme wie NFS benötigt. Mit "Dazu" wird eine Gruppe zu der Liste hinzugefügt und mit "Entfernen" eine bestehende Gruppe von der Liste gelöscht. Folgende Werte können sie einer Gruppe eintragen: Name Hier wird der Name ihrer Gruppe eingetragen. ID Hier wird der numerische Identifizierer angegeben. Die ID Nummer sollte eine Decimalzahl von 0-32767 sein. Negative Gruppen IDs funktionieren zwar auch, sollte man nur bei speziellen Vorhaben benutzen. Eine Gruppen ID Nummer sollte außerdem immer einzigartig sein. 2.242 Hosts Hier werden die Hosts in die Genesis Datenbank eingetragen. Hosts sind.....Mit "Dazu" wird ein Host zu der Liste hinzugefügt und mit "Entfernen" eine bestehender von der Liste gelöscht. IP Adresse Hier wird die IP Adresse des Hosts eingetragen. Name hier wird der volle Name des Host eingetragen Alias Hier könne sie noch einen zusätzlichen Alias für den Host angeben. 2.243 Protokolle Der Protokollbereich der Datenbank enthält alle zu Verfügung stehenden Protokolle, die für eine Übertragung benutzt werden können. 2.244 Dienste Hier stehen sie zu Verfügung stehenden Dienste. 2.245 Zugriffe Hier werden die die Zugriffsberechtigungen eingetragen. 2.246 Inetd Hier finden sie die Konfigurationsektion zu Inetd. 2.247 Netzwerke Hier könne sie Netzwerke verwalten. 2.248 RPC Hier wird die Prorgammnummerdatenbank angezeigt. 2.25 User Hier können Genesis Benutzer individuell eingerichtet werden. Das heißt, es können User eingeschränkt und angepasst werden. Neu Hiermit wird ein neuer Benutzer in die Liste eingetragen. Löschen Hier wird ein bestehender Benutzer aus der Liste gelöscht. Editieren Hier kann ein schon bestehender Benutzer verändert werden. Erstellen sie nun einen neuen Benutzer oder Editieren einen, wird ein neues Fenster geöffnet das drei Gruppen umfasst: 2.251 Allgemein Dieser Bereich enthalt allgemeine Informationen über den Benutzer des angewählten Profils. Benutzername Hier können sie sich einen Benutzernamen eintragen. Echter Name Hier wird ihr echter Name eingetragen. Homeverzeichniss Hier wird das Verzeichiss angegeben, das von dem Benutzer genutzt werden will. BenutzerID Gruppen ID Hier werden die IDs des Benutzers und die der Gruppe, zu der der Benutzer gehört, angegeben. Passwort ändern Hier können sie ein Passwort für den Benutzer definieren, damit das Profil von keinem Unbefugten genutzt werden kann. 2.252 Zeitkontrolle In diesem Einsteller werden Zeitbegrenzungen für den Benutzer eingetragen. Mit dem "Dazu" Button fügen sie einen Zeitraum hinzu und mit "Entfernen", löschen sie einen Zeitraum aus der Liste. Dabei können sie im Cyclemenü unter den Buttons den Wochentag und in den beiden Textfeldern die Zeitspanne eintragen. 2.253 Verschiedenes Bei diesem Fenster können sie die Max. Verbindungsdauer, den Zeitserver und die Benutzerwarnung einschalten. 2.26 Socks Socks ermöglicht ihnen mit mehreren Rechnern eine Internetverbindung gemeinsam nutzen zu können. Das Socksfenster ist dabei in zwei Menüs Unterteil. Einmal in "Allgemein" und einmal in "Filter". 2.261 Allgemein Als erstes müssen sie den Socks Wrapper einschalten, dies tun sie ab oberen Rand des Menüs. Haben sie ihn Eingeschaltet, kann man den restlichen Teil sehen und bearbeiten. Socks Server Hier tragen sie die IP Adresse des Server, über den die Internetverbindung läuft ein. Neben der Server IP müssen sie noch einen Port angeben, dieser ist gewöhnlich 1080. Haben sie keinen DNS in ihrem lokalen Netzwerk müssen sie noch die Funktion "alle Host fälschen" aktivieren. Mitschnitt Hier können die Information die von Socks Wrapper ausgegeben lassen. Authentifizierung Wenn ihr Server eine Authentifizierung benötigt, müssen sie hier den erforderlichen Namen und das Passwort eintragen. 2.262 Filter Hier können sie den Socks Wrapper auf die Verbindung zu den Hosts oder Diensten einstellen. 2.27 Cost Diese Menü besteht aus wieder aus zwei Untergruppen. Aus Untergruppe "Kosten" und aus der Untergruppe "Allgemein". 2.271 Kosten Hier können sie die Kosten der Verbindungen berechnen lassen. Am oberen Cyclemenü tragen sie den Wochentag ein. Nun können sie für den ausgewählten Wochentag eine Berechnung anstellen. Wählen sie "Dazu", um eine Berechnung hinzu zu fügen und "Entfernen" um eine bestehende löschen. Dann müssen noch Werte für die Berechnung angegeben werden. Hierfür müssen sie die "Startzeit, die "Endzeit", "Dauer der Einheit" und die "Kosten der Einheit" angeben. 2.272 Allgemein Die Währung, die Verbindungsgebühr und der Preisnachlass werden hier angegeben. Außerdem können hier noch die gesamten Kostendaten abgespeichter und Geladen werden.