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FAQ
Eine FAQ (Frequently Asked Questions = häufig gefragte Fragen) schon
in der ersten Veröffentlichung des Servers zu haben ist ja eigentlich
ziemlich absurd, aber es gibt halt ein paar Sachen, die sich am besten
in diese Rubrik einordnen lassen. (Auch wenn bisher noch niemand eine
Frage gestellt hat. ;-)
1. Muß ich mit meinem TCP/IP-Stack online gehen um den Server zu testen?
2. Wie bekomme ich die wirkliche Adresse meines Rechners/Servers heraus?
3. Wenn ich in der URL ein Unterverzeichnis mit angebe bekomme ich
immer einen Fehler 404 (Seite existiert nicht) obwohl das Verzeichnis
da ist.
4. Die CGI-Scripte laufen nicht!
5. Problem: Im laufenden Betrieb mit Miami/MiamiDX ist der Server
für etwa 1/2 min lang nicht erreichbar!!
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1. Muß ich mit meinem TCP/IP-Stack online gehen um den Server zu testen?
Nein!!!!
Es reicht den fertig konfigurierten TCP/IP-Stack zu starten.
Der Server läßt sich dann, wenn man nicht zu doll an der Konfiguration
rumgefingert hat immer über die Adressen
http://localhost oder http://127.0.0.1 aufrufen.
Über diese beiden Adressen kann man immer nur auf den eigenen Rechner
zugreifen (loopback). Für den Rest des Internet hat sie keine Bedeutung.
2. Wie bekomme ich die wirkliche Adresse meines Rechners/Servers heraus?
Für die Adresse des Servers gibt es mindestens 2 Möglichkeiten.
1. die IP (dynamisch/statisch) -> http://IP (Bsp. http://34.323.32.3)
2. der Hostname -> http://hostname (Bsp. http://pec-59-186.tnt4.b2.uunet.de)
IP und Hostnamen bekommt man hierbei vom seinem ISP (InternetProvider)
Meist geschieht die Zuweisung dynamisch und ist bei jeder Neueinwahl
anders.
Um seine aktuelle IP/hostname herauszubekommen kann man nun entweder
bei Miami unter TCP/IP im feld hostname nachschauen, was dort steht
(eventuell mam kurz dynamisch deaktivieren um besser lesen zu können)
Die aktuelle IP findet man unter Schnittstelle/IP-Adresse. (Hier
eventuell kurz IP-Typ von dynamisch auf statisch schalten zum besseren
lesen)
oder
nutzt ein kleines Script/Programm was die aktuelle IP und den
aktuellen Hostnamen liefert.
(z.B. im Aminet zu finden: comm/www/AmiIPWatcher.lha oder meine
Scripte comm/tcp/rxGetIP.lha oder comm/tcp/AWEBGetIP.lha)
Wer lieber eine feste Adresse haben will, kann dies auch mit einer
dynamischen IP realisieren. :-)
Das Stichwort hierfür heißt DynamicDNS-Service.
Es gibt hierfür verschiedene kostenlose Anbieter wie z.B.
http://www.justlinux.com oder http://www.dyns.cx
Damit der Server des DynamicDNS-Services aber weiß, welche
IP man gerade hat, muß diese ihm auch jedesmal, wenn man sich neu
eingewählt hat mitgeteilt werden. Dies geschieht entweder über
die HomePage des Anbieters oder ein kleines Programm.
www.dyns.cx bietet solch ein Programm z.B. auf seiner HomePage
an, welches sich auch prima als Online-Event in Miami intergrieren
läßt. Für Justlinux findet man entsprechende Programme im Aminet
(z.B. comm/tcp/jl.lha oder comm/tcp/jldyndns.lha)
3. Wenn ich in der URL ein Unterverzeichnis mit angebe bekomme ich
immer einen Fehler 404 (Seite existiert nicht) obwohl das Verzeichnis
da ist.
Endet die URL mit einem / ? Wenn nicht, dann liegt es daran.
Dann behandelt Clarissa-HTTPd nämlich das Verzeichnis wie eine Datei.
Also wenn das Verzeichnis test heißt kann die URL
http://localhost/test/ heißen, aber nicht http://localhost/test
4. Die CGI-Scripte laufen nicht!
Wahrscheinlich sind sie nicht mit einem Protection-Bit S
für Script versehen worden.
Mit dem Befehl Protect kann man dies z.B. setzen.
protect scriptname +s
Dies gilt auch für AREXX-Scripte!!!
5. Problem: Im laufenden Betrieb mit Miami/MiamiDX ist der Server
für etwa 1/2 min lang nicht erreichbar!!
Das ist nicht unbedingt ein Fehler des Servers sondern liegt
an Miami, welcher nur eine bestimmte Anzahl
von gleichzeitigen Anfragen auf ein und den selben TCP-Port
zulässt.
(Jede mit Clarissa-HTTPd zu übertragende Datei bedeutet auch eine
Anfrage auf den TCP-Port auf welchem Clarissa-HTTPd läuft, also
meistens Port 80.)
Bei MiamiDX kann man, wenn das SystemLog zu oft eine
Meldung mit einem Hinweis "MiamiDx-INetD Too many requests for
http/tcp. Temporarily shutting down socket" beglücken möchte
relativ einfach etwas dagegen tun.
Und zwar brauch man dazu nur einen oder zwei der fogenden Werte
in Database/SysCtl etwas abzuändern.
1. inetd.toomany (Diese Wert legt fest wieviele gleichzeitige
anfragen inerhalb eines bestimmten Zeitintervalls
auf einem Port erlaubt werden)
2. inetd.cntintvl (Gibt das zu inetd.toomany gehoerende Zeitintervall an)
3. inetd.retrytime (Diese Wert bestimmt nach wieviel Sekunden
ein Port wiederhergestellt werden soll,
bei dem zu viele Anfragen gekommen sind)
(Standardwert für inetd.toomany ist 10, für inetd.cntintvl 60 und
für inetd.retrytime 30)
Bei Miami3.2 kann man diese Werte zwar auch ändern, jedoch
muß man hierzu das externe Hilfsprogramm MiamiSysCtl bemühen.
Miami3.2 weist übrigens im Gegensatz zu MiamiDX nicht auf das
vorübergehende Herunterfahren/Sperren des TCP-Ports hin. :-(
Um z.B. inetd.toomany auf 20 zu setzen wäre der Aufruf von
MiamiSysCtl wie folgt: miami:miamisysctl -w inetd.toomany=20
Durch miami:miamisysctl -a inetd.toomany dagegen kann man den
Wert abfragen, den die Variable inetd.toomany gerade hat.