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Es lebt!

p.OS - ProDAD's portable power OS !

Es lebt wahrhaftig - die p.OS preRelease -
und Sie sind als einer der ersten mit dabei !

Jetzt ist p.OS also installiert und läuft !
Bevor wir allerdings mit dem Experimentieren beginnen,
möchte ich noch ein paar Worte zum Grundkonzept und der
Zielsetzung von p.OS im allgemeinen sowie dieser
Pre-Release im besonderen bemerken.

Zunächst aber einmal einige Hinweise zu dieser
Dokumentation im HTML-Format:

Diese Dokumentation kann mit dem p.OS-HTML-Viewer angezeigt
werden, und dazu ist sie auch gedacht. Theoretisch kann
auch jeder Internet-Browser verwendet werden. Allerdings
gibt es ein paar Links, die auf ausführbare p.OS-Programme
verweisen, damit Beispielprogramme direkt interaktiv aus
diesem Dokument heraus gestartet werden können. Diese
Funktionieren natürlich nicht, wenn die Doku unter einem
anderen Betriebssystem angezeigt wird.

Für diejenigen (und das werden nicht wenige sein), die
niemals die ganze Dokumentation zu einer Software lesen,
gibt es ein Referenzverzeichnis,
das stichwortweise die allernotwendigsten Begriffe und
Funktionen erklärt. Allerdings sollte diese Seite und die
Abschnitte "Warum diese PreRelease" und "Warum eigentlich p.OS"
wirklich von allen gelesen werden!

Also, fröhliches Durchklicken (früher hieß das "Durchackern").

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Warum diese PreRelease?


Nun, alles fängt klein an - und wächst. p.OS ist in
bestimmten Teilen noch in der Entwicklung, was sich bei der
Benutzung dieser Version auch hier und da schonmal
bemerkbar machen kann. Einiges, was angekündigt ist, ist
noch nicht aktiv, und es wird sich bis zur endgültigen
Version noch einiges ändern. Zur Zeit werden noch diverse
Amiga-Treiber für die Grafik und die Gerätezugriffe
verwendet. Das AMIGA-OS stellt also die Brücke zwischen
p.OS und der Hardware her. Auf anderen Rechnern gibt es
diese Möglichkeit freilich nicht, da das AMIGA-OS dort
nicht läuft. Dort stehen natürlich eigene Gerätetreiber zur
Verfügung und p.OS läuft komplett ohne andere OSs oder
Fremdtreiber. Diese Tatsache ist aber nicht weiter
tragisch, denn der Vorteil ist, daß über das AMIGA-OS,
welches ja ebenfalls im Multitasking läuft, sämtliche
Geräte wie Grafikkarten, Laufwerke etc. gleich von Anfang
an von p.OS mit unterstützt werden können. Eine
Neuprogrammierung unter p.OS direkt, würde neben dem
zeitlichen Nachteil keine technischen oder
anwendungstechnischen Vorteile bringen, weshalb also
hierauf keinen großen Wert gelegt werden muß - aber wie
gesagt: Nur bei der AMIGA-Version !

Auch das optische Erscheinungsbild ist noch nicht
vollständig, jedoch liegen bereits einige Iconsets zur
Auswahl bereit. Hier wird bis zum Erscheinen der
Vollversion noch einiges an Detailarbeit zu leisten sein.
Hierzu gilt:
Wünsche mitteilen, Anregungen geben und schlußendlich davon
profitieren - denn zu welchen Betriebssystem sonst konnte
man bisher seine persönlichen Wünsche mit einbringen ?

Der Grund für diese PreRelease ist folgender: Wir wollen
nicht an den Bedürfnissen der Benutzer/innen und
Programmierer/innen vorbeientwickeln. Es sollen alle die
Möglichkeit haben, Einfluß auf die Entwicklung zu nehmen,
und daher bitten wir um sinnvolle Verbesserungs- und
Ergänzungsvorschläge. Entweder per e-mail
oder per Post.



Also bitte nicht meckern und das ganze in die Ecke
stellen, wenn irgendetwas nicht nach Wunsch ist, sondern
konstruktive Vorschläge machen und aktiv sein.



Ach ja - bevor dann bei manchen Leuten parallelen zu bestimmten Software- Monopolisten aufkommen- p.OS preRelease bedeutet nicht absahnen oder ausbeuten, denn diese preRelease ist zum Differenzpreis (und wirklich nicht mehr) upgradefähig. Deshalb haben Sie mit dem Kauf dieser preRelease keinen Verlust gemacht - im Gegenteil, Sie haben eben den zeitlichen Vorteil, bereits heute mit p.OS zu arbeiten. Dies sei lediglich zur Vollständigkeit erwähnt, bevor irgendwelche Pseudonachteile in der Gerüchteküche kochen... Darüberhinaus kann es sich proDAD als relativ kleines aber durchaus innovatives Softwarehaus nicht leisten, die Methoden gewisser Multis anzuwenden, da dies zur Verunglimpfung am Markt führen könnte und darüberhinaus den Firmencharakter verderben könnte - Sie wissen schon...


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Warum eigentlich p.OS?



p.OS kommt von "Portable Operating System", legt also den
Verdacht nahe, daß es in Zukunft eine Menge
Hardwareplattformen geben wird, auf denen p.OS läuft. Genau
so soll es auch sein. Schon höre ich hier jemanden rufen:
"Aber Linux und NetBSD sind auch portable Betriebssysteme, und die gibt es kostenlos". Das kann also dann doch nicht
so ganz der einzige Fortschritt sein.
In der Tat hat p.OS noch einige besondere Features zu
bieten, die bisher ihresgleichen suchen. Da wäre zum
Beispiel die Kompaktheit: Andere namhafte
Multitasking-Betriebssysteme, die schon die Modernität im
Namen führen (Sie wissen schon: "Neue Technologie" usw.)
brauchen erst einmal mindestens 32MB RAM, damit überhaupt
halbwegs richtiges Multitasking möglich ist - vom
Festplattenplatz ganz zu schweigen.
Sicher, die Hardware wird immer billiger, aber weniger RAM
wird immer billiger sein als viel RAM, und mit dem
Festplattenplatz ist es genauso.

Betriebssysteme werden natürlich auch danach beurteilt, wie
oft sie abstürzen. Betriebssysteme wie die obengenannten
(ähem...) und auch die UNIX-derivate, beziehen ihre
Sicherheit daraus, daß jedes Programm in einem geschützten
Speicherbereich abläuft (Memory Protection) und das
Betriebssystem über alle Aktionen eines Programms quasi
"buchführt" (Resource Tracking). Dies verschlingt Unmengen
an Laufzeit und Arbeitsspeicher, nur damit irgendwelche Programmierer
mit ihren (schlechten) Programmen den Ablauf des Systems nicht beeinträchtigen.
Somit werden alle Daten doppelt und dreifach geprüft,
gleiche Daten befinden sich mehrmals im Speicher, es wird
ständig etwas hin- und herkopiert und so weiter.
Von dem Aufwand, der betrieben werden muß, um 15 Jahre alte
Programme lauffähig zu machen, will ich gar nicht erst
anfangen.

p.OS geht von einer anderen Richtung an das Problem heran:
Hier wird dem Programmierer eine leicht zu erlernende,
objektorientierte und fest vorgegebene
Programmierschnittstelle geboten, damit von Anfang an
saubere Programme entstehen. Software an sich hat
grundsätzlich das Problem, ständig mit Fehlern behaftet zu
sein, was aber auch hauptsächlich an den
Programmierumgebungen der vorhandenen Betriebssysteme
liegt. Deshalb ist bei p.OS viel Arbeit zur Elmininierung
dieses Problems verwendet worden. Natürlich werden aber
auch bei p.OS die Aktionen des Programmierers überwacht, wo
dies sinnvoll ist und (in der Debug-Version) direkt vom OS
sinnvolle Fehlermeldungen ausgegeben. Insgesamt ergibt sich
aus alledem eine bessere Ausnutzung der vorhandenen
Hardware. Programme laufen in der Anwender-Version
schneller ab, brauchen weniger Speicher und weniger
Plattenplatz.

Noch ein Vorteil: p.OS läßt sich (wie wir hier sehen) auch
parallel zu anderen Betriebssystemen betreiben. Mann/Frau
braucht sich also nicht entscheiden, welches OS jetzt
gebootet werden soll, wenn ein spezielles Programm
verwendet wird. Die alte Software kann auf dem alten OS
weiterverwendet werden, während die neue, spezielle
p.OS-Software gleichzeitig auf p.OS läuft. Damit fällt
jeder Aufwand für Emulationen weg, der das ganze System
ausbremsen würde und darüberhinaus noch nie Garant für
komfortabelstes Arbeiten war...

Die Benutzeroberfläche trägt natürlich altbewährte Elemente
mit sich. So sind Icons (Symbole) und Menues eben aus einem
modernen Betriebssystem nicht wegzudenken. Aber die
Innovationen liegen im Detail und sind beträchtlich.
Toolbars oder EasyPrefs beispielsweise sind da schon nicht
mehr ganz so selbstversändlich. Komplette, systemweite
Drag&Drop-Unterstützung, ein konsequentes
Datatypes-Konzept, die leistungsfähige p.OS-Workbench und
vieles mehr lassen bei der Benutzung ganz neue Freude
aufkommen.

Aber nun genug der Lobeshymnen, sehen wir uns das ganze
einmal in der Praxis an...

Die p.OS-Workbench
Die p.OS-Shell

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