Hier eine Liste aller Befehle von A-G mit Schablone und kurzer Erklärung
Weitere Befehle (I-Z)
Schablone:
Wozu? (Zweck):
für eine Skriptdatei wird angegeben, welche
Argumente sie akzeptiert. Diese werden dann
beim Aufruf des Skripts in in den
Schlüsselworten abgelegt. Kommt innerhalb des
Skripts so ein Schlüsselwort vor und ist es in
die mit dem Befehl:
".script INMARK" und ".script OUTMARK"
eingestellten Klammerzeichen eingeschlossen
(normalerweise "<" und ">"), dann wird es
durch das Argument ersetzt, das beim Aufruf
des Skripts übergeben wurde.
Wie? (Format):
Die Schablone nach der oben beschriebenen Methode
wird als Zeichenkette hinter ".key" angegeben.
Wo? (Pfad):
Intern
Was sonst noch?:
Nur zur Verwendung in Shell-Skripts, und hier
nur am Anfang, siehe auch .script
Schablone:
VAR/A VALUE/A
Wozu?:
Einem Argument eines Skripts wird ein
Vorgabewert zugeordnet.
Wie?:
VAR
Argumentschlüsselwort
VALUE
Vorgabewert für dieses Argument
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Darf nur in Skripts verwendet werden
Schablone:
INMARK=BRA/K, OUTMARK=KET/K,
DOLLAR=DOL/K, VARNAME/K, HELP/K, VER/K,
HEADER/K, ADDHELP/K
Wozu?:
Verschiedene Voreinstellungen für eine
Skriptdatei werden vorgenommen, so daß das
Skript wie ein ausführbares Binär-Programm in
der Shell-Umgebung reagiert.
Wie?:
INMARK
Zeichen, das als öffnende Klammer für
die Kennzeichnung der Argumentvariablen
verwendet werden soll. Siehe .key.
OUTMARK
dito für schließende Klammer.
DOLLAR
Zeichen, das zur Definition eines
Vorgabewerts für ein Argument verwendet
wird, normalerweise das Dollarzeichen.
Ein Beispiel:
Wir nehmen an, Die Zeichen INMARK und
OUTMARK wären (wie vorgegeben) "<" und
">".
Dann könnte ein kleines Skript namens
Statement so aussehen:
; Statement - Ein kleines Skript
.key Wort echo " - verzehrende Leidenschaft."
; ende
Wenn dieses Skript ohne das Argument
"Wort" aufgerufen wird, ist die Ausgabe:
Schokolade - verzehrende
Leidenschaft.
Wird es jedoch so aufgerufen:
Statement Kannibalismus,
dann wird dies ausgegeben:
Kannibalismus - verzehrende
Leidenschaft. Naturlich kann auch
.def für diesen
Zweck verwendet werden.
VARNAME
Umgebungsvariable, die Defaultargumente
für das Skript enthält. Diese werden aus
der Variable gelesen und an das Skript
übergeben, so als ob sie beim Aufruf auf
der Kommandozeile eingegeben worden
wären.
HELP
Hilfstext für das Skript, oder anders
ausgedrückt das, was ausgegeben wird,
wenn das Skript mit "??" als Argument
aufgerufen wird.
VER
Versionsinformation für das Skript
HEADER
Kurzbeschreibung der Funktion des
Skripts.
ADDHELP
Das was hier steht, wird an den
Hilfstext angehängt. Hier sehen wir
einmal mehr (um mit einem anderen
Dok-Autor zu sprechen): Wie erst im
Schwinden der Dominanz des Signifikats
die semantische Struktur der
Horizontalflucht, des steten Aufschubs
der Signifikation, entsteht, so wird
andererseits mit der Substitution des
Signifikats durch den
Funktionszusammenhang der Signifikanten
die Horizonterfahrung als Motorik des
ständigen Verweisens ungültig.
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Darf nur in Skripts verwendet werden, dadurch
können sich Skripts wie normale Programme
verhalten.
Schablone:
DEVICE/A, BUF=BUFFERS/N
Wozu?:
Einem Datenträger (oder ähnliches Medium)
werden BUFFERS*512Byte Datenblöcke als
Pufferspeicher (Cache) zur Verfügung gestellt,
wodurch Schreib/Lese-Operationen beschleunigt
werden. Beim p.OS-Filesystem ist die Wirkung
von mehr oder weniger Pufferspeicher größer
als bei AmigaOS. Wird BUFFERS nicht angegeben,
wird die Anzahl der momentan zugeteilten
Puffer ausgegeben.
Wie?:
DEVICE
Name des betreffenden Gerätes
BUFFERS
Anzahl der 512-Byte-Blöcke, die als
Puffer zugeteilt werden sollen
Wo?:
SYS:C
Was sonst noch?:
Wieviele Puffer zugeteilt werden müssen, um
die optimale Geschwindigkeit beim Lesen und
Schreiben auf Datenräger zu erreichen hängt
davon ab, wieviel Hauptspeicher zur Verfügung
steht, welche Art von Daten transferiert
werden und was für ein Medium verwendet wird.
Durch ausprobieren läßt sich alsbald eine
optiomale Einstellung finden...
Schablone:
NAME, STRING/F
Wozu?:
Ein Befehlsmakro wird definiert, d.h. es wird
einem Befehl, der auch Argumente haben kann,
ein neuer Name zugeordnet.
Wie?:
NAME
Name des Makros
STRING
Definition (=Inhalt) des Makros
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Alias-Befehle gelten nur in der Shell, in der
sie erstellt wurden und in denen, die von
dieser aus gestartet wurden (Tochter-Shells).
Schablone:
PROMPT/A, NOID/S, NOMARK/S
Wozu?:
Eine Benutzereingabe wird von der Tastatur
gelesen. Die Eingabe kann entweder "Y" (Yes)
oder "N" (No) sein oder es kann einfach so die
RETURN-Taste gedrückt werden, was als Nein
gewertet wird. Ist die Antwort "Y", wird der
Fehlercode 5 (WARN) zurückgegeben, bei "N"
oder RETURN ist er 0.
Wie?:
PROMPT
Die Eingabeaufforderung, die angezeigt
werden soll.
NOID
Bei der Eingabeaufforderung wird kein
"(N/Y)" angehängt
NOMARK
Die Eingabeaufforderung wird nicht
hervorgehoben dargestellt
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Macht nur in Skripts Sinn, z.B. zum
verzweigten Fortsetzen
Schablone:
NAME, TARGET/M, LIST/S, ADD/S, REMOVE/S,
VOLS/S, DEVICES/S, ASSIGNS/S, LISTDEFS/S,
PATH=NOBINDING/S, DEFER=LATEBINDING/S,
SUB/S
Wozu?:
Einem oder mehreren Verzeichnissen werden
logische Laufwerksnamen zugewiesen, die danach
wie Namen von Datenträgern oder Geräten
verwendet werden können. Mit REMOVE und SUB
werden diese Zuweisungen ganz oder teilweise
wieder gelöscht. Mit der Option LIST können
alle bereits vergebenen Laufwerks- Geräte-
und/oder Zuweisungsnamen aufgelistet werden.
Wie?:
NAME
Name der Zuweisung
TARGET
Ziel(e) der Zuweisung, Verzeichnis(se)
LIST
Die vorhandenen Laufwerke und
Zuweisungen (je nach evtl. weiteren
Optionen) werden aufgelistet
ADD
Das angegebene Verzeichnis wird der
Zuweisung NAME hinzugefügt, so daß eine
Zuweisung auf mehrere Verzeichnisse
zeigt (Multi-Assign).
REMOVE
Die angegebene Zuweisung wird entfernt
VOLS
Beim Auflisten (LIST-Option) werden nur
Laufwerke angezeigt
DEVICES
Bein Auflisten werden nur Geräte
angezeigt
ASSIGNS
Beim Auflisten werden nur Zuweisungen
Angezeigt
LISTDEFS
NOBINDING
Es wird eine nichtbindende Zuweisung
erzeugt. Diese wird jedesmal beim
Verwenden des Zuweisungsnamens
aufgelöst. Zum Beispiel kann eine
Zuweisung erstellt werden nach dem
Motto: ASSIGN myTools: df0:tools
NOBINDING. Wenn jetzt auf "myTools:"
zugegriffen wird, ist das Verzeichnis
"tools" auf der Diskette gemeint, die
gerade im Laufwerk df0: eingelegt ist,
egal wie diese heißt, so daß auch
zwischendurch die Disketten (die
natürlich alle ein Verzeichnis "tools"
haben müssen) ausgetauscht werden
können, ohne daß p.OS nach einer
speziellen Disk verlangt.
LATEBINDING
Es wird eine "spätbindende" Zuweisung
erzeugt. Diese wird erst beim ersten
Zugriff auf den Zuweisungsnamen
aufgelöst. So können z.B. in der im
Startskript ASSIGN-Befehle stehen, die
sich auf einen Datenträger beziehen, der
zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht
verfügbar (z.B. im Laufwerk) ist. Sehr
nützlich auch für Netzwerk-Dateisysteme,
die erst später gemountet werden.
SUB
Das angegebene Verzeichnis wird aus der
Liste der Zielverzeichnisse eines
Multi-Assigns entfernt. Falls die
Zuweisung nur auf ein einziges
Verzeichnis verweist wird die Zuweisung
- wie bei REMOVE - gelöscht.
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Wird kein Argument angegeben, gilt LIST, es
werden alle existierende Assigns angezeigt
Schablone:
H=HEX/S, STATEMENT/F/A
Wozu?:
Eine einfache ganzzahlige Berechnung wird
durchgeführt und das Ergebnis über die
Standardausgabe ausgegeben.
Wie?:
HEX
Es wird mit Hexadezimalen Werten
gerechnet
STATEMENT
Ein ganzzahliger Ausdruck, der
ausgewertet werden soll
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Es sind nur Berechnungen mit ganzzahligen
Werten zugelassen, das Ergebnis ist ebenfalls
ganzzahlig
Schablone:
DIR
Wozu?:
Das aktuelle Verzeichnis wird gewechselt, wird
kein Argument angegeben, so wird der Name des
Aktuellen Verzeichnisses ausgegeben.
Wie?:
DIR
Pfad des neuen aktuellen Verzeichnisses.
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Der CD-Befehl braucht meist nicht explizit
verwendet werden. Wird der Pfadname eines
Verzeichnisses wie ein Befehl in die
Kommandozeile getippt, wechselt die Shell das
aktuelle Verzeichnis. Sollen allerdings
Namensmuster verwendet werden, oder entspricht
der Pfadname des neuen Verzeichnisses einem im
Kommandosuchpfad liegenden Befehl oder
ausführbaren Programm, so muß "CD"
ausdrücklich eingegeben werden.
Schablone:
keine
Wozu?:
Die Klassenhierarchie der Benutzeroberfläche
wird grafisch dargestellt.
Wie?:
-
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
Für Leute interessant, die sich mit
Objektorientierter Programmierung
auskennen.
Schablone:
NUM=PROCESSNUM/N, FULL/S,
NAME=COMMAND/K, C/S, D/S, E/S, F/S, PRI/N/K,
LIST/S, FLUSH/S, DEVLIST/S, LIBLIST/S,
RESLIST/S, DEBUG/K/N, PORTLIST/S, SEMLIST/S,
STACKCHECK/S, RANGECHECK/S
Wozu?:
Information über laufende Prozesse, Libraries,
Devices und Semaphoren wird angezeigt,
Unterberchungssignale können an Prozesse
gesendet werden, Prioritäten werden gesetzt,
Resourcen können freigegeben werden.
Wie?:
PROCESSNUM
Nummer des Prozesses, über den
Informationen ausgegeben werden sollen
oder der ein Unterbrechungssignal
bekommen soll.
FULL
Ausführlichere Infos werden ausgegeben
COMMAND
Name des Prozesses, um den es geht.
Alternative zu PROCESSNUM
C
Unterbrechungssignal [CTRL+C] (Programm
abbrechen) wird gesendet
D
Unterbrechungssignal [CTRL+D] (Skript
abbrechen) wird gesendet
E
Unterbrechungssignal [CTRL+E] wird
gesendet, Bedeutung Programmspezifisch
F
Unterbrechungssignal [CTRL+F] wird
gesendet, Bedeutung Programmspezifisch
PRI
Die neue Priorität
LIST
Informationen werden ausgegeben
(Default-Argument)
FLUSH
Nicht benötigte Libraries und Devices
werden geschlossen und ihr Speicher
freigegeben
DEVLIST
Die Liste der verfügbaren Devices wird
angezeigt
LIBLIST
Die Liste der verfügbaren Libraries wird
angezeigt
RESLIST
Die verfügbaren Resources werden
angezeigt
DEBUG
Der Debug-Modus der
p.OS-Developer-Version wird eingestellt
PORTLIST
Die Liste der Ports wird angezeigt
SEMLIST
Die Liste der Semaphoren wird angezeigt
RANGECHECK
Der interne p.OS-Mechanismus zum
Abfangen von Bereichsüberschreitungen
wird eingeschaltet (nur in der
Developer-Version)
STACKCHECK
Die p.OS-Stacküberlaufsprüfung wird
eingeschaltet (Developer-Version only)
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Einige Optionen für diesen Befehl sind nur in
der p.OS Debug-Version von Bedeutung. Auch der
Abschnitt Console-Fenster gibt
Auskunft über die Wirkung der
Unterbrechungssignale.
Schablone:
FROM/A, TO/A, ALL/S, QUIET/S, CLONE/S,
BUF=BUFFER/K/N, MA=MULTIASSIGN/S,
DIRS/S
Wozu?:
Dateien und Verzeichnisse werden kopiert.
Wie?:
FROM
Quelldatei oder -verzeichnis.
TO
Zieldatei oder -verzeichnis
ALL
Es werden rekursiv auch
Unterverzeichnisse und die darin
enthaltenen Dateien kopiert.
QUIET
Keine Fortschrittsanzeige
CLONE
Alle Dateiattribute (Schutzbits, Datum,
Kommentare) werden mitkopiert.
BUFFER
Die Größe eines Pufferspeichers (für
größere Kopieraktionen) kann festgelegt
werden.
MULTIASSIGN
Wenn das Quellverzeichnis eine
Mehrfachzuweisung (s. ASSIGN) ist, dann
werden die Dateien in allen der
Zuweisung zugewiesenen Verzeichnissen
zusammengesucht.
DIRS
Nur Verzeichnisse werden kopiert
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Wird als Quelle eine Verzeichnis angegeben,
dann werden die darin enthaltenen Dateien,
nicht aber das Verzeichnis selbst ins
angegebene Zielverzeichnis kopiert. Also muß
man den Namen des Verzeichnisses nochmal als
Zielverzeichnis angeben, falls man eine
1:1-Kopie des Quellverzeichnisses haben will.
Schablone:
FROM/A, TO/A, NAME/K, NOVERIFY/S,
MULTI/S, FORCE/S, OPTIMIZE/S,
WB=WBOPTIMIZE/S
Wozu?:
Komplette Datenträger werden Kopiert
Wie?:
FROM
Quellaufwerksname, z.B. DF0: oder DH1:
TO
Ziellaufwerksname, z.B. DF0: oder DF1:,
der sich vom Quellaufwerk unterscheiden
kann.
NAME
Neuer Name des Zieldatenträgers.
NOVERIFY
Es wird kein Überprüfung nach dem
Schreiben vorgenommen.
MULTI
Es werden mehrere Kopien erstellt. Dazu
wird der Quelldatenträger nur einmal
eingelesen und danach die
Zieldatenträger geschrieben (bis zum
Beenden mit CTRL-C). Quell- und
Zieldatenträger müssen identisch sein
(z.B. FROM df0: TO df0:).
FORCE
Die Sicherheitsabfragen werden
unterdrückt.
OPTIMIZE
Ordnet die Daten beim Kopieren so an,
daß sie von der Shell schnell gefunden
werden können.
WBOPTIMIZE
Spezielle Optimierung der Daten für die
Workbench, damit die Icons schnell
gefunden werden können.
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
Der Zieldatenträger wird bei Bedarf
automatisch formatiert.
Schablone:
DAY, DATE, TIME
Wozu?:
Das interne Datum und die Uhrzeit werden
eingestellt oder angezeigt.
Wie?:
DAY
Der Wochentag in der jeweils
eingestellten Landessprache
DATE
Das Datum in der Form: DD-Mon-YY, z.B.
12-Jun-97
TIME
Die Uhrzeit in der Form: HH:MM:SS
(24-Stunden-Form), z.B. 13:30:01, die
Angabe der Sekunden kann entfallen.
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Wird "Date" ohne Argumente aufgerufen, wird
das aktuelle Datum und die Uhrzeit ausgegeben.
Schablone:
FILE/A/M , ALL/S, QUIET/S, FORCE/S,
NODIRS/S, MA=MULTIASSIGN/S, NODELETE/S
Wozu?:
Dateien und/oder Verzeichnisse werden gelöscht
Wie?:
FILE
Die zu löschenden Dateien /
Verzeichnisse
ALL
Es werden auch alle Unterverzeichnisse
und die darin enthaltenen Dateien
gelöscht
QUIET
Es wird keine Fortschrittsanzeige
ausgegeben
FORCE
Der Löschschutz der Datei (falls
vorhanden) wird ignoriert
NODIRS
Die Verzeichnisstruktur bleibt erhalten,
nur die Dateien darin werden gelöscht.
MULTIASSIGN
Wenn das Argument eine
Mehrfach-Zuweisung ist, werden Dateien
in allen Verzeichnissen der Zuweisung
gelöscht
NODELETE
Die Dateien werden nicht wirklich
gelöscht, es werden nur die Dateien
angezeigt, die gelöscht worden wären
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Vorsicht bei der Verwendung von Namensmustern (z.B. #? für
"alles") und der ALL-Option
Schablone:
DIR
Wozu?:
Der Inhalt einesVerzeichnisses wird angezeigt
Wie?:
DIR
Das Verzeichnis, dessen Inhalt angezeigt
werden soll. Voreinstellung ist das
aktuelle Verzeichnis
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Dieser Befehl gibt nur die Namen der
vorhandenen Dateien und Verzeichnisse aus.
Falls mehr Information gewünscht wird, kann
List verwendet werden.
Schablone:
FILE/A, INFO/S, START=ACTIVATE/S,
STACK/K/N, ASYNCHRON/S, DEFPRG/K,
PARAMETER/F
Wozu?:
Ermitteln des zuständigen Datatypes und
Default-Programms für eine Datei, und
wahlweises ausführen (Anzeigen, Abspielen
usw.).
Wie?:
FILE
Die Datei, um die es geht.
INFO
Es werden Informationen über die Datei
ausgegeben.
ACTIVATE
Der entsprechende Datatype wird
aktiviert (der z.B. dann das Bild
angezeigt).
STACK
Die Stack-Größe
für das Default-Datatype-Programm kann
angegeben werden.
ASYNCHRON
Das Kommando (Anzeigen ....) wird
asynchron zu DTT ausgeführt, DTT beendet
sich sofort.
DEFPRG
Default-Programm zum Ausführen, falls
kein passender Datatype gefunden werden
kann.
PARAMETER
Optionale Parameter für das ausführende
Programm (hängen vom Programm ab)(z.B.
CYCLE für das abspielen von Samples).
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
Siehe auch Datatypes.
Schablone:
NAME, LIST/S, ADD/S, REMOVE/S, TYPE/K,
CLASSNAME/K, PRI=PRIORITY/N/K, OBTAIN/S,
FILEID/K, QUICKMATCH/S, FILEHEADER/K/M,
FILEHEADERKEY/K, FILEHEADERBIN/S,
DEFAULTPRG/K
Wozu?:
Datatypes können aufgelistet und ihre
Einstellungen verändert werden. Es können
Relationen zwischen bestimmten Dateiformaten
und entsprechenden Datatypes (die dann
sozusagen für dieses Dateiformat "zuständig"
sind) festgelegt werden. Dabei kann dem
Datatypes-System mitgeteilt werden, auf welche
Art und Weise eine Datei als bestimmtes Format
erkannt werden kann - es gibt die Möglichkeit,
die Dateinamenserweiterung als
Erkennungsmerkmal anzugeben, aber auch ein
"magic Fileheader" also der Anfang des
Dateiinhalts, der für das entsprechende
Dateiformat typisch ist kann als Zeichenkette
oder Hex-Zahl angegeben werden.
Wie?:
NAME
Name des Datatypes um den es geht.
LIST
Datatypes werden gelistet (default).
ADD
Datatype wird dem System hinzugefügt.
REMOVE
Datatype wird entfernt.
TYPE
Typ des Datatypes (z.B. picture oder
sample).
CLASSNAME
Name der zuständigen Klasse.
PRIORITY
Priorität des Datatypes.
OBTAIN
Dateiname, für die der zuständige
Datatype ermittelt werden soll; siehe
auch DTT.
FILEID
Namensmuster, z.B. "#?.pic", zum
Erkennen des Dateityps aufgrund z.B. der
Dateinamenserweiterung.
QUICKMATCH
Dateityp kann ohne Datatype festgestellt
werden (geht schneller).
FILEHEADER
Hier kann der Anfang des Dateiinhalts,
der für alle Dateien des gewünschten
Formats typisch ist, als Zeichenkette
angegeben werden, z.B. "FORM???ILBM"
(das wäre der "magic file header" für
Grafikdateien im IFF-ILBM-Format).
Die "?" können als Platzhalter
eingesetzt werden, falls nicht mit der
Option FILEHEADERKEY ein anderes Zeichen
für diesen Zweck bestimmt wurde.
FILEHEADERKEY
Platzhalterzeichen für FILEHEADER,
Vorgabe ist "?".
FILEHEADERBIN
Der "magic file header" kann hier
hexadezimal angegeben werden, z.B.
"ffd8ffe0". Dabei entsprechen immer zwei
Zahlen einem Zeichen.
Dies ist nützlich bei Dateiformaten, die
mit binären Daten beginnen, die nicht
als alphanumerische Zeichen dargestellt
werden können.
DEFAULTPRG
Default-Programm für diesen Datatype.
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
Siehe auch Datatypes.
Schablone:
TEXT/M, NOLINE/S
Wozu?:
Über die Standardausgabe wird ein Text
ausgegeben
Wie?:
TEXT
Der Text, der ausgegeben werden soll
NOLINE
Es wird kein Zeilenvorschub am Ende der
Ausgabe ausgeführt
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Wie allgemein üblich muß TEXT in
Anführungszeichen stehen, falls er Leerzeichen
enthält.
Beispiel:
echo "Das ist ein Test"
Ausgabe:
Das ist ein Test
Hingegen:
echo Das ist ein Test
Ausgabe:
Das ist ein Test
Schablone:
keine
Wozu?:
siehe IF
Wie?:
siehe IF
Wo?:
intern
Was sonst noch?:
nur in Skripts verwendbar
Schablone:
keine
Wozu?:
beendet IF-Block
Wie?:
siehe IF
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
nur in Skripts verwendbar
Schablone:
keine
Wozu?:
Der aktuelle Shell-Prozeß wird beendet. Das
Fenter wird geschlossen, falls nicht andere
Prozesse es zur Ein/Ausgabe benötigen.
Wie?:
EndShell
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Siehe auch RUN und NewShell
Schablone:
SNOOP/S, SCRIPT=FILE/A,
ARG=ARGUMENTS/F
Wozu?:
eine Skriptdatei wird ausgeführt
Wie?:
SNOOP
Vor jeder Befehlsausführung aus dem
angegebenem Skript erfolgt eine Ausgabe
in der Shell.
FILE
Name der Skriptdatei, die ausgeführt
werden soll.
ARGUMENTS
Argumente, die an die Skriptdatei
weitergegeben werden.
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Weitere Informationen bei den Befehlen, die
nur in Skripts verwendet werden können.
Schablone:
NUM=FAILLEVEL/N
Wozu?:
Es wird die Fehlerstufe
(Bedingungskennzeichen) gesetzt oder
angezeigt, ab der ein Befehl abgebrochen
werden soll.
Wie?:
FAILLEVEL
Das Bedingungskennzeichen, bei dem ein
Befehl abgebrochen wird. Wird dieses
Argument weggelassen, so wird die
momentane Einstellung angezeigt.
Weiteres siehe Abschnitt Bedingungskennzeichen
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
siehe auch IF-Befehl
Schablone:
FILE1/A, FILE2/A, BUF=BUFFERS/K/N,
VERBOSE/S
Wozu?:
Zwei Dateiinhalte werden verglichen
Wie?:
FILE1
Name der ersten Datei
FILE2
Name der zweiten Datei
BUFFERS
Hier kann eine Puffergröße für den
Vergleich angegeben werden.
VERBOSE
Es werden ausführlichere Informationen
angezeigt
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
-
Schablone:
FILE/A, COMMENT/F
Wozu?:
Einer Datei wird ein Kommentar hinzugefügt.
Wie?:
FILE
Die Datei (oder Verzeichnis), um die es
geht.
COMMENT
Der Kommentar (bis zu 80 Zeichen).
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Diese Kommentare werden in der
p.OS-Workbench-Sprechblasenhilfe angezeigt,
wenn sie mit "#" beginnen. Sonst ist die
Anzeige in der Shell über "list" möglich.
Schablone:
PATH/K, FILE/K, TITLE/K, PATTERN/K,
PATGAD/S, NOINFOS/S, DOUBLEKLICK/S, DIRS/S,
FILES/S, MATCHDIRS/S, MATCHFILES/S, POSTEXT/K,
NEGTEXT/K, LEFT/N/K, TOP/N/K, ONLYDIRS/S,
MULTISELECT/S, SAVEMODE/S, OWCHECK/S
Wozu?:
Ein Dateiauswahlfenster wird geöffnet und der
vom Benutzer ausgewählte Dateiname wird
zurückgegeben. Sinnvoll zur Verwendung in
Skriptdateien.
Wie?:
PATH
Der Pfad, der beim Öffnen des Requesters
voreingestellt ist.
FILE
Die voreingestellte Datei.
TITLE
Eine Zeichenkette, die im Fenstertitel
stehen soll.
PATTERN
Ein Namensmuster, das die anzubietenden
Dateien bestimmt.
PATGAD
Es soll ein Eingabefeld für Namensmuster
vorhanden sein.
NOINFOS
Es sollen keine ".info"-Dateien
angezeigt werden.
DOUBLEKLICK
Doppelklick der linken Maustaste genügt
zur Auswahl. Sonst anklicken von
"Ok"-Schalter notwendig.
DIRS
Es werden Verzeichnisse angezeigt
(Default). Mit DIRS=OFF werden keine
Verzeichnisse angezeigt.
FILES
Es werden Dateien angezeigt (Default).
Mit FILES=OFF werden keine Dateien
angezeigt.
MATCHDIRS
Muster das für die Verzeichnisauswahl
verwendet wird.
MATCHFILES
Muster das für die Dateiauswahl
verwendet wird.
POSTEXT
Text der auf dem ganz linken Button
stehen soll, der für das Akzeptieren der
Auswahl steht.
NEGTEXT
Text der auf dem ganz rechten Button
stehen soll, der für Abbrechen der
Auswahl steht.
LEFT
Abstand des Requesters vom linken
Bildschirmrand.
TOP
Abstand vom oberen Bildschirmrand.
ONLYDIRS
Der Requester soll nur zur Auswahl von
Verzeichnissen dienen.
MULTISELECT
Es können mehrere Dateien ausgewählt
werden (mit Shift-Klick).
SAVEMODE
Der Requester soll im Speichern-Modus
geöffnet werden, d.h der Hintergrund der
Dateiliste ist dunkel und die Datei kann
nicht mit Doppelklick ausgewählt werden.
OWCHECK
Wird im Save-Modus eine bereits
existierende Datei ausgewählt, so
erscheint eine Sicherheitsabfrage, die
vor dem Überschreiben der Datei warnt.
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
Nur in Skripts sinnvoll. Die Ausgabe des
ausgewählten Namens kann in eine
Umgebungsvariable umgeleitet werden, wo sie
dem Skript und anderen Programmen zur
Verfügung steht.
Schablone:
PATTERN/A, DIR=DIRECTORY/A/M, FILES/S,
DIRS/S, ALL/S, MA=MULTIASSIGN/S, DEPTH/N/K,
SHOW/S, PROMPT/K, SEARCH/K,
BIN=BINARY/S
Wozu?:
Sucht die durch PATTERN bestimmte Datei im
Verzeichnis DIRECTORY oder die Zeichenkette
SEARCH in den durch PATTERN und DIRECTORY
bestimmten Dateien
Wie?:
PATTERN
Das Namensmuster, das die zu
(durch-)suchende Datei beschreibt.
DIRECTORY
Die Verzeichnisse, in denen gesucht
werden soll
FILES
Es soll nur nach Dateien gesucht werden.
DIRS
Es soll nur nach Verzeichnissen gesucht
werden.
ALL
Es werden auch Unterverzeichnisse
durchsucht.
MULTIASSIGN
Falls DIRECTORY eine Mehrfach-Zuweisung
ist, werden alle zugewiesenen
Verzeichnisse durchsucht.
DEPTH
Verzeichnis-Schachtelungstiefe, bis zu
der in weitere Unterverzeichnisse
gewechselt wird.
SHOW
Es wird eine Fortschrittsanzeige in Form
der gerade durchsuchten Dateien
ausgegeben.
PROMPT
Diese Zeichenkette wird ausgegeben, wenn
das Muster gefunden wurde.
SEARCH
Die durch PATTERN bestimmten Dateien
werden nach dieser Zeichenkette
durchsucht. Die Nummer der Zeile, in der
SEARCH aufgetreten ist, wird ausgegeben.
BINARY
Es wird nicht zeilenorientiert gesucht
(z.B. bei Programmen = Binärdateien).
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
-
Schablone:
FONT/K, FS=FONTSIZE/N/K, TITLE/K,
POSTEXT/K, NEGTEXT/K, LEFT/N/K, TOP/N/K
Wozu?:
Ein Zeichensatz-Auswahlfenster wird geöffnet.
Der Name des Zeichensatzes und die ausgewählte
Größe werden ausgegeben. Sinnvol zur
Verwendung in Skripts.
Wie?:
FONT
Der beim Öffnen des Requesters
voreingestellte Zeichensatz.
FONTSIZE
Die voreingestellte Größe des
Zeichensatzes.
TITLE
Fenstertitel des Requesters.
POSTEXT
Text der auf dem ganz linken Button
stehen soll, der für das Akzeptieren der
Auswahl steht
NEGTEXT
Text der auf dem ganz rechten Button
stehen soll, der für das Abbrechen der
Auswahl steht.
LEFT
Abstand des Requesters vom linken
Bildschirmrand.
TOP
Abstand vom oberen Bildschirmrand.
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
Siehe auch FileReq
Schablone:
NAME/A, ENV=GLOBAL/S,
SAVE=ENVARC/S
Wozu?:
Der Wert einer Umgebungsvariablen wird
ermittelt.
Wie?:
NAME
Name der Variablen, falls es sich um
eine Variable handelt, die in einem
Unterverzeichnis von ENV: liegt, muß der
Pfad relativ zu ENV: angegeben werden.
GLOBAL
Es ist eine globale (systemweite)
Umgebungsvariable anstatt einer lokalen
(nur in der aktuellen Shell gültigen)
Variable gemeint
ENVARC
Die Variable ist im Verzeichnis EnvArc:
abgespeichert, so daß sie bei jedem
Neustart des Systems ihren Wert behält.
Wo?:
Intern
Was sonst noch?:
Siehe auch Abschnitt Umgebungsvariablen im Stichwort-
verzeichnis. Dieser Befehl erzeugt die gleiche
Ausgabe wie z.B.:
echo $NAME
Schablone:
NAME, ALL/S, FONT/S
Wozu?:
Daten des Grafik-Treibers können ausgegeben
und geändert werden.
Wie?:
NAME
Nur Daten zu diesem Monitor-Treiber
werden angezeigt.
ALL
Daten aller Treiber anzeigen.
FONT
Es werden die Zeichensatzdaten
angezeigt.
Wo?:
SYS:c
Was sonst noch?:
Weitere Befehle (I-Z)