@database "Neu_in_2.5.guide" @author "Eike Michael Lang" @remark "$VER: Neu_in_2.5 Guide 1.0 (07. November 1997)" @remark "Created with GoldED 4.5.0 (8.1.97)" @node MAIN "Neuigkeiten und Änderungen in der Version 2.5" Liebe BenutzerInnen, in dieser AmigaGuide-Datei finden Sie alle Änderungen, die seit der Version 1.1 an ArtEffect vorgenommen wurden. Bitte lesen Sie aber zuerst diesen @{"Hinweis" link note}. @REM Neu in 2.5; Aufsteiger von Version 2.0 sollten einen kurzen Blick @{"hierhin" link from2} werfen. @REM Neu--Ende; Die umfangreichste Neuerung werden Sie allerdings kaum bemerken - das gesamte Programm, welches sich vormals auf die bgui.library stützte und mit SAS/C entwickelt wurde, ist vollständig auf unseren eigenen StormC-Compiler umgesetzt worden und benutzt nun StormWizard zur Gestaltung der Oberfläche. Für Sie als Benutzer sicherlich interessanter sind die "greifbaren" Neuerungen und Veränderungen, die diese Version mit sich bringt: Wenn Ihnen diese tabellarische Übersicht zu knapp ist, können Sie sich @{"hier" link content} eine Kurzbeschreibung aller Neuigkeiten und Änderungen ansehen. @{"ARexx " link AE_Rexx.guide/main} Dank ARexx ist ArtEffect jetzt noch flexibler und leistungsfähiger. @{"Ebenen (Layers) " link layers} Arbeiten auf mehreren Zeichenebenen @{"Radierer " link erase} Löschen - aber richtig @{"PopUp-Menü " link winpop} mehr Komfort im Projekt-Fenster @{"virtueller Speicher " link virtmem} 1.745.604 Chip RAM, 320.435.769 sonstiges RAM... @{"mehrfaches Undo/Redo " link undo} Soll ich? War's anders doch besser? @{"neue Plugins " link plugins} Nun ja, Plugins eben... @{"Notausgang " link emergency} Die Schwimmwesten sind unter dem Sitz @{"Programm-Voreinsteller " link newprefs} wichtige Änderungen @{"Wischfinger/Fingermalen " link smudge} jetzt eigenständige Funktionen @{"Toolbox " system "SYS:Utilities/Multiview Toolbox"} So sieht die aus... @{"Menüpunkte " link menugone} einfach weg! @{"Aufhellen/Abdunkeln " link lightdark} Funktionsweise leicht geändert @REM Neu in 2.5; @{"Farb-Manager " link colorman} Unterstützt jetzt das Laden, Speichern und Zurücksetzen der verfügbaren Farben. @{"Pinsel-Editor " link brushed} Hat zusätzliche Optionen bekommen. @REM Neu--Ende; @{b}Umzug@{ub} "Verwackeln" jetzt im Weichzeichner-Menü @{b}Transparenter Hintergrund@{ub} Beim Erzeugen eines neuen Projekts kann der Hintergrund jetzt auch transparent sein. @{b}Rechnen in Gadgets@{ub} In @{b}Integer@{ub}-Gadgets können Sie jetzt auch "1+1", "3*5", etc. eingeben @{b}Kopieren/Einfügen@{ub} Die Funktionen @{b}Kopieren@{ub} und @{b}Einfügen@{ub} aus dem @{b}Bearbeiten@{ub}-Menü beziehen sich jetzt auf den aktuellen @{u}Pinsel@{uu}. @REM Neu in 2.5; @{b}JPEG@{ub} Zusätzlich zu "normalem" JPEG unterstützt ArtEffect jetzt auch diverse JPEG-Formate, wie sie von den Herstellern gängiger Digitalkameras (z.B. Fuji) verwendet werden. @REM Neu--Ende; @endnode @node content "Übersicht" @{b}@{u}Neuerungen:@{uu}@{ub} @REM Neu in 2.5; ArtEffect unterstützt jetzt mehrere JPEG-Formate, wie sie von den Herstellern gängiger Digitalkameras eingesetzt werden. @REM Neu--Ende; Mit der Einführung von @{"Layers" link layers} haben Sie ein sehr mächtiges Werkzeug an der Hand, um ein Bild in mehreren Ebenen zu bearbeiten ohne Gefahr zu laufen, wichtige Bildteile zu übermalen. ArtEffect verfügt jetzt auch über ein spezielles @{"Radier-Werkzeug" link erase}. Jedes Projekt-Fenster hat jetzt ein eigenes @{"PopUp-Menü" link winpop}. @REM Neu in 2.5; Der @{"Farbmanager" link colorman} wurde um ein ein PopUp-Menü erweitert, das Ihnen gestattet, Farbsätze zu laden, zu speichern und auf die Vorgaben zurückzusetzen. Außerdem wurden die "Karteireiter" für die verschiedenen Farbmodelle durch ein platzsparendes Cycle-Gadget ersetzt. Der @{"Pinsel-Editor" link brushed} hat zwei neue Funktionen bekommen, Beschreibung siehe dort. @REM Neu--Ende; @REM geändert in 2.5; Weiterhin wurde ArtEffect mit einer eigenen Verwaltung für @{"virtuellen Speicher" link virtmem} ausgestattet, damit sind Sie nicht mehr auf externe Programme angewiesen, die diese Funktionalität zur Verfügung stellen. Virtueller Speicher gestattet Ihnen die Bearbeitung von mehr und größeren Projekten und von Bildern, die nicht in den Arbeitsspeicher Ihres Rechners passen. Der Zugriff auf den virtuellen Speicher erfolgt auf Wunsch vollkommen asynchron. @REM Änderung--Ende; Als direkt Folge daraus bietet ArtEffect jetzt @{"mehrfaches Undo/Redo" link undo} - somit besteht keine Gefahr mehr, das zwei unbedachte Handlungen Ihr gesamtes Projekt zerstören. Last but not least haben wir natürlich auch noch ein paar @{"neue Plugins" link plugins} für Sie erstellt. @{b}@{u}Änderungen:@{uu}@{ub} Das REDO-Icon nimmt die Stelle des Papierkorbes in der Toolbox ein. Außerdem wurde die Toolbox mit @{"zwei neuen Icons" system "SYS:Utilities/Multiview Toolbox"} versehen. Aufgrund der gestiegenen Konfigurationsmöglichkeiten, haben wir den @{"Voreinsteller" link newprefs} ein wenig verändert. Diejenigen unter Ihnen, die schon immer ein Faible für Fingermalen hatten, werden sich freuen, daß die Airbrush-Malmodi @{"Wischfinger/Fingermalen" link smudge} jetzt ein eigenes Icon in der Toolbox bekommen haben. Im Zuge der vollständigen Umstellung des Programms sind einige wenige @{"Menüpunkte" link menugone} nicht mehr verfügbar. Die Funktionsweise der Malmodi @{b}Aufhellen@{ub} und @{b}Abdunkeln@{ub} wurde @{"geändert" link lightdark}. In Integer-Gadgets können Sie jetzt rechnen: 1+1, 2*3+4, etc. sind allesamt gültige Eingaben. Integer-Gadgets sind solche, die nur ganzzahlige Werteingaben zulassen. Beim Erzeugen eines neuen Projektes können Sie jetzt auch einen transparenten Hintergrund wählen. Außerdem ist das @{b}Verwackeln@{ub}-Plugin aus dem Vergröberungsfilter-Untermenü in das Weichzeichner-Untermenü umgezogen. Die Menüpunkte @{b}Kopieren@{ub} und @{b}Einfügen@{ub} aus dem @{b}Bearbeiten@{ub}-Menü beziehen sich jetzt nicht mehr auf das aktuelle @{i}Projekt@{ui} sondern auf den aktuellen @{u}Pinsel@{uu}. @endnode @REM node Neu in 2.5; @node from2 "Änderungen seit Version 2.0" @{b}@{u}Neuigkeiten seit Version 2.0@{uu}@{ub}: Seit der Version 2.0 wurden einige Änderungen vorgenommen, deshalb sollten Sie auf die folgenden Passagen einen kurzen Blick werfen und sich über die neuen Optionen/die neue Funktionsweise informieren: Der @{"virtuelle Speicher" link virtmem} wurde verbessert und in seiner Funktionalität erweitert, der Speicher-@{"Voreinsteller" link newprefs} hat einige neue Optionen bekommen. Das Colormanipulation-@{"Plugin" link plugins} wurde hinzugefügt. Der @{"Pinsel-Editor" link brushed} wurde um den Schalter "Pinsel tangential" und die Funktion "Pinsel berechnen" erweitert. Der @{"Farbmanager" link colorman} wurde leicht verändert. @endnode @REM Neu--Ende; @node LAYERS "Layers" @{u}@{b}Was sind Layers?@{ub}@{uu} Layers sind einzelne @{b}Ebenen@{ub}, in die Sie ein Projekt aufteilen können - eine sehr gutes Modell dafür sind Klarsichtfolien, auf die Sie verschiedene Teile eines Bildes aufbringen. Im weiteren Laufe dieser Anleitung werden sowohl der Begriff "Layers" als auch der Begriff "Ebenen" auftauchen - gemeint ist in beiden Fällen das selbe. Sie können also den Hintergrund einer Szene auf einem Layer malen, den Himmel auf den zweiten, und den Vordergrund auf den dritten, ohne daß Sie damit den Inhalt eines anderen Layers beeinträchtigen. @{u}@{b}Wie arbeite ich mit Ebenen?@{ub}@{uu} Standardmäßig hat jedes Dokument @{b}eine@{ub} Ebene, die die Bezeichnung "Hintergrund" trägt. Mittels des @{"Layers-Requesters" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Req1"} können Sie aber Ihr Projekt auf @{b}bis zu drei@{ub} verschiedene Ebenen aufteilen, diese löschen, sowie festlegen, ob diese bis zu einem gewissen Grad durchscheinend oder aber auch gar nicht angezeigt werden sollen. Den Layers-Requester öffnen Sie durch Anwählen des @{b}Ebenen@{ub}-Menüpunktes im @{b}Fenster-Menü@{ub} oder durch Drücken von @{b}F6@{ub}. Im Requester sehen Sie eine Liste aller derzeit verfügbaren Layer - der derzeitig aktive Layer ist farbig hervorgehoben. Jeder Eintrag in der Liste besteht aus drei Segmenten: · Das Feld mit der Glühbirne ganz links dient zum Ein- und Ausschalten des jeweiligen Layers - klicken Sie dazu einfach mit der Maustaste in diesen Bereich. · Rechts daneben befindet sich eine kleine Vorschau des jeweiligen Layers · ganz rechts befindet sich noch der Name des Layers. Die Reihenfolge der Layers in der Liste entspricht der Sortierung in ihrem Projekt - d.h. der oberste Layer ist vollständig sichtbar, die darunterliegenden entsprechend weniger, d.h. weiter oben liegende Ebenen verdecken an allen nicht-transparenten Stellen die darunterliegenden. @{u}Anordnen der Ebenen@{uu} Sie können durch einfaches @{i}Drag&Drop@{ui} mit der Maus die Ebenen so umsortieren, wie es Ihnen gefällt - klicken Sie dazu einfach auf eine beliebige Ebene und halten Sie die Maustaste gedrückt - wenn Sie jetzt die Maus in der Liste auf- und abbewegen können Sie eine dünne, schwarz-weiß gestrichelte Linie sehen, die Ihnen anzeigt, wo die aktive Ebene zu liegen kommt, wenn Sie die Taste jetzt loslassen. (@{b}Hinweis@{ub}: wenn Sie einen nicht-transparenten Hintergrund gewählt haben, wird die Hintergrund-Ebene alle darunter liegenden Ebenen verdecken. Sie können dann mittels des @{"Radierers" link erase} Löcher in die Ebene stanzen, so daß die darunterliegenden Ebenen sichtbar werden.) @{u}Ebenen zusammenfassen@{uu} Wenn Sie an zwei Layers keine Änderungen mehr vornehmen müssen, die eine Aufteilung in Ebenen unumgänglich machen, können Sie diese beiden Layer zu einem zusammenfassen. Sorgen Sie zuerst dafür, daß diese beiden Ebenen in der Liste unmittelbar übereinander liegen - nehmen Sie dann einen der beiden Layer, ziehen Sie ihn über den anderen, und lassen Sie ihn los. Die beiden Ebenen werden dann zu einer zusammengefaßt. @{u}Deckkraft einstellen@{uu} An oberster Stelle im Requester befindet sich ein Schieberegler - mit diesem können Sie die Deckkraft des aktiven Layers bestimmen. Je höher Sie diesen Wert wählen, desto @{b}un@{ub}durchsichtiger wird der aktive Layer. @{u}Ebenen Benennen@{uu} In dem Text-Gadget unterhalb des Reglers können Sie den Namen der aktiven Ebene verändern. @{u}Ebenen Erzeugen/Löschen@{uu} Am unteren Rand finden Sie schließlich noch die Knöpfe zum Erzeugen einer neuen Ebene sowie zum Löschen der aktiven. Wenn Ihr Projekt nur eine Ebene enthält, so können Sie diese nicht löschen - sollte diese letzte Ebene allerdings noch Transparenzinformationen enthalten, werden diese gelöscht, wenn Sie @{b}Löschen@{ub} auf den letzten Layer anwenden. @{u}Ebenen speichern@{uu} Bitte beachten Sie, daß das Speichern von Bildern, die Layers enthalten, nur in IFF möglich ist (ArtEffect legt dafür drei separate Chunks an.). Sie haben im @{b}Speichern-Requester@{ub} auch die Möglichkeit, die Layers einzuebnen (was Sie nur tun sollten, wenn eine separate Bearbeitung der Ebenen nicht mehr notwendig ist) und können festlegen, ob mit dem Bild ein Alpha-Kanal für die Transparenzinformationen gespeichert werden soll. @{u}Wichtiger Hinweis@{uu} Außer bei der Verwendung mit dem Pantographen, "sieht" der @{b}Impressionist@{ub}-Modus immer nur eine Ebene - wenn diese Ebene transparente Stellen enthält, kann dies zu merkwürdigen Effekten führen. @{b}@{u}Beispiele:@{uu}@{ub} 1. @{"Hier" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Req1"} können Sie einen Blick auf den Layers-Requester werfen. Das dazugehörige Projekt-Fenster sieht dann @{"so" system "SYS:Utilities/Multiview Layer1"} aus. 2. In @{"diesem Fall" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Req2"} wurden der erste und zweite Layer vertauscht. Sie können genau @{"sehen" system "SYS:Utilities/Multiview Layer2"}, daß sich die Erdkugel nun ganz zu oberst befindet. 3. Hier ein @{"Bild" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_NoBack-Req"} des Layers-Requesters bei ausgeschaltetem "Background" Und hier das entsprechende @{"Projekt-Fenster" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_NoBack"}. 4. Und hier noch ein kleines @{"Beispiel" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Trans"} für eine Deckkraft von @{b}84@{ub} für den obersten Layer. @endnode @node ERASE "Radierer" @{u}@{b}Das Radier-Werkzeug@{ub}@{uu} Den Radierer finden Sie in der @{"Toolbox" system "SYS:Utilities/Multiview Toolbox"} direkt unterhalb des Airbrush. Die Funktion des Radierers ist abhängig davon, ob Sie nur mit einem oder mit mehreren @{"Layers" link layers} arbeiten. Wenn Sie nur @{b}eine Ebene@{ub} verwenden, malt der Radierer immer in der Hintergrundfarbe, bei @{b}mehreren Layers@{ub} wird die Farbe hingegen vollständig entfernt, so daß die darunter liegenden Ebenen zum Vorschein kommen. Wird auf dem untersten Layer radiert, so kommt das Schachbrettmuster im Fensterhintergrund zum Vorschein. Im Einsteller für den Radierer finden Sie neben dem Regler für die Stärke und dem bekannten "Druck"-Schalter, noch ein Gadget "Bild löschen", das die selbe Funktion übernimmt, die vormals das Mülleimer-Icon in der Toolbox hatte. Das gleiche Resultat erzielen Sie auch, wenn Sie mit gedrückter @{b}Shift@{ub}-Taste auf das Radierer-Piktogramm klicken. Wenn Sie mit mehreren @{"Layers" link layers} arbeiten, wird immer nur der aktive Layer gelöscht. @endnode @node winpop "Fenster-PopUp" @{b}@{u}Das PopUp-Menü des Projekt-Fensters@{uu}@{ub} Wenn Sie vor dem Lesen dieser Anleitung ArtEffect2.0 schon einmal ausprobiert haben, wird Ihnen sicherlich das neue Gadget aufgefallen sein, daß sich in allen Projekt-Fenstern direkt unterhalb des Schließgadgets befindet. Dieses Gadget öffnet beim Anklicken ein @{"PopUp-Menü" system "SYS:Utilities/Multiview Window-PopUp"}. Dieses Menü hat fünf Punkte: · @{b}Als Quelle markieren@{ub} - dies hat den selben Effekt wie das Anklicken der linken oberen Ecke des Fensters bei gedrückter @{b}linker@{ub} ALT-Taste · @{b}Als Ziel markieren@{ub} - entspricht dem Anklicken der linken oberen Ecke des Fensters mit gedrückter @{b}rechter@{ub} ALT-Taste · Pixel · cm · Inch Die letzten drei Punkte erlauben die Auswahl der für das Lineal verwendeten Maßeinheit. Bitte beachten Sie, daß diese Auswahlmöglichkeit den Menüpunkt @{b}Einstellungen/Lineal@{ub} ersetzt. @endnode @node virtmem "Virtueller Speicher" @{u}@{b}Virtueller Speicher@{ub}@{uu} Sie wissen es vermutlich längst selber: Das Arbeiten mit Computergrafiken verschlingt Unmengen an Speicher und man kann nie genug davon haben... Zwar sind die Preise für RAM schon seit geraumer Zeit erfreulich niedrig, aber man ist doch nicht immer willens und in der Lage, seinem Rechner so eben mal noch einen 32 Mbyte-Riegel zu spendieren, also kam vor geraumer Zeit jemand auf die glorreiche Idee, die Festplatte des Rechners als (zwar langsame, aber große und billige) "RAM-Erweiterung" zu benutzen. Schon seit längerer Zeit gibt es diverse Programme für den Amiga, die just diese Aufgabe bewältigen, jedoch sind diese bisweilen schwierig zu konfigurieren und ihre Benutzung ist im Allgemeinen mit Aufwand verbunden. Aus diesem Grunde wurde in die vorliegende Version von ArtEffect eine virtuelle Speicherverwaltung implementiert. Einige der neuen Funktionen von ArtEffect setzen sogar das Vorhandensein von virtuellem Speicher voraus - so sind z.B. ohne virtuellen Speicher keine Benutzung von @{"Layers" link layers} und kein unbegrenztes @{"Undo/Redo" link undo} möglich. @REM neu in 2.5; Außerdem ermöglicht es Ihnen die virtuelle Speicherverwaltung von ArtEffect, auch Bilder zu bearbeiten, die größer als der freie Arbeitsspeicher Ihres Computers sind. @REM Neu--Ende; So lange Sie nicht extrem knapp an Plattenplatz sind, sollten Sie ArtEffect daher einen @{u}großzügig@{uu} bemessenen virtuellen Speicher zugestehen (ca. 32 MB). Im @{b}VMem@{ub}-Bereich des @{"Programm-Voreinstellers" link newprefs 10} haben Sie die Möglichkeit die maximale und minimale Größe des "Swapdatei" genannten virtuellen Speichers einzustellen, und wo diese Swapdatei abgelegt werden soll. @endnode @node undo "Mehrfaches Undo/Redo" @{u}@{b}Mehrfaches Undo/Redo@{ub}@{uu} Ein Manko, daß vielen Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen anhängt, ist das Fehlen eines mehrstufigen UNDO. Bis zur vorliegenden Version war dieses Manko auch ArtEffect zu eigen: Wenn Sie sich beim erstellen eines Projektes vertan hatten, konnten Sie nur den @{i}letzten@{ui} Arbeitsschritt wieder rückgängig machen, jedoch keinen der davorliegenden. Mit ArtEffect 2.0 haben Sie die Möglichkeit, so viele UNDO-Schritte zu speichern, wie es Ihr (virtueller) Speicher zuläßt - d.h. Sie können sich durch wiederholtes Anwenden von UNDO rückwärts durch die bisher vorgenommenen Änderungen "durchklicken", bis Sie den Zustand erreicht haben, in dem noch alles in Ordnung war. Wenn Sie sich mal einen Schritt zu weit zurückgeklickt haben, ist das auch kein Problem, denn mittels REDO können Sie den Zustand vor dem UNDO wiederherstellen. Wenn Sie z.B. glauben, Sie hätten einen Fehler gemacht, und begeben sich per UNDO zehn Schritte in die "Vergangenheit", so können Sie mittels 10-maligem REDO wieder in die "Gegenwart" zurückkehren, falls Sie feststellen, daß Ihnen der derzeitige Zustand doch besser gefällt. Wenn Sie ein System mit wenig Speicher und/oder wenig Festplattenplatz besitzen, haben Sie auch die Möglichkeit, im @{b}Andere@{ub}-Bereich des @{"Programm-Voreinstellers" link newprefs} eine maximale Anzahl von UNDO-Schritten festzulegen. Außerdem kann UNDO jetzt @{u}alle@{uu} Aktionen auf Bildern zurücknehmen, auch @{b}Bildgröße@{ub}/@{b}Arbeitsbereich@{ub}/@{b}Beschneiden@{ub}. @endnode @node plugins "Neue Plugins" @{u}@{b}Beschreibung aller neuen Plugins:@{ub}@{uu} @REM Neu in 2.5; Im @{b}Farbfilter@{ub}-Menü finden sie nun zusätzlich: @{b}@{"Colormanipulation" system "SYS:Utilities/Multiview ColorManip"}@{ub} (@{i}dt@{ui}.: Farbmanipulation) Dieses Plugin gestattet Ihnen für den Rot-, Gelb-, Grün-, Cyan-, Blau-, und Magenta-Anteil der Bildfarben einzeln in Ton, Sättigung und Helligkeit zu beeinflussen. Der oberste Schieberegler kontrolliert, wie stark ein Bildpunkt von der manipulierten Farbe verschieden sein darf, um von der Änderung noch betroffen zu sein. @REM Neu--Ende; Folgende @{b}Weichzeichner@{ub}-Filter sind neu hinzugekommen: @{b}@{"Radial Blur" system "SYS:Utilities/Multiview Radial_Blur"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Kreisunschärfe) Erzeugt einen kreisförmigen Wischeffekt um den Bildmittelpunkt herum. Mittels des Reglers oder des Integer-Gadgets bestimmen Sie die Stärke des Effekts. @{b}@{"Zoom Blur" system "SYS:Utilities/Multiview Zoom_Blur"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Zoom-Unschärfe) Erzeugt einen Unschärfe-Effekt ähnlich dem, der an den Rändern einer sehr starken Vergrößerungslinse auftritt. Auch hier können Sie die Stärke des Effekts mittels Regler oder Integer-Gadget bestimmen. @{b}@{"Motion Blur" system "SYS:Utilities/Multiview Motion_Blur"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Bewegungsunschärfe) Dieser Filter erzeugt den allseits bekannten und beliebten Effekt eines sich schnell an der Kamera vorbeibewegenden Objektes. Mit den Reglern können Sie die Geschwindigkeit und den Winkel der simulierten Bewegung festlegen, die beiden Knöpfe geben Ihnen die Wahl zwischen einer gleichmäßigen und einer beschleunigten Bewegung. Außerdem wurde das @{b}Blur@{ub} (Verwackeln) Plugin aus dem @{b}Vergröberungs@{ub}- @{b}filter@{ub}-Untermenü in das @{b}Weichzeichner@{ub}-Untermenü verschoben. Im @{b}Spezialfilter@{ub}-Untermenü finden Sie folgende Neuerungen: @{b}@{"Make Tile" system "SYS:Utilities/Multiview Make_Tile"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Kacheln erzeugen) Dieses Plugin erzeugt aus einem Bild eine Kachel, indem der rechte und linke sowie der obere und untere Rand jeweils ineinander übergeblendet werden. So erzeugte Kacheln können dann mit dem Tile/Kachel-Plugin nahtlos aneinandergereiht werden. Mit dem Stärke-Regler legen Sie fest, wieviele Bildpunkte an jedem Rand des Bildes in die Berechnung mit einbezogen werden. Je größer dieser Wert ist, desto besser wird der Übergang zwischen den Rändern. Ein ideales Anwendungsgebiet für so erzeugte Kacheln sind das Raytracing (als Texturen) und Hintergründe für WWW-Seiten. @{b}@{"Tile" system "SYS:Utilities/Multiview Tile"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Kacheln) Dieses Plugin füllt das gesamte Bild mit dem aktuellen Pinsel. Diese Funktion bietet sich natürlich idealerweise für die Verwendung mit von @{b}Make Tile@{ub} erzeugten Kacheln an - sie wenden @{b}Kachel erzeugen@{ub} auf das gewünschte Bild an, wählen dann die Funktion "Bild->" aus dem Pinselmanager und benutzen im gewünschten Zielprojekt dann die Funktion @{b}Kacheln@{ub}. @endnode @REM Neu in 2.5; @node colorman "Änderungen am Farb-Manager" @{b}@{u}Änderungen am Farb-Manager@{uu}@{ub}: Im @{"Farbmanager" system "SYS:Utilities/Multiview ColorManager"} wurden die "Karteireiter" durch ein Cycle-Gadget ersetzt - der dadurch gewonnene Freiraum wurde genutzt um den Auslöser für ein PopUp-Menü zu plazieren, das Ihnen gestattet, den Zustand der Farbfelder zu speichern, zu laden oder in den Urzustand zurückzusetzen. @endnode @node brushed "Änderungen am Pinsel-Editor" @{b}@{u}Änderungen am Pinsel-Editor@{uu}@{ub}: Der @{"Pinsel-Editor" system "SYS:Utilities/MultiView BrushEd"} wurde um zwei Knöpfe erweitert: @{u}Tangential@{uu}: Der Pinsel hat keinen festen Winkel, sondern wird immer quer zur Strich- richtung geführt. Bitte beachten Sie, daß bei langsamer Pinselführung und unmittelbar nach dem Aufsetzen die Strichrichtung nicht zweifelsfrei feststeht. @{u}Pinsel berechnen@{uu}: ArtEffect erzeugt zu jedem Pinsel mehrere "Cache-Pinsel" um die Dichte und Rauheit realistisch simulieren zu können. Normalerweise werden diese Cache- Pinsel berechnet, wenn ein bestimmter Pinsel zum ersten Mal benutzt wird, was eine leichte Verzögerung beim Malbeginn zur Folge hat. Wenn Sie allerdings "Pinsel berechnen" anklicken, werden die Cache-Pinsel sofort berechnet und beim Aufsetzen des Pinsels entsteht keine Verzögerung. @endnode @REM Neu--Ende; @node EMERGENCY "Notausgang" Der "Notausgang" ArtEffect 2.0 hält wichtige Teile des Programmes unter ständiger Beobachtung. Stellt es dabei fest, daß sich ein oder mehrere Teile in einem nicht erlaubten Zustand befinden, gibt es Ihnen die Gelegenheit ihre Arbeit zu sichern und beendet sich dann selbsttätig. Durch dieses Vorgehen wird die Gefahr eines Systemabsturzes auf ein Minimum reduziert. Sollte dieser seltene Fall bei Ihnen auftreten, wird ArtEffect in den meisten Fällen eine interne Fehlernummer ausgeben. Bitte schreiben Sie diese Nummer auf und senden Sie sie zusammen mit einer genauen Beschreibung der Schritte, die zu dem Fehler geführt haben, an Haage&Partner. Wir werden uns dann bemühen, diesen Fehler in einer späteren Version des Programms zu beheben. @endnode @node newprefs "Änderungen am Voreinsteller" @{u}@{b}Änderungen am Voreinsteller@{ub}@{uu} Die vier Karteireiter im Voreinsteller-Fenster haben jetzt die folgenden Namen und Funktionen: @{b}Bildschirm@{ub} Hier hat es keine Änderungen gegeben. @{b}@{"VMem" system "SYS:Utilities/Multiview Programsettings-VMem"}@{ub} Hier treffen Sie alle Einstellungen für den @{"virtuellen Speicher" link virtmem}. @REM Neu in 2.5; Im oberen Bereich können Sie einstellen, wieviel RAM ArtEffect auf alle Fälle für sich beanspruchen soll, und wieviel wieviel Speicher es zur Benutzung durch andere Programme auf alle Fälle freilassen muß. @REM Neu--Ende; @REM Geändert in 2.5; Im unteren Bereich können Sie Pfad und Name des Swapfiles angeben und welche minimale und maximale Größe die Swapdatei haben soll. Die Swapdatei wird auf jeden Fall bis zu dem von Ihnen gesetzten Minimum wachsen, nicht aber automatisch die volle Maximalgröße beanspruchen, d.h. (eine ausreichende Menge Speicher vorausgesetzt) die Datei kann sehr wohl deutlich unterhalb der von Ihnen gesetzten Maximalgröße bleiben. Letztendlich können Sie noch einstellen, ob das Schreiben und Lesen der Swap- datei asynchron erfolgen soll. Ob Sie diesen Schalter aktivieren sollten läßt sich ohne weiteres nicht sagen, es hängt stark von der von Ihnen verwendeten Festplatte und Ihrem SCSI-Hostadapter oder IDE-Controller, welche der beiden Einstellungen für Sie günstiger sind. Sie sollten dies einfach ausprobieren und dann die Einstellung beibehalten, mit der Sie besser arbeiten können. @{b}Wichtig:@{ub} Alle speicherbezogenen Einstellungen werden erst nach einem Neustart des Programms aktiviert. @{u}Hinweis für fortgeschrittene Benutzer:@{uu} Sie können die Geschwindigkeit des virtuellen Speichers erhöhen, indem Sie für die Swap-Datei eine zusätzliche Partition mit einer Blockgröße von 16384 anlegen. @REM Änderung--Ende; @{b}@{"Prioritäten" system "SYS:Utilities/Multiview Programsettings-Priority"}@{ub} Mit dem @{b}Normal@{ub}-Regler legen Sie die Arbeitspriorität fest, also die Priorität, die ArtEffect und die Plugins haben, wenn aktiv damit gearbeitet wird. Hintergrund legt die Priorität für alle längerdauernden Berechnungen fest (z.B. den Twirl-Effekt), wobei die Plugins immer eine um 1 niedrigere Priorität als ArtEffect selbst haben - somit ist gewährleistet, daß Ihr Rechner auch dann noch benutzbar ist, wenn ArtEffect mal etwas länger rechnen muß. @{b}@{"Andere" system "SYS:Utilities/Multiview Programsettings-Other"}@{ub} Im oberen Bereich stellen Sie ein wie Arteffect beim Löschen des Undo-Speichers vorgehen soll, wenn nicht mehr genug (virtuelles) RAM frei ist, um den Schritt zu speichern: · @{b}Ältester@{ub} : Der älteste Undo-Schritt des Bildes wird freigegeben · @{b}Allen ältesten@{ub}: Der insgesamt älteste Undo-Schritt wird freigegeben · @{b}Anderer@{ub} : Nur Undo-Schritte von nicht aktiven Bildern werden freigegeben Beachten Sie bitte, daß Sie für den Undo-Buffer nur ein gewünschtes Verhalten festlegen können - ArtEffect wird auch bei der Einstellung Anderer Schritte des aktiven Projekts freigeben, sobald in den anderen Projekten keine Schritte mehr freizugeben sind. Mit dem Regler darunter können Sie eine Maximalzahl zu speichernder UNDO-Schritte vorgeben. Befindet sich dieser Regler ganz rechts, bedeutet dies "unbegrenztes UNDO/REDO". In der unteren Hälfte können Sie mit dem Regler @{b}Verfügbare Farben@{ub} die Anzahl der verschiedenen Farben festlegen, die im Farbeinsteller zur Verfügung gestellt werden - diese Option befand sich früher im Bereich @{b}Andere 1@{ub}. Dies hat nichts mit Anzahl der tatsächlich zum Malen verfügbaren Farben zu tun, sondern bestimmt die Anzahl der Felder auf Ihrer "Mischpalette", also die Anzahl verfügbarer Kästchen im Farben-Einsteller. Mit dem Schalter,der sich zuunterst befindet, können Sie die Option @{b}ein Bildpfad@{ub} an- und ausschalten, die sich früher im Bereich @{b}Andere 2@{ub} befand. Zusätzlich zum Programm-Voreinsteller gibt es jetzt auch noch einen @{"Einstellungs-Requester" system "SYS:Utilities/Multiview Settings"}. Dort finden Sie die Optionen zur Pinselanzeige und zum Anti-aliasing, sowie die Schalter "Autom. Fensterpositionierung", @{b}Autom. Aktivierung@{ub}, @{b}Autom. Vorschau@{ub} sowie @{b}Maskenfarbe@{ub}, die sich vormals in den Bereichen @{b}Andere 1@{ub} und @{b}Andere 2@{ub} des Programm-Voreinstellers befanden. @endnode @node SMUDGE "Wischfinger/Fingermalen" @{u}@{b}Wischfinger/Fingermalen@{ub}@{uu} Das Wischfinger/Fingermalen-Werkzeuge stellt Ihnen diese beiden Malmodi, die in Version 1.1 Teil des Airbrush waren, als eigenständiges Werkzeug zur Verfügung. Wenn im Einsteller "Fingermalen" @{b}de@{ub}aktiviert ist, funktioniert das Werkzeug als Wischfinger (ohne Farbauftrag), bei aktivierten Schalter als Fingermal-Werkzeug. Die Funktion hat sich gegenüber Version 1.1 nicht verändert, Sie können diese im Handbuch auf Seite 72 nachlesen. @endnode @node menugone "Nicht mehr vorhanden Menüpunkte" @{u}@{b}Diese Menüpunkte sind nicht mehr vorhanden:@{ub}@{uu} - Fenster/Arbeitsbereich erst. - Fenster/zurückschreiben - Einstellungen/Fadenkreuz Der Menüpunkt @{b}Einstellungen/Lineal@{ub} ist durch die Einführung des @{"Fenster-PopUps" link winpop} überflüssig geworden. @endnode @node lightdark "Aufhellen/Abdunkeln" @{u}@{b}Aufhellen/Abdunkeln@{ub}@{uu} Die Funktion dieser Malmodi wurde dahingehend geändert, daß @{b}Aufhellen@{ub} maximal bis zur aktuellen Vordergrundfarbe aufhellt und @{b}Abdunkeln@{ub} maximal bis zur aktuellen Hintergrundfarbe abdunkelt. Wenn Sie als Vordergrundfarbe weiß und als Hintergrundfarbe schwarz wählen, erreichen Sie das gleiche Ergebnis, das Sie in Version 1.1 unabhängig von der Farbwahl erhielten. @endnode @node note "Wichtiger Hinweis" Um diese Anleitung noch besser zu machen, haben wir an verschiedenen Stellen Querverweise auf Graphikdateien plaziert - diese Graphiken sollen Ihnen die Zusammenhänge verdeutlichen, die in dieser Anleitung beschrieben werden, und werden mittels des Programms "Multiview" angezeigt. Aus diesem Grund sollte sich Multiview im Verzeichnis SYS:Utilities/ befinden, wo es sich auf befindet, wenn Sie Ihre Workbench nicht extrem stark verändert haben. Da die Graphiken in einem separaten Fenster angezeigt werden, sollten Sie dafür Sorge tragen, daß diese Anleitung auf dem Workbench-Bildschirm angezeigt wird, da sonst Graphiken und Anleitung auf verschiedenen Bildschirmen dargestellt werden, was der Übersichtlichkeit nicht gerade dienlich ist. Sollte diese Anleitung auf einem eigenen Bildschirm angezeigt werden, wählen Sie den Menüpunkt @{b}Eigenen Screen öffnen@{ub} aus dem @{b}Fenster@{ub}-Menü einfach ab. @endnode