@c Nodename: MGLOS

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@c | $Id$
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@appendix Glossar
@cindex Glossar

Dieser Glossar ist leider noch nicht ganz fertig. Etliche Begriffe müssen
noch erläutert werden.

@table @b

@item Bugreport
@cindex Bugreport
Bei größeren Projekten ist es leider nie ganz ausgeschlossen, daß diese
noch häßliche Fehler besitzen, über die dann der Anwender stolpert. In
diesem Fall wird darum gebeten, daß der Anwender einen @dfn{Bugreport}
schreibt. Das ist eine @emph{genaue} Beschreibung des auftretenden
Fehlers. Überprüfen Sie genau, unter welchen Umständen der Fehler
auftritt und schreiben Sie alles auf. Notieren Sie auch die @emph{genaue}
Versionsnummer von @value{programname} und Ihre @emph{genaue}
Rechnerkonfiguration.


@item CD-ROM-Image
@cindex CD-ROM-Image
CD-ROMs, aber auch Disketten, Festplatten oder einzelne Partitionen kann
man in eine einzige Datei schreiben, indem man die CD-ROM quasi
``auseinanderrollt'', so daß alle enthaltenen Blöcke beginnend ab Block 0
und endend beim größten verfügbaren Block in diese Datei geschrieben
werden. Diese Datei enthält dann das @dfn{Image eines Datenträgers}. Wenn
man später diese Datei auf eine CD-R zurückschreibt, erhält man eine
CD-ROM, die exakt dieselben Daten enthält wie die ursprüngliche CD-ROM.
Im Prinzip hat man die CD-ROM kopiert.

Wenn man Daten von einer Festplatte auf eine CD speichern möchte, kann
man jedoch @emph{nicht} einfach das Image der Festplatte auf CD-R
speichern. Hier setzt @value{programname} ein: es erzeugt ausgehend
von einem oder mehreren Verzeichnissen ein Image, das auf eine CD-R
gebrannt werden kann und dann eine gültige CD-ROM ergibt.


@item Datenträgername
@cindex Datenträgername
Als @dfn{Datenträgername} wird der Name einer @emph{initialisierten}
Diskette oder Partition bezeichnet. Dieser Name ist beispielsweise auch
auf der @cite{Workbench} sichtbar. @value{programname} kann einen solchen
Datenträgernamen in ein ISO 9660 Image schreiben, falls Sie ein
registrierter Benutzer sind. Allerdings sind aufgrund der Einschränkungen
in den ISO9660-Spezifikationen in ISO Level 1 oder 2 nur Großbuchstaben,
Ziffern und der Unterstrich im Datenträgername erlaubt.


@item Einheit
@cindex Einheit
@cindex Unit
@cindex Geräteeinheit
Als @dfn{Einheit}, @dfn{Geräteeinheit} oder @dfn{Unit} wird die Nummer
eines ganz bestimmten Gerätes, das üblicherweise am SCSI-Bus
angeschlossen ist, bezeichnet. Bei SCSI-Geräten liegen gültige Nummern in
der Regel im Bereich zwischen 0 und 6. Falls Sie externe SCSI-Geräte
haben, so ist dort vielleicht ein Schalter angebracht, mit dem man eine
Zahl verstellen kann. Diese Zahl zeigt meist die Geräteeinheit des
zugehörigen Geräts an. Das bequeme Geräte-Auswahlfenster von
@value{programname} zeigt Ihnen alle Geräte an, die an Ihren SCSI-Bus
angeschlossen sind.


@item Fortschrittsanzeige
@cindex Fortschrittsanzeige
Die @dfn{Fortschrittsanzeige} zeigt mit Hilfe einer Balkengrafik an,
wieviel Prozent der Arbeit schon erledigt ist. In Einzelfällen ist es
möglich, daß sich die Fortschrittsanzeige teilweise ruckartig bewegt.
Dies ist immer dann der Fall, wenn zu Beginn der Operation nicht
berechnet werden konnte, wie lange die gesamte Operation dauern wird,
oder wenn Ihr System so beschäftigt ist, daß keine Zeit bleibt, die
Symbole der grafischen Benutzeroberfläche neu zu malen.


@item Geräteeinheit
@cindex Geräteeinheit
Siehe @dfn{Einheit}.


@item Gerätetreiber
@cindex Gerätetreiber
Jede Festplatte und jeder CD-Brenner benötigt einen @dfn{Gerätetreiber},
damit er auf dem @value{AMIGA} systemkonform angesprochen werden kann.
Dieser Treiber ist unter anderem dafür verantwortlich, Daten vom
CD-Brenner zu lesen und Daten auf den CD-Brenner zu schreiben. Die Namen
solcher Gerätetreiber enden auf @code{.device}. Es gibt zum Beispiel
@code{scsi.device}, @code{gvpscsi.device}, @code{omniscsi.device},
@code{z3scsi.device}, @code{dracoscsi.device}, usw.


@item Installer-Skript
@cindex Installer-Skript
Damit die Installation aller Programmpakete auf dem @value{AMIGA}
möglichst leicht vonstatten geht, wurde ein System entwickelt, das eine
@emph{einheitliche} Installation ermöglichen soll. Für jedes
Programmpaket muß eine ASCII-Datei --- das Installer-Skript --- erstellt
werden. Ein Programm --- der Installer --- interpretiert diese
Befehlsdatei dann und kümmert darum, daß die Installation korrekt und
möglichst abhängig vom Wissens-Stand des Anwenders erfolgt.


@item Kaffeepause
@cindex Kaffeepause
Als Kaffeepause wird eine gewisse Zeitspanne bezeichnet, die nötig ist,
damit ein Progamm im Hintergrund eine bestimmte Aufgabe erledigen kann.
Meist läßt sich diese Zeit nicht besonders genau angeben. Manchmal reicht
eine Kaffeepause noch nicht einmal, um in der Küche Wasser heiß zu
machen, ein anderes Mal ist sie wieder lang genug, um die Nachbarn zum
Kuchen einzuladen und sich den Klatsch der letzten Wochen anzuhören.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen entschuldigen, die bei der
@dfn{Meeting @w{Pearls III}} darauf vertraut haben, daß sich eine
Kaffeepause auf eine @emph{Tasse} Kaffee bezieht. Ich meinte natürlich
einen @emph{Eimer} Kaffee@dots{} ;-)


@item Meeting Pearls
@cindex Meeting Pearls
Sie kennen die Meeting Pearls noch nicht? Das sollten Sie
@emph{unbedingt} ändern! Die Meeting Pearls ist Deutschlands beliebteste
@value{AMIGA} CD-ROM-Serie und obendrein super-preiswert, denn die
Ersteller verlangen kein Geld für ihre Arbeit @footnote{allerdings freuen
sie sich über jede Spende ;-)}, so daß nur der Vertrieb bezahlt werden
muß. Da Sie höchstwahrscheinlich ein CD-ROM-Laufwerk oder einen
CD-Brenner besitzen, sollten Sie unbedingt mal reinschauen!


@item mkisofs
@cindex mkisofs
Ein Programm aus der Unix-Welt zum Erzeugen von @dfn{CD-ROM-Images}.


@item Programm-Piktogramm
@cindex Programm-Piktogramm
Programme besitzen meist ein Piktogramm --- ein kleines Symbol, das auf
der Workbench erscheint und das man anklicken kann. Die Piktogramme von
Programmen nennt man @dfn{Programm-Piktogramme}. Mehr Informationen
hierzu entnehmen Sie bitte Ihrem Workbench-Handbuch.


@item Rock Ridge Erweiterungen
@cindex Rock Ridge Erweiterungen
@dfn{Rock Ridge Erweiterungen} wurden ursprünglich für Unix-Rechner
eingeführt, da es unter Unix --- wie auch auf dem @value{AMIGA} ---
Dateiattribute gibt, die es auf den damals üblichen MS-DOS-Maschinen
nicht gab, und die daher im ISO9660-Standard nicht enthalten sind. Rock
Ridge Erweiterungen sind ein Zusatz zu ISO9660. Jede korrekt geschriebene
CD-ROM, die über Rock Ridge Erweiterungen verfügt, kann auch mit
Dateisystemen gelesen werden, die keine Rock Ridge Erweiterungen
unterstützen. Allerdings sehen dann wahrscheinlich einige Objekte anders
aus als mit einem Dateisystem, das Rock Ridge Erweiterungen unterstützt.

Angela Schmidt hat zusammen mit einigen anderen Personen einen
@value{AMIGA}-Standard entwickelt, der es ermöglicht, mit Hilfe von
weiteren Rock Ridge Erweiterungen Amiga-Attribute (Protectionbits und
Dateikommentare) für jedes einzelne Objekt auf CD-ROM zu speichern.
@value{programname} unterstützt natürlich auch diese spezielle Rock Ridge
Erweiterung.

Generell ist es empfehlenswert, für @value{programname}-CD-ROMs Rock
Ridge Erweiterungen immer einzuschalten.


@item Unit
@cindex Unit
Siehe @dfn{Einheit}.


@item Volumename
@cindex Volumename
Siehe @dfn{Datenträgername}.

@end table
