amiga-news.de
.
.Amiga Link Directory .ANF News melden! .Forum .Gästebuch .Umfragen
.
.Aminet Uploads .Archiv .Free Amiga Jobs .Newsticker .Tipps und Tricks
.
.Unsere Partner: .AMIGA Aktuell .Karikaturen .NoRiscNoFun .Scenet
.

[Übersicht Kommentare]
 
Kommentar(e) zu: '05-Jan-2001: Corinna Cohn befragt Bill McEwen'
 
Pro Seite Kommentare
Nur Titel anzeigen Cookies benutzen

Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Holger (06-Jan-2001, 15:03)

Es ist schon ein gutes Zeichen, daß Bill sich darüber im Klaren ist, daß Geld in größeren Mengen nicht aus dem aktuellem Amiga-Markt kommen kann, und auch vorhat, anderweitig Geld zu beschaffen.
Die Idee von Andreas, Aktien auszugeben, würde ich als letzten Weg auch befürworten. Eine Aktie von einer Firma, die auch tatsächlich etwas entwickeln will, ist immer mehr Wert als, z.B. Met@box-Aktien.
mfg


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

sporbi (06-Jan-2001, 14:13)

Geld ist keine Voraussetzung für Erfolg.
Geld ist letztendlich eine Illusion.
Erfolg ist das Ergebnis von Vision und Engagement.
Visionen und Engagement werden uns als Amiga-Nutzer doch wohl noch
nicht verloren gegangen sein . . .


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Alex Klauke (06-Jan-2001, 12:58)

Wer von uns (als Gesamtheit der Amiga-User) ist im letzten Jahr davon ausgegangen, dass AmigaInc. finanziell auf Rosen gebettet ist?
Die Amiga Überreste wurden für 5 Mio. US$ von Gateway erworben und ich gehe nicht davon aus, dass das Startkapital wesentlich höher lag.
Und das ein Startup- und eigentlich jedes Unternehmen ständig auf der Suche nach Investoren ist, ist schlicht Business as usual.
Als Investor (von ausserhalb der Amiga Community) wäre ich sehr vorsichtig 'offiziell' (mit Pressemeldungen etc.) zu verkünden mit einer
Fa. zusammenzuarbeiten, die kein fertiges Produkt vorweisen kann. Auf der anderen Seite _haben_ MeterNet und InfoMedia dieser Tage ihre
neuen STB's vorgestellt und _beide_ Firmen haben die Nutzung des AmigaDE ausdrücklich erwähnt. Spätestens bei Verfügbarkeit ihrer
eigenen Produkte werden auch andere Investoren die Zusammenarbeit mit AmgiaInc. bekanntgeben (z.B. das japanische Konsortium von 90(?)
Firmen, das Bill und Kollegen genannt haben). Nur Firmen, die schon jahrelang auf dem Amiga-Markt aktiv sind, können es sich jetzt
schon leisten kommende Produkte anzukündigen (Merlancia, EyeTech..).
Im übrigen glaube ich, dass Amiga vom blossen Konzept her zu den drei 'grossen' gehören kann was (Hardware-)Plattformübergreifende Systeme
angeht. Und im Gegensatz zu Windows(CE,ME,2000,Whistler) und Linux(EmbededLinux,Linux für x86,PPC,etc. inkl. Mehrprozessor) ist AmigaDE
1. binärkompatibel und 2. läuft auch unter Win+Lin! Es kommt eigentlich nur darauf an, dass AmigaInc. nicht C='s Fehler im Bezug auf
Marketing etc. wiederholt. Und in diesem Sinne ist es ein gutes Zeichen, wenn AmigaInc. erst einmal die Gürtel enger schnallt
('tighten the belt'), anstatt unbegrenzt neue Kredite aufzunehmen.
In bester Hoffnung (und allen ein gutes (Amiga-)Jahr!)
Alex


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Andreas Müller (06-Jan-2001, 11:15)

Es sieht so aus, dass es Zeit wäre Aktien für
Kleinaktionäre (sprich: Amigafreaks) auf den Markt
zubringen. Mit dem zusätzlichem Geld, kann man auch
mehr Performance erreichen.


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Jorge Pino (06-Jan-2001, 04:39)

Ich glaube immer noch daran, daß Amiga Inc. es schaffen könnte. Der klassische Amiga-Computer, wie er erstmals 1985 erschienen war, ist für mich seit einiger Zeit tot. Es ist aber trotzdem schön zu sehen, daß es immer noch Leute gibt, die um den einst besten Computer tolle Lösungen programmieren oder Hardware entwerfen (schliesslich sind sie und auch die User dafür verantwortlich, daß der Amiga ein Kultcomputer geworden ist!). Warum glaube ich nun das es Amiga Inc. schaffen könnte? Ich denke sie haben die richtigen Ziele vor Augen und eine grosse Marktlücke entdeckt, die noch in den Kinderschuhen steckt (ich habe mir selber viele Gedanken darüber gemacht, was für Lösungen es noch gegeben hätte, den Amiga weiter nach vorne zu bringen). Ich sehe jedoch nur den grossen Erfolg daran, wenn viele Features des AmigaOS in ein neues System, welches plattformunabhängig sein wird integriert werden und eine gute Kompatiblität (sei es durch hardware- oder softwarebasierende Emulation der klassischen Amiga-Modellreihe) gewährleistet ist. Wenn das Gesamtpaket stimmt und entsprechende Investoren sowie weitere Partner gefunden werden können kann es weitergehen. Das geht nicht von heute auf morgen und manchmal ist es mir auch schwierig an den Erfolg zu glauben. Ich übe selbst gerne Kritik bei Gary Peake, Support-Betreuung beo Amiga Inc. aus :o)

Ich drücke allen die Daumen! Es wäre schade, wenn so eine Community keine Zukunft mehr hätte...

MfG Jorge Pino
http://www.jorge-pino.de


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Dieter Schmitt (06-Jan-2001, 02:22)

Mir kam es von Anfang an etwas seltsam vor, daß keine Investoren
genannt wurden und auch nicht bekannt wurde, in welchem Rahmen AI
überhaupt handlungsfähig ist. Lediglich das Konzept und die Zeichen
der Zeit (Stagnation bei Windoofs/MacOS, Ende des Linux-Hypes)waren
für mich ein Grund, an AMIGA-DE zu glauben. Aber als halbfertige SDKs
auf den Markt kamen, die AMIGA-essentielle Bestandteile (Grafik,
Sound) noch nicht unterstützen, wurde ich skeptisch. Haben die
überhaupt die Resourcen, so ein ehrgeiziges Projekt durchzuziehen?
Wie es scheint, nicht.
Andere haben es.
Wird AI das Rennen verlieren?
Bestimmt, wenn es zu lange dauert. Ja, es ist erst ein Jahr seit der
Übernahme her und es wurde auch was gemacht, aber das ist eine zu
lange Zeit im Computergeschäft und nur spektakuläre Produkte fallen
auf.
Daher ist der Standpunkt, ein bestehendes OS nicht auf bestehende
PLattformen (PPC) zu portieren, um schnell ein konkurrenzfähiges
Produkt zu haben, unverständlich. Dabei müßte man nur ein bißchen
rumlizensieren...


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Lars Meyer (06-Jan-2001, 02:19)

Der Amiga ist meiner Meinung nach tot.
Er starb mit Commodore und ich vermisse Ihn sehr....

Ihr könnt mir glauben,obwohl ich seit mehreren Jahren einen Win-PC besitze,sehne ich mich jeden Tag nach den guten alten Zeiten zrück.
Es hätte nur eine Firma geben müssen, die einen Schlussstrich mit der alten Hardware gemacht hätte,ein bischen Werbung,ein aktuelles Betriebssystem - und alle unsere Probleme wären dahin.

Obwohl mir mir klar ist das nur noch ein Wunder helfen kann,schaue ich täglich bei Amiga-News vorbei,in der Hoffnung es geschied.

Jedenfalls wäre ich der erste der sich den neuen Amiga kaufen würde......

Aber so bitter es ist müssen wir der Realität ins Auge blicken - der Amiga kann wohl nur noch durch angagierte User weiterleben,nicht durch irgendwelche Firmen auf der anderen Seite des grossen Teiches : (


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Dennis Lohr (06-Jan-2001, 02:10)

Das Match ist erst dann verloren wenn die letzte Kugel versenkt ist !
Und solange dies nicht passiert, kann man immer noch gewinnen.


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

anonymous (06-Jan-2001, 01:00)

Das Geld knapp ist, merkt wohl jeder. Habe gelesen das die
Firma Intershop auch Verluste hinnehmen mußte. Weshalb sagt
keiner, das wir eine weltweite Inflation haben? Geld wird mit
Wechselkurse gewonnen. aber in langfriste Projekte investiert
kaunm jemand, da gewinnhemmend. Kaum hört man von Schwierig-
keiten, wird am Erfolg gezweifelt. Am Ende von Gateway hat auch
die Mehrheit nicht gedacht, das es mit dem Amiga weitergeht. Es
wird auch heute voranschreiten, da, wenn es einige auch nicht
mehr können: Die Ära des PeCe ist vorrüber, da er anacronistisch
ist. Bill, wir haben im letzten Jahr mehr erreicht als in den
letzten Jahren davor. Naja, das Ende des PeCe kommt ja immer näher,
da er nicht die heutigen Fragen der Zeit beantworten kann.
Das zukunftige Amiga-System kann es und wird es. Und ich werd später
mal sagen können, ich hab nicht gezweifelt. Und die, die zweifeln,
können sich doch in dem üben, was wir schon immer gut konnten, uns
in Geduld üben, dauert ja nicht mehr lang, und nur das Feuerwerk
wird am Ende etwas sparsamer sein. MnG Ralf


Corinna Cohn befragt Bill McEwen (Meldung)

Jürgen Lange (05-Jan-2001, 23:53)

Es ist klar, daß es für Amiga Inc. knapp wird. Ein Jahr ohne wirklich
geldbringendes Produkt ist nur schwierig durchzustehen. Ein Produkt
wie AmigaOS 3.9, das ich persönlich für kaufenswert erachte, bringt
finanziell nicht allzu viel, da die Basis derer, die einen Amiga
nutzen, sehr klein geworden ist.

Zudem scheint Amiga Inc. enorme Probleme bei der Entwicklung des
Amiga DE zu haben, die Benutzeroberfläche z.B. steht offensichtlich
immer noch nicht. Das Amiga SDK, ein Tool für Entwickler, bringt
sicher kein Geld, und ein Blick auf entsprechende Seiten, daß die
Entwicklung von Tools etc. für das Amiga DE stagniert.

Für Amiga Inc. wird es überlebenswichtig sein, daß die von Eytech und
bPlan angekündigte Hardware rechtzeitig fertig wird. Dabei erachte ich
das Konzept, sich auf die vorhandene Amiga-Nutzer-Basis mit Ihrer
alten Hardware stützen zu wollen, für sehr gewagt.

Wenn man sich die Zahlen der verkauften A4000 anschaut, verliert man
schnell jeden Optimismus. Bleibt der A1200 als Basis...


1 2 ->

Kommentar hinzufügen
Betreff:
Name:
E-Mail:
Name u. E-Mail in Cookie speichern
 
.
Home | Impressum | About amiga-news.de | Amiga Link Directory | Amiga News Forum | Forum | Gästebuch | Netiquette | Archiv | Werbung | EMail

Copyright © 1997/2001 by amiga-news.de. Alle Rechte vorbehalten (Legal Info) - AMIGA und zugehörige Logos sind eingetragene Warenzeichen von Amiga, Inc.
Kommentare, Fragen oder Vorschläge zu unseren Seiten? Bitte schreiben Sie an den Webmaster!
.