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AMINET-Schmankerl der Woche: 'CloseWB , 25KB , 'readme ' von Stefano Reksten und 'WarpWB , 103KB , readme ' von Marcus Tobias Autor: Alfred Sturm Beim Teutates - was könnte es denn bloss für zureichende Gründe geben, gleich zwei Proggys zu installieren, die alle beide nichts anderes im Sinn haben als: offene Workbench-Fenster so schnell wie möglich wieder hermetisch zuzuranzen?? Nun gut - ich selbst habe hier schon ein paarmal angedeutet, dass ich regelrecht zwanghaft veranlagt bin was Compi-Fenster betrifft: ich atme erst wieder auf, wenn sie alle ZU sind. Mein Psychiater sagt, das sei nichts als reine Abwehr: gegen den (unbewussten) Wunsch nämlich, mich durch offenstehende Workbench-Fenster klammheimlich aus der realen Welt quasi davonzustehlen. Er meint, ich verfolge damit das (unbewusste) Ziel, Bestandteil der Systemarchitektur des AMIGA zu werden. Damit, so mein Psychiater, verknüpfe ich dann den eigentlichen (unbewussten) Wunsch - der da wäre: endlich einmal nützlicher Bestandteil eines grösseren Ganzen zu sein, ergo meinem Leben als transmutierter Insasse des AMIGA-Kernel einen (reichlich verspäteten...) Sinn zu geben. Damit ich dieser Versuchung also nicht erliege, müssen die Fenster sofort nach Gebrauch wieder zugedonnert werden; sonst gerät mein seelisches Gleichgewicht ins Schlingern. Wenn dem nicht so sei (meint mein Psychiater), dann könne er überhaupt nicht verstehen, weshalb ein normaler Mensch (also ein Neurotiker) sich mit so einem altertümlichen und lahmarschigen Computersystem überhaupt noch abgibt. Das klingt wahnsinnig einleuchtend, finde ich. Ich habe trotzdem eine noch bessere, weil einfachere, plausiblere und realitätsgerechtere Erklärung: SPIONE!! Durch unachtsam offengelassene Workbench-Fenster (= WINDOWS!!) werden unweigerlich Spitzel und Agenten in den User-Haushalt einzudringen versuchen, die - im Interesse der Microsoft-Weltherrschaft - wichtige technische Details der AMIGA Hard- und Software ausspionieren und direktemang an B.G. weiterleiten; womöglich gar unter missbräuchlicher Benutzung von IBrowse2.2. - Die Leser dieser Zeilen werden mir hoffentlich recht geben, dass mit den soeben entfalteten, tiefsinnigen Erklärungen die Existenz von CloseWB und WarpWB weit stichhaltiger legitimiert wird als mit den hanebüchenen 'Begründungen' ihrer Programmierer, welche sich lediglich auf das Einsparen von ein paar erbärmlichen CHIP-RAM-Bytes kaprizieren: "A small proggy that rids you of the Workbench screen. But why should I do close the WB screen ? If you are in need of CHIP ram, or, like me, if you are fed up with passing from CED to DM2 passing always thru' WB screen!" (CloseWB.guide) Wir sind hier - nicht zum ersten Mal! - mit dem Phänomen konfrontiert, dass Programmierer sich oftmals über die ungeheuerlichen sozialen, politischen und psychologischen Implikationen ihrer eigenen Schöpfungen nicht im Mindesten klar sind. Da reden sie dann pragmatischen Sums daher, als ginge es in der Welt immerfort nach dürren Regeln und Gesetzen ab. Dabei wissen wir doch spätestens seit Foundation, dass man keine einzige erbärmliche Bauernkate ohne Zuhilfenahme von Magie zusammenzimmern kann. Aber genug davon; man kann natürlich CloseWB und WarpWB auch aus solcherart trivialen Gründen benutzen: um Speicher zu sparen, oder weil einen offenstehende Fenster einfach nerven. Daher folgen für User mit dieser erz-naturalistischen Lebensphilosophie jetzt noch die üblichen Erläuterungen zu den beiden Progs: CloseWB und WarpWB sind beide Commodities; das macht sie sympathisch-einfach zu handhaben. Mit CloseWB kann man den WB-Screen, Fenster oder Shell-Windows mit einem Knopfdruck schliessen; voreingestellter Hotkey ist die TAB-Taste. Ausserdem ist es möglich, durch Anklicken von CloseWB das Memory zu 'flushen' und den Schreibschutz der WorkBench zu aktivieren; es ist also ein richtiges kleines Multi-Tool. Diese Voreinstellungen kann man entweder in den Tool-Types vornehmen, oder über 'Exchange' (bzw. im GUI-Fenster, das sich beim wiederholten Anklicken von CloseWB öffnet). Mehr ist nicht erforderlich. Wenn man wie ich aus magischen Gründen mit Programmen geschlagen ist, die sich in einem Pfad namens: -DH0:System/DFü/Multiterm/Internet-Zusatz/Miami/Internet- versteckt halten, dann ist es immer wieder faszinierend, wenn die Fensterflut wie von Geisterhand (!!) kommandiert nach Antippen der unscheinbar mausig-grauen TAB-Taste flups-flups-flups-flups-flups in sich zusammenklappt und weg ist der ganze Schrott. - Mit WarpWB (Shareware!) verhält es sich ein bisschen anders: Dieses Proggy verhindert, dass so ein Müllhaufen von Fensterrahmen überhaupt erst zustandekommt, indem es nämlich bei Niederhaltung des Hotkeys (voreingestellt: CTRL) immer das jeweils vorige Fenster sofort schliesst, sobald ein neues aufgemacht wird. Wie das im einzelnen vor sich gehen soll (welche Fenster z.B. trotz Drücken des Hotkeys offenbleiben sollen etc.) das lässt sich wie üblich via Tool-Types oder im GUI-Fenster als 'Pattern' vor-definieren. Ein deutscher Guide erleichtert zusätzlich das Vertrautwerden mit dem Proggy. Kurioses zum Schluss: der Autor gibt als "Systemanforderung" MUI3.x an, aber bei mir läuft das Ding anstandslos ohne. Wenn das nicht Magie ist !? Fazit: Dass der Letzte immer das Licht ausmachen muss ist schon schlimm genug. Wie gut, dass der armen Sau dank CloseWB und WarpWB wenigstens erspart bleibt, auch noch die Fenster dichtmachen zu mÜssen; sonst würde doch niemand mehr in unserer Gesellschaft freiwillig der Letzte sein wollen. So verhindern AMIGA-Proggys ein überhandnehmen der Konkurrenz in der globalisierten Welt. HIER NUN DIE NEUEN AMINET-UPLOADS:
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