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AMINET-Schmankerl der Woche: 'yStart / readme (17KB)' von MAKRAI JOZSEF Autor: Alfred Sturm Auch wenn man mich jetzt mancher vielleicht gern steinigen würde: Ich war immer der Meinung, GOTT habe die Workbench nicht deswegen erschaffen, damit der Mensch sie durch DirectoryOpus ersetzen möge. Darum benutze ich nach wie vor den DosControl - als FileManager und nichts sonst. Dennoch gestehe ich uns menschlichen Usern natürlich das Recht zu, die Unvollkommenheiten der Schöpfung mit allerlei Tools und Utilities ein wenig abzufedern. Ich z.B. mag es nicht, mich durch tausendundein Fenster hindurchzuhecheln, endlich, völlig desorientiert und außer Atem, die Workbench zugemüllt mit Fensterrahmen, Schubfächern und anderem Schrott, irgendein popeliges Proggy zu starten - und dann zwei weitere Stunden damit zu verbringen, die Fenster alle wieder zuzuknallen. Um sich solch einen Megastress zu ersparen, gibt es meiner Ansicht nach keine bessere Abhilfe als die Installation von yStart. Im Unterschied zu STOPMenu, auf das ich ein andermal zu sprechen komme, orientiert sich das Commodity yStart an der tatsächlichen Verzeichnis-Struktur der Workbench. Deshalb ist auch keine Konfig-Orgie nötig, um mit yStart zu arbeiten. Es empfiehlt sich lediglich, das DOC gründlich zu lesen und dann einen Aufruf mit den gewünschten Parametern in die startup-sequence oder die user-startup zu setzen, wenn man yStart immer präsent haben will. Man kann es natürlich auch in die WBStartup-Schublade legen und die Tooltypes entsprechend einstellen. yStart legt irgendwo auf der Workbench (der Ort lässt sich natürlich pixelgenau voreinstellen) ein winziges Icon mit der Inschrift 'START' ab. Klickt man dieses einmal an, öffnet sich ein Pull-Down-Menü mit allen momentan zur Verfügung stehenden Laufwerken. Eine kleine Pfeilspitze zeigt an: hier geht es weiter. Die nachfolgenden Untermenüs werden nun 'automatisch', d.h. ohne Mausklick, einfach nur durch Berühren mit dem Mauszeiger, aufgeklappt; komfortabler geht's nimmer! Jetzt kann man in Windeseile durch den Verzeichnisbaum jeder einzelnen Partition, CD-ROM oder Diskette browsen. Am Ziel angelangt, genügt ein Mausklick auf das gesuchte File, um es zu starten. Blitzartig verschwinden dann die ganzen Submenüs wie ein Spuk im Morgengrauen, und rein und unberührt wie die Heilige Jungfrau prangt die Workbench wieder vor dem staunenden Auge. Eine (kleine) Einschränkung gibt es allerdings doch: yStart zeigt nur Verzeichnisse und Files an, die mit einem Icon ausgestattet sind. Man kann also keine reine Script-Datei über yStart exekutieren, wenn man ihr nicht zuvor ein Projekt-Icon verpaßt hat! Das Aussehen der fächerartig sich entfaltenden Menüs und Submenüs lässt sich ein klein wenig modifizieren: Das Prog stellt je nach Wunsch in verschiedener Größe die Piktogramme der Verzeichnisse bzw. Files der jeweiligen Textbezeichnung voran. Ich habe auf diesen IconMode allerdings ganz verzichtet und benutze nur die Textdarstellung: wenn ich yStart anwende, will ich ja nicht meine sattsam bekannten Icons bewundern, sondern so schnell wie möglich bei dem Proggy angelangt sein, das ich starten möchte. Zudem sind die Submenüs ohne Icons natürlich sehr viel kleiner, wodurch auch stark verzweigte Verzeichnisbäume leichter auf dem Screen Platz finden. Die Verzeichnisse sind überdies durch die (auch in der reinen 'Text-Version' sichtbaren) Mini-Pfeilspitzen ausreichend gekennzeichnet und dadurch von den Files deutlich abgehoben - so dass Icons hier tatsächlich keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn mehr abwerfen, sondern nur die Entfaltung der Menüs verlangsamen. Aber das kann natürlich jeder handhaben, wie er will. Eine weitere Voreinstellung betrifft nun noch die 'Reaktions-Verzögerung' - das ist die Zeitdauer, nach der ein neues Untermenü erst aufgeklappt wird (bzw. während der ein einzelnes Submenü noch geöffnet bleibt), wenn der Mauszeiger dort angelangt (bzw. wieder weitergewandert) ist. Dies ist nun in der Tat kein ganz unwichtiger Parameter; vielmehr sollte man hier schon eine ausreichende Zeitspanne vorgeben, damit nicht bei einem leichten Verrutschen des Mauszeigers die ganze Submenü-Pracht sofort wieder zuklappt. Ich selber habe die beiden Werte auf '600' eingestellt, das sind 0.6sec; so eine kurze Zeitspanne nimmt man im Normalfall überhaupt nicht störend wahr, beim Danebenhauen des Mauszeigers aber ist man dafür dann hündisch dankbar. So, und jetzt lassen wir noch die Tatsache auf uns wirken, dass dieses kleine Wunder von einem Commodity ganze - - - 24 (vierundzwanzig) KByte groß ist!! Da kann man wirklich nur noch niederknien und es anbeten. Zum Schluß für den, der es sich etwas leichter machen möchte, meine eigene Kommandozeile für yStart: run >NIL: DH0:Commodities/yStart POSX=21 Iconmode=OFF TimeOpen=600 TimeClose=600 FAZIT: Ihr habt es sicher längst gemerkt: yStart ist - wieder mal - ein sehr nützlicher Abkömmling der PC-WINDOWS-Welt. Wie sagte doch GOTT? ***Liebet eure Feinde*** HIER NUN DIE NEUEN AMINET-UPLOADS:
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