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\documentstyle[german,12pt,din_a4]{article}
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\frenchspacing
\unitlength1mm

\begin{document}
\thispagestyle{empty}
   \rule{0in}{2in}
   \begin{center}
   {\huge\bf GPCLIENT}\\
   \vspace{3em}
   {\Large Ein Terminaltreiber fr {GNUPLOT}}\\
   \vspace{1em}
   {\Large ATARI ST/TT/FALCON und MULTITOS}\\
   \vspace{4em}
   \large
   von\\
   \vspace{1em}
   Dirk Stadler\\
   Weiherhofer Hauptstraže 69\\
   D--90513 Zirndorf\\
   dirk@lstm.uni-erlangen.de\\
   Dirk\_Stadler@n.maus.de\\
   \vspace{3em}
   August 1994\\
   \end{center}
\newpage

\tableofcontents
\newpage

\setcounter{page}{1}

\section{Allgemeines}
Als ich Ende letzten Jahres {\sc GNUPLOT} auf einem OS/2--Rechner sah, kam mir die Idee
dies auch auf einen {\sc Atari} zu portieren. Bis dahin war die Situation fr
{\sc GNUPLOT--User} auf einem {\sc Atari}--Rechner besonders unter {\sc MULTITOS}
sehr unbefriedigend. Es existierte lediglich ein Terminal, der die Plots nur ber die
{\sc VDI}--Funktionen ohne Fenster ausgab.

Schnell mužte ich mein Vorhaben aufgeben, dies auf allen {\sc TOS}--Versionen
zu verwirklichen. Zum Schluž blieb nur noch {\sc MULTITOS} brig, daž wegen seiner
Features wie Pipes, Semaphoren, usw.\ die Sache sehr erleichterte. Sobald andere
Multitasking--Betriebssysteme diese Features untersttzen, werde ich den {\sc GPCLIENT}
auch darauf anpassen.

Ein Copyright bzw. Copyleft existiert gem„ž der {\sc GNU}-Philosophie. Bitte dazu auch
die Datei {\tt COPYRIGH.T} lesen. Das heižt, dieses Programm ist frei kopierbar.

Ich bernehme natrlich keine Haftung fr irgendwelche Sch„\-den, die {\tt GPCLIENT.PRG}
anrichten k”nnte und es gibt auch keine Garantie, daž dieses Programm h„lt, was es verspricht!

\section{Features}
Folgende Extras wurden zus„tzlich zu den eigentlichen Clientfunktionen
eingebaut.

\begin{itemize}
\item Lauff„hig auch unabh„ngig von {\sc GNUPLOT}. Dies dient zur Manipulation und
      Ausgabe bereits gespeicherter Plots.
\item Plots k”nnen in einem eigenen Format gespeichert und geladen werden.
\item Ausdruckm”glichkeit ber GDOS.
\item Fonttyp und Fontgr”že frei einstellbar (falls ein {\sc GDOS} vorhanden ist).
\item Manipulation der Plots hinsichtlich Orientation, Linienfarbe, Linientyp und
      Linienbreite.
\item Beliebig viele Plots k”nnen bei Bedarf in einen Buffer kopiert werden, um auch
      sp„ter auf sie zurckgreifen zu k”nnen.
\item Zehn Fenster (davon neun als Bufferfenster) k”nnen maximal ge”ffnet werden.
\item Alle Parameter bzgl. Fenstergr”že u. Position, Fonttyp, Fontgr”že, Linientyp,
      Linienfarbe, Linienbreite, Orientation k”nnen gesichert werden.
\item {\sc GPCLIENT} beherrscht das {\sc DRAG \& DROP} Protokoll von {\sc MULTITOS}.
      Von {\sc GPCLIENT} gesicherte Plots k”nnen auf ein offenes Fenster
      gedragt werden und werden dann angezeigt.
\item Beim Laden von Plots wird die von {\sc SELECTRIC} bekannte 
      Mehrfachauswahl von Dateinamen untersttzt.
\end{itemize}

\section{Installation}
\subsection{Installation der Runtime Library {\sc Magic}}

GPCLIENT verwendet die Runtime Library {\sc MAGIC} von Peter Hellinger.
Es ist wichtig, daž diese Library korrekt installiert ist, da ohne
sie so gut wie nichts l„uft.

Die Library ist erh„ltlich bei:

\begin{center}
Peter Hellinger Software\\
Zerzabelshofstraže 41\\
90480 Nrnberg\\
Tel.: 0911--4097864\\
Peter\_Hellinger@n.maus.de\\
\end{center}

Es existieren Anbindungen fr fast alle C, Pascal u. Modula-Compiler.

{\sc Magic} h„ngt in keinen Betriebssystem-Vektoren oder -Variablen,
ausgenommen dem Cookiejar.  Alle Kommunikation zwischen {\sc GPCLIENT}
und {\tt MAGIC.PRG} erfolgt ber den Cookie
{\tt MPRO}. Ist dieser nicht vorhanden, oder wird {\tt MAGIC.PRG}
nicht gefunden, terminiert das Programm mit einem Fehler.

Unter MultiTOS bzw. MiNT arbeitet {\sc Magic} als D„monprozess, und
entfernt sich selbst wieder aus dem Speicher, sobald die letzte
{\sc Magic}-Anwendung terminiert. {\tt MAGIC.PRG} muss immer das Flag
{\tt GLOBAL} im Programmheader gesetzt haben, da sonst die
An\-wen\-dung\-en nicht auf {\sc Magic} zugreifen k”nnen (Memory-Violation).

Um {\sc Magic} zu installieren bedarf es nur weniger Massnahmen:

\begin{itemize}
\item   Kopiere {\tt MAGICOOK.PRG} in den Autoordner.

        Dieses Programm installiert einen Cookie mit Kennung {\tt MPRO}
        im Cookiejar. šber diesen Cookie kommunizieren {\sc Magic} und
        die jeweiligen Applikationen. Ausserdem enth„lt er die
        Konfigurationsdaten, die somit fr alle {\sc Magic}-Programme
        gleich sind.

\item   Befindet sich die Datei {\tt MAGICOOK.INF} im Autoordner, so
        wird diese vom Cookie-Programm eingelesen. {\tt MAGICOOK.INF}
        enth„lt diverse
        Konfigurationsdaten fr {\sc Magic} in kompakter Form, so unter
        anderem Angaben ber die Farben, die {\sc Magic} bei der
        Darstellung diverser Objekte verwendet, oder welche Tastencodes
        den internen {\sc Magic}-Funktionen zugeordnet sind.

        Zum Erstellen oder Žndern eines solchen INF-Files kann das
        Programm {\tt MAGICONF.PRG} benutzt werden, welches zum
        Lieferumfang von {\sc Magic} geh”rt.
	
	   Zur Installation
	   fr den {\sc GPCLIENT} muž lediglich der Pfad auf
	   {\tt MAGIC.PRG} in dem beiliegenden {\tt MAGICOOK.INF}
	   mit einem ASCII--Editor gesetzt werden.

\item   Das Programm {\tt MAGIC.PRG} in einen beliebigen Pfad kopieren.
        Es darf aber auf keinen Fall im Autoordner stehen.

\item   Falls Die Konfiguration von Magic ”fters ge„ndert werden soll,
        kann das CPX-Modul geladen werden. Es ist zu beachten, daž
	   das CPX die Konfiguration, wie sie in {\tt MAGICOOK.INF} steht
	   teilweise wieder berschreibt. Es ist also auf jeden Fall der Pfad auf
	   {\tt MAGIC.PRG} unter dem Menpunkt {\bf Diverses} im CPX einzustellen 
	   und zu sichern.    
\end{itemize}

Das wars dann auch schon...

\subsection{Installation von {\sc GPCLIENT} und {\sc GNUPLOT}}
Die Programme {\tt GPCLIENT.PRG} und {\tt GNUPLOT.TOS} mžen nicht
im gleichen Directory untergebracht werden. Lediglich die Datei
{\tt GPCLIENT.RSC} muž sich im gleichen Ordner wie {\tt GPCLIENT.PRG}
befinden. Alles andere wird ber {\bf EVIRONMENT}--Variablen, die
z.B.\ in der Datei {\tt MINT.CNF} gesetzt werden, erledigt.

Folgende Variable {\bf muž} gesetzt sein:

\begin{description}
\item[GPCLIENT:] enth„lt den Pfad inkl. den Dateinamen auf
                die Datei {\tt GPCLIENT.PRG}, damit {\sc
			 GNUPLOT} den {\sc GPCLIENT} findet und starten
			 kann. šber diese Variable sucht {\sc GPCLIENT} auch
			 seine Resourcedatei {\tt GPCLIENT.RSC}.
\end{description}

Folgende Variablen {\bf k”nnen} gesetzt sein:

\begin{description}
\item[GNUTERM:] Gibt das Device an, das {\sc GNUPLOT} nach dem
               Start einstellt. Default ist {\bf mtos}.
\item[GNUHELP:] Enth„lt Pfad inkl. Dateinamen auf die
               Onleinhilfedatei {\tt GNUPLOT.GIH}.
\item[CLIPBRD:] Pfad auf das {\tt Clipbrett}.
\item[SCRAPDIR:]siehe {\bf CLIPBRD}.
\item[HOME:]    Pfad auf das Homedirectory. Falls
               dieses existiert wird darin die Datei
			{\tt GPCLIENT.INF} gesichert.
\end{description}

Ein Auszug aus der Datei {\tt MINT.CNF} sieht wie folgt aus:

\begin{verbatim}
setenv CLIPBRD          c:\clipbrd
setenv SCRAPDIR         c:\clipbrd
setenv HOME             u:\usr\home
setenv GNUHELP          d:\apps\gnuplot\gnuplot.gih
setenv GNUTERM          mtos
setenv GPCLIENT         d:\apps\gnuplot\gpclient.prg
\end{verbatim}

\newpage

\section{Betriebsmodi}
Es gibt zwei Betriebsmodi in denen der {\sc GPCLIENT} gestartet werden kann.
Diese sind der {\sc GNUPLOT}-Modus ({\bf GP}--Modus) und der STAND-ALONE-Modus
({\bf SA}--Modus).

Im {\bf GP}--Modus wird der {\sc GPCLIENT} von {\sc GNUPLOT} automatisch gestartet, wenn ein
Plot ausgegeben werden soll. Der Austausch von Daten erfolgt dann ber eine {\bf PIPE}.

Im {\bf SA}--Modus kann {\sc GPCLIENT} auch ohne {\sc GNUPLOT} gestartet werden. Dieser Modus
dient dazu, bereits im GP-Modus erzeugte und gesicherte Plots auszugeben
oder auszudrucken und leichte Modifikationen an ihnen durchzufhren.

\section{Beschreibung der Mens}
Nach dem Starten erscheint in beiden Modi eine Menuleiste. Ensprechend dem Modus,
in dem der {\sc GPCLIENT} gestartet wurde, werden manche Eintr„ge disabled dargestellt
und sind somit nicht anw„hlbar.

\subsection{Men DATEI}

\begin{description}

\item[Plot laden:]
Es k”nnen Plots, die vorher abgespeichert wurden, wieder geladen
und angezeigt werden. Die Plots werden automatisch in einen Buffer kopiert
und stehen somit dauernd zur Laufzeit des Programmes zur Verfgung.
Siehe hierzu auch das Men {\bf BUFFER}.

\item[Plot sichern:]
Plots werden in einem eigenen Format abgespeichert.

\item[Plot drucken:]
Hier besteht die M”glichkeit, sofern ein {\sc GDOS} vorhanden ist, Plots auf
verschiedene Devices auszudrucken. Fr jedes Device k”nnen noch verschiedene
Optionen eingestellt werden. Diese betreffen Plotgr”že und Position, Ausgabe
um 90 Grad gedreht (Landscape), Linientyp und Breite, usw. Aužerdem kann
ber jedes Device ein Kurzinfo ausgegeben werden.
Es wird der Plot ausgedruckt, der sich gerade im obersten Fenster von {\sc GPCLIENT}
befindet. Auch wird der dort eingestellte Font fr den Ausdruck verwendet.

\item[Ins Clipbrett:]
Falls ein {\tt META.SYS} unter {\sc GDOS} vorhanden ist, kann der Plot als
{\sc METAFILE}
unter dem Namen {\tt SCRAP.GEM} ins Clipbrett (falls vorhanden) kopiert werden.
Als Einstellungen werden diejenigen verwendet, die im Optionendialog unter
{\bf Plot drucken} fr das {\tt META.SYS} eingestellt wurden. Plot und Font
werden auch hier aus dem obersten Fenster bernommen.

\item[Programmende:]
Hiermit kann das Programm im {\bf SA}--Modus beendet werden. Der Eintrag ist im
{\bf GP}--Modus nicht anw„hlbar, da hier das Programm ber {\sc GNUPLOT} beendet wird.

\end{description}

\subsection{Men PLOT}

\begin{description}

\item[Weiter (nach Pause):]
Falls sich {\sc GNUPLOT} im Pause-Modus befindet und seine Ausgabe unterbrochen hat,
kan hiermit die Ausgabe fortgesetzt werden. Dies gilt nur, wenn im Men {\bf PAUSE}
der Eintrag {\bf Men} angew„hlt ist.

\item[Titel eingeben/„ndern:]
Zu jedem Pllot kann ein 20 Zeichen langer Titel eingegeben werden, der in der
Titelzeile des jeweiligen Fensters erscheint. Der Titel wird beim Abspeichern
des Plots bernommen.

\end{description}

\subsection{Men BUFFER}
Alle Eintr„ge in diesem Men beziehen sich jeweils auf das oberste (getoppte Fenster).
Es stehen insgesamt zehn Fenster inkl. dem {\bf MAIN}--Window zur Verfgung und es k”nnen
beliebig viele (solange der Speicher reicht) Plots in den Buffer kopiert werden.

\begin{description}

\item[Zurck/Vor:]
Falls Plots in den Buffer kopiert wurden, kann hiermit durch den Buffer gescrollt werden und
die Plots angezeigt werden, die hinter bzw. vor dem gerade angezeigten Plot im Buffer liegen.

\item[Kopiere in Buffer:]
Plots, die gerade im {\bf MAIN}--Fenster angezeigt werden und sich noch nicht im Buffer befinden,
k”nnen zur sp„teren Verwendung in den Buffer kopiert werden.

\item[™ffne Buffer:]
Falls sich Plots im Buffer befinden, kann hier ein neues Fenster ge”ffnet werden.

\item[Kopiere und ™ffne:]
Dieser Menpunkt vereinigt die beiden oben genannten zu einem einzigen. Plots k”nnen in den Buffer
kopiert und in einem neuen Fenster dargestellt werden.

\end{description}

\subsection{Men PAUSE}
{\sc GNUPLOT} bietet die Option {\bf Pause} an, mit der im Batchbetrieb die Ausgabe zwischen zwei Plots
gestoppt und ein Text ausgegeben werden kann. {\sc GNUPLOT} wartet entsprechend dem Wert, der bei
{\bf Pause} angegeben wurde, oder auf einen Tastendruck bis die Ausgabe des n„chsten Plots fortgesetzt
wird.

\begin{description}

\item[Alertbox:]
Falls dieser Eintrag gew„hlt ist, gibt {\sc GPCLIENT} die Pausemeldung von {\sc GNUPLOT}
in einer Alertbox aus und l„žt die Ausgabe fortsetzen nachdem der {\bf OK}--Knopf
selektiert wurde.

\item[Gnuplot:]
Alles bleibt wie gewohnt, {\sc GNUPLOT} gibt die Pausemeldung aus und wartet evtl. auf
eine Eingabe.

\item[Men:]
Es wird keine Meldung ausgegeben. Die Ausgabe der Plots wird fortgesetzt nachdem der Eintrag
{\bf Weiter} im Men {\bf PLOT} angew„hlt wurde.

\end{description}

\subsection{Men OPTIONEN}
Die Einstellungen bzgl. Linienbreite, Linienstil, Farbe, Font und Orientierung beziehen sich
auch hier immer auf das oberste Fenster.

\begin{description}

\item[Linien dick:]
Falls dieser Eintrag selektiert wurde, werden die Linien 3-Pixel breit ausgegeben, default ist
1 Pixel.

\item[Linien gestrichelt:]
Die Linien werden gestrichelt anstatt durchgezogen ausgegeben. Falls der Eintrag
{\bf Linien dick} selektiert ist, werden bei den meisten {\sc VDI}--Treibern
die Linien immer durchgezogen ausgegeben.

\item[Farbe:]
Hier kann zwischen Farb-- und Monochromdarstellung umgeschaltet werden. Der Eintrag ist
im Monochrombetrieb disabled.

\item[Landscape:]
Die Plots werden im Fenster um 90 Grad gedreht ausgegeben.

\item[Toppe Fenster:]
Ist dieser Eintrag selektiert, wird bei jedem neuen Plot, der von {\sc GNUPLOT} gesendet wird,
das {\bf MAIN}--Fenster automatisch getoppt.

\item[autom. Kopieren:]
Wenn ein neuer Plot von {\sc GNUPLOT} gesendet wird, wird der alte Plot automatisch in 
den Buffer kopiert und in einem neuen Fenster dargestellt.
 
\item[Font ausw„hlen:]
Es erscheint eine Fontselektorbox, in der Font (falls {\sc GDOS} vorhanden) und Fontgr”že
ausgew„hlt werden kann.

\item[Parameter sichern:]
Alle Parameter wie Fenstergr”žen, Fensterpositionen, Fonts, Fontgr”žen, Einstellungen der
{\sc GDOS}--Devices, usw. werden in der Datei {\tt GPCLIENT.INF} gesichert. Falls die
Environmentvariable {\bf HOME} gesetzt ist, wird die {\bf INF}--Datei in dem dort
angegebenen Pfad gesichert, wenn nicht, dann im selben Pfad wie {\tt GPCLIENT.PRG}.
Die Datei wird beim n„chsten Programmstart wieder eingelesen.

\end{description}
\clearpage
\newpage

\section{Konfiguration von {\sc Magic}}
{\sc Magic} 4.00 l„žt sich in ausgesprochen weiten Grenzen konfigurieren.
Die n”tigen Variablen werden in einem Speicherbereich zur Verfgung
gestellt, der m”glichst frhzeitig (also am Besten w„hrend des Bootens)
reserviert werden sollte. Diesen Part bernimmt das Programm {\tt MAGICOOK.PRG}.

Um {\sc Magic} auf den pers”nlichen Bedarf und Geschmack einzustellen benutzt
man am einfachsten das CPX-Programm {\tt MAG4CNF.CPX} oder das
Konfigurationsprogramm {\tt MAGICONF.PRG}, welche ebenfalls zum
Lieferumfang von {\sc Magic} 4.00 geh”ren.

\subsection{Das Konfigurations-CPX}
{\tt MGC4CNF.CPX} wird einfach in den Ordner mit den brigen CPX-Modulen
kopiert.  Nach dem erneuten Laden der Module oder einem Neustart ist
{\tt MGC4CNF} bereit.

Beim ersten Aufruf des CPX wird der Info-Dialog angezeigt; bei
sp„teren Aufrufen wird immer die zuletzt dargestellte Tafel angezeigt.

\subsubsection*{Bedienung des CPX-Moduls}
{\tt MGC4CNF.CPX} stellt auf mehreren Tafeln Einstellm”glichkeiten
bereit. Zwischen den einzelnen Tafeln kann mittels eines Popup-Mens
umgeschaltet werden, welches auf jeder Tafel in der linken oberen Ecke
zu finden ist.

Zu den Kn”pfen, die im unteren Bereich jeder Tafel zu sehen sind
(bis auf den Info-Dialog, der nur einen OK-Knopf beinhaltet):

\begin{description}
\item[SPEICHERN:] legt die momentanen Einstellungen als Standardvorgaben im
        CPX-Modul ab. Diese werden automatisch in den von {\tt MAGICOOK.PRG}
        reservierten Spei\-cher\-be\-reich bertragen, wenn XControl zum
        erstenmal die Module l„dt, um z.B. deren Icons anzeigen zu
        k”nnen.  War zu diesem Zeitpunkt {\tt MAGICOOK.PRG} nicht geladen
        oder konnte - aus welchen Grnden auch immer - kein Cookie
        angelegt werden, werden diese Standardwerte geschrieben,
        sobald ein Cookie existiert und das CPX-Modul aufgerufen wird.

\item[ABBRUCH:] beendet das CPX-Modul, ohne die gemachten Einstellungen an
        {\sc Magic} weiterzugeben. Sie werden auch beim n„chsten
        Aufruf durch die Standardvorgaben ersetzt.

\item[OK:] beendet {\tt MGC4CNF.CPX} und bertr„gt die neuen Einstellungen,
        damit {\sc Magic}-An\-wen\-dung\-en sie verwenden k”nnen. War `Buttons
        im 3D-Look and Feel' angekreuzt, wird ein komplettes Neuzeichnen
        des Bildschirms eingeleitet. Beim n„chsten Aufruf des CPX-Moduls
        werden diese Einstellungen angezeigt. Sie gehen aber durch einen
        Reset verloren. Um dauerhaft mit diesen Einstellungen zu arbeiten,
        muž der Knopf {\it Speichern} angeklickt werden.
\end{description}

Im Dialog {\it Info} kann man das {\sc Magic}-Icon anklicken. Tut man das,
wird ein evtl. im Speicher liegendes {\sc Magic} fr nicht mehr vorhanden
erkl„rt. Zwar kann dessen Speicher nicht wieder verwendet werden, aber
falls ein Programm unter {\sc Magic} abgestrzt ist und Neustarts nicht
mehr klappen, kommt man u.U. um ein Neubooten des Systems herum.

Eine genaue Beschreibung der Wirkungsweisen der einzelnen Einstellungen
entnehmen Sie bitte dem Abschnitt ``Konfigurations-Optionen''.

\subsubsection*{Besonderheiten}
{\tt MGC4CNF} kaunn auch das von Dirk Steins stammende CPX ersetzen,
welches der CAT-Distribution beiliegt. Einstellungen, die erst in
sp„teren {\sc Magic}-Versionen realisiert sind, werden einfach ignoriert. Die
M”glichkeit, einzustellen ob sich Dialoge mit Alternate oder Control
bedienen lassen, wurde aus Konsistenzgrnden entfernt.

Im Dialog {\it DIALOGE} kann man die erweiterten Editierfunktionen von
{\sc Magic} in der speziellen CAT-Version, und nur dort (!) ausschalten.
Dieser Schalter ist ausschliežlich aus Kompatibilit„tsgrnden zu „lteren
Versionen von {\sc Magic} vorhanden.

\subsection{Das Programm {\tt MAGICONF.PRG}}
Das Programm {\tt MAGICONF.PRG} erstellt auf einfache Weise die Datei
{\tt MAGICOOK.INF}, die vom Cookie-Programm bzw. {\tt MAGIC.PRG}
eingelesen wird. Das Programm ist weitgehend selbsterkl„rend, und „hnlich
dem CPX zu bedienen. In den weiteren Kapiteln erfahren Sie, welche
Wirkungen die einzelnen Einstellungen des CPX bzw. Programms haben.

\subsection{Konfigurations-Optionen}
Die im folgenden beschriebenen Optionen k”nnen sowohl im CPX als auch
Konfigurationsprogramm eingestellt werden.  Auf Unterschiede wird
jeweils verwiesen.

\subsubsection{Einstellungen fr Fenster}
\begin{description}
\item[Erweitert Sizen:]
        Erreicht die Maus den Fensterrand wandelt sich der Mauszeiger
        in einen Pfeil, der die Richtung anzeigt, in der das Fenster
        vergr”ssert werden kann.  Drckt man die {\it linke} Maustaste kann
        das Fenster „hnlich wie beim SIZER aufgezogen werden.  Dies
        funktioniert auch bei im Hintergrund liegenden Fenstern,
        auch bei normalem TOS! Wirkt nur, wenn das Fenster mit einem
        SIZER generiert wurde!

        Default: EIN

\item[Erweitert Moven:]
        Erreicht die Maus den Fensterrand wandelt sich der Mauszeiger
        in eine flache Hand.  Durch Drcken der {\it linken} Maustaste kann
        das Fenster bewegt werden. Ist das `erweitert Sizen'-Feature
        aktiviert, muss zu„tzlich die {\it rechte} Maustaste gedrckt werden.
        Dies funktioniert auch bei im Hintergrund liegenden Fenstern,
        auch bei normalem TOS! Wirkt nur, wenn das Fenster mit einem
        MOVER generiert wurde!

        Default: EIN

\item[Iconify-Position:]
        Wird ein Fenster unter MultiTOS iconified, wird es normalerweise
        auf eine vom Fenstermanager vorgegebene Position `gebeamt'.  Ist
        diese Option angew„hlt, beh„lt das Fenster seine ursprngliche
        Position bei.

        Default: AUS

\item[Aktionsbereich:]
        Hier wird die Breite des Aktionsbereichs fr erweitert Sizen bzw.
        Moven in Pixel eingetragen. Der Aktionsbereich beginnt am
        Fensterrand, und endet die angegebenen Pixel in Richtung
        Fenstermitte.

        Default: 2
\end{description}

\subsubsection{Einstellungen fr Dialoge}
\begin{description}
\item[Solide verschieben:]
        Fliegende Dialoge werden `am Stck' verschoben, ansonsten wird
        nur ein Rahmen ber den Schirm bewegt.  Drckt man bei
        eingeschalteter Option gleichzeitig die {\it rechte} Maustaste
        wird ebenfalls nur ein Rahmen verschoben.

        Default: EIN

\item[Im Fenster:]
        Dialoge werden grunds„tzlich ins Fenster gelegt, es sei denn
        das Programm ”ffnet ausdrcklich einen Flugdialog, oder es
        steht kein Fenster mehr zur Verfgung.

        Default: EIN

\item[Erweitertes Edit:]
        Nur im CPX! Ein- und Ausschalten des erweiterten Edits fr CAT 2.x.

        {\it Keine Wirkung fr Magic 4.00!}

\item[Position:]
        Position des Dialogs auf dem Bildschirm.

        \begin{description}
        \item[Zentrieren:]
                Der Dialog wird beim ™ffnen auf den sichtbaren
                Bildschirm zentriert.

        \item[Nahe Mauszeiger:]
                Der Dialog wird beim ™ffnen auf die Mausposition
                zentriert.

        \item[Letzte Position:]
                Der Dialog wird auf die Position ge”ffnet, die
                er zuletzt eingenommen hat.
        \end{description}

        Default: ZENTRIEREN
\end{description}

\subsubsection{Diverse Einstellungen}
\begin{description}
\item[3D Look-and-Feel:]
        3D-Effekte in Dialogen aktiviert. Das CPX sendet beim Schliessen
        einen Redraw fr den gesamten Schirm, wenn sich der Status
        dieses Flags ge„ndert hat. Dadurch ist die Einstellung sofort
        wirksam, auch fr Dialoge, die schon auf dem Bildschirm sind.

        Default: EIN

        Hinweis: In {\tt MAGICONF.PRG} befindet sich dieser Schalter auf
        der Tafel {\it Dialoge}.

\item[GEM-Klemmbrett:]
        Cut/Copy/Paste in Editfeldern schreiben ins Clipboard,
        ansonsten in einen internen Puffer.

        Default: EIN

        Hinweis: In {\tt MAGICONF.PRG} befindet sich dieser Schalter auf
        der Tafel {\it Dialoge}.

\item[Grow- und Shrinkboxen:]
        Beim ™ffnen und Schliessen von Fenstern und Dialogen
        werden Growboxen gezeichnet.

        Default: EIN

\item[Pfad zum {\sc Magic}-Kernel:]
        Hier kann ein Pfad angegeben werden, unter der das
        Hauptprogramm den {\sc Magic}-Kernel sucht.

        Durch Anklicken des Pfadtextes kann man zum bequemen
        Einstellen den Fileselektor benutzen.
\end {description}

\subsubsection{Einstellungen fr Deadkeys}
\begin{description}
\item[Deadkeys benutzen:]
        Deadkeys sind Tasten, die erst zusammen mit
        einer anderen Taste ein sinnvolles Zeichen
        ergeben. šblicherweise erh„lt man damit ein
        Zeichen, welches nicht direkt ber die Tastatur
        eingegeben werden kann, beispielsweise ergibt
        ein \^ \quad und ein a ein ƒ.

        Default: EIN

\item[Die Deadkeys:]
        Folgende Tasten k”nnen zu Deadkeys `umgerstet' werden:

\begin{center}
\begin{tabular}{|l|l|l|l|l|l|l|l|l|l|l|l|l|l|l|}
\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
Zeichen &A   &a   &C    &c    &E  &e   &i   &N   &n   &O   &o   &U &u   &y   \\
\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
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\hline
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\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
''      &Ž   &„   &     &     &   &"e  &"i  &    &    &™   &”   &š &   &\"y \\
\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
`       &\`A &\`a &     &     &   &\`e &\`i &    &    &    &\`o &  &\`u &    \\
\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
\~{}    &    &\~a &     &     &   &    &    &\~N &\~n &\~O &\~o &  &    &    \\
\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
,       &    &    &\c C &\c c &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
$\circ$ &\AA &\aa &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
\hline
        &    &    &     &     &   &    &    &    &    &    &    &  &    &    \\
/       &    &    &     &     &   &    &    &    &    &\O  &\o  &  &    &    \\
\hline
\end{tabular}
\end{center}
\end{description}

\subsubsection{Einstellungen fr Alerts}
\begin{description}
\item[Alternative Icons:]
        {\sc Magic} h„lt zwei Sorten Icons fr Alerts bereit:
        Die einen sind im Design und Aussehen an die
        Original-Icons des TOS angeleht, die alternativen
        Icons sind ein bisschen dem MacIntosh nachempfunden.

        Default: EIN

\item[Alerts im Fenster:]
        Alerts, die mit der Prozedur WindowAlerts
        generiert wurden, landen damit wirklich in
        einem Fenster, ansonsten in einem Flugdialog.

        Default: EIN

\item[Position der Kn”pfe:]
        Die Buttons werden entweder Linksbndig,
        Rechts\-bn\-dig oder Zentriert ausgerichtet.

        Default: ZENTRIERT
\end{description}

\subsubsection{Einstellungen fr Submens}
\begin{description}
\item[Aufklappen:]
        Bestimmt den Modus, in dem Submens von Popups
        aufgeklappt werden: Automatisch nach Verstreichen
        der Anzeigeverz”gerung, oder auf Mausklick des Users.

        Default: AUTOMATISCH

\item[Anzeigeverz”gerung:]
        Delay in Millisekunden

        Default: 70 ms
\end{description}

\subsubsection{Einstellungen fr Dropboxen}
\begin{description}
\item[Anzeigeverz”gerung:]
        Bestimmt die Geschwindigkeit, in der der
        Circlebutton einer \#Dropbox\# zum n„chsten
        Eintrag weiterschaltet.

        Default: 0 ms
\end{description}

\subsubsection{Farbtabelle}

Diese Tafel ist aufgrund ihrer Komplexit„t nur in {\tt MAGICONF.APP} vorhanden.

Mit der Listbox in der ersten Zeile k”nnen Sie den jeweiligen Knopftyp
einstellen, den Sie bearbeiten m”chten.  Zur Zeit sieht {\sc Magic} fr
folgende Knopftypen Farbeinstellungen vor:

\begin{itemize}
\item   Normale Buttons
\item   Selektierte normale Buttons
\item   Monochrome 3D-Indicator-Buttons
\item   Selektierte Monochrome 3D-Indicator-Buttons
\item   Monochrome 3D-Activator-Buttons
\item   Selektierte Monochrome 3D-Activator-Buttons
\item   Farbige 3D-Indicator-Buttons
\item   Selektierte farbige 3D-Indicator-Buttons
\item   Farbige 3D-Activator-Buttons
\item   Selektierte farbige 3D-Activator-Buttons
\item   Einstellungen fr Dialoghintergrund
\end{itemize}

Zu jeden Knopftyp k”nnen folgende Werte eingestellt werden:

\begin{itemize}
\item Schattenlinie linker und oberer Rand (zB. fr 3D-Effekt)
\item Schattenlinie unterer und rechter Rand (zB. fr 3D-Effekt)
\item Hintergrundfarbe des Knopfes
\item Hintergrundraster des Knopfes
\item Farbe des Textes
\item Schalter fr Animation bei bet„tigen des Knopfes
\end{itemize}

\subsubsection{Tastentabelle}
Diese Tafel ist aufgrund ihrer Komplexit„t nur in {\tt MAGICONF.APP} vorhanden.

Fr viele Aktionen eines Programms existieren einheitliche Tastencodes,
so dass sich alle Programme in „hnlicher Weise bedienen lassen.

{\sc Magic} tr„gt diesem Standard dadurch Rechnung, das es konsequent auf
eine sogenannten Funktionstasten-Tabelle zugreift, falls intern
Tastendrcke verarbeitet werden mssen. Die Tastencodes k”nnen
selbstverst„ndlich vom Anwender eingestellt werden.

W„hlen Sie aus der Listbox die gewnschte Aktion und stellen mit den
Eintr„gen {\it Sondertasten} und {\it Tastencode} den gewnschten Code
ein.  Drcken sie anschliessend den Button {\it Taste OK} um die Žnderung
an das Programm zu signalisieren.

{\sc Magic} unterstrzt folgende Aktionen und Tastencodes:\\

\begin{center}
\begin{tabular}{|l|l|l|}
\hline
Aktion       &Beschreibung                 &Tastencode (Default)\\
\hline
Help         &Helpbutton ausl”sen          &Help\\
Undo         &UndoButton ausl”sen          &Undo\\
Escape       &EscapeButton ausl”sen        &Escape\\
History      &History durchlaufen          &-\\
Search       &History durchsuchen          &-\\
CutClip      &Zeile ausschneiden           &Ctrl-C\\
CopyClip     &Zeile auf Clip kopieren      &Ctrl-X\\
PasteClip    &Clipboard einfgen           &Ctrl-V\\
SelectAll    &Alles als Block selektieren  &Ctrl-A\\
SelectStart  &Blockbeginn selektieren      &Ctrl-B\\
CycleWin     &Fenster cyclen               &Ctrl-W\\
CloseWin     &Fenster schliessen           &Ctrl-U\\
FullWin      &Fenster auf volle Gr”že      &Ctrl-Clr\\
Lineup       &Zeile nach oben rollen       &Cursor-Up\\
Pageup       &Seite nach oben rollen       &Shift-Cursor-Up\\
Topdoc       &Zum Anfang des Dokuments     &Ctrl-Cursor-Up\\
Linedown     &Zeile nach unten rollen      &Cursor-Down\\
Pagedown     &Seite nach unten rollen      &Shift-Cursor-Down\\
Bottomdoc    &Zum Ende des Dokuments       &Ctrl-Cursor-Down\\
Lineleft     &Spalte nach links rollen     &Cursor-Links\\
Pageleft     &Seite nach links rollen      &Shift-Cursor-Links\\
Leftdoc      &Zur ersten Spalte.           &Ctrl-Cursor-Links\\
Lineright    &Spalte nach rechts rollen    &Cursor-Rechts\\
Pageright    &Seite nach rechts rollen     &Shift-Cursor-Rechts\\
Rightdoc     &Zur letzten Spalte           &Ctrl-Cursor-Rechts\\
\hline
\end{tabular}
\end{center}
\end{document}
