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*			     DeliTracker V1.21			     *
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			    © 1992 by Delirium
			     Datum 15.05.1992



=============================== DISCLAIMER ===========================

             DeliTracker (c) by Peter Kunath und Frank Riffel.

Diese Version von DeliTracker ist frei vertreibbar, solange folgende
Bedingungen eingehalten werden:

Programm, Dokumentation und alle anderen Files dürfen nur in ihrem
Orginalzustand weitergegeben werden. Selbstverständlich dürfen Sie
ein Archivierungsprogramm wie LHArc verwenden um die Demoversion
Mailboxen und FTP Servern zugänglich zu machen. Das Programm darf
nicht ohne schriftliche Einwilligung der Autoren kommerziell genutzt
werden. Für die Diskette, auf der sich diese Version befindet, darf
nicht mehr als 8,- DM verlangt werden. Die Autoren übernehmen keinerlei
Haftung für Schäden, die durch die Benutztung dieses Programms entstehen.


Wenn sie die Vollversion von DeliTracker haben wollen schicken Sie

	DM20	wenn Sie in Deutschland wohnen
	$US20	wenn Sie außerhalb Deutschlands wohnen

(nur bar, keine Schecks) zusammen mit der ausgefüllten Registrierkarte
an die folgende Adresse:

	Frank Riffel
	Merkstr.27
	8129 Wessobrunn
	Germany


========================== Was ist DeliTracker ? =====================

DeliTracker ist ein Soundplayer, der viele verschiedene Soundformate
abspielen kann. Soundtracker 15 inst., SoundTracker 31inst., NoiseTracker,
ProTracker, StarTrekker ohne AM sounds und CustomPlay sind interne Player,
zusätzliche können von Disk nachgeladen werden. Das bedeutet, daß man sehr
schnell, einfach und bequem neue Player hinzufügen kann.


======================= Was DeliTracker nicht ist ! ==================

Bei DeliTracker handelt es sich nicht um einen Songeditor, MIDIsequenzer
oder Digitizer. Er ist ausschließlich dazu gedacht, komfortabel Musik
abzuspielen.


================== Wieso gerade DeliTracker benutzen ? ===============

	° läuft zuverlässig im Multitasking
	° belegt die Soundkanäle
	° hat ein ARexx - Interface
	° korrekte Abspielgeschwindigkeit auch auf NTSC-Geräten
	° verträgt sich mit dem serial.device
	° unterstützt mit PowerPacker und Imploder gecrunchte Soundfiles
	° verwaltet bis zu 64 Player
	° läuft unter Kickstart 2.0 und auf Turbokarten
	° benutzt req.library
	° hat ein Configurationsfile
	° enforcer und mungwall getestet
	° volle Unterstützung von CLI und Workbench (Tooltypes)
	° kinderleichte Bedienung durch ansprechende Oberfläche
	° Volume/Balance - Regler
	° Mulitselect von Files
	° Resident Startup vom CLI
	° wurde zu 100% in Assembler geschrieben
	° ... und ist von Delirium Softdesign programmiert


============================ Voreinstellungen ========================

Start von DeliTracker

DeliTracker kann durch die zusätzliche Angabe von folgenden Optionen beim
Start individuell konfiguriert werden:

Option					Voreinstellung und Beschreibung
-------------------	-------------------------------

config <Datei>		'ENV:DeliTracker.config'
			Lädt die angegebene Datei als Konfigurationsdatei.

module <Datei>		Keine Datei bzw. die Modulliste ist leer.
			Fügt die angegebene Datei in die Modulliste ein.

playerpath <Pfad>	'DeliPlayers'
			Legt den Pfad fest, aus dem DeliTracker die externen
			Player nachlädt.

windowxy<XPos>/<YPos>	0/0
			Das Kontrollfenster wird an der neuen Position
			geöffnet. Wenn das nicht gelingt, öffnet sich das
			Fenster bei 0/0.

prefwinxy<XPos>/<YPos>	0/1
			Das Setupfenster wird an der gewünschten Position
			geöffnet. Schlägt dies fehl, öffnet sich das Fenster
			bei 0/1.

volume	<Volume>	64 (volle Lautstärke)
			Setzt die Lautstärke auf den angegebenen Wert. Werte
			werden im Bereich von 0 bis 64 akzeptiert.

balance <Balance>	0 (ausgewogene Balance)
			Die Balance wird auf den angegebenen Wert gesetzt.
			Werte von -64 (nur links) bis 64 (nur rechts) sind
			gültig.

reqlines <Nummer>	0 (Standardeinstellung des Requesters)
			Legt die Anzahl der Zeilen im Filerequester fest.

subsong <Nummer>	0 bzw. erster Subsong
			Falls das erste Modul in der Liste Subsongs unter-
			stützt, wird nicht der erste sondern der angegebene
			Subsong gespielt.

playing <Bool>		1 bzw. Modul wird geladen
			Legt fest, ob nach dem Start das erste Modul in der
			Liste geladen werden soll.

window <Bool>		1 bzw. Fenster offen
			Legt fest, ob das Kontrollfenster überhaupt geöffnet
			wird. Das Öffnen des Fensters kann nur unterdrückt
			werden, wenn der AREXX-Server läuft.

filter <Bool>		0 bzw. Filter aus
			Schaltet den Amiga-internen Tiefpassfilter ein oder
			aus. Es ist von Vorteil, den Filter abgeschaltet zu
			lassen, da dann Frequenzen über 7 kHz nicht mehr aus-
			gefiltert werden, was zu einer merklichen Klang-
			verbesserung führt.
			(Dieser Schalter ist beim Amiga 1000 ohne Wirkung !)

quick <Bool>		1 bzw. Modul wird sofort gespielt
			Legt fest, ob ein Modul sofort nach dem Laden oder
			erst nach explizitem Play (Gadget/Shortcut/ARexx) abgespielt
			wird. Diese Option ist hauptsächlich zur Synchronisation
			in ARexx-Scripts gedacht.

random <Bool>		0 bzw. sequentielle Reihenfolge
			Legt fest, ob bei einer Next/Prev-Song Aktion das
			nachfolgende bzw. vorhergehende oder ein zufällig
			ausgewähltes Modul der Liste gespielt wird. Diese
			Option ist nur sinnvoll bei mehr als zwei Modulen
			in der Modulliste.

append <Bool>		0 bzw. die Modulliste wird vor jedem Sektieren gelöscht
			Legt fest, ob bei jeder Fileauswahl eine neue Liste
			angelegt werden soll oder die Liste am Ende erweitert
			wird. Damit ist dann ein Multiselect über mehrere
			Directorys möglich.

songend <Bool>		0 bzw. kein Beachten des Songendes
			Legt fest, ob das Songende beachtet wird oder nicht.
			Einige Player können DeliTracker signalisieren, wenn
			das aktuelle Modul einmal komplett gespielt wurde.
			Ist diese Option aktiv, beachtet DeliTracker das
			Songende, d.h. das aktuelle Modul wird gestoppt und
			dann eine NextSong Aktion ausgelöst. Bei nur einem
			Modul in der Songliste wird dies nur gestoppt.

timeout <Nummer>	0 bzw. kein Timeout
			Legt die Zeitspanne (in Sekunden) fest, die ein
			Modul spielt. Danach wird eine NextSong Aktion
			ausgelöst. Bei 0 ist diese Funktion abgeschaltet.

Die Groß- oder Kleinschreibung der Optionen ist unwichtig !



Start vom CLI bzw. von der Shell.

Öffnen sie ein CLI- oder Shellfenster und gehen Sie mittels des 'CD'-Befehls
in das Verzeichnis, in dem sich DeliTracker befindet. Geben Sie jetzt
'DeliTracker' ein (ohne die Hochkommata !) und drücken Sie die Return-Taste.
DeliTracker wird nun geladen und gestartet. Da DeliTracker sich selbst vom CLI
löst, muß er nicht mit 'run' oder 'runback' gestartet werden, um das das CLI-
Window wieder schließen zu können. Alle oben erklärten Optionen können beim
Start angegeben werden.

z.B. 'DeliTracker config DT.config reqlines 18 volume 32 filter 1'

Bei falschen Eingaben oder ungültigen Optionen wird ein Hilfstext ausgegeben.



Start von der Workbench

Öffnen Sie den Ordner, in dem sich DeliTracker befindet und starten Sie das
Programm durch einen Doppelklick auf dessen Icon.
Mit dem 'Info'-item aus dem Workbench- bzw. Iconmenu (je nach Kickstart)
können alle oben erklärten Optionen als ToolTypes eintragen. Dabei ist
jedoch zu beachten, daß die Optionen von den Argumenten durch '=' getrennt
werden.

z.B.	Config=DT.config
		PrefWinXY=0/11
		Volume=43
		Window=0

Ungültige Optionen werden beim Start von der Workbench ignoriert.
DeliTracker kann natürlich auch als 'Default Tool' angegeben werden.



Das Konfigurationsfile

Ein Konfigurationsfile ist eine Datei, in der mehrere Optionen mit den
gewünschten Argumenten aufgefürt sind. Dabei ist zu beachten, daß die
'config'-Option als einzige nicht benutzt werden kann. Pro Zeile darf
nur eine Option verwendet werden. Kommentare beginnen mit ';'. Eine
Konfigurationsdatei kann entweder mit den Save Optionen aus dem Setup-
Fenster oder manuell ertstellt werden. Mit Hilfe von NewList können sich
Besitzer großer Modulverzeichnisse eine Modulliste eines kompletten
Directorys erstellen. Tagen Sie dazu folgende Zeile in Ihre Shell-Startup
ein: 'alias ModList NL -hTigfsF "module=\'%P\'" []'. Der Output muß nur
noch in eine Datei ungeleitet werden.

Beispiel für eine Konfigurationsdatei:

; Mein erstes Konfig(sm|f)ile
windowxy=473/15
random=1
songend=1
timeout=300
reqlines=50
subsong=2
playerpath="Data:DeliPlayers"
;
; Hier kommen die Module
;
module="Data:Modules/SonicArranger/MF__Slowmotion1.3.pp"
module="Data:Modules/FutureComposer13/hidden part.pp"


Beim Start von DeliTracker haben die Optionen von CLI und Workbench Priorität
über ein Konfigurationsfile, d.h. die Einstellungen im Konfigurationsfile
werden dann durch die angegebene Option ersetzt.

Bei Programmstart versucht DeliTracker das Konfigurtionsfile
'ENV:DeliTracker.config' zu öffnen. Ist diese Datei vorhanden, übernimmt
DeliTracker alle angegebenen Einstellungen daraus. Er lädt dann die externen
Player sowie das Modul und spielt es. Ist keine Konfigurationsdatei vorhanden,
so wird versucht, externe Player aus dem Verzeichnis 'Deliplayers'
(im aktuellen Pfad) nachzuladen. Ist dieses Directory auch nicht vorhanden,
stehen dem Benutzer nur die internen Player zur Verfügung.


=============================== PLAYER ===============================

Unterstützte Soundformate:

	° ProTracker/NoiseTracker/SoundTracker15/SoundTracker31/ und
	  StarTrekker mit und ohne AM Sounds. INTERN

	° CustomPlay für spezial Module, die ihren Player beinhalten
	  (diese 'Module' dürfen nicht gepackt werden, weil sie mit
	  LoadSeg() geladen werden um eine Relozierung zu ermöglichen)

	° Alle externen Player sind in Player.dok aufgelistet.


============================= gepackte Module ========================

DeliTracker erkennt und entpackt automatisch mit PowerPacker und Imploder
gecrunchte Files.
Hinweis: Custommodule dürfen nicht gepackt werden, da sie im Gegensatz zu
normalen Files nicht mit Read() sondern mit LoadSeg() geladen werden
(Relozierung des Playercodes) !

Ob Sie Soundmodule packen dürfen, können Sie im PlayerInfo-Feld erfahren.
Wenn dort 'Packable....YES' steht, unterstützt der jeweilige Player mit
größter Wahrscheinlichkeit mit PowerPacker gepackte Module. Zumindest
kann in JEDEM Fall das von Ihnen angewählte File gepackt werden. Werden
weitere Dateien nachgeladen, dürfen Sie diese möglicherweise nicht mehr
packen. Bei 'Packable....NO' darf das Soundmodule auf keinen Fall gepackt
werden oder es wird von DeliTracker nicht mehr erkannt.


============================== Kickstart 2.0 =========================

Die Version für Kickstart 2.0 unterscheidet sich in folgenden Punkten
von der für Kickstart 1.3:

	° die Farben sind an Kick 2.0 angepaßt
	° das Kontrollfenster besitzt ein Zip-Gadget
	° Module können auch gespielt werden, indem ihr Icon in das
	  Kontrollfenster abgelegt wird (Appwindow).


================================= Gadgets ============================

Wenn bestimmte Gadgets gerastert dargestellt werden, ist für den
aktuellen Player diese Option nicht verfügbar. Das kann zum einen
bedeuten, daß die Funktion vom Player gar nicht unterstützt wird
(wie z.B Subsongs bei SoundTracker) oder zum anderen, daß der Player
noch nicht optimal angepaßt ist.

    +----------+--+-------------------------------------------------------+--+
    |          |  |                                                    [] |  | [15]
[1] | ?        +  +-------------------------------------------------------+  +
    |          |  |                               []                      |  | [14]
    +---+------+--+--+------+------+------+-----+------+------+-----+-----+--+
[2] | + |      |     |      |      |      |     |      |      |     |  |¯¯\  |
    +---+  |<  |  <  |  <<  |  |>  |  >>  |  >  |  >|  |  []  |  ^  |  |  |  |
[3] | - |      |     |      |      |      |     |      |      |  ¯  |  +--+  |
    +---+------+-----+------+------+------+-----+------+------+-----+--------+
          [4]    [5]    [6]   [7]    [8]    [9]   [10]   [11]   [12]   [13]

  [1]	öffnet bzw. schließt das Setupwindow (Beschreibung siehe unten)

  [2]	Faster: erhöht die Abspielgeschwindigkeit des aktuellen Musikstücks

  [3]	Slower: vermindert die Abspielgeschwindigkeit des aktuellen Stücks

  [4]	Prev Song: wenn nur ein File angewählt wurde und der Song mit kill
		   entfernt wurde, wird er wieder eingeladen. Sind mehrere
		   Files selektiert, wird der Vorgänger des aktuellen Songs
		   eingeladen.

  [5]	Prev Subsong: spielt den vorherigen Subsong.

  [6]	Backward: der aktuelle Patternzeiger wird auf das vorherige Pattern
		  gesetzt. Wird gerade das erste Pattern gespielt, wird er
		  auf das letzte gesetzt.

  [7]	Play/Pause: startet einen gepausten bzw. gestoppten Sound / hält
		    einen gerade spielenden Song an.

  [8]	Forward: der aktuelle Patternzeiger wird auf das nachfolgende Pattern
		 gesetzt. Wird gerade das letzte Pattern gespielt, wird er
		 auf das erste gesetzt.

  [9]	Next Subsong: spielt den nächsten Subsong.

 [10]	Next Song: bei nur einem angewählten File wie bei 'Prev Song', sonst
		   wird der Nachfolger des aktuellen Songs eingeladen.

 [11]	Stop Song: setzt die Abspielgeschwindigkeit und den Patternzeiger auf
		   den Startwert zurück.

 [12]	Kill Song: stoppt den aktuellen Song und entfernt ihn aus dem Speicher.

 [13]	Load Song: öffnet den Filerequester. Wenn beim Auswählen die SHIFT-
		   Taste gehalten wird, können mehrere Files angewählt werden.
		   Diese werden dann in eine zyklische Liste eingetragen. Nach
		   Verlassen des Requesters wird der erste ausgewählte Song
		   geladen und gespielt. Alle weiteren können über 'Next Song'
		   bzw. 'Prev Song' erreicht werden. Falls genügend Speicher
		   vorhanden ist, wird der aktuell spielende Song erst gestoppt,
		   wenn der angewählte komplett geladen wurde. Diese eingebaute
		   Doublebuffering-Routine sorgt speziell bei Floppybesitzern
		   für Dauersoundgenuß.

 [14]	Balance-Regler: dieses Gadget dient zur Einstellung der Balance.

 [15]	Volume-Regler:	Gadget für die Lautstärke Einstellung.


================================ Shortcuts ===========================

Die meisten Funktionen von DeliTracker lassen sich mittels Shortcut aufrufen.
Um die Shortcuts möglichst einprägsam zu machen, wurden sie im Mainwindow
den Zeichen auf dem Ziffernblock zugeordnet b.z.w. im Setupfenster mit dem
Anfangsbuchstaben der dazugehörigen Funktion belegt. Ausnahmen sind lediglich
Songend und Append, da hier bereits der Anfangsbuchstabe belegt war.


Für das Mainwindow existieren folgende Shortcuts:

/	- öffnet Setupwindow

*	- Filerequester zum Modulladen öffnen
	  (SHIFT gedrückt halten, um mehrere Files anzuwählen)

0	- Play/Pause (spielen bzw. anhalten der Musik)

1	- Stop Song (Song anhalten, Patternzeiger auf Anfang setzen)

+	- erhöht Abspielgeschwindigkeit

-	- erniedrigt	    -"-

5	- Patternzeiger auf nächstes Pattern setzen

6	- Patternzeiger auf vorheriges Pattern setzen

] und )	- nächsten angewählten Song spielen

[ und (	- Vorgängersong spielen
	  (nur wenn mehrere Files angewählt wurden)

8	- nächsten Subsong spielen

7	- vorherigen	-"-

.	- Song anhalten und seinen Speicher freigeben

9	- erniedrigt die Lautstärke

6 	- erhöht die Lautstärke

2	- verändert die Balance so, das der linke Kanal lauter wird.

3	- verändert die Balance so, das der rechte Kanal lauter wird.



Für das Setupwindow existieren folgende Shortcuts:

f	- Filterzustand

q	- Quickstart

r	- Randommodus

e	- SongEnd

p	- Append

t	- Time Gadget akitivieren

a	- Filerequester zu Playerladen öffnen

d	- selektierten Player entfernen

l	- Konfiguartionsdatei mittels Filerequester laden

s	- Konfiguartionsdatei mittels Filerequester speichern

c	- selektierten Player konfigurieren (wenn möglich)

o	- Setupwindow verlassen


<rcommand> q beendet DeliTracker. Dieser Shortcut gilt für beide Fenster.


============================== Preferences ===========================

Wenn das Kontrollfenster offen ist, gelangen Sie entweder mit dem dazu-
gehörigen Shortcut oder durch Klicken auf das '?' - Gadget in das Setup
Fenster. Nun können Sie alle wichtigen Einstellungen vornehmen. Wählen
Sie dazu einen beliebigen Player im Playerrequester an. Darauf werden im
PlayerInfo-Feld alle verfügbaren Informationen über diesen Players
angezeigt.

ADD			- Lädt den angewählten Player und legt den Pfad für
			  externe Player fest. Ein schon geladener Player
			  gleichen Namens wird allerdings nur dann durch den
			  neuen Player ersetzt, falls seine Versionsnummer
			  kleiner als die des neu geladenen Players ist.

DEL			- Löscht den selektierten Player, d.h. sein Speicher
			  wird freigegeben. Interne Player können zwar ebenfalls
			  gelöscht werden, jedoch wird deren Speicher nicht
			  freigegeben.

Filter			- siehe Filter Voreinstellung

Quick			- siehe Quick Voreinstellung

Random			- siehe Random Voreinstellung

Songend			- siehe Songend Voreinstellung

Append			- siehe Append Voreinstellung

Time			- siehe Timeout Voreinstellung

Load Config		- Eine Konfigurationsdatei laden und auswerten.

Save Config		- Schreibt alle aktuellen Einstellungen und die Modul-
			  liste in eine Konfigurationsdatei.

Save List		- Schreibt nur die aktuelle Modulliste in eine
			  Konfigurationsdatei.

Config Player		- Falls vorhanden, wird die spezifische Konfigurations-
			  routine des angewählten Players aufgerufen.

OK			- Schließt das Setup-Fenster.

Sie können das Playerdirectory auch angeben, indem sie den Pfad in das
Stringgadget (links neben ADD) eingeben.


================================== Rexx ==============================

Bei eckigen Klammern [...] kann ein Argument angegeben werden, bei
spitzen Klammern <...> muß es angegeben werden.


DeliTracker stellt als 'Functionhost' folgende Kommandos zur Verfügung:

quit			- beendet DeliTracker

filter <BOOL>		- Schaltet den Filter ab, falls die angegebene Zahl
			  gleich 0 ist, ansonsten wird der Filter eingeschaltet.

quickstart <BOOL>	- Schaltet die Quickstart-Funktion ab, falls die
			  angegebene Zahl gleich 0 ist, ansonsten wird der
			  Quickstart eingeschaltet.

random <BOOL>		- Schaltet Randomplay aus, wenn BOOL = 0, ansonsten
			  wird Randomplay eingeschaltet

songend <BOOL>		- Schaltet die Songend Option ab, wenn BOOL = 0, sonst
			  werden eintreffende Songend Signale beachtet.

append <BOOL>		- Ist BOOL = 0 wird der Appendmodus deaktiviert, ansonsten
			  aktiviert.

timeout <SECS>		- Timeout wird auf die angegebene Zeitspanne (SECS) in
			  Sekunden gesetzt. Bei SECS = 0 wird diese Option
			  abgeschaltet.

volume <VOL>		- Setzt Volume auf <VOL> (Bereich von VOL: 0 - 64)

balance <BAL>		- Setzt Balance auf <BAL>, 0 ist default, -64 nur Links,
			  64 nur Rechts (Bereich von BAL: -64 bis 64)

forward			- Nächstes Pattern spielen

backward		- Vorheriges Pattern spielen

nextsong		- Nächsten Song spielen

prevsong		- Vorherigen Song spielen

nextsubsong		- Nächsten Subsong spielen

prevsubsong		- Vorherigen Subsong spielen

faster			- Abspielgeschwindigkeit erhöhen

slower			- Abspielgeschwindigkeit erniedrigen

loadconfig [DATEI]	- Konfigdatei [DATEI] laden wenn [DATEI] angegeben
			  wurde, sonst Requester für 'Konfigdatei laden'
			  öffnen.

saveconfig [DATEI]	- Konfiguration und Modulliste in [DATEI] sichern,
			  wenn [DATEI] angegeben wurde, sonst entsprechenden
			  Requester öffnen.

savelist [DATEI]	- Modulliste in [DATEI] sichern, wenn [DATEI]
			  angegeben wurde, sonst entsprechenden Requester
			  öffnen.

loadplayer [PLAYER]	- Lädt den angegebenen Player, ansonsten wird der
			  Requester zum Player-Laden geöffnet.

deleteplayer <NUMMER>	- Entfernt den Player mit der angegebenen Nummer aus
			  der Playerliste.
			  Bei diesem Kommando ist allerdings zu beachten, daß
			  die Module des gelöschten Players ab sofort nicht
			  mehr erkannt werden.

configplayer <NUMMER>	- Ruft die Konfigurationsroutine des dazugehörigen
			  Players auf.

playpause		- Der aktuell spielende Song wird alternierend gespielt
			  und angehalten.

stop			- Stoppt den aktuell spielenden Song.

playmod [MODUL]		- Falls [MODUL] angegeben, wird es geladen und abspielt,
			  sofern ein Player es erkennt. Ansonsten öffnet sich
			  der Filerequester zur Dateiauswahl.

eject			- entfernt den derzeitigen Song aus dem Speicher.

openmainwin		- Öffnet das Kontrollfenster

closemainwin		- Schließt das Kontrollfenster (jetzt kann DeliTracker
			  nur noch von REXX aus gesteuert werden).

openprefswin		- Öffnet das Setup-Fenster

closeprefswin		- Schließt das Setup-Fenster


status	<group> <dependent> - group kann entweder p, m oder g sein.

	p :	Player

<dependent>  =	<playernum> <cmd>

	       <cmd>		Bedeutung	und	Returnwert

		nam		Playername		String
		cre		Creatorname		String
		ver		Versionsnummer		Zahl
		vol		Lautstärke veränderbar	0/1
		bal		Balance veränderbar	0/1
		jmp		Patternjump verfügbar	0/1
		spd		Playspeed regelbar	0/1
		sub		Subsong verfügbar	0/1
		cfg		Player konfigurierbar	0/1
		pck		Supports Packed Mods	0/1

	g :	Global

<dependent>  =	<cmd>

	       <cmd>		Bedeutung	und	Returnwert

		ver		DeliTracker Version	Zahl
		dir		Playerverzeichnis	String
		num		Playeranzahl		Zahl
		led		Filter-Zustand		0/1
		qst		Quickstart-Zustand	0/1
		rnd		Random-Zustand		0/1
		app		Append-Zustand		0/1
		end		Songend-Zustand		0/1
		tim		Song-Timeout (sec)	Zahl
		mwi		Kontrollfenster offen	0/1
		pwi		Setup-Fenster offen	0/1
		vol		derzeitige Lautstärke	Zahl
		bal		derzeitige Balance	Zahl
		ply		Song spielt		0/1

	m :	Module

<dependent>  =	<cmd>

	       <cmd>		Bedeutung	und	Returnwert

		dir		Modulverzeichnis	String
		fil		Modulname		String
		pnr		aktiver Player		Zahl
		max		Module in Modulliste	Zahl
		num		Position in Modulliste	Zahl


Dadurch kann DeliTracker voll von Rexx aus kontrolliert werden. Dies ist
z.B. in Verbindung mit AmigaVision(TM) sehr nützlich.


=============================== Problemecke ==========================

Symptom: Preferences Window läßt sich nicht öffnen.
Überprüfen Sie, ob die Höhe des Screens auf dem DeliTracker läuft
mindestens 190 Pixel + Titelbarhöhe ist. Bei einem zu schmalen oder zu
niedrigen Screen läßt sich nämlich das Preferences Window nicht öffnen.
Gegenmaßnahme: Verkleinern Sie den Font (topaz 8) oder benutzen Sie
einen größeren Screen.

Ein Hinweis an alle Besitzer von Turbokarten (speziell 68030 und höher):
Obwohl DeliTracker selbst problemlos auf schnelleren Prozessoren läuft,
können sie bei einigen nicht sauber programmierten (externen) Playern zu
Problemen führen. Das Timing mancher Abspielroutinen ist nämlich nur auf
den 68000'er zugeschnitten und verursacht dann ein Klirren oder Auslassen
von Noten. Zum Abstürzen der Player oder gar von DeliTracker selbst kann
dies aber nicht führen. Auch in späteren Versionen von DeliTracker wird es
voraussichtlich keine turbofeste Version solcher Player geben, da es oft
fast unmöglich ist, diese entsprechend umzuprogrammieren.

Ein Hinweis an alle Besitzer von NTSC-Amigas und Amigas mit ECS-Denise:
Prinzipiell spielen alle Player sowohl auf PAL- als auch auf NTSC-Geräten
gleich schnell, da die Abspielgeschwindigkeit durch einen CIA-B Interrupt
gesteuert wird. Einige (externe) Player benötigen jedoch unbedingt einen
VBlank Interrupt. Da dessen Frequenz vom jeweiligen Videomodus abhängt,
spielt ein solcher Player im Productivity-, NTSC- oder PAL-Modus
unterschiedlich schnell.
Screens mit 16 Farben in Hires oder mit 2 Farben in SuperHires b.z.w.
Productivity benötigen ca. 60% aller Buszyklen des ChipRam. Wenn dann
gleichzeitig ein besonders recheninternsiver Player (z.B. einer mit mehr
als 4 Stimmen) aktiv ist, steht das System fast still und der jeweilige
Player könnte mangels Rechenzeit falsch spielen.

Ein Hinweis an alle Modem-Besitzer:
Wenn ein Player den internen DeliTracker Timer-Interrupt benutzt, treten
keine Übertragungsfehler bei seriellen Transfers (getestet auf einem A500
mit NComm bis 19200 Baud) auf. Bei Playern, die selbst einen TimerInterrupt
generieren, sind derartige Störungen nicht auszuschließen.


================================= CREDITS ============================

Unser besonderer Dank gilt folgenden Personen:

 - unseren Testern Stefan, Daniel, Börnie und Manfred für ihre Bugreports
   und guten Vorschläge.

 - Armin Sander (Oktalyzer) und Carsten Schlote (Sonic Arranger) für die
   Anpassung Ihrer Soundsysteme.

 - allen auf #amiga (IRC), besonders Markus Illenseer für die Korrektur
   der Docs.

 - Colin Fox and Bruce Dawson für die phantastische req.library.

 - und allen, die uns Replay-Routinen und Module geschickt haben.


Auf folgenden Testkonfigurationen lief DeliTracker problemlos:

 - A500 KS1.3, 512k
 - A500 KS1.2, 1MB
 - A500 KS1.3, 1MB (Chip)
 - A500 KS1.2, 2.3MB
 - A500 KS1.2, 2.5MB & Harddisk
 - A500+ KS2.04, 1MB & Harddisk
 - A2000 KS1.2, 1MB
 - A2000 KS1.3, 1MB & Harddisk
 - A2000 KS1.3, 3MB (1MB Chip) & Harddisk
 - A2500 KS1.3, 5MB (1MB Chip) & Harddisk
 - A2500 KS2.04 9MB (1 MB Chip) & Harddisk
 - A3000 KS1.3, 10MB & Harddisk
 - A3000 KS2.04, 10MB & Harddisk


======================================================================

Falls Sie irgendwelche BUGS finden, Vorschläge oder Bemerkungen über
dieses Programm haben, oder ein neues Soundsystem geschrieben haben
lassen Sie es mich wissen.

			       Frank Riffel
				Merkstr. 27
			      8129 Wessobrunn
				  Germany

