\documentstyle[12pt,lorenz,brief]{article}
\Adresse{An die\\ BenutzerInnen dieses\\ BRIEF.STY\\5100 Aachen}
\Betrifft{Dokumentation der Makros im {\tt brief.sty}}

\DeutscheHochkommata

\begin{document}
\Anrede{Sehr geehrte Damen und Herren,}
anbei sende ich Ihnen eine Dokumentation der Makros, mit deren
Hilfe es endlich (hoffentlich) problemlos m\"oglich sein soll, \LaTeX-%
Briefe auf unserem Briefpapier zu schreiben.

Dieser {\tt .sty}-File wurde erstellt von Lorenz H\"olscher
am Pro\-ze{\ss}\-rech\-ner CYBER~815 und mu{\ss} f\"ur andere
Gelegenheiten erst mit anderen Standard-Texten versehen werden.
\Unterschrift

\Briefende
\Briefkopf
\Adresse{Hier steht die\\Anrede und die Adresse\\mit Stra{\ss}e und Ort}
\MeinZeichen{H\"olscher}
\neuerBrief

\Anrede{Liebe BenutzerInnen,}

diese Dokumentation zeigt schon die M\"oglichkeiten des {\tt brief.sty}
auf, n\"amlich automatisches Positionieren der Standardtexte,
gleichm\"a{\ss}ige Abst\"ande, automatische Wahl des richtigen
{\tt\string\pagestyle} und nat\"urlich minimale Befehle bei der
`Normalfassung'.

Aufgerufen wurde diese Dokumentation mit:
\begin{verbatim}
\documentstyle[12pt,lorenz,brief]{article}
\end{verbatim}
Dabei ist die Wahl der anderen Optionen fast beliebig. Der in
geschweiften Klammern angegebene {\tt .sty}-File sollte aber
{\tt report} oder {\tt article} sein, denn {\tt book} ruft
automatisch die Option {\tt twoside} auf, die nicht benutzt
werden darf und zu merkw\"urdigen Ergebnissen f\"uhrt.

Falls nicht anschlie{\ss}end an den
Standardtexten im Briefkopf Ver\-\"an\-de\-run\-gen
vorgenommen werden sollen, kann es nun direkt losgehen mit:
\begin{verbatim}
\Adresse{Hier steht die\\Anrede und
            die Adresse\\mit Stra{\ss}e und Ort}
\begin{document}
\Anrede{Sehr geehrte Damen und Herren,}
\end{verbatim}
und dem folgenden Text bis zum abschlie{\ss}enden \verb+\end{document}+.
Dabei werden alle Texte wie voreingestellt eingetragen und
die angegebene Adresse richtig positioniert. Wer vergi{\ss}t, jeweils
eine neue Adresse anzugeben, erh\"alt drei Fragezeichen an dieser
Stelle und eine Meldung beim Formatieren.

Falls der Text l\"anger ist als der noch freie Platz auf der ersten
Seite, wird automatisch umbrochen und auf der n\"achsten Seite (siehe
\ifnum\count0=1 dort\else oben\fi)
mit einem neuen {\tt \string\pagestyle} sowie mehr Platz weitergeschrieben.
Dieser hei{\ss}t --- wie einfallsreich! --- \verb+\pagestyle{brief}+ und
kann bei Bedarf damit auch wieder aufgerufen werden.
Au{\ss}er auf der ersten Seite erscheint auf allen folgenden auch
unten eine Seitennummer sowie oben das Datum und der/die AbsenderIn
in {\sc small caps}.

Es gibt folgende Befehle, um die jeweiligen Standardtexte zu \"andern:
\begin{verbatim}
\IhrSchreiben{<Text>}
\MeinZeichen{<Text>}
\Durchwahl{<Text>}
\Datum{<Text>}
\end{verbatim}
Die Normalform ist die auf der ersten Seite des "Begleitbriefs" zu
dieser Dokumentation, als Datum wird {\tt\string\heute} angenommen,
welches im {\tt brief.sty} schon in der deutschen Form
definiert ist. Soll hier das englische Datum erscheinen, mu{\ss}
einfach am Anfang der Datei \verb+\global\let\heute=\today+
stehen oder durch den Befehl \verb+\Datum{+{\it Text}\verb+}+
neu definiert werden.

Au{\ss}erdem bleibt die Auswahl zwischen einem Brief auf
bereits vorgedrucktem Briefpapier und einem auf Blanko-Papier.
Es hei{\ss}t wahlweise {\tt\string\Briefkopf}
(dann wird f\"ur Blanko-Papier der
Briefkopf auch erstellt) und {\tt\string\keinBriefkopf}, wobei
letzteres die Voreinstellung ist.

Schlie{\ss}lich folgt die {\tt\string\Unterschrift}, die einfach
den auf der ersten Seite gezeigten Text erzeugt.
F\"ur diejenigen, die nicht Instituts-Chef sind, gibt es den
Befehl \verb+\neueUnterschrift{+{\it Firma}\verb+}{+{\it Name}\verb+}+,
der die entsprechenden neuen Floskeln richtig positioniert, wie es
unten mit \verb+\neueUnterschrift{\TeX nik, Sputnik \&\ Co.}{(Lorenz H\"olscher)}+
gezeigt wird.

Nur f\"ur den Fall, da{\ss} in einem File mehrere Briefe gesammelt
werden sollen, mu{\ss} das Ende des vorangegangenen Briefes
angegeben werden mit {\tt\string\Briefende}. Dann k\"onnen wieder
neue Eintragungen f\"ur die Kopfzeile angegeben werden, die
ansonsten wieder die Standardtexte enthalten.

Statt {\tt\string\begin\{document\}} beginnen alle Folgebriefe
mit {\tt\string\neuerBrief}. Der hier als Dokumentation dienende
zweite Brief wurde also begonnen mit
\begin{verbatim}
... Gelegenheiten erst mit anderen
Standard-Texten versehen werden.
\Unterschrift

\Briefende
\Briefkopf
\Adresse{Hier steht die\\Anrede und
     die Adresse\\mit Stra{\ss}e und Ort}
\MeinZeichen{H\"olscher}
\neuerBrief

\Anrede{Liebe BenutzerInnen,}

diese Dokumentation zeigt schon die
M\"oglichkeiten des {\tt brief.sty}
auf, n\"amlich automatisches
Positionieren der Standardtexte, ...
\end{verbatim}
und endet lediglich mit {\tt\string\end\{document\}}, denn der
Befehl {\tt\string\Briefende} macht vor allem die R\"ucksetzungen
bei den Standardtexten.
Eine Sammlung mehrerer Briefe in einer Datei hat also prinzipiell
diese Form:
\begin{verbatim}
\documentstyle[brief]{...}
\begin{document}
Brief1: blablablabla ...
    \Briefende
    \neuerBrief
    Brief2: blubberblubber ...
    \Briefende
    \neuerBrief
    Brief3: Es war einmal ...
\end{document}
\end{verbatim}
Bei einem einzigen Brief fallen alle einger\"uckten\footnote{Das
Einr\"ucken ist nat\"urlich nicht n\"otig, aber diese Gelegenheit
ist g\"unstig, um zu demonstrieren, da{\ss} auch Fu{\ss}noten
weiterhin funktionieren (wenn's denn sein mu{\ss}).} Teile dieses
Beispiels einfach weg.

Da die wechselnde Gro{\ss}- und Kleinschreibung mitten in \TeX-Befehlen
doch etwas ungew\"ohnlich ist, sind alle genannten Befehle auch
in reiner Kleinschreibung zul\"assig.


Viel Erfolg beim Schreiben!
\neueUnterschrift{\TeX nik, Sputnik \&\ Co.}{(Lorenz H\"olscher)}



\end{document}

