===========================================================================

TTTTT   OOO    SSS        MM   MM   AAA   N   N   AAA    GGG   EEEEE  RRRR
  T    O   O  S           M M M M  A   A  NN  N  A   A  G      E      R   R
  T    O   O   SSS   ===  M  M  M  AAAAA  N N N  AAAAA  G  GG  EEE    RRRR
  T    O   O      S       M     M  A   A  N  NN  A   A  G   G  E      R  R
  T     OOO    SSS        M     M  A   A  N   N  A   A   GGG   EEEEE  R   R

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ANLEITUNG ZU TOS-MANAGER - VERSION 1.30                          31.05.1992
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1. EINLEITUNG
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TOS-MANAGER ist ein Mehrzweck-Utility fr die ATARI ST-Serie, das neben den
blichen Operationen wie Kopieren, L”schen usw. Directories  und Files aus-
drucken  und  verschiedene  System- und Datei-Informationen  anzeigen kann.
Dabei wird jeweils das aktuelle  Directory angezeigt. Dort k”nnen beliebige 
Dateien  und Directories  markiert und bearbeitet  werden. Die Markierungen
bleiben beim Scrollen erhalten. TOS-MANAGER wird praktisch nur mit der Maus
bedient. Es wurde als Accessory entwickelt, sodaž alle diese Funktionen aus
jedem  GEM-Programm aufrufbar sind.  Damit kann man z.B.  im "Notfall" noch
schnell dringend ben”tigten Platz fr das Sichern einer mhevoll erstellten
Datei schaffen oder noch  rechtzeitig die unbedingt ben”tigten  Dateien ins
richtige Directory kopieren.  TOS-MANAGER kann jedoch durch Umbenennen auch
als Programm gestartet werden.

Die wichtigsten Merkmale von TOS-MANAGER in Krze:

- Anzeige von Directories  mit Dateil„nge, Attributen, Erstellungsdatum und
  -zeit unter Bercksichtigung von Attributen und einer Namens-Maske
- einfache Bedienung mit der Maus
- untersttzt alle 16 m”glichen Laufwerke
- markierte Files bleiben beim Scrollen erhalten
- Kopieren  von Dateien und  ganzen Directory-B„umen,  Erstellungsdatum und
  -zeit sowie die Attribute bleiben erhalten
- Verschieben  von  Dateien und  ganzen  Directory-B„umen  innerhalb  eines 
  Laufwerks
- L”schen  von  Dateien  und  ganzen  Directory-B„umen,  nach  Wunsch  auch
  physikalisch (d.h. der Inhalt wird mit demselben Byte berschrieben)
- Umbenennen von Dateien (und ab TOS 1.04 auch Ordnern)
- Setzen/L”schen der Datei-Attribute
- Ver„nderung des Erstellungsdatums und der -zeit von Dateien
- Setzen des Erstellungsdatums und  der -zeit von Dateien  auf die aktuelle
  System-Zeit (Touch)
- Suche nach einer Datei auf dem gesamten Laufwerk
- Žndern/Setzen des Laufwerk-Namens (Volume Label)
- Setzen/L”schen des FASTLOAD-Flags bei ausfhrbaren Files ab TOS 1.04
- Erzeugen von Ordnern
- Ausdrucken von Dateien
- Formatieren von Disketten (auch mit 10 Sektoren pro Spur),  beginnend mit
  der letzten Spur, damit k”nnen das  Root-Directory  und die FATs notfalls
  durch Auswerfen der Diskette oder dem Abbrechen des Formatierens gerettet
  werden; IBM-kompatibles Format ist m”glich
- Kopieren von Disketten  (identische Kopien und flexible Kopien, d.h. z.B.
  einseitige  auf  zweiseitige  Disketten  oder 9- auf 10-Sektor-Disketten,
  oder beides kombiniert)
- bei allen Kopieraktionen wird der komplette zur Verfgung stehende Haupt-
  speicher benutzt, dadurch weniger Diskettenwechsel
- Anzeige von  wichtigen System-Informationen wie TOS-Version, GEM-Version,
  GEMDOS-Version, Boot-Laufwerk, freiem Hauptspeicher,  Anzahl freier Spei-
  cherbl”cke
- Anzeige  von  Laufwerks-Informationen,  wie FAT-Gr”že  und -organisation;
  freiem und belegtem  Speicherplatz, Gesamtkapazit„t,  prozentuale Anzeige
  der belegten Cluster
- alle Datei-Funktionen sind abbrechbar
- Ausdrucken von Directories:  mit  Darstellung  der Schachtelungsstruktur,
  nur  der  Directory-Baum, das  aktuelle Directory,  alle  Directories des
  jeweiligen  Laufwerks;  unter Bercksichtigung  der  Datei-Attribute  und
  einer Namens-Maske sowie mit Angabe eines Startdirectories
- Ein- und Ausschalten des Blitters, sowie Statusanzeige
- Verify-Flag  fr  Schreiboperationen auf Diskette  kann  gesetzt oder ge-
  l”scht werden, dadurch Beschleunigung des Schreibens m”glich
- als Accessory oder Programm verwendbar (einfach durch Umbenennen)
- verwendet keine GEM-Windows (wichtig bei der  Accessory-Version), sondern
  eine sehr umfangreiche Dialog-Box

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!!!  Vor der Benutzung von TOS-MANAGER ist unbedingt Abschnitt 7 zu     !!!
!!!  lesen und wenn m”glich auch die restliche Anleitung, obwohl TOS-   !!!
!!!  MANAGER einfach zu bedienen ist !                                  !!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


---------------------------------------------------------------------------
2. HARDWARE-VORAUSSETZUNGEN                                                
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TOS-MANAGER mžte auf jedem Rechner  der ATARI ST-Serie unter jedem erh„lt-
lichen   TOS  lauff„hig  sein ,  d.h.  TOS 1.00 (das  sogenannte  ROM-TOS),
TOS 1.02  (auch als Blitter-TOS bekannt)  und auch unter TOS 1.04 (Rainbow-
TOS). Neuere Versionen konnten noch nicht getestet werden.

TOS-MANAGER  wurde unter TOS 1.04 entwickelt, so daž hierbei keine Probleme
auftauchen sollten. Speziell die Fehlermeldungen orientieren sich an dieser
Version  (bei den beiden „lteren Versionen kann es zu geringen Abweichungen
kommen, da Atari einige  Fehler-Rckgabewerte ge„ndert hat). Die Funktionen
von  TOS-MANAGER,  die  von den  Žnderungen  bzw. neuen System-Aufrufen vom 
Rainbow-TOS Gebrauch machen, werden natrlich gegebenenfalls gesperrt.

TOS-MANAGER ben”tigt eine  Bildschirmaufl”sung von  mind. 640 * 200 Pixels.
Getestet  wurde  die  hohe (SM 124)  und  die  mittlere Aufl”sung des ST's.
Eigentlich sollte  TOS-MANAGER auch auf dem ATARI TT bzw. STE laufen, da es
meiner Meinung nach sauber programmiert ist, d.h. es wurden nur die GEMDOS-
XBIOS-, BIOS-, AES-,  VDI-Funkionen  sowie  die  Funktionen der Standard-C-
Bibliothek verwendet und  keine wilden Speicherzugriffe oder LINE-A-Aufrufe
get„tigt. Ferner wurde auf einige dokumentierte Systemvariable zugegriffen.
Durch  den Wegfall der  Resource-Datei drften  keine Probleme beim Wechsel
der Bildschirm-Aufl”sung auftreten.

TOS-MANAGER untersttzt neben Festplatten und RAM-Disks auch Diskettenlauf-
werke  (allerdings keine HD-Laufwerke).  Da bis auf das Formatieren und das
Kopieren von Disketten  nur GEMDOS-Funktionen  benutzt wurden,  sollte TOS-
MANAGER auch mit Wechselplatten und evtl. sogar mit CD-ROMs klarkommen. Die
Info-Boxen  sind auf  Giga-Byte-Kapazit„ten  vorbereitet.  Die einzige Ein-
schr„nkung ist,  daž die Anzahl  Cluster pro Laufwerk  nur fnfstellig sein
darf.

TOS-MANAGER  belegt  selbst  ca. 125 KByte RAM,  die  bei der Benutzung als
Accessory  natrlich ins Gewicht fallen. Bei  jedem  Aufruf von TOS-MANAGER
wird  der gr”žte  verfgbare  Speicherblock als Puffer verwendet (abzglich
10 KByte fr TOS) und  danach wieder freigegeben. Deshalb mžte TOS-MANAGER
eigentlich  auch bei Rechnern mit 512 KByte RAM lauff„hig  sein (wenngleich
nicht mehr viel RAM brigbleibt). Man sollte deshalb schon mindestens einen
1-MByte-Rechner besitzen  um TOS-MANAGER  als Accessory  sinnvoll nutzen zu
k”nnen.

TOS-MANAGER  benutzt  bis  auf  den  baumartigen  Directory-Ausdruck  keine
besonderen Drucker-Funktionen, sodaž auch hier eigentlich jeder Drucker (an
der parallelen Schnittstelle) verwendbar sein  mžte. Bei  der  baumartigen
Darstellung  werden  2 Zeichen des  IBM-Grafikzeichensatzes verwendet. Beim
Datei-Ausdruck  wird  das 'ž' zu einem  kleinem Beta umgewandelt, so daž es
auch vernnftig gedruckt wird.


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3. "LIEFERUMFANG" VON TOS-MANAGER                                          
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Zu TOS-MANAGER geh”ren folgende Dateien:

TM.ACC      : TOS-MANAGER-Accessory             (Dateil„nge: 92705 Bytes)
MANUAL.TXT  : diese Anleitung                   (Dateil„nge: 73106 Bytes)
MANUAL.TEX  : diese Anleitung als LaTeX-Datei   (Dateil„nge: 73956 Bytes)
README      : wichtige Informationen zu TOS-MANAGER  (L„nge:  3080 Bytes)

TM.PRG bzw. TM.ACC wird mit gel”schtem  Fastload-Bit "ausgeliefert" um Pro-
bleme mit anderen  Programmen zu vermeiden.  Dies kann man jedoch mit  TOS-
MANAGER selbt leicht „ndern.  Bei der Entwicklung gab es keine Probleme mit
gesetztem Fastload-Bit.  Die Dateil„ngen sind zur  Erkennung von Link-Viren
und unerlaubten Ver„nderungen an den Textdateien angegeben.


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4. "INSTALLATION" VON TOS-MANAGER                                          
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M”chte man TOS-MANAGER z.B. aus Speichermangel als Programm starten, so muž
TM.ACC zun„chst vom  Desktop aus in TM.PRG umbenannt werden.  Danach gengt
ein Doppelklick auf das Icon  von TM.PRG und schon  hat man TOS-MANAGER auf
seinem Bildschirm in Aktion.

M”chte man TOS-MANAGER als Accessory verwenden, so muž man TM.ACC ins Root-
Directory des Bootlaufwerks kopieren und  nach dem n„chsten Reset oder Ein-
schalten  findet man im  Desk-Men den Eintrag "TOS-MANAGER".  Nach dem An-
klicken desselben zaubert sich TOS-MANAGER auf den Bildschirm.

TOS-MANAGER  kann also  jederzeit durch  einfaches  Umbenennen als Programm
("TM.PRG") oder als Accessory ("TM.ACC") benutzt werden. Dies wurde zus„tz-
lich durch die Integration  der Resourcen ins Programm erleichtert,  so daž
man nie eine Resource-Datei mitkopieren muž.


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5. BEDIENUNG VON TOS-MANAGER
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Ein kleiner Hinweis  ber die im Folgenden gebrauchte  Schreibweise:  steht
ein Wort  in Anfhrungszeichen und ist  es grož geschrieben,  so wird damit
auf einen Button  oder Text von TOS-MANAGER  Bezug genommen.  Dasselbe gilt
fr (Sonder-)Zeichenketten oder Einzelzeichen in Anfhrungszeichen.

Der Start  von TOS-MANAGER ist  unter 4. beschrieben.  Sollte der  nach dem
Start verfgbare Speicher (mind. 10 KByte) fr den TOS-MANAGER-Puffer nicht
ausreichen,  so wird vor Erscheinen der TOS-MANAGER-Dialogbox eine Warnmel-
dung ausgegeben. Danach kann mit TOS-MANAGER halbwegs normal weitergearbei-
tet werden. Allerdings sind die Funktionen "DISKCOPY" u. "FORMAT" gesperrt.
Das Kopieren von und zur  Diskette mit nur einem  Disklaufwerk sollte wegen
der extrem vielen Diskettenwechsel nicht benutzt werden.

Nach gelungenen Start von TOS-MANAGER  erscheint die TOS-MANAGER-Dialogbox.
Unter dem Titel-Balken steht der Copyright-Hinweis sowie die Versionsnummer
von TOS-MANAGER.  Darunter befindet sich  die Pfadbox fr den eingestellten
Pfad des  gerade angezeigten  Inhaltsverzeichnisses.  An den  Pfad  ist die
Suchmaske angeh„ngt,  d.h. es werden  nur Namen angezeigt, die dieser Maske
entprechen.  Durch Anklicken dieser Box wird das Directory noch einmal ein-
gelesen. Dies ist nach einem Diskettenwechsel notwendig, um das neue Direc-
tory angezeigt zu  bekommen.  Bereits markierte  Dateien sind  danach nicht
mehr markiert. Die Suchmaske wird  auf "*.*" zurckgesetzt, die Such-Attri-
bute werden ebenfalls zurckgesetzt.

Das Directory wird in der grožen  Box links darunter angezeigt. Hier stehen
15 Zeilen fr die Datei- und Ordnernamen  bereit.  Die Ordnernamen befinden
sich vor den Dateinamen.  šber der Box sind als Hinweis die Bedeutungen der
Eintr„ge erkl„rt.  In der ersten Spalte wird bei Ordnern ein Stern gezeich-
net. Danach folgt der Datei-/Ordnername. Bei Dateien wird danach die Datei-
l„nge in  Bytes angezeigt.  Daraufhin folgen die  Dateiattribute, wobei "A"
fr gesetztes Archiv-Bit, "R" fr gesetzten Schreibschutz ("read only") und
"H" fr  eine versteckte Datei ("hidden file") steht.  Ein Strich ("-") be-
deutet,  daž das Attribut  nicht gesetzt ist.  Bei Ordnern wird stattdessen
"DIR" angezeigt.  Danach folgt das Erstellungsdatum und die Erstellungszeit
der Datei.

Unter der Directory-Box befinden sich die 16 Buttons fr die Laufwerkswahl.
Nicht  vorhandene  Laufwerke werden  hell dargestellt und sind deshalb auch 
nicht anw„hlbar. Ist nur ein Diskettenlaufwerk angeschlossen, so wird Lauf-
werk B: trotzdem angezeigt;  TOS simuliert dann dieses Laufwerk und fordert
gegebenenfalls zum Diskettenwechsel auf.  Beim Laufwerkswechsel wird in den
gerade aktuellen Pfad dieses Laufwerks gewechselt.

Zwischen  der  Directory-Box  und  der Laufwerkszeile  befindet  sich  eine
Information ber die Anzahl von Ordner- und Dateinamen, die von TOS-MANAGER
momentan  eingelesen sind (nur die  Summe von Ordnern und Dateien). Daneben
steht bei "MAX.:" die maximale Anzahl  der Ordner- und Dateinamen, die ein-
gelesen  werden kann. Dabei  muž  man aber beachten, daž  beim Kopieren von
Dateien und Ordnern dieser Namens-Speicher neben den Datei-/Ordnernamen des
Quelldirectory noch die Ordnernamen  des gerade  angew„hlten  Zieldirectory
aufnehmen muž.

Neben  der  Directory-Box befindet sich die Scroll-Leiste. Mit dem obersten
Button (sieht aus wie die "Close-Box" links oben bei den Fenstern) kann man
in  das bergeordnete  Directory wechseln,  sofern man sich  nicht schon im
Root-Directory befindet.  Die  darunterliegenden  Buttons  sind nur bei In-
haltsverzeichnissen mit mehr als 15 Eintr„gen von Bedeutung, sie dienen zum
Scrollen  innerhalb  der  Directoy-Anzeige.  Der  zweitoberste  Knopf ("S") 
springt an den Beginn der Directory-Anzeige, w„hrend man  mit dem untersten
("E") zum Ende der Anzeige-Liste  gelangt. Mit  "+" und  "-" kann man um 15
Zeilen in  Richtung  Beginn ("+")  bzw.  Ende ("-")  weiterbl„tten. Mit den
beiden Pfeilbuttons gelangt man um eine Zeile weiter Richtung Anfang (Pfeil
hoch) oder Ende (Pfeil runter).

Auf der rechten Seite der TOS-MANAGER-Dialogbox  findet man schliežlich das
Hauptmen. Die  einzelnen  Buttons werden  sp„ter erkl„rt. Zum Anw„hlen von
einigen  Aktionen des  Mens mssen Dateien bzw. Ordner markiert sein.  Die
angew„hlte Aktion bezieht sich dann auf die markierten Namen.  Zum Anw„hlen
eines Namens wird die entsprechende  Namenszeile in der Directory-Box ange-
klickt. Sie wird daraufhin  invertiert  gezeichnet. Durch  nochmaliges  An-
klicken  wird  die  Markierung  aufgehoben. Die  Markierungen bleiben  beim
Scrollen erhalten. Wurde mit einem Button ein Hauptmenpunkt angew„hlt,  so
erscheint  meistens  anstelle des  Hauptmens ein  Untermen.  Eingaben und
Mausklicks aužerhalb dieses Untermens zeigen keine Wirkung.

Rechts oben ber der Pfad-Box werden die Attribute dargestellt, die bei den
Ordner- und  Dateinamen vorhanden  sein  mssen um in der Anzeigebox zu er-
scheinen. Die Bedeutungen der 5 Buchstaben sind:

D = Directories...                          A = Dateien mit Archivbit...
R = Dateien mit gesetztem Schreibschutz...  H = versteckte Dateien...
O = Dateien ohne jegliche Attribute...
                                            ...werden angezeigt.

Dabei ist die Reihenfolge der Buchstaben "DARHO".


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6. DIE FUNKTIONEN VON TOS-MANAGER
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Zuerst werden die Funktionen aužerhalb des Hauptmens erkl„rt.

TITEL-BALKEN:

  Klickt man  den  Titel-Balken an,  so erscheint in  der Directory-Box die
  Copyright-Meldung und  der Shareware-Hinweis.  Mit dem Anklicken von "OK"
  gelangt man wieder zur Directory-Anzeige zurck.

PFADBOX:

  In der Pfadbox wird der Pfad des  gerade in der Directory-Box angezeigten
  Inhaltsverzeichnisses ausgegeben. Darberhinaus  wird auch die Dateimaske
  an  den Pfad  angeh„ngt. Sollte  durch lange  Ordnernamen und  eine tiefe
  Schachtelung ein  berlanger  Pfadname  entstehen, so wird dies durch das
  Abschneiden  der ersten  Ordnernamen (vom Root-Directory her gesehen) er-
  reicht. Dieses Stck wird durch  mindestens 3 Punkte ersetzt, so daž sich
  ein Pfad folgender Gestalt ergeben kann:

  "D:\......\DIRECTOR.Y_3\DIRECTOR.Y_4\DIRECTOR.Y_5\DIRECTOR.Y_6\MASKE.*"
  
  Mit dem Anklicken der Pfadbox werden folgende Aktionen ausgefhrt:

  - Neueinlesen  des  Inhaltsverzeichnisses; dabei  werden alle bestehenden
    Markierungen gel”scht.
  - Rcksetzen  der Dateimaske  auf "*.*", d.h. es  werden alle  Datei- und
    Ordnernamen eingelesen.
  - Rcksetzen der  Attributsmaske, d.h. es  werden alle Ordner- und Datei-
    namen  eingelesen, egal  welche Attribute  sie besitzen. Die neue Maske
    wird rechts oben ber der Pfadbox angezeigt.

  Das  Anw„hlen  dieser Funktion ist nach einem Diskettenwechsel notwendig,
  da  andernfalls  TOS-MANAGER  mit  den  falschen Dateien arbeiten k”nnte.
  (Allerdings  nur wenn  auch ein Inhaltsverzeichnis des Diskettenlaufwerks
  angezeigt  wird. Sonst ist  dies natrlich nicht n”tig, da bei Laufwerks-
  wechsel automatisch immer das Inhaltsverzeichnis neu eingelesen wird). Es
  ist zwar z.B. nicht m”glich  eine auf der neu  eingelegten Diskette nicht
  existierende Datei zu l”schen. Wenn  aber auf der alten wie auf der neuen
  Diskette eine Datei mit  demselben Namen und demselben Pfad existiert und
  zum L”schen  markiert war, so  wird damit die falsche Datei gel”scht. Ein
  auf der neuen  Diskette ungltiger  Pfad wird  hingegegen bemerkt und mit
  einer  entsprechender  Fehlermeldung  von  TOS-MANAGER  bedacht. Trotzdem
  sollte man  nach einem Diskettenwechsel immer auch die Pfadbox  anklicken
  oder mit  dem Button "ROOT" ins  Wurzelverzeichnis der Diskette wechseln,
  sofern Laufwerk A: oder B: angezeigt wird.  Bei Laufwerksoperationen, die
  gerade durchgefhrt werden, wird der Mauszeiger in eine Biene verwandelt.
  Dieses Verhalten wird bei allen Aktionen von TOS-MANAGER verwendet.

DIRECTORY-BOX:

  Hierin  werden  maximal  15 Datei- und Ordnernamen  angezeigt. Durch  An-
  klicken einer Zeile wird die  Datei bzw. der Ordner markiert. Diese Zeile
  wird dann  invertiert  dargestellt. Zum Entmarkieren reicht  ein weiterer
  Klick. Die markierten Dateien/Ordner k”nnen dann  mit einer Funktion  des
  Hauptmens  bearbeitet  werden, wie  z.B. "DELETE"  fr das  L”schen  von
  Dateien bzw. Ordnern. Ordner werden mit einem Stern vor ihrem Namen ange-
  zeigt. Durch einen  Doppelklick auf eine Zeile mit einem Ordnernamen wird
  das Inhaltsverzeichnis  dieses Ordners  eingelesen und angezeigt. Ist die
  Directory-Box ganz leer, so enth„lt dieser Ordner keine Dateien bzw. Sub-
  directories, die  der  Datei- und  Attributsmaske  entsprechen  oder  der
  Ordner ist wirklich leer. Enth„lt der aktuelle Ordner mehr als 15 Dateien
  und/oder Ordner, so  muž mit den Buttons  der Scroll-Leiste weitergebl„t-
  tert werden. Die Markierungen bleiben dabei aber erhalten.

SCROLL-LEISTE:

  Sie  besteht  aus 7 Buttons. Mit dem  obersten (sieht aus wie die "Close-
  Box" bei einem Fenster) kann man in das bergeordnete Directory springen.
  Dies entspricht  einem "cd .." von MS-DOS oder UNIX.  Mit "S" gelangt man
  an  den Beginn des  Inhaltsverzeichnisses,  mit "E" an das Ende.  Mit "+"
  wird um 15 Namen weitergescrollt, mit "-" 15 Namen zurck. Mit den beiden
  Pfeiltasten gelangt man einen Namen vor (Pfeil runter) oder zurck (Pfeil
  hoch). Diese 6 Scrollbuttons  haben natrlich nur eine Wirkung, wenn ent-
  sprechend viele Namen  eingelesen sind. Bei weniger als 16 Namen sind da-
  mit  alle  6 "aužer Betrieb".  Bei  z.B. 20 Namen  wird  mit "+" oder "-"
  natrlich nur um 5 Zeilen  weitergebl„ttert, da man damit bereits am Ende
  bzw. am Anfang der Namensliste angelangt ist. Wie bereits erw„hnt bleiben
  beim Scrollen alle Markierungwn erhalten.

LAUFWERKS-LEISTE:

  Die verfgbaren  Laufwerke sind mit normaler Schrift dargestellt, w„hrend
  die nicht  verfgbaren  mit  heller  Schrift nicht  anw„hlbar  sind.  Das
  aktuelle Laufwerk  wird invers angezeigt.  Mit einem Klick  auf einen der
  (verfgbaren) Laufwerks-Buttons  wechselt man auf dieses  Laufwerk.  Dort
  wird dessen akuelles Inhaltsverzeichnis angezeigt.  Das bisher angezeigte
  Directory bleibt auf seinem Laufwerk aktuell. Ein Klick auf das in TOS-
  MANAGER eingestellte Laufwerk bleibt wirkunglos. Zu den verfgbaren Lauf-
  werken sei noch bemerkt, daž dazu alle Laufwerke z„hlen, die beim letzten
  Reset eingeschaltet waren.  Nach dem Reset eingeschaltete  Laufwerke sind
  auch fr TOS nicht verfgbar.  Bei Rechnern mit nur einem angeschlossenen
  Disk-Laufwerk wird  das Laufwerk B: vom TOS simuliert  und zu den jeweils
  notwendigen Diskettenwechseln aufgefordert.

Das  waren die Funktionen  aužerhalb des Hauptmens, nun folgen die Buttons
des Hauptmens.

ROOT:

  Damit wird in  das Wurzelverzeichnis des  aktuellen Laufwerks gewechselt.
  Die Masken werden dabei  nicht beeinflusst. Befindet  man sich bereits im
  Wurzelverzeichnis, so wird  aužer bei  Diskettenlaufwerken  das Directory
  nicht noch einmal eingelesen.

MASK:

  Dieser  Button ruft  das Masken-Untermen auf. Dieses  wird wie alle wei-
  teren Untermens anstelle des Hauptmens gezeichnet. Auf der linken Seite
  befinden sich untereinander die folgenden 5 Buttons mit den Bedeutungen:

  DIR     Directories (=Ordner) werden angezeigt
  ARC     Dateien mit gesetztem Archiv-Bit werden angezeigt
  R/O     Dateien mit gesetztem Schreibschutz werden angezeigt
  HID     versteckte Dateien werden angezeigt
  OHNE    Dateien ohne obige 3 Attribute werden angezeigt

  Dabei bezieht sich das "... wird angezeigt"  auf angew„hlte, d.h. inverse
  Buttons. Es  muž immer  mindestens  einer  dieser 5 Buttons invers  sein,
  sonst wird automatisch nach  Verlassen dieses Mens der Button "OHNE" ge-
  setzt. Rechts befinden sich die Buttons fr die Eingabe der Namens-Maske.
  Dies sind 10 Buttons mit den  vorgegebenen Masken "*.*", "*.PRG", ".TOS",
  usw. Dazu kommt noch der Button  darunter, der die Eingabe einer beliebi-
  gen Namensmaske erlaubt (Er muž aber trotzdem angeklickt werden !!).  Mit
  der Maske werden nur die Datei- und Ordnernamen, die zu ihnen passen, an-
  gezeigt.  Es ist immer genau einer dieser 11 Buttons angew„hlt.  Die Vor-
  einstellung ist "*.*". Beim unteren Button, bei dem  die  Maske ber  die
  Tastatur eingegeben  wird,  sind alle Buchstaben (ohne  Umlaute und "ž"),
  alle Ziffern,  der Unterstrich und  die beiden  Joker-Zeichen "*" und "?"
  erlaubt. Dabei bedeutet "*" 0 oder (bis zur maximal zul„ssigen L„nge) be-
  liebig viele Zeichen, die beim Vergleich mit der Maske ignoriert  werden,
  d.h. durch die  Maske passen.  "?" steht fr genau ein Zeichen,  das beim
  Vergleich nicht beachtet wird.  Ein paar  Beispiele sollen  dies verdeut-
  lichen:

  Maske         Namen, die durch die Maske passen   Namen, die nicht passen
  -------------------------------------------------------------------------
  *.*           alle                                keine
  *.C           TM.C, OTTO.C, 123_5678.C            TM.PRG, OTTO, OTTO.H
  TM*.C         TMCOPY.C, TMDELETE.C, TM.C          T.C, TM, TMCOPY.O, TC.C
  ?XXX?.C*      AXXXA.C, AXXXA.CCC, BXXXD.CY        AXXXA.D, AAXXXA.CA, OTT
  ?.*           A.PRG, B.O, C.TOS, A, B, 3.123      AB.C, ABC, ABCDE.PRG
  O??O.H        OTTO.H, OTDO.H, ODDO.H, OXJO.H      OO.H, OTTO.PRG, OTTO
  O*.??         OTTO.12, O.XY, OOOOOOOO.QW, OO.CD   OO.PRG, O.TOS, XY.12, Z
  OTTO          OTTO                                alle anderen

  Nun  noch ein  paar Beispiele  fr ungltige  Masken und ihrer Behandlung
  durch TOS-MANAGER:
  
  Maske         wird von TOS-MANAGER behandelt wie die Maske
  ----------------------------------------------------------
  *XX.C         *.C
  O*O.??        O*.??
  XX*??.PRG     XX*.PRG
  O*O*O.TOS     O*.TOS

  Wird  eine  illegale Maske  eingegeben, so  wird sie  entsprechend obiger
  Tabelle korrigiert. Die vom Benutzer eingegebene Maske wird beim n„chsten
  Aufruf dieses Mens wieder in  diesem Button angezeigt. Bei der manuellen
  Eingabe der Maske muž beachtet werden, daž dieser Eingabebutton ebenfalls
  angeklickt werden muž, denn  andernfalls wird  der ausgew„hlte Button mit
  der vorgegebenen Maske beachtet. Der eingegebene Text wird dann gel”scht.
  Wird  ber die  Tastatur eine  ungltige  Maske (wie z.B. "TM:MAN.*" oder
  "KEINš™Ž.*") eingegeben, so  wird der Button nach Verlassen des Mens ge-
  l”scht und als Maske wird daraufhin "*.*" verwendet und angezeigt.

  Das  "MASK"-Men  wird mit  dem "OK"-Button  verlassen. Will man die neue
  Auswahl rckg„ngig machen, so muž man dieses Men mit  "Abbruch" beenden.
  Daraufhin wird der Zustand vor Aufruf des Mens wiederhergestellt.

  Nach Verlassen dieses Mens wird die Attributsmaske rechts ber der Pfad-
  Box aktualisert, wobei die einzelnen Buchstaben den Anfangsbuchstaben der
  5  Attributs-Buttons  im "MASK"-Men entsprechen. Dies  gilt nur  fr ge-
  setzte Attribute, da andernfalls ein Strich "-" an dieser Stelle gezeich-
  net wird. Sollen z.B. keine Directories angezeigt werden und sonst alles,
  so  steht an  dieser Stelle "-ARHO", d.h. das "D" wurde durch den "-" er-
  setzt. Die Reihenfolge  dieser 5 Buchstaben  ist "DARHO". Die Namensmaske
  wird dann an den aktuellen Pfad angeh„ngt und ebenfalls  mit der Pfad-Box
  neu gezeichnet. Daraufhin  wird das Directory unter  Beachtung der beiden
  Masken neu eingelesen.

SORT:

  Mit  diesem Button wird  in das Sortier-Men verzweigt. Hier findet man 4
  Kn”pfe zur Auswahl. Damit wird das  Sortierkriterium fr  die Anzeige der
  Dateien und  Ordner in der Directory-Box  bestimmt. Mit dem ersten Button
  "DATEINAME" (Voreinstellung)  wird alphabetisch  nach dem Namen sortiert.
  Bei "EXTENSION"  wird  zuerst nach  der Extension  alphabetisch sortiert,
  dann  bei gleicher  Extension nach  dem Dateinamen. "DATEILŽNGE"  bewirkt
  eine nach aufsteigender Dateil„nge sortierte Anzeige, w„hrend bei "DATUM"
  die Anzeige mit den „lteren Dateien/Ordnern beginnt. Dateien mit gleicher
  L„nge bzw. gleichem  Erstellungsdatum  werden dann  wiederum alphabetisch
  weiter sortiert. Bei der  Sortierung bleiben ebenfalls  alle Markierungen
  erhalten. Die  Directory-Box wird nach dem Verlassen des Submens neu ge-
  zeichnet. Mit "Abbruch" wird die  zuvor bestehende  Sortierordnung beibe-
  halten und keine Neuanzeige durchgefhrt, hingegen wird mit "OK" die neue
  Ordnung best„tigt und zur Ausfhrung gebracht.

MARK ALL:

  Dieser Button fhrt die Markierung  aller eingelesenen Dateien und Ordner
  durch.

DIRS:

  Markiert alle eingelesenen Ordner. Bereits markierte Dateien bleiben mar-
  kiert.

FILES:

  Markiert alle eingelesenen Dateien. Bereits markierte Ordner bleiben mar-
  kiert.

UNMARK ALL:

  Alle markierten Ordner und Dateien werden entmarkiert.

COPY:

  Nachdem  man die zu  kopierenden Ordner und Dateien  markiert hat, klickt
  man den "COPY"-Button  an. Es erscheint anstelle des Hauptmens eine Box,
  die die Anzahl der zu kopierenden  Dateien, Ordner und Bytes anzeigt. Zur
  Best„tigung  muž "OK" angeklickt werden  bzw. die "RETURN"-Taste gedrckt
  werden  oder mit "ABBRUCH" wieder zum Hauptmen zurckgekehrt werden. Da-
  raufhin wird der Text dieses Buttons zu "COPY TO" ge„ndert.

  Nun werden nur noch Ordnernamen angezeigt.  Die Attributsanzeige wechselt
  auf "D----" und eine  bestehende Maske wird vorbergehend  zu "*.*" ge„n-
  dert. Jetzt w„hlt man wie bereits beschrieben das Zieldirectory aus. Wird
  dieses angezeigt,  so klickt man auf "COPY TO" und der  Kopiervorgang be-
  ginnt.

  Es wird jeweils  immer nur eine  Datei auf einmal  (oder bei Dateien, die
  gr”žer  als der  TOS-MANAGER-Puffer  sind,  mit mehreren Durchg„ngen) ko-
  piert.  Dies bedeutet beim  Kopieren mit nur  einem Diskettenlaufwerk ein
  sehr h„ufiges  Diskettenwechseln.  Dies ist aber beim Desktop  auch nicht
  anders.  Beim Kopieren von Festplatte auf Festplatte,  RAM-Disk, Diskette
  oder umgekehrt usw. ergeben sich aber keine solche aufwendigen Disketten-
  wechsel. Da fr das Kopieren der gesamte TOS-MANAGER-Puffer zur Verfgung
  steht, sollte der Kopiervorgang in wenigen Durchg„ngen erledigt sein.  In
  der Directory-Box wird jetzt eine neue Box angezeigt,  die die gerade be-
  arbeitete Datei bzw. den Ordner anzeigt, sowie die Anzahl der Dateien und
  Ordner, die noch kopiert werden mssen.
  
  Reicht der Platz auf dem Ziellaufwerk nicht mehr fr eine Datei,  so wird
  sie dort wieder gel”scht,  so daž nach dem Kopieren nur  vollst„ndige Da-
  teien auf dem  Ziellaufwerk vorhanden sind.  Geschieht dies beim Kopieren
  von  mehreren Dateien,  so kann man bei der Fehler-Box "OK" anklicken  um
  damit krzere Dateien, die noch auf das Ziellaufwerk passen, zu kopieren.
  Kann ein Ordner  nicht angelegt werden,  so wird dies mit  der Fehler-Box
  quittiert. Daraufhin werden  alle Dateien  und Ordner, die in diesen hin-
  einkopiert werden sollen natrlich ignoriert.  Die Kopierfunktion ist ab-
  brechbar. Wie dies gemacht werden kann wird sp„ter erkl„rt.
  
  M”chte man schon bei der Auswahl des Zieldirectory abbrechen, so kann man
  dies mit einem  Klick  auf den "ENDE"-Button rechts unten erreichen. Dann
  wird das Quelldirectory angezeigt und der "COPY TO"-Button wird zu "COPY"
  zurckverwandelt.  Wird "COPY TO" angezeigt,  so haben fast  alle Buttons
  keine  Funktion mehr,  aužer denen  zum Laufwerks- und  Pfadwechsel,  der
  Scroll-Leiste, der Pfad-Box und dem "ENDE"-Button.  Mit der Pfad-Box kann
  man so also bei einem Diskettenwechsel das neue Directory einlesen.
  
  Beim  Kopieren mssen  Quell- und Zieldirectory  verschieden sein,  sonst
  wird nicht kopiert  (es wird darber aber keine Meldung ausgegeben).  Ist
  der Quellpfad im Zielpfad enthalten, so wird dieser Teil des zu kopieren-
  den Datei-Baumes ignoriert. Beim Kopieren werden die Dateiattribute sowie
  die Erstellungszeit und das Erstellungsdatum mitkopiert.  Allerdings wird
  bei der Kopie das  Archiv-Bit gesetzt.  Nach dem Kopieren werden die alte
  Maske und Attribute wieder bercksichtigt und entsprechend  angezeigt. In
  der Anzeige erscheint nun das Zieldirectory.
  
MOVE:

  Verschieben von Dateien bedeutet, daž die Datei aus einem Ordner entfernt
  wird und in einen  anderen Ordner "verschoben" wird, d.h. jetzt dort ent-
  halten  ist. Fr das  Verschieben von Dateien und  Ordnern gilt das unter
  COPY gesagte. Als Einschr„nkung ist zu  beachten, daž das  Laufwerk nicht
  gewechselt werden kann. Da das Verschieben  intern nur als ein Umbenennen
  von Dateien abl„uft, wird  eine hohe  Geschwindigkeit erreicht.  MOVE ist
  ebenfalls abbrechbar.

DELETE:

  Alle  markierten  Dateien  und Ordner (mit ihrem Inhalt) werden  nach An-
  klicken  von "DELETE"  gel”scht. Zuvor wird  wieder an  der Position  des
  Hauptmens eine Box gezeichnet, die die Anzahl der zu l”schenden Dateien,
  Ordner und  Bytes anzeigt.  Ein zus„tzlicher  Button "PHYS. L™SCHEN" kann
  angew„hlt  werden. In  diesem Fall  wird physikalisch  gel”scht, d.h. die
  Dateien  werden mit  Nullbytes  berschrieben, der Datei- oder Ordnername
  wird vorher zu "$$$$$$$$.$$$" umbenannt und  dann gel”scht, das Datum und
  die Zeit  der Datei auf  Null gesetzt und die Attribute gel”scht. Andern-
  falls wird normal  gel”scht, d.h. nur der Eintrag im Directory und in der
  FAT. Dies bedeutet, daž die Datei m”glicherweise wiederhergestellt werden
  kann oder  zumindest bei Textdateien  der Inhalt gelesen werden kann. Bei
  "sensiblen Daten"  sollte also  physikalisch gel”scht werden.  Dann hilft
  auch  kein Undelete-Programm  mehr weiter, die Daten k”nnen nicht wieder-
  hergestellt werden.  Mit "OK" oder der "RETURN"-Taste wird best„tigt oder
  mit  "ABBRUCH" widerrufen.  Anstelle der Directory-Box wird  die Info-Box
  gezeigt, die darauf hinweist, welche Datei bzw. welcher Ordner gerade ge-
  l”scht wird und wieviele noch gel”scht werden mssen. DELETE ist abbrech-
  bar.

RENAME:

  Alle markierten Dateien  und/oder Ordner (ab TOS 1.04) k”nnen hiermit um-
  benannt  werden.  Dazu  werden  die  gewnschten Namen  markiert  und der
  "RENAME"-Button  angeklickt.  Daraufhin  erscheint  fr jeden  markierten
  Namen eine Box an der Position des  Hauptmens. Darin wird  der alte Name
  angezeigt  und  es kann ein  neuer Name  eingegeben werden. Mit dem "OK"-
  Button  wird dies best„tigt oder mit "ABBRUCH"  zum evtl.  n„chsten Namen
  bergegangen.
  
  Wird jedoch ein unzul„ssiger Dateiname eingegeben, so erscheint diesselbe
  Box noch  einmal zur Eingabe  eines korrekten Namens.  Gibt man denselben
  Namen wie den Originalnamen ein oder l”scht diesen,  dann wird kein Umbe-
  nennen  durchgefhrt. Werden keine markierten Dateien umbenannt, so blei-
  ben die Markierungen erhalten, andernfalls werden sie beim anschlieženden
  Neueinlesen  des  Inhaltsverzeichnisses gel”scht.  Bei  TOS 1.00 und 1.02
  werden markierte Ordnernamen ignoriert.

TOUCH:

  Hiermit werden alle  markierten Dateien mit der  aktuellen Systemzeit und
  dem  Systemdatum versehen.  Nach Anklicken  von "TOUCH"  erscheint rechts
  eine Box, in der mit "OK" best„tigt oder mit "ABBRUCH" diese Aktion abge-
  brochen wird. Markierte Ordner k”nnen nicht bearbeitet werden und bleiben
  deshalb ohne Bercksichtigung.

ATTRIBUTES:

  Diese Funktion erlaubt das Žndern der Dateiattribute und der Erstellungs-
  zeit und  des -datums.  Nach Anwahl von "ATTRIBUTES"  gelangt man in  ein 
  Untermen. Im oberen Teil (bei "STATUS") kann man die 3 Kn”pfe "ARCHIVE",
  "READ-ONLY" und "HIDDEN" setzen oder  l”schen.  Bei gesetztem Button wird
  das jeweilige Attribut bei den markierten Dateien gesetzt und andernfalls
  gel”scht.

  Im unteren Teil  befinden  sich die  zwei editierbaren Buttons "ZEIT" und
  "DATUM".   Wenn zus„tzlich zur  Attributs„nderung das Datum oder die Zeit
  ge„ndert  werden soll,  dann klickt man den jeweiligen Button an und gibt
  dann die neue Zeit und/oder das neue Datum ein. Es k”nnen beide Žnderung-
  en gleichzeitig  durchgefhrt werden.  Sind beide angew„hlt und  gibt man
  ein ungltiges Datum oder eine ungltige Zeit ein, so erscheint eine Feh-
  lermeldung und beide Eingaben werden ignoriert.  Mit "OK" wird die Durch-
  fhrung aller Žnderungen ausgel”st oder mit "ABBRUCH" verhindert.

SEARCH:

  Mit "SEARCH" kann  eine Datei auf dem  aktuellen Laufwerk gesucht werden.
  Die Suche  beginnt aber erst ab dem aktuellen Directory,  d.h. im Normal-
  fall sollte man zuerst  in  das Wurzelverzeichnis  wechseln und dann  die
  Suche starten.  Nach Anklicken von "SEARCH" erscheint  rechts die Dialog-
  Box, in die man den Namen der gesuchten Datei eingibt.  Mit "OK" wird die
  Suche gestartet oder  mit "ABBRUCH"  nicht ausgefhrt.  Nach dem "OK" er-
  scheint in der Directory-Box eine Anzeige, die den Namen der zu suchenden
  Datei enth„lt.  Wird die Datei gefunden, so wird in der Pfad-Box der Pfad
  der gesuchten Datei angezeigt und  es erscheint wieder rechts eine Frage-
  Box,  bei der man mit "OK" die Suche  fortsetzen kann oder  mit "ABBRUCH"
  beenden  kann.  Wurde  die Datei  nicht  (mehr)  gefunden, so wird in der
  Directory-Box wieder auf  die  Namensanzeige zurckgeschaltet.  Attribute
  werden bei der Suche nicht bercksichtigt. Ein zu langer Pfad wird in der
  Pfad-Box mit "\....\" abgekrzt.
  
LABEL:

  Hiermit  kann der  Name (= Volume Label) des  Laufwerks bzw. der Diskette
  ge„ndert werden.  Rechts wird  eine Eingabe-Box angezeigt. Oben steht der
  bisherige Name und  darunter gibt  man den neuen ein.  Wird derselbe Name
  eingegeben, so passiert nichts, ebenso bei leerer Eingabe oder bei Anwahl
  von "ABBRUCH". Die Ausfhrung wird mit dem "OK"-Button veranlažt. Bei TOS
  1.00 und 1.02 ist  zu beachten,  daž eine  Datei im Wurzelverzeichnis mit
  demselben Namen  wie das Label gel”scht wird.  Dies liegt an  diesen TOS-
  Versionen und nicht am TOS-MANAGER.

FASTLOAD:

  Diese  Funktion  kann nur ab  TOS 1.04 angew„hlt werden.  Bei den „lteren
  TOS-Versionen ist daher dieser Button in heller Schrift dargestellt.  Das
  Fastload-Flag  bewirkt   (nur)  bei   Programmen   und   Accessories  ein
  schnelleres Laden,  da  nicht der  gesamte freie  Hauptspeicher  gel”scht
  wird,  sondern  nur die BSS.  Allerdings  kann es bei Programmen, die von
  einem vollst„ndig  gel”schtem Speicher ausgehen,  zu Abstrzen oder Fehl-
  funktionen kommen.  Deshalb sollte bei diesen Programmen das Fastload-Bit
  gel”scht werden.

  Nach der Markierung  der Dateien klickt man  "FASTLOAD" an. Daraufhin er-
  scheint  fr jede ausfhrbare  Datei (mit den  Extensions  "PRG",  "TTP",
  "APP" und "ACC") rechts eine Dialog-Box, die den Dateinamen anzeigt.  Da-
  runter wird nach dem Fastload-Bit gefragt. Ist der "JA"-Button angew„hlt,
  so bedeutet dies daž das Fastload-Bit gesetzt ist.  Ist "NEIN" angew„hlt,
  so ist es gel”scht. Soll die bisherige Einstellung beibehalten werden, so
  kann sowohl "OK" als auch "ABBRUCH" angeklickt werden. Bei einer Žnderung
  muž der "JA" bzw. der "NEIN"-Button und "OK" angeklickt werden. Wurde bei
  allen  markierten Files keine Žnderung durchgefhrt,  so bleiben die Mar-
  kierungen erhalten, andernfalls wird das Directory neu eingelesen.

NEW FOLDER:

  Zum Anlegen eines  neuen Ordners klickt  man "NEW FOLDER" an und  gibt in
  der rechts erscheinenden Dialog-Box den neuen Namen ein und best„tigt mit
  "OK".

PRINT:

  Dient zum Ausdrucken von Dateien. Nach Markieren der Dateien (Ordner wer-
  den ignoriert)  klickt man "PRINT" an  und es  erscheint eine Dialog-Box,
  die die Anzahl der  auszudruckenden Dateien und Bytes angibt und mit "OK"
  best„tigt wird oder mit "ABBRUCH" verlassen wird. Daraufhin erscheint fr
  jede zu  druckende Datei eine  Alert-Box  mit der Aufforderung das Papier
  richtig  in den  Drucker einzulegen.  Nach der Best„tigung  wird dann ge-
  druckt sofern der Drucker eingeschaltet,  ON-LINE ist und mit Papier ver-
  sorgt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann muž man die Druckbereit-
  schaft in der dann erscheinenden Alert-Box mitteilen oder das Drucken ab-
  brechen. Dies muž aber fr jede markierte Datei einzeln durchgefhrt wer-
  den.

  W„hrend des Druckens kann abgebrochen werden.  Wird der Drucker zwischen-
  durch auf OFF-LINE  oder ausgeschaltet,  so wird die Datei  nach dem TOS-
  Timeout von ca. 30 Sekunden ins Leere geschickt. Das ž des deutschen Zei-
  chensatzes wird in ein kleines Beta umgewandelt, da sonst z.B. bei EPSON-
  Druckern das Peseta-Zeichen gedruckt wird.

PRINT DIR:

  Damit kann man das Directory auf verschiedene Arten ausdrucken.  Nach dem
  Anklicken erscheint ein Untermen,  mit dem man die Art des Ausdrucks be-
  stimmt.  Mit  "OK"   wird  das  gew„hlte Directory  ausgedruckt  oder mit
  "ABBRUCH" wird dies verhindert. Wenn der Drucker nicht bereit ist, so er-
  scheint die bei PRINT erw„hnte Alert-Box.  Die eingestellte Maske und die
  Attributsmaske werden ebenso  bercksichtigt wie das  aktuelle Directory.
  Dies bedeutet,  daž nur Dateien und/oder Ordner angezeigt werden, die den
  Masken entsprechen. Begonnen wird ab dem aktuellen Directory. Zuerst wird
  eine Kopfzeile mit der Art des Directory-Ausdrucks gedruckt,  gefolgt von
  den beiden Masken und dem Start-Directory. Nach den Directories wird noch
  eine  Zusammenfassung ber die  Anzahl der Dateien,  Ordner und Bytes ge-
  druckt. Folgende Arten des Ausdrucks stehen bereit:

  ANZEIGE:         Es wird das eingelesene Directory ausgedruckt.

  DIRECTORY-BAUM:  Der  gesamte Directory-Baum  wird graphisch dargestellt.
                   So erkennt man die Verschachtelung der Ordner und die in
                   ihnen  enthaltenen Dateien.  Es  werden zwei Zeichen des
                   IBM-Graphikzeichensatzes  verwendet.  Bei EPSON-Druckern
                   empfiehlt es sich  mit dem erweiterten EPSON-Zeichensatz
                   zu arbeiten.  Beim Ausdruck des  Baumes ist zu beachten,
                   daž bei der Attributsmaske Directories zugelassen sind !

  DIRECTORY-LISTE: Hier wird  jedes Directory  des Baumes im  selben Format
                   wie in der Directory-Box dargestellt;  vorangestellt ist
                   jeweils der Directory-Pfad.

  TREE:            Es werden graphisch nur die  Directories des Baumes aus-
                   gedruckt,  erg„nzt  mit der Anzahl  der in ihnen enthal-
                   tenen Dateien.

  SUCH-LISTE:      Žhnlich wie DIRECTORY-LISTE,  jedoch werden nur diejeni-
                   gen Directories ausgedruckt, die Dateien enthalten,  die
                   den Masken entsprechen.  D.h. also  keine leeren  Direc-
                   tories.  Somit kann  man sich  alle Programme  mit ihren
                   Pfaden anzeigen lassen.

FORMAT:

  Hiermit k”nnen Disketten formatiert werden. Es sind aber keine HD-Formate
  m”glich.  Nach Anwahl von "FORMAT" erscheint ein Submen. Dort werden die
  Parameter fr das gewnschte Diskettenformat eingegeben.  Zuerst kann man
  einen (optionalen)  Diskettennamen  (Volume Label) eingeben.  Danach legt
  man das  Laufwerk (A: oder B:) fest,  in dem formatiert werden soll.  Als
  n„chstes bestimmt man, ob man ein- oder zweitseitig formatiert.

  Achtung: bei einem einseitigen Diskettenlaufwerk (SF 354) darf man nicht
           zweiseitig formatieren, da dies nicht m”glich ist. Es erscheint
           dann w„hrend des Formatierens nach etwas l„ngerer Zeit die ent-
           sprechende Fehlermeldung von TOS-MANAGER.

  Danach muž  man sich fr die  Anzahl der Sektoren  pro Spur  entscheiden,
  d.h.  9 oder 10 Sektoren.  Der Standard bei TOS ist 9 Sektoren/Spur.  Man
  kann jedoch  problemlos 10 Sektoren pro Spur anw„hlen,  dies bereitet TOS
  keinerlei Probleme.  Dadurch kann man bei einer 2-seitigen Diskette statt
  720 KB nun 800 KB abspeichern. Und dies gibt im Gegensatz zum Formatieren
  mit  81 und  mehr Spuren auf den  unterschiedlichen  Laufwerken,  die von
  ATARI verwendet werden, keine Probleme mit unlesbaren Sektoren auf diesen
  Spuren, die nicht von allen Laufwerken errreicht werden k”nnen. Diese 10-
  Sektor-Disketten  k”nnen nun auch  ab Rainbow-TOS (1.04) vom  Desktop aus
  diskettenweise kopiert werden, dateiweise war es schon immer m”glich.

  Als n„chstes muž man sich fr den Spiral-Faktor entscheiden. Bei TOS 1.00
  ist der Faktor 0 vorgegeben, d.h. der Faktor 2 kann nicht angeklickt wer-
  den.  Bei einer von  diesem TOS formatierten  Diskette befinden  sich die
  Sektoren 1 der einzelnen  Spuren an  derselben Stelle,  d.h auf einer ge-
  dachten Linie vom Mittelpunkt der Diskette zum Rand.  Wenn nun bei langen
  Dateien eine  Spur gelesen wurde und zur  n„chsten Spur gewechselt worden
  ist, dann sind  schon ein paar Sektoren  durchgerutscht und  man muž noch
  ca. eine 3/4-Umdrehung warten  bis wieder Sektor 1 unter dem Lesekopf er-
  scheint und gelesen werden kann.  Die Vermeidung dieses Zeitverlustes war
  das Ziel der Spiralisierung von Disketten.  Dies bedeutet eine Versetzung
  der Sektoren jeder Spur um den Spiral-Faktor,  bei TOS-MANAGER & TOS 1.04
  also um 2 Sekoren. Dadurch befindet sich nach einem Spurwechsel der erste
  Sektor immer gleich lesbar unter dem Lesekopf und  es wird keine Zeit mit
  einer Leerumdrehung verschwendet.  Dieser Beschleunigungseffekt tritt be-
  sonders bei Disketten mit  l„ngeren zusammenh„ngenden  (d.h. aufeinander-
  folgende Sektoren und Spuren) Dateien auf. Da von TOS automatisch so for-
  matiert wird,  sollte man es ebenfalls so tun,  schon der Geschwindigkeit
  wegen.

  Als letzer Auswahlpunkt steht  die Anzahl der FAT-Sektoren an.  TOS kommt
  eigentlich mit 3 Sektoren pro  FAT aus,  so daž man damit 4 Sektoren mehr
  Platz bekommt.  Man kann  natrlich  dem Standard von TOS  mit 5 Sektoren
  folgen.  Nach M”glichkeit sollte  man aber seine  Disketten immer  gleich
  formatieren,  um sie damit auch vom Desktop aus (diskettenweise) kopieren
  zu k”nnen, da es genau dieselben Diskettenformate beim Kopieren erwartet.
  (Dem kann man aber mit dem flexiblen DISKCOPY von TOS-MANAGER abhelfen).

  Mit "OK" wird  der Formatiervorgang gestartet  oder mit "ABBRUCH" verhin-
  dert. Danach erscheint anstelle der Directory-Box einen Anzeige-Box,  die
  die Nummer der gerade formatierten Spur anzeigt. Das Formatieren ist (wie
  sp„ter erl„utert wird)  abbrechbar.  Nach einem  Abbruch wird  noch  eine
  Warnung angezeigt,  die auf eine  unvollst„ndige  und  evtl. unbrauchbare
  Diskette hinweist. Begonnen wird beim Formatieren rckw„rts mit der letz-
  ten Spur. Dies hat den Vorteil, daž wenn sich eine wichtige Diskette noch
  im Laufwerk befindet,  man diese schnell auswerfen kann oder das Kopieren
  abbrechen  kann ohne daž das Directory und die beiden FAT's gel”scht sind
  und damit die Daten  fast unwiderruflich verloren sind.  Wenn man es noch
  halbwegs rechtzeitig bemerkt,  kann man den Grožteil des Disketteninhalts
  retten.

  TOS-MANAGER erzeugt einen eigenen Bootsektor. Dieser enth„lt den Hinweis,
  daž diese Diskette mit TOS-MANAGER formatiert wurde. Ferner sind die ein-
  zelnen  Parameter des  Diskettenformats vermerkt.  Der Bootsektor ist auf
  jeden Fall nicht ausfhrbar. M”chte man seine Disketten auf einem PC  mit
  3.5-Zoll-Laufwerk weiterverwenden,  so muž folgende Einstellung verwendet
  werden:  2 Seiten, 9 Sektoren, Spiralfaktor 0 oder 2, 3 Sektoren pro FAT.
  Dies ergibt eine 720 KB-Diskette, die mit einem MS-DOS-kompatiblen  Boot-
  sektor  versehen ist und  (dies wurde getestet) von  MS-DOS 3.3  und 4.01
  (und wohl allen neueren Versionen)  gelesen und beschrieben  werden kann.
  Auch unter  OS/2 Version 1.30 gab es keine Probleme.  (M”chte man von der
  PC-Seite eine solche Diskette herstellen,  so muž man sie fr Laufwerk A:
  mit "format a: /N:9" erzeugen.)

  TOS-MANAGER formatiert ausschliežlich mit 80 Spuren pro Disk um damit auf
  allen Laufwerken lesbare Disketten herzustellen. Der Gewinn durch 10 Sek-
  toren/Spur ist  auf jeden Fall  gr”žer als der mit 83 Spuren pro Diskette
  erreichte.  Die Seriennummer der Diskette wird als Zufallszahl ermittelt,
  so daž  die Disketten  fr TOS unterscheidbar  bleiben und ein Disketten-
  wechsel  erkannt  werden kann.  Ist der TOS-MANAGER-Puffer kleiner als 10
  KByte,  so kann nicht  formatiert werden,  dieser Menpunkt  wird dann in
  heller Schrift als nicht anw„hlbar gekennzeichnet.  Dies wird beim Aufruf
  von TOS-MANAGER mit einer  Alert-Box gemeldet.  Bei der Accessory-Version
  wird diese Sperre wieder rckg„ngig gemacht, sofern wieder gengend Spei-
  cher verfgbar  sein sollte.  Die  Puffergr”že  kann im  Hauptmen  unter
  "SYSTEM" erfragt werden.
  
DISKCOPY:

  Diese Funktion erm”glicht das  Kopieren ganzer Disketten.  Dazu erscheint
  ein Untermen.  Hier  hat man zur  Auswahl ob "IDENTISCH" oder "FLEXIBEL"
  kopiert werden soll. Beidesmal wird eine bereits formatierte Zieldiskette
  erwartet.  Beim identischen Kopieren muž aber die Zieldiskette genau das-
  selbe Format haben wie die Quelldiskette.  Dieses kann man gegebenenfalls
  unter dem Hauptmen-Punkt  "DRIVE" erfahren.

  Das identische Kopieren kopiert auch  einen ausfhrbaren  Bootsektor mit,
  allerdings wird die Seriennummer der Zieldiskette bernommen u. die Prf-
  summe daran  angepažt.  Die Seriennummer der  Zieldiskette wird  generell
  nicht  ge„ndert,  so daž Diskwechsel  fr TOS erkennbar bleiben.  Ist der
  Bootsektor nicht ausfhrbar, so wird er nicht mitkopiert, sondern nur die
  relevanten Daten werden in den Bootsektor der  Zieldisk geschrieben.  Die
  Prfsumme  des Zielbootsektors wird immer berprft damit die Ausfhrbar-
  keit bzw. Nichtausfhrbarkeit der Kopie immer dem Original entspricht.
  
  M”chte man  eine einseitige Diskette auf  eine zweiseitige  kopieren oder
  eine 9-Sektor-Disk auf eine mit 10 Sektoren pro Spur, so muž das flexible
  Kopieren angew„hlt werden. Damit wird der Inhalt der "kleineren" Diskette
  auf die "gr”žere" kopiert. Disketten mit gr”žerer Kapazit„t kann man aber
  nicht auf solche mit geringerem Fassungsverm”gen kopieren,  dies wird mit
  einer Fehlermeldung bedacht.  Bei der flexiblen Kopiermethode wird aller-
  dings die FAT- und Directory-L„nge der Quelldiskette auf die Zieldiskette
  bertragen. Das restliche Format wird unver„ndert bernommen. Damit mžte
  man sogar 11-Sektoren-Disketten kopieren k”nnen.  Dies wurde jedoch nicht
  getestet. 
  
  Als zweiten Punkt muž man die Kopierrichtung angeben, also A: nach B: od.
  umgekehrt.  Beim Kopieren mit nur einem Laufwerk wird Laufwerk B: vom TOS
  simuliert und zu den  entsprechenden Diskettenwechseln aufgefordert.  Mit
  "ABBRUCH" kann man das Kopieren verhindern. Nach der Best„tigung mit "OK"
  wird in der Directory-Box eine Anzeige gezeichnet, die Informationen ber
  die gerade durchgefhrte Aktion ("LESE" bzw. "SCHREIBE") u. das jeweilige
  Laufwerk angibt.  Dazu kommt noch  die Anzahl der  noch zu  bearbeitenden
  Sektoren.  Beim Kopieren von 9-Sektor-Disks  auf 10-Sektor-Disketten oder
  umgekehrt kann der Fall auftreten, daž sich die Anzahl der noch zu lesen-
  den  Sektoren sich  geringfgig von  der Anzahl  der noch zu schreibenden
  Sektoren zu Beginn eines Kopierdurchganges  unterscheidet. Dies kommt da-
  von, daž diese Anzeige  nur einmal  bei jeder Spur aktualisiert  wird und
  deshalb  aufgrund des Sektoren/Spur-Unterschiedes nicht immer genau ber-
  einstimmt. Es werden natrlich alle Sektoren der Diskette kopiert.
  
  Beim Kopieren wird der gesamte TOS-MANAGER-Puffer verwendet. Ist der TOS-
  MANAGER-Puffer kleiner als 10 KByte,  so wird das  Disketten-Kopieren ge-
  sperrt.  Darauf wird sp„ter noch einmal eingegangen.  Steht nur ein Lauf-
  werk zur Verfgung  und ist der Puffer klein,  so sollte man das Kopieren
  besser unterlassen, da man sonst zum DJ wird. Der Puffer sollte mind. ca.
  30 bis 50 Prozent  der Diskettenkapazit„t  aufnehmen k”nnen.  Seine Gr”že
  kann im Hauptmen unter "SYSTEM" angesehen werden.  Der Kopiervorgang ist
  abbrechbar.  Wurde dies durchgefhrt,  so wird eine Warnmeldung ber eine
  m”glicherweise nicht verwendbare Zieldiskette ausgegeben.

SYSTEM:

  Damit kann man diverse  System-Informationen erhalten und den Blitter und
  das WRITE-Verify beeinflussen.  Nach dem Anklicken von "SYSTEM" erscheint
  rechts eine Dialog-Box, die verschiedene Daten anzeigt. Dies sind in fol-
  gender Reihenfolge:  das gesamte RAM des Rechners, das freie RAM, die An-
  zahl der freien Speicherbl”cke und die Gr”že des Puffers von TOS-MANAGER.
  Das gesamte RAM wird ber eine Systemvariable bestimmt,  so daž bei einem
  Atari TT evtl. keine vernnftige Angabe erfolgen kann, dann werden statt-
  dessen 5 Unterstriche  angezeigt.  Das freie  RAM wird  ber die  GEMDOS-
  Funktion  Malloc() ermittelt,  daher sollte  sie immer korrekt sein.  Als
  Einschr„nkung gilt aber, daž nur die 30 gr”žten Speicherbl”cke betrachtet
  werden.  Die Anzahl  der freien  Speicherbl”cke enth„lt  immer den  einen
  Speicherblock, der von TOS-MANAGER als Puffer benutzt wird.  Ist die Zahl
  gr”žer als 30, so wird generell ">30"  angezeigt.

  Im zweiten  Abschnitt werden  die TOS-Version,  das TOS-Erstellungsdatum,
  die GEM- und die GEMDOS-Version angezeigt.  Im dritten Abschnitt wird das
  Laufwerk angezeigt,  von dem beim n„chsten Reset gebootet wird.  Mit "AB-
  BRUCH" kann man zum Hauptmen zurckkehren,  w„hrend man mit "WEITER" zur
  n„chsten Dialog-Box gelangt,  die anstelle der  vorigen gezeichnet  wird.
  Dort sind zwei Einstellungen m”glich.  Zum einen das  WRITE-Verify.  Beim
  Schreiben  wird normalerweise  der geschriebene  Sektor noch einmal ber-
  prft,  was eine gewisse Zeit in  Anspruch nimmt.  Diese šberprfung kann
  unter "Verify" ein- oder ausgeschaltet werden.  Dadurch kann das Kopieren
  von Dateien oder Disketten beschleunigt werden, allerdings auf Kosten der
  Sicherheit. Der momentane Zustand der Verify-Funktion wird mit dem vorge-
  w„hlten Button angezeigt.

  Dies gilt auch  fr das zweite Feld,  das nur bei vorhandenem Blitter er-
  scheint.  Dort kann der Blitter ein- oder ausgeschaltet werden. Wird TOS-
  MANAGER als Accessory benutzt,  so wird bei der Rckkehr  zum Desktop der
  dort eingestellte Zustand des Blitters wiederhergestellt, so daž das Ein-
  oder Ausschalten des  Blitters nur beim  Aufruf von TOS-MANAGER aus einem
  GEM-Programm sinnvoll ist. Bei der Programmversion bleibt damit die Žnde-
  rung des  Blitter-Status ohne Folgen.  Mit "OK" werden  die Einstellungen
  best„tigt oder mit "ABBRUCH" nicht beachtet.
  
DRIVE:

  Dieser Hauptmenpunkt  dient zur Anzeige von  wichtigen Laufwerksinforma-
  tionen des aktuellen Laufwerks.  Nach Anklicken von "DRIVE" erscheint die
  erste Dialog-Box.  Es werden die Daten des  in der Laufwerksleiste  ange-
  w„hlten Laufwerks angezeigt. Zuoberst wird der Laufwerksbuchstabe gefolgt
  von dessen  Label dargestellt.  Darunter die Anzahl der  sich auf  diesem
  Laufwerk befindenden Ordner und Dateien. Dabei werden die Namensmaske und
  die Attributsmaske  nicht bercksichtigt.  Als n„chstes folgt  die Anzahl
  der belegten der freien Bytes. Daraufhin wird der Belegungsfaktor in Pro-
  zent angegeben.  Schliežlich wird die Gesamtkapazit„t des Laufwerks ange-
  zeigt.  Mit "ABBRUCH" kehrt man zum Hauptmen zurck und mit "WEITER" ge-
  langt man zur zweiten Dialog-Box mit weiterreichenden Informationen.

  Dort werden einige Daten des BIOS-Parameter-Blocks (BPB) angezeigt.  Dies
  sind im Einzelnen:  die Anzahl der Bytes pro Sektor,  die Anzahl Sektoren
  pro Cluster,  die L„nge (in Sektoren) des Directory's  und der File Allo-
  cation Table (FAT). Danach folgt die Angabe, ob das Laufwerk mit 12 (Dis-
  ketten, z.T. RAM-Disks) oder mit 16-Bit-FATs (Festplatten und einige RAM-
  Disks) arbeitet. Dann folgen die Anzahl der Cluster u. Sektoren des Lauf-
  werks und zum Schluž die Kapazit„t des Laufwerks in KByte.  Mit "OK" wird
  diese Box verlassen.

DISPLAY:

  Liefert Informationen  ber die in  der Anzeige eingelesenen  Dateien und
  Ordner.  Im ersten Block werden die Anzahl der angezeigten Ordner und Da-
  teien sowie die Gesamtzahl der Bytes dieser Dateien dargestellt. Im zwei-
  ten Block  werden  dieselben Informationen angezeigt,  allerdings nur fr
  die markierten Ordner und Dateien. Mit "OK" gelangt man zum Hauptmen zu-
  rck.

FOLDER:

  Diese Funktion  zeigt Informationen  ber  markierte Ordner an.  Sie kann
  deshalb  nur aufgerufen werden,  wenn mindestens ein Ordner markiert ist.
  Es wird zuerst die Anzahl der markierten Ordner gezeigt,  darunter folgen
  die  Anzahl der darin  enthaltenen Ordner und  Dateien und  deren  Bytes.
  Diese Daten werden wiederum ohne Bercksichtigung der Masken gewonnen.

ENDE:

  Damit wird TOS-MANAGER verlassen.  Bei der Programm-Version kehrt man zum
  Desktop oder der jeweiligen  Shell (z.B. GEMINI oder MUPFEL) zurck.  Bei
  der Accessory-Version gelangt man je nachdem entweder ins Desktop bzw. in
  die Shell  (z.B. GEMINI) oder andererseits  ins GEM-Programm  zurck, von
  dem aus TOS-MANAGER  aufgerufen worden war.  TOS-MANAGER  setzt auf jeden
  Fall die aktuellen Pfade aller vorhandenen,  d.h. bei GEMDOS angemeldeten
  Laufwerke,  auf dieselben Pfade,  die vor dem Aufruf von  TOS-MANAGER Be-
  stand hatten.  Nur die  (beiden) Diskettenlaufwerke  bleiben davon  unbe-
  rhrt. Danach wird gegebenenfalls der TOS-MANAGER-Puffer freigegeben. Bei
  der Accessory-Version  merkt sich TOS-MANAGER  den Pfad des  gerade ange-
  zeigten Directory, um es beim n„chsten Aufruf wieder anzeigen zu k”nnen.

Dies waren nun alle anw„hlbaren Funktionen.  Nun folgen noch einige weitere
wichtige Informationen und Merkmale von TOS-MANAGER:

ABBRUCH VON FUNKTIONEN:

  Alle File-Funktionen k”nnen abgebrochen werden. Bei allen Funktionen kann
  mit dem "ABBRUCH"-Button  die Ausfhrung der Funktion  verhindert werden.
  In diesem Falle werden alle Buttons wieder auf die vorigen Positionen zu-
  rckgesetzt.  Wird jedoch "OK" angeklickt,  so kann dann auf andere Weise
  abgebrochen werden. Entweder durch gleichzeitiges Drcken beider Maustas-
  ten od. durch gleichzeitiges Drcken der ALTERNATE- und der CONTROL-Taste
  auf der Tastatur.  Diese Tasten sollten solange gedrckt werden,  bis auf
  dem Bildschirm eine Alert-Box erscheint und nachfragt, ob abgebrochen od.
  weitergemacht werden soll.
  
  Bei den dateiweisen Funktionen (z.B. DELETE, COPY) wirkt die Funktion nur
  auf ganze Dateien,  d.h. vor dem eigentlichen Kopieren der Datei wird der
  Tasten-Status geprft und dann wird die Datei entsprechend ganz  oder gar
  nicht kopiert, also nie unvollst„ndig. Bei den reinen Diskettenfunktionen
  (FORMAT und DISKCOPY) gilt dies nicht. Dort wird aber bei unvollst„ndiger
  Ausfhrung  der Funktion zum Schluž eine entsprechende  Warnmeldung ange-
  zeigt. Die beiden Druckerfunktionen PRINT und PRINT DIR k”nnen auch abge-
  brochen werden,  dann wird ein entsprechender Abbruchshinweis ausgedruckt
  ("--- ABBRUCH ---").
  
DATEI EXISTIERT BEREITS:

  Eine solche  Dialog-Box erscheint  anstelle der Directory-Box,  wenn eine
  Datei mit diesem Namen im Zieldirectory bereits existiert. Dies kann beim
  Kopieren, beim Verschieben,  beim Umbenennen und beim Erzeugen eines Ord-
  ners passieren. Der bereits existierende Dateiname ist in dem Eingabefeld
  bereits vorgegeben.  Jetzt hat man die M”glichkeit  diesen zu „ndern oder
  einen neuen Dateinamen einzugeben und danach "OK" anzuklicken od. mittels
  "ABBRUCH" die gesamte  Funktion abzubrechen  bzw. mit "šBERSPRINGEN"  zur
  n„chsten zu bearbeitenden Datei berzugehen.  Letzteres ist bei "NEW FOL-
  DER" natrlich nicht m”glich. Der neu eingegebene Name wird ebenfalls auf
  Existenz sowie auf  ungltige Zeichen berprft.  Bei leerer Eingabe ers-
  cheint wieder  die Dialog-Box.  Bei "COPY" kann durch  Anklicken von "OK"
  ohne Žnderung des vorgegebenen Namens eine bereits bestehende Datei ber-
  schrieben werden.
  
FEHLER-BOX:

  Tritt ein Fehler auf,  so erscheint die  Fehler-Box.  In den beiden Kopf- 
  zeilen wird die Funktion und gegebenenfalls der Dateiname angezeigt,  bei
  denen der Fehler aufgetreten ist.  Danach folgt eine bis zu 3-zeilige Er-
  kl„rung des Fehlers.  Die Box kann ber die beiden Buttons "OK" und  "AB-
  BRUCH" verlassen werden. W„hrend "OK" immer anw„hlbar ist, wird "ABBRUCH"
  manchmal als nicht anw„hlbar (helle Schrift) gesetzt.  In diesem Fall ist
  die Fehlermeldung mit "OK"  zu quittieren und die Funktion  wird komplett
  abgebrochen.  Ist jedoch "ABBRUCH" anw„hlbar,  so wird mit "ABBRUCH" kom-
  plett abgebrochen, w„hrend mit "OK" zum Teil bei der gerade bearbeiteten
  und bei den weiteren Dateien immer versucht wird, die Funktion auszufh-
  ren. Pažt zum Beispiel beim Kopieren von mehreren Dateien eine sehr lange
  Datei nicht mehr  auf die Diskette,  so erscheint die Fehlermeldung.  Mit
  "OK" kann man jetzt versuchen noch weitere krzere Dateien auf diese Dis-
  kette zu kopieren.  Das Fortsetzen der Funktion ist nicht bei allen Funk-
  tionen sinnvoll, deshalb wird es gegebenenfalls von TOS-MANAGER nicht an-
  geboten.

HAUPT-MENš-BUTTONS:

  Diese haben nicht immer eine Funktion, und zwar dann, wenn diese Funktion
  sinnlos ist. D.h. auf das Anklicken dieser Buttons erfolgt dann keinerlei
  Reaktion.  Sind  keine Dateien  oder Ordner markiert,  so erfolgt bei den
  meisten  Dateifunktionen  wie  COPY,  MOVE,  DELETE,  ATTRIBUTES,  TOUCH,
  RENAME, FASTLOAD und PRINT keine Reaktion.  Manche Buttons sind in heller
  Schrift gesperrt wie bei TOS 1.00 und 1.02 zum Beispiel FASTLOAD. Ist der
  TOS-MANAGER-Puffer zu klein,  werden  FORMAT  und DISKCOPY  ebenfalls ge-
  sperrt.  Wenn kein Programm markiert ist,  reagiert FASTLOAD auch bei TOS
  1.04 nicht.  Bei TOS 1.00 und 1.02 werden Ordner bei RENAME nicht berck-
  sichtigt, im Gegensatz zum Rainbow-TOS.  Ist kein Diskettenlaufwerk ange-
  schlossen (bei 520 ST, 260 ST etc. mit Festplatte) oder eingeschaltet, so
  wird automatisch FORMAT und DISKCOPY gesperrt,  da dies ohne Disklaufwerk
  keinen Sinn ergibt.

RECHNER MIT NUR EINEM ANGESCHLOSSENEN DISKETTENLAUFWERK:

  Diese Rechner  k”nnen mit Laufwerk B: genauso arbeiten  wie mit dem Desk-
  top.  Das  Laufwerk B: wird  von TOS simuliert.  Es fordert  zu den  ent-
  sprechenden  Diskettenwechseln auf,  die nach Ausfhrung  mit der RETURN-
  Taste oder mit  der Maus quittiert werden mssen.  TOS-MANAGER zeigt des-
  halb immer  Laufwerk B: in  der Laufwerksleiste an,  ausgenommen  es gibt
  auch kein Laufwerk A:, d.h. es ist berhaupt kein Laufwerk angeschlossen.

DISKETTENWECHSEL:

  In der Regel  werden  Diskettenwechsel  von TOS-MANAGER erkannt.  Die b-
  lichen Probleme  tauchen bei schreibgeschtzten Disketten auf.  Wurde die
  Diskette w„hrend einer Funktion gewechselt und ist dieses Laufwerk in der
  Anzeige, so wird in der Regel das Directory neu  eingelesen.  Dies k”nnte
  evtl. im Root-Directory  unterbleiben.  Gr”žere Fehler drften aber nicht
  auftreten,  da man natrlich nichtexisterende Datei z.B. nicht umbenennen
  kann oder auf nichtexistende Pfade nicht zugreifen kann. In diesen F„llen
  erscheint eine entsprechende Fehlermeldung mit dem Hinweis auf ausgewech-
  selte Disketten.  Hat man absichtlich  die Diskette gewechselt und m”chte
  man das neue Directory angezeigt bekommen,  so muž man nur die Pfadleiste
  anklicken und es  wird das neue Inhaltsverzeichnis  eingelesen und darge-
  stellt.

SCHACHTELUNGSSTRUKTUR DES DATEI-SYSTEMS:

  Da TOS-MANAGER  selbst  schon relativ  viel Speicher ben”tigt,  wurde der
  Stack mit 10 KByte  so klein  wie m”glich  gehalten.  Damit kann  man ein
  Datei-System mit  bis zu 15 Ordnerebenen  bearbeiten.  Zum Teil sind auch
  gr”žere Tiefen m”glich. Sind jedoch zu viele ineinandergeschachtelte Ord-
  ner (in die Tiefe) vorhanden, so kann ein Stack Overflow auftreten. Diese
  Meldung wird auf dem Bildschirm ausgegeben, gefolgt von dem durch das TOS
  ausgel”sten Reset. Abhilfe schafft hier nur eine Vergr”žerung des Stacks.
  Allerdings sollte eine solche Ordnerstruktur mit bis zu 15 Ebenen eigent-
  lich fr alle Anwendungen  ausreichen oder m”chte sich  jemand als Tarzan
  durch die Ordner-B„ume hangeln ?


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7. GARANTIEVERZICHTSERKLŽRUNG
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Es gibt keinerlei  Garantie oder sonstige  Gew„hrleistung auf  TOS-MANAGER.
Dazu wird jede Haftung fr durch  den Gebrauch von  TOS-MANAGER entstandene
Sch„den jeglicher Art ausgeschlossen. Es besteht keinerlei Anspruch auf die
korrekte Funktion der oben beschriebenen Features von TOS-MANAGER. Das Pro-
gramm wird daher auf EIGENE GEFAHR UND VERANTWORTUNG benutzt !!!

Obige  S„tze sollen  jetzt nicht  bedeuten,  daž TOS-MANAGER  nicht richtig
oder berhaupt nicht funktioniert.   TOS-MANAGER wurde ausfhrlich getestet
und hat im Test  keine Fehlfunktionen  gezeigt.  Man kann jedoch (fast) nie
alle zum Teil nur theoretischen Fehlerm”glichkeiten erzeugen und testen od.
erkennen. Nobody is perfect...


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8. LITERATURHINWEISE
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Hier nun ein paar Bcher oder Zeitschriftenartikel,  die mir bei der Arbeit
an TOS-MANAGER geholfen und mir die eine oder andere Anregung gegeben haben
und jedem zur Lektre weiterempfohlen werden k”nnen:

Jankowski, Reschke, Rabich: "ATARI ST Profibuch", 2. Auflage, SYBEX

Brod, Stepper: "Scheibenkleister II", MAXON

Aumller, Luda, M”llmann: "GEM-Programmierung in C", Markt & Technik

Pauli: "Das TOS 1.4 Update-Buch", Data Becker

Alex Esser: "Somewhere over the rainbow" in ST-Computer 5,6,7/8,10 /90,
                                         MAXON

Jrgen Stessun: "Wie schnell sind Disketten zu laden ?"
                 in ST Computer 12/89, MAXON

Julian Reschke: "Atarium" dauerhaft in ST Magazin, Markt & Technik


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9. HINWEISE AUF DIE GETESTETEN KONFIGURATIONEN
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Die Entwicklung von TOS-MANAGER wurde  mit Turbo C Version 1.1 begonnen und
mit Pure C fertiggestellt. Als Rechner kam haupts„chlich ein MEGA 2 mit TOS
1.04 zum Einsatz. Er wurde mit einem SM124 und einer MEGAFILE 30-Festplatte
komplettiert. Zum Drucken stand ein EPSON LQ-500 bereit. Dieser wurde durch
einen LQ-570 ersetzt.  Auf der Software-Seite waren neben AHDI 1.7 und 3.01
das Luftschlož (RAM-DISK aus dem Scheibenkleister)  und die diversen Patch- und Zu-
satzprogramme von Atari verbucht. Ferner kam AMC-GDOS 4.0 zum Einsatz. Dies
ist im Wesentlichen die haupts„chlich benutzte und zum Ende der Entwicklung
vorhandene Konfiguration,  mit der auch die meisten Tests durchgefhrt wur-
den.

Zus„tzlich wurde noch ein auf 1 MByte RAM aufgersteter 260 ST getestet. Er
war mit zwei SF 354-Laufwerken  ausgestattet und mit TOS 1.00 auf ROMs aus-
gerstet. Als Monitor kam wieder ein SM 124 von Atari zum Einsatz.

Mit TOS-MANAGER  formatierte IBM-kompatible  3.5-Zoll-Disketten  wurden auf
PCs mit PC-DOS 3.3 und MS-DOS 4.01 sowie mit OS/2 Version 1.30 getestet.

TOS-MANAGER wurde auch in der mittleren ST-Aufl”sung getestet. Die Darstel-
lung der Texte  in der 6*6-Schrift  ist hier leider nicht so klein,  wie in
der hohen ST-Aufl”sung.  Man sollte diese etwas unsch”ne Darstellung jedoch
verschmerzen k”nnen, da ja die meisten ST-Besitzer mit einem Monochrommoni-
tor ausgestattet sind.

Fr den graphischen  Ausdruck der  Directory-Struktur  werden 2 Zeichen des
Graphik-Zeichensatzes verwendet.  Da mein EPSON LQ-500 schon  immer mit den
DIP-Schaltern auf den erweiterten EPSON-Zeichensatz eingestellt ist, gab es
damit keinerlei Probleme. Bei andern Druckern kann es daher evtl. erforder-
lich sein, auf einen  Graphik-Zeichensatz oder auf den PC-Zeichensatz umzu-
schalten.


---------------------------------------------------------------------------
10. FEEDBACK
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Sollte jemand  Fehler in TOS-MANAGER  entdecken,  so w„re ich sehr dankbar,
wenn  derjenige  mich darber informieren  wrde.  Dabei aber bitte die be-
nutzte Rechnerkonfiguration (und TOS-Version) angeben und beschreiben,  wie
der Fehler aufgetaucht ist,  welche Folgen er hatte und wenn m”glich wie er
reproduziert werden kann.  Auf diese Weise  l„žt sich der  Fehler einfacher
finden und beheben. 

Wenn mir jemand seine Meinung ber TOS-MANAGER mitteilen m”chte,  werde ich
das natrlich  mit Interesse zur  Kenntnis nehmen.  Ich beabsichtige jedoch
keine  Erweiterung von  TOS-MANAGER um wesentliche neue Funktionen,  da das
Programm schon genug Speicher verbraucht. Dies bedeutet jedoch  nicht,  daž
keine Fehler beseitigt werden oder ntzliche Anregungen, deren Realisierung
nicht zuviel Speicherplatz kostet, ignoriert werden.

Besonders ber Informationen, ob und in welchen Konfigurationen TOS-MANAGER
auf dem TT oder auf den MEGA STE's l„uft, wrde ich mich sehr freuen.

Wenn jemand beim Ausprobieren von  TOS-MANAGER Fehler entdeckt hat oder mir
Informationen ber  das Funktionieren  (oder Nichtfunktionieren) auf dem TT
oder MEGA STE zukommen lassen will,  so muž er dazu nicht registriert sein.
Ich bin  fr jede  Information dankbar.  Meine Adresse  ist im n„chsten Ab-
schnitt zu finden.  Fr Fragen zur Programmierung  von TOS-MANAGER oder bei
Problemen damit stehe ich natrlich auch zur Verfgung, dann allerdings nur
fr registrierte Benutzer.


---------------------------------------------------------------------------
11. SHAREWARE-HINWEIS
---------------------------------------------------------------------------

TOS-MANAGER ist SHAREWARE.  Dies bedeutet,  daž sich  jeder TOS-MANAGER ko-
pieren und weitergeben (nicht verkaufen !)  darf.  Es drfen aber immer nur
ALLE  Dateien des TOSMAN-Ordners  (TM.ACC,  MANUAL.TXT und README) ZUSAMMEN
weitergegeben  werden.  Dann kann man TOS-MANAGER ausprobieren und schliež-
lich feststellen,  ob man das Programm weiterhin  benutzen will oder ob man
es nicht ben”tigt. M”chte man TOS-MANAGER aber weiter benutzten, so muž man
die Shareware-Gebhr an mich entrichten. Das Copyright an TOS-MANAGER liegt
auschliežlich  bei mir.  Die Shareware-Gebhr von 20 DM  kann an mich ber-
wiesen  werden oder mir bar (nicht so gut) bzw. mit Verrechnungs-Scheck zu-
gesandt werden.  Bitte in jedem Fall  unbedingt die eigene Adresse angeben,
denn sonst kann ich leider nicht dem Benutzer die TOS-MANAGER-Diskette oder
eventuelll sp„ter Update-Infos zusenden. Meine Adresse befindet sich am En-
de dieser Anleitung.

Jeder,  der die Shareware-Gebhr  entrichtet hat,  bekommt von mir die TOS-
MANAGER-Diskette zugeschickt. Diese enth„lt verschiedene Versionen von TOS-
MANAGER, die sich durch verschiedene Gr”žen des Datei-Speichers unterschei-
den, d.h sie k”nnen statt  der 300 Dateien/Directories der Standard-Version
weniger bzw. mehr Namen einlesen und anzeigen. Dies macht sich im Speicher-
verbrauch  bemerkbar.  Es wird  mindestens eine  Version mit gr”žerem Stack
darauf enthalten sein,  damit sehr tief verschachtelte Directory-Strukturen
bearbeitet werden k”nnen.

Benutzer, die nur ein einseitiges Laufwerk haben, sollten stattdessen 22 DM
zahlen, sie bekommen dafr dann  zwei einseitige  Disketten. Die Shareware-
Gebhr dient als  Erstattung der Unkosten  fr den Versand und als (kleine)
Honorierung meiner ben”tigten Resourcen,  sprich Zeit und Compiler-Updates.
In der Gebhr ist neben der TOS-MANAGER-Diskette EINE kostenlose Update-Be-
nachrichtigung enthalten, sofern es ein Update geben wird, das aufgrund von
Programmfehlern notwendig werden wrde.  Es wird allerdings nur bei wesent-
lichen Fehlern ein Update geben. Die Benutzer, die die Shareware-Gebhr be-
zahlt haben werden dann von mir ber die Art und den Umfang des Updates in-
formiert. An eventuellen  Updates m”chte ich nichts verdienen. Diese werden
dann ggf. gegen Erstattung meiner Unkosten abgegeben.

Die zahlenden  Benutzer willigen  mit der  Bezahlung  zur Speicherung ihrer
Adressen  auf Datentr„ger ein.  Diese werden garantiert NICHT weitergegeben
und ausschliežlich  fr die Benutzung  im Zusammenhang mit TOS-MANAGER ver-
wendet. Weiterhin werden die Bedingungen von Abschnitt 7 ber den Haftungs-
ausschluž akzeptiert.

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!!!  TOS-MANAGER und alle dazugeh”rigen Dateien drfen in keiner Form   !!!
!!!  ge„ndert werden !                                                  !!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
!!!  TOS-MANAGER: Copyright bei   OLIVER ERNST                          !!!
!!!                               JAHNSTRASSE 20                        !!!
!!!                               W-7068 URBACH                         !!!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

šberweisungen an obige Adresse bei:  KREISSPARKASSE SCHORNDORF
(mit eigener Adresse !)              BLZ 602 500 15
                                     Konto-Nr.: 5225859


Und nun viel Spaž mit TOS-MANAGER !!!


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                                   ENDE
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