%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%format latexg                                %
% macropackage=lplaing                        %
% Use LaTeX to translate this document        %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Neue Version ohne \special-Be"-fehle        %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Dieses Handbuch ist genau wie das gesamte   %
% Programm (C) by Jens Pirnay                 %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Mag sein, daá manche TeX-Implementierungen  %       <======
% die Waffen strecken, und "TeX-capacity ex-  %       <======
% ceeded, sorry" melden, in diesem Fall ms-  %       <======
% sen manuell Seitenumbrche via \newpage an  %       <======
% den kritischen Stellen erfolgen.            %       <======
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\documentstyle[german,12pt,refman,makeidx]{article}
\font\logo = logo12 % bei 10pt in logo10 aendern...
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Zun„chst ein paar globale Vereinbarungen zum Text-Aussehen.............  %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%\sloppy                       % Mehr Toleranz beim Zeilenumbruch          %
%\parskip 1ex plus 0.5ex minus 1ex % Abs„tze etwas trennen                 %
%\parindent=0.25em             % Etwas kleinerer Absatzeinzug              %
\frenchspacing                 % Europ„ische Art der Satzenden-Behandlung  %
\hfuzz=1pt                     % reg dich nicht ber alles auf...          %
\vfuzz=1pt                     % dito...                                   %
\doublerulesep=0pt             % Globale Vereinbarung fr Tabellensatz     %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Hilfsmakro fr einen dickeren vertikalen Trennstrich beim Tabellensatz   %
\def\vvline{{\arrayrulewidth=0.8pt\vline}}%                                %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% sonstige Hilfsmakros                                                     %
\def\smiley{$\enspace\ddot{\smile}\enspace$}                               %
\def\sadie{$\enspace\ddot{\frown}\enspace$}                                %
\def\datei#1{{\tt #1}}                                                     %
\def\command#1{{\tt$\backslash$#1}}                                        %
\def\key#1{\fbox{{\footnotesize\tt #1}}}                                   %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Ein paar spezielle Namen...                                              %
\def\td{\TeX-Draw}                                                         %
\def\mf{{\logo METAFONT}}                                                  %
\def\aTeX{{\rm \kern-.36em\raise.3ex\hbox{\sc a}\kern-.15em                %
    T\kern-.1667em\lower.7ex\hbox{E}\kern-.125emX}}                        %
\def\iC{\kern-.12em\lower.5ex\hbox{I}\kern-.075emC}                        %
\def\PiC{P\iC}                                                             %
\def\EPiC{E\PiC}                                                           %
\def\PiCTeX{\PiC\kern-.11em\TeX}                                           %
\def\AmSTeX{{\cal A\kern -0.1667 em\lower .5ex\hbox{M}\kern -0.125em S}-\TeX}
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Die Definitionen in den einzelnen Icon-Bildchen sind alle                %
% gleich und stehen deswegen hier....                                      %
\newdimen\mum \mum=0.001mm                                                 %
\newdimen\xu  \xu=212\mum                                                  %
\newdimen\yu  \yu=212\mum                                                  %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Damit mehrere Icons uebereinander besser aussehen, gibt es               %
% ein paar spezielle Abst„nde (Anregung von Martin Leidig)                 %
\def\margspace{-6pt}                                                       %
\def\interspace{1.96pt}                                                    %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Makros zum Setzen der GEM-Menuleiste von Ulf Bartelt                     %
\input pulldown
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\def\icon#1{\hbox{\input icon#1
            }}
% Icon-Nr | Bedeutung             || Icon-Nr | Bedeutung
% --------+-----------------------++---------+---------------------------
%    01   | Text                  ||   21    | Dreieck (Pyramide)
%    02   | Textart (m.(o. Rahmen)||   22    | Viereck (Pyramide)
%    03   | Texttyp (Normal/Vekt.)||   23    | EPiC-Dashed-Line
%    04   | Linie                 ||   24    | Papierkorb (global)
%    05   | Viertel-/Halb-Kreis   ||   25    | Textposition
%    06   | Kreis                 ||   26    | Linienbreite
%    07   | Ovalbox               ||   27    | Fllmodus
%    08   | Vektor                ||   28    | EPiC-Linien-Symbol
%    09   | B‚zier-Kurve          ||   29    | Select Object(s)
%    10   | B‚zier-Ellipse        ||   30    | Move/Change Object(s)
%    11   | Box (solid)           ||   31    | Copy Object(s)
%    12   | Box (dashed)          ||   32    | Papierkorb (lokal)
%    13   | Dreieck (eben)        ||   33    | Spiegeln vertikal
%    14   | Viereck (eben)        ||   34    | Drehen 90ø links
%    15   | EPiC-Solid-Line       ||   35    | Aufl”sen
%    16   | EPiC-Grid             ||   36    | Lock
%    17   | Dreieck (extrude)     ||   37    | Spiegeln horizontal
%    18   | Viereck (extrude)     ||   38    | Drehen 90ø rechts
%    19   | EPiC-Dotted-Line      ||   39    | Zusammenfassen
%    20   | Raster einblenden     ||   40    | Unlock
\pagestyle{footings}
\makeindex
\begin{document}

  \title{\td{} 1.86 --- Benutzerhandbuch}
  \author{Jens Pirnay\\ \today \\ Vorabversion}
  \maketitle
  \makeauthor

\tableofcontents

\centerline{Dies ist eine Vorabversion des endg"ultigen Handbuchs!}
\centerline{Deswegen stimmen die Icon-Abbildungen noch nicht!}
\newpage

\section{Einleitung}

  \subsection{Copyright}
  \td{} beruht auf dem dem gleichnamigen Programm von Gregor Fritz.
  \index{Fritz, Gregor}
  Diese Version steckte voller Unzul„nglichkeiten (und Fehlern), so daá ich mich
  zu einer umfassenden Erweiterung und Korrektur des Programmes
  entschloá. Das Programm ist zwischenzeitlich auf etwa 720~kB Quellcode
  angewachsen (die MagicLib von P. Hellinger
  \index{MagicLib}
  nicht mitgerechnet, dann w„ren
  es etwa 1.2~MB) und umfaát etwa ein Jahr Arbeit.

  Sowohl die Vorversion als auch die vorliegende Version drfen frei
  weitergegeben werden, das Copyright am Quelltext und dem fertigen
  Programm bleibt aber weiterhin ausschlieálich bei mir.
  Die Aufnahme in einen PD-Versand oder eine sonstige Verteilerliste
  (Mailboxen, FTP-Server etc.) darf nur mit meiner ausdrck"-lichen
  Zustimmung erfolgen.

  Grundvoraussetzung fr eine Weitergabe ist, daá alle Da"-teien, die sich
  in diesem Ordner befinden (incl. dieser Anleitung) {\bf komplett} und
  {\bf un"-ver"-„n"-dert} weitergegeben werden.

  \attention%
  \td{} wird von mir andauernd weiterentwickelt und entwanzt, deswegen
  w„re es ganz nett, mir nicht durch unn”tige Kostenaufbrdung die
  Lust an der Arbeit an diesem Programm zu nehmen. Mein Arbeitsaufwand
  fr's Disketten-Kopieren, Telefonate-Fhren, Briefe-Schreiben hat
  er"-heb"-lich zugenommen \sadie. Um keine Miá"-ver"-st„ndnisse
  aufkommen zu lassen, ich bin gerne behilflich, wo immer ich nur kann,
  solange sich meine Aufwendungen dafr nicht in's Astronomische
  entwickeln. Deswegen legen Sie bei Anfragen bitte Rckporto bei
  (normaler Brief 1,--\,DM, mit Diskette 1,70\,DM).

  \attention%
  Wichtig: Seit der Version 1.72 ist \td{} Shareware.
  \index{Shareware}
  Die Registrierungs-Gebhr betr„gt 20,--\,DM. Dazu war ich leider
  trotz gegenteiliger innerer šberzeugung aus den oben genannten
  Grnden gezwungen \sadie.

  Meine Adresse nebst Konto-Nummer befindet sich auf Seite~\pageref{addr}.

  \subsection{Was \td{} kann}
  \label{sec:kann}
  \td{} ist ein Zei"-chen"-pro"-gramm fr \LaTeX, \index{L\aTeX}
  es erm”g"-licht das Zeichnen und Editieren der im
  \LaTeX{} \datei{picture}-En"-vi"-ron"-ment verfg"-baren Objekte und
  erzeugt als Ausgabe entsprechende \LaTeX{} Kommandos [1]. Die so
  erzeugten Bilder k”nnen dann in \LaTeX{}-Dokumente eingebunden werden.

  Als Erweiterung sind zus„tzlich noch B\'ezier-Kurven (via das
  \LaTeX-Style-File \datei{bezier.sty}\index{B\'ezier-Kurven}) und die erweiterten
  M”g"-lich"-keiten des \EPiC-Styles \index{E\PiC}
  von  Sunil Podar \index{Podar, Sunil}
  (Linien und Gitter)
  vorhanden [2]. Weiterhin besteht die M”g"-lich"-keit, die Objekte als
  \PiCTeX-Da"-tei abzuspeichern [3].

  Weiterhin kann \td{} auch die Grafik als \mf-Da"-tei [4] abspeichern,
  \index{Metafont}
  womit nunmehr auch kompliziertere und gr”áere Grafiken problemlos mit
  jedem Treiber ausdruckbar sind.

%  Seit Version 2.00 kann \td{} Grafiken auch im FIG\footnote{FIG = Facility for
%  interactive generation of graphics}%
%  -Format [5] ablegen, \index{FIG}
%  einem in der Unix-Welt weitverbreiteten Grafik-Format.

  Seit der Version 1.85 werden weitergehende M”glichkeiten von \PiCTeX{}
  \index{P\iC\TeX}
  genutzt, die von \LaTeX{} \index{L\aTeX}
  nur unter Verwendung der Erweiterung
  E\EPiC{} \index{E\PiC}
  (tpic-\command{special}-Be"-fehle\index{tpic}\index{\command{special}}) [6]  bzw. unter Verwendung
  der Grafik-Be"-fehle des Strunk-\TeX's (cs-\command{special}-Be"-fehle) [7]
  genutzt werden k”nnen.

  Zudem k”nnen fertige Ra"-ster"-gra"-fi"-ken \index{Rastergrafiken}
  in ein fr jede \TeX-Implementierung verst„ndliches Format gewandelt
  werden, sei es nun als \mf-Da"-tei \index{Metafont}
  oder als Graphik-File fr \LaTeX.

  Mit einem Wort: \td{} drfte die eierlegende Wollmilchsau \index{Wollmilchsau}
  \index{Eigenlob}
  fr Grafikeinbindung mit \TeX{} sein (ohne berheblich wirken
  zu wollen \smiley).
  \index{Beck, Micah}
  \index{Knuth, Donald E.}
  \index{Lamport, Leslie}
  \index{Wichura, Michael J.}
  \index{Kwok, Conrad}
  \index{Strunk, Christoph}
  
  \begin{itemize}
    \item[{[1]}] Leslie Lamport: \LaTeX-Manual, section 5.5, C.13
    \item[{[2]}] Sunil Podar: Enhancements to the picture environment
                 of \LaTeX{}
    \item[{[3]}] Michael J. Wichura: The \PiCTeX-Manual
    \item[{[4]}] Donald E. Knuth: The \mf-Book
    \item[{[5]}] Micah Beck: TransFig: Portable Figures for \LaTeX{}
    \item[{[6]}] Conrad Kwok: E\EPiC: Extensions to epic and \LaTeX-picture
                 environment
    \item[{[7]}] Christoph Strunk: Die CS-Treiber-Familie
  \end{itemize}

  \subsection{Was \td{} nicht kann}
  \td{} kann nicht alle \PiCTeX-Be"-fehle nutzen (insbesondere gefllte
  Fl„"-chen und gedrehte Koordinatensysteme). Es erzeugt lediglich bei
  einer šbersetzung fr die \LaTeX-Kommandos \index{L\aTeX}
  die „quivalenten
  \PiCTeX-Be"-fehle. \index{P\iC\TeX}
  Eine Erweiterung fr die weitergehenden Be"-fehle ist zwar fr die
  Zukunft geplant, wird aber sicher noch auf sich warten lassen.

  \td{} kann nur das, was auch \LaTeX{} und \EPiC{} k”nnen, eher mehr
  als weniger.

  Texte werden bei einer \mf-šbersetzung \index{Metafont}
  ignoriert (w„re auch etwas viel
  verlangt, wenn man bedenkt, wofr \mf{} eigentlich geschaffen wurde),
  wahlweise wird bei einer šbersetzung aber eine korrespondierende
  \TeX-Da"-tei mit den Texten erzeugt (vgl. Abschnitt
  \ref{sec:picturemenu}\seealso{\ref{sec:picturemenu}}).
  Bei einem HPGL-Import (s. ebenfalls Abschnitt \ref{sec:picturemenu})
  k”nnen eventuell Kreisabschnitte bernommen werden; diese werden bei
  einer šbersetzung fr \LaTeX{} \index{L\aTeX}
  ignoriert.

  \subsection{Žnderungen gegenber Vorversionen}

  Wen dies interessiert sollte sich die Datei \datei{changes.dvi}
  ansehen.

  \subsection{Die Adresse des Autors}
  Korrespondenz aller Art (Lob-, Schm„h- und sonstige Briefe) bitte an:

\setlength{\unitlength}{1mm}
\index{Pirnay, Jens}
\centerline{
\begin{picture}(73,48)
\label{addr}
\put(0,3){%
 \framebox(70,43){%
  \shortstack{
   {\large Jens Pirnay}\\[0.1cm]
   Wrmstraáe 1\\
   8400 Regensburg\\[0.1cm]
   Tel.: 0941/45952\\[0.1cm]
   {\scriptsize email: {\tt pirnay@vax1.rz.uni-regensburg.dbp.de}}\\
   {\scriptsize email: {\tt hru003y@djukfa11.bitnet}}\\
   {\scriptsize Kto-Nr. 5\,19\,95\,83}\\
   {\scriptsize Sparkasse Regensburg (BLZ 750\,500\,00)}
}}}
\put(3,0){\rule{69\unitlength}{3\unitlength}}
\put(70,0){\rule{3\unitlength}{43\unitlength}}
\end{picture}
}

\section{Installation}

  \subsection{Ben”tigte Da"-teien}
  Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Man kopiere die Da"-teien
  \datei{texdraw.prg} und \datei{texdraw.rsc} in ein beliebiges Verzeichnis.

  Die eventuell vorhandenen Pa"-ra"-me"-ter-Da"-teien \datei{tex"-draw.inf}
  (Sy"-stem"-ein"-stel"-lun"-gen) und \datei{tex"-draw.fnt} (Liste der
  einzubindenden Zeichens„tze) mssen im selben Verzeichnis wie das
  Hauptprogramm stehen (vgl. Abschnitt
  \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).

  Fr die \mf-šbersetzung \index{Metafont}
  wird die Datei \datei{linmacros.mf} ben”tigt,
  diese sollte man in ein Verzeichnis kopieren, das die jeweilige
  \mf-Implementierung nach Include-Dateien absucht.

  Wer das verbesserte Hilfs-System haben m”chte, braucht die Hilfs-Texte.

  In der Original-Verteilung wird bereits eine lauff„hige, angepasste
  Ordnerstruktur mitgeliefert, so daá man sich normalerweise keine
  Gedanken ber diese Dateien machen muá.

  Wer will, kann im Desktop (sei es nun GEMINI oder das Original) noch
  vermerken, daá diesem Programm die Da"-teien mit der Endung \datei{LTD}
  zugeordnet sind; damit kann durch Doppelklick auf diese Bilddateien
  \td{} gestartet werden, wobei das jeweilige Bild gleich mitgeladen wird.

  \subsection{Sytem-Voraussetzungen}
  \td{} l„uft nur un"-ter Bildschirmmodi mit mindestens $640 \times 400$ Pixel
  Auf"|l”"-sung (egal ob Farbe oder SW). Dies drfte im Normalfall
  lediglich der SW-Modus des Atari ST sein. Prinzipiell ist \td{}
  aber auch auf Groábildschirmen und un"-ter GDOS lauf"-f„hig.
  Benutzt werden aber im jeden Fall nur 2 Farben, so daá der Farbmodus
  relativ witzlos sein drfte.

  Angeblich gibt es mit Multi-GEM ein paar Probleme mit der Icon-Leiste,
  da mir dieses Programm aber nicht vorliegt, kann ich da im Moment wenig
  machen.

  In punkto Speicherbedarf sollte \td{} auf jedem Rechner lauf"-f„hig sein.

  Seit der Version 1.60 l„uft \td{} nunmehr auch auf dem Atari~TT.

\section{Die Bedienung}

  Der Bildschirm teilt sich auf in vier Teile: der GEM-Me"-nuleiste ganz
  oben, einer Koordinatenanzeige links oben, einer Icon-Leiste unmittelbar
  darunter und dem eigentlichen Zeichenfenster:

  \setlength{\unitlength}{1mm}
  \begin{picture}(100.00,65.00)
  \put(0.00,50.00){\framebox(20.00,10.00){\shortstack{Koord.-\\anzeige}}}
  \put(0.00,0.00){\framebox(20.00,50.00){\shortstack{Icon-\\Leiste}}}
  \put(20.00,0.00){\framebox(80.00,55.00){Zeichen"-f"|l„"-che}}
  \put(20.00,55.00){\framebox(80.00,5.00){Fenstertitel \& Hilfe-Zeile}}
  \put(0.00,60.00){\framebox(100.00,5.00){Menuleiste}}
  \end{picture}

  \subsubsection{Das Zeichenfenster}

  Das Zeichenfenster beinhaltet die eigentliche Zeichnung. Im Fenstertitel
  wird der Name der gerade bearbeiteten Zeichnung angezeigt, w„hrend in
  der Infozeile die momentane Gr”áe und eventuelle Hilfstexte angezeigt
  werden.

  Die Gr”áe einer Zeichnung ist standardm„áig auf ein Format von
  $120 \times 100$\,mm festgesetzt (was sich aber „ndern l„át:
  siehe unten). Dieser Arbeitsbereich (\glq{}Papier\grq{}) ist weiá
  gefllt. Der Rand ist grau un"-terlegt. Es ist m”glich (wie bei
  \LaTeX{} \index{L\aTeX}
  auch), ber das Papier hinaus zu zeichnen. Dieser Rand kann wahlweise
  ausgeblendet werden (Me"-nupunkt im Submenu \datei{Optionen}%
  \seealso{\ref{sec:fontoptions}}).

  Die Anzahl der Pixel, die einer \command{unitlength}-Einheit entsprechen,
  kann im Me"-nupunkt \datei{Systemeinstellungen}
  (s. Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}})
  eingestellt werden.

  \subsubsection{Der angezeigte Bildausschnitt}
  Gerade bei einem kleinen Zeichenmaástab, wie er z.B. nach einem
  HPGL-Import (s.u.) automatisch eingestellt ist, ist auf dem Bildschirm
  oft nur ein kleiner Teil des Gesamtbildes zu sehen. Um diesen sichtbaren
  Bereich zu verschieben, muá man -- wie bei GEM-Fenstern allgemein
  blich -- im Fensterrollbalken die Pfeile, bzw. das graue Feld anklicken,
  bzw. den weiáen Teil bei gedrckter Maustaste verschieben.

  Um den Standard-Ausschnitt wiederzuerlangen (Punkt (0,0) in der linken
  un"-teren Ecke) gengt es den Knopf rechts oben im Fenster (den
  sogenannten Fuller) zu bet„tigen.

  Der Bildausschnitt kann auch mit den Cursor-Tasten verschoben werden;
  normale Bet„tigung entspricht dem Anklicken der Pfeile, w„hrend sie
  bei gedrckter \datei{CTRL}-Taste dem Anklicken des grauen Bereichs
  entspricht.

  Seit neustem kann auch sehr einfach an die vier Ecken bzw. die vier
  Seitenmitten sowie die Mitte einer Zeichnung gesprungen werden;
  hierzu sind die entsprechenden Tasten auf dem numerischen Zahlenblock
  zu drcken (7 enstpricht links oben, 3 rechts unten usw.).

  \subsubsection{Gr”áe des Pictures}
    \label{sec:size}
    Standardm„áig wird die Gr”áe des Picture En"-vi"-ron"-ments auf
    $120 \times 100$\,mm voreingestellt (dies ist aber „nderbar, siehe
    Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).
    Die momentane Gr”áe wird st„ndig in der Info-Zeile des Fensters
    angezeigt, bzw. kann un"-ter dem Me"-nupunkt \datei{ber TeXDraw} im
    \datei{TEXDRAW}-Me"-nu erfragt werden.

    Die Gr”áe kann wie folgt ver"-„n"-dert werden: Klickt man auf die
    Pfeile der Fenster-Rollbalken und h„lt dabei gleichzeitig die
    CTRL-Taste gedrckt, so wird der Ausschnitt um 1\,\command{unitlength}
    vergr”áert bzw. verkleinert; klickt man den grauen Teil des
    Rollbalkens an (wieder gleichzeitig mit der CTRL-Taste), so „ndert
    sich die Gr”áe um 10\,\command{unitlength}. Der sogenannte Slider
    des Rollbalkens hat keine Bedeutung.

    Alternativ dazu kann man auch den Me"-nupunkt \datei{Bild"-gr”áe festlegen}
    im \datei{Sonstiges}-Me"-nu anw„hlen (vgl. Abschnitt
    \ref{sec:sonstiges}\seealso{\ref{sec:sonstiges}}).

  \subsubsection{Fly-Dials und Fly-Alerts}

    Ein grunds„tzliche Bemerkung zu den hier benutzten Alert- und
    Dialog-Boxen: diese sind als sogenannte fly-dials implementiert, d.h.
    sie k”nnen frei auf dem Bildschirm verschoben werden. Hierzu klickt man
    auf das "`Eselsohr"' in der rechten oberen Ecke, h„lt die linke
    Maustaste gedrckt und verschiebt dann die Box an die gewnschte
    Position.

    Weiterhin lassen sich die meisten Funktionen auch per Tastatur anw„hlen,
    hierzu ist der un"-terstrichene Buchstabe bei der jeweiligen Funktion
    (Button, Feldtaste o.„.) zusammen mit der \key{Alt}-Taste zu drcken.

    šbrigens bewirkt die  \key{Undo}-Taste in den meisten F„llen den
    Abbruch des Dialogs.

  \subsubsection{Sonstiges}
    Klickt man den sogenannten Closer des Zeichenfensters an (versucht also,
    das Fenster zu schlieáen), so wird nach einer Sicherheitsabfrage das
    gesamte Bild gel”scht.

  \subsection{Die Me"-nuleiste}
\begin{maxipage}
\menu
 \title{TEXDRAW}
 \title{Zeichnung}
 \title{Auswahl}
 \title{Optionen}
 \title{Sonstiges}
 \title{~~~~}
\endmenu
\end{maxipage}

   Nahezu alle Me"-nueintr„ge lassen sich alternativ auch per Tastatur
   aufrufen. Die entsprechenden Tastenkombinationen (oder shortcuts)
   stehen am Ende des jeweiligen Me"-nueintrages. Ein kleines Schmankerl
   am Rande: wem die Zuordnung nicht gef„llt, kann sie auf eigene Faust
   und Verantwortung im RSC-File „ndern. Sie wird dann beim n„chsten
   Start automatisch ausgewertet. So bedeutet z.B. \ctl{U}, daá die
   Taste \key{U} zusammen mit der \key{Ctrl}-Taste zu drcken ist,
   \alt{U} wrde bedeuten, daá die Taste \key{U} zusammen mit der
   \key{Alt}-Taste zu drcken ist.

    \subsubsection{TEXDRAW-Me"-nu}

\begin{maxipage}
\menu
 \title{TEXDRAW}
    \entry{~~ber~TeXDraw~~~~\ctl{š}}
 \title{Zeichnung}
 \title{Auswahl}
 \title{Optionen}
 \title{Sonstiges}
 \title{~~~~}
\endmenu
\end{maxipage}

    Hier sind die (eventuell geladenen) Accessories zug„nglich. Weiterhin
    existiert der Me"-nupunkt \datei{ber TeX-Draw}, der auáer der
    Copyright-Meldung noch eine Statistik anzeigt, bei der die Bild"-gr”áe,
    die Zahl aller Objekte (auch die in Subbildern (s.u.) vorhandenen),
    die Anzahl der (Basis-)\,Objekte, die Anzahl der selektierten Objekte,
    die maximale Schachteltiefe von Subbildern sowie der momentane
    Anzeigema"sstab dem geneigten Benutzer mitgeteilt werden.

%%    Zudem findet sich hier eine Hilfestellung, die mehrere Hilfsseiten mit
%%    einer kurzen Beschreibung der Icons und ihrer Funktion angezeigt.
%%    Leider hinkt sie etwas der Evolution des Programmes hinterher.

    \subsubsection{Zeichnung-Me"-nu}
    \label{sec:picturemenu}
    \begin{maxipage}
    \menu
     \title{TEXDRAW}
     \title{Zeichnung}
       \entry{~~Laden~~~~~~~~~~~~~~~\alt{L}}
       \entry{~~Hinzuladen~~~~~~~~~~\ctl{L}}
       \entry{-------------------------}
       \entry{~~Sichern~~~~~~~~~~~~~\alt{S}}
       \entry{~~Sichern~als~~~~~~~~~\ctl{S}}
       \entry{-------------------------}
       \entry{~~Fremdformat~Import.~\alt{I}}
       \entry{-------------------------}
       \entry{~~šbersetzen~~~~~~~~~~\ctl{š}}
       \entry{-------------------------}
       \entry{~~Programmende~~~~~~~~\ctl{Q}}
     \title{Auswahl}
     \title{Optionen}
     \title{Sonstiges}
     \title{~~~~}
    \endmenu
    \end{maxipage}

      Im \datei{Zeichnung}-Me"-nu sind alle Operationen, die sich mit dem
      Laden, Speichern und šbersetzen der Bilder befassen, zusammengefasst.
      Zus„tzlich findet sich hier noch der Me"-nupunkt zum Verlassen des
      Programmes.

      Das \datei{Zeichnung}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \datei{Laden}         -- Eine im programminternen Format
             abgespeicherte Zeichnung wird geladen. Bereits vorhandene
             Objekte werden hierbei gel”scht.
       \item \datei{Hinzuladen}    -- Entspricht \datei{Laden}, nur daá
             hier bereits vorhandene Objekte nicht gel”scht werden.
       \item \datei{Sichern}       -- Die vorhandene Zeichnung wird in
             einem programminternen Format abgespeichert. Der Name,
             un"-ter dem die Da"-tei gesichert werden soll, ist hierbei der
             gleiche wie beim Laden der Zeichnung.
       \item \datei{Sichern als}   -- Die im Speicher vorhandene
             Zeichnung wird in einem programminternen Format
             abgespeichert. Der Name, un"-ter dem die Da"-tei gesichert
             werden soll, ist hierbei frei w„hlbar.
       \item \datei{Fremdformat Importieren}   -- Dieser Me"-nupunkt bewirkt,
             daá versucht wird, aus Zeichnungen, die in einem fremden Format
             abgespeichert wurden, die dort vorhandenen
             Bild-Informationen zu interpretieren und zu bernehmen.

             Zur Zeit werden die folgenden Formate un"-ter"-sttzt:
             \begin{itemize}
               \item \LaTeX-\datei{picture}-Environment -- \index{L\aTeX}
                     diese Funktion ist alles andere als perfekt,
                     nichtsdestoweniger
                     aber auch besonders ntzlich, wenn es darum geht,
                     Objekte aus bereits (sei es von Hand oder von
                     „hnlichen Programmen) erstellten Zeichnungen
                     zu šbernehmen.

                     Merke: Eine eventuell vorhandene
                     \command{unitlength}-Anweisung wird ignoriert.
                     Sie ist immer auf 1\,mm festgelegt.
              \item HPGL -- eine sogenannte HPGL\footnote{Hewlett
                    Packard Graphics Language}-Be"-fehlsdatei fr
                    Hewlett-Packard kompatible Plotter wird interpretiert.
                    \index{HPGL}

                    Dies klappt auch in den meisten F„llen ganz gut, so
                    daá hier eine weite Brcke aufgeschlagen wird zu
                    CAD-Programmen aller Art (bei einem Blick ber den
                    Gartenzaun des Atari-ST kommen hier weiter auch
                    Programme wie \datei{ASYST} oder \datei{MATHCAD} aus
                    der {\sc MsDos}-Welt in Betracht, die ebenfalls
                    HPGL-Ausgaben vorsehen). Da die meisten Programme
                    oft nur einen Bruchteil des Be"-fehlsumfanges eines
                    HP7475A-Plotters verwenden, sind die Chancen recht
                    groá, daá nur sehr wenig Bildinformation verloren
                    geht.

                    Es kann vorkommen, daá \td{} Zeichnungen mit der
                    Bemerkung ablehnt, daá es sich hierbei um keine
                    HPGL-Datei handeln wrde. Dieses Problem liegt oft
                    an irgendwelchen \datei{ESC}-Sequenzen am Anfang der
                    Datei. In einem solchen Fall ignorieren Sie einfach
                    die Warnmeldung; in den meisten F„llen wird dieses
                    Vorgehen zum gewnschten Erfolg fhren.
               \item FIG\footnote{%
                     FIG = Facility for interactive generation of graphics}%
                    -Format \index{FIG}-- hierbei handelt es sich um das
                    Format des in der Unix-Welt weitverbreiteten
                    Fig-Grafikeditors. \td{} un"-ter"-sttzt den gr”áten
                    Teil des Be"-fehlssatzes des Release 2.0.
             \end{itemize}
       \item \datei{šbersetzen} -- Hinter diesem Menupunkt verbirgt sich
             die M”glichkeit, die aktuelle Zeichnung in eine Be"-fehlsdatei
             fr verschiedene Programme bzw. Makropakete zu bersetzen.

             Zur Zeit werden die folgenden Formate un"-ter"-sttzt:
             \begin{itemize}
               \item \LaTeX-\datei{picture}-Environment --\index{L\aTeX}
                      Die im Speicher vorhandene Zeichnung wird in das
                      entsprechende \LaTeX-File bersetzt. Dieses kann
                      dann in eigene Dokumente via \command{input\{<name>\}}
                      oder durch direktes Einfgen in den Quelltext
                      bernommen werden. Ist im vorausgegangenen Dialog
                      das Feld \datei{Komplettdatei} selektiert worden,
                      so wird zus„tzlich ein entsprechendes Rahmenfile
                      erzeugt, das direkt von \TeX{} bersetzt werden kann.

                      Ist unter der Option \datei{Specials fr LaTeX}
                      \index{\command{special}}
                      (Menueintrag Optionen, vgl.
                      \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}})
                      ein Special-Paket angew„hlt, so werden die
                      weitergehenden M”glichkeiten dieser Pakete genutzt
                      (i.A. werden alle Linien ersetzt und spezielle
                      Kurven (Bezier, Kreis- und Ellipsenb”gen,
                      \index{Kreise}\index{Ellipsen}%
                      \index{B\'ezier-Kurven}\index{Splines}
                      Splines etc.) simuliert, sofern sie nicht direkt
                      untersttzt werden). Werden cs-Specials genutzt,
                      so wird hierzu eine Zusatzdatei kreiert, um das
                      DVI-File m”glichst kurz zu halten.
               \item \PiCTeX-Ausgabe -- \index{P\iC\TeX}
                     Die im Speicher vorhandene
                     Zeichnung wird in das entsprechende \PiCTeX-File
                     bersetzt. Dieses kann dann in eigene Dokumente via
                      \command{input\{<name>\}} oder durch direktes Einfgen
                     in den Quelltext bernommen werden. Analog wie bei der
                     \LaTeX-šbersetzung kann auch hier ein Rahmenfile
                     miterzeugt werden.
               \item \mf-Ausgabe -- \index{Metafont}
                     Diese Funktion erlaubt es,
                     Zeichnungen in das \mf-Format zu bersetzen. Damit
                     k”nnen dann auch gr”áere und kompliziertere
                     Zeichnungen (die z.B. durch den HPGL-Import entstanden
                     sind, s.o.) in maximaler Qualit„t ausgegeben werden.
                     Ist im Bild Text vorhanden, so wird dieser bei der
                     šbersetzung ignoriert. Wahlweise kann allerdings eine
                     \TeX-Da"-tei erzeugt werden, die lediglich die
                     Text-Information enth„lt, so daá eine
                     šberlagerung mit dem "`Bildbuchstaben"' m”glich
                     wird. Zur Einbindung einer solchen Zeichnung siehe
                     auch Abschnitt
                     \ref{mf-cookbook}\seealso{\ref{mf-cookbook}}.
               \item Fig-Format -- hierbei handelt es sich um das Format
                    des in der Unix-Welt weitverbreiteten
                    Fig-Grafikeditors. \td{} un"-ter"-sttzt den gr”áten
                    Teil des Be"-fehlssatzes des Release 2.0.
              \end{itemize}
       \item \datei{Programmende}  -- Nach einer Sicherheitsabfrage
             wird das Programm beendet. Noch vorhandene Daten werden nicht
             gesichert.
      \end{itemize}

    \subsubsection{Auswahl-Me"-nu}
    \label{sec:menu}
    \begin{maxipage}
    \menu
     \title{TEXDRAW}
     \title{Zeichnung}
     \title{Auswahl}
       \entry{~~alles~ausw„hlen~~~~~~~\alt{W}}
       \entry{~~Auswahl~aufheben~~~~~~\ctl{W}}
       \entry{~~Auswahl~invertieren~~~\ctl{I}}
       \entry{---------------------------}
       \entry{~~Gr”sse~„ndern~~~~~~~~~\alt{Ž}}
       \entry{---------------------------}
       \entry{~~in~Vordergrund~~~~~~~~\alt{V}}
       \entry{~~in~Hintergrund~~~~~~~~\ctl{V}}
       \entry{~~Auswahl~anordnen~~~~~~\alt{D}}
       \entry{---------------------------}
       \entry{~~Polyline~<->~Spline~~~\alt{P}}
       \entry{~~Polylinien~aufl”sen~~~\ctl{P}}
       \entry{~~Polyl. zusammenfassen~\ctl{Z}}
       \entry{---------------------------}
       \entry{~~Auswahl~speichern~~~~~\alt{A}}
       \entry{~~Auswahl~hinzuladen~~~~\ctl{A}}
     \title{Optionen}
     \title{Sonstiges}
     \title{~~~~}
    \endmenu
    \end{maxipage}

      Im \datei{Auswahl}-Me"-nu sind alle Operationen, die sich mit
      selektierten Objekten befassen, zusammengefasst. Sie sind bis auf
      wenige Ausnahmen nur dann anw„hlbar, wenn auch wirklich selektierte
      Objekte vorhanden sind.

      Das \datei{Auswahl}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \datei{alles ausw„hlen}     -- Damit werden alle Objekte
             selektiert.
       \item \datei{Auswahl aufheben}    -- Damit werden alle Objekte
             deselektiert.
       \item \datei{Gr”áe „ndern}        -- Zwar kann die Gr”áe von
             Objekten auch interaktiv ver"-„n"-dert werden
             (s. Abschnitt \ref{sec:sizech}\seealso{\ref{sec:sizech}}),
             doch zur maágenauen Ver"-gr”áe"-rung/Ver"-klei"-ne"-rung
             k”nnen die Ausmaáe der ge„nderten Objekte auch als
             Prozentsatz der ursprnglichen Gr”áe angegeben werden.
       \item \datei{in Vordergrund}      -- Die ausgew„hlten Objekte
             werden in den Vordergrund geholt.
       \item \datei{in Hin"-ter"-grund}  -- Die ausgew„hlten Objekte
             werden in den Hin"-ter"-grund verfrachtet.
       \item \datei{Auswahl anordnen}  -- Die Gesamtheit der
             ausgew„hlten Objekte (nicht jedes Einzelobjekt fr sich)
             wird relativ zum Gesamtbild oder zu einem Referenzobjekt
             (vgl. \ref{refobject}\seealso{\ref{refobject}}) angeordnet.
             Die Anordnung kann an den vier Ecken, den Seitenmitten
             oder dem Zentrum erfolgen.
       \item \datei{Polyline <-> Spline}   -- Bei den ausgew„hlten Objekten
             werden Polylinien und Polygone zu Splines und umgekehrt.
       \item \datei{Polylinien aufl"osen}  -- Bei den ausgew„hlten Objekten
             werden Polylinien in Einzellinien zerlegt (ganz brauchbar um
             aus den 3D-K"orpern Hidden-Lines zu entfernen).
       \item \datei{Polylinien aufl"osen}  -- Bei den ausgew„hlten Objekten
             werden Polylinien zu gr"o"seren Linien zusammengefasst (bringt
             i.A. eine Beschleunigung des Bildaufbaus und eine Verringerung
             des Speicherplatzbedarfs).
       \item \datei{Auswahl speichern}   -- Die ausgew„hlten Objekte
             werden in ei"-nem pro"-gramm"-in"-ter"-nen Format abgespeichert.
       \item \datei{Auswahl hinzuladen}  -- Entspricht dem Me"-nupunkt
             \datei{Hinzuladen} im \datei{Zeichnung}-Me"-nu, nur
             daá hier die geladenen Objekte selektiert werden. Eine
             bereits bestehende Selektion wird dabei aufgehoben.
      \end{itemize}

    \subsubsection{Optionen-Me"-nu}
    \label{sec:fontoptions}
    \begin{maxipage}
    \menu
     \title{TEXDRAW}
     \title{Zeichnung}
     \title{Auswahl}
     \title{Optionen}
       \entry{~~Kreisgr”sse~beschr„nkt~\alt{K}}
       \entry{~~B\'eziers~als~Linien~~~~~\ctl{B}}
       \entry{~~Gitterweite~festlegen~~\ctl{G}}
       \entry{----------------------------}
       \entry{~~HPGL-Text~simulieren~~~\alt{F}}
       \entry{~~Vektorfont~ausw„hlen~~~\ctl{F}}
       \entry{----------------------------}
       \entry{~~nur~Zeichenfl.~zeigen~~\alt{N}}
       \entry{----------------------------}
       \entry{~~Specials~fr~Latex~~~~~\ctl{C}}
       \entry{~~Metafont-Optionen~~~~~~\ctl{M}}
       \entry{----------------------------}
       \entry{~~Systemeinstellungen~~~~\alt{Y}}
     \title{Sonstiges}
     \title{~~~~}
    \endmenu
    \end{maxipage}

      Das \datei{Optionen}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \datei{Kreisgr”áe beschr„nkt} -- Ist diese Option aktiv,
             (erkennbar am abgehakten Me"-nu-Eintrag), so wird beim
             Zeichnen von Voll- und Teil-Kreisen, \index{Kreise}
             die von \LaTeX{} \index{L\aTeX}
             vorgegebene Obergrenze bercksichtigt. Es ist aber
             beispielsweise \mf{} \index{Metafont}
             bzw. \PiCTeX{} \index{P\iC\TeX}
             m”glich, weitaus gr”áere Kreise zu zeichnen, so daá auf
             Wunsch diese Einschr„nkung bzgl. der Kreisradien aufgehoben
             wird.
       \item \datei{B\'eziers als Linien} -- \index{B\'ezier-Kurven}
             Bei der "Uberstzung von B\'ezier-Kurven unter Benutzung
             des \LaTeX-Styles \datei{bezier.sty} werden diese durch
             Punktfolgen dargstellt, ansonsten jedoch immer als
             durchgezogene Kurve. Zwischen diese zwei Darstellungs-Formen
             l"asst sich "uber diesen Menupunkt auch am Bildschirm
             umschalten. Dies gilt wohlgemerkt nur f"ur die Darstellung
             am Bildschirm und beeinflu"st nicht die "Ubersetzung.
       \item \datei{Gitterweite festlegen} -- In diesem Menu-Eintrag
             wird der Abstand des Rasters fr das Hintergrundgitter
             \seealso{\ref{snap}} bzw. die Snap-Option
             in Vielfachen der \command{unitlength} festgelegt.
             Zudem kann angegeben werden, in welchen Richtungen (X, Y)
             die Snap-Option, sofern aktiviert, wirkt.
       \item \datei{HPGL-Text simulieren} -- Diese Option
             erlaubt es, Text in einer HPGL-Da"-tei durch einen eigenen
             Vektorfont zu simulieren, damit dieser a) auch bei der
             \mf-Ausgabe \index{Metafont}
             erscheint und b) in den beim Plotter m”glichen
             beliebigen Richtungen erscheint.
       \item \datei{Vektorfont ausw„hlen} -- In diesem Me"-nu-Eintrag wird
             der Name des aktiven Vektorfonts (im brigen
             Borland-BGI-kompatibel) angegeben. Dies ist fr die eventuelle
             Text-Ersetzung beim HPGL-Import von Bedeutung. Wird im sich
             anschlieáenden Dialog eine Nummer angew„hlt, die noch nicht
             besetzt ist, so kann ein BGI-Font nachgeladen werden.

             Bei Programmstart wird im aktuellen Verzeichnis nach einer
             Pa"-ra"-me"-ter-Da"-tei namens \datei{tex"-draw.fnt} gesucht. Diese
             enth„lt pro Zeile einen Da"-tei"-na"-men eines BGI-kompatiblen
             Vektorfonts, der dann automatisch geladen wird. Diese Da"-tei
             muá mit einem Editor von Hand erzeugt bzw. ver„ndert werden.
             (Merke: Ist kein Pfad im Namen vorhanden, so wird zun„chst
             im Vektorfont-Verzeichnis (ist in der Da"-tei
             \datei{tex"-draw.inf} festgelegt, s.u.) und dann im
             aktuellen Verzeichnis gesucht.
       \item \datei{nur Zeichenf"|l„che zeigen} -- Ist diese Option aktiv
             (erkennbar am abgehakten Me"-nu-Eintrag), so wird nur der
             eigentliche Bereich des Pictures angezeigt; der „uáere
             Bereich wird grau hinterlegt.
       \item \datei{Specials fr LaTeX} -- \index{L\aTeX}\index{\command{special}}
             Diese Option bietet die M”glichkeit,
             bei der šbersetzung ins \LaTeX-Format, die F„higkeiten
             diverser Treiber-Fa"-mi"-lien zur Grafik-Erzeugung zu nutzen.
             Diese F„higkeiten werden ber sogenannte
             \command{special}-Be"-fehlss„tze ausgenutzt:
             \begin{enumerate}
               \item tpic-Specials: In der Unix-Welt weit verbreitet,
                     demn„chst auch von den Lindner-Treibern \index{Lindner, Stefan}
                     untersttzt. Enth„lt Linien, Kreisb”gen,
                     Ellipsen, Splines, gefllte Fl„"-chen.
               \item CS-Specials (Level 1): Von den Strunk-Treibern
                     un"-ter"-sttz"-te Gra"-fik-M”g"-lich"-kei"-ten,
                     nur simple Linien-Primitiven.
               \item CS-Specials (Level 2): Von den neuen Strunk-Treibern
                     un"-ter"-sttz"-te Gra"-fik-M”g"-lich"-kei"-ten. Enth„lt
                     Linien, Kreisb”gen, Ellipsen, B\'e"-zier-Kurven.
               \item em-Specials: In der MsDos-Welt weit verbreitet,
                     nur simple Linien-Primitiven.
             \end{enumerate}

             {\bf\underline{Vorsicht:}} Durch diese Option haben die
             DVI-Dateien bei Benutzung anderer Treiber-Familie
             eventuell nicht die gleichen Ausgaben zur Folge
             (Grafik-Elemente fehlen). Die prinzipielle Portierbarkeit
             der DVI-Da"-tei"-en ist damit aufgehoben.
       \item \datei{METAFONT-Optionen} -- \index{Metafont}
             Hier k”nnen die Linienst„rke
             sowie der ASCII-Code\footnote{Ja ich weiá, daá dies doppelt
             gemoppelt ist: American Standard Code of Information
             Interchange-Code ist zwar nicht sch”n, aber g„ngig\dots}
             des Bild-Buchstabens bei einer \mf-šbersetzung angegeben
             werden.
       \item \datei{Systemeinstellungen} -- Im sich anschlieáenden Dialog
             kann die interne Auf"|l”"-sung (d.h. die Anzahl der Pixel pro
             \command{unitlength}) sowie die Position der Alert-Boxen und
             Dialoge festgesetzt werden (fr TT- und Groábildschirm-User
             interessant).

             Wird die Speicher-Option aktiviert, so werden die aktuellen
             Zugriffspfade fr alle relevanten Da"-teitypen (TEX, MF, IMG,
             PAC, CHR) sowie die momentane Fenstergr”áe, die
             \command{unitlength}- und die interne
             Auf"|l”"-sungs-Einstellung abgespeichert und beim n„chsten
             Programmstart automatisch gesetzt. Hierzu wird eine
             Pa"-ra"-me"-terdatei namens \datei{tex"-draw.inf} angelegt, die,
             damit sie bercksichtigt werden kann, sich im gleichen
             Verzeichnis wie das Haupt-Programm befinden muá.

             Insbesondere k”nnen hier auch die Verzeichnisse, in denen die
             erzeugten \LaTeX-, \index{L\aTeX}
             \PiCTeX- \index{P\iC\TeX}
             und \mf-Da"-teien \index{Metafont}
             abgelegt werden, bestimmt und ge„ndert werden (mit einem
             Editor); Žnderungen erfolgen auf eigene Verantwortung
             (das Format dieser Datei wird in
             Anhang \seealso{\ref{appendix-inf}}\ref{appendix-inf}
             beschrieben).
      \end{itemize}

    \subsubsection{Sonstiges-Me"-nu}
     \label{sec:sonstiges}
    \begin{maxipage}
    \menu
     \title{TEXDRAW}
     \title{Zeichnung}
     \title{Auswahl}
     \title{Optionen}
     \title{Sonstiges}
       \entry{~~unitlength~„ndern~~~~~\alt{U}}
       \entry{~~Bildgr”sse~festlegen~~\alt{G}}
       \entry{~~šberblick~(Overview)~~\alt{O}}
       \entry{~~Overview-Faktor~~~~~~~\ctl{O}}
       \entry{---------------------------}
       \entry{~~Undo-M”glichkeit~~~~~~\ctl{U}}
       \entry{---------------------------}
       \entry{~~Grafik~konvertieren~~~\ctl{K}}
     \title{~~~~}
    \endmenu
    \end{maxipage}

      Das \datei{Sonstiges}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \command{unitlength „ndern}  -- Damit wird die
             \command{unitlength} eingestellt. Im Moment sind nur
             feste Gr”áen einstellbar. Eine Ver„nderung der
             Standardgr”áe von 1\,mm ist normalerweise unbedenklich;
             die einzige Ausnahme sind
             hierbei Kreise und Kreisviertel,\index{Kreise}
             da un"-ter \LaTeX{} \index{L\aTeX}
             nur wenige diskrete Kreisgr”áen verfgbar sind.

             Man beachte ferner, daá bei \LaTeX{} Linien eine Mindestl„nge
             besitzen mssen, um dargestellt werden zu k”nnen. Zu kurze
             Linien werden sonst beim sp„teren Ausdruck un"-terdrckt.

             Aus diesem Grund wird wahlweise eine automatische Umrechnung
             in die neue Einheit angeboten. Dabei wird aufgrund der
             internen Darstellung der Koordinaten als
             \datei{INTEGER}-Zahl gerundet!!
       \item \datei{Bild"-gr”áe festlegen}  -- Hiermit kann die
             Bild"-gr”áe auch direkt festgelegt werden. Eine alternative,
             interaktive Methode wurde in Abschnitt
             \ref{sec:size}\seealso{\ref{sec:size}} beschrieben.
       \item \datei{šberblick (Overview)}  -- Bei groáen Zeichnungen
             ist ein Arbeiten nicht mehr sehr angenehm. Deswegen kann
             mit diesem Me"-nupunkt ein Modus eingeschaltet werden, bei dem
             die gesamte Zeichnung angezeigt wird (gleichgltig wie
             groá). Innerhalb dieses Modus kann vollkommen normal
             weitergearbeitet werden. Nochmaliges Anw„hlen schaltet
             diesen Modus wieder aus.
       \item \datei{Overview-Faktor}  -- Mit diesem Punkt kann der
             relative Maástab im šberblicks-Modus festgelegt werden.
       \item \datei{Undo-M”glichkeit}  -- Bei sehr umfangreichen Bildern
             kann es vorkommen, daá das Arbeiten durch das andauernde
             Anlegen einer Kopie des Arbeitspeichers durch den
             Undo-Algorithmus verlangsamt wird. Wen dies st”rt, kann
             mit diesem Punkt das Undo-Feature ausschalten.
       \item \datei{Grafik konvertieren}  --
             Mittels dieses Me"-nupunktes k”nnen fertige Grafiken in ein
             fr \TeX{} verst„ndliches Format gewandelt werden:
             \begin{itemize}
               \item Rastergrafiken (GEM-IMG- bzw. STAD-Format) k”nnen
                     entweder in Quellcode in \mf- bzw. \TeX-Format oder
                     aber direkt in \TeX-Zeichens„tze gewandelt werden.

                     Bei der Umwandlung wird versucht, immer m”glichst
                     groáe Rechtecke zu finden, die dann durch
                     ein Konglomerat von \command{rule}-Be"-fehlen
                     dargestellt werden.

                     Man sollte sich insbesondere vor Grafiken
                     mit groáf"|l„chigen Graumustern hten: die
                     \mf- bzw. \TeX-Da"-teien werden schnell riesig groá!

                     Zur Einbindung von derart erzeugten Fonts siehe Abschnitt
                     \ref{mf-cookbook}\seealso{\ref{mf-cookbook}}.
               \item Vektorgrafiken (GEM-Metafile, Calamus-Vektorgrafik,
                     Postscript-Subset) k”nnen in \mf-Quellcode gewandelt
                     werden. Dies ist zur Zeit noch Zukunftsmusik, wird
                     es wohl aber nicht bleiben (in Version 10.0 klappt's
                     dann sicher\dots)
             \end{itemize}
      \end{itemize}

  \subsection{Die Koordinatenanzeige}
    W„hrend der Bewegung des Mauszeigers ber dem Zeichenfenster werden
    st„ndig die aktuellen Koordinaten an der Zeigerposition in der
    \datei{X}- und \datei{Y}-Anzeige mitprotokolliert.

    Zudem existiert eine \datei{dx}- und \datei{dy}-Anzeige, die immer
    dann aktiv wird, wenn bei einer Zeichen"-operation ein zweiter
    (oder folgender) Punkt ausgew„hlt werden soll. Dann wird hier der
    X- und Y-Abstand zum ersten (bzw. unmittelbar vorhergehenden) Punkt
    angezeigt. Dies ist vor allem zum maágenauen Zeichnen sehr ntzlich.

    \index{Verschieben von Objekten}
    \index{Ver"andern von Objekten}
    Wird auf die Anzeige mit der linken Maustaste geklickt und es sind zur
    Zeit Objekte selektiert, so kann man in einem Dialog die linke untere
    Position und die Gr"o"se der Vereinigung aller Objekte festlegen.

    Ein Druck auf das Feld mit der rechten Maustaste bring wie "ublich
    einen Hilfsbildschirm zum Vorschein (s.u.).

  \subsection{Hilfe? Hilfe!}\index{Hilfestellungen}

    Sie k”nnen (sofern Sie nicht gerade eine Zeichenoperation
    vornehmen) jederzeit durch Drcken der Taste \key{Help} einige
    Hilfs-Seiten aufrufen. Eine spezifischere Hilfe zu den Icons
    erhalten Sie, wenn Sie ber dem Sie interessierenden Icon die
    \key{Help}-Taste zusammen mit einer \key{Shift}-Taste drcken oder
    das interesssierende Icon mit der rechten Maustaste anklicken.

    Sofern unter der Zeile "Querverweise" Icons erscheinen,
    k”nnen Sie durch Druck auf das gewnschte Icon die
    dazugeh”rige Hilfe-Seiten aufrufen.

  \subsection{Die Iconleiste}

    Die Icon-Leiste sitzt auf der linken Seite des Bildschirms direkt
    un"-terhalb der Koordinatenanzeige und besteht aus insgesamt 40~Icons,
    die die Zeichen"-operationen symbolisieren.

    Die Vorgehensweise zum Erstellen eines Objekts sieht normalerweise
    wie folgt aus: erst entsprechendes Icon anklicken und selektieren
    (sofern nicht bereits selektiert) und dann gewnschte Position auf dem
    \glq{}Papier\grq{} ansteuern und ersten Punkt durch Mausklick bestimmen.

    Bei einer Vielzahl von angew„hlten Zeichenoperationen lassen sich
    w„hrend des Aufenthalts im Zeichenbereich (und nur dort!) durch
    Druck der rechten Maustaste die fr diese Operation relevanten Optionen
    „ndern. So wird fr Linien und Boxen die Liniendicke umgeschaltet,
    fr Texteingaben die Textposition, fr \EPiC-Linien \index{E\PiC}
    das Sttzpunktsymbol und bei den drei Auswahloperationen Selektieren,
    Verschieben/Žndern und Kopieren wird zyklisch auf die n„chste Operation
    weitergeschaltet.

    \subsubsection{Optionen}
    \label{sec:options}

    Klickt man die folgenden Icons an, so bewirken diese eine Ver„nderung
    gewisser Zeichenfunktionen; der momentan aktive Status wird im
    Aussehen des Icons angezeigt. (Normalerweise wird die n„chstfolgende
    Option angew„hlt, bei gedrckter \key{Shift}-Taste wird die vorhergehende
    Option angew„hlt.)

    \begin{itemize}
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{02}}%
            Textmodus-Icon bestimmt, ob der Text mit oder ohne umgebendes
            Rechteck gezeichnet werden soll, und wie ein solches aussehen
            soll. Je nach angew„hltem Modus wird die umgebende Box dann
            weggelassen  (\command{makebox}) oder entsprechend gezeichnet
            (\command{framebox} und \command{dashbox}). Die jeweilige
            Textposition (s.u.) bezieht sich auf eben dieses Rechteck.

            \centerline{%
            \input txtkind
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{03}}%
            Texttyp-Icon bestimmt, ob ein Text vollkommen regul„r
            als \TeX-Text gezeichnet und erzeugt werden soll, oder ob
            der eingegebene Text durch einen Vektorfont
            (Borland-BGI-kompatibel) simuliert werden soll
            (vgl. Abschnitt \ref{sec:fontoptions}%
             \seealso{\ref{sec:fontoptions}}).

            \centerline{%
            \input vectext
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{25}}%
            Textposition-Icon bestimmt die Postionierung von Texten in
            Boxen; dabei sind insgesamt 9 Positionierungen m”glich.
            Bei angew„hltem Text-Icon wird diese Option durch
            Druck der rechten Maustaste umgeschaltet.

            \centerline{%
            \input texpos
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{26}}%
            Liniendicken-Icon bestimmt die Dicke der Linien bei Boxen,
            dem \EPiC-Gitter \index{E\PiC}
            sowie allen Linien und Pfeilen (entspricht den
            \LaTeX-Be"-feh"-len \index{L\aTeX}
            \command{thicklines} und \command{thinlines}).
            Dicke gerasterte bzw. gepunktete Linien werden leider wie dicke
            durchgezogene Linien gezeichnet (das liegt an GEM, die korrekten
            Aufrufe erfolgen; vielleicht klappt das ja in der einen oder
            anderen TOS-Version). Bei den meisten angew„hlten
            Linien-orientierten Zeichenoperationen wird diese Option durch
            Druck der rechten Maustaste umgeschaltet.

            Zur Zeit sind drei verschiedene Liniendicken m"oglich, bei denen
            die dritte und dickste Einstellung von \mf{}
            und \PiCTeX{} \index{P\iC\TeX}
            voll unterst"utzt wird, von \LaTeX{} \index{L\aTeX}
            nur in Zusammenarbeit
            mit dem E\EPiC-Style \index{E\PiC}
            bzw. unter Ausn"utzung der
            CS-Specials (Level 2).\index{\command{special}}

            \centerline{%
            \input thicknes
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{27}}%
            Fillstatus-Icon bestimmt, ob Ellipsen, Kreise \index{Kreise}
            und normale (keine gepunkteten oder gestrichelten) Rechtecke ausgefllt
            gezeichnet werden oder nicht. Insgesamt sind 7 verschiedene
            Fllm”glichkeiten vorhanden, wobei bis auf die voll
            ausgefllte Version alle Fllungen durch \command{line}'s
            realisiert sind. (Es kann vorkommen, daá beim endgltigen
            Ausdruck zu kurze Linien verschluckt werden, da auch hier
            \LaTeX{} \index{L\aTeX}
            eine Mindestl„nge erwartet, sorry.)

            \centerline{%
              \input fillstat
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}??}%
            3D-K”rper-Icon legt fest, ob der Typus des gezeichneten
            K”rpers ein Kegel (alle Punkte der Grund"-f"|l„"-che
            werden mit ein und demselben Punkt, der Kegelspitze, verbunden)
            oder eine Art Zylinder (Grund"-f"|l„"-che und Deck"-f"|l„"-che
            des K”rpers sind kongruent, analoge Punkte werden miteinander
            verbunden) sein soll.

           \centerline{%
             -- Hier muá noch eine Abbildung hin --
           }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}??}%
            Linientyp-Icon legt fest, welchen Typ die (\EPiC-) \index{E\PiC}
            Geraden haben sollen: durchgezogen, gestrichelt oder gepunktet.

           \centerline{%
             -- Hier muá noch eine Abbildung hin --
           }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{28}}%
            Symbol-Icon bestimmt, ob bei den \EPiC-Linien \index{E\PiC}
            an den einzelnen Punkten des Linienzuges Symbole gezeichnet
            werden oder nicht (insgesamt 5 verschiedene Symbole m”glich).

            \centerline{%
              \input symbols
            }
    \end{itemize}

    \subsubsection{Texte}
    Texte \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{01}}%
    werden immer auf dieselbe Art erzeugt: Zu"-n„chst wird die umgebende
    Box festgelegt (s. Boxen weiter unten) und dann der Text via Tastatur
    eingegeben.

    Es wird zwischen zwei un"-terschiedlichen Texttypen, n„mlich normalem
    und vektoriellem Text, sowie vier un"-terschiedlichen Textmodi, n„mlich
    Text ohne umgebende Box, sowie mit  normaler, gestrichelter bzw.
    unsichtbarer umgebender Box un"-terschieden (s. Abschnitt
    \ref{sec:options}\seealso{\ref{sec:options}}).

    Fr normalen Text besteht die M”glichkeit, einen Text bestehend aus
    mehreren Zeilen eingegeben. Zeilenumbrche durch \command{$\backslash$}
    werden erkannt und simuliert. Sie k”nnen entweder direkt durch
    Eingabe von \command{$\backslash$} oder bequemer durch die
    Tastenkombination \datei{<CTRL><RETURN>} erfolgen. Je nach
    angew„hltem Modus wird die umgebende Box dann weggelassen
    (\command{makebox}) oder entsprechend gezeichnet (\command{framebox}
    und \command{dashbox}). Die Ausrichtung der einzelnen Zeilen
    zueinander kann ver"-„n"-dert werden. Dies geschieht mittels der
    Funk"-tions"-tas"-ten \datei{F1} (zentriert), \datei{F2} (linksbndig)
    und \datei{F3} (rechtsbndig).

    Bei vektoriellem Text, ist ein mehrzeiliger Text nicht m”glich.
    Stattdessen kann der Zeichensatz, die Gr”áe, der Winkel mit der
    Horizontalen sowie die interne Textneigung interaktiv ver"-„n"-dert
    werden. Dies geschieht wie folgt:
    \begin{itemize}
      \item {\bf Zeichensatz:} mit den Funktionstasten \datei{F1-F10}
      w„hlt man den entsprechenden Vektorfont aus (vgl. auch Abschnitt
      \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).
      \item {\bf Textgr”áe:} Mit den Cursor-Tasten \datei{$\uparrow\,\downarrow$}
      wird die Textgr”áe in 10\%-Schritten ver"-„n"-dert. Bei gleichzeitig
      gedrckter \key{Shift}-Taste geschieht dies in 50\%-Schritten.
      \item {\bf Textwinkel:} Mit den Cursor-Tasten
      \datei{$\leftarrow\,\rightarrow$} wird der Winkel des Textes mit
      der Horizontalen in $5^\circ$-Schritten ver"-„n"-dert. Bei
      gleichzeitig gedrckter \key{Ctrl}-Taste geschieht dies in
      $45^\circ$-Schritten.
      \item {\bf Textneigung:} Mit den Cursor-Tasten
      \datei{$\leftarrow\,\rightarrow$} sowie gleichzeitig bet„tigter
      \key{Shift}-Taste wird der interne Neigungs-Winkel des Textes ver"-„n"-dert.
      \item {\bf Voreinstellungen:} Mit der \key{Help}-Taste lassen sich die
      momentanen Einstellungen (Gr”áe, Winkel, Neigung) abspeichern und
      jederzeit mit der \key{Undo}-Taste abrufen.
    \end{itemize}

    Zus„tzlich zu den genannten M”g"-lich"-keiten einen Text in die
    Zeichnung einzufgen, gibt es eine weitere, sehr universelle Art
    der Texteingabe. Drckt man w„hrend der Selektion einer Zeichenfunktion
    die \datei{CTRL}-Taste, so wird nach Abschluá der Zeichenoperation ein
    Text im Umgebungsrechteck der soeben erschaffenen Figur erzeugt. Fr
    die Orientierung des Textes innerhalb des Umgebungsrechtecks und der
    Ausrichtung der einzelnen Zeilen zueinander gelten die oben gemachten
    Anmerkungen. Dieser Modus wird durch ein \datei{T} ganz links in der
    Infozeile gekennzeichnet.

    Dies ist bei nahezu allen Zeichenoperationen mit Ausnahme der folgenden
    beiden Gruppen m”glich:
    \begin{itemize}
      \item Normale Linien und Vektoren (da leuchtete mir der Sinn nicht ein);
            wohl aber bei \EPiC-Linien \index{E\PiC}
            und bei Polygonen (s.u.).
      \item Standard-Textfunktionen (was soll eine doppelte Texteingabe?)
    \end{itemize}

    \subsubsection{Boxen}
    Boxen, \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{11}\icon{12}}%
    egal welcher Art, werden wie folgt erzeugt: Zu"-n„chst wird ein
    Eckpunkt angeklickt und dann die Box zur gewnschten Gr”áe aufgezogen.
    Die momentan gltigen Maáe der Box werden dann in der Koordinatenanzeige
    un"-ter \datei{dx} und \datei{dy} angezeigt.

    \subsubsection{Linien und Pfeile}
    Nach \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{04}\icon{08}}%
    Anklicken des Startpunktes wird die Gerade aufgezogen.
    Da \LaTeX{} \index{L\aTeX}
    nur bestimmte Steigungen bei Geraden und Pfeilen zul„sst, treten beim
    Zeichnen Sprnge auf.

    \subsubsection{Kreise und Kreisb”gen}\index{Kreise}
    Kreise \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{06}}%
    (ob gefllt oder nicht) werden wie folgt erzeugt: Man bestimmt
    zu"-n„chst den Mittelpunkt des Kreises durch Mausklick und zieht dann
    den Kreis zur gewnschten Gr”áe auf. Dabei ist die maximal m”gliche
    Gr”áe beschr„nkt (\LaTeX{} \index{L\aTeX}
    kennt nur Kreise bis zu einer bestimmten
    Radius-Ober"-gren"-ze), abh„ngig von der aktuellen
    \command{unitlength}-Einstellung

    \subsubsection{Ovale}\index{Kreise}
    Viertelkreise \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{05}\icon{07}}%
    und Halbkreise werden genau wie Kreise erzeugt (Mittelpunkt und
    dann aufziehen), w„hrend Rechtecke mit abgerundeten Ecken wie
    Boxen erzeugt werden (s.o.). Einzige Besonderheit: zum Aufziehen
    eines Halbkreises muá die \key{Shift}-Taste gedrckt werden, ansonsten
    wird ein Viertelkreis erzeugt.

    \subsubsection{B\'ezier-Kurven}\index{B\'ezier-Kurven}
    Es \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{09}\icon{10}}%
    existieren zwei un"-terschiedliche Kommandos: eines zum Erzeugen
    einer normalen B\'ezier-Kurve und eines zum Erzeugen eines
    geschlossenen Kurvenzugs (aus vier einzelnen B\'ezier-Kurven), der sich
    einer umgebenden Raute innen anschmiegt.

    Die einfachen B\'ezier-Kurven werden wie folgt erzeugt:
    Man bestimmt zu"-n„chst die Endpunkte der Kurve (Gerade aufziehen) und
    dann die Form durch Aufziehen des Kontrollpunktes. Hierbei werden zur
    Kontrolle auáer der Kurve auch die Verbindungsgeraden
    Eckpunkt-Kontrollpunkt gezeichnet.

    Die B\'ezier-\glq{}Ellipsen\grq{} werden ganz analog
    erzeugt: Man zieht zu"-n„chst eine und danach die zweite Diagonale
    der umgebenden Raute auf; die sich ergebende Kurve wird dabei immer
    angezeigt.

    Beiden Kommandos gemeinsam ist die darauf folgende Bestimmung der
    Anzahl der Punkte, aus der sich eine einzelne B\'ezier-Kurve
    zusammensetzen soll. Ausgehend von 50 Einzel-Punkten wird die Anzahl
    durch Bewegen der Maus in X-Richtung ver"-„n"-dert. Dabei wird die
    momentane Punktanzahl in der Koordinaten-Anzeige im \datei{dx}-Feld
    angezeigt. -- Die Schrittweite betr„gt im Normalfall 1 Punkt, bei
    gedrckter rechter Maustaste 10 und bei gleichzeitig gedrckter rechter
    und linker Maustaste 100 Punkte. Der Vorgang wird durch Drcken der
    linken Maustaste beendet.

    W„hrend des ganzen Vorgangs wird die sich aus der momentanen
    Punkt\-an\-zahl ergebende B\'ezier-Kurve angezeigt, so daá eine
    gute Kontrolle des sich tat"-s„ch"-lich ergebenden Aussehens der
    Kurve gegeben ist. Der im Programm verwendete Algorithmus ist eine
    šbertragung der entsprechenden \TeX-Be"-fehle, so daá hier echtes
    Waissiwaidschi\footnote{WYSIWYG = What you see is what you get}
    vorherrscht.

    \subsubsection{K”rper}\index{R"aumliche K"orper}
    Es \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{13}}%
    k”nnen zur Arbeitserleichterung ”fters ben”tigte geometrische Figuren
    wie Drei-/Vierecke, Drei-/Vierecks-Segmente und Drei-/Vierecks-Kegel
    gezeichnet werden. Die ebenen Versionen drften wohl selbsterkl„rend
    sein.

    Bei den Segmenten wird eine Figur erzeugt, deren Grund- und Deckf"|l„che
    identisch sind und deren Eckpunkte jeweils durch Geraden verbunden
    sind.

    Bei den Kegeln bzw. Pyramiden wiederum werden die Eckpunkte der
    Grundfigur mit einem einzigen Punkt (dem Kegelursprung bzw. der
    Pyramidenspitze) verbunden.

    Zun„chst wird in allen F„llen die ebene Figur erzeugt (eine
    Grundlinie und dann Aufziehen der Figur) und danach eventuell der
    gewnschte K”rper aufgezogen.

    \subsubsection{\EPiC-Linien}\index{E\PiC}
    Es \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{15}\icon{19}\icon{23}}%
    kann ein Linienzug gebildet werden,
    wobei die Steigung der einzelnen Segmente im Gegensatz zu den
    normalen \LaTeX-Geraden \index{L\aTeX}
    keinen Beschr„nkungen un"-terliegt. Je nach
    Aussehen des Symbol-Icons (s.o.) werden an der Einzelpunkten der
    Kurve gewisse Symbole (Raute, Kreuz etc.) gezeichnet (s. Optionen).
    Durch Druck der rechten Maustaste wird diese Option ver„ndert.

    \subsubsection{\EPiC-Gitter}\index{E\PiC}
    Zu"-n„chst \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{16}}%
    wird die Gr”áe und Lage des Gitters durch Aufziehen der
    entsprechenden Box bestimmt. Danach wird die Auf"|l”"-sung der X- und
    Y-Gitterlinien durch Bewegen der Maus festgelegt. Das Aussehen des
    Gitters wird dabei st„ndig auf dem laufenden gehalten. Dieser Vorgang
    wird durch Bet„tigen der linken Maustaste abgeschlossen. Auf eine
    Beschriftung des Gitters wurde verzichtet (die Integer-Werte, die
    \EPiC{} vorschl„gt, sind meist ungeeignet), dies muá, falls gewnscht,
    durch sp„teres hinzufgen im \TeX-Quellcode erfolgen (via
    \command{multiputlist} o.„.).

    \subsubsection{Auswahl von Objekten}\index{Objektselektion}
    \label{sec:sizech}
    \label{refobject}
    Jedes \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{29}}%
    Objekt kann durch Einfachklick selektiert werden. \index{Selektion von Objekten}
    Hierzu wird
    ber"-prft,  ob der Klick innerhalb des das Objekt umgebenden
    {\bf Rechtecks} liegt. Ist dies der Fall, so wird das {\bf erste} Objekt
    selektiert, daá diese Bedingung erfllt. Diese Reihenfolge kann durch
    die Me"-nupunkte \datei{in Vor"-der"-grund} bzw. \datei{in Hin"-ter"-grund}
    ver"-„n"-dert werden (wie man es von diversen
    Vek"-tor-Zei"-chen"-pro"-grammen her gewohnt ist). Erfolgt der
    Einfachklick auf einen Bereich, wo kein Objekt liegt, so werden
    alle Objekte deselektiert. Selektierte Objekte erhalten ein
    Umgebungsrechteck mit sogenannten Žnderfeldern an den vier Ecken bzw.
    Seitenmitten (s. Abbildung weiter unten).

    Bei gedrckt gelassener linken Maustaste kann aber auch ein Rahmen
    aufgezogen werden, wobei dann alle Objekte selektiert werden, deren
    Umgebungsrechteck g„nzlich innerhalb des Rahmens liegt. Alle anderen
    Objekte werden deselektiert.

    Wird bei der Selektion eines Objektes die CTRL-Taste gedrckt, so
    wird das ausgew„hlte Objekt zu einem sogenannten Referenzobjekt
    \index{Referenzobjekt}
    gemacht. Dieses Referenzobjekt wird bei der Anordnung von Objekten
    von Bedeutung (vgl. \ref{sec:menu}\seealso{\ref{sec:menu}}). Ein
    Referenzobjekt wird durch Rauten an den Ecken bzw. Seitenmitten
    gekennzeichnet. Ansonsten gelten sinngem„á die gleichen Angaben
    und M”glichkeiten wie bei der normalen Selektion.

    Dieses Verhalten wird bei gedrckter \key{Shift}-Taste modifiziert.
    Der Selektionsstatus des/der angew„hlten Objekts/Objekte wird
    umgeschaltet. Der Selektionsstatus aller anderen Objekte bleibt
    unver"-„n"-dert.

    W„hlt \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{36}\icon{40}}%
    \index{Sperren von Objekten}
    man das Schlsselsymbol an, so wird damit bei allen selektierten
    Objekten ein Flag gesetzt, daá diese gegenber allen Ver„nderungen
    an selektierten Objekten immunisiert (Anordnen, Kopieren,
    Ver„ndern, Verschieben, Drehen, Spiegeln, Zusammenfassen, Auf"|l”sen,
    L”schen). Dies kann mittels des schattierten Schlsselsymbols
    aufgehoben werden. Geschtzte Objekte weisen helle Žnderfelder am
    Umgebungsrahmen auf:

    \centerline{%
      \input selected
    }

    Sind \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{30} \icon{31}}%
    Objekte selektiert, so lassen sich diese, nach Anwahl der
    entsprechenden Icons, ver„ndern, verschieben bzw. kopieren:
    \index{Kopieren von Objekten}
    \index{Verschieben von Objekten}
    \index{Ver"andern von Objekten}
    Klickt man eines der Žnderfelder an, so kann die Gr”áe des
    Objekts neu bestimmt werden (wie in Vek"-tor"-gra"-phik"-program"-men
    blich, s. auch Abschnitt \ref{sec:menu}\seealso{\ref{sec:menu}}).
    -- Klickt man innerhalb des Bereichs des/der selektierten
    Objekts/Objekte, so erscheint ein Rechteck, das alle selektierten
    Objekte umschlieát. Dieses verschiebt man dann bei gedrckter
    linken Maustaste an die gewnschte Position. (Dies ist bei der
    kombinierten Žnder-/Verschieb-Operation bei sehr kleinen Objekten
    problematisch, da man praktisch immer ein Žnderfeld
    erwischt; deswegen wird eine Žnderung bei gedrckter \key{Shift}-Taste
    un"-terdrckt, so daá auch sehr kleine Objekte problemlos verschoben
    werden k”nnen.)

    Merke: Durch Druck der rechten Maustaste wird zwischen den drei
    Auswahloperationen Selektieren, Verschieben/Žndern und Kopieren
    zyklisch umgeschaltet.

    Die \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{33} \icon{37}}%
    selektierten Objekte lassen sich auf Wunsch auch horizontal bzw.
    vertikal spiegeln. Hierzu sind die entsprechenden Icons anzuklicken.
    Auf dem Kopf stehende Texte sind leider unm”glich; so wird nur die
    Orientierung innerhalb der umgebenden Box ver"-„n"-dert.

    Weiterhin \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{34} \icon{38}}%
    lassen sich die selektierten Objekte um $90^\circ$ nach
    links bzw. rechts drehen. Hierfr sind die entsprechenden
    Icons anzuklicken. Auch hier sind gedrehte Texte leider
    prinzipiell unm”glich.

    Selektierte \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{35} \icon{39}}%
    Objekte k”nnen zu einem Subbild zusammengefaát werden. Diese
    Subbilder werden bei der šbersetzung als geschachteltes
    \datei{picture}-En"-vi"-ron"-ment abgespeichert. Mittels
    dieser Icons werden die Subbilder erzeugt bzw. in ihre
    Komponenten zerlegt.

    W„hlt \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{32}}%
    man das Papierkorb-Icon an, so werden alle selektierten
    Objekte gel”scht.

    \subsubsection{Schnappen von Mausbewegungen}
    \label{snap}
    Zur \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{20}}%
    besseren šbersicht beim Entwurf von Objekten l„át sich im
    Zeichenbereich ein Raster im 5\,\command{unitlength}-Abstand
    einblenden und zwar wahlweise ein Punkt- oder ein Linienraster.

    Zur \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{20}}%
    Erleichterung von massgenauen Zeichnungen l„át sich zudem
    eine Snap-Option aktivieren, bei der Mausbewegungen wie durch
    einen Magneten zum n„chstgelegenen Gitterpunkt gezogen werden.
    Dieses Schnappen kann fr beide Hauptachsen (X, Y) unabh„ngig
    voneinander eingestellt werden (vergleiche hierzu
    Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).

    Das Schnappen kann durch Drcken \key{Ctrl}-Taste
    unterdrckt werden.

    \subsubsection{Sonstiges}
    Die \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{24}}%
    gesamte Zeichnung l„át sich mit dem erweiterten Papierkorb-Icon
    l”"-schen. Nach einer Sicherheitsabfrage wird das gesamte Bild (auch
    geschtzte Objekte, s.o.) gel”scht.

\section{Einbindung von eigenen Bild-Zeichens„tzen}
\label{mf-cookbook}

Ich hatte es wohl bisher offensichtlich un"-terlassen, genau zu erkl„ren,
wie die \mf-Dateien in \TeX-Dokumente eingebunden werden. Zun„chst
einmal mssen die \datei{MF}-Dateien von \mf{} bersetzt werden. Damit
werden dann ganz normale \TeX-Zeichens„tze erzeugt (wie die CMR-Familie),
die aber nur ein einziges Zeichen, n„mlich den Buchstaben \datei{A}
(Ascii 65), enthalten (dies ist „nderbar, vergleiche hierzu
Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).
Dieser Buchstabe enth„lt dann die Bildinformation.

Damit dieses Zeichen von \TeX{} benutzt werden kann, muá zun„chst
irgendwo zu Anfang des Dokumentes (bei \LaTeX{} \index{L\aTeX}
sinnigerweise vor
\command{begin\{document\}}) dieser Zeichensatz geladen werden.
Dies geschieht z.B. mittels\par
\verb+\font\picture = test+\par
wobei {\tt test} in dem Fall der Name des zu ladenden Fonts angibt.
Das Bild kann dann berall im Dokument mit der Anweisung:\par
\verb+{\picture A}+\par
ausgegeben werden.

\section{Geplante Erweiterungen}

  Wer seinerseits noch Anregungen und Vorschl„ge fr eine Erweiterung hat,
  schreibe mir doch einfach mal. Vielleicht l„át sich ja der eine oder
  andere Wunsch noch implementieren.

  Es ist geplant, den mhsamen Umweg ber \mf{} bei der Konvertierung
  von Ra"-ster"-gra"-fi"-ken zu umgehen, und diese direkt in GF- bzw.
  PK-Zeichensatzdateien zu wandeln.

\section{\td{} auf anderen Rechnern?}
  Es ist geplant, \td{} auch auf {\sc MsDos}-Rechnern unter Windows 3.0
  zu implementieren. Die Umsetzung wurde von mir bislang noch nicht
  vorgenommen, da ich immer noch auf meinen Turbo-Pascal-Compiler
  fr Windows warte. Sobald ich ihn erhalten habe, werde ich die
  Umsetzung in Angriff nehmen.

  Momentan bin ich allerdings durch meine Doktorarbeit (Physik) sehr
  eingespannt, so daá ich keinen Termin versprechen kann und werde.

\section{Tips}
  Es gibt mittlerweile einige DVI-Treiber, die eigene Linien-Be"-fehle
  verstehen, so z.B. die Treiber der MSDOS-Implementierung em\TeX{} oder
  diverse Treiber in der UNIX-Welt, die den T\PiC-Standard un"-ter"-sttzen.
  Fr diese Treiber gibt es ein modifiziertes \EPiC-File\index{E\PiC}
  namens
%  \datei{emepic.sty} bzw.
  \datei{eepic.sty}, welches die
  Linienerzeugung ber eben diese \command{special}-Be"-fehle abwickelt.
  \index{\command{special}}

  Derart erzeugte DVI-Da"-teien sind zumeist krzer, und liefern ein
  sch”"-neres Ergebnis. Dafr sind sie dann aber auch nicht mehr
  ger„te"-un"-ab"-h„n"-gig, wohl aber immer noch der Quelltext, da die
  eigentlichen \EPiC-Kommandos dieselben sind.

  Um die Vorteile dieser Treiber zu nutzen, ist also lediglich beim
  \command{do"-cu"-ment"-sty"-le}-Be"-fehl die Option \datei{epic} durch
  \datei{emepic} bzw. \datei{eepic} zu ersetzen.

\section{Programm-Fehler}
  Solche sind bestimmt noch irgendwo versteckt. Dementsprechend bernehme
  ich keine Verantwortung fr irgendwie geartete Sch„den, die durch das
  Programm hervorgerufen worden. Genaueres entnehme man dem Lizenz-Vertrag
  der Free Software Foundation (=GNU\footnote{GNU=Gnu is Not Unix}).

  Anregungen und Fehlermeldungen werden hingegen gerne entgegengenommen.
  Meine Adresse befindet sich auf Seite \pageref{addr}.

\section{Ehre, wem Ehre gebhrt\dots}
  Den folgenden Personen gebhrt mein Dank:

  Donald E. Knuth fr \TeX{} und \mf{}, Gregor Fritz fr sein Urprogramm
  (alleine h„tte ich mich sonst wohl nicht aufgerafft), Martin Wunderli
  fr sein TT-Testing, Lutz Birkhahn fr seine \mf-Makros und
  den Fileselector-Fehler, Peter Hellinger fr seine Magic-Lib,
  Ulrich Kaiser fr seine crystal-Bibliothek und seine diversen
  Tips, Jens Decker fr den \mf-Fehler, Karsten Sievert fr seine
  Fehler-Liste, Stephan Gerle fr den Icon-Leisten-Fehler,
  Christoph Strunk fr die Beta-Version der Level-2-Treiber,
  Ulrich Sellner f"ur seine Bug-Reports.

  Wer meint, in der obigen Aufstellung zu fehlen, wende sich vertrauensvoll
  an mich. Gegen eine geringe Gebhr kann auch sein Name hier erscheinen.

\section{Der Quellcode}
  \td{} wurde mit TDI-Modula-2 \index{Modula}\index{TDI-Modula}
  und den Magic-Tools \index{MagicLib}
  von Peter Hellinger
  entwickelt, zwischenzeitlich auf den Megamax-Modula-2-Compiler \index{Megamax-Modula}
  (was fr  ein Wort!) umgesetzt. Der Code kann mit entsprechendem Aufwand sicherlich
  aber auch nach C o.„. konvertiert werden (haha, viel Spaá!\smiley).

  Der Quellcode kann nur von registrierten Benutzern gegen Einsendung
  einer Diskette und eines adressierten und (ausreichend) frankierten
  Rckumschlag sowie eines (eher symbolisch zu verstehenden) Obulus von
  30,-- DM bei mir angefordert werden. Ich h„tte dann nur gerne Nachricht
  ber vorgenommene Žnderungen am Programm; vielleicht sind diese ja so
  gut, daá man sie der Allgemeinheit zuteil werden lassen sollte. Die
  Magic-Tools sind bei der Verteilung aber nicht dabei, da es sich
  hierbei um ein kommerzielles Produkt handelt.
\newpage
\appendix
\section{Format der Datei \datei{texdraw.inf}}
\label{appendix-inf}
 Die Datei \datei{TEXDRAW.INF} enth„lt im wesentlichen Standard-Pfade,
 in denen Dateien gesucht bzw. abgelegt werden. Diese Pfade sollten Sie
 gem„á Ihrer eigenen System-Konfiguration anpassen.

 Es folgt jetzt die Datei, wie sie standardm„áig mitgeliefert wird:

\begin{maxipage}
\begin{verbatim}
TD186 (C) 1991 by Jens Pirnay
EXAMPLES\                                           PicturePath
OUTPUT\                                             LaTeXPath
OUTPUT\                                             PiCTeXPath
OUTPUT\                                             MetaPath
INPUT\                                              IMGPath
INPUT\                                              STADPath
INPUT\                                              TeXPath
OUTPUT\                                             HPGLPath
BGIFONTS\                                           FontPath
OUTPUT\                                             GFPKPath
INPUT\                                              GEMPath
INPUT\                                              PSPath
INPUT\                                              FIGPath
HELP\                                               HelpPath
OUTPUT\                                             CSGPath
TRUE                                                DialCentered
FALSE                                               WholeArea
TRUE                                                HPGLFont
TRUE                                                LimitedDisk
TRUE                                                UseUndo
TRUE                                                BeziLine
3                                                   InternalRes
0                                                   Unitlength
360                                                 XSize
300                                                 YSize
20                                                  MetaThin
40                                                  MetaThick
60                                                  MetaVThick
65                                                  MetaAscii
5                                                   SnapX
5                                                   SnapY
3                                                   SpecialSet
\end{verbatim}
\end{maxipage}

Die Bedeutung der einzelnen Zeilen, wird durch das Kennwort am Ende der
Zeile verdeutlicht.

\begin{itemize}
\item[Wichtig:] Jede Zeile muá in der ersten Spalte beginnen, fhrende
                Leerzeichen fhren zu Miáinterpretationen!
                Die Reihenfolge der Zeilen darf nicht ver„ndert werden!!

               {\bf !! Žnderungen erfolgen auf eigene Gefahr !! <<}
\end{itemize}

 \begin{tabular}{|l|l|l|l|}
   \hline
   Kennwort     &  Bedeutung                            & Ext.  & Mode   \\
   \hline
   PicturePath  &  Standardpfad fr Zeichnungen         & [LTD] & In-Out \\
   LaTeXPath    &  Standardpfad fr LaTeX-Quelltexte    & [TEX] & Out \\
   PiCTeXPath   &  Standardpfad fr PiCTeX-Quelltexte   & [TEX] & Out \\
   MetaPath     &  Standardpfad fr METAFONT-Quelltexte & [MF~] & Out \\
   ImgPath      &  Standardpfad fr GEM-IMG-Bilder      & [IMG] & In  \\
   StadPath     &  Standardpfad fr S.T.A.D.-Bilder     & [PAC] & In  \\
   TeXPath      &  Standardpfad fr LaTeX-Import        & [TEX] & In  \\
   HPGLPath     &  Standardpfad fr HPGL-Import         & [PLO] & In  \\
   FontPath     &  Standardpfad fr BGI-Vektorfonts     & [CHR] & In  \\
   GFPKPath     &  Standardpfad fr TeX-Zeichens„tze    & [CHR] & Out \\
   GEMPath      &  Standardpfad fr GEM-Metafiles       & [GEM] & In \\
   PSPath       &  Standardpfad fr Postscript-Files    & [PS~] & In-Out \\
   FIGPath      &  Standardpfad fr Fig-Grafiken        & [FIG] & In-Out \\
   HelpPath     &  Standardpfad fr Hilfe-Texte         &       & In \\
   \hline
 \end{tabular}

   Die nun folgenden Werte sollten m”glichst nicht von Hand ver„ndert
   werden und sind deswegen auch nicht weiter dokumentiert; sie werden
           bei der Option \datei{Systemeinstellungen} [Sichern aktiv]
           aus den gerade gltigen Werten ausgelesen und gesichert.

\printindex
\end{document}

