ST-Designer Version 1.5 von Ralf Saur VORWORT ST-Designer Version 1.5 ist im Gegensatz zu den vorangegangenen Versionen NICHT mehr Public Domain sondern Shareware. Worin liegt der Unterschied ??? Jeder darf und soll den ST-Designer auch weiterhin umsonst kopieren und testen, wobei darauf zu achten ist, daž immer alle Dateien mitkopiert werden. Sollte das Programm Gefallen finden und verwendet werden, so muž der User sich bei mir registrieren lassen und eine geringe Shareware-Gebhr in H”he von 20DM bezahlen. Welche Vorteile hat dies fr ihn ? - Er erh„lt umgehend die neueste Version und einige zus„tzliche Bilder im Stad-Format - Er erh„lt zus„tzlich den Quellcode des ST-Designers in GFA-BASIC 3.07D, der allerdings weder ver„ndert, noch unver„ndert weitergegeben werden darf - Er wird benachrichtigt, falls eine neue Version erscheint - Er kann sich gern bei Problemen mit dem ST-Designer oder desen Quellcode an mich wenden Wer dieses Angebot annehmen m”chte, der stecke einen Zwanziger in einen Briefumschlag und schicke ihn an Ralf Saur Nibelungenstr. 50 7920 Heidenheim Ich versuche jeden Auftrag so schnell wie m”glich zu bearbeiten. Nachdem die rechtliche Seite besprochen ist, folgt nun eine kurze šbersicht ber die Features des ST-Designer : - Freihand ( mit 15 verschieden Stiften ) - Pinsel ( mit 200 verschiedenen Fllmustern ) - Radierqummi - Schwamm ( "verschmierte" Teile wieder restaurieren ) - Mehrstufige Lupe - Appausen - 3 verschiedene Sprhdosen mit 3 unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Sprhdichten - 2 verschiedene Verlaufsfunktionen - Bl”cke ausschneiden als Rechteck oder mit Schere - Fllen mit beliebig grožen Ausschnitten - stufenloses Drehen, stufenloses Zoomen, verzerren, spiegeln usw. - Text (mit Zeichens„tzen von Stad/Degas oder auch speziellen Zeichens„tzen) - Clipboard - Linien, Senkrechten und Parallelen - Regelm„žige N-Ecke - Kreis durch 3 Punkte - Drehbare Rechtecke - Kreise, Ellipsen, Kreissektore, Ellipsensektore - Torus, Torussektor - Rauten, Parallelogramme, Dreiecke - Bezierkurven - Abdeckfunktion - Bei 1MB Ram 5 Bildschirme - Koordinatenanzeige auch in cm - Echtzeitlupe - Schneller Wechsel zwischen den Bildschirmen auch w„hrend dem Zeichnen ( Ideal zum Testen von Animationen ) - Grafikauschnitt kann zum Einbinden in RSC-Files und zur sp„teren Verwendung in GEM-Dialogboxen usw. gespeichert werden. - Fllmusterpalette mit ber 160 Graustufen, speziell zum Nachbearbeiten von gescannten Bildern - Spezielle Zoomroutine, damit Graustufen m”glichst nicht verloren gehen - Speichern und Laden von Bildern auch im Stadformat - Automatisches Konvertieren von Farbbildern usw. Nach diesem šberblick stellt sich natrlich die Frage, fr wen ist ST-Designer berhaupt gedacht. Er ist sicherlich nicht unbedingt fr den Publischer geeignet, der riesige Grafiken zu bearbeiten hat, denn die Gr”že der Bilder ist auf die Bildschirmgr”že begrenzt. Vielmehr ist er fr jeden gedacht, der eben Grafiken in Bildschirmgr”že ben”tigt, egal ob er nun Grafiken fr sein neuestes Spiel, Animationen, Icons fr ein Anwenderpro- gramm oder Grafiken zur Einbindung z.B. in Signum 2 gestaltet. Genau auf diesen Anwenderkreis ist der ST-Designer zugeschnitten, denn ich bin der Meinung, daž diese Anwender bei den meisten modernen Zeichenprogrammen zugunsten der Publischer etwas zu kurz kommen. Nun noch ein paar Worte zu dieser Anleitung. Wer hier eine Superanleitung erwartet, die keine Fragen offen l„žt, der wird sicherlich etwas entt„uscht sein. Eine ausfhrlichere Anleitung ist aber eigentlich auch nicht n”tig. Aužerdem wollte ich Ihrem Drucker auch nicht mehr zumuten, denn schon der Ausdruck dieser Datei ergibt bei 950 Zeilen etwa 15 Seiten Druck. Nebenbei m”chte ich erw„hnen, daž das Erstellen einer Anleitung auch nicht zu den angenehmsten Dingen der Software-Erstellung geh”rt. An dieser Stelle m”chte ich mich auch bei Freddy Botch bedanken, der unter anderem auch einige der Icons der neuen Version gestaltet hat. Wer noch weitere Fragen, Probleme, konstruktive Kritik, Ideen oder Fehler beim ST-Designer oder Fonteditor entdeckt hat, der wende sich bitte unter oben angegebener Adresse an mich. 1.0 Die Diskette Folgende Dateien sollten sich auf der Diskette befinden: STDESIGN.PRG ( das eigentliche Zeichenprogramm ) FONTEDIT.PRG ( erm”glicht das erstellen von Vektorfonts fr den ST-Designer ) READ_ME.DOC ( diese Anleitung ) FONT.STD SYSTEM.40 ( einige Vektorfonts ) TIMES.40 SEG.40 MUSTER SYSTEM.MUS ( Fllmusterpalette ) GRAUSTUF.MUS ( Fllmusterpalette, die ber 160 Graustufen enth„lt ) STIFTE SYSTEM.STI ( mehrere Stifte ) SPECIAL.STI BILDER KENWORTH.ART ( gescannte Bilder im Screenformat, die mit MERCEDES.ART ST-Designer teilweise nachbearbeitet wurden ) PETERBIL.ART Sollte eine oder mehrere Dateien fehlen, so sollten sie sich bei Ihrem PD-H„ndler beschweren oder - was natrlich am besten ist - die geringe Shareware-Gebhr bezahlen, worauf Sie dann umgehend zus„tzlich zum Quellcode die neueste Version mit allen Dateien erhalten. 1.1 Die Speicherverwaltung des ST-Designers Der ST-Designer ben”tigt mindestens 1 MB Ram sowie einen monochromen Moni- tor. Wer wie ich mit einem 1 MB-Rechner "herumwurschteln" muž, sollte nach M”glichkeit auf gr”žere Accessories verzichten und an eine "fette" Ramdisk erst gar nicht denken. Bei 1 MB Ram kann die Anzahl der Bildschirmseiten zwischen 2 und 5 variieren, bei den gr”žeren STs ist eine Installierung von bis zu 30 Bildschirmseiten m”glich. Eigentlich w„ren auch schon bei 1 MB Ram mehr als 5 Bildschirmseiten durchaus kein Problem, doch ich habe zugunsten des Clip-Boards, das bei reger Nutzung auch einiges an Speicher "fressen" kann, auf eine gr”žere Anzahl verzichtet. 1.2 Laden und Starten Der Start erfolgt vom Desktop aus durch einen Doppelklick auf die Datei mit dem Namen STDESIGN.PRG. Nach einer kurzen Ladezeit erscheint eine kleine Dialogbox, in der Sie die Installierung der Bildschirmseiten vor- nehmen. Haben Sie die Anzahl eingestellt, so best„tigen Sie dies durch einen Klick auf den "Fertig"-Button. Nun erscheint in der unteren H„lfte des Bildschirmes eine Iconleiste mit 48 Symbolen, hinter denen sich die wichtigsten Funktionen des Programmms verbergen. 2. Die Bedienung 2.1 Die Maussteuerung Wer schon mit anderen Zeichenprogrammen gearbeitet hat, drfte mit St- Designer keine Probleme haben. Das gewnschte Icon wird wie gew”hnlich mit einem Linksklick bzw. einem Rechtsklick selektiert, und schon tritt die Funktion in Aktion. M”chte man z.B. eine Linie zeichnen, so klickt man auf das dazugeh”rige Symbol (in diesem Fall das erste Icon/Symbol der zweiten Reihe ). Die Iconleiste verschwindet und es steht der gesamte Bildschirm zum Zeichnen zur Verfgung. Ein Klick auf die linke Maustaste und der An- fangspunkt der Linie ist gesetzt, der Cursor verschwindet, es erscheint eine Linie, die der Mausbewegung folgt. Ein weiterer Linksklick, und der Endpunkt ist gesetzt. Durch einen Rechtsklick h„tten Sie aber auch den An- fangspunkt der Linie widerrufen k”nnen. Nun k”nnen Sie wieder eine neue Linie zeichnen oder aber durch einen Rechtsklick zur Iconleiste zurck- kehren. Mit der linken Maustaste kann man also Punkte, Linien usw. setzen, w„hrend man mit der rechten Maustaste diese wider- rufen, bzw. in die Iconleiste zurckkehren kann. 2.2.1 Rechts oder links ??? Den meisten Funktionen ist es piepschnurzegal, ob Sie mit der linken oder mit der rechten Maustaste aufgerufen werden, doch wie berall, gibt es auch hier Ausnahmen. Diese Funktionen sind durch eine schwarze Ecke am rechten oberen Rand des Icons gekennzeichnet. 2.3 Die Tastatur ESC-Taste : Mit Hilfe der ESC-Taste kann man w„hrend dem Zeich- nen den Mauscursor in ein Fadenkreuz umwandeln. INSERT-Taste : Bewirkt das Einschalten einer Koordinatenanzeige. Ist nur in Verbindung mit dem Fadenkreuz m”glich. CIR HOME-Taste : Aktiviert eine Echtzeitlupe, die die n„here Umgebung der Maus vergr”žert zeigt und beim genauen Zeichnen behilflich sein soll. Ist ebenfalls nur in Ver- bindung mit dem Fadenkreuz m”glich. Die CURSOR-Tasten: Nun k”nnte es einmal vorkommen, daž man gerade in der Ecke zeichnen m”chte, in der sich die Koordina- tenanzeige bzw. die Echtzeitlupe befindet. Mit die- sen Tasten k”nnen die "St”renfriede" in die jeweilige Ecke verlagert werden. Die LEERTASTE : Durch Bet„tigung dieser Taste kann man eine kleine Dialogbox aufrufen, in der man die gewnschten Koor- dinaten eingibt, die man anspringen m”chte. Die FUNKTIONSTASTEN : Mit den Funktionstasten kann man die Mausposition speichern, bzw. mit SHIFT und der jeweiligen Funk- tionstaste wieder anspringen. Die TAB-Taste : Durch diese Taste kann man den Grafikmodus zwischen berdeckend oder invers umschalten. Hierbei ist zu beachten, daž es sich dabei um den Grafikmodus beim Ausfhren einer Funktion handelt und NICHT um den, mit dem wirklich gezeichnet wird. Ausprobieren !!! Die BACKSPACE-Taste : Ruft die Abdeckfunktion auf. Ist nur m”glich, wenn man sich in der untersten Ebene einer Funktion oder in der Iconleiste befindet. Die HELP-Taste : Wechselt den Abdeckmodus. Die UNDO-Taste : W„hrend Sie sich in der Iconleiste befinden, k”nnen Sie mit dieser Taste den gesamten letzten Arbeits- vorgang wieder rckg„ngig machen. Die CONTROL-Taste : Diese Taste findet bei sehr vielen Funktionen Gebrauch. Die SHIFT-Tasten : Siehe Control-Taste 3. Die Zeichenfunktionen des ST-Designers 3.1 Freihand Diese Funktion bedarft eigentlich keiner Erkl„rung. Erw„hnen m”chte ich nur, daž man durch die Control-Taste in das Stift-Auswahl-Men gelangt. 3.2 Pinsel Bei dieser Funktion wird zun„chst die Gr”že des Pinsels festgelegt. Danach darf mit dem aktuellen Fllmuster gepinselt werden. Mit Hilfe der Control- Taste gelangt man in das Fllmuster-Auswahl-Men. 3.3 Der Schwamm Diese Funktion ist eine der sch”nsten des ST-Designers. Sie erm”glicht das Restaurieren von Bildern. Zun„chst muž man das Bild festlegen, von welchem man restaurieren m”chte. Ist das geschehen, legt man die Gr”že des Schwammes fest und schliežlich darf restauriert werden. 3.4 Das Radierqummi Wie beim Pinsel wird zuerst die Gr”že festgelegt. 3.5 Die Lupe Auch hier wird ersteinmal die Lupengr”že festgelegt. Nachdem man dann das Rechteck zu der Stelle, die man unter die Lupe nehmen m”chte, bewegt und die linke Maustaste bet„tigt hat, erscheint ein stark vergr”žerter Auschnitt, sowie auf der rechten Seite eine Funktionsleiste, deren Funktionen sich von selbst erkl„ren. 3.6 Abpausen Diese Funktion ist der Schwammfunktion sehr „hnlich. Nachdem das Bild, von welchem man " Abpausen " m”chte, festgelegt ist, legt man die Gr”že des Abpaus-Stiftes fest. Nun wird das Bild eingeblendet, von welchem Sie abpausen wollen. Durch einen Linksklick wird der Teil, der sich unter dem Rechteck befindet, invers dargestellt. Dies dient allerdings nur zur ihrer Information und braucht Sie nicht weiter beeindrucken. Das eigentliche Geschehen macht sich erst nach beenden der Funktion, bzw. durch einen Druck auf die Control-Taste bemerkbar. Dann k”nnen Sie n„mlich feststellen, daž die invers dargestellten Teile auf das aktuelle Bild bertragen worden sind. 3.7 Absprhen Wie beim Abpausen wird wieder das Bild festgelegt, von dem Teile bernommen werden sollen. Auf dem ausgew„hltem Bild legt man nun ein Rechteck fest, de- sen Inhalt auf das aktuelle bersprht werden soll. Nach dem Festlegen der ersten Ecke des Rechtecks gelangt man durch die Control-Taste in das Sprh- dosen-Auswahl-Men, wo die Sprhdichte eingestellt werden kann. Das Ver- „ndern der Sprhdichte hat bei dieser Funktion keine Wirkung. 3.8 Sprhen rechteckig Wie schon so oft wird wieder ersteinmal die Gr”že in Form eines aufzuziehen- den Rechtecks eingestellt. Danach wird mit der eingestellten Sprhgeschwin- digkeit und Sprhdichte gesprht. Beide Faktoren k”nnen im Sprhdosen- Auswahl-Men eingestellt werden, in welches man durch einen Druck auf die Control-Taste gelangt. 3.9 Sprhen kreisf”rmig Entspricht der vorangegangenen Funktion, wobei die Gr”že natrlich durch einen aufzuziehenden Kreis festgelegt wird. 3.10 Sprhen mit Stift Hier wird mittels des aktuellen Stiftes gesprht, wobei zu beachten ist, daž dieser nicht zu klein gew„hlt ist. Sollte dies der Fall sein, so gelangen Sie mit Hilfe der Control-Taste in das Stift-Auswahl-Men, wo Sie einen anderen Stift ausw„hlen k”nnen 3.11 Verlauf Hier gibt es nun zwei grundlegend verschiedene Funktionen, die die Er- stellung eines sch”nen Grauverlaufs erm”glichen, ohne daž man wie gewohnt stundenlang mit der Sprhdose herumwurschteln muž. Bei der einen, die durch einen Linksklick auf das Verlauf-Icon aufgerufen wird, legt man zun„chst durch einen Linienzug fest, wo der Verlauf stattfinden soll. Ist dies Geschehen, so verwandelt sich der Maus-Cursor in ein dickes Kreuz, das signalisieren soll, daž der Computer darauf wartet, daž Sie das Zentrum des Verlaufs festlegen. Nun m”chte der Computer noch wissen wie stark am Zentrum und wie stark am Rand, also am Linienzug gesprht werden soll. Den Rest erledigt nun der Computer, d.h. es wird jeweils vom Zentrum aus zu jedem Punkt einer Linie des Linienzug eine Linie in verschiedenen Grauabstufungen geprht. Ich gebe zu, dieser Satz h”rt sich etwas katastropenhaft an, aber wer schon einmal eine Anleitung geschrieben hat, der wird nur best„tigen k”nnen, wie schwierig es manchmal ist, eine komplizierte Funktion zu erk„ren. Gesprht wird brigens wie bei allen anderen Sprhfunktionen auch mit dem aktuellen Fllmuster, wobei es sich bei dieser Funktion empfiehlt, ein sehr dunkles, am besten das schwarze Fllmuster zu w„hlen. M”chten Sie die Funktion aus irgendwelchen Grnden abbrechen, so drcken Sie einfach die ESC-Taste. Die zweite Verlaufsfunktion wird durch einen Rechtsklick aufgerufen. Hier wird der Bereich, in dem der Verlauf stattfinden soll, durch ein Rechteck festgelegt. Nachdem dies geschehen ist, m”chte der Computer wissen wie hoch die Sprhdichte auf der einen Seite und auf der gegenberliegenden Seite ist. Durch die Leertaste kann die Sprhdichte jeweils um eins erh”ht werden. Mit der ESC-Taste beenden Sie jeweils die Eingabe. Ist die Sprhdichte auf beiden Seiten festgelegt, berechnet das Programm den Verlauf und nach wenigen Sekunden ist er in voller Bracht auf dem Monitor zu sehen. 3.12 Fllen Klicken Sie einfach in eine abgeschlossene Fl„che, die mit dem aktuellen Fllmuster gefllt werden soll. 3.13 Block ausschneiden und bearbeiten Dies ist eine der wichtigsten Funktionen eines jedes Zeichenprgramms. Um einen Block ( Bildausschnitt) bearbeiten zu k”nnen, muž er zuersteinmal durch das Aufziehen eines Rechtecks ausgeschnitten werden. Soll der Aus- schnitt nicht ausgeschnitten werden, sondern kopiert werden, mssen Sie beim Bestimmen des Bildauschnitts die rechte Shift-Taste gedrckt halten. Ist der Auschnitt bestimmt, so k”nnen Sie ihn durch die linke Shift-Taste auf das Clip-Board ablegen, das je nach Speichergr”že bis zu 20 Objekte im Speicher halten kann. Durch die Control-Taste gelangen Sie in Das Block-Bearbeitungs- men. Dazu mehr in Kapitel 7. Wird die Funktion mit der rechten Maustaste aufgerufen, so werden die Konturen des ausgeschnittenen Objektes automatisch erkannt und eine Maske erstellt. 3.14 Schere Entspricht genau der vorangegangenen Funktion mit dem Unterschied, daž der Auschnitt durch einen Linienzug festgelegt wird, so daž auch nicht recht- eckige Auschnitte ausgeschnitten werden k”nnen. 3.15 Clip-Board Sind noch keine Objekte ( Auschnitte ) auf das Clip-Board abgelegt worden, so erscheint nach selektieren dieser Funktion eine Fileselectbox, die das Laden einer schon abgespeicherten Biblothek erm”glicht. Nachdem sich nun die Objekte im Speicher befinden, erscheint das Clip-Board-Men. Hier kann nun das gesamte Clip-Board ( Biblothek ) gespeichert, eine anderes eingeladen oder einzelne Objekte eliminiert werden. Durch die grožen Pfeiltasten kann im Clip-Board nach einem bestimmten Objekt gesucht werden, das man bentzen oder vielleicht auch l”schen m”chte. Klickt man aužerhalb des Mens, so ver- schwindet das Clip-Board-Men und das ausgew„hlte Objekt folgt der Mausbe- wegung und kann nach belieben auf den Bildschirm kopiert werden. Durch die Control-Taste gelangt man wieder zurck ins Clip-Board-Men. 3.16 Text ST-Designer bietet zwei v”llig getrennt zu betrachtende Text-Funktionen: 3.16.1 Textfunktion mit Vektorzeichens„tzen. Die Zeichens„tze, die bei dieser Funktion Gebrauch finden, sind zwar nicht mit denen von Calamus zu vergleichen ( es handelt sich dabei auch nur um Strichzeichens„tze und nicht wie bei Calamus um Outlinezeichens„tze ), doch ich denke, daž die Funktion trotzdem recht ntzlich ist, vor allem, wenn man Texte in beliebigen Gr”žen und Winkeln darstellen m”chte. Wird die Funktion zum erstenmal selektiert, so erscheint zun„chst eine Dateiauswahlbox, mit deren Hilfe man den gewnschten Font einladen kann. Dem Speicher zuliebe kann brigenz immer nur ein Font im Speicher gehalten werden. Wurde auch diese Hrde berwunden, so erscheint das Text-Auswahl- Men. Hier legt man zun„chst neben Gr”že, Zeichen- u. Zeilenabstand die Darstellungsart fest: 1. Text im Block: Hier wird ein Rechteck festgelegt, desen Lage beliebig sein Kann. Bei dieser Darstellungsart kann noch weiterhin zw. der Textdarstellung linksbndig, rechtsbndig, Block- satz und zentriert entschieden werden. 2. Text im Kreis: Hier wird ( logischerweise ) ein Kreis festgelegt. 3. Manuell : Hier wird zun„chst ( man staune ) berhaupt nichts festgelegt. Erst nachdem die Texteingabe abgeschlossen ist, verschwindet das Men und der Startpunkt des ersten Zeichens, sowie der Winkel eines jedes Zeichens kann nun manuell per Maus festgelegt werden. Die Texteingabe: Der Text wird - wie k”nnte es auch anders sein - ber die Tastatur ein- gegeben. Mit Hilfe der Cursortasten, der Delete-,Backspace- und der ESC-Taste kann der Text auf herk”mmliche Art editiert werden. Durch die Return-Taste wird die Texteingabe abgeschlossen und der Text in der jeweiligen Darstellung dargestellt. Der Text kann nun NICHT mehr editiert werden. 3.16.2 Text mit Stad-Degas-Zeichens„tze Nach Anwahlen der Funktion durch die rechte Maustaste, verwandelt sich der Mauszeiger in einen Textcursor. Ist dieser plaziert, so kann der Text ein- gegeben werden. Mittels der ESC-Taste beendet man die Texteingabe. W„hrend des Plazierens des Cursors gelangt man durch die Control-Taste in das Stad-Text-Einstellmen. 3.17 Linien,Senkrechten,Parallelen Hier w„re das einzige Erw„hnenswerte, daž man neben frei definierbaren, Linien, auch Parallelen und Senkrechten zeichnen kann. Wird bei der Festlegung der zweiten Koordinate einer Linie die Control-Taste gedrckt, so ver„ndert sich die Form des Mauszeigers. Dies ist weder ein Krankheits- syntom, noch ein Anzeichen auf die Alterschw„che Ihrer Maus, sondern es dient ganz einfach der Information, daž nun zur jeweilig zuletzt gezeichneten Linie Parallelen, bzw. Senkrechten gezeichnet werden k”nnen. 3.18 Vieleck ( Linienzug/Polygon ) Erm”glicht das Zeichnen von Linienzgen bzw. von gefllten Polygonen, je nach dem, ob der Fll- oder der Umrandungsmodus eingestellt ist. Bei letzterem erscheint das gefllte Polygon erst nach einem Druck auf die Return-Taste 3.19 Strahlen Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.20 Rechteck Wird bei der Festlegung der zweiten Koordinate des Rechtecks zus„tzlich die Control-Taste gedrckt, so kann das Rechteck anschliežend gedreht werden. 3.21 Rechteck EXTRA Nach Anw„hlen dieser Funktion erscheint in der Mitte des Bildschirms ein Rechteck, desen Ecken nun variabel plazierbar sind und desen Standort beliebig ge„ndert werden kann. W„hrend man den Standort des Rechtecks „ndert, gengt ein einfacher Linksklick und das Rechteck wird mit allen Einstellungen gezeichnet. Diese Funktion ist vor allem dann zu gebrauchen, wenn man mehrere gleiche Rechtecke zeichnen m”chte. 3.22 Rundeck ( Rechteck mit abgerundeten Ecken ) Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.23 Regelm„žiges n-Eck Nachdem der Mittelpunkt des regelm„žigen n-Ecks festgelegt ist, kann man mittels der Shift-Tasten die Anzahl der Ecken vermehren, bzw. verringern. Wird gleichzeitig die Control-Taste gedrckt, so wird nicht die Anzahl der Ecken, sondern die der Seiten veringert, bzw. vermehrt. 3.24 Dreieck Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.25 Raute Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.26 Parallelogramm Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.27 Kreis Hier gibt es wieder zwei M”glichkeiten. Wird die Funktion mit der linken Maustaste aufgerufen, so gibt man zun„chst den Mittelpunkt des Kreises an, danach den Kreisradius. Der Aufruf mittels der rechten Maustaste erm”glicht das Zeichnen eines Kreises durch drei Punkte. 3.28 Kreissektor Entspricht der vorangegangenen Funktion mit dem Unterschied, daž nach dem Festlegen des Kreises Anfang und Ende des Bogens/Sektor bestimmt wird. 3.29 Ellipse Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.30 Ellipsensektor Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.31 Torus ( Ring ) Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.32 Torussektor Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.33 Viertelkreis Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 3.34 Bezierkurve Diese Funktion erm”glicht das Zeichnen einer Kurve durch maximal 20 Punkte. Diese Kurve besteht wiederum aus einzelnen Kurven, die jeweils durch zwei Eckpunkte und zwei weitere Punkte, die die Kurve anzuziehen scheinen, bestimmt werden. Die zuletzt angesprochenen Punkte kann man auch als Tangenten-Enden bezeichnen, da die gerade Verbindung zwischen einem solchen Punkt und dem jeweiligen Eckpunkt eine Tangenten zu der Kurve bildet. Wird die Funktion mit der rechten Maustaste aufgerufen, so wird eine geschlossene Kurve gezeichnet, d.h. der Start- und Endpunkt ist derselbe. Ein Selektieren mit der linken Maustaste bewirkt genau das Gegens„tzliche, d.h. Start- und Endpunkt sind unabh„ngig voneinander. Zun„chst werden mittels einem Linienzug die Ecken festgelegt, durch die die Kurve gehen soll, wobei jede Linie eine Teilkurve symbolisiert. Nachdem dieser Vorgang durch einen Rechtsklick beendet worden ist, erkennen Sie die oben angesprochenen Punkte. Diese k”nnen nun durch einen Linksklick in der N„he des gewnschten Punktes angew„hlt und neu positioniert werden. Klicken Sie auf ein Tangenten-Ende, so wird die Tangende sichtbar ,durch deren Verschiebung die Bezierkurve "entfaltet" und in die richtige Form gebracht wird. Durch einen Druck auf die Return-Taste wird die Kurve schliežlich mit aktuellem Stift und Parametern gezeichnet und eine neue Kurve kann in "An- griff" genommen werden. Durch die ESC-Taste k”nnen Sie die Kurve aber auch einfach wieder l”schen und eine Neue beginnen. Bemerken Sie w„hrend den "Entfaltungsaktionen", daž Sie zu wenig Linien festgelegt haben, so bet„- tigen Sie einfach die rechte Maustaste und Sie k”nnen den Linienzug fortsetzen. Mit Hilfe der rechten Maustaste kann man also zwischen dem "Entfalten" und dem Neusetzen von Linien/Eckpunkten hin- und herspringen. Falls noch keine Linie gesetzt ist, gelangt man durch einen Rechtsklick zurck ins Hauptmen. 3.35 Kreis EXTRA Žhnelt sehr stark der Funktion Rechteck EXTRA, nur daž eben Kreise gezeichnet werden. 3.37 Bild ablegen Gestattet das Kopieren des aktuellen Bildschirms auf einen anderen. 3.36 Bild wechseln Erm”glicht das Wechseln des aktuell zu bearbeitende Bild. Durch Bewegen der Maus nach rechts und links kann man die einzelnen Bilder begutachten und durch einen Linksklick das gewnschte Ausw„hlen. 3.38 Bild l”schen Bedarft hoffentlich keiner weiteren Erkl„rung. 4. Einstellungen 4.1 Fllmuster ausw„hlen Nach dem Aufruf dieses Menpunktes erscheint auf der rechten Bildschirmh„lfte die Fllmusterpalette, in der 200 Fllmuster Platz finden. Das gewnschte Fllmuster wird einfach durch Anklicken gew„hlt. 4.1.1 Fllmustereditor Wer sich die Mhe machen will, seine Kreativit„t darin zu beweisen, Fllmuster zusammenzubasteln, gelangt durch den Editor-Button in den Fllmuster-Editor. Hier kann man nun eigene Fllmuster kreieren, schon vorhandene kopieren, eine neue Palette laden und speichern oder durch die Funktion "Schere" aus dem aktuellen Bild ein Muster klauen. 4.2 Stift ausw„hlen Erm”glicht neben dem Anw„hlen des gewnschten Stiftes das Editieren von Stiften, sowie das Laden und Speichern der Stifte. 4.3 Grafmodus festlegen Erm”glicht das Festlegen des Grafikmodus. 4.4 Linienart festlegen Mittels dieser Funktion kann die Linienart festgelegt werden. 4.5 Farbe Bedarft keiner weiteren Erkl„rung 4.6 Umranden oder fllen Hier kann gew„hlt werden, ob das gezeichnete Objekt entweder mit dem aktuellen Stift gezeichnet, mit dem aktuellen Fllmuster gefllt wird oder beides. 4.7 Abdecken Diese Funktion ist vor allen fr das Retouschieren bestimmter Bildbereiche wichtig. Man legt durch ein Linienpolygon einen bestimmten Bereich fest, der entweder vor dem šbermalen geschtzt wird oder umgekehrt, so daž nur dieser Bereich nach der Bet„tigung der Backspace-Taste von der Malfunktion betroffen bleibt. Mit der Help-Taste kann von einem Modus in den anderen gewechselt werden. Siehe auch 2.3 . 5. Laden und Speichern 5.1 Laden ST-Designer ist in der Lage, das normale Screenformat ( 32000 kb ), sowie das ungepackte Degas-Format ( hohe und geringe Aufl”sung ) und das Stad-Format zu laden. Das Format wird selbstst„ndig erkannt und ist auch nicht von der Extension abh„ngig. 5.2 Speichern Die Bilder k”nnen wahlweise im normalen Screenformat, im Degasformat oder auch im Stad-Format gespeichert werden. Das gewnschte Format wird entweder mittels dem Menpunkt "Format festlegen" ( Dazu mehr im Kapital 6 ) oder durch einen Rechtsklick auf das Speicher-Icon, worauf eine Alertbox erscheint, bestimmt. 6. Das Pulldownmen Nachdem man das Men-Icon selektiert hat, erscheint am oberen Rand, wo k”nnte es auch anders erscheinen, das bekannte Pulldownmen, von dem aus auch die heižbegehrten Accessories, sofern der Speicher berhaupt welche erlaubt, aufrufbar sind. 6.1 Datei 6.1.1 Bild laden Erm”glicht das Laden eines Bildes. Siehe auch Kapitel 5.1. 6.1.2 Bild speichern Erm”glicht das Speichern eines Bildes. Siehe auch Kapitel 5.2. 6.1.3 Format festlegen Siehe Kapitel 5.2. 6.1.4 Icon speichern Nachdem dieser Menpunkt gew„hlt wurde, erscheint das aktuelle Bild, von welchem nun ein Block ausgeschnitten werden kann. Dieser Block wird anschliežend als RSC-File gespeichert. Die Datei kann dann mit jedem herk”mmlichen Resource-Construction-Set eingeladen werden. Das Icon legen Sie dort am besten auf das Clip-Board ihres Resource-Construction-Set ab, so daž Sie es sp„ter z.B. in eine Dialogbox einbinden k”nnen. 6.1.5 Datei L”schen Erm”glicht das L”schen einer Datei. 6.1.6 Hauptmen Erm”glicht das Zurckkehren zur Iconleiste. 6.1.7 Programmende Erm”glicht das "saubere" Verlassen des Programms. 6.2.1 Bild zwischenspeichern Nach Anw„hlen dieser Funktion, k”nnen Sie einen Bildschirm ausw„hlen, auf den vor jeder Malfunktion das aktuelle Bild kopiert wird. So hat man st„ndig eine Kopie des Bilds und kann dann z.B. Bildteile mit dem Schwamm falls n”tig restaurieren. 6.2.2 Abdecken Ist dieser Menpunkt selektiert, so wird nach jeder Zeichenfunktion die Abdeckfunktion automatisch aktiviert, d.h. das l„stige Drcken auf die Backspace-Taste wird unn”tig. 6.2.3 Abspeichern Nach Anw„hlen dieses Menpunkts erscheint eine kleine Dialogbox, in der Sie die Anzahl der Arbeitsabl„ufe angeben, nach denen automatisch die Speicherfunktion aktiviert wird. 6.2.4 Bewegen Ist dieser Mnepunkt selektiert, so k”nnen Rechtecke, Rundecke, Kreise und Ellipsen nach dem Festlegen der verschiedenen Gr”žen bewegt und vervielfacht werden. 6.2.5 Iconleiste bauen Wer mit der Anordnung der Funktionen in der Haupticonleiste nicht zufrieden ist, kann mittels dieser Funktion sich eine eigene Iconleiste bauen. Die Icons werden einfach angew„hlt und an der gewnschten Position abgelegt. Wichtig ist dabei nur, das jedes Icon einmal vorkommt, sonst kann die ge„nderte Iconleiste nicht bernommen werden. 6.2.6 Einstellung laden Erm”glicht das Laden aller Einstellungen einschliežlich einer eventuell ge„nderten Iconleiste. 6.2.7 Einstellung speichern Erm”glicht das Speichern aller Einstellung einschliežlich der Anordnung der Funktionen in der Haupticonleiste. Wird als SYSTEM.STD gespeichert, so werden bei einem erneuten Start automatisch die Einstellungen nachgeladen, sofern sich die Datei im Wurzelverzeichnis ,bzw. im Ordner STDESIGN befindet. 6.3 Lineal Hier kann angegeben werden, in welcher Gr”že bzw. fr welchen Druckertyp die Koordinaten angezeigt werden sollen. Mit St-Designer kann zwar selbst nicht gedruckt werden, doch k”nnen Bilder damit mažstabsgetreu z.B. fr Signum gezeichnet werden. 7. Blockfunktionen 7.1 Spiegeln Erm”glicht das Spiegeln des Blocks. 7.2 Zoomen Erm”glicht das Vergr”žern, bzw. das Verkleinern des Blocks. M”chte man nun Bilder mit Grauraster zoomen, so ergibt sich bei den meisten Zeichen- programmen folgendes Problem: Die Grauraster werden nicht bercksichtigt; es entstehen diese h„žlichen Interferenzen. Ganz vermeiden kann dies auch der ST-Designer nicht, aber mittels eines besonderen Modus kann man sie teil- weise vermeiden. In diesen Modus wird mit der CONTROL-Taste gesprungen. Man erkennt nun, daž sich das Fadenkreuz, mit welchem man die Zoomfaktoren bestimmt, verdoppelt hat. Dies soll allerdings nur der Information dienen, daž nun nicht mehr Pixel fr Pixel vergr”žert bzw. verkleinert wird, sondern 2*2 Pixel auf einmal. Dadurch bleiben mehr Graumuster erhalten. Ein weiterer Druck auf die Control-Taste und es werden 4*4 Pixel gleichzeitig dem Verfahren unterworfen. Wer nun wieder "normal" zoomen m”chte, der drcke ein weiteres Mal dieselbe Taste. Welches dieser Verfahren am besten ist, kommt auf die jeweilige Vorlage an; eine bestimmte Richtlinie ist nur schwer anzugeben. 7.4 Drehen Erm”glicht das gradweise Drehen eines Blocks. 7.5 Verzerren Dedarft keiner weiteren Erkl„rung. 7.6 Biegen Nach dem Anw„hlen der Funktion erscheint das aktuelle Bild, sowie zwei Senkrechten bzw Horizontale, deren Abstand der Breite bzw. der H”he des Blocks entspricht. Nachdem diese mittels der Maus plaziert wurden, kann nun die y-Koordinate bzw. x-Koordinate fr jeden einzelnen Streifen des Blocks angegeben werden. 7.7 Block an Grafik anpassen Es erscheint wieder das aktuelle Bild, sowie der Block, der mit Hilfe der Maus bewegt wird. Wird der Block nun plaziert, so scheint er sich den Formen der Grafik anzupassen. 7.8 Mehrfachkopien Hier wird ein Rechteck aufgezogen, das mit dem ausgeschnittenen Block gefllt wird. 7.9 Maske festlegen Wird die Blockfunktion mit der rechten Maustaste aufgerufen, so wird automatisch eine Maske erstellt ( Siehe auch 3.13 ). Doch diese Maske wird zerst”rt, sobald sich Gr”že oder Form des Blockes durch eine Blockfunktion ver„ndert hat. Mit Hilfe dieser Funktion kann nun die Maske restauriert, bzw. eine ganz neue erstellt werden. 7.10 Perspektivisch verzerren Durch einen Linksklick in der allern„chsten N„he einer Ecke des Blocks, kann deren Position ver„ndert werden. Die wirklicke Anpassung des Block an die dadurch neu entstandene Form erfolgt aber erst durch eine Bet„tigung der Return-Taste. 7.11 Verdicken Bedarft keiner weiteren Erl„uterung 7.12 Outlinen Bedarft keiner weiteren Erl„uterung 7.13 Block mit Fllmuster verarbeiten Bedarft keiner weiteren Erl„uterung 7.14 Mit Block fllen Er erscheint das aktuelle Bild, in dem nun Fl„chen wie bei der normalen Fllfunktion mit dem aktuellen Block gefllt werden k”nnen. 7.15 Mit Block sprhen Diese Funktion erm”glicht das Sprhen mit dem Block, wobei man durch die CONTROL-TASTE in das Sprhdosen-Einstell-Men gelangt, in welchen man die Sprhst„rke ausw„hlen kann. 7.16 Block auf Clip-Board ablegen Erkl„rt sich von selbst. 7.17 Block holen von Clip-Board Nach dem Aktivieren erscheint das Clip-Board, mittels welchem man den gewnschten Block ausw„hlt, der dann nachtr„glich mit den Blockfunktionen weiterverarbeitet werden kann ( Siehe auch 3.15 ). 7.18 Block speichern Erm”glicht das Speichern des Blocks. 7.19 Block laden Erm”glicht das Laden eines Blocks. 7.20 Ausgang Erm”glicht das Verlassen des Blockmanipulators. 8. Der Fonteditor Beim Fontediter handelt es sich um ein externes Programm, mit dem man eigene Vektorfonts gestalten kann. Nachdem das Programm geladen ist, erscheint auf der linken Seite ein 40*40 grožes Raster, auf dem man die Linien festlegt, aus denen das Zeichen besteht, sowie auf der rechten Seite die Iconleiste. Bevor man nun loslegt, einen eigenen Font zu "fabrizieren", sollte man sich ersteinmal ber die H”he und Breite der Zeichen machen. Wichtig dabei ist, daž man links neben dem Zeichen im richtigen Verh„ltnis zur Breite der Zeichen Platz l„žt. Wrde man berhaupt keinen Platz lassen, wrden die Zeichen aneinander zu kleben scheinen. Allerdings w„re auch dies kein schwerwiegendes Problem, da man beim ST-Designer den Zeichenabstand frei w„hlen kann. W„re der Abstand allerdings zu grož, wrde auch diese Funktion keine Abhilfe schaffen. Weiterhin ist wichtig zu wissen, daž ein Zeichen maximal aus 40 Linien bestehen kann, was manchmal leider zu erheblichen Schwierigkeiten fhren kann. 8.1.1 Linen setzen Durch einen einfachen Linksklick auf das Raster wird die erste Koordinate der Linie bestimmt. Nun folgt die Linie wie gewohnt der Mausbewegung und es kann mit einem zweiten Klick die 2. zweite Koordinate festgelegt werden. 8.1.2 Linien l”schen Ein einfacher Rechtklick in der n„he der Linie und sie ist verschwunden. 8.1.3 Auschnitt verschieben Drckt man die linke Maustaste und die linke Shift-Taste gemeinsam, so kann man ein Rechteck aufziehen. Nun k”nnen die Linien, deren Anfang- und Endkoordinate innerhalb dieses Rechtecks liegen, neu plaziert werden, indem man das Rechteck, das der Mausbewegung folgt, an die neu erw„hlte Stelle verschiebt. 8.1.4 Auschnitt l”schen Wird die rechte Maustaste und die linke Shift-Taste gleichzeitig bet„tigt, so kann man widerum ein Rechteck aufziehen, desen inhaltenen Linien gel”scht werden. 8.1.5 Die Cursortasten Mit Hilfe der Cursortasten kann das Zeichen auf dem Raster bewegt werden. 8.2 Die Iconleiste 8.2.1 Zeichen festlegen Das zubearbeitende Zeichen wird durch Linksklick festgelegt. 8.2.2 Linie l”schen Diese Funktion dient for allem dazu, sehr kleine Linien aufzusphren und bei Wunsch zu eliminieren. Nachdem diese Funktion selektiert wurde, wird die zuerst gesetzte Linie gestrichelt dargestellt. Durch weitere Linksklicke kann man nun Linie fr Linie "abklappern". Hat man eine Linie gefunden, die nicht so Recht ins Konzept pažt, so bet„tigt man die rechte Maustaste und der St”renfried ist beseitigt. 8.2.3 Zeichen l”schen Hat man gleich das ganze Zeichen "vermurkst", so hilft diese Funktion gerne bei der Beseitigung. 8.2.4 Zeichensatz l”schen Erm”glicht das Eliminieren des ganzen Zeichensatzes. 8.2.5 Zeichen kopieren Erm”glicht das Kopieren eines Zeichens, indem man einfach auf das zu kopierende Zeichen klickt. 8.2.6 Spiegeln Erkl„rt sich von selbst. 8.2.7 Zeichen zeigen Erm”glicht das Bewundern des ganzen Zeichensatzes. 8.2.8 Test Nachdem diese Funktion selektiert wurde, erscheinen am unteren Bildrand 4 Funktionkn”pfe, auch Buttons genannt, die das Drehen und Zoomen des Zeichens erm”glichen, so daž man testen kann, wie das Zeichen sp„ter einmal wirkt. Ein Rechtsklick und man gelangt wieder zurck ins Hauptmen. 8.2.9 Marke setzen Mit Hilfe dieser Funktion kann man Markierungen auf dem Raster vornehmen, die durch einen weiteren Linksklick auch wieder gel”scht werden k”nnen. Die Funktion wird durch einen Rechtsklick abgebrochen. 8.2.10 Zeichensatz speichern. Dient dem Sichern des Zeichensatzes und der Markierungen. 8.2.11 Zeichensatz laden. Erm”glicht das Laden eines Fonts. 8.2.12 Exit Nach einem arbeitsreichen Tag kann man hiermit das Programm verlassen. Anhang Extensionen: Bilder .* fr Bilder im Screenformat .PI3 fr Bilder im Degasformat .PAC fr Bilder im Stadformat Grafikauschnitte / Bl”cke .BLK Clip-Board .BLI Stifte .STI Fllmuster .MUS Icon als Rsc-File .RSC Einstellungen .STD Fonts .FNT fr Stad/Degaszeichens„tzes .40 fr Vektozeichens„tze Die Extensionen werden automatisch an den Dateinamen angeh„ngt. Zum Schluž noch etwas Zukunftsmusik Folgende zus„tzliche Funktionen und Žnderungen sind bereits fr eine weitere Version geplant : 1. Die Vektorzeichen sollen nicht weiter nur aus Linien, sondern auch aus Bezierkurven bestehen. 2. Die Bezierkurvenfunktion soll weiter ausgebaut werden. Die gesamte Kurve soll man vergr”žern, verkleinern und drehen k”nnen. Aužerdem wird man sie speichern und natrlich auch laden k”nnen. Das ganze w„re dann ein kleiner Editor zum Erstellen von Vektorgrafiken. 3. Ein zus„tzliches Programm wird es erlauben, einfache Shows aus gespeicherten Bildern vorzufhren. Dabei sollen die Bilder nicht einfach nur angezeigt werden, sondern auch šberblendeffekte sollen zur Geltung kommen. Aužerdem soll es mit diesem Programm m”glich werden, s„mtliche Dateien eines Bildformates in ein anderes zu konvertieren. ########################## Ende der Anleitung ##############################