%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%format latexg                                %
% macropackage=lplaing                        %
% Use LaTeX to translate this document        %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Neue Version ohne \special-Befehle          %
% Stand: Version 1.79/80 vom 21/04/91 12:40   %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Dieses Handbuch ist genau wie das gesamte   %
% Programm (C) by Jens Pirnay                 %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Mag sein, da"s manche TeX-Implementierungen %       <======
% die Waffen strecken, und "TeX-capacity ex-  %       <======
% ceeded, sorry" melden, in diesem Fall m"us- %       <======
% sen manuell Seitenumbr"uche via \newpage an %       <======
% den kritischen Stellen erfolgen.            %       <======
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
\documentstyle[german,12pt,refman]{article}
\font\logo = logo12 % bei 10pt in logo10 aendern...
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Zun"achst ein paar globale Vereinbarungen zum Text-Aussehen............. %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
%\sloppy                       % Mehr Toleranz beim Zeilenumbruch          %
%\parskip 1ex plus 0.5ex minus 1ex % Abs"atze etwas trennen                %
%\parindent=0.25em             % Etwas kleinerer Absatzeinzug              %
\frenchspacing                 % Europ"aische Art der Satzenden-Behandlung %
\hfuzz=1pt                     % reg dich nicht "uber alles auf...         %
\vfuzz=1pt                     % dito...                                   %
\doublerulesep=0pt             % Globale Vereinbarung f"ur Tabellensatz    %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% Hilfsmakro f"ur einen dickeren vertikalen Trennstrich beim Tabellensatz  %
\def\vvline{{\arrayrulewidth=0.8pt\vline}}%                                %
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
% sonstige Hilfsmakros                                                     %
\def\mf{{\logo METAFONT}}                                                  %
\def\td{\TeX-Draw}                                                         %
\def\datei#1{{\tt #1}}                                                     %
\def\command#1{{\tt$\backslash$#1}}                                        %
\def\PiC{P\kern-.12em\lower.5ex\hbox{I}\kern-.075emC}                      %
\def\EPiC{E\PiC}                                                           %
\def\PiCTeX{\PiC\kern-.11em\TeX}                                           %
\def\AmSTeX{{\cal A\kern -0.1667 em\lower .5ex\hbox{M}\kern -0.125em S}-\TeX}
\newdimen\mu \mu=0.001mm
\newdimen\xu \xu=212\mu
\newdimen\yu \yu=212\mu
\def\margspace{-6pt}     % Auf Anregung von Martin Leidig
\def\interspace{1.96pt}  % (hoffe Du siehst es)

\def\icon#1{\hbox{\input icon#1
            }}
% Icon-Nr | Bedeutung             || Icon-Nr | Bedeutung
% --------+-----------------------++---------+---------------------------
%    01   | Text                  ||   21    | Dreieck (Pyramide)
%    02   | Textart (m.(o. Rahmen)||   22    | Viereck (Pyramide)
%    03   | Texttyp (Normal/Vekt.)||   23    | EPiC-Dashed-Line
%    04   | Linie                 ||   24    | Papierkorb (global)
%    05   | Viertel-/Halb-Kreis   ||   25    | Textposition
%    06   | Kreis                 ||   26    | Linienbreite
%    07   | Ovalbox               ||   27    | F"ullmodus
%    08   | Vektor                ||   28    | EPiC-Linien-Symbol
%    09   | B‚zier-Kurve          ||   29    | Select Object(s)
%    10   | B‚zier-Ellipse        ||   30    | Move/Change Object(s)
%    11   | Box (solid)           ||   31    | Copy Object(s)
%    12   | Box (dashed)          ||   32    | Papierkorb (lokal)
%    13   | Dreieck (eben)        ||   33    | Spiegeln vertikal
%    14   | Viereck (eben)        ||   34    | Drehen 90ø links
%    15   | EPiC-Solid-Line       ||   35    | Aufl"osen
%    16   | EPiC-Grid             ||   36    | Lock
%    17   | Dreieck (extrude)     ||   37    | Spiegeln horizontal
%    18   | Viereck (extrude)     ||   38    | Drehen 90ø rechts
%    19   | EPiC-Dotted-Line      ||   39    | Zusammenfassen
%    20   | Raster einblenden     ||   40    | Unlock
\pagestyle{footings}
\begin{document}

  \title{\td{} 1.79 --- Benutzerhandbuch}
  \author{Jens Pirnay\\ \today}
  \maketitle
  \makeauthor

\tableofcontents

\hspace{1cm}
\noindent
{\underline{Merke:}} Diese Anleitung ist eigentlich f"ur die Version 1.80
       gedacht, da"s hei"st, da"s manche der hier beschriebenen Optionen
       bzw. M"oglichkeiten noch nicht bzw. unvollst"andig implementiert
       sind. Dies sind aber Ausnahmef"alle, so da"s man mit gutem Gewissen
       davon ausgehen kann, da"s (fast) alles so klappt wie beschrieben.
\newpage

\section{Einleitung}

  \subsection{Copyright}
  \td{} beruht auf dem dem gleichnamigen Programm von Gregor Fritz. Diese
  Version steckte voller Unzul"anglichkeiten (und Fehlern), so da"s ich mich
  zu einer umfassenden Erweiterung und Korrektur des Programmes
  entschlo"s. Das Programm ist zwischenzeitlich auf etwa 720~kB Quellcode
  angewachsen (die MagicLib von P. Hellinger nicht mitgerechnet, dann w"aren
  es etwa 1.2~MB) und umfa"st etwa ein Jahr Arbeit.

  Sowohl die Vorversion als auch die vorliegende Version d"urfen frei
  weitergegeben werden, das Copyright am Quelltext und dem fertigen
  Programm bleibt aber weiterhin ausschlie"slich bei mir.
  Die Aufnahme in einen PD-Versand oder eine sonstige Verteilerliste
  (Mailboxen etc.) darf nur mit meiner ausdr"uck"-lichen Zustimmung
  erfolgen.

  Grundvoraussetzung f"ur eine Weitergabe ist, da"s alle Da"-teien, die sich
  in diesem Ordner befinden (incl. dieser Anleitung) {\bf komplett} und
  {\bf un"-ver"-"an"-dert} weitergegeben werden.

  \attention%
  \td{} wird von mir andauernd weiterentwickelt und entwanzt, deswegen
  w"are es ganz nett, mir nicht durch unn"otige Kostenaufb"urdung die
  Lust an der Arbeit an diesem Programm zu nehmen. Mein Arbeitsaufwand
  f"ur's Disketten-Kopieren, Telefonate-F"uhren, Briefe-Schreiben hat
  er"-heb"-lich zugenommen. Um keine Mi"s"-ver"-st"andnisse
  aufkommen zu lassen, ich bin gerne behilflich, wo immer ich nur kann,
  solange sich meine Aufwendungen daf"ur nicht in's Astronomische entwickeln.

  Aus diesem Grund, und um wenigstens einen Teil meiner Ausgaben wieder
  hereinzubekommen, w"urde ich mich freuen, wenn regelm"a"sige Benutzer
  dieses Programmes sich dazu aufraffen k"onnten, mir einen
  Umkosten-Beitrag von 10,--\,DM zukommen zu lassen. Wie gesagt, ich will
  kein Geld mit diesem Programm verdienen, aber auch keines damit
  verlieren\dots

  Meine Adresse nebst Konto-Nummer befindet sich auf Seite~\pageref{addr}.

  \subsection{Was \td{} kann}
  \label{sec:kann}
  \td{} ist ein Zei"-chen"-pro"-gramm f"ur \LaTeX, es erm"og"-licht das
  Zeichnen und Editieren der im \LaTeX{} \datei{picture}-En"-vi"-ron"-ment
  verf"ug"-baren Objekte und erzeugt als Ausgabe entsprechende \LaTeX{}
  Kommandos [1]. Die so erzeugten Bilder k"onnen dann in \LaTeX{}-Dokumente
  eingebunden werden.

  Als Erweiterung sind zus"atzlich noch B\'ezier-Kurven (via das
  \LaTeX-Style-File \datei{bezier.sty}) und die erweiterten
  M"og"-lich"-keiten des \EPiC-Styles von  Sunil Podar (Linien und Gitter)
  vorhanden [2]. Weiterhin besteht die M"og"-lich"-keit, die Objekte als
  \PiCTeX-Da"-tei abzuspeichern [3].

  Weiterhin kann \td{} auch die Grafik als \mf-Da"-tei [4] abspeichern,
  womit nunmehr auch kompliziertere und gr"o"sere Grafiken problemlos mit
  jedem Treiber ausdruckbar sind.

  Seit Version 1.80 kann \td{} Grafiken auch im FIG\footnote{FIG = Facility for
  interactive generation of graphics}%
  -Format ablegen, einem in der Unix-Welt weitverbreiteten Grafik-Format.

  Zudem k"onnen fertige Ra"-ster"-gra"-fi"-ken in ein f"ur jede \TeX-Implementierung
  verst"andliches Format gewandelt werden, sei es nun als \mf-Da"-tei oder als
  Graphik-File f"ur \LaTeX.

  Mit einem Wort: \td{} ist die eierlegende Wollmilchsau f"ur Grafikeinbindung
  mit \TeX{}.

  \begin{itemize}
    \item[{[1]}] Leslie Lamport: \LaTeX-Manual, section 5.5, C.13
    \item[{[2]}] Sunil Podar: Enhancements to the picture environment
                 of \LaTeX{}
    \item[{[3]}] Michael J. Wichura: The \PiCTeX-Manual
    \item[{[4]}] Donald E. Knuth: The \mf-Book
    \item[{[5]}] Micah Beck: TransFig: Portable Figures for \LaTeX{}
  \end{itemize}

  \subsection{Was \td{} nicht kann}
  \td{} kann nicht alle \PiCTeX-Befehle nutzen. Es erzeugt lediglich bei
  einer "Ubersetzung f"ur die \LaTeX-Kommandos die "aquivalenten
  \PiCTeX-Befehle.
  Eine Erweiterung f"ur die weitergehenden Befehle ist zwar f"ur die
  Zukunft geplant, wird aber sicher noch auf sich warten lassen.

  \td{} kann nur das, was auch \LaTeX{} und \EPiC{} k"onnen, nicht mehr,
  aber auch nicht viel weniger.

  Texte werden bei einer \mf-"Ubersetzung ignoriert (w"are auch etwas viel
  verlangt, wenn man bedenkt, wof"ur \mf{} eigentlich geschaffen wurde),
  wahlweise wird bei einer "Ubersetzung aber eine korrespondierende
  \TeX-Da"-tei mit den Texten erzeugt (vgl. Abschnitt
  \ref{sec:picturemenu}\seealso{\ref{sec:picturemenu}}).
  Bei einem HPGL-Import (s. ebenfalls Abschnitt \ref{sec:picturemenu})
  k"onnen eventuell Kreisabschnitte "ubernommen werden; diese werden bei
  einer "Ubersetzung f"ur \LaTeX{} ignoriert.

  \subsection{"Anderungen gegen"uber Vorversionen}

  Dem Ur-Programm von Gregor Fritz wird die Versionsnummer 0.1
  zu"-ge"-wie"-sen. -- Die von Version 0.1 abgespeicherten
  \datei{*.LTD}-Da"-teien sind nicht kompatibel zu den ab Version 1.0
  abgespeicherten Files. Eine "Ubernahme von alten Zeichnungen ist nur
  "uber den Umweg des \TeX-Quellcodes und anschlie"sendem Imports m"oglich
  (dabei gehen aber keinerlei Informationen verloren).

  Grunds"atzlich gilt, da"s alle Da"-teien von fr"uheren Versionen ohne
  Probleme eingelesen werden k"onnen (Ab"-w"arts"-kom"-pa"-ti"-bi"-li"-t"at),
  w"ahrend es bei Da"-teien aus sp"ateren Versionen zu unvollst"andigen
  Bildern kommen kann.

  Von "alteren Versionen erzeugte Pa"-ra"-me"-ter"-da"-teien
  \datei{texdraw.inf} sind zumeist nicht kompatibel zu dem von der
  aktuellen Version erzeugten Format. \td{} warnt aber, falls diese
  Datei von einer "alteren Version stammt.

  \begin{itemize}
    \item[\bf Ver.] {\em "Anderungen\/}
    \item[\bf 0.10] Ur-Programm von Gregor Fritz; hatte diverse Macken und
                    war ins"-be"-son"-de"-re bei der Selektion von Objekten
                    "au"serst unkomfortabel.
  \end{itemize}
   Alle folgenden Versionen stammen von mir (JP).
   Die Versionen 0.2 bis 0.99 waren Entwicklungsstufen,
   die nur intern Verwendung fanden und die nie das
   Licht der "Offentlichkeit erblickten.
{\itemsep=0pt \parsep=0pt
  \begin{itemize}
    \item[\bf 1.00] Erste ver"offentlichte Version; Erweiterung um Oval-Box,
                    B\'ezier-Kur"-ve bzw. -El"-lip"-se, \EPiC-Befehle;
                    Redraw des Fensters vollkommen neu geschrieben; endlich
                    korrekter Bildaufbau. Gro"sbildschirmf"ahigkeit;
                    vollkommen neue Selektion von Objekten incl.
                    Subbilder-Verwaltung; Import von \TeX-Quelldateien;
                    Beseitigung diverser kleiner Fehler; verbesserte
                    Text"-eingabe; Beseitigung eines Fehlers beim Redraw
                    von Text-Boxen.
    \item[\bf 1.05] Einf"uhrung von Hilfstexten und (nahezu) freie Wahl der
                    \command{unitlength}; Einblenden der aktuellen
                    Bild"-gr"o"se in die Me"-nuleiste; Verbesserung der Eingabe
                    der Punkt-Anzahl bei B\'ezier-Kurven.
    \item[\bf 1.10] Einf"uhrung von weiteren F"ullm"oglichkeiten bei
                    Recht"-e"cken und Krei"-sen.
    \item[\bf 1.11] Sch"oneres Copy und Ber"ucksichtigung des momentanen
                    Wertes der \command{unitlength} beim Zeichnen von
                    Kreisen.
    \item[\bf 1.20] Zentrieren, Drehen und Spiegeln der selektierten
                    Objekte hinzugef"ugt. Neue Anordnung der Icons.
                    Linien/Pfeile bei konstantem X-/Y-Wert entfernt.
    \item[\bf 1.30] Drei schlimme Bugs behoben (beim Auf"|l"osen von Subbildern
                    wurden bislang s"amtliche Objekte hinter dem ersten
                    aufgel"osten gel"oscht; in der Info-Anzeige wurde statt
                    der maximalen Schachteltiefe die Summe aller Subbilder
                    angezeigt; Zeilenumbruch bei Textausgabe wurde nicht in
                    die entsprechenden \TeX-Befehle umgesetzt);
                    Gr"o"sen"anderung und Absperren der selektierten
                    Objekte hinzugef"ugt. Neue Zeichenfunktionen (Halbkreise;
                    Dreieck, Viereck: eben und dreidimensional). Wegen der
                    neuen Funktionen mu"ste Umschaltmechanismus zwischen
                    Selektions- und Options-/\EPiC-Icons eingef"uhrt werden.
   \item[\bf 1.35]  Hilfestellung eingebaut; Text in (nahezu beliebiger)
                    Figur hinzugef"ugt.
   \item[\bf 1.40]  \PiCTeX-"Ubersetzung eingebaut.
   \item[\bf 1.41]  Fehler mit der Original-TOS\,1.4-Fileselect-Box
                    beseitigt.
   \item[\bf 1.42]  Icon-Leiste zur Arbeitserleichterung vergr"o"sert.
                    Daf"ur entfallen die Me"-nupunkte \datei{Auswahl
                    zusammenfassen/auf"|l"osen}.
   \item[\bf 1.45]  HPGL-Import und definite Gr"o"sen"anderung hinzugef"ugt.
   \item[\bf 1.50]  \mf-"Ubersetzung hinzugef"ugt.
   \item[\bf 1.60]  Ein ganzer Schwall an "Anderungen bzw. Erweiterungen:
                    "Anderung der internen Auf"|l"o"-sung von $\frac13$ auf
                    $\frac14$ einer \command{unitlength}; neue
                    \command{unitlength}-Werte (Vielfache bzw. Bruchteile
                    der Standardgr"o"sen); Bildausschnitt verschiebbar
                    (endlich); HPGL-Import erweitert und auf
                    Original-Auf"|l"o"-sung ($\frac{1}{40}$mm) umgestellt;
                    Gr"o"sen"-be"-gren"-zung bei Kreisen abschaltbar (wegen
                    \mf); Wandlung von GEM-IMG- und STAD-Bildern in
                    \mf-Da"-teien. Umstellung auf die Magic-Lib und die
                    Magic-Tools von Peter Hellinger.
    \item[\bf 1.65] \td{} l"auft ab sofort auch auf dem Atari-TT;
                    Me"-nu-Ein"-tr"a"-ge sind durch Tasta"-tur-Short"-cuts
                    an"-w"ahl"-bar; die Werte der internen Auf"|l"o"-sung
                    sind von 1 bis 5 frei w"ahlbar; Voreinstellungen
                    k"onnen abgespeichert werden; Kommandozeile wird
                    ausgewertet; Wandlung von GEM-IMG- und STAD-Bildern in
                    \TeX-Da"-teien; Vorbereitung f"ur \mf-Ma"-kros zum
                    Zeichnen spezieller Linien.
    \item[\bf 1.66] Nun sind die Vektorzeichens"atze auch direkt verf"ugbar.
                    Ex"-pli"-zi"-te Bild"-gr"o"sen"-ein"-stellung
                    hinzugef"ugt. Umschaltmechanismus (rechte Maustaste)
                    eingef"uhrt. Ein Schwall von Fehlern, die sich bei
                    der Umstellung auf die Magic-Lib/Tools eingeschlichen
                    haben, wurden beseitigt (zu 97\% in diesen
                    Bibliotheken, das hat man nun von
                    $\beta$-Versionen\dots):
                    \command{shortstack}-Fehler, \EPiC-Grid etc.
                    Ein Sorry an alle geplagten Benutzer.
    \item[\bf 1.67] Der Me"-nupunkt \datei{IMG -> TeX} l"a"st sich nun auch
                    wieder per Maus an"-w"ah"-len und nicht nur per Tastatur.
    \item[\bf 1.69] Rechtecke mit runden Ecken werden nun so dargestellt,
                    wie es auch \LaTeX{} tut, auch die "Ubersetzung nach
                    \mf{} klappt nun; Tastaturshortcuts erweitert,
                    so da"s nun auch Kombinationen mit Ctrl-Alt zul"assig
                    sind.
    \item[\bf 1.70] Nun wird auch GEMINI 1.2 voll un"-terst"utzt
                    (ARGV-Parameter-"Uber"-ga"-be); ein "argerlicher
                    Bug in der \mf-"Ubersetzung entfernt (jetzt stimmen
                    die Werte in der TFM-Da"-tei endlich); Cursor-Tasten
                    verschieben Bildausschnitt; bei \mf-"Ubersetzung wird
                    bei vorhandenem Text auf Wunsch eine "uberlagerte
                    \TeX-Da"-tei erzeugt; Ab"-fra"-ge-Fehler bei
                    Warn"-mel"-dungen (Kreisabschnitte) beseitigt.
    \item[\bf 1.71] HPGL-"Ubersetzung robuster; Tasten auf numerischen
                    Zahlenblock verschieben Bildausschnitt.
    \item[\bf 1.75] \mf-"Ubersetzung intelligenter (vermeidet {\em enormous
                    numbers\/}), spezielle Linien endlich vorhanden;
                    "Uber"-blick"-modus eingebaut, in dem man die ganze
                    Zeichnung sehen und auch arbeiten kann; diverse
                    kleinere Bugs entfernt; letztes erzeugtes Objekt wird
                    bei der Selektion jetzt zuerst erkannt; HPGL-Import
                    entsch"arft.
    \item[\bf 1.76] Der 40-Character-Bug wurde endlich entlarvt; diverse
                    kleinere Bugs wurden entfernt (die $\beta$-Version
                    dieses Release war daf"ur allerdings unbrauchbar).
    \item[\bf 1.77] \mf-Parameter einstellbar; Vektorfont schneller
                    und Fehler bei \command{makebox} beseitigt;
                    Pfad-Auswertung in der Info-Datei korrigiert;
                    Me"-nupunkte zur Grafik-Konvertierung zusammengefa"st.
    \item[\bf 1.78] Der l"astige "`\datei{;}"'-Fehler bei der
                    \mf-"Ubersetzung entfernt; Pfad-Auswertung bei
                    Info-Datei nochmals (und endg"ultig) korrigiert;
                    mehrere Menupunkte wurden zusammengefa"st; F"ullmuster
                    von links oben nach rechts unten klappt wieder;
                    Undo-Mechanismus in Ans"atzen vorhanden.
    \item[\bf 1.79] Generelle "Uberpr"ufung auf Fehler vorgenommen und
                    sehr viele beseitigt (man sollte halt korrekt
                    optimieren\dots); erweiterte Anordnungsm"oglichkeit
                    von selektierten Objekten hinzugef"ugt.
%%     \item[\bf 1.80] Import und "Ubersetzung aus dem bzw. ins Fig-Format;
%%                     Umstellung auf den Megamax-Compiler; Neuer Objekttyp:
%%                     Splines.
  \end{itemize}
}

  \subsection{Die Adresse des Autors}
  Korrespondenz aller Art (Lob-, Schm"ah- und sonstige Briefe) bitte an:

\setlength{\unitlength}{1mm}
\centerline{\begin{picture}(73,43)
\label{addr}
\put(0,3){\framebox(70,38){%
\shortstack{
  {\large Jens Pirnay}\\[0.1cm]
  W"urmstra"se 1\\
  8400 Regensburg\\[0.1cm]
  Tel.: 0941/45952\\[0.1cm]
  {\scriptsize email: {\tt pirnay@vax1.rz.uni-regensburg.dbp.de}}\\
  {\scriptsize Kto-Nr. 5\,19\,95\,83}\\
  {\scriptsize Sparkasse Regensburg (BLZ 750\,500\,00)}
}}}
\put(3,0){\rule{69\unitlength}{3\unitlength}}
\put(70,0){\rule{3\unitlength}{38\unitlength}}
\end{picture}}

\section{Installation}

  \subsection{Ben"otigte Da"-teien}
  Die Installation gestaltet sich denkbar einfach: Man kopiere die Da"-teien
  \datei{texdraw.prg} und \datei{texdraw.rsc} in ein beliebiges Verzeichnis.

  Die eventuell vorhandenen Pa"-ra"-me"-ter-Da"-teien \datei{tex"-draw.inf}
  (Sy"-stem"-ein"-stel"-lun"-gen) und \datei{tex"-draw.fnt} (Liste der
  einzubindenden Zeichens"atze) m"ussen im selben Verzeichnis wie das
  Hauptprogramm stehen (vgl. Abschnitt
  \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).

  F"ur die \mf-"Ubersetzung wird die Datei \datei{linmacros.mf} ben"otigt,
  diese sollte man in ein Verzeichnis kopieren, das die jeweilige
  \mf-Implementierung nach Include-Dateien absucht.

  Wer will, kann im Desktop (sei es nun GEMINI oder das Original) noch
  vermerken, da"s diesem Programm die Da"-teien mit der Endung \datei{LTD}
  zugeordnet sind; damit kann durch Doppelklick auf diese Bilddateien
  \td{} gestartet werden, wobei das jeweilige Bild gleich mitgeladen wird.

  \subsection{Sytem-Voraussetzungen}
  \td{} l"auft nur un"-ter Bildschirmmodi mit mindestens $640 \times 400$ Pixel
  Auf"|l"o"-sung (egal ob Farbe oder SW). Dies d"urfte im Normalfall
  lediglich der SW-Modus des Atari ST sein. Prinzipiell sollte \td{}
  aber auch auf Gro"sbildschirmen (nicht getestet) und un"-ter GDOS
  (getestet) lauf"-f"ahig sein. Benutzt werden aber im jeden Fall nur
  2 Farben, so da"s der Farbmodus relativ witzlos sein d"urfte.

  In punkto Speicherbedarf sollte \td{} auf jedem Rechner lauf"-f"ahig sein.
  Die benutzte TOS-Version ist ebenfalls egal (TOS~1.0, 1.4 und 1.6
  getestet).

  Seit der Version 1.60 l"auft \td{} nunmehr auch auf dem Atari~TT
  (herzlichen Dank an Martin Wunderli).

\section{Die Bedienung}

  Der Bildschirm teilt sich auf in vier Teile: der GEM-Me"-nuleiste ganz
  oben, einer Koordinatenanzeige links oben, einer Icon-Leiste unmittelbar
  darunter und dem eigentlichen Zeichenfenster.

  \subsubsection{Das Zeichenfenster}

  Das Zeichenfenster beinhaltet die eigentliche Zeichnung. Im Fenstertitel
  wird der Name der gerade bearbeiteten Zeichnung angezeigt, w"ahrend in
  der Infozeile die momentane Gr"o"se und eventuelle Hilfstexte angezeigt
  werden.

  Die Gr"o"se einer Zeichnung ist standardm"a"sig auf ein Format von
  $120 \times 100$\,mm festgesetzt (was sich aber "andern l"a"st:
  siehe unten). Dieser Arbeitsbereich (\glq{}Papier\grq{}) ist wei"s
  gef"ullt. Der Rand ist grau un"-terlegt. Es ist m"oglich (wie bei \LaTeX{}
  auch), "uber das Papier hinaus zu zeichnen. Dieser Rand kann wahlweise
  ausgeblendet werden (Me"-nupunkt im Submenu \datei{Optionen}%
  \seealso{\ref{sec:fontoptions}}).

  Die Anzahl der Pixel, die einer \command{unitlength}-Einheit entsprechen,
  kann im Me"-nupunkt \datei{Systemeinstellungen}
  (s. Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}})
  eingestellt werden.

  \subsubsection{Der angezeigte Bildausschnitt}
  Gerade bei einem kleinen Zeichenma"sstab, wie er z.B. nach einem
  HPGL-Import (s.u.) automatisch eingestellt ist, ist auf dem Bildschirm
  oft nur ein kleiner Teil des Gesamtbildes zu sehen. Um diesen sichtbaren
  Bereich zu verschieben, mu"s man -- wie bei GEM-Fenstern allgemein
  "ublich -- im Fensterrollbalken die Pfeile, bzw. das graue Feld anklicken,
  bzw. den wei"sen Teil bei gedr"uckter Maustaste verschieben.

  Um den Standard-Ausschnitt wiederzuerlangen (Punkt (0,0) in der linken
  un"-teren Ecke) gen"ugt es den Knopf rechts oben im Fenster (den
  sogenannten Fuller) zu bet"atigen.

  Der Bildausschnitt kann auch mit den Cursor-Tasten verschoben werden;
  normale Bet"atigung entspricht dem Anklicken der Pfeile, w"ahrend sie
  bei gedr"uckter \datei{CTRL}-Taste dem Anklicken des grauen Bereichs
  entspricht.

  Seit neustem kann auch sehr einfach an die vier Ecken bzw. die vier
  Seitenmitten sowie die Mitte einer Zeichnung gesprungen werden;
  hierzu sind die entsprechenden Tasten auf dem numerischen Zahlenblock
  zu dr"ucken (7 enstpricht links oben, 3 rechts unten usw.).

  \subsubsection{Gr"o"se des Pictures}
    \label{sec:size}
    Standardm"a"sig wird die Gr"o"se des Picture En"-vi"-ron"-ments auf
    $120 \times 100$\,mm voreingestellt (dies ist aber "anderbar, siehe
    Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).
    Die momentane Gr"o"se wird st"andig in der Info-Zeile des Fensters
    angezeigt, bzw. kann un"-ter dem Me"-nupunkt \datei{"uber TeXDraw} im
    \datei{TEXDRAW}-Me"-nu erfragt werden.

    Die Gr"o"se kann wie folgt ver"-"an"-dert werden: Klickt man auf die
    Pfeile der Fenster-Rollbalken und h"alt dabei gleichzeitig die
    CTRL-Taste gedr"uckt, so wird der Ausschnitt um 1\,\command{unitlength}
    vergr"o"sert bzw. verkleinert; klickt man den grauen Teil des
    Rollbalkens an (wieder gleichzeitig mit der CTRL-Taste), so "andert
    sich die Gr"o"se um 10\,\command{unitlength}. Der sogenannte Slider
    des Rollbalkens hat keine Bedeutung.

    Alternativ dazu kann man auch den Me"-nupunkt \datei{Bild"-gr"o"se festlegen}
    im \datei{Sonstiges}-Me"-nu anw"ahlen (vgl. Abschnitt
    \ref{sec:sonstiges}\seealso{\ref{sec:sonstiges}}).

  \subsubsection{Fly-Dials und Fly-Alerts}

    Ein grunds"atzliche Bemerkung zu den hier benutzten Alert- und
    Dialog-Boxen: diese sind als sogenannte fly-dials implementiert, d.h.
    sie k"onnen frei auf dem Bildschirm verschoben werden. Hierzu klickt man
    auf das "`Eselsohr"' in der rechten oberen Ecke, h"alt die linke
    Maustaste gedr"uckt und verschiebt dann die Box an die gew"unschte
    Position.

    Weiterhin lassen sich die meisten Funktionen auch per Tastatur anw"ahlen,
    hierzu ist der un"-terstrichene Buchstabe bei der jeweiligen Funktion
    (Button, Feldtaste o."a.) zusammen mit der Alternate-Taste zu dr"ucken.

  \subsubsection{Sonstiges}
    Klickt man den sogenannten Closer des Zeichenfensters an (versucht also,
    das Fenster zu schlie"sen), so wird nach einer Sicherheitsabfrage das
    gesamte Bild gel"oscht.

  \subsection{Die Me"-nuleiste}
\begin{maxipage}
\begin{tabular}{@{}|lllll|}
\hline
{\tt ~TEXDRAW~} & {\tt ~Zeichnung~} & {\tt ~Auswahl~} & {\tt ~Optionen~}&%
{\tt ~Sonstiges~}\\
\hline
\end{tabular}
\end{maxipage}

   Nahezu alle Me"-nueintr"age lassen sich alternativ auch per Tastatur
   aufrufen. Die entsprechenden Tastenkombinationen (oder shortcuts)
   stehen am Ende des jeweiligen Me"-nueintrages. Ein kleines Schmankerl
   am Rande: wem die Zuordnung nicht gef"allt, kann sie auf eigene Faust
   und Verantwortung im RSC-File "andern. Sie wird dann beim n"achsten
   Start automatisch ausgewertet.

    \subsubsection{TEXDRAW-Me"-nu}

    \begin{maxipage}
    \begin{tabular}{@{}l@{}llll@{}}
    \hline
    \vline {\tt ~TEXDRAW~} & {\tt ~Zeichnung~} & {\tt ~Auswahl~} &%
           {\tt ~Optionen~} & {\tt ~Sonstiges~}\hfill \vline\\
    \hline
    \vline {\tt ~"uber TeXDraw~} \hfill\vline & & & & \\
    \cline{1-1}
    \vline {\em ~eventuelle~}   \hfill\vline & & & & \\
    \vline {\em ~Accessories~}  \hfill\vline & & & & \\
    \cline{1-1}\\
    \end{tabular}
    \end{maxipage}

    Hier sind die (eventuell geladenen) Accessories zug"anglich. Weiterhin
    existiert der Me"-nupunkt \datei{"uber TeX-Draw}, der au"ser der
    Copyright-Meldung noch eine Statistik anzeigt, bei der die Bild"-gr"o"se,
    die Zahl aller Objekte (auch die in Subbildern (s.u.) vorhandenen),
    die Anzahl der (Basis-)\,Objekte, die Anzahl der selektierten Objekte,
    sowie die maximale Schachteltiefe von Subbildern dem geneigten Benutzer
    mitgeteilt werden.

%%    Zudem findet sich hier eine Hilfestellung, die mehrere Hilfsseiten mit
%%    einer kurzen Beschreibung der Icons und ihrer Funktion angezeigt.
%%    Leider hinkt sie etwas der Evolution des Programmes hinterher.

    \subsubsection{Zeichnung-Me"-nu}
    \label{sec:picturemenu}
       \begin{maxipage}
       \begin{tabular}{@{}l@{}l@{}lll@{}}
       \hline
       \vline {\tt ~TEXDRAW~} & {\tt ~Zeichnung~} & {\tt ~Auswahl~} &%
              {\tt ~Optionen~} & {\tt ~Sonstiges~}\hfill \vline\\
       \hline
       & \vline {\tt ~Laden~}               \hfill \vline & & &\\
       & \vline {\tt ~Hinzuladen~}          \hfill \vline & & &\\
       \cline{2-2}
       & \vline {\tt ~Sichern~}             \hfill \vline & & &\\
       & \vline {\tt ~Sichern~als~}         \hfill \vline & & &\\
       \cline{2-2}
       & \vline {\tt ~Fremdformat~Import.~} \hfill \vline & & &\\
       \cline{2-2}
       & \vline {\tt ~"Ubersetzen~}         \hfill \vline & & &\\
       \cline{2-2}
       & \vline {\tt ~METAFONT-Ausgabe~}    \hfill \vline & & &\\
       \cline{2-2}
       & \vline {\tt ~Programmende~}        \hfill \vline & & &\\
       \cline{2-2}\\
       \end{tabular}
       \end{maxipage}

      Im \datei{Zeichnung}-Me"-nu sind alle Operationen, die sich mit dem
      Laden, Speichern und "Ubersetzen der Bilder befassen, zusammengefasst.
      Zus"atzlich findet sich hier noch der Me"-nupunkt zum Verlassen des
      Programmes.

      Das \datei{Zeichnung}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \datei{Laden}         -- Eine im programminternen Format
             abgespeicherte Zeichnung wird geladen. Bereits vorhandene
             Objekte werden hierbei gel"oscht.
       \item \datei{Hinzuladen}    -- Entspricht \datei{Laden}, nur da"s
             hier bereits vorhandene Objekte nicht gel"oscht werden.
       \item \datei{Sichern}       -- Die vorhandene Zeichnung wird in
             einem programminternen Format abgespeichert. Der Name,
             un"-ter dem die Da"-tei gesichert werden soll, ist hierbei der
             gleiche wie beim Laden der Zeichnung.
       \item \datei{Sichern als}   -- Die im Speicher vorhandene
             Zeichnung wird in einem programminternen Format
             abgespeichert. Der Name, un"-ter dem die Da"-tei gesichert
             werden soll, ist hierbei frei w"ahlbar.
       \item \datei{Fremdformat Importieren}   -- Dieser Me"-nupunkt bewirkt,
             da"s versucht wird, aus Zeichnungen, die in einem fremden Format
             abgespeichert wurden, die dort vorhandenen
             Bild-Informationen zu interpretieren und zu "ubernehmen.

             Zur Zeit werden die folgenden Formate un"-ter"-st"utzt:
             \begin{itemize}
               \item \LaTeX-\datei{picture}-Environment -- diese Funktion
                     ist alles andere als perfekt, nichstdestoweniger
                     aber auch besonders n"utzlich, wenn es darum geht,
                     Objekte aus bereits (sei es von Hand oder von
                     "ahnlichen Programmen) erstellten Zeichnungen
                     zu "Ubernehmen.

                     Merke: Eine eventuell vorhandene
                     \command{unitlength}-Anweisung wird ignoriert.
                     Sie ist immer auf 1\,mm festgelegt.
              \item HPGL -- eine sogenannte HPGL\footnote{Hewlett
                    Packard Graphics Language}-Befehlsdatei f"ur
                    Hewlett-Packard kompatible Plotter wird interpretiert.

                    Dies klappt auch in den meisten F"allen ganz gut, so
                    da"s hier eine weite Br"ucke aufgeschlagen wird zu
                    CAD-Programmen aller Art (bei einem Blick "uber den
                    Gartenzaun des Atari-ST kommen hier weiter auch
                    Programme wie \datei{ASYST} oder \datei{MATHCAD} aus
                    der {\sc MsDos}-Welt in Betracht, die ebenfalls
                    HPGL-Ausgaben vorsehen). Da die meisten Programme
                    oft nur einen Bruchteil des Befehlsumfanges eines
                    HP7475A-Plotters verwenden, sind die Chancen recht
                    gro"s, da"s nur sehr wenig Bildinformation verloren
                    geht.

                    Es kann vorkommen, da"s \td{} Zeichnungen mit der
                    Bemerkung ablehnt, da"s es sich hierbei um keine
                    HPGL-Datei handeln w"urde. Dieses Problem liegt oft
                    an irgendwelchen \datei{ESC}-Sequenzen am Anfang der
                    Datei. In einem solchen Fall ignorieren Sie einfach
                    die Warnmeldung; in den meisten F"allen wird dieses
                    Vorgehen zum gew"unschten Erfolg f"uhren.
               \item Fig-Format -- hierbei handelt es sich um das Format
                    des in der Unix-Welt weitverbreiteten
                    Fig-Grafikeditors. \td{} un"-ter"-st"utzt den gr"o"sten
                    Teil des Befehlssatzes des Release 2.0.
             \end{itemize}
       \item \datei{"Ubersetzen} -- Hinter diesem Menupunkt verbirgt sich
             die M"oglichkeit, die aktuelle Zeichnung in eine Befehlsdatei
             f"ur verschiedene Programme bzw. Makropakete zu "ubersetzen.

             Zur Zeit werden die folgenden Formate un"-ter"-st"utzt:
             \begin{itemize}
               \item \LaTeX-\datei{picture}-Environment --
                      Die im Speicher vorhandene Zeichnung wird in das
                      entsprechende \LaTeX-File "ubersetzt. Dieses kann
                      dann in eigene Dokumente via \command{input\{<name>\}}
                      oder durch direktes Einf"ugen in den Quelltext
                      "ubernommen werden. Ist im vorausgegangenen Dialog
                      das Feld \datei{Komplettdatei} selektiert worden,
                      so wird zus"atzlich ein entsprechendes Rahmenfile
                     erzeugt, das direkt von \TeX{} "ubersetzt werden kann.
               \item \PiCTeX-Ausgabe -- Die im Speicher vorhandene
                     Zeichnung wird in das entsprechende \PiCTeX-File
                     "ubersetzt. Dieses kann dann in eigene Dokumente via
                      \command{input\{<name>\}} oder durch direktes Einf"ugen
                     in den Quelltext "ubernommen werden. Analog wie bei der
                     \LaTeX-"Ubersetzung kann auch hier ein Rahmenfile
                     miterzeugt werden.
               \item \mf-Ausgabe -- Diese Funktion erlaubt es,
                     Zeichnungen in das \mf-Format zu "ubersetzen. Damit
                     k"onnen dann auch gr"o"sere und kompliziertere
                     Zeichnungen (die z.B. durch den HPGL-Import entstanden
                     sind, s.o.) in maximaler Qualit"at ausgegeben werden.
                     Ist im Bild Text vorhanden, so wird dieser bei der
                     "Ubersetzung ignoriert. Wahlweise kann allerdings eine
                     \TeX-Da"-tei erzeugt werden, die lediglich die
                     Text-Information enth"alt, so da"s eine
                     "Uberlagerung mit dem "`Bildbuchstaben"' m"oglich
                     wird. Zur Einbindung einer solchen Zeichnung siehe
                     auch Abschnitt
                     \ref{mf-cookbook}\seealso{\ref{mf-cookbook}}.
               \item Fig-Format -- hierbei handelt es sich um das Format
                    des in der Unix-Welt weitverbreiteten
                    Fig-Grafikeditors. \td{} un"-ter"-st"utzt den gr"o"sten
                    Teil des Befehlssatzes des Release 2.0.
              \end{itemize}
       \item \datei{Programmende}  -- Nach einer Sicherheitsabfrage
             wird das Programm beendet. Noch vorhandene Daten werden nicht
             gesichert.
      \end{itemize}

    \subsubsection{Auswahl-Me"-nu}
    \label{sec:menu}
     \begin{maxipage}
     \begin{tabular}{@{}ll@{}l@{}ll@{}}
     \hline
     \vline {\tt ~TEXDRAW~} & {\tt ~Zeichnung~} & {\tt ~Auswahl~} &%
            {\tt ~Optionen~} & {\tt ~Sonstiges~}\hfill \vline\\
     \hline
     & & \vline {\tt ~alles~ausw"ahlen~}     \hfill \vline & &\\
     & & \vline {\tt ~Auswahl~aufheben~}     \hfill \vline & &\\
     & & \vline {\tt ~Auswahl~invertieren~}  \hfill \vline & &\\
     \cline{3-3}
     & & \vline {\tt ~Gr"o"se~"andern~}      \hfill \vline & &\\
     \cline{3-3}
     & & \vline {\tt ~in~Vordergrund~}       \hfill \vline & &\\
     & & \vline {\tt ~in~Hintergrund~}       \hfill \vline & &\\
     \cline{3-3}
     & & \vline {\tt ~Auswahl~anordnen~}  \hfill \vline & &\\
     \cline{3-3}
     & & \vline {\tt ~Auswahl~speichern~}    \hfill \vline & &\\
     & & \vline {\tt ~Auswahl~hinzuladen~}   \hfill \vline & &\\
     \cline{3-3}\\
     \end{tabular}
     \end{maxipage}

      Im \datei{Auswahl}-Me"-nu sind alle Operationen, die sich mit
      selektierten Objekten befassen, zusammengefasst. Sie sind bis auf
      wenige Ausnahmen nur dann anw"ahlbar, wenn auch wirklich selektierte
      Objekte vorhanden sind.

      Das \datei{Auswahl}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \datei{alles ausw"ahlen}     -- Damit werden alle Objekte
             selektiert.
       \item \datei{Auswahl aufheben}    -- Damit werden alle Objekte
             deselektiert.
       \item \datei{Gr"o"se "andern}        -- Zwar kann die Gr"o"se von
             Objekten auch interaktiv ver"-"an"-dert werden
             (s. Abschnitt \ref{sec:sizech}\seealso{\ref{sec:sizech}}),
             doch zur ma"sgenauen Ver"-gr"o"se"-rung/Ver"-klei"-ne"-rung
             k"onnen die Ausma"se der ge"anderten Objekte auch als
             Prozentsatz der urspr"unglichen Gr"o"se angegeben werden.
       \item \datei{in Vordergrund}      -- Die ausgew"ahlten Objekte
             werden in den Vordergrund geholt.
       \item \datei{in Hin"-ter"-grund}  -- Die ausgew"ahlten Objekte
             werden in den Hin"-ter"-grund verfrachtet.
       \item \datei{Auswahl anordnen}  -- Die Gesamtheit der
             ausgew"ahlten Objekte (nicht jedes Einzelobjekt f"ur sich)
             wird relativ zum Gesamtbild oder zu einem Referenzobjekt
             (vgl. \ref{refobject}\seealso{\ref{refobject}}) angeordnet.
             Die Anordnung kann an den vier Ecken, den Seitenmitten
             oder dem Zentrum erfolgen.
       \item \datei{Auswahl speichern}   -- Die ausgew"ahlten Objekte
             werden in ei"-nem pro"-gramm"-in"-ter"-nen Format abgespeichert.
       \item \datei{Auswahl hinzuladen}  -- Entspricht dem Me"-nupunkt
             \datei{Hinzuladen} im \datei{Zeichnung}-Me"-nu, nur
             da"s hier die geladenen Objekte selektiert werden. Eine
             bereits bestehende Selektion wird dabei aufgehoben.
      \end{itemize}

    \subsubsection{Optionen-Me"-nu}
    \label{sec:fontoptions}
     \begin{maxipage}
     \begin{tabular}{@{}lll@{}l@{}l@{}}
     \hline
     \vline {\tt ~TEXDRAW~} & {\tt ~Zeichnung~} & {\tt ~Auswahl~} &%
            {\tt ~Optionen~} & {\tt ~Sonstiges~}     \hfill \vline\\
     \hline
      & & & \vline {\tt ~Kreisgr"o"se ~beschr"ankt~} \hfill \vline &\\
     \cline{4-4}
      & & & \vline {\tt ~HPGL-Text~simulieren~}      \hfill \vline &\\
      & & & \vline {\tt ~Vektorfont~ausw"ahlen~}     \hfill \vline &\\
     \cline{4-4}
      & & & \vline {\tt ~nur~Zeichenfl.~zeigen~}     \hfill \vline &\\
     \cline{4-4}
      & & & \vline {\tt ~METAFONT-Optionen~}         \hfill \vline &\\
     \cline{4-4}
      & & & \vline {\tt ~Systemeinstellungen~}       \hfill \vline &\\
     \cline{4-4}\\
     \end{tabular}
     \end{maxipage}

      Das \datei{Optionen}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \datei{Kreisgr"o"se beschr"ankt} -- Ist diese Option aktiv,
             (erkennbar am abgehakten Me"-nu-Eintrag), so wird beim
             Zeichnen von Voll- und Teil-Kreisen, die von \LaTeX{}
             vorgegebene Obergrenze ber"ucksichtigt. Es ist aber
             beispielsweise \mf{} bzw. \PiCTeX{} m"oglich, weitaus
             gr"o"sere Kreise zu zeichnen, so da"s auf Wunsch diese
             Einschr"ankung bzgl. der Kreisradien aufgehoben wird.
       \item \datei{HPGL-Text simulieren} -- Diese Option
             erlaubt es, Text in einer HPGL-Da"-tei durch einen eigenen
             Vektorfont zu simulieren, damit dieser a) auch bei der
             \mf-Ausgabe erscheint und b) in den beim Plotter m"oglichen
             beliebigen Richtungen erscheint.
       \item \datei{Vektorfont ausw"ahlen} -- In diesem Me"-nu-Eintrag wird
             der Name des aktiven Vektorfonts (im "ubrigen
             Borland-BGI-kompatibel) angegeben. Dies ist f"ur die eventuelle
             Text-Ersetzung beim HPGL-Import von Bedeutung. Wird im sich
             anschlie"senden Dialog eine Nummer angew"ahlt, die noch nicht
             besetzt ist, so kann ein BGI-Font nachgeladen werden.

             Bei Programmstart wird im aktuellen Verzeichnis nach einer
             Pa"-ra"-me"-ter-Da"-tei namens \datei{tex"-draw.fnt} gesucht. Diese
             enth"alt pro Zeile einen Da"-tei"-na"-men eines BGI-kompatiblen
             Vektorfonts, der dann automatisch geladen wird. Diese Da"-tei
             mu"s mit einem Editor von Hand erzeugt bzw. ver"andert werden.
             (Merke: Ist kein Pfad im Namen vorhanden, so wird zun"achst
             im Vektorfont-Verzeichnis (ist in der Da"-tei
             \datei{tex"-draw.inf} festgelegt, s.u.) und dann im
             aktuellen Verzeichnis gesucht.
       \item \datei{nur Zeichenf"|l"ache zeigen} -- Ist diese Option aktiv
             (erkennbar am abgehakten Me"-nu-Eintrag), so wird nur der
             eigentliche Bereich des Pictures angezeigt; der "au"sere
             Bereich wird grau hinterlegt.
       \item \datei{METAFONT-Optionen} -- Hier k"onnen die Linienst"arke
             sowie der ASCII-Code\footnote{Ja ich wei"s, da"s dies doppelt
             gemoppelt ist: American Standard Code of Information
             Interchange-Code ist zwar nicht sch"on, aber g"angig\dots}
             des Bild-Buchstabens bei einer \mf-"Ubersetzung angegeben
             werden.
       \item \datei{Systemeinstellungen} -- Im sich anschlie"senden Dialog
             kann die interne Auf"|l"o"-sung (d.h. die Anzahl der Pixel pro
             \command{unitlength}) sowie die Position der Alert-Boxen und
             Dialoge festgesetzt werden (f"ur TT- und Gro"sbildschirm-User
             interessant).

             Wird die Speicher-Option aktiviert, so werden die aktuellen
             Zugriffspfade f"ur alle relevanten Da"-teitypen (TEX, MF, IMG,
             PAC, CHR) sowie die momentane Fenstergr"o"se, die
             \command{unitlength}- und die interne
             Auf"|l"o"-sungs-Einstellung abgespeichert und beim n"achsten
             Programmstart automatisch gesetzt. Hierzu wird eine
             Pa"-ra"-me"-terdatei namens \datei{tex"-draw.inf} angelegt, die,
             damit sie ber"ucksichtigt werden kann, sich im gleichen
             Verzeichnis wie das Haupt-Programm befinden mu"s.

             Insbesondere k"onnen hier auch die Verzeichnisse, in denen die
             erzeugten \LaTeX-, \PiCTeX- und \mf-Da"-teien abgelegt werden,
             bestimmt und ge"andert werden (mit einem Editor); "Anderungen
             erfolgen auf eigene Verantwortung (das Format dieser Datei wird
             in Anhang \seealso{\ref{appendix-inf}}\ref{appendix-inf} beschrieben).
      \end{itemize}

    \subsubsection{Sonstiges-Me"-nu}
     \label{sec:sonstiges}
     \begin{maxipage}
     \begin{tabular}{@{}llll@{}l@{}l@{}}
     \hline
     \vline {\tt ~TEXDRAW~}  & {\tt ~Zeichnung~} & {\tt ~Auswahl~} &%
            {\tt ~Optionen~} & {\tt ~Sonstiges~}\hfill \vline\\
     \hline
      & & & & \vline {\tt ~\command{unitlength~"andern}~}\hfill \vline \\
      & & & & \vline {\tt ~Bild"-gr"o"se~festlegen~}     \hfill \vline \\
      & & & & \vline {\tt ~"Uberblick~(Overview)~}       \hfill \vline \\
      & & & & \vline {\tt ~Overview-Faktor~}             \hfill \vline \\
     \cline{5-5}
      & & & & \vline {\tt ~Grafik~konvertieren~}         \hfill \vline \\
     \cline{5-5}\\
     \end{tabular}
     \end{maxipage}

      Das \datei{Sonstiges}-Me"-nu besteht aus den folgenden Me"-nupunkten:
      \begin{itemize}
       \item \command{unitlength "andern}  -- Damit wird die
             \command{unitlength} eingestellt. Im Moment sind nur
             feste Gr"o"sen einstellbar. Eine Ver"anderung der
             Standardgr"o"se von 1\,mm ist normalerweise unbedenklich;
             die einzige Ausnahme sind hierbei Kreise und Kreisviertel,
             da un"-ter \LaTeX{} nur wenige diskrete Kreisgr"o"sen verf"ugbar
             sind.

             Man beachte ferner, da"s bei \LaTeX{} Linien eine Mindestl"ange
             besitzen m"ussen, um dargestellt werden zu k"onnen. Zu kurze
             Linien werden sonst beim sp"ateren Ausdruck un"-terdr"uckt.

             Aus diesem Grund wird wahlweise eine automatische Umrechnung
             in die neue Einheit angeboten. Dabei wird aufgrund der
             internen Darstellung der Koordinaten als
             \datei{INTEGER}-Zahl gerundet!!
       \item \datei{Bild"-gr"o"se festlegen}  -- Hiermit kann die
             Bild"-gr"o"se auch direkt festgelegt werden. Eine alternative,
             interaktive Methode wurde in Abschnitt
             \ref{sec:size}\seealso{\ref{sec:size}} beschrieben.
       \item \datei{"Uberblick (Overview)}  -- Bei gro"sen Zeichnungen
             ist ein Arbeiten nicht mehr sehr angenehm. Deswegen kann
             mit diesem Me"-nupunkt ein Modus eingeschaltet werden, bei dem
             die gesamte Zeichnung angezeigt wird (gleichg"ultig wie
             gro"s). Innerhalb dieses Modus kann vollkommen normal
             weitergearbeitet werden. Nochmaliges Anw"ahlen schaltet
             diesen Modus wieder aus.
       \item \datei{Overview-Faktor}  -- Mit diesem Punkt kann der
             relative Ma"sstab im "Uberblicks-Modus festgelegt werden.
       \item \datei{Grafik konvertieren}  --
             Mittels dieses Me"-nupunktes k"onnen fertige Grafiken in ein
             f"ur \TeX{} verst"andliches Format gewandelt werden:
             \begin{itemize}
               \item Rastergrafiken (GEM-IMG- bzw. STAD-Format) k"onnen
                     entweder in Quellcode in \mf- bzw. \TeX-Format oder
                     aber direkt in \TeX-Zeichens"atze gewandelt werden.

                     Bei der Umwandlung werden nahezu keinerlei
                     Optimierungen vorgenommen, sondern das Bild wird
                     Zeile f"ur Zeile in Punkt-/Linien-Befehle bzw. in
                     ein Konglomerat von \command{rule}-Befehlen
                     gewandelt. So sollte man sich insbesondere vor Grafiken
                     mit gro"sf"|l"achigen Graumustern h"uten: die
                     \mf- bzw. \TeX-Da"-teien werden schnell riesig gro"s!

                     Zur Einbindung von derart erzeugten Fonts siehe Abschnitt
                     \ref{mf-cookbook}\seealso{\ref{mf-cookbook}}.
               \item Vektorgrafiken (GEM-Metafile, Calamus-Vektorgrafik,
                     Postscript-Subset) k"onnen in \mf-Quellcode gewandelt
                     werden. Dies ist zur Zeit noch Zukunftsmusik, wird
                     es wohl aber nicht bleiben (in Version 10.0 klappt's
                     dann sicher\dots)
             \end{itemize}
      \end{itemize}

  \subsection{Die Koordinatenanzeige}
    W"ahrend der Bewegung des Mauszeigers "uber dem Zeichenfenster werden
    st"andig die aktuellen Koordinaten an der Zeigerposition in der
    \datei{X}- und \datei{Y}-Anzeige mitprotokolliert.

    Zudem existiert eine \datei{dx}- und \datei{dy}-Anzeige, die immer
    dann aktiv wird, wenn bei einer Zeichen"-operation ein zweiter
    (oder folgender) Punkt ausgew"ahlt werden soll. Dann wird hier der
    X- und Y-Abstand zum ersten (bzw. unmittelbar vorhergehenden) Punkt
    angezeigt. Dies ist vor allem zum ma"sgenauen Zeichnen sehr n"utzlich.

  \subsection{Die Iconleiste}

    Die Icon-Leiste sitzt auf der linken Seite des Bildschirms direkt
    un"-terhalb der Koordinatenanzeige und besteht aus insgesamt 40~Icons,
    die die Zeichen"-operationen symbolisieren.

    Die Vorgehensweise zum Erstellen eines Objekts sieht normalerweise
    wie folgt aus: erst entsprechendes Icon anklicken und selektieren
    (sofern nicht bereits selektiert) und dann gew"unschte Position auf dem
    \glq{}Papier\grq{} ansteuern und ersten Punkt durch Mausklick bestimmen.

    Bei einer Vielzahl von angew"ahlten Zeichenoperationen lassen sich
    w"ahrend des Aufenthalts im Zeichenbereich (und nur dort!) durch
    Druck der rechten Maustaste die f"ur diese Operation relevanten Optionen
    "andern. So wird f"ur Linien und Boxen die Liniendicke umgeschaltet,
    f"ur Texteingaben die Textposition, f"ur \EPiC-Linien das
    St"utzpunktsymbol und bei den drei Auswahloperationen Selektieren,
    Verschieben/"Andern und Kopieren wird zyklisch auf die n"achste Operation
    weitergeschaltet.

    Die Zeichenicons lassen sich in die im folgenden besprochenen
    Untergruppen aufteilen.

    \subsubsection{Optionen}
    \label{sec:options}

    Klickt man die folgenden Icons an, so bewirken diese eine Ver"anderung
    gewisser Zeichenfunktionen; der momentan aktive Status wird im
    Aussehen des Icons angezeigt. (Normalerweise wird die n"achstfolgende
    Option angew"ahlt, bei gedr"uckter Shift-Taste wird die vorhergehende
    Option angew"ahlt.)

    \begin{itemize}
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{02}}%
            Textmodus-Icon bestimmt, ob der Text mit oder ohne umgebendes
            Rechteck gezeichnet werden soll, und wie ein solches aussehen
            soll. Je nach angew"ahltem Modus wird die umgebende Box dann
            weggelassen  (\command{makebox}) oder entsprechend gezeichnet
            (\command{framebox} und \command{dashbox}). Die jeweilige
            Textposition (s.u.) bezieht sich auf eben dieses Rechteck.

            \centerline{%
            \input txtkind
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{03}}%
            Texttyp-Icon bestimmt, ob ein Text vollkommen regul"ar
            als \TeX-Text gezeichnet und erzeugt werden soll, oder ob
            der eingegebene Text durch einen Vektorfont
            (Borland-BGI-kompatibel) simuliert werden soll
            (vgl. Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).

            \centerline{%
            \input vectext
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{26}}%
            Liniendicken-Icon bestimmt die Dicke der Linien bei Boxen,
            dem \EPiC-Gitter sowie allen Linien und Pfeilen (entspricht den
            \LaTeX-Be"-feh"-len \command{thicklines} und \command{thinlines}).
            Dicke gerasterte bzw. gepunktete Linien werden leider wie dicke
            durchgezogene Linien gezeichnet (das liegt an GEM, die korrekten
            Aufrufe erfolgen; vielleicht klappt das ja in der einen oder
            anderen TOS-Version). Bei den meisten angew"ahlten
            Linien-orientierten Zeichenoperationen wird diese Option durch
            Druck der rechten Maustaste umgeschaltet.

            \centerline{%
            \input thicknes
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{25}}%
            Textposition-Icon bestimmt die Postionierung von Texten in
            Boxen; dabei sind insgesamt 9 Positionierungen m"oglich.
            Bei angew"ahltem Text-Icon wird diese Option durch
            Druck der rechten Maustaste umgeschaltet.

            \centerline{%
            \input texpos
            }
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{27}}%
            Fillstatus-Icon bestimmt, ob Kreise und normale (keine
            gepunkteten oder gestrichelten) Rechtecke ausgef"ullt gezeichnet
            werden oder nicht. Insgesamt sind 7 verschiedene
            F"ullm"oglichkeiten vorhanden, wobei bis auf die voll ausgef"ullte
            Version alle F"ullungen durch \command{line}'s realisiert sind.
            (Es kann vorkommen, da"s beim endg"ultigen Ausdruck zu kurze
            Linien verschluckt werden, da auch hier \LaTeX{} eine
            Mindestl"ange erwartet, sorry.)

            \centerline{%
              \input fillstat
            }

\newpage
      \item Das \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{28}}%
            Symbol-Icon bestimmt, ob bei den \EPiC-Linien an den
            einzelnen Punkten des Linienzuges Symbole gezeichnet werden
            oder nicht (insgesamt 5 verschiedene Symbole m"oglich).

            \centerline{%
              \input symbols
            }
    \end{itemize}

    \subsubsection{Texte}
    Texte \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{01}}%
    werden immer auf dieselbe Art erzeugt: Zu"-n"achst wird die umgebende
    Box festgelegt (s. Boxen weiter unten) und dann der Text via Tastatur
    eingegeben.

    Es wird zwischen zwei un"-terschiedlichen Texttypen, n"amlich normalem
    und vektoriellem Text, sowie vier un"-terschiedlichen Textmodi, n"amlich
    Text ohne umgebende Box, sowie mit  normaler, gestrichelter bzw.
    unsichtbarer umgebender Box un"-terschieden (s. Abschnitt
    \ref{sec:options}\seealso{\ref{sec:options}}).

    F"ur normalen Text besteht die M"oglichkeit, einen Text bestehend aus
    mehreren Zeilen eingegeben. Zeilenumbr"uche durch \command{$\backslash$}
    werden erkannt und simuliert. Sie k"onnen entweder direkt durch
    Eingabe von \command{$\backslash$} oder bequemer durch die
    Tastenkombination \datei{<CTRL><RETURN>} erfolgen. Je nach
    angew"ahltem Modus wird die umgebende Box dann weggelassen
    (\command{makebox}) oder entsprechend gezeichnet (\command{framebox}
    und \command{dashbox}). Die Ausrichtung der einzelnen Zeilen
    zueinander kann ver"-"an"-dert werden. Dies geschieht mittels der
    Funk"-tions"-tas"-ten \datei{F1} (zentriert), \datei{F2} (linksb"undig)
    und \datei{F3} (rechtsb"undig).

    Bei vektoriellem Text, ist ein mehrzeiliger Text nicht m"oglich.
    Stattdessen kann der Zeichensatz, die Gr"o"se, der Winkel mit der
    Horizontalen sowie die interne Textneigung interaktiv ver"-"an"-dert
    werden. Dies geschieht wie folgt:
    \begin{itemize}
      \item {\bf Zeichensatz:} mit den Funktionstasten \datei{F1-F10}
      w"ahlt man den entsprechenden Vektorfont aus (vgl. auch Abschnitt
      \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).
      \item {\bf Textgr"o"se:} Mit den Cursor-Tasten \datei{$\uparrow\,\downarrow$}
      wird die Textgr"o"se in 10\%-Schritten ver"-"an"-dert. Bei gleichzeitig
      gedr"uckter Shift-Taste geschieht dies in 50\%-Schritten.
      \item {\bf Textwinkel:} Mit den Cursor-Tasten
      \datei{$\leftarrow\,\rightarrow$} wird der Winkel des Textes mit
      der Horizontalen in $5^\circ$-Schritten ver"-"an"-dert. Bei
      gleichzeitig gedr"uckter Ctrl-Taste geschieht dies in
      $45^\circ$-Schritten.
      \item {\bf Textneigung:} Mit den Cursor-Tasten
      \datei{$\leftarrow\,\rightarrow$} sowie gleichzeitig bet"atigter
      Shift-Taste wird der interne Neigungs-Winkel des Textes ver"-"an"-dert.
      \item {\bf Voreinstellungen:} Mit der \datei{Help}-Taste lassen sich die
      momentanen Einstellungen (Gr"o"se, Winkel, Neigung) abspeichern und
      jederzeit mit der \datei{Undo}-Taste abrufen.
    \end{itemize}

    Zus"atzlich zu den genannten M"og"-lich"-keiten einen Text in die
    Zeichnung einzuf"ugen, gibt es eine weitere, sehr universelle Art
    der Texteingabe. Dr"uckt man w"ahrend der Selektion einer Zeichenfunktion
    die \datei{CTRL}-Taste, so wird nach Abschlu"s der Zeichenoperation ein
    Text im Umgebungsrechteck der soeben erschaffenen Figur erzeugt. F"ur
    die Orientierung des Textes innerhalb des Umgebungsrechtecks und der
    Ausrichtung der einzelnen Zeilen zueinander gelten die oben gemachten
    Anmerkungen. Dieser Modus wird durch ein \datei{T} ganz links in der
    Infozeile gekennzeichnet.

    Dies ist bei nahezu allen Zeichenoperationen mit Ausnahme der folgenden
    beiden Gruppen m"oglich:
    \begin{itemize}
      \item Normale Linien und Vektoren (da leuchtete mir der Sinn nicht ein);
            wohl aber bei \EPiC-Linien und bei Drei-/Vierecken (s.u.).
      \item Standard-Textfunktionen (was soll eine doppelte Texteingabe?)
    \end{itemize}

    \subsubsection{Boxen}
    Boxen, \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{11}\icon{12}}%
    egal welcher Art, werden wie folgt erzeugt: Zu"-n"achst wird ein
    Eckpunkt angeklickt und dann die Box zur gew"unschten Gr"o"se aufgezogen.
    Die momentan g"ultigen Ma"se der Box werden dann in der Koordinatenanzeige
    un"-ter \datei{dx} und \datei{dy} angezeigt.

    \subsubsection{Linien und Pfeile}
    Nach \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{04}\icon{08}}%
    Anklicken des Startpunktes wird die Gerade aufgezogen. Da \LaTeX{}
    nur bestimmte Steigungen bei Geraden und Pfeilen zul"asst, treten beim
    Zeichnen Spr"unge auf.

    \subsubsection{Kreise}
    Kreise \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{06}}%
    (ob gef"ullt oder nicht) werden wie folgt erzeugt: Man bestimmt
    zu"-n"achst den Mittelpunkt des Kreises durch Mausklick und zieht dann
    den Kreis zur gew"unschten Gr"o"se auf. Dabei ist die maximal m"ogliche
    Gr"o"se beschr"ankt (\LaTeX{} kennt nur Kreise bis zu einer bestimmten
    Radius-Ober"-gren"-ze), abh"angig von der aktuellen
    \command{unitlength}-Einstellung

    \subsubsection{Ovale}
    Viertelkreise \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{05}\icon{07}}%
    und Halbkreise werden genau wie Kreise erzeugt (Mittelpunkt und
    dann aufziehen), w"ahrend Rechtecke mit abgerundeten Ecken wie
    Boxen erzeugt werden (s.o.). Einzige Besonderheit: zum Aufziehen
    eines Halbkreises mu"s die Shift-Taste gedr"uckt werden, ansonsten
    wird ein Viertelkreis erzeugt.

    \subsubsection{B\'ezier-Kurven}
    Es \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{09}\icon{10}}%
    existieren zwei un"-terschiedliche Kommandos: eines zum Erzeugen
    einer normalen B\'ezier-Kurve und eines zum Erzeugen eines
    geschlossenen Kurvenzugs (aus vier einzelnen B\'ezier-Kurven), der sich
    einer umgebenden Raute innen anschmiegt.

    Die einfachen B\'ezier-Kurven werden wie folgt erzeugt:
    Man bestimmt zu"-n"achst die Endpunkte der Kurve (Gerade aufziehen) und
    dann die Form durch Aufziehen des Kontrollpunktes. Hierbei werden zur
    Kontrolle au"ser der Kurve auch die Verbindungsgeraden
    Eckpunkt-Kontrollpunkt gezeichnet.

    Die B\'ezier-\glq{}Ellipsen\grq{} werden ganz analog
    erzeugt: Man zieht zu"-n"achst eine und danach die zweite Diagonale
    der umgebenden Raute auf; die sich ergebende Kurve wird dabei immer
    angezeigt.

    Beiden Kommandos gemeinsam ist die darauf folgende Bestimmung der
    Anzahl der Punkte, aus der sich eine einzelne B\'ezier-Kurve
    zusammensetzen soll. Ausgehend von 50 Einzel-Punkten wird die Anzahl
    durch Bewegen der Maus in X-Richtung ver"-"an"-dert. Dabei wird die
    momentane Punktanzahl in der Koordinaten-Anzeige im \datei{dx}-Feld
    angezeigt. -- Die Schrittweite betr"agt im Normalfall 1 Punkt, bei
    gedr"uckter rechter Maustaste 10 und bei gleichzeitig gedr"uckter rechter
    und linker Maustaste 100 Punkte. Der Vorgang wird durch Dr"ucken der
    linken Maustaste beendet.

    W"ahrend des ganzen Vorgangs wird die sich aus der momentanen
    Punkt\-an\-zahl ergebende B\'ezier-Kurve angezeigt, so da"s eine
    gute Kontrolle des sich tat"-s"ach"-lich ergebenden Aussehens der
    Kurve gegeben ist. Der im Programm verwendete Algorithmus ist eine
    "Ubertragung der entsprechenden \TeX-Befehle, so da"s hier echtes
    Waissiwaidschi\footnote{WYSIWYG = What you see is what you get}
    vorherrscht.

    \subsubsection{Dreiecke/Vierecke, Segmente und Kegel}
    Es \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{13}\icon{14}%
                  \vspace{\interspace}\icon{17}\icon{18}%
                  \vspace{\interspace}\icon{21}\icon{22}%
                  \vspace{\interspace}\icon{21}\icon{22}}%
    k"onnen zur Arbeitserleichterung "ofters ben"otigte geometrische Figuren
    wie Drei-/Vierecke, Drei-/Vierecks-Segmente und Drei-/Vierecks-Kegel
    gezeichnet werden. Die ebenen Versionen d"urften wohl selbsterkl"arend
    sein.

    Bei den Segmenten wird eine Figur erzeugt, deren Grund- und Deckf"|l"ache
    identisch sind und deren Eckpunkte jeweils durch Geraden verbunden
    sind.

    Bei den Kegeln bzw. Pyramiden wiederum werden die Eckpunkte der
    Grundfigur mit einem einzigen Punkt (dem Kegelursprung bzw. der
    Pyramidenspitze) verbunden. Merke: hier ist Vorsicht geboten, da es
    wegen der beschr"ankten Auswahl an \LaTeX-Geraden vorkommen kann, da"s
    sehr extreme Kegel nicht korrekt erzeugt werden (Verfehlen der
    Pyramidenspitze).

    Zun"achst wird in allen F"allen die ebene Figur erzeugt (eine
    Grundlinie und dann Aufziehen der Figur) und danach eventuell der
    gew"unschte K"orper aufgezogen.

    \subsubsection{\EPiC-Linien}
    Es \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{15}\icon{19}\icon{23}}%
    kann ein Linienzug gebildet werden,
    wobei die Steigung der einzelnen Segmente im Gegensatz zu den
    normalen \LaTeX-Geraden keinen Beschr"ankungen un"-terliegt. Je nach
    Aussehen des Symbol-Icons (s.o.) werden an der Einzelpunkten der
    Kurve gewisse Symbole (Raute, Kreuz etc.) gezeichnet (s. Optionen).
    Durch Druck der rechten Maustaste wird diese Option ver"andert.

    \subsubsection{\EPiC-Gitter}
    Zu"-n"achst \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{16}}%
    wird die Gr"o"se und Lage des Gitters durch Aufziehen der
    entsprechenden Box bestimmt. Danach wird die Auf"|l"o"-sung der X- und
    Y-Gitterlinien durch Bewegen der Maus festgelegt. Das Aussehen des
    Gitters wird dabei st"andig auf dem laufenden gehalten. Dieser Vorgang
    wird durch Bet"atigen der linken Maustaste abgeschlossen. Auf eine
    Beschriftung des Gitters wurde verzichtet (die Integer-Werte, die
    \EPiC{} vorschl"agt, sind meist ungeeignet), dies mu"s, falls gew"unscht,
    durch sp"ateres hinzuf"ugen im \TeX-Quellcode erfolgen (via
    \command{multiputlist} o."a.).

    \subsubsection{Auswahl von Objekten}
    \label{sec:sizech}
    \label{refobject}
    Jedes \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{29}}%
    Objekt kann durch Einfachklick selektiert werden. Hierzu wird
    "uber"-pr"uft,  ob der Klick innerhalb des das Objekt umgebenden
    {\bf Rechtecks} liegt. Ist dies der Fall, so wird das {\bf erste} Objekt
    selektiert, da"s diese Bedingung erf"ullt. Diese Reihenfolge kann durch
    die Me"-nupunkte \datei{in Vor"-der"-grund} bzw. \datei{in Hin"-ter"-grund}
    ver"-"an"-dert werden (wie man es von diversen
    Vek"-tor-Zei"-chen"-pro"-grammen her gewohnt ist). Erfolgt der
    Einfachklick auf einen Bereich, wo kein Objekt liegt, so werden
    alle Objekte deselektiert. Selektierte Objekte erhalten ein
    Umgebungsrechteck mit sogenannten "Anderfeldern an den vier Ecken bzw.
    Seitenmitten (s. Abbildung weiter unten).

    Bei gedr"uckt gelassener linken Maustaste kann aber auch ein Rahmen
    aufgezogen werden, wobei dann alle Objekte selektiert werden, deren
    Umgebungsrechteck g"anzlich innerhalb des Rahmens liegt. Alle anderen
    Objekte werden deselektiert.

    Wird bei der Selektion eines Objektes die CTRL-Taste gedr"uckt, so
    wird das ausgew"ahlte Objekt zu einem sogenannten Referenzobjekt
    gemacht. Dieses Referenzobjekt wird bei der Anordnung von Objekten
    von Bedeutung (vgl. \ref{sec:menu}\seealso{\ref{sec:menu}}). Ein
    Referenzobjekt wird durch Rauten an den Ecken bzw. Seitenmitten
    gekennzeichnet. Ansonsten gelten sinngem"a"s die gleichen Angaben
    und M"oglichkeiten wie bei der normalen Selektion.

    Dieses Verhalten wird bei gedr"uckter Shift-Taste modifiziert.
    Der Selektionsstatus des/der angew"ahlten Objekts/Objekte wird
    umgeschaltet. Der Selektionsstatus aller anderen Objekte bleibt
    unver"-"an"-dert.

    W"ahlt \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{36}\icon{40}}%
    man das Schl"usselsymbol an, so wird damit bei allen selektierten
    Objekten ein Flag gesetzt, da"s diese gegen"uber allen Ver"anderungen
    an selektierten Objekten immunisiert (Anordnen, Kopieren,
    Ver"andern, Verschieben, Drehen, Spiegeln, Zusammenfassen, Auf"|l"osen,
    L"oschen). Dies kann mittels des schattierten Schl"usselsymbols
    aufgehoben werden. Gesch"utzte Objekte weisen helle "Anderfelder am
    Umgebungsrahmen auf:

    \centerline{%
      \input selected
    }

    Sind \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{30} \icon{31}}%
    Objekte selektiert, so lassen sich diese, nach Anwahl der
    entsprechenden Icons, ver"andern, verschieben bzw. kopieren:
    Klickt man eines der "Anderfelder an, so kann die Gr"o"se des
    Objekts neu bestimmt werden (wie in Vek"-tor"-gra"-phik"-program"-men
    "ublich, s. auch Abschnitt \ref{sec:menu}\seealso{\ref{sec:menu}}).
    -- Klickt man innerhalb des Bereichs des/der selektierten
    Objekts/Objekte, so erscheint ein Rechteck, das alle selektierten
    Objekte umschlie"st. Dieses verschiebt man dann bei gedr"uckter
    linken Maustaste an die gew"unschte Position. (Dies ist bei der
    kombinierten "Ander-/Verschieb-Operation bei sehr kleinen Objekten
    problematisch, da man praktisch immer ein "Anderfeld
    erwischt; deswegen wird eine "Anderung bei gedr"uckter Shift-Taste
    un"-terdr"uckt, so da"s auch sehr kleine Objekte problemlos verschoben
    werden k"onnen.)

    Merke: Durch Druck der rechten Maustaste wird zwischen den drei
    Auswahloperationen Selektieren, Verschieben/"Andern und Kopieren
    zyklisch umgeschaltet.

    Die \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{33} \icon{37}}%
    selektierten Objekte lassen sich auf Wunsch auch horizontal bzw.
    vertikal spiegeln. Hierzu sind die entsprechenden Icons anzuklicken.
    Auf dem Kopf stehende Texte sind leider unm"oglich; so wird nur die
    Orientierung innerhalb der umgebenden Box ver"-"an"-dert.

    Weiterhin \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{34} \icon{38}}%
    lassen sich die selektierten Objekte um $90^\circ$ nach
    links bzw. rechts drehen. Hierf"ur sind die entsprechenden
    Icons anzuklicken. Auch hier sind gedrehte Texte leider
    prinzipiell unm"oglich.

    Selektierte \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{35} \icon{39}}%
    Objekte k"onnen zu einem Subbild zusammengefa"st werden. Diese
    Subbilder werden bei der "Ubersetzung als geschachteltes
    \datei{picture}-En"-vi"-ron"-ment abgespeichert. Mittels
    dieser Icons werden die Subbilder erzeugt bzw. in ihre
    Komponenten zerlegt.

    W"ahlt \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{32}}%
    man das Papierkorb-Icon an, so werden alle selektierten
    Objekte gel"oscht.

    \subsubsection{Sonstiges}
    Zur \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{20}}%
    besseren "Ubersicht beim Entwurf von Objekten l"a"st sich im
    Zeichenbereich ein Raster im 5\,\command{unitlength}-Abstand
    einblenden und zwar wahlweise ein Punkt- oder ein Linienraster.

    Die \marginpar{\vspace{\margspace}\icon{24}}%
    gesamte Zeichnung l"a"st sich mit dem erweiterten Papierkorb-Icon
    l"o"-schen. Nach einer Sicherheitsabfrage wird das gesamte Bild (auch
    gesch"utzte Objekte, s.o.) gel"oscht.

\section{Einbindung von eigenen Bild-Zeichens"atzen}
\label{mf-cookbook}

Ich hatte es wohl bisher offensichtlich un"-terlassen, genau zu erkl"aren,
wie die \mf-Dateien in \TeX-Dokumente eingebunden werden. Zun"achst
einmal m"ussen die \datei{MF}-Dateien von \mf{} "ubersetzt werden. Damit
werden dann ganz normale \TeX-Zeichens"atze erzeugt (wie die CMR-Familie),
die aber nur ein einziges Zeichen, n"amlich den Buchstaben \datei{A}
(Ascii 65), enthalten (dies ist "anderbar, vergleiche hierzu
Abschnitt \ref{sec:fontoptions}\seealso{\ref{sec:fontoptions}}).
Dieser Buchstabe enth"alt dann die Bildinformation.

Damit dieses Zeichen von \TeX{} benutzt werden kann, mu"s zun"achst
irgendwo zu Anfang des Dokumentes (bei \LaTeX{} sinnigerweise vor
\command{begin\{document\}}) dieser Zeichensatz geladen werden.
Dies geschieht z.B. mittels\par
\verb+\font\picture = test+\par
wobei {\tt test} in dem Fall der Name des zu ladenden Fonts angibt.
Das Bild kann dann "uberall im Dokument mit der Anweisung:\par
\verb+{\picture A}+\par
ausgegeben werden.

\section{Geplante Erweiterungen}

  Wer seinerseits noch Anregungen und Vorschl"age f"ur eine Erweiterung hat,
  schreibe mir doch einfach mal. Vielleicht l"a"st sich ja der eine oder
  andere Wunsch noch implementieren.

  Es ist geplant, den m"uhsamen Umweg "uber \mf{} bei der Konvertierung
  von Ra"-ster"-gra"-fi"-ken zu umgehen, und diese direkt in GF- bzw.
  PK-Zeichensatzdateien zu wandeln.

  Eine Umsetzung von \EPiC{} f"ur die \TeX-Im"-ple"-men"-tie"-rung von
  Chr. Strunk (CSG-Befehle) wird demn"achst wohl fertig werden.

  Einfach mal anrufen, ob eine neue Version schon fertig ist.

\section{\td{} auf anderen Rechnern?}
  Es ist geplant, \td{} auch auf {\sc MsDos}-Rechnern zu implementieren.
  Die Umsetzung wurde von mir bislang noch nicht vorgenommen, da ich mich
  nicht entschlie"sen konnte, welche Benutzeroberf"|l"ache ich hierf"ur
  verwenden soll (MS-Windows, GEM oder was auch immer).

  Insofern w"are es mir sehr recht, wenn {\sc MsDos}-Anwender sich mit mir
  deswegen in Verbindung setzen w"urden. Eine eventuelle Umsetzung mache
  ich auch davon abh"angig, welche Resonanz mein Vorhaben ausl"ost.

  Momentan bin ich allerdings durch meine Doktorarbeit (Physik) sehr
  eingespannt, so da"s ich hier nichts versprechen kann und werde.

\section{Tips}
  Es gibt mittlerweile einige DVI-Treiber, die eigene Linien-Befehle
  verstehen, so z.B. die Treiber der MSDOS-Implementierung em\TeX{} oder
  diverse Treiber in der UNIX-Welt, die den T\PiC-Standard un"-ter"-st"utzen.
  F"ur diese Treiber gibt es ein modifiziertes \EPiC-File namens
  \datei{emepic.sty} bzw. \datei{eepic.sty}, welches die
  Linienerzeugung "uber eben diese \command{special}-Befehle abwickelt.

  Derart erzeugte DVI-Da"-teien sind zumeist k"urzer, und liefern ein
  sch"o"-neres Ergebnis. Daf"ur sind sie dann aber auch nicht mehr
  ger"ate"-un"-ab"-h"an"-gig, wohl aber immer noch der Quelltext, da die
  eigentlichen \EPiC-Kommandos dieselben sind.

  Um die Vorteile dieser Treiber zu nutzen, ist also lediglich beim
  \command{do"-cu"-ment"-sty"-le}-Befehl die Option \datei{epic} durch
  \datei{emepic} bzw. \datei{eepic} zu ersetzen.

\section{Programm-Fehler}
  Solche sind bestimmt noch irgendwo versteckt. Dementsprechend "ubernehme
  ich keine Verantwortung f"ur irgendwie geartete Sch"aden, die durch das
  Programm hervorgerufen worden. Genaueres entnehme man dem Lizenz-Vertrag
  der Open Software Foundation (=GNU).

  Anregungen und Fehlermeldungen werden hingegen gerne entgegengenommen.
  Meine Adresse befindet sich auf Seite \pageref{addr}.

\section{Ehre, wem Ehre geb"uhrt\dots}
  Den folgenden Personen geb"uhrt mein Dank:

  Donald E. Knuth f"ur \TeX{} und \mf{}, Gregor Fritz f"ur sein Urprogramm
  (alleine h"atte ich mich sonst wohl nicht aufgerafft), Martin Wunderli
  f"ur sein TT-Testing, Lutz Birkhahn f"ur seine \mf-Makros und
  den Fileselector-Fehler, Peter Hellinger f"ur seine Magic-Lib,
  Jens Decker f"ur den \mf-Fehler, Karsten Sievert f"ur seine
  Fehler-Liste, Stephan Gerle f"ur den Icon-Leisten-Fehler.

  Wer meint, in der obigen Aufstellung zu fehlen, wende sich vertrauensvoll
  an mich. Gegen eine geringe Geb"uhr kann auch sein Name hier erscheinen.

\section{Der Quellcode}
  \td{} wurde mit TDI-Modula-2 und den Magic-Tools von Peter Hellinger
  entwickelt und zwischenzeitlich auf den neuen Megamax-M2-Compiler
  umgestellt, kann mit entsprechendem Aufwand
  aber auch in C o."a. konvertiert werden (haha, viel
  Spa"s!$\enspace\ddot{\smile}\enspace$).
  Der Quellcode kann nur von registrierten Benutzern gegen Einsendung
  einer Diskette und eines adressierten und (ausreichend) frankierten
  R"uckumschlag sowie eines (eher symbolisch zu verstehenden) Obulus von
  10,-- DM bei mir angefordert werden. Ich h"atte dann nur gerne Nachricht
  "uber vorgenommene "Anderungen am Programm; vielleicht sind diese ja so
  gut, da"s man sie der Allgemeinheit zuteil werden lassen sollte. Die
  Magic-Tools sind bei der Verteilung aber nicht dabei, da es sich
  hierbei um ein kommerzielles Produkt handelt.
\appendix
\section{Format der Datei \datei{texdraw.inf}}
\label{appendix-inf}
 Die Datei \datei{TEXDRAW.INF} enth"alt im wesentlichen Standard-Pfade,
 in denen Dateien gesucht bzw. abgelegt werden. Diese Pfade sollten Sie
 gem"a"s Ihrer eigenen System-Konfiguration anpassen.

 Es folgt jetzt die Datei, wie sie f"ur meine Konfiguration angepasst ist:

\begin{maxipage}
\begin{verbatim}
TD180 (C) 1991 by Jens Pirnay
F:\EXAMPLES\                                                 PicturePath
F:\EXAMPLES\                                                 LaTeXPath
F:\EXAMPLES\                                                 PiCTeXPath
C:\METAFONT\MFINPUTS\IMAGES\                                 MetaPath
E:\TEX\GRAPHICS\                                             IMGPath
E:\TEX\GRAPHICS\                                             STADPath
E:\TEX\TEXINPUT\                                             TeXPath
F:\EXAMPLES\                                                 HPGLPath
F:\BGIFONTS\                                                 FontPath
C:\METAFONT\GF\                                              GFPKPath
C:\VEKTOR\                                                   GEMPath
C:\POSTSCRIPT\                                               PSPath
C:\DTP\                                                      CVGPath
F:\FIG\                                                      FigPath
TRUE                                                         DialCentered
FALSE                                                        WholeArea
TRUE                                                         HPGLFont
TRUE                                                         LimitedDisk
4                                                            InternalRes
0                                                            Unitlength
400                                                          XSize
280                                                          YSize
40                                                           MetaThin
80                                                           MetaThick
65                                                           MetaAscii
\end{verbatim}
\end{maxipage}

Die Bedeutung der einzelnen Zeilen, wird durch das Kennwort am Ende der
Zeile verdeutlicht.

\begin{itemize}
\item[Wichtig:] Jede Zeile mu"s in der ersten Spalte beginnen, f"uhrende
                Leerzeichen f"uhren zu Mi"sinterpretationen!
                Die Reihenfolge der Zeilen darf nicht ver"andert werden!!

               {\bf !! "Anderungen erfolgen auf eigene Gefahr !! <<}
\end{itemize}

 \begin{tabular}{|l|l|l|l|}
   \hline
   Kennwort     &  Bedeutung                            & Ext.  & Mode   \\
   \hline
   PicturePath  &  Standardpfad f"ur Zeichnungen         & [LTD] & In-Out \\
   LaTeXPath    &  Standardpfad f"ur LaTeX-Quelltexte    & [TEX] & Out \\
   PiCTeXPath   &  Standardpfad f"ur PiCTeX-Quelltexte   & [TEX] & Out \\
   MetaPath     &  Standardpfad f"ur METAFONT-Quelltexte & [MF~] & Out \\
   ImgPath      &  Standardpfad f"ur GEM-IMG-Bilder      & [IMG] & In  \\
   StadPath     &  Standardpfad f"ur S.T.A.D.-Bilder     & [PAC] & In  \\
   TeXPath      &  Standardpfad f"ur LaTeX-Import        & [TEX] & In  \\
   HPGLPath     &  Standardpfad f"ur HPGL-Import         & [PLO] & In  \\
   FontPath     &  Standardpfad f"ur BGI-Vektorfonts     & [CHR] & In  \\
   GFPKPath     &  Standardpfad f"ur TeX-Zeichens"atze    & [CHR] & Out \\
   GEMPath      &  Standardpfad f"ur GEM-Metafiles       & [GEM] & In \\
   PSPath       &  Standardpfad f"ur Postscript-Files    & [PS~] & In-Out \\
   CVGPath      &  Standardpfad f"ur Calamus-Grafiken    & [CVG] & In \\
   FIGPath      &  Standardpfad f"ur Fig-Grafiken        & [FIG] & In-Out \\
   \hline
 \end{tabular}

   Die nun folgenden Werte sollten m"oglichst nicht von Hand ver"andert
   werden und sind deswegen auch nicht weiter dokumentiert; sie werden
           bei der Option \datei{Systemeinstellungen} [Sichern aktiv]
           aus den gerade g"ultigen Werten ausgelesen und gesichert.

\end{document}

