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Lange Zeit gab es Gerücht um einen neuen Club in einer U-Bahn Unterführung in
der Frankfurter Innenstadt. Die Eröffnung wurde oft angekündigt und dann doch
wieder verschoben.
Nun hatte man endlich die Gelegenheit in dieser, angeblich für 3 Millionen Mark
umgebauten, Location feiern zu gehen. Zur Eröffnung war Mark Spoon gebucht der
zeitweise auch Teilhaber des Clubs war. Mit entsprechend hohen Erwartungen ging
es also nach Frankfurt. Schon an der Tür kam mir das Ganze etwas seltsam vor,
drinnen bestätigte sich dann mein Eindruck, das anwesende Publikum entsprach
nicht so ganz den Vorstellung von einer Party Crowd. Die meisten der Anwesenden
kam in Anzug und Krawatte, das Durchschnittsalter lag wohl so bei 30,
wahrscheinlich hatten sich die Besucher der Frankfurter Buchmesse an diesem
Abend in diesen Club veriert. So kam nie richtig Stimmung auf und man fühlte
sich eher wie in einer Nobeldisco als in einem Technoclub. Der Club selber hat
eine sehr gute Sound-Anlage und eine ziemlich "undergroundige" Atmosphäre. Die
zur Deko aufgehängten Plakate sind aber wohl eher Geschmackssache. Vieles ist
in diesem Club geplant, freitags gibt es Techno, samstags House, einmal im Monat
veranstaltet Sven Väths Cocoon Booking eine Party. Zudem gibt es im
November/Dezember vier Mal den Dag zu hören. Bleibt bloß zu hoffen, daß sich das
Publikum noch ändert, dann könnte die U-Bar ein richtig guter Club werden, der
den Verlust des Omen etwas mildert..
(sv)