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Mittlerweile gibt es ja schon einige Software-Versionen bekannter analoger Synthesizer und
Drum-Machines. Jetzt noch einer mehr ? Ganz und gar nicht ! Der Vibra 9000 ist ein Software-Synthesizer,
aber ein eigenständiger - keine Nachbildung Hardware Music-Tools. Er benötigt keine
zusätzliche Hardware. Schon allein das macht ihn interessant, auch wenn er in dieser Sparte nicht
der einizige seiner Art ist. Er ist auf jeden Fall einer der besten, da§ sei jetzt schon mal verraten. Uns
lag eine Pre-Release-Version dieses DSP-Syntheziers vor, sodaß sich noch kleine Änderungen zum Final-Release, das
wohl dieser Tage erscheint, ergeben können.
Aufbau:
Die Software besteht aus drei Grundkomponenten: Tokyo, der Umgebungssoftware, und den beiden Vibra-Synthesizern.
Der Vibra besitzt den Aufbau und alle Features eines alten Analog-Gerätes. Alles, was
das Herz des Musikzauberers erfreut, ist vorhanden: Zwei Oszillatoren, drei Envelope-Sektionen,
acht Modulationsregler, Filter, zwei LFOs und ein Arpeggiator.
Der Vibra ist komplett MIDI-fähig und kann per Software-Sequenzer gesteuert werden. Das heißt,
Ihr laßt Euren Sequencer laufen und im Hintergrund läuft der Vibra mit wie ein normaler
Hardware-Synthesizer. Dabei ist die Geschwindigkeit der Signalverarbeitung natürlich von der
Rechenpower Eures Computers abhängig. Deshalb gibt neben dem Stereo-Synthesizer Vibra 9000
im Lieferumfang auch seine Mono-Version "Vibra 7000". Alle in diesem Test vorgestellten Features
beziehen sich auf die 9000er Version, obwohl der 7000er im Aufbau identisch ist. Je nach Speicher könnt
Ihr auch mehrere Vibras gleichzeitig laufen lassen.
Aufzeichnen könnt Ihr Eure Vibra-Sounds auf Harddisk, denn Harddisk-Recording wird auch unterstützt.
Soundqualität:
Der Vibra hat 32 Bit Stereo-Klang und während unserer zahlreichen Tests waren wir immer wieder davon beheistert,
welche Klangqualität in dem kleinen Dänen steckt.
Praxis:
Durch seine einfache Handhabung, wenn er denn erst mal ins MIDI-System integriert ist, macht so viel Spaß, daß man dabei die Zeit vergißt.
Absoluter Spaßfaktor garantiert !
Fazit:
Bei diesem einfachen Handling - selbst, wenn sich nicht mit Synthesizern auskennt - macht es Spaß. Allein das planlose
Rumschrauben am Vibra führt zu Hocherlebnissen. Eine Anschaffung lohnt sich in jedem Fall, wenn Ihr zu Hause nicht eh schon einen
ganzen Synthie-Fuhrpark rumstehen habt. Am besten empfiehlt sich, die Demo-Version von der Koblo-Website runterzuladen
und selbst zu testen. Es lohnt sich wie gesagt.
(cawi)
Hersteller: Koblo (DEN); www.koblo.com; koblo@koblo.com
Systemvoraussetzungen: Power Macintosh, 80 MHz, System 7.0 oder höher (empfohlen), unterstützt OMS, benötigt keine zusätzliche Hard- oder Software
Preis: k.A.
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