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Wie so oft habe ich auch diesen Freitag mal wieder Frankfurts bestbeschalte Sauna
besucht, die vielen von euch unter dem Namen Omen bekannt sein dürfte. Für die richtige
Sounduntermalung beim Schwitzen sorgten diesmal DJ Toby aus Japan, Porter Ricks live und der Hausherr
Sven Väth himself. Zum Glück hielt sich die Hitze diesmal jedoch in Grenzen, da es nicht so überfüllt war,
wie sonst beim Väth. Den Anfang macht auch gleich der gute Sven und groovte die Leute mit netten Housebeats
ein. Nach kurzer Aufwärmphase übergab er dann an DJ Toby, dessen Set aus teils sehr hartem, teils
melodiösem Techno bestand und der die Leute am Ende mit einer Heavy Metal mäßigen Platte überraschte.
Nach drei Stunden übergab Toby, sichtlich begeistert vom Omen, an Porter Ricks. Ihr Sound war sehr langsam,
hart, dunkel und düster und gespickt mit fiesem Acid-Geblubbere. Am Anfang war der Sound wohl für die meisten
etwas gewöhnungsbedurftig, das Omen leerte sich zu diesem Zeitpunkt auch etwas, jedoch fingen nach kurzer
Zeit die Leute auch wieder an auf diesen Sound abzufeiern. Nach dem Ende des etwa einstündigen Live Acts,
übernahm der Sven wieder das Kommando und brachte die Stimmung mit seinem gewohnten Sound bis am frühen
Morgen noch zum Überkochen.
Jetzt gäbe es noch zwei Punkte zu erwähnen: Erst mal die seltsame Durchsage vom
Väth: "Der Fahrer des Autos mit dem Kennzeichen ... soll bitte rauskommen, in seinem Auto liegt ein 1jähriges
Baby und die Bullen machen Streß" - Leute macht doch sowas nicht, paßt wenigstens auf eure Kinder auf.
Punkt zwei ist eine Kritik am Omen: Ich finde es zwar gut ein qualtitativ hochwertiges Programm zu fahren
(Carl Cox, Luke Slater, Claude Young, Christian Vogel etc. ) jedoch sind 25,- DM Eintritt wohl zuviel des guten,
oder was meint ihr dazu.
(sv)
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