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HOUSEPOOL  Magazine
Ausgabe 20 (August/September 1998)


3000 Grad Fahrenheit, Zeche Bochum


Von Miriam Kolberg

Am 12. Juni war es soweit, das Taaach Recordings Team lud zur mega-fetten Party in die Zeche nach Bochum ein. Vom Spitzen-Line-Up bis zur extra Afterhour in der Factory sollte den Partygeilen alles geboten werden und alle waren auf den Massenbesuch eingestellt.

Leider sah alles etwas anders aus als wir ankamen. Der Parkplatz vor der Zeche war super leer und ließ schließen, daß es drinnen auch nicht viel voller sein würde. Am Eingang angekommen trafen wir jedoch gleich bekannte Gesichter, die Nadine und die Yvonne (Freundin von King Ollie, der im Laufe des Abends auch noch hinter den Tellern zu sehen war). In der großen (mehr oder weniger zumindest) Halle angekommen sahen bzw. hörten wir noch die letzten paar Minuten von Miro, der dann von einem gut gelauntem Kai Tracid abgelöst wurde. So gegen 23:30 Uhr wurde es dann auch langsam voller und so füllte sich auch der kleine Club "Studio" zu den Klängen von Nick Bass.

Ab 1:00 Uhr wurde es dann richtig interessant, da sich langsam alle langersehnten Bekannten blicken ließen. So auch der Schwatten (Hexenhouse-Celebrator), der den Moguai im Schlepptau hatte. Dieser begab sich dann auch gleich hinter das Mischpult um die Leute mit ausreichend guter Mucke zu versorgen. Danach erwartete die mittlerweile verdoppelte oder verdreifachte Anzahl Leute einen meiner Meinung nach dünneren und musikalisch definetly besseren Marc Spoon las je zuvor. Er spielte vielleicht zwei oder drei mir bekannte Platten und dröhnte uns mit sonst unbekannten aber dennoch ultra geilen Platten zu. Gratulation an den Headliner dieses Abends, ein wirklich einwandfreies Set !!!

Nach ihm kam dann der Hardy "Hard" an die Reihe, der im Moment sowieso unvermeidbar zu sein scheint. Er war wie immer bzw. wie die letzten Male nach seinem Wandel etwas dezenter und housiger... wem´s gefällt, ich fand ihn vorher auch okay.

Wieder im Studio angekommen, gab es noch ein paar Klänge von Jay Dee (The Originale) und Phil Fuldner und irgendwann ziemlich früh am Morgen, als kaum noch einer etwas mitbekam, begab sich der Poison King-Ollie ohne den angekündigten Poison King-II Errik hinter die Plattenteller und mixte bis der Gastgeber Frank Pieper persönlich alle Leute mit Afterhour-Klängen beschallte. Apropos Afterhour: diese sollte ja nun eigentlich in der Factory stattfinden. Diese wurde jedoch am Vorabend aufgrund einer Drogenrazzia auf begrenzte Zeit geschlossen. So fand die Afterhour im TC (The Club) in der Dortmunder Innenstadt statt. Leider kann ich euch aufgrund diverser Rausch- bzw. Genußmittel nicht mehr von dort berichten, vielleicht möchte einer von Euch ja noch ein paar Eindrücke der Afterhour loswerden, dann meldet Euch !


(mk)

 




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