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Und es ist schon wieder Juli, somit natürlich auch wieder an der Zeit,
die bekannteste und größte Techno-Parade, die dieses Jahr sogar ihr
10jähriges Jubiläum hat, zu besuchen.
Zur Loveparade 1998 "One world, one future" wurden über eine Million
Szene-Leute und andere Interessierte erwartet und auf Grund des
Engegefühls und der Stuas der Wagen vom letzten Jahr, ist die Strecke
der Parade in diesem Jahr erweitert worden. Es starteten insgesamt 47
Wagen, wovon die eine Hälfte am Ernst-Reuter-Platz Richtung
Siegessäule und die andere Hälfte vom Brandenburger Tor aus Richtung
Siegessäule los fuhr.
Bereits um 13:00 Uhr standen die Wagen startbereit mit allen
wichtigen Leuten an Bord am Brandenburger Tor und warteten nur darauf,
endlich mit super-lauter Musik die umstehenden Leute beschallen zu
dürfen. Und in diesem Jahr sogar relativ pünklich, um 14:00 Uhr, ging
es dann auch los. Bis auf ein paar Regenschauer, die uns auf Grund des
überdachten Wagens eh nicht störten, feierten alle bis zum Umfallen. An
dieser Stelle nochmal special thanks an Thorsten ´Killa´ Iding für´s
Auf-den-Wagen-schleusen !!!!
Nachdem sein Schützling Philly Pee auf dem Wagen und der umliegenden
Fläche für Stimmung gesorgt hatte und ich auf Grund diverser
alkoholischer Getränke kaum noch in der Lage war, auf meinen Beinen
stehen zu bleiben, geschweige denn, zu tanzen oder zu laufen, zog mich
ein starker Drang nach Hause, um mich dort etwas auszuruhen, frisch zu
machen und auf den Abend bzw. die Nacht und ihre Parties, im
speziellen Fall der alljährlichen Lovenation, vorzubereiten. Um 0:15
Uhr war ich dann endlich an der Arena angekommen und es dauerte
wiederum eine halbe Stunde bis ich in der eigentlichen Halle war. Es
ist einfach Wahnsinn, die ganzen Menschenmassen zu sehen, und für die
DJs eine große Ehre, auf einer ausverkauften Party spielen zu dürfen.
Zur Deko bzw. dem Ambiente und der Outdoor bzw. Open Air-Area muß man
kaum noch etwas schreiben, da man ja bekanntlich weiß, daß Low Spirit
einfach für Qualität und Klasse steht. Draußen gab es vom kompletten
Abendessen für ausgehungerte Paradegänger bis zum Liegestuhl mit Blick
auf die Spree alles, was das Herz begehrt. Während drinnen zu den
Klängen von Westbam weitergefeiert wurde, konnte draußen relaxt und
gequatscht werden. Um 3:30 bis 3:50 Uhr gab es dann den ersten
Live-Act von Christopher Just. Der noch manchen etwas unbekannte
Christopher Just wurde dann jedoch durch den japanischen Kultstar und
mittlerweile auch in Deutschland immer beliebter werdenden DJ Takkyu
Ishino abgelöst. Er ließ bis um kurz nach fünf die Platten kreisen und
versorgte die Leute mit ausgesprochen guter Musik.
Nach ihm kam der bei der Lovenation längst zu den Residents zählende
Frankfurter Marc Spoon hinter die Teller und spielte, wie bei der
Abschlußkundgebung, ein absolutes Parade-Set, daß wohl keiner
großartig bewundern oder loben wollte. Aber dafür wurde nach ihm die
Special-Live-Performance von Mr. X & Mr. Y mit umso größerer Erwartung
entgegen gefiebert. Die Begeisterung der Leute war kaum zu
übertreffen, wie bei fast allem, was der Ur-Vater Westbam so in die
Hände nimmt. Ab ca. 7:00 Uhr gab es dann noch für die ganz
Hartgesottenen Sharam und bis zum Rausschmiß The Soundbringer Hardy
Hard.
(mk)
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