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What is Synchronicity ?
Seit einiger Zeit macht ein junges Label aus dem Frankfurter Raum auf sich aufmerksam. Gestartet,
um nach dem Ende von Eye Q/Harthouse das technoide Label-Leben Frankfurts am Leben zu erhalten, gab
es bereits diverse Solo-Releases von Andreas Krüger (Solid State) und seinem Dritten Raum-Partner
Ralf Uhrlandt (Clockwork) auf Synchronicity Music. Dabei beschränkt sich die Musik von
Synchronicity nicht nur auf straighten Techno. Neben progressiv-abstraktem Techno-Sounds und -Beats,
sind abstrakte, ambiente Klangstrukturen mit housig-technoiden Enflüssen gefragt. Neben Paul Brtschitsch
und anderen releasen auch Leavy Morell, DJ Hack, Enrique Barrera und Lava Lounge auf Synchronicity.
Wir wollen Euch letztere mal ein wenig näher vorstellen.

Lava Lounge´s Electro Desert:
Lava Lounge sind Markus Finger, Afshin Eslami und Michael Schwanen. Mir 13 Jahren fingen die drei
an, gemeinsam Musik zu machen. Mit seinem Projekt "Hacienda" auf Harthouse war
Markus Finger europaweit erfolgreich. Auch seine Partner Michael und Afshin haben noch
andere Projekte mit unterschiedlichen Stilen, wie z.B. Afshins D&B-Projekt "Leconic".
Ihr Album "Electro desert" auf dem Synchronicity-Sublabel Electricsky featured ambiente
Soundscapes, Electro-Techno, funkige Grooves, Drum&Bass, - alles verpackt in einen warmen und
kraftvollen Sound. Die Tracks tragen so bezeichnende Titel wie z.B. "90 Minuten Koma",
"Hitzewelle", "Rausch der Tiefe", "Liquid roads", "Schäferstündchen", etc. Das Ganze
ist anspruchsvolle Musik für die gehobene Listening-Luxus-Klasse. Aber nicht nur für´s
zu Hause-Hören ist "Electro desert" geeignet, auch zum (wenn auch langsamen) Tanzen.
Kurz geasgt: Ein Album, das sich jeder kaufen sollte !

Leavy Morell - Der Soundworker:
Leavy Morell ist DJ und Produzent. Das allein ist ja noch keine Besonderheit. Aber der
24-jährige gründete nach über fünfzig DJ-Gigs, die er seit ´92 im In- und Ausland hatte,
1996 Synchronicity - das Label von dem hier die Rede ist. Im Mai erschien seine Maxi
"Soundworkers". Eine Mischung, die man als abstrakten, trancigen Underground-Techno
bezeichnen könnte. Wir können nur gespannt abwarten, was noch noch dem vielbeschäftigten
Label-Macher, DJ und Produzenten noch so alles kommt.
DJ Hack:
Dirk Holzhäuser gehört zu den älteren Synchronicitylern. Die Roots des 29-jährigen liegen in
den 80ern. Black Music und Heavy Metal sind zusammen eher ungewöhnliche Wurzeln. Doch nach und
nach orientierte er sich neu und gründete in Siegburg den Boy Record-Store. 1996 zog er dann
nach Frankfurt und arbeitete bei Eye Q und Anhang.
In seiner DJ-Karriere legte er nicht nur in den gro§en deutschen Clubs auf, sondern auch in
Mexiko, Holland, Frankreich und sogar in Afganistan. Auf letzteres Land kann wohl sonst niemand
als Auflegestation zurückblicken.
Enrique Barrera:
Der 28-jährige in Amsterdam geborene Spanier kam 1992 durch die Technobewegung nach Frankfurt.
In seiner Jugend war Enrique B-Boy und gründete eine eigene Breakdance-Formation. Bei einigen
Wettbewerben waren er und seine Mittänzer ziemlich erfolgreich. Seit 1984 war er als DJ in
Spanien und Portugal unterwegs. 1991 kam er nach Deutschland und gründete schließlich in FFM
das Projekt "Vacuum", das einige Veranstaltungen organisierte. 1996 war Enrique Resident im
Frankfurter Club Tunnel und ging Ende 1997 zu Synchronicity Music. Seinen Stil bezeichnet er selbst
als "progressive und avantgarde Electro", obwohl seine Sets auch housige und technoide Einflüsse
erkennen lassen. Allein diese Stil-Mixtur macht ihn interessant.

Soweit unser Ausflug in die Stadt der Synchronie. Wie Ihr seht, kann man noch viel von Synchronicity
erwarten. Der Einfluß von Eye Q Records ist nicht zu übersehen. Bleibt nur zu hoffen, daß es ihnen
nicht auch so ergeht wie Eye Q Ende ´97. Wir wünschen Synchronicity alles Gute.
(cawi)
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