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HOUSEPOOL  Magazine
Ausgabe 19 (Juni/Juli 1998)


1 Jahr Hexenhouse, Empire/Plaza, Wesel, 04.04.1998


Von Miriam Kolberg

Vor genau einem Jahr wurde zum ersten Mal  zu  einer  House-Party  ins
Empire  Plaza  eingeladen,  zur  ersten Hexenhouse ! Damals wollte man
noch nicht glauben, daß dies ein Erfolg werden könnte, ließ es  jedoch
nach  den  Hardcore-Parties  auf einen Versuch ankommen un d stieß auf
eine große Resonanz. Bei jeder weiteren Party kamen mehr Leute  und...
nun  ist  es an der Zeit den 1. Birthday der Hexenhouse zu feiern. Mit
einem   Wahnsinns-LineUp,   fast   aller    DJ´s    der    bisherigewn
Hexenhouse-Parties, wurden die Flyer geschmückt.

Wir trafen gegen 22:15 Uhr am Empire ein und hatten größte  Mühe  noch
einen  Parkplatz  zu  finden,  was  vielleicht  an  den etwas geringen
Parkmöglichkeiten lag, da an die Haupthalle noch  ein  Zelt  (auf  dem
Parkplatz) angebaut wurde. Jedoch war der Parkstreß schnell vergessen,
als wir das Empire  betraten  und  die  gutgelaunten  Mitarbeiter  des
Kozmik-Revolution-Teams  uns begrüßten. Nach einem großen Rundgang und
einem kurzen Plausch mit all den alten  und  neuen  Bekannten  merkten
wir, daß es verdammt voll wurde. In der großen Halle war kaum noch ein
Durchdringen und die Wände bebten zu den Klängen  von  Chriss  Source.
Die Leute waren kaum zu bremsen und tanzten pausenlos.

Im Zeltanbau hingegen stand die leichtbekleidete Melanie di Tria etwas
verfroren hinter den Tellern, was womöglich an dem unbeheizten (!) und
recht leerem Zelt lag. So wurde die gute Mele  schnell  von  DJ  Errik
abgelöst.  Der  jedoch wirkte auch nicht sehr erfreut über die "Fülle"
(!!!) und so legte sehr bald nach ihm Perplexer noch eine gute  Stunde
auf  und  um  4:30  Uhr  wurde die Progressive Area bzw. das kalte und
außerdem leere Zelt dann endgültig geschlossen.

Währendessen wurden die LineUps des House-Clubs und der  Newcomer-Area
aus  unerklärlichen Gründen regelrecht auf den Kopf gestellt. So legte
gegen Mitternacht Phil Fuldner  ein  fantastisches  Set  anstelle  von
Celvin  Rotane  hin (der den ganzen Abend ohnehin nicht gesehen wurde)
und für ihn legte ab 1:00 Uhr Mr. Phillips auf,  der  wiederum  sollte
eigentlich  noch  im  Zelt  aufgelegt  haben ! Später legten dann noch
Mista B und als letzter Sepp hier auf. Ganz  zu  meiner  Trauer  löste
Mista B den legendären Phil (Mr. Phillips) schon recht früh ab, so daß
wir  uns  auch  verkrümmelten  und  von  dem  Rest  nicht  mehr   viel
mitbekamen.  Stattdessen  zog  es uns in die Newcomer-Area, die in dem
englischen  Pub  aufgebaut  war.  Somit   schien   es   hier   genauso
selbstverständlich  wie  im Zelt, daß mehr getrunken und geredet wurde
als getanzt. Trotzdem beeindruckten De Graaf & Toxic Duke  durch  gute
Mix-Technik  und  interessante  neue Platten. Da wir jedoch lieber ein
wenig tanzen wollten, zog es uns wieder in  die  Main  Hall,  wo  sich
alles  staute  und tobte !!! Dort legte gerade der Peet Nicelake, u.a.
bekannt aus dem  Afterhour-Club  Factory  in  Dortmund,  ein  für  die
Uhrzeit perfekt passendes Set auf.

Ab 3:00 Uhr wurde er dann von Moguai abgelöst, der bei  jeder  Platte,
di  eer  spielte, munter mitfeierte. Nach ihm gab sich DJ Bug noch die
Ehre. Er begleitete die Leute so bis zum bitteren Ende  ...  so  gegen
8:00 Uhr mit guter Musik.

Wir haben schon lange nicht mehr eine so gut besuchte Party miterleben
dürfen,  jedoch  schienen uns die Organisatoren der sonst so perfekten
Hexenhouse doch etwas überfordert. Tip von uns: Bei der nächsten Party
reichen  die  bisherigen 2-3 Areas ... und ... weniger Alkohol während
der Arbeit, dann klappt´s auch mit der Organisation !

Bis zur nächsten Party...
								  (mk)
	
 




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