Besuchen Sie unseren Sponsor!
Anzeigen: Klicken um Anzeigenkunden zu besuchen

HOUSEPOOL  Magazine
Ausgabe 19 (Juni/Juli 1998)


Generation Move "G-Move", Operation Nordcore III, Hamburg, 30.05.1998


Von Martin Jahn

Die Zeit der Straßenparaden hat angefangen. Dementsprechend  ist  auch
seit kurzer Zeit das Wetter eingestellt. Nachdem wir den 50km Stau bei
Osnabrück  geschickt   umfahren   haben   (700km   für   die   Strecke
Dinslaken-Hamburg  ist bestimmt neuer Rekord !), waren wir gegen 16:00
Uhr in der Hamburger Innenstadt. Die Parkplatzsuche hat  dann  nochmal
eine  Stunde gedauert (habe ich mir sagen lassen). Egal, noch kurz das
Hotel gemerkt und dann los zur  Parade.  Die  war  dann  auch  relativ
leicht  zu  finden,  immer  den  Ravern  hinterher. Da es immer voller
wurde, konnten wir nur auf dem richtigen Weg sein.

Die ersten Wagen waren schon an uns vorbei gezogen, aber es sollten ja
über   20   werden.  Und  zu  unserer  großen  Erleichterung  war  der
Nordcore-Wagen noch (?!?) nicht da. Nachdem wir einige  weitere  Wagen
über  uns ergehen lassen mußten, zeichnete es sich dann langsam ab, es
gab den groß angekündigten Nordcore-Wagen nicht. Warum  ?  Ich  könnte
jetzt ca. 20 verschiedene Antworten auf die Frage wiedergeben, die ich
im Laufe des Tages gehört habe, aber was  der  wirkliche  Grund  dafür
war,  weiß  wohl niemand so genau. Wir machten uns dann enttäuscht auf
den Weg zur Reeperbahn. Würde die angekündigte  Party  in  der  Großen
Freiheit 36 wenigstens stattfinden ?

In der Zwischenzeit haben wir uns das angeschaut, was man als Touri in
Hamburg so sehen muß, Reeperbahn, Davidstraße, Herbertstraße und haben
da so  diverse  Bekanntschaften  gemacht.  Aber  dann  haben  wir  uns
gedacht, investieren wir unser Geld lieber sinnvoll und haben uns eine
Karte für die Nordcore-Party gekauft. Leider waren wir immer noch  rin
bißchen  früh  dran,  der  Laden  füllte  sich  erst  als Norman Bates
auflegte. Er spielte ein klasse Set, das  sich  langsam  aufbaute,  um
dann  zum  Schlup extrem Terror-mäßig zu enden. Kurz nach 1:00 Uhr kam
dann der erste Live-Act, die Tschabos aus FfM.  Wie  zu  erwarten  war
dann  auch  gleich  korrekte  Atmosphäre im Haus. Die halbe Stunde war
leider viel zu kurz. Danach war ID&T DJ Promo an  den  Plattentellern,
und  wie  im  Modell  (Traumwelt,  Anm.  der Redaktion) in Essen vor 3
Wochen legten harten und schnellen Hollandstyle auf - kein Happy, Kein
Oldschool, eben Hardcore ! Abgelöst wurde er von DJ Don Demon, den PCP
außer den Tschabos noch am Start hatte. Später in  der  Nacht  gab  es
noch  zwei  Live Acts, Temper Tantrum von IS aus den USA und natürlich
die  GMBH.  Leider  habe  ich  DJ  Ruffneck  und  DJ  Rob  nicht  mehr
mitbekommen,  da  wir unseren Bus wieder abgeben mußten. Und da wir ja
nicht wußten, ob wir vielleicht über Berlin oder  München  nach  Hause
fahren,  sind  wir  besser pünktlich losgefahren. Danke auf diesem Weg
noch mal an Bongi, der uns sicher nach Hause  gebracht  hat.  Daß  der
Wagen  180  Sachen macht, hätte ich bei dem Nebel echt nicht erwartet.
Zum Abschluß nochmal der Hinweis an  alle  Veranstalter,  macht  einen
Hardcore-Wagen  in  Berlin  !  Es  werden genug Gabbers da sein, um zu
zeigen, wo der Hammer hängt.
								  (mj)
	
 




· [Home] · [Cover] · [Inhalt] · [Editorial] · [Insides] · [Lifestyle] · [Music] · [Standards] · [Email] ·



© Copyright 1995,1996,1997,1998 HousePool® Media International
Carsten Marmulla & Carsten Wiehle GbR

Alle Rechte sind vorbehalten und geschützt.
Mißachtungen führen zu zivil- und strafrechtlicher Verfolgung.