Besuchen Sie unseren Sponsor!
Anzeigen: Klicken um Anzeigenkunden zu besuchen

HOUSEPOOL  Magazine
Ausgabe 19 (Juni/Juli 1998)


Mayday 13 "Save the robots", Westfalenhalle Dortmund, 30.04.1998


Von Miriam Kolberg

"Nachdem wir uns solange für ein erweitertes  Verständnis  von  Techno
stark  gemacht  haben,  ist  es  jetzt  auch  an  uns,  die klassische
Definition von Techno neu zu beleuchten: Wir wollen  diesmal  speziell
die  erneuernden und erfrischenden Impulse aufzeigen, die die original
Technokonzepte und -sounds der erweiterten  Technowelt  geben  können,
der  Electrosound  von  Kraftwerk,  von  Soulsonic  Force, Hashim, von
Metroplex und von Egyptian Lover oder auch der elektronische New  Wave
von    Human    League    und   Cabaret   Voltaire,   Pyrolator,   dem
Weltaufstandsplan, DAF  oder  Fad  Gadget.  Diesen  Sounds  ist  unser
diesjähriges Event gewidmet. Deshalb (Save the robots)."

Mit diesen weisen Worten von Westbam in Vertretung  aller  Members  of
Mayday  wurde  dieses Jahr zum traditionellen Event eingeladen und die
Leute kamen in Scharen  zu  den  Westfalenhallen  gepilgert,  wo  Lexy
(Mitproduzent und DJ in Hardy´s Gesellschaft) das Eröffnungsset in der
großen Halle spielen durfte. Nach ihm mixte DJ Zzino vom Label Re:Load
aus Belgien eine gute Stunde; er ist ebenso wie Lexy noch recht neu im
Business, ist der Mayday jedoch in jedem Fall gewachsen.

Als ersten Live-Act des Abends  durften  sich  die  Besucher  auf  die
Mayday-erfahrene blonde Acid-Quenn Miss Djax freuen. 20 Minuten zeigte
sie ihren ersten Live-Act ever und blieb ihrem  klassischem  Acid-Stil
bis auf ein paar Break Bites treu. Ebenso ein guter Live-Act an diesem
Abend waren natürlich Hardfloor, die bieden großen alten Herren melden
sich  zurück. Nach ihnen gab sich Hardy Hard die Ehre und präsentierte
seine neue Single. Nicht nur der Name und der Musikstil scheinen  sich
geändert  zu  haben, der sonst für alles bereit gewesene Hardsequencer
scheint erwachsener geworden zu sein und möchte mit seinem alten-neuen
Namen  seine  musikalische  Stilbreite etwas vergrößern und zeigen was
sonst noch in ihm steckt. Von guten Live-Acts wurde  an  diesem  Abend
nicht  zu  wenig geboten, so war Green Velvet wohl der am spannendsten
erwartete Act des Abends. Doch das Warten hatte sich gelohnt.

In der Area 2 wurde Drum´n´Bass gespielt u.a. von  den  Eins-Live-DJ´s
Irlinger  &  Sänger.  Ich  jedoch  hielt  es  erst  ab  1:00  Uhr  für
interessant die Halle zu betreten.  Appollo  spielten  2  Stunden  ein
spitzen  Set und Bryan Gee, sowie der bereits von letzten Jar bekannte
Bassface Sascha führten die Künste bis um 7:00 Uhr morgens fort.

In Area 1 zurück gab es noch DJ Assault sowie Westbam, der  wie  immer
von  allen  Leuten bejubelt wurde, zu hören. Bevor es dann um 2:30 Uhr
die Members of Mayday live ... und nur hier zu sehen und zu hören gab.
Dazu gibt es wohl nicht viel zu schreiben... alles wie sonst auch, die
Leute jubelten und stürmten zur Bühne. Am lautesten  wurde  es  jedoch
als die letzte Mayday Hymne "Sonic Empire" gespielt wurde.
Herausragend in der Area 1 war wohl noch Mr. X und Mr. Y live  in  den
frühen  Morgenstunden.  Herausragend  schlecht war auf jeden Fall Marc
Spoon, der trotz des Namens  an  diesem  Abend  niemandem  vom  Hocker
reissen konnte.

Ebenso die House-Area (3)  konnte  auch  nicht  jeden  so  begeistern,
interessant  waren zwar Karl "tuff enuff" Brown sowie Christopher Just
und der Berliner Woody. Jedoch für große Überraschungen  konnten  auch
sie  nicht sorgen. Überraschend gut waren wohl noch die Sets von Andry
Nalin und Tom Novy, der bis um 10:00 Uhr die bis dahin für die Uhrzeit
immer noch recht volle Halle mit Musik der Spitzenklasse versorgte.

								  (mk)
	
 




· [Home] · [Cover] · [Inhalt] · [Editorial] · [Insides] · [Lifestyle] · [Music] · [Standards] · [Email] ·



© Copyright 1995,1996,1997,1998 HousePool® Media International
Carsten Marmulla & Carsten Wiehle GbR

Alle Rechte sind vorbehalten und geschützt.
Mißachtungen führen zu zivil- und strafrechtlicher Verfolgung.