It´s time for a second part. Und so wurde am 31. Mai (Pfingstsonntag)
zum zweiten Mal ins Hippodrom nach Hennef eingeladen. Nach seiner
grandiosen und unvergessenen Birthday-Party (wir berichteten davon)
war diese Party wohl ein Muß für alle, die im letzten Jahr nicht genug
bekamen und für die vielen Unwissenden, die dem spitzen Line-Up der
Party nicht widerstehen konnten. Da wir uns zu den Ersterwähnten
zählen, waren wir selbstverständlich für Euch dabei.
Als wir gegen 23:00 Uhr endlich eintrafen, schien die Party bereits im
vollen Gange. Nach kurzem Stadement im Regen (es standen wohl sehr
viele auf der Gästeliste), kamen auch wir in den Genuß der Klänge von
Melanie di Tria, die den kleinen aber doch sehr vollen Club
beschallte. Nach der Begrüßungsrunde und einer Verschnaufpause an der
Bar zog uns ein außergewöhnlich guter Sound in die große Halle, wo
Genlog gerade live spielten. Ich habe die beiden jetzt schon des
öfteren spielen hören aber definitely noch nie so ultra hart und geil
wie an diesem Abend. Nach ihrem doch viel zu kurzem Live-Act stand der
Hardy "Hard" hinter den Plattentellern. Im Unterschied zu früher sind
seine Platten etwas langsamer geworden, die Zeiten der super-harten
Sounds scheinen für ihn zur Vergangenheit zu gehören, jedoch ändert
dies nichts an seinem guten Ruf als DJ. Hört auf jeden Fall mal in
seine im April erschienene Scheibe "Here comes that sound" rein und
wem es gefällt, der kann sich auf das im Sommer erscheinende Album
freuen.
Nach dem Hardy gab es wieder einen Live-Act... von dem wir leider
absolut gar nichts mitbekamen, da wir uns in den kleinen Club
verzogen, wo der aus Essen bekannte Chriss Source die Melanie ablöste
und für ordentlich Stimmung sorgte. Nach ihm gab es noch Alex Morph,
der leider unter Anbetracht, daß Marusha in der großen Halle auflegte,
etwas in Vergessenheit geriet und so vor einem geringerem Teil von
Leuten sein Set spielen durfte.
Nun zurück zur Haupthalle und dem großen Highlight des Abends. Ein
3-stündiges Set von der quirligen, meiner Meinung nach ziemlich alt
gewordenen, Techno-Queen Marusha. Ab 2:30 Uhr ließ sie die Platten
kreisen. Vom Stil hat sie sich nicht verändert. Sie brettert immer
noch sehr "rough" eine Platte nach der anderen runter. Trotz der
Meinung vieler Kritiker stehe ich zwar noicht 100%-ig hinter ihr,
konnte mich aber durchaus an ihr Set gewöhnen.
Trotz des guten Line-Ups und der vielen netten Leute mußten wir uns an
diesem Abend noch auf eine lange, verregnete Heimfahrt gefaßt machen
und verließen die PArty somit unfortunately etwas früher als alle
anderen. Wir freuten uns trotzdem schon schon auf ein Wiedersehen in
Hennef, daß voraussichtlich am 25.12.98 sein wird. Schaut also mal
vorbei !!!
(mk)
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