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HOUSEPOOL  Magazine
Ausgabe 19 (Juni/Juli 1998)


Werner pres. Brett Fett Part II, Hippodrom Hennef, 31.05.1998


Von Miriam Kolberg

It´s time for a second part. Und so wurde am 31. Mai  (Pfingstsonntag)
zum  zweiten  Mal  ins  Hippodrom  nach Hennef eingeladen. Nach seiner
grandiosen und unvergessenen Birthday-Party  (wir  berichteten  davon)
war diese Party wohl ein Muß für alle, die im letzten Jahr nicht genug
bekamen und für die vielen Unwissenden, die dem  spitzen  Line-Up  der
Party  nicht  widerstehen  konnten.  Da  wir  uns zu den Ersterwähnten
zählen, waren wir selbstverständlich für Euch dabei.

Als wir gegen 23:00 Uhr endlich eintrafen, schien die Party bereits im
vollen  Gange.  Nach  kurzem  Stadement im Regen (es standen wohl sehr
viele auf der Gästeliste), kamen auch wir in den Genuß der Klänge  von
Melanie   di  Tria,  die  den  kleinen  aber  doch  sehr  vollen  Club
beschallte. Nach der Begrüßungsrunde und einer Verschnaufpause an  der
Bar  zog  uns  ein  außergewöhnlich guter Sound in die große Halle, wo
Genlog gerade live spielten. Ich  habe  die  beiden  jetzt  schon  des
öfteren  spielen hören aber definitely noch nie so ultra hart und geil
wie an diesem Abend. Nach ihrem doch viel zu kurzem Live-Act stand der
Hardy  "Hard" hinter den Plattentellern. Im Unterschied zu früher sind
seine Platten etwas langsamer geworden, die  Zeiten  der  super-harten
Sounds  scheinen  für  ihn zur Vergangenheit zu gehören, jedoch ändert
dies nichts an seinem guten Ruf als DJ. Hört auf  jeden  Fall  mal  in
seine  im  April  erschienene Scheibe "Here comes that sound" rein und
wem es gefällt, der kann sich auf das  im  Sommer  erscheinende  Album
freuen.

Nach dem Hardy gab es wieder einen  Live-Act...  von  dem  wir  leider
absolut  gar  nichts  mitbekamen,  da  wir  uns  in  den  kleinen Club
verzogen, wo der aus Essen bekannte Chriss Source die Melanie  ablöste
und  für  ordentlich Stimmung sorgte. Nach ihm gab es noch Alex Morph,
der leider unter Anbetracht, daß Marusha in der großen Halle auflegte,
etwas  in  Vergessenheit  geriet  und so vor einem geringerem Teil von
Leuten sein Set spielen durfte.

Nun zurück zur Haupthalle und dem großen  Highlight  des  Abends.  Ein
3-stündiges  Set  von  der quirligen, meiner Meinung nach ziemlich alt
gewordenen, Techno-Queen Marusha. Ab 2:30 Uhr  ließ  sie  die  Platten
kreisen.  Vom  Stil  hat  sie sich nicht verändert. Sie brettert immer
noch sehr "rough" eine Platte  nach  der  anderen  runter.  Trotz  der
Meinung  vieler  Kritiker  stehe  ich  zwar noicht 100%-ig hinter ihr,
konnte mich aber durchaus an ihr Set gewöhnen.

Trotz des guten Line-Ups und der vielen netten Leute mußten wir uns an
diesem  Abend  noch auf eine lange, verregnete Heimfahrt gefaßt machen
und verließen die PArty somit  unfortunately  etwas  früher  als  alle
anderen.  Wir  freuten uns trotzdem schon schon auf ein Wiedersehen in
Hennef, daß voraussichtlich am 25.12.98 sein  wird.  Schaut  also  mal
vorbei !!!
								  (mk)
	
 




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