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HousePool Ausgabe 16 (Dezember/Januar 97/98)

- Satire 1  -

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Das wahre Leben: The Adventures of DJ Spüly (7)

Noch halb beduselt kam DJ Spüly am Studio von WurstHans an um mit  ihm
einige  Tracks  "zusammenzuklöppeln". Nachdem er an der Tür geklingelt
hatte, öffnete nach kurzer Zeit eine spärlich bekleidete Blondine  die
Tür  - es war DJane Doolittle. "Hi Spüly, komm´ doch rein!", sagte sie
zu  einem  sichtlich  begeistertem  Spüly.  Er  betratt  nach  einigen
zögernden  Sekunden  das  riesige Appartment und bald schon fanden sie
sich alle im vollausgestattetem Studio von WurstHans wieder. Er  hatte
schon  diverse Vorarbeiten erledigt und ging mit sichlicher Freude ans
Werk.   Als   er   Spüly    bemerkte,    sprang    er    aus    seimen
Producer-of-the-Year-Sessel  und  fiel  Spüly erstmal um den Hals. Die
beiden setzten sich erstmal  umringt  von  Doolittle  und  2  weiteren
Begleiterinnen  hin,  tranken Tequila und besprachen u.a. was man denn
da produzieren wollte. Doolittle warf ein, daß  Hardtrance  eigentlich
immer  gut wäre, und so war die Entscheidung nach einer weiteren Runde
Tequila gefallen. Man begab sich wieder  ins  Studio  und  produzierte
erstmal  drauf  los,  teilweise  war Spüly´s Aufmerksamkeit allerdings
mehr bei DJane Doolittle als bei seiner ersten Platte, dazu  kam  noch
daß  sie  ihm  fast  unbemerkt  von WurstHans einen kleinen Zettel mit
ihrer Adresse und Telefonnummer zugesteckt hatte. Naja, jetzt wußte er
zumindestens  ihren  Vornamen.  Sein  Kopf  wurde dank Tequila-Einfluß
immer  dicker  und  sein  Track  gefiel  ihm  zugleich  immer  besser.
Irgendwann  tief  in der Nacht waren sie dann fertig, sein erster Song
trug den  Namen  DJ  Spüly  -  "Make  the  wash-up"  und  insgesamt  4
verschiedene  Mixe  u.a.  von  WurstHans und Doolittle waren feritg.
5 Wochen später waren Doolittle und Spüly fest zusammen und  beruflich
ging  es  ebenso rasant hinauf, mittlerweile war seine erste Single in
die Top20 eingestiegen und jetzt produzierte er zusammen mit WurstHans
bereits sein erstes Album...
							      (toshie)

Hier endet unsere Satire von DJ Spüly. In insgesamt 7 Folgen haben wir
versucht,  unsere  Szene und insbesondere die darin agierende Personen
unter satirischem Licht betrachtet darzustellen. Die Moral solltet ihr
vielleicht  selbst  erkennen,  denn vermutlich ist diese Satire wieder
mal realer als eigentlich beabsichtigt. Das nächste Mal  startet  hier
somit eine neue Satire-Reihe...
	



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