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Shapes III - Profil Gerät
Im HousePool Test: Roland TR 808 Rhythm ComposerPhoto zeigen Info : Bj.: 1981 (Japan) Neupreis: 2200,- DM Derzeitiger Gebrauchtmarktpreis ca. 1100-1800,- DM
Fakt : Die 808 bietet folgende Instrumente: Bassdrum, Snaredrum, Low-, Mid-, Hightom und Conga, Rimshot, Claves, Handclap, Maracas, Cowbell, Cymbal, Open-, und closed Hihat, außerdem eine Accentfunktion, mit der die programmierten Instrumente an Lautstärke erheblich zulegen. Es lassen sich 16 Pattern (mit a,b Umschaltung) programmieren, oder 12 Pattern und 4 eintaktige Intro- oder Fill-In Pattern. die Möglichkeit über Trackprogramming ganze Songs zu schreiben besteht ebenfalls.
Potis : Zur Regelung der Lautstärke und anderer Parameter bietet die TR 808 jede Menge Potis und 5 Schalter, diese sind (außer Volume): - Bassdrum : Tone / Decay - Snaredrum : Tone / Decay - Toms : Tuning - Cymbal : Tone / Decay - Op. HiHat : Decay Dabei regelt man mit den Decay-Reglern die Abklingzeit des Instruments, mit den Tuningpotis die Stimmung, und mit Tone kann man dem Klang des Instruments etwas verfärben (es ist schwer die Wirkung des Tonepotis genau zu erklären, die Bassdrum kriegt eine irre Resonanz und beim Cymbal lichtet sich der Klang beim Aufdrehen des Tone). Die Toms lassen sich per Wahlschalter zu Congas machen, das Rimshot wird zum Clave, und der Clap morpht sich in Maracas.
Sonstiges: Auf der Frontplatte der TR 808 befinden sich neben den oben beschriebenen Instrumentenpotis der Instrumentwahlschalter, hier kann man durch drehen in die entsprechende Stellung das gewünschte Instrument über die vorne liegende Tastatur programmieren. Die Tastatur dient wie bei der 909 auch zur Auswahl der Pattern bzw der Fill-Ins/Intros. Über den Selector oben links wählt man sich eine Programmierfunktion (z.B. Pattern write, Manual play, Compose, usw.) aus, unter dem Selector befindet sich ein kleiner roter Knopf, der nicht den Selbstzerstörungs- mechanismus auslöst, sondern zum Löschen der Pattern dient, sowie zur Umschaltung in andere Taktarten, mit dem Prescale-Schalter. Ein Tempo-Rad mit externer Feinjustage liegt mittig links. Über dem Poti für Tempofeinjustage liegt ein Auto-Fill-In-Selector mit dem sich die angewählten Intros / Fill-Ins automatisch alle 2, 4, 8, 12 oder 16 Takte starten. Ein Start/Stop-Taster ist noch da, die Patternversion- Umschaltung (nur a, a und b, nur b), ein Tap-Taster, über den sich das angewählte Instrument in Echtzeit einspielen läßt, der Schalter zur Umschaltung zwischen Intro und Fill-In, der Mastervolume-Regler liegt unten rechts, last not least ein Power-On/Off- Drucktaster ganz oben.
Connect : Die TR 808 ist auf der Rückseite total mit Outputs vollge- stopft, neben den Einzelausgängen für jedes Instrument, dem Sync (In/Out schaltbar!) und den 3 Triggerouts (Accent / Cowbell / Clap) und dem Stereo- Masterout gibts 2 Pedal in Jacks, über die man den Drumkasten starten, anhalten, oder die Intros/Fill-Ins abrufen kann.
Sound : Nie war die Bassdrum tiefer, die Hihats zischelnder, die Clap so kultig, die Cowbell so schlecht, daß sie nur noch geil ist. Die 808 ist das Electonik-Schlagzeug schlechthin, Pflichtprogramm für den Soundtüftler, für Ravebubis eher unbrauchbar. Fazit: Nur geil !!!!
Den Test führte für HousePool Holger Erlenhein.
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