    NAME
         tl - installiert das "Turbo Layers Real Time Window Moving System"
              auf dem Workbench-Screen.


    BESCHREIBUNG
         Intuition ist ein ziemlich mächtiges Fenstersystem. Trotzdem  wird
         beim Verschieben eines Fensters leider nur ein  Rahmen  statt  des
         kompletten  Fensters  angezeigt.  TurboLayers   tut   hier   unter
         Verwendung des Blitters sein Bestes, um dieses Problem zu beheben.


    INSTALLATION
         Ziehe das Icon von "tl" in die WBStartup-Schublade Deiner Bootpar-
         tition oder Bootdiskette, so daß es bei jedem  Booten  automatisch
         aktiviert wird.

         Wenn Du keine WBStartup-Schublade hast, verwendest Du  wahrschein-
         lich eine veraltete Version des Amiga-Betriebssystems und solltest
         es so schnell wie möglich aktualisieren. TurboLayers benötigt min-
         destens die Kickstart-Version 2.04.


    ANMERKUNGEN
       · Wenn Du ein Fenster bewegen möchtest, blockiert  es  einen  kurzen
         Moment, bevor es sich zu bewegen beginnt.  Diese  Verzögerung  ist
         notwendig, da die Windows, die sich hinter dem  Fenster  befinden,
         die Zeit für eine Aktualisierung ihres Inhalts benötigen.
         Diese Zeit kann mit dem Tooltype DELAY verändert werden. Auf einem
         A3000 ist ein Wert von 2 in den meisten Fällen  ausreichend.  Den-
         noch können auf einem langsameren oder einem schwer  beschäftigten
         Rechner einige Fenster für ihren Refresh länger benötigen, so  daß
         dieser Wert eventuell erhöht werden muß.

       · Während TurboLayers aktiv ist, kann der Workbench-Screen nicht ge-
         schlossen werden. Wenn Du also den Requester "To reset  the  Work-
         bench screen, please  close  all  windows  expect  drawers"  sehen
         solltest, musst Du zunächst TurboLayers durch Doppelklick auf sein
         Icon beenden und darauf "Retry" im Requester anklicken.

       · Aufgrund von einigen Besonderheiten dieser Implementation solltest
         Du die Option "AutoScroll" in den ScreenMode-Preferences  abschal-
         ten. Mit angeschaltetem AutoScroll könntest Du den folgenden merk-
         würdigen Effekt beobachten: Ziehe den Workbench- Screen auf  unge-
         fähr halbe Höhe hinunter. Nimm nun ein Fenster und ziehe es soweit
         wie möglich nach unten, woraufhin  Du  wie  durch  Zauberei  einen
         zweiten Screen hinter dem ersten auftauchen sehen kannst. Wenn  Du
         das Fenster schnell genug bewegst, ist es sogar möglich,  daß  der
         Workbench-Screen auf eine unzulässige Position  springt  und  dort
         bleibt, während Du  ein  hübsches  Feuerwerk  auf  Deinem  Monitor
         siehst. Du bist gewarnt!

       · Während TurboLayers aktiv ist, tauchen Icons, die rechts  aus  dem
         Screen heraus bewegt werden, auf der linken Seite wieder auf.  Das
         ist normal.

       · TurboLayers kann auch aus dem CLI heraus gestartet werden, probier
         einmal "tl ?"

       · Und für Euch Assembler-Freaks dort draussen: TurboLayers wurde  zu
         100% in der einzigen Sprache geschrieben, die so  etwas  in  einem
         Nachmittag zu tun erlaubt: C!


    WARNUNG
        Als Low-Level-Hack trickst TurboLayers ein wenig mit dem Workbench-
        Screen herum. Es könnte daher auf neueren Versionen  des  OS  nicht
        mehr funktionieren - aber wird es jemals überflüssig werden ? ;-)


    VERSIONSGESCHICHTE
         26-Jun-91 V1.0 erste öffentliche Freigabe (noch kein BigAgnus/
                         A2024-Code bis jetzt)
         02-Jul-91 V1.1 Einige input.device Deadlock-Probleme entfernt
         18-Sep-91 V1.2 Fensteraufbau verbessert, allgemein verschnellert

    AUTOR
         Christian A. Weber, Bruggerweg 2, CH-8037 Zürich, Schweiz.

         Internet: weber@amiga.physik.unizh.ch  (bevorzugt)
                   weber@nessie.cs.id.ethz.ch
         UUCP:     chris%mighty@cbmswi.commodore.com
         AUGL:     Chris Weber

         Vorschläge und Fehlerberichte sind willkommen.

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    POST SCRIPTUM
         Diese Übersetzung wurde am 01.07.91 von mir für das FRAS-Netz vor-
         genommen. Sie basiert auf  der  englischen  Originalanleitung  von
         Christian A. Weber, versteht sich aber dennoch nicht  als  Ersatz,
         sondern als Ergänzung der Anleitung. Insbesondere kann  ich  keine
         Haftung für Ungenauigkeiten oder Fehler der Übersetzung übernehmen.
                                                            - Holger Lubitz

    POST POST SCRIPTUM
         Diese Übersetzung ist jetzt mit Erlaubnis des Übersetzers Teil der
         Standarddistribution und wird jetzt vom Autor gewartet.
                                                            - Chris
