@database GED.HYPER
@index INDEX

@node MAIN


            @{b}©1996 Dietmar Eilert. All Rights Reserved.@{ub}

            Themen

            @{"  Lizenz                 " link LIZENZ}  @{"  Befehlsliste           " link BEFEHLSLISTE}
            @{"  Features               " link FEATURES}  @{"  Variablenliste         " link QUERY}
            @{"  Einführung             " link EINFÜHRUNG}  @{"  Zubehör                " link ZUBEHÖR}
            @{"  Systemanforderungen    " link SYSTEMANFORDERUNGEN}  @{"  Registrieren           " link REGISTRIEREN}
            @{"  Programmstart          " link PROGRAMMSTART}  @{"  Wo gibt es Updates ?   " link WO_GIBT_ES_UPDATES_?}
            @{"  Maus                   " link MAUS}  @{"  Update auf GoldED 4    " link UPDATE_AUF_GOLDED_4}
            @{"  Menus im Überblick     " link MENUS_IM_ÜBERBLICK}  @{"  Danksagung             " link DANKSAGUNG}
            @{"  Tastatur               " link TASTATUR}  @{"  Anschrift              " link ANSCHRIFT}
            @{"  ARexx-Port             " link AREXX-PORT}  @{"  Index                  " link INDEX}

            Menus

            @{"  Datei-Menu             " link DATEI-MENU}  @{"  Ansicht-Menu           " link ANSICHT-MENU}
            @{"  Bearbeiten-Menu        " link BEARBEITEN-MENU}  @{"  Extras-Menu            " link EXTRAS-MENU}
            @{"  Layout-Menu            " link LAYOUT-MENU}  @{"  Makros-Menu            " link MAKROS-MENU}
            @{"  Suchen-Menu            " link SUCHEN-MENU}  @{"  Über GoldED            " link M001}


@endnode
@node LIZENZ "LIZENZ"
                                  @{b} LIZENZ @{ub}

Diese  Nutzungslizenz   betrifft   alle   Bestandteile   des   GoldED-Paketes
(Programme,   Handbücher)   ab   Programmversion   4.   Sie   erklären   sich
einverstanden, die Bedingungen dieser Lizenz zu akzeptieren. Verletzung eines
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Übersetzungsrechte vorbehalten.

Die Copyright-Inhaber stellen dieses Programm 'so wie es ist' zur  Verfügung.
Das  Nutzungsrisiko  liegt  beim  Anwender,  sofern  vom geltende Recht nicht
anders   geregelt.   Die   Copyright-Inhaber   werden   nicht   für   Schäden
verantwortlich  sein,  die aus der Nutzung bzw. der Unmöglichkeit der Nutzung
dieser Software entstehen, ob direkt oder  indirekt,  inklusive  (aber  nicht
beschränkt auf) Datenverlust oder Erzeugung fehlerhafter Daten.


@endnode
@node FEATURES "FEATURES"
                                 @{b} FEATURES @{ub}

 @{" Falten                  " link M106} Falten über mehrere Ebenen
 @{" Undo & Redo             " link M132} Unbegrenztes konfigurierbares Undo & Redo
 @{" Menukonfiguration       " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU} Menus frei definierbar
 @{" Konfiguration           " link M175} Mehrseitige Konfigurationsrequester (Notebooks)
 @{" ARexx-Port              " link AREXX-PORT} ARexx-Port mit mehr als 250 Befehlen und Optionen
 @{" Dateitypen              " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN} Lokale Konfiguration, Erkennung der Dateitypen
 @{" Werkzeugleiste          " link M178} Konfigurierbare Werkzeugleiste
 @{" Maustastenbelegung      " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MAUS} Maustastenbelegung konfigurierbar
 @{" Drag & Drop             " link MAUS} Drag & Drop: Text mit Maus verschieben
 @{" Syntax Highlighting     " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_SYNTAX} Konfigurierbares Syntax Highlighting
 @{" QuickReferenz           " link M074} QuickReferenz-Funktion für Includes, Quelltexte, ...
 @{" APC                     " link M076} APC & IntelliSense: Automatische Wortvervollständigung
 @{" Einrücken               " link M046} Horizontales Einrücken von Textpassagen
 @{" HotKey                  " link M020} HotKey-Unterstützung, Commodity-Unterstützung
 @{" Dateiliste              " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU} Geöffnete Texte werden im Menu angezeigt
 @{" Verbergen               " link M118} Texte können ohne Fenster geladen werden
 @{" Formatierfunktionen     " link LAYOUT-MENU} Formatierfunktionen inklusive Blocksatz & WordWrap
 @{" Automatisches Einrücken " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_EINRÜCKEN} Kontextsensitives Einrücken nach jedem Return
 @{" AutoBackup              " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES} Automatische Sicherheitskopien
 @{" Menu-Hilfe              " link PROGRAMMSTART} Menu-Hilfe auf AmigaGuide-Basis
 @{" Sprache                 " link PROGRAMMSTART} Lokalisiert
 @{" Debugger                " link M173} Kann als Frontend für Source-Level-Debugger arbeiten
 @{" Drucker-Konfiguration   " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DRUCKER} Integrierte Drucker-Konfiguration
 @{" Spooler                 " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DRUCKER} Asynchroner Ausdruck
 @{" Mehrfachauswahl         " link M005} Mehrfachauswahl von Dateien in allen Requestern
 @{" XPK-Unterstützung       " link M015} XPK-Unterstützung: (ent)packen und verschlüsseln
 @{" Suchen/ASCII-Tabelle    " link M077} ASCII-Zeichenauswahl über Tabelle
 @{" Anzeigemodi             " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE} Flexible Oberfläche: beliebige Anzeigemodi und Fonts
 @{" Clipboard               " link M031} Clipboard-Unterstützung: Ausschneiden & Einfügen
 @{" Schnelles Laden         " link M006} Schnelles Laden (QuickLoad)
 @{" AutoCase                " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_WORTE} AutoCase korrigiert online Groß/Kleinschreibung
 @{" Klammern-Überprüfung    " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GUI} Automatische Klammern-Überprüfung
 @{" QuickFunc               " link M085} QuickFunc: Anzeige einer Sprungtabelle für Funktionen
 @{" Spalten löschen         " link M042} Spalten löschen, Spalten einfügen
 @{" Dynamische TABs         " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS} Diverse TAB-Modi: fix, regelmäßig, dynamisch
 @{" Zeichensatz-Umwandlung  " link M080} Zeichensatz-Umwandlung (z.B. Amiga nach MS-DOS)
 @{" Schnellstarter          " link PROGRAMMSTART} Schnellstarter
 @{" Sequenzen               " link M149} Schneller Makro-Rekorder: Sequenzen
 @{" Templates               " link M055} Templates
 @{" Globale Suche           " link M126} Globale Suche über Filegrenzen hinweg; Touch-Option
 @{" History                 " link M066} History für Suchen/Ersetzen
 @{" FileHunter              " link M127} Eingebaute Funktionen zur Dateisuche (FileHunter)
 @{" Konfigurierbare Gadgets " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GADGETS} Benutzerdefinierbare Gadgets im Fenstertitel
 @{" Preview                 " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE} Erhöhte Übersichtlichkeit durch Preview-Anzeige
 @{" Wildcards               " link M066} Die Suchfunktionen unterstützen Wildcards

und vieles mehr ...

@endnode
@node EINFÜHRUNG "EINFÜHRUNG"
                                @{b} EINFÜHRUNG @{ub}

Dieser Editor wurde in erster Linie als ein  leistungsfähiges  und  flexibles
Werkzeug   für  Softwareentwickler  konzipiert:  ein  stabiles,  solides  und
schnelles Hilfsmittel für die Programmentwicklung. Installation und Bedienung
wurden  so  unkompliziert  wie  möglich  gehalten, die Benutzeroberfläche ist
funktional und einfach zu verstehen.

Die meisten internen Abläufe in diesem Programm sind  ereignisgesteuert:  Der
Editor  wartet auf Ereignisse wie einen Tastendruck oder eine Menuauswahl, um
dann einen zentralen Verteiler  aufzurufen,  der  die  zugeordnete  Operation
durchführt.  Aktionen  sind  nicht  fest vorgegeben - jedem Ereignis kann vom
Benutzer die gewünschte Aktion zugeordnet werden. Beispielsweise  könnte  man
der  Taste  'A'  die  Funktion  zum Laden einer Datei zuordnen. Oder den Text
"Don't panic !". Oder ein  ARexx-Skript.  Oder  ein  DOS-Programm.  Oder  sie
einfach  so  belassen,  wie sie normalerweise definiert ist: Als das Einfügen
des Buchstabens "A" in den Text. Unabhängig davon,  welche  Schnittstelle  zu
GoldED  Sie  benutzten  werden - die Menus, die Tastatur oder den ARexx-Port:
sie  alle  unterstützen  denselben  Befehlssatz.   Die   Konfiguration   ganz
unterschiedlicher Teile dieses Editors fällt dadurch sehr einfach aus. GoldED
benutzt keine  komplizierte  interne  Makrosprache,  die  sie  erst  erlernen
müssen: alle internen Kommandos sind einfache Funktionsaufrufe und führen nur
einfache Aktionen aus. Hinsichtlich  Ablaufkontrolle  und  Kontrollstrukturen
wie  IF...THEN  verläßt  sich der Editor dagegen vollständig auf den Standard
ARexx.


@endnode
@node SYSTEMANFORDERUNGEN "SYSTEMANFORDERUNGEN"
                           @{b} SYSTEMANFORDERUNGEN @{ub}

Minimale Anforderungen sind OS2.04,  68000  und  1  MB  freier  Speicher  bei
Programmstart.  Diese Konfiguration ist für flüssiges Arbeiten aber praktisch
ungeeignet.  GoldED  ist  auch  nicht  mit  einem  68000   getestet   worden.
Zufriedenstellende  Performance  stellt sich ab etwa 2 MB freiem Speicher und
einer 68030-CPU ein. Die Gesamtanforderungen an den  Speicherausbau  belaufen
sich  dann  zusammen  mit  dem  gleichzeitig  verwendeten  Compiler  und  dem
Speicherbedarf des Betriebssystems auf Werte zwischen 8 MB RAM und 16 MB RAM.
Bei  Verwendung  von  @{" Syntax Highlighting " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_SYNTAX} erhöhen sich die Ansprüche an die
Hardware: eine schnelle Grafikkarte und eine schnellere CPU sollten vorhanden
sein.  Viele Features (deutsche Requestertexte, Cursorsteuerung in Listviews,
freie Farbgestaltung der Menus, Mehrfachauswahl  in  Listviews,  uvam.)  sind
unter  OS2.x nicht verfügbar. Wir empfehlen deshalb dringend die Installation
von OS3; GoldED gewinnt ab OS3 zudem erheblich an Geschwindigkeit.

GoldED benötigt zusätzliche Software, die unter Umständen auf  Ihrem  Rechner
noch  nicht  installiert ist. Zu beziehen ist diese Software i.d.R. kostenlos
über die üblichen Amiga-Freeware-Kanäle:

- Reqtools-Library
- XPK-Library        (nicht unbedingt erforderlich)
- AmigaGuide-Library (nicht unbedingt erforderlich)


@endnode
@node PROGRAMMSTART "PROGRAMMSTART"
                              @{b} PROGRAMMSTART @{ub}

Sie können  den  Editor  wie  von  anderen  Programmen  gewohnt  durch  einen
Doppelklick   auf  das  zugehörige  Icon  (GoldED)  oder  durch  Eingabe  des
Programmnamens (GOLDED:GOLDED) in einer Shell starten. Zu empfehlen ist diese
Methode  allerdings  nicht:  mit jedem Programmstart fährt ein komplett neuer
Editor hoch. Darunter leiden  Speicherverbrauch  und  Benutzerfreundlichkeit.
Anzuraten  ist deshalb die ausschließliche Verwendung des Schnellstarters ED,
den Sie im GoldED-Verzeichnis finden.

Schnellstarter 

Es handelt sich dabei um ein kleines Programm, das  so  wie  ein  klassischer
Editor benutzt werden kann: Sie können beispielsweise 'ED Brief' eingeben, um
die Datei  "Brief"  zu  editieren.  Der  große  Vorteil  dieser  Lösung:  der
Schnellstarter   sucht   sich   für  seine  Aufträge  einen  schon  laufenden
GoldED-Prozess. Das erneute Hochfahren eines  neuen  Editors  entfällt  damit
(selbstverständlich  kümmert sich ED auch um das Hochfahren des Editors, wenn
dies notwendig werden sollte). Den Sourcecode zu ED finden  Sie  übrigens  im
GoldED-Verzeichnis (developer/examples).

Argumente 

Sowohl der Schnellstarter ED als auch GoldED akzeptieren  beim  Aufruf  neben
dem  Namen/den Namen der zu bearbeitenden Datei(en) diverse Argumente, die im
folgenden kurz vorgestellt werden:

HIDE (Beispiel: ED HIDE)

  Geben Sie HIDE an, wenn Sie den Editor direkt beim Start in den Hintergrund
  legen  möchten  (dabei  dürfen  keine  Dateinamen übergeben werden); GoldED
  wartet  dann  auf  Aktivierung  durch  eine   spezielle   Tastenkombination
  (@{" Hotkey " link M020}).

FILETYPE  (Beispiel: ED sys:brief FILETYPE=TEXT)

  Diese  Anweisung  teilt  GoldED  mit,  daß  die  angegebene   Datei   (hier
  "sys:brief")  als  Datei  vom  Typ "TEXT" behandelt werden soll. Der Editor
  wird die Arbeitsumgebung  für  die  Datei  nach  den  Vorgaben  für  diesen
  Dateityp  ausrichten.  Sie  werden  später erfahren, wie sie diese Vorgaben
  ändern können oder eigene Dateitypen erzeugen können. Normalerweise erkennt
  GoldED  die  Dateitypen  automatisch.  Dieser  Befehl  gibt  Ihnen aber die
  Möglichkeit,  selbst  eine  Auswahl  zu  treffen.  Als  Argument  ist  eine
  Dateitypbeschreibung  in  Form  eines  vereinfachten Dateinamens anzugeben.
  Beispiele: ".c", ".h" oder ".guide". Anhand dieser Angabe wählt der  Editor
  eine der vorkonfigurierten Arbeitsumgebungen aus (@{" Optionen global " link M176}).

STICKY (wird nur von ED unterstützt)

  Der  Schnellstarter  ED  bietet  zusätzlich  eine  STICKY-Option   an   und
  unterstützt damit synchrones und asynchrones Aufrufen des Editors: Wird die
  Option STICKY benutzt, so kehrt der Quickstarter erst  zurück,  sobald  die
  beim  Aufruf  angegebene  Datei  editiert  und geschlossen wurde. Wurde der
  Quickstarter über eine Shell gestartet, so ist die  Shell  deshalb  bis  zu
  diesem  Zeitpunkt  blockiert.  Diese Option wurde geschaffen, um den Aufruf
  des   Editors   durch   andere   Programme   mit   diesen   Programmen   zu
  synchronisieren: das aufrufende Programm fährt erst mit seinem Ablauf fort,
  nachdem der  Benutzer/die  Benutzerin  die  Arbeit  am  Text  beendet  hat.
  Typisches  Anwendungsbeispiel:  Einsatz  als E-Mail-Editor mit Aufruf durch
  den  Browser.  Wird  die  Option  STICKY  nicht  benutzt,  so   kehrt   der
  Quickstarter zurück, sobald der Auftrag an den Editor weitergeleitet wurde.
  Beispielaufruf:

  ED SYS:MAIL STICKY

AREXX/K

  Mit dieser Option kann ein Name für den @{" ARexx-Port " link AREXX-PORT}  des  Editors  gewählt
  werden  (Vorgabe ist "GOLDED.1"). Diese Anweisung wird nur beim erstmaligen
  Start ausgewertet. Beispiel:

  ED AREXX="PORT.1". 

SESSION/K

  Mit dem SESSION-Kommando können Sie den  Editor  anweisen,  eine  zu  einem
  früheren  Zeitpunkt  abgespeicherte  Sitzung  (@{" Makros/Sitzung  speichern " link M170})
  wieder herzustellen. Beispiel:

  ED SESSION="golded:sessions/old.session".


Menu-Hilfe 

Das Hilfe-System des Editors basiert  auf  dem  AmigaGuide-Programm  und  der
AmigaGuide-Library  von  Commodore.  Ein Doppelklick auf das 'Anleitung'-Icon
genügt:  das  Dokument  wird  über  AmigaGuide  angezeigt.  Ab   OS3.0   kann
selbstverständlich auch 'Multiview' zum Lesen verwendet werden. GoldED selbst
bietet eine  Menu-Hilfe  an:  betätigen  Sie  die  HELP-Taste  während  einer
Menusauswahl,  um  Hilfstexte  zum  entsprechenden  Menupunkt  abzurufen. Die
Menuhilfe ist  ab  OS3.0  asynchron;  unter  älteren  Betriebssystemversionen
blockiert das Hilfe-Fenster dagegen die Texteingabe.

Sprache 

Die ab OS2.1  vorhandene  Locale-Library  wird  hinsichtlich  programmeigener
Requester  unterstützt:  Sofern  Sie  über  das  Programm  Prefs/Locale ihrer
Workbench 'Deutsch' angewählt haben, werden in den Requestern deutsche  Texte
benutzt. Das Format von Datums- und Zeitangaben wird - in Grenzen - ebenfalls
angepaßt. Zur Zeit stehen Englisch,  Französisch,  Deutsch,  Italienisch  und
Schwedisch  zur Verfügung. Für Niederländisch existiert eine Teilübersetzung.
Weitere  Fassungen  werden  möglichweise  in  Zukunft  verfügbar  sein.   Die
Locale-Einstellungen  haben  übrigens keine Auswirkung auf Menus, da Menus zu
den frei konfigurierbaren Programmelementen gehören, die Sie ganz nach  Ihren
eigenen  Wünschen  gestalten können. Das mitgelieferte Standard-Menu steht in
mehreren der oben erwähnten Sprachen zur  Verfügung.  Es  wird  im  Zuge  der
GoldED-Installation eingerichtet.

GUI (Benutzerschnittstelle)

Die   Benutzeroberfläche   dieses    Editor    unterstüzt    die    gewohnten
OS3-Eigenschaften.  Die  meisten  Gadgets bieten Aktivierung per Tastatur an:
unterstrichene  Buchstaben  in  der  Gadgetbeschriftung  verweisen  auf   die
entsprechende  Taste. Sie können also beispielsweise einen Schieberegler auch
ohne Maus bedienen, indem sie die per Unterstrich angezeigte Taste betätigen.
Betätigen   Sie   gleichzeitig   SHIFT,  um  die  Richtung  der  Änderung  zu
beeinflussen - etwa um einen Schieber von rechts nach  links  und  nicht  wie
gewohnt  von  links nach rechts zu bewegen. Befindet sich der Cursor in einem
Eingabefeld für Texte, so reicht das  Betätigen  der  Taste  zur  Aktivierung
eines  anderen  Gadgets  normalerweise  nicht  aus:  der Tastendruck würde im
Eingabefeld erscheinen. Halten Sie in solchen Fällen einfach gleichzeitig die
rechte Amiga-Taste gedrückt.


@endnode
@node MAUS "MAUS"
                                   @{b} MAUS @{ub}

Einfacher Klick mit der Maus in  ein  Textfenster  positioniert  den  Cursor.
Doppelklick  in  ein Textfenster markiert das Wort unter dem Cursor. Wird die
Maus  bei  niedergehaltener  Taste  über  den  Text   gezogen,   werden   die
überstrichenen  Zeilen  oder  Zeichen  markiert. Der Editor bietet ihnen zwei
Markierungsmodi  an:  zeichenweise  markieren  (Standard)   und   zeilenweise
markieren. Zum Umschalten genügt das Niederhalten der SHIFT-Taste während des
Markierens.

Drag & Drop 

Anklicken einer markierten Textpartie mit gehaltener ALT-Taste aktiviert  den
Drag  &  Drop-Modus:  Der  Mauscursor verändert sich von einem Pfeil zu einem
Block-Symbol, um anzuzeigen, das Sie den Text jetzt mit der Maus  verschieben
können.  Mit  dem Loslassen der Maustaste wird der Text an die Zeigerposition
verschoben.

Alle erwähnten Maus-Funktionen sind selbstverständlich  frei  konfigurierbar;
dieser Abschnitt hat die Standard-Belegung beschrieben.


@endnode
@node MENUS_IM_ÜBERBLICK "MENUS IM ÜBERBLICK"
                            @{b} MENUS IM ÜBERBLICK @{ub}

           @{"  Datei-Menu              " link DATEI-MENU}  @{"  Ansicht-Menu              " link ANSICHT-MENU}
           @{"  Bearbeiten-Menu         " link BEARBEITEN-MENU}  @{"  Extras-Menu               " link EXTRAS-MENU}
           @{"  Layout-Menu             " link LAYOUT-MENU}  @{"  Makros-Menu               " link MAKROS-MENU}
           @{"  Suchen-Menu             " link SUCHEN-MENU}  @{"  Über GoldED               " link M001}

Aufgrund weitgehender Konfigurationsmöglichkeiten gibt  es  bei  GoldED  kein
verbindliches   Erscheinungsbild.  Farben,  Bildschirmmodus,  Funktionen  und
Menus: All dies ist einstellbar. Dieser Text beschreibt den  Editor  so,  wie
Sie  ihn  ursprünglich  erhalten  haben.  Benutzen  Sie @{" Optionen lokal " link M175} oder
@{" Optionen global " link M176}, um die Einstellungen an Ihre Wünsche anzupassen.


@endnode
@node DATEI-MENU "DATEI-MENU"
                                @{b} DATEI-MENU @{ub}
                          Menubaum des Datei-Menus 

           @{"  Datei/Text löschen      " link M003}  @{"  Datei/Speichern & Ende    " link M016}
           @{"  Datei/Laden             " link M005}  @{"  Datei/Drucken             " link M018}
           @{"  Datei/Laden schnell     " link M006}  @{"  Datei/Umbenennen          " link M011}
           @{"  Datei/Laden neu         " link M007}  @{"  Datei/Information         " link M134}
           @{"  Datei/Laden Original    " link M008}  @{"  Datei/Schutzbits          " link M017}
           @{"  Datei/Einfügen          " link M009}  @{"  Datei/Verzeichnis         " link M012}
           @{"  Datei/Anhängen          " link M010}  @{"  Datei/Verzeichnis setzen  " link M161}
           @{"  Datei/Speichern         " link M013}  @{"  Datei/Ende & entfernen    " link M019}
           @{"  Datei/Speichern als     " link M014}  @{"  Datei/Ende (Fenster)      " link M020}
           @{"  Datei/Speichern XPK     " link M015}

Das Datei-Menu bietet eine Vielzahl von Kommandos,  die  auf  die  eine  oder
andere  Weise  mit  dem  Dateihandling  zu tun haben - insbesondere soweit es
grundlegende Ein-/Ausgabefunktionen betrifft (laden, speichern, drucken).

@endnode
@node M003 "Datei/Text löschen"
@{b}Datei/Text löschen@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Löscht den Inhalt des  aktuellen  Textfensters.  Sollte  der  Text  verändert
worden  sein, wird eine Sicherheitsabfrage eingeschoben. Die Datei-Schutzbits
werden auf die Vorgabewerte (siehe @{" Extras/Optionen lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}) und  der
Pfad  auf  den aktuellen Pfad zurückgesetzt. Dies ist normalerweise der Pfad,
aus dem heraus der Editor gestartet wurde (vgl. @{" Datei/Verzeichnis  setzen " link M161}).
Der  Textname  wird  auf  "OhneName"  bzw.  bei  fehlender Locale-Library auf
"Unnamed" gesetzt.


@endnode
@node M005 "Datei/Laden"
@{b}Datei/Laden@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Löscht den vorhandenen Text (siehe @{" Datei/Text löschen " link M003}),  fragt  nach  einer
neuen  Datei  und  läd diese. Handelt es sich bei dem vorhandenen Text um ein
modifiziertes Dokument, so müssen Sie den  Vorgang  über  eine  eingeschobene
Abfrage bestätigen.

Mehrfachauswahl 

Wie viele andere Requester von GoldED bietet  auch  die  Dateiauswahl  dieses
Menus  Mehrfachauswahl  an,  d.h. Sie können mehr als eine Datei gleichzeitig
zur Bearbeitung auswählen: halten Sie bei der Auswahl einfach die SHIFT-Taste
gedrückt.  Die  Behandlung  der  Mehrfachauswahl  hängt  immer vom jeweiligen
Kontext ab: während diese  Funktion  für  jede  angewählte  Datei  ein  neues
Fenster  öffnet,  läd  beispielsweise  @{" Datei/Anhängen " link M010}  alle  Dateien in das
gleiche (aktuelle) Fenster.

AppWindows 

Alle  Eingabefenster  bieten  AppWindow-Funktionalität:  befindet  sich   das
Editorfenster  auf  dem Workbench-Screen, so ist es möglich, mit der Maus die
Symbole von Textdateien über diese Fenster zu ziehen. Die zugehörigen Dateien
werden dann an den aktuellen Text angehängt. Mehrfachauswahl wird unterstützt
(SHIFT bei der Auswahl der Icons gedrückt halten).

Die Ladefunktion erkennt automatisch  mit  XPK  gepackte  Dateien,  wenn  die
XPK-Libraries auf Ihrem Rechner installiert sind. XPK ist ein Freeware-Paket,
das einen einheitlichen Standard zum (Ent-)Packen von Dateien auf  dem  Amiga
bereitstellt.

TABs (ASCII-Code ist 8) werden beim Laden erkannt und durch eine einstellbare
Anzahl  von  Leerzeichen ersetzt. Dazu bietet ihnen die globale Konfiguration
(@{" Extras/Optionen global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}) entsprechende Einstellmöglichkeiten.  Die
Ladefunktion  benutzt einen vergleichsweise kleinen Ein/Ausgabepuffer, um die
erforderlichen  Operationen  möglichst  schnell  abzuwickeln.  Benötigen  Sie
höhere Performance und ist Ihr Rechner mit genügend Speicher ausgestattet, so
können Sie alternativ auch den Menupunkt @{" Datei/Laden schnell " link M006} benutzen.

Direkt nach  dem  Laden  werden  Texte  normalerweise  nach  Faltmarkierungen
durchsucht   und   entsprechend  markierte  Textpassagen  weggefaltet  (siehe
@{" Falten " link M106}). Dies geschieht, noch bevor der Text  angezeigt  wird.  Sie  können
diesen   als  AutoFalten  bezeichneten  Vorgang  auch  abschalten  (Menupunkt
@{" Extras/Optionen  lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}):  der  Ladevorgang  wird  dadurch   leicht
beschleunigt.

Bitte beachten Sie, daß alle  Ladefunktionen  nur  auf  Text  und  nicht  auf
Binärdateien  ausgelegt  sind.  Sie sollten mit diesem Editor keine Programme
laden: GoldED ist ein Texteditor, kein Dateimonitor.  Er  wird  Dateien  beim
Laden  auf eine Weise verändern, die Texten (aber auf keinen Fall Programmen)
angemessen ist. So werden beispielsweise CR-Codes  entfernt  (Amiga-Standard:
Zeilen enden auf LF), TAB's substituiert und das Executable-Bit gelöscht.


@endnode
@node M006 "Datei/Laden schnell"
@{b}Datei/Laden schnell@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Schnelles Laden 

Bei  dieser  Funktion  handelt  es  sich  um  eine  schnelle  Alternative  zu
@{" Datei/Laden " link M005}:  Geschwindigkeitsvorteil  bei  großen  Dateien bis zu 50%. Der
Geschwindigkeitsgewinn wird mit einem Zwischenspeicher (Cache) von der  Größe
der  zu  ladenden Datei erzielt. Bei einer 400K-Datei müssen kurzfristig etwa
900 KB freier Speicher vorhanden sein:  400  K  als  Cache,  ca.  500  K  zum
Speichern des Textes im internen Format. Der Cache wird direkt nach dem Laden
wieder freigegeben.

Technische  Information:  Der  exakte  Speicherbedarf  hängt  stark  von  der
durchschnittlichen  Zeilenlänge  ab,  da  pro  Textzeile  generell  28  Bytes
Speicher für das  Sichern  allgemeiner  Informationen  benötigt  werden.  Ein
40K-Text,  der  nur  aus  Leerzeilen  besteht,  verbraucht  deshalb viel mehr
Speicher als ein normaler 40K-Flußtext (Faktor 10 oder mehr).

Im Unterschied zu der normalen Lade-Funktion werden TABs  nicht  erkannt  und
nicht  durch  Leerzeichen  ersetzt. Da GoldED selbst normalerweise keine TABs
schreibt, bedeutet dies keine Einschränkung  (verhilft  dem  Editor  aber  zu
einer  zu  einer verkürzten Ladezeit). Beim Laden von Texten, die mit anderen
Editoren erstellt wurden, kann es  dagegen  Darstellungsprobleme  geben:  sie
sollten   dann  die  normale  Ladefunktion  @{" Datei/Laden " link M005}  vorziehen.  GoldED
versucht übrigens,  derartige  Probleme  durch  eine  automatische  Erkennung
fremder  Dateien  zu  vermeiden:  Es  ist eine Überprüfung eingebaut, die die
ersten 1500 Zeichen jeder  Datei  untersucht  und  ggf.  auf  normales  Laden
zurückgeschaltet, wenn dabei TAB's entdeckt werden (Tabs erscheinen ansonsten
am Bildschirm als inverses "T").


@endnode
@node M007 "Datei/Laden neu"
@{b}Datei/Laden neu@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Läd  einen Text. Im Unterschied zu @{" Datei/Laden " link M005} wird für den Text aber ein
neues Fenster geöffnet - das aktuelle Textfenster wird nicht beeinflußt.


@endnode
@node M008 "Datei/Laden Original"
@{b}Datei/Laden Original@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Läd  das  Original  des  gerade  bearbeitenden  Textes  (sofern   vorhanden).
Verwenden   Sie   diesen   Menueintrag,   wenn   Ihnen  die  zwischenzeitlich
vorgenommenen Änderungen nicht zusagen und  Sie  den  Ausgangszustand  wieder
herstellen   möchten.   Diese   Funktion  benutzt  "langsames"  Laden  (siehe
@{" Datei/Laden " link M005}).


@endnode
@node M009 "Datei/Einfügen"
@{b}Datei/Einfügen@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Fügt  eine  Datei  oder  mehrere  Dateien  vor  der  aktuellen Zeile ein. Ein
Filerequester  wird Sie nach den einzufügenden Dateien fragen. Halten Sie die
SHIFT-Taste  gedrückt,  wenn Sie mehr als eine Datei auswählen möchten (siehe
@{" Mehrfachauswahl " link M005}).


@endnode
@node M010 "Datei/Anhängen"
@{b}Datei/Anhängen@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Hängt  eine oder mehrere Dateien an den aktuellen Text an - ein Filerequester
wird  sie  nach  den  Texten  fragen.  Diese Funktion kann gut dazu verwendet
werden,  mehrere kleine Dateien (etwa Kapitel eines Referats) zu einem großen
Text zusammenzufügen.


@endnode
@node M013 "Datei/Speichern"
@{b}Datei/Speichern@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Speichert den aktuellen Text unter dem Namen, der im  Fenstertitel  angezeigt
wird. Eine eventuell existierende ältere Version wird ohne besonderen Hinweis
überschrieben,   wenn   "Überschreiben"   (@{" Extras/Optionen   lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}
aktiviert    wurde.    Zweckmäßigerweise   sollten   Sie   "*.bak   erzeugen"
(@{" Extras/Optionen lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}) einschalten - dann wird vom alten Text vor
dem  Überschreiben eine Sicherheitskopie angelegt. Sie können den Editor auch
anweisen, regelmäßig - beispielsweise alle 10  Minuten  -  eine  Kopie  jedes
gerade  bearbeiteten  Dokumentes  anzulegen.  Das Verzeichnis für Backups und
Sicherheitskopien ist ist unter @{" Extras/Optionen lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES} auszuwählen.
Das  Backupintervall ist unter @{" Extras/Optionen global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES} einstellbar.
Wird kein Verzeichnis angegeben, so werden Sicherheitskopien und  Backups  im
Verzeichnis  des  Textes unter dem Originalnamen (aber mit der Endung ".bak")
abgelegt.

Diese   Funktion   ist   für   Texte   mit   Nur-Lese-Status   gesperrt,   um
unbeabsichtigtes   Überschreiben   wichtiger   Dateien   (z.B.  Includes)  zu
vermeiden. QuickRef-Fenster (s. @{" QuickReferenz " link M074}) haben  den  Nur-Lese-Status.
Sie können den Status jeder Datei unter @{" Datei/Schutzbits " link M017} festlegen.


@endnode
@node M014 "Datei/Speichern als"
@{b}Datei/Speichern als@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Alternative zu @{" Datei/Speichern " link M013}: hier werden Sie vor  dem  Abspeichern  noch
nach  einem  Dateinamen gefragt. Selbstverständlich können Sie den bisherigen
Dateinamen auch beibehalten. Diese Funktion ist für Texte mit Nur-Lese-Status
gesperrt (vgl. @{" Datei/Speichern " link M013}).


@endnode
@node M015 "Datei/Speichern XPK"
@{b}Datei/Speichern XPK@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

XPK-Unterstützung 

Speichert  den  Text  komprimiert  ab.  Diese  Funktion  ist  für  Texte  mit
Nur-Lese-Status gesperrt (vgl. @{" Datei/Speichern " link M013}). Kompressionsmodus und ggf.
Kompressionsrate können unter  @{" Extras/Optionen  lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}  eingestellt
werden. Einige Kompressionsmodi erwarten speichern den Text verschlüsselt ab.
Das verwendete Passwort können Sie  unter  @{" Extras/Optionen  global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}
vorgeben. Ein verschlüsselt abgespeicherter Text kann später nur noch geladen
werden, wenn das Passwort korrekt eingestellt ist.

Diese Funktion benötigt die als Freeware verfügbaren XPK-Libraries, die nicht
zusammen  mit GoldED ausgeliefert werden. Bitte beachten Sie, daß nicht jedes
Programm gepackte Dateien lesen kann - insbesondere Compiler können  dies  im
allgemeinen nicht.


@endnode
@node M016 "Datei/Speichern & Ende"
@{b}Datei/Speichern & Ende@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Sichert  den  aktuellen  Text.  Das  zugehörige  Fenster  wird   anschließend
geschlossen.  Diese Funktion ist für Texte mit Nur-Lese-Status gesperrt (vgl.
@{" Datei/Speichern " link M013}). Sollte beim Speichern des Textes ein Fehler auftreten, so
wird  das  Fenster  nicht  geschlossen. Mit dem Schließen des letzten Fenster
wird GoldED entweder beendet oder unsichtbar in den Hintergrund gelegt,um auf
Aktivierung  per  @{" Hotkey " link M020}  zu  warten. Einstellbar ist das Verhalten mit der
Option "Editor resident" unter @{" Extras/Optionen global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}.


@endnode
@node M018 "Datei/Drucken"
@{b}Datei/Drucken@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Druckt den aktuellen Text. Einige druckerbezogene Einstellungen können  unter
@{" Extras/Optionen  lokal/Drucker " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DRUCKER}  eingestellt  werden,  ansonsten  gelten die
Drucker-Einstellungen      der       Workbench.       BesitzerInnen       von
DeskJet/LaserJet-kompatiblen   Geräten   können   Ausdrucke   auch  über  das
HiSpeed-Programm (siehe @{" Extras/HiSpeed " link M137}) abwickeln. Dort  stehen  wesentlich
komplexere  Optionen zur Verfügung (etwa Buchdruck im A5-Format). HiSpeed ist
ein Sharewareprogramm, das  jeder  GoldED-Pro-Registrierung  als  Vollversion
beiliegt.


@endnode
@node M011 "Datei/Umbenennen"
@{b}Datei/Umbenennen@{ub}

Funktion zum Ändern  des  Textnamens.  Sie  werden  nach  einem  neuen  Namen
gefragt.  Von  dieser  Aktion  ist nur der angezeigte Text betroffen, die dem
Fenster zugrundeliegende Datei  bleibt  unverändert  (vgl.  @{" Extras/Dateien " link M138}:
Umbenennen).  Mit  dem  Umbenennen  ändert  sich möglicherweise der Dateityp,
unter dem der Text geführt  wird  (@{" Extras/Optionen  global/Dateitypen " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN}:  der
Editor  korrigiert dann die Arbeitsumgebung für den Text. Diese Funktion wird
selten gebraucht, da man  zum  Abspeichern  einer  Datei  unter  neuem  Namen
normalerweise @{" Datei/Speichern als " link M014} verwenden würde.


@endnode
@node M134 "Datei/Information"
@{b}Datei/Information@{ub}

Zeigt einige statistische Kennwerte für den aktuellen Text an: Bytes, Zeilen,
gefaltete  Blöcke und Sonderzeichen (ASCII-Code über 128) werden gezählt. Die
nicht sichtbaren Zeilenvorschübe (Linefeeds) am Ende jeder  Textzeile  werden
berücksichtigt.   Neben   diesen   dokumentenbezogenen  Kennwerten  wird  mit
"Undo-Bytes"  auch  eine   globale   Kenngröße   angezeigt:   der   summierte
Undo-Speicherverbrauch aller Text. Der hier angezeigte Wert kann die Wahl der
optimalen Undo-Speichergröße (@{" Extras/Optionen global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}) erleichtern.


@endnode
@node M017 "Datei/Schutzbits"
@{b}Datei/Schutzbits@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Öffnet einen Requester zum Setzen der Schutzbits des aktuellen Textes. Nähere
Informationen  zu  deren  Bedeutung finden Sie in ihrem AmigaDos-Handbuch. Im
allgemeinen sollten Sie das S-(Skript-)Bit für Batch-Dateien setzen (also für
Dateien,  die  mit dem Befehl EXECUTE abgearbeitet werden können; dazu gehört
beispielsweise s:user-startup), die anderen  Bits  aber  unverändert  lassen.
Änderungen  werden  erst  dann  dauerhaft  wirksam,  wenn  Sie  den Text auch
abspeichern. Die Schutzbits werden nach jedem @{" Datei/Text  löschen " link M003}  auf  die
Vorgabewerte (siehe @{" Extras/Optionen lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}) zurückgesetzt.


@endnode
@node M012 "Datei/Verzeichnis"
@{b}Datei/Verzeichnis@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Mit diesem Menupunkt kann das "aktuelle Verzeichnis" gesetzt  werden.  Direkt
nach dem Editoraufruf ist dies das Verzeichnis, das beim GoldED-Start aktives
Verzeichnis war. Diese Einstellung wird von  vielen  Funktionen  ausgewertet.
Beispielsweise  würde  @{" Datei/Laden  neu " link M007} in der Dateiauswahl die Dateien des
aktuellen Pfades anzeigen. Nur wenige  Funktionen  werden  diese  Einstellung
vorsätzlich   ignorieren  -  so  entnimmt  beispielsweise  @{" Datei/Laden " link M005}  die
Pfadinformation dem Namen  des  gerade  aktiven  Textes.  Setzen  des  Pfades
beeinflußt  nicht  die  geöffneten Fenster. Mit @{" Datei/Text löschen " link M003} kann der
Pfad eines (leeren) Fensters auf den aktuellen Pfad gesetzt werden.


@endnode
@node M161 "Datei/Verzeichnis setzen"
@{b}Datei/Verzeichnis setzen@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Mit diesem Menupunkt  wird  der  Pfad  des  gerade  bearbeiteten  Textes  zum
"aktuelle  Verzeichnis" erklärt. Diese Einstellung wird von vielen Funktionen
ausgewertet (vgl. @{" Datei/Verzeichnis " link M012}).


@endnode
@node M019 "Datei/Ende & entfernen"
@{b}Datei/Ende & entfernen@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Schließt alle  geöffneten  Textbuffer  und  beendet  GoldED  komplett.  Wurde
mindestens  ein  Text verändert und ist dieser Text nicht leer, so werden Sie
zuvor um eine Bestätigung gebeten, ansonsten erfolgt der Ausstieg direkt  und
unabhängig  davon,  ob Programmeinstellungen verändert wurde. Im Gegensatz zu
@{" Datei/Ende (Fenster) " link M020} wird der Editor mit dieser Funktion komplett  aus  dem
Speicher   entfernt   und   nicht   in  den  Hintergrund  gelegt.  Mit  einer
Einschränkung: hat zur Zeit ein externer @{" Debugger " link M173} die Kontrolle über GoldED
übernommen,  so  ist  ein  komplettes  Entfernen  aus  dem Speicher erst nach
Beendigung der Debugger-Sitzung möglich.


@endnode
@node M020 "Datei/Ende (Fenster)"
@{b}Datei/Ende (Fenster)@{ub} zu finden im @{" DATEI-MENU " link DATEI-MENU}

Schließt das aktuelle Fenster. Mit dem Schließen  des  letzten  Fenster  wird
GoldED  entweder  beendet  oder  unsichtbar  in den Hintergrund gelegt,um auf
Aktivierung per @{" Hotkey " link M020} zu warten; einstellbar ist  das  Verhalten  mit  der
Option  "Editor  resident" unter @{" Extras/Optionen global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}. Wurde der
Text verändert, so werden Sie zuvor um eine Bestätigung gebeten  -  ansonsten
erfolgt    der    Ausstieg    direkt    und    unabhängig   davon,   ob   Sie
Programmeinstellungen verändert wurde.

GoldED's Speicherverwaltung ist weitgehend asynchron - Sie  müssen  nach  dem
Schließen  eines  Fensters  nicht  auf die Freigabe des Speicher warten: dies
wird von einem zweiten Task im Hintergrund  erledigt.  Es  ist  normal,  wenn
ihnen  der  Rechner  während dieser Zeit - insbesondere bei großen Dokumenten
(200 KB und mehr) - etwas langsamer vorkommt.

HotKey 

Ist  die  HotKey-Unterstützung  (@{" Extras/Optionen  global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES},  "Editor
resident")  eingeschaltet, so wird GoldED auch nach dem Schließen des letzten
Fensters nicht komplett aus  dem  Speicher  entfernt.  Stattdessen  wird  das
Programm  weitgehend  inaktiviert,  um  dann  nur  noch  auf  eine  bestimmte
"Hotkey"-Tastenkombination zu warten: Rechte ALT-Taste + rechte Amiga-Taste +
RETURN.  Erst  nach Eingabe dieser Kombination wird das Programm wieder aktiv
und öffnet ein neues Fenster. Alternativ (vielleicht  haben  Sie  den  Hotkey
vergessen)  kann  GoldED  auch  über  das Commodities-Exchange-Programm Ihrer
Workbench  aktiviert/deaktiviert  werden.  Der  Vorteil  eines   Editors   im
Hintergrund  ist  die  unmittelbare  Verfügbarkeit des Programms ohne längere
Ladezeiten. Nachteilig ist der höhere  Speicherverbrauch,  so  daß  sich  auf
Rechnern  mit  wenig  Speicher  (2  MB oder weniger) diese Option nicht immer
empfiehlt.


@endnode
@node BEARBEITEN-MENU "BEARBEITEN-MENU"
                             @{b} BEARBEITEN-MENU @{ub}
                        Menubaum des Bearbeiten-Menus 

      @{"  Bearbeiten/Markieren         " link M172}  @{"  Bearbeiten/Löschen           " link M040}
      @{"  Bearbeiten/Markieren Zeile   " link M021}  @{"  Bearbeiten/Verschieben       " link M041}
      @{"  Bearbeiten/Markieren Absatz  " link M179}  @{"  Bearbeiten/Spalte            " link BEARBEITEN_SPALTE}
      @{"  Bearbeiten/Markierung aus    " link M022}  @{"  Bearbeiten/Sortieren         " link M047}
      @{"  Bearbeiten/Ausschneiden      " link M023}  @{"  Bearbeiten/Groß              " link M048}
      @{"  Bearbeiten/Kopie anlegen     " link M027}  @{"  Bearbeiten/Klein             " link M049}
      @{"  Bearbeiten/Einfügen          " link M031}  @{"  Bearbeiten/Sichern als       " link M050}
      @{"  Bearbeiten/Einfügen vertikal " link M035}  @{"  Bearbeiten/Drucken           " link M051}
      @{"  Bearbeiten/Kopieren          " link M039}

Alle Funktionen dieses Menus stehen im Zusammenhang mit  der  Handhabung  von
"Blöcken"  -  darunter verstehen wir eine oder mehrere markierte Zeilen eines
Textes. Zum markieren von Zeilen werden i.d.R. entsprechende Menupunkte  oder
Tastenkombinationen  verwendet.  Daneben  kann  auch  die  Maus zum Markieren
verwendet werden (vgl @{" Maus " link MAUS}): halten  Sie  den  linken  Mausknopf  gedrückt,
während  Sie  den  Mauszeiger über die gewünschten Zeilen bewegen. Sie können
pro Text nur einen Block markieren.


@endnode
@node M172 "Bearbeiten/Markieren"
@{b}Bearbeiten/Markieren@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Funktion zum Markieren. Mit diesem Menupunkt wird buchstabenweise  "fließend"
markiert  (vgl.  @{" Bearbeiten/Markieren Zeile " link M021}): Nach dem ersten Aufruf dieser
Funktion werden bei Cursorbewegungen alle überfahrenen Zeichen  markiert.  In
Abhängigkeit  von  der  Cursorposition wird entweder das Ende oder der Anfang
der Markierung verschoben (befindet sich  der  Cursor  näher  am  Anfang  der
Markierung,  wird  der Blockanfang verschoben). Mit dem zweiten Aufruf dieser
Funktion wird die fließende Markierung beendet, mit dem dritten  Aufruf  wird
der  Vorgang  fortgesetzt,  usw. Benutzen Sie @{" Bearbeiten/Markierung aus " link M022}, um
die bisherige Markierung vollständig aufzuheben.

Einige Funktionen dieses Editors machen nur im Zusammenhang mit  zeilenweisen
Markierungen  Sinn.  So  können  beispielsweise  Absätze, nicht aber einzelne
Worte formatiert  werden.  Der  Editor  wandelt  bei  Bedarf  die  Markierung
automatisch in eine möglichst ähnliche zeilenorientierte Formatierung um.


@endnode
@node M021 "Bearbeiten/Markieren Zeile"
@{b}Bearbeiten/Markieren Zeile@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Funktion zum Markieren von Blockanfang bzw. Blockende. Mit  diesem  Menupunkt
wird  zeilenweise  markiert  (vgl.  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}). Der Editor merkt
sich die aktuelle Position als  Blockanfang,  wenn  Sie  diese  Funktion  zum
ersten  Mal  aufrufen  (und zu diesem Zeitpunkt kein Block markiert ist). Mit
dem zweiten Aufruf wird dann das  Blockende  gesetzt.  Alle  Zeilen  zwischen
Blockanfang  und Blockende werden optisch hervorgehoben. Mit weiteren Aufufen
dieses Menupunktes können Anfang und Ende der Markierung  verschoben  werden:
ist  der  Cursor bei diesen Aufrufen dem Blockanfang näher als dem Blockende,
so wird der Blockanfang neu gesetzt, andernfalls wird  das  Ende  verschoben.
Benutzen   Sie  @{" Bearbeiten/Markierung  aus " link M022},  um  die  bisherige  Markierung
vollständig aufzuheben.


@endnode
@node M179 "Bearbeiten/Markieren Absatz"
@{b}Bearbeiten/Markieren Absatz@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Markiert den zur Zeit bearbeiteten Absatz: das sind alle Zeilen  bis  zu  den
nächsten  Leerzeilen. Alle vorgefundenen Zeilen werden optisch hervorgehoben.
Benutzen Sie @{" Bearbeiten/Markierung  aus " link M022}  (oder  rufen  Sie  diese  Funktion
erneut auf), um die Markierung aufzuheben.


@endnode
@node M022 "Bearbeiten/Markierung aus"
@{b}Bearbeiten/Markierung aus@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Entfernt  die   mit   @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}   oder   der   @{" Maus " link MAUS}   gesetzte
Blockmarkierung  im  aktuellen  Text,  so daß nach dem Aufruf dieser Funktion
kein Textteil mehr optisch hervorgehoben ist.


@endnode
@node M023 "Bearbeiten/Ausschneiden"
@{b}Bearbeiten/Ausschneiden@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Schneidet die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} oder der Maus  ausgewählten  Zeichen
aus  dem  Text  aus  und legt sie in einem unsichtbaren Zwischenspeicher (dem
@{" Clipboard " link M031}) ab. Aus dem Clipboard kann der  ausgeschnittene  Text  jederzeit
wieder   angerufen   werden;   innerhalb   von   GoldED  geschieht  dies  mit
@{" Bearbeiten/Einfügen " link M031}. Da das Clipboard ein systemweiter Standard ist, können
Sie  auch Daten aus GoldED-Texten ausschneiden und in anderen Programmen (die
den Clipboard-Standard unterstützen) wieder  einfügen;  Shell-Fenster  bieten
dazu die Tastenkombination Amiga+V an (sofern während der Startup-Sequenz das
Programm ConClip gestartet wurde). Aus Geschwindigkeitsgründen  sollte  diese
Menufunktion  nicht zum Verschieben/Kopieren von Textpassagen innerhalb eines
einzelnen  GoldED-Dokumentes  verwendet  werden;  @{" Bearbeiten/Kopieren " link M039}  bzw.
@{" Bearbeiten/Verschieben " link M041}  können  derartige  Aufgaben  wesentlich effizienter
erledigen.


@endnode
@node M027 "Bearbeiten/Kopie anlegen"
@{b}Bearbeiten/Kopie anlegen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Legt  eine  Kopie   der   markierten   Zeilen/Zeichen   im   Zwischenspeicher
(@{" Clipboard " link M031})    ab.    Entspricht   prinzipiell   @{" Bearbeiten/Ausschneiden " link M023},
allerdings werden hier die Zeilen im Zwischenspeicher abgelegt, ohne aus  dem
Text  selbst  entfernt  zu werden. Aus dem Zwischenspeicher kann der kopierte
Text  von  jedem  Programm  abgerufen  werden,  das  den   Clipboard-Standard
unterstützt (im Rahmen von GoldED mit @{" Bearbeiten/Einfügen " link M031}).


@endnode
@node M031 "Bearbeiten/Einfügen"
@{b}Bearbeiten/Einfügen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Fügt den Inhalt des Zwischenspeichers (Clipboard) im aktuellen Text  vor  der
aktuellen  Zeile  ein. Der Editor wird mit einem "Clipboard-Fehler" auf einen
leeren Zwischenspeicher hinweisen.

Beim Einfügen aus dem Clipboard wird zwischen kurzen  einzeiligen  Ausdrücken
oder Worten und mehrzeiligen Textpassagen unterschieden: während Worte an der
aktuellen Cursorposition eingefügt werden,  werden  mehrzeilige  Textpassagen
vor der aktuellen Zeile eingefügt.

Clipboard 

Das Clipboard ist ein Standardmechanismus zum Austausch  von  Daten  zwischen
verschiedenen  Programmen  (letztlich  verbirgt sich hinter dem Clipboard das
logische Verzeichnis "CLIPS:"). Das Clipboard bietet zur Ablage  verschiedene
Speicherplätze    ("Units")    an,   so   daß   dort   gleichzeitig   mehrere
Informationsblöcke aufbewahrt  werden  können.  Zum  Datenaustausch  zwischen
Programmen wird üblicherweise Unit 0 benutzt - GoldED kann aber auch auf alle
anderen Units zugreifen (siehe @{" CLIP " link CLIP}-Befehl)). Ablagen im Clipboard erfolgen
immer  im IFF-Format, so daß allen zugreifenden Programmen das Format bekannt
ist. GoldED  unterstützt  (liest/schreibt)  dabei  das  IFF/FTXT-Format  (ein
IFF-Format  für  Texte).  Lesezugriffe  auf  das  Clipboard  (z.B. mit dieser
Funktion)   löschen   den   Clipboard-Inhalt   nicht;    Sie    können    mit
@{" Bearbeiten/Einfügen " link M031}  den  Clipboard-Inhalt  also beliebig oft in Ihren Text
einfügen.


@endnode
@node M035 "Bearbeiten/Einfügen vertikal"
@{b}Bearbeiten/Einfügen vertikal@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Fügt den Inhalt des Zwischenspeichers (@{" Clipboard " link M031}) "vertikal"  im  aktuellen
Text  an  der  aktuellen  Cursorposition ein: Befindet sich der Cursor in der
dritten Spalte, so wird der Clipboard-Inhalt in die folgenden Zeilen  jeweils
ab  Spalte  drei  übertragen.  Diese  Funktion  bietet  sich zum Erzeugen von
Spaltensatz und Tabellen  an.  In  Abhängigkeit  vom  aktuellen  Schreibmodus
(@{" Layout/Einfügemodus " link M108}) wird vorhandener Text entweder überschrieben oder zur
Seite geschoben. Der Editor  wird  mit  einem  "Clipboard-Fehler"  auf  einen
leeren Zwischenspeicher hinweisen.


@endnode
@node M039 "Bearbeiten/Kopieren"
@{b}Bearbeiten/Kopieren@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Kopiert  die  mit  @{" Bearbeiten/Kopieren " link M039}  markierten  Zeichen/Worte  an   die
aktuelle   Cursorposition  (zeichenweise  Markierung;  s.  @{" Maus " link MAUS})  bzw.  die
markierten Zeilen vor die  aktuelle  Zeile  (zeilenweise  Markierung).  Diese
Funktion  kann nur Textteile innerhalb eines Fensters kopieren. Verwenden Sie
die Clipboard-Funktionen @{" Bearbeiten/Kopie anlegen " link M027}/@{" Bearbeiten/Einfügen " link M031}, um
von einem Fenster in ein anderes Fenster zu kopieren.


@endnode
@node M040 "Bearbeiten/Löschen"
@{b}Bearbeiten/Löschen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Löscht die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} bzw. der Maus markierten Partien.


@endnode
@node M041 "Bearbeiten/Verschieben"
@{b}Bearbeiten/Verschieben@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Verschiebt die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} bzw. der Maus ausgewählten  Partien
innerhalb des Textes an die aktuelle Cursorposition (zeichenweise Markierung;
s. @{" Maus " link MAUS}) bzw. vor die aktuelle Zeile  (zeilenweise  Markierung).  Verwenden
Sie  @{" Bearbeiten/Ausschneiden " link M023} gefolgt von @{" Bearbeiten/Einfügen " link M031}, um Passagen
zwischen Fenstern zu verschieben).


@endnode
@node BEARBEITEN_SPALTE "Bearbeiten/Spalte"
@{b}Bearbeiten/Spalte @{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Dieser Menupunkt bietet Zugriff auf diverse spaltenorientierte  Bearbeitungs-
funktionen:

@{"  Bearbeiten/Spalte löschen   " link M042}
@{"  Bearbeiten/Spalte einfügen  " link M043}
@{"  Bearbeiten/Spalte Text      " link M045}
@{"  Bearbeiten/Text anhängen    " link M044}


@endnode
@node M042 "Bearbeiten/Spalte löschen"
@{b}Bearbeiten/Spalte löschen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Spalten löschen 

Löscht die  aktuelle  Spalte  (Cursorspalte)  aus  allen  markierten  Zeilen.
Bewegen  Sie  den  Cursor  zur  Spalte  10,  wenn  Sie  die  10. Spalte aller
markierter Zeilen entfernen möchten. Möchten  Sie  lediglich  die  Einrückung
eines Block verändern, so wäre @{" Layout/Einrücken Block " link M046} besser geeignet: dann
besteht nicht die Gefahr, daß Sie versehentlich wichtige  Textteile  löschen,
da nur führende Leerzeichen entfernt werden.


@endnode
@node M043 "Bearbeiten/Spalte einfügen"
@{b}Bearbeiten/Spalte einfügen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Spalten einfügen 

Fügt eine Leerspalte in alle mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten  Spalten
an der aktuellen Cursorposition ein. Bewegen Sie beispielsweise den Cursor in
Spalte  40,  um  in  allen  markierten  Zeilen  vor  dem  40  Buchstaben  ein
Leerzeichen einzufügen. Typisches Anwendungsgebiet: Tabellen gestalten.


@endnode
@node M045 "Bearbeiten/Spalte Text"
@{b}Bearbeiten/Spalte Text@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Fügt eine Zeichenkette in alle mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen
ab  der  aktuellen Cursorposition ein. Beispiel: Markieren Sie einige Zeilen,
bewegen Sie den Cursor zu Spalte 1 und rufen Sie dann diese Funktion auf.  Im
erscheinenden  Requester  geben  Sie  als einzufügende Zeichenkette "extern "
ein. Daraufhin wird in allen markierten Zeilen an  Spalte  1  ein  "extern  "
eingefügt. Typisches Anwendungsgebiet: Tabellen (Einfügen von "|" ergibt eine
vertikale Linie).


@endnode
@node M044 "Bearbeiten/Text anhängen"
@{b}Bearbeiten/Text anhängen@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Sie   werden   nach   einem   Text   gefragt,   der   dann   an   alle    mit
@{" Bearbeiten/Markieren " link M172}   ausgewählten   Zeilen   angehängt  wird.  Geben  Sie
beispielsweise als  Text  ";"  an,  so  werden  alle  Zeilen  mit  einem  ";"
abgeschlossen.  Beispielanwendung:  Einen mit @{" Bearbeiten/Einfügen " link M031} aus einem
anderen Programm importierten Text mit Anführungszeichen versehen.


@endnode
@node M047 "Bearbeiten/Sortieren"
@{b}Bearbeiten/Sortieren@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Sortiert die mit  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}  ausgewählten  Zeilen  alphabetisch.
Groß- bzw. Kleinschreibung wird von dieser Funktion ignoriert.


@endnode
@node M048 "Bearbeiten/Groß"
@{b}Bearbeiten/Groß@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Wandelt alle Zeichen in den mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen in
Großbuchstaben  um.  Greift auf die Locale-Library (sofern vorhanden) zurück,
um nicht-ASCII-Zeichen (z.B. "ä") korrekt zu wandeln. Die Locale-Library  ist
erst  ab  OS 2.1 Bestandteil des Betriebssystems - unter OS2.04 ist sie nicht
verfügbar.


@endnode
@node M049 "Bearbeiten/Klein"
@{b}Bearbeiten/Klein@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Wandelt alle Zeichen in den mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen in
Kleinbuchstaben  um. Greift auf die Locale-Library (sofern vorhanden) zurück,
um nicht-ASCII-Zeichen (z.B. "ä") korrekt zu wandeln. Die Locale-Library  ist
erst  ab  OS 2.1 Bestandteil des Betriebssystems - unter OS2.04 ist sie nicht
verfügbar.


@endnode
@node M050 "Bearbeiten/Sichern als"
@{b}Bearbeiten/Sichern als@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Speichert die mit  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}  ausgewählten  Zeilen  (siehe  auch
@{" Datei/Speichern " link M013}).   Sie   werden  zuvor  nach  dem  gewünschten  Dateinamen
gefragt).


@endnode
@node M051 "Bearbeiten/Drucken"
@{b}Bearbeiten/Drucken@{ub} zu finden im @{" BEARBEITEN-MENU " link BEARBEITEN-MENU}

Druckt die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen. Es wird  der  über
die  WB-Preferences  eingestellte  Drucker  verwendet.  Einige  Attribute der
Ausgabe können auch direkt im Editor  unter  @{" Extras/Optionen  lokal/Drucker " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DRUCKER}
eingestellt werden.

@endnode
@node LAYOUT-MENU "LAYOUT-MENU"
                               @{b} LAYOUT-MENU @{ub}
                             Menubaum des Layout 

         @{"  Layout/Rechten Rand setzen " link M052}  @{"  Layout/Block rechts        " link M058}
         @{"  Layout/Rand übernehmen     " link M053}  @{"  Layout/Block zentriert     " link M059}
         @{"  Layout/Einfügemodus        " link M108}  @{"  Layout/Einrücken           " link LAYOUT_EINRÜCKEN}
         @{"  Layout/Tabs einfügend      " link M109}  @{"  Layout/Blocksatz           " link M060}
         @{"  Layout/WordWrap            " link M054}  @{"  Layout/Linksbündig         " link M061}
         @{"  Layout/Templates           " link M055}  @{"  Layout/Rechtsbündig        " link M062}
         @{"  Layout/Autom. Groß-Klein   " link M064}  @{"  Layout/Zentriert           " link M063}
         @{"  Layout/Block bündig        " link M056}  @{"  Layout/NumPad = Bewegung   " link M110}
         @{"  Layout/Block links         " link M057}

Formatierfunktionen 

Alle Funktionen diese Menus hängen auf die eine oder  andere  Weise  mit  dem
Textlayout und der Formatierung von Texten zusammen

Paragraph vs. Block 

Einige  Formatier-Funktionen  sind  eigentlich  Block-Funktionen,   die   der
Übersicht  halber  in dieses Menu aufgenommen wurden: Sie wirken sich nur auf
mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählte Zeilen aus. Andere beziehen  sich  auf
den  aktuelle  Abschnitt des bearbeiteten Textes: Auf den Block von Zeilen in
Umgebung des Cursors bis zur nächsten  Leerzeile.


@endnode
@node M052 "Layout/Rechten Rand setzen"
@{b}Layout/Rechten Rand setzen@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Erklärt die aktuelle Cursorspalte zum neuen rechten Rand. Befindet  sich  der
Cursor  zum  Zeitpunkt  des  Aufrufs  in  Spalte  80, so wird der Rand auf 80
Zeichen gesetzt. Mit dieser Funktion läßt sich  der  Rand  im  Gegensatz  zur
Verwendung   des  Konfigurationsrequesters  (@{" Extras/Optionen  lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT})
unkompliziert  und  schnell  einstellen.  Die  Randwerte  werden  von  vielen
Layoutfunktionen  wie WordWrap ausgewertet, sie sind aber nicht als Grenze zu
verstehen, über die man nicht hinausschreiben kann.


@endnode
@node M053 "Layout/Rand übernehmen"
@{b}Layout/Rand übernehmen@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Ist dieser  Menueintrag  aktiviert,  so  ignorieren  die  Formatierfunktionen
"Linksbünding  formatieren"  und  "WordWrap"  den  eingestellten Wert für den
linken Rand (@{" Extras/Optionen lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT} und orientiert  sich  ersatzweise
an  dem  vorgefundenen linken Rand der aktuellen Zeile. Die Verwendung dieser
Option  erspart  wiederholtes  Korrigieren  der   Randeinstellung   bei   der
Bearbeitung  eines  Textes,  dessen  Abschnitte  mit unterschiedlichem Einzug
vorliegen.


@endnode
@node M108 "Layout/Einfügemodus"
@{b}Layout/Einfügemodus@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Schaltet den Schreibmodus von "einfügen" auf "überschreiben"  und  umgekehrt.
Im  Einfüge-Betrieb  (in  der Titelzeile des Screens erscheint <EINF>) werden
Tastatureingaben eingefügt, ohne den bestehenden Text  zu  überschreiben.  Im
Überschreib-Modus   (ÜBER   in   der   Titelzeile)   wird   bestehender  Text
überschrieben.  Die  letzte  Betriebsart  eignet  sich  besonders   gut   zum
Nachbearbeiten  von  Tabellen,  da  dann  durch  das  Einfügen  von  Text die
vorhandene Spaltenstruktur nicht verändert wird.


@endnode
@node M109 "Layout/Tabs einfügend"
@{b}Layout/Tabs einfügend@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Schaltet den TAB-Modus zwischen normalen und einfügenden TAB's  um.  Letztere
fügen  tatsächlich  Leerzeichen  in  den  Text  ein.  Der  Effekt  hängt  vom
Schreibmodus ab (@{" Layout/Einfügemodus " link M108}): i.d.R. wird der folgende Text um die
Anzahl  eingefügter  Leerstellen  nach  rechts  (bzw. zusammen mit SHIFT nach
links) verschoben. Einfügende TAB's können mithin zur Formatierung  verwendet
werden.  Dagegen  bewegen 'normale' TAB's lediglich den Cursor, sind also ein
Mittel  zur   Positionierung.   Die   TAB-Positionen   selbst   können   über
@{" Extras/Optionen lokal/Tabs " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS} eingestellt werden.


@endnode
@node M054 "Layout/WordWrap"
@{b}Layout/WordWrap@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

WordWrap 

Schaltet den  WordWrap-Modus  ein/aus.  Die  aktuelle  Einstellung  kann  der
Titelzeile  des  Bildschirms  entnommen werden (WRAP). Ist der WordWrap-Modus
eingeschaltet, fügt der Editor selbsttätig einen Zeilenvorschub  ein,  sobald
Sie beim Schreiben den rechten Rand erreichen (und zieht dabei ggf. Satzteile
in  die  neue  Zeile,  um  das  Überschreiben  des  eingestellten  Randes  zu
vermeiden).  Auf  Wunsch  wird  der  Text  nach einem automatisch eingefügten
Zeilenvorschub  auch  neu  umgebrochen  (dazu  wäre  'neu   formatieren'   im
@{" Extras/Optionen  lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT}-Requester  einzuschalten). Der WordWrap-Modus
bietet einigen Komfort während der Bearbeitung "normaler"  Texte.  Er  sollte
aber unbedingt ausgeschaltet werden, wenn Sie es mit formatierte Daten zu tun
haben (Programme, Tabellen), um unerwünschtes Formatieren zu vermeiden.


@endnode
@node M055 "Layout/Templates"
@{b}Layout/Templates@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Templates 

Schaltet den  Templates-Modus  an/aus.  Die  aktuelle  Einstellung  kann  der
Titelzeile des Bildschirms entnommen werden (TMPL). Im Template-Modus erkennt
der Editor schon während der Eingabe Textmuster und kann auf  sie  reagieren.
Es ist mit einer entsprechenden Konfiguration beispielsweise möglich, daß ein
eingegebenes  "mfg"  ohne  Zutun  des  Benutzers   augenblicklich   in   "mit
freundlichen Grüßen" umgewandelt wird. Ständig wiederkehrende Eingaben können
so auf Kürzel reduziert werden. Prinzipiell kann jedem Muster jede  beliebige
Funktion   zugeordnet   werden.  Dies  können  Textausgaben,  die  Ausführung
aufgenommener @{" Sequenzen " link M149}, @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE} und zahlreiche  andere  Aktionen
sein; die Konfiguration erfolgt mit @{" Extras/Optionen lokal/Templates " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TEMPLATES}.


@endnode
@node M064 "Layout/Autom. Groß-Klein"
@{b}Layout/Autom. Groß-Klein@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Schaltet  die  automatische  Überprüfung  der   Groß/Kleinschreibung   (siehe
@{" AutoCase " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_WORTE})  an  bzw. aus; als Referenz wird das zur Zeit geladene Wörterbuch
verwendet (@{" Extras/Optionen lokal/Worte " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_WORTE}).


@endnode
@node M056 "Layout/Block bündig"
@{b}Layout/Block bündig@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen durch  Einfügen
von  Leerzeichen  so,  daß  der Text links und rechts bündig erscheint. Leere
Zeilen werden dabei nicht entfernt, die Absatzstruktur bleibt  erhalten.  Die
gewünschte  Blattaufteilung  (Ränder) kann mit @{" Extras/Optionen lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT}
eingestellt werden.


@endnode
@node M057 "Layout/Block links"
@{b}Layout/Block links@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen durch  Einfügen
von  Leerzeichen  so, daß der Text linksbündig erscheint (Flatterrand auf der
rechten Seite). Leere Zeilen werden dabei nicht entfernt, die  Absatzstruktur
bleibt  also  erhalten.  Die  gewünschte  Blattaufteilung  (Ränder)  kann mit
@{" Extras/Optionen lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT} eingestellt werden.


@endnode
@node M058 "Layout/Block rechts"
@{b}Layout/Block rechts@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten Zeilen durch  Einfügen
von  Leerzeichen so, daß der Text rechtsbündig erscheint (Flatterrand auf der
linken Seite). Leere Zeilen werden dabei nicht entfernt,  die  Absatzstruktur
bleibt  also  erhalten.  Die  gewünschte  Blattaufteilung  (Ränder)  kann mit
@{" Extras/Optionen lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT} eingestellt werden.


@endnode
@node M059 "Layout/Block zentriert"
@{b}Layout/Block zentriert@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert die mit @{" Bearbeiten/Markieren " link M172} ausgewählten  Zeilen  so,  daß  der
Text zentriert innerhalb der durch die Randeinstellungen vorgegebenen Grenzen
(@{" Extras/Optionen lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT}) erscheint. Leere Zeilen werden  dabei  nicht
entfernt, die Absatzstruktur bleibt also erhalten.


@endnode
@node LAYOUT_EINRÜCKEN "Layout/Einrücken"
@{b}Layout/Einrücken @{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Dieser Menupunkt bietet Zugriff auf diverse Einrück-Funktionen:

@{"  Layout/Einrücken Block          " link M046}
@{"  Layout/Einrücken Zeile: links   " link M180}
@{"  Layout/Einrücken Zeile: rechts  " link M180}


@endnode
@node M046 "Layout/Einrücken Block"
@{b}Layout/Einrücken Block@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Einrücken 

Ändert die Einrückung der  mit  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}  ausgewählten  Zeilen.
Verwenden  Sie  die  Pfeilgadgets,  um  den  markierten Block nach links bzw.
rechts zu bewegen. Als Schrittweite für die Einrückung wird der  eingestellte
Wert  für TAB's benutzt (@{" Extras/Optionen lokal/Tabs " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS}). Diese Funktion ist in
zwei   Geschwindigkeiten   auch   direkt   über   die    Tastatur    abrufbar
(@{" Cursortasten " link CURSORTASTEN}).


@endnode
@node M180 "Layout/Einrücken Zeile"
@{b}Layout/Einrücken Zeile@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Layout/Einrücken Zeile: links 
Layout/Einrücken Zeile: rechts 

Ändert  die  Einrückung  der  aktuellen  Zeile.  Als  Schrittweite  wird  der
eingestellte Wert für TAB's benutzt (@{" Extras/Optionen lokal/Tabs " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS}).


@endnode
@node M060 "Layout/Blocksatz"
@{b}Layout/Blocksatz@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert den aktuellen Abschnitt (s. @{" Paragraph vs. Block " link LAYOUT-MENU}  durch  Einfügen
von  Leerzeichen  so, daß der Text links- und rechtsbündig erscheint. Weitere
Erläuterungen unter @{" Layout/Block bündig " link M056}.


@endnode
@node M061 "Layout/Linksbündig"
@{b}Layout/Linksbündig@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  den  aktuellen  Abschnitt  (siehe  @{" Paragraph  vs.  Block " link LAYOUT-MENU}  durch
Einfügen  von Leerzeichen so, daß der Text linksbündig erscheint (Flatterrand
auf der rechten Seite). Weitere Erläuterungen unter @{" Layout/Block links " link M057}.


@endnode
@node M062 "Layout/Rechtsbündig"
@{b}Layout/Rechtsbündig@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  den  aktuellen  Abschnitt  (siehe  @{" Paragraph  vs.  Block " link LAYOUT-MENU}  durch
Einfügen von Leerzeichen so, daß der Text rechtsbündig erscheint (Flatterrand
auf der linken Seite). Weitere Erläuterungen unter @{" Layout/Block rechts " link M058}.

@endnode
@node M063 "Layout/Zentriert"
@{b}Layout/Zentriert@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert den aktuellen Abschnitt (s. @{" Paragraph vs. Block " link LAYOUT-MENU} so, daß der Text
zentriert  innerhalb  der  durch  die  Randeinstellungen vorgegebenen Grenzen
(@{" Extras/Optionen  lokal/Layout " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT})  erscheint.  Weitere  Erläuterungen   unter
@{" Layout/Block zentriert " link M059}.


@endnode
@node M110 "Layout/NumPad = Bewegung"
@{b}Layout/NumPad = Bewegung@{ub} zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Schaltet die spezielle Belegung des  numerischen  Tastenblocks  ein/aus.  Bei
eingeschalteter  Sonderbelegung  werden  statt  der  Zahlen die vorne auf den
Tasten angegebenen Belegungen benutzt (z.B. END = Cursor an Textende).


@endnode
@node SUCHEN-MENU "SUCHEN-MENU"
                               @{b} SUCHEN-MENU @{ub}
                          Menubaum des Suchen-Menus 

         @{"  Suchen/Suchen            " link M066} @{"  Suchen/Referenz suchen      " link M075}
         @{"  Suchen/Suchen weiter     " link M067} @{"  Suchen/Ergänzen             " link M076}
         @{"  Suchen/Vorheriges        " link M068} @{"  Suchen/ASCII-Tabelle        " link M077}
         @{"  Suchen/Ersetzen          " link M069} @{"  Suchen/ASCII-Code zeigen    " link M079}
         @{"  Suchen/Ersetzen weiter   " link M070} @{"  Suchen/ASCII-Code einfügen  " link M078}
         @{"  Suchen/Zählen            " link M071} @{"  Suchen/Zeichensatz          " link M080}
         @{"  Suchen/Prüfe             " link M072} @{"  Suchen/Funktionen anzeigen  " link M085}
         @{"  Suchen/Passende Klammer  " link M073} @{"  Suchen/Funktion suchen      " link M086}
         @{"  Suchen/Referenz          " link M074}


@endnode
@node M066 "Suchen/Suchen"
@{b}Suchen/Suchen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Öffnet einen Requester, in  dem  eine  zu  suchende  Zeichenkette  eingegeben
werden  kann.  Diese  Funktion  wird  nur den aktuellen Text durchsuchen (zum
Suchen über Dateigrenzen hinweg wäre @{" Extras/Projekt-Filter " link M126} verwendbar). Sie
können wählen, ob Groß- und Kleinschreibung beachtet werden sollen. Betätigen
Sie das OK-Gadget, um nach dem nächste Auftreten der Zeichenkette  suchen  zu
lassen (also ab der aktuellen Cursorposition); mit "rückwärts" kann ebenfalls
ab Cursorposition - aber in  entgegengesetzter  Richtung  -  gesucht  werden.
Schließlich  ist  mit  dem  "ab  Start"-Gadget  auch  das erste Auftreten der
Zeichenkette bestimmbar.

Wildcards 

GoldED bietet auf Wunsch Pattern-Matching in Form von AmigaDOS-Wildcards  an,
so  daß  auch  mit Platzhaltern und logischen Verknüpfungen gearbeitet werden
kann:  Ist  das  <Suchmuster>-Gadget  aktiviert,  werden  die  entsprechenden
Sonderzeichen   wie  "*"  oder  "|"  im  vorgegebenen  Suchtext  entsprechend
ausgewertet. Für eine ausführliche Diskussion  der  verfügbaren  Namensmuster
sei  auf  die  Amiga-Dokumentation  verwiesen.  Beachten  Sie,  daß die Suche
zeilenorientiert arbeitet - eine Eingabe wie "Prototype*" würde  nach  Zeilen
(und  nicht  etwa  nach  Worten)  suchen,  die  mit "Prototype" beginnen. Dem
Suchmuster ist deshalb  ggf.  ein  Joker-Zeichen  ("*")  voranzustellen.  Der
Editor  schaltet  automatisch  auf  normale Suche und damit auf die schnellen
eigenen Suchfunktionen  zurück,  wenn  <Suchmuster>  aktiviert  ist,  in  der
Zeichenfolge aber keine entsprechenden Steuerzeichen verwendet werden.

History 

Mit dem Pfeil-Gadget wird  eine  Auswahlliste  aufgerufen,  die  die  letzten
Zeichenketten  enthält, nach denen gesucht wurde. Möchten Sie nach einem Text
suchen, den Sie früher schon einmal eingegeben hatten, können  Sie  ihn  hier
i.d.R.  wiederfinden  und  damit schnell auswählen. Das Wort unter dem Cursor
wird in dieser Liste ebenfalls angeboten. Mit dem nebenliegenden Gadget  kann
ein markierter Text als Suchmuster übernommen werden.


@endnode
@node M067 "Suchen/Suchen weiter"
@{b}Suchen/Suchen weiter@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Sucht  das  nächste  Auftreten  des  zuletzt unter @{" Suchen/Suchen " link M066} eingegeben
Suchmusters (ab der aktuellen Cursorposition).


@endnode
@node M068 "Suchen/Vorheriges"
@{b}Suchen/Vorheriges@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Sucht  das nächste Auftreten des unter @{" Suchen/Suchen " link M066} eingegeben Suchmusters
(beginnend ab der aktuellen Cursorposition) in Richtung Textanfang.


@endnode
@node M069 "Suchen/Ersetzen"
@{b}Suchen/Ersetzen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Öffnet  einen  Requester,  in  dem  Sie  einen  zu  suchenden  Text  und  den
gewünschten Ersatz eintragen können. Je nach Wunsch werden auf der Suche nach
der eingegebenen Zeichenkette Groß/Klein-Schreibung beachtet oder  ignoriert.
Verlassen  Sie die Auswahl mit dem "ALLE"-Gadget, so wird jedes Vorkommen des
Suchtextes gegen den Ersatztext ausgetauscht.  Mit  "Block"  würden  Sie  das
Austauschen   auf   die   markierten   Zeilen   (s.   @{" Bearbeiten/Markieren " link M172})
beschränken, während "Nächstes" nur  das  nächste  Auftreten  des  Suchtextes
bestimmt   und   ihn  durch  den  Ersatztext  austauscht.  Für  weitergehende
Informationen   zu   diesem   Requester   (History,   Suchmuster)   sei   auf
@{" Suchen/Suchen " link M066} verwiesen.


@endnode
@node M070 "Suchen/Ersetzen weiter"
@{b}Suchen/Ersetzen weiter@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Sucht  ab  Cursorposition  nach  dem  nächsten  Auftreten  des Suchtextes und
tauscht  ihn  gegen den Ersatztext aus. Diese beiden Zeichenketten sind unter
@{" Suchen/Ersetzen " link M069} einstellbar.


@endnode
@node M071 "Suchen/Zählen"
@{b}Suchen/Zählen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Öffnet einen Requester, in  dem  eine  zu  zählende  Zeichenkette  eingegeben
werden  kann.  Diese  Funktion  wird  nur den aktuellen Text durchsuchen. Sie
können wählen, ob dabei Groß- und Kleinschreibung beachtet werden sollen. Mit
<OK>  wird ab der aktuellen Cursorposition gesucht, <ab Start> berücksichtigt
den kompletten Text. Für  weitergehende  Informationen  zu  diesem  Requester
(History, Suchmuster) sei auf @{" Suchen/Suchen " link M066} verwiesen.


@endnode
@node M072 "Suchen/Prüfe"
@{b}Suchen/Prüfe@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Prüft  die  Klammerung  (runde Klammern) in der aktuellen Zeile. Geprüft wird
sowohl  auf  einwandfreie  Schachtelung als auch korrekte Anzahl an Klammern.
Klammern,  die  in  Zeichenketten  auftreten,  werden  erkannt  und  von  der
Bewertung ausgeschlossen.


@endnode
@node M073 "Suchen/Passende Klammer"
@{b}Suchen/Passende Klammer@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Positioniert  den  Cursor  auf dem Gegenstück zur Klammer, die sich unter dem
Cursor  befindet;  erkannt  werden  diverse Klammerntypen. Diese Funktion ist
sehr  nützlich,  um  die korrekte Klammerung in Programmtexten zu überprüfen.
Beispiel  (C-Programm):  Positionieren  Sie  den Cursor über der einleitenden
geschweiften  Klammer  "{"  einer  Funktion und rufen Sie dann diese Funktion
zweimal  auf  -  befindet  sich der Cursor danach nicht wieder über derselben
Klammer, stimmt die Schachtelung nicht.


@endnode
@node M074 "Suchen/Referenz"
@{b}Suchen/Referenz@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

QuickReferenz 

Zeigt einen Hilfstext für das Wort unter dem  Cursor  an.  Beispielanwendung:
Positionieren  Sie  den  Cursor  über  dem  Strukturnamen "RastPort" in einem
C-Quelltext,  um  dann  diese  Funktion  aufzurufen.  GoldED  wird  dann  die
Include-Datei  "graphics.h" öffnen - dort wird diese Struktur definiert - und
die Zeile mit der RastPort-Definition anspringen.  Voraussetzung  für  diesen
Ablauf  ist,  daß  das Referenz-Sytem installiert wurde (s.u.). Die geöffnete
Referenz-Datei erhält automatisch Nur-Lese-Status: Sie können zwar in  diesem
Fenster   schreiben,   den   Text   aber   nicht  abspeichern  (so  soll  das
versehentliche Überschreiben wichtiger Dateien verhindert werden).

Installation des Referenz-Systems

Damit das Referenz-Kommando korrekt  arbeiten  kann,  muß  dem  Editor  zuvor
mitgeteilt  werden,  wo  er für Schlüsselworte Hilfstexte finden kann: Tragen
Sie  alle  Dateien  und   Verzeichnisse,   die   Hilfstexte   enthalten,   im
@{" Extras/Optionen  lokal/Referenz " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_REFERENZ}-Requester ein. Dies können z.Zt. C-Sourcen,
C-Includes,    Autodocs,    BASIC-Programme,     Assembler-Programme     oder
Pascal-Programme sein. Nach Druck auf "Erzeugen" wird eine Datenbank erzeugt,
die alle Zuordnungen zwischen Suchbegriffen  (Strukturnamen,  Funktionsnamen,
AutoDoc-Einträge, etc.) und dazu passenden Hilfstexten enthält. Die Zuordnung
zwischen Schlüsselwort und Hilfstext erfolgt  automatisch  (d.h.  Sie  müssen
GoldED nicht mitteilen, daß zu "RastPort" die Datei "graphics.h" gehört): Dem
Editor sind die typischen Dateiendungen bekannt, so daß er beispielsweise aus
einer  Datei  "dos.h" automatisch Struktur-Schlüsselworte extrahiert, während
er sich aus "module.c" automatisch die C-Funktionen merkt. Verwenden Sie  auf
Ihrem  System  abweichende Endungen (z.B. *.cc für C-Programme), so kann dies
unter @{" Suchen/Funktionen anzeigen " link M085} eingestellt werden. Es ist  auch  möglich,
den  Editor  so  zu  erweitern,  daß  ganz  neue  Texttypen erkannt und damit
referenzierbar werden: dazu muß ein "Scan-Handler" geschrieben werden  (siehe
@{" Suchen/Funktionen anzeigen " link M085}).


@endnode
@node M075 "Suchen/Referenz suchen"
@{b}Suchen/Referenz suchen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Fragt Sie nach einem Begriff, zu  dem  ein  Hilfstext  gesucht  werden  soll;
arbeitet  prinzipiell wie @{" Suchen/Referenz " link M074}, allerdings kann hier der Begriff
direkt eingegeben werden und wird nicht als  "Wort  unter  Cursor"  dem  Text
entnommen.  Beispiel: Geben Sie "RastPort" (nicht: "struct RastPort") ein, um
sich die passende Strukturdefinition anzeigen zu lassen. Diese Funktion setzt
voraus,   daß   das   Referenz-System   korrekt   eingerichtet  wurde  (siehe
@{" Suchen/Referenz " link M074}).


@endnode
@node M076 "Suchen/Ergänzen"
@{b}Suchen/Ergänzen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

ERGÄNZEN WÖRTERBUCH

  APC 

  Vervollständigt einen Ausdruck auf Wörterbuchbasis  (vgl.  @{" IntelliSense " link SPACE-TASTE}).
  Beispiel:  Geben Sie "swin" ein und rufen Sie dann diese Funktion auf (oder
  betätigen Sie die ESC-Taste): "swin" würde durch "struct  Window"  ersetzt,
  wenn  das  C-Wörterbuch  präsent ist (siehe @{" Extras/Optionen lokal/Worte " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_WORTE}).
  Der Editor versucht selbständig, Abkürzungen Wörterbucheinträge zuzuordnen.
  Sie hätten also auch "swindow" oder "struwi" eingeben können. Bedingung ist
  lediglich, daß der erste Buchstabe der Abkürzung dem ersten Buchstaben  der
  ausgeschriebenen  Form  entspricht. Bitte beachten Sie, daß die Abkürzungen
  um so detailierter und länger ausfallen  müssen,  je  größer  das  geladene
  Wörterbuch  ist,  damit  eine einwandfreie Identifizierung möglich ist. Für
  das Wörterbuch empfiehlt sich deshalb ein  Kompromiß  zwischen  Umfang  und
  Eindeutigkeit;  eine  Beschränkung  auf die häufig gebrauchte Ausdrücke ist
  anzuraten.

ERGÄNZEN KONTEXT

  Vervollständigt   einen    Ausdruck    kontextsensitiv    (@{" IntelliSense " link SPACE-TASTE}).
  Alternative zu der oben beschriebenen Wörterbuch-orientierten APC-Funktion.
  Beispiel: Geben Sie "al" ein und rufen Sie dann diese  Funktion  auf  (oder
  betätigen  Sie  die  SHIFT-SPACE-Taste):  "al"  wird  durch  einen mit "al"
  beginnenden Begriff aus dem Kontext des aktuellen Textes ersetzt.


@endnode
@node M077 "Suchen/ASCII-Tabelle"
@{b}Suchen/ASCII-Tabelle@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Öffnet  eine  Übersicht, die alle verfügbaren Buchstaben enthält. Klicken Sie
einen  Buchstaben  an,  um  ihn  an aktueller Cursorposition einzufügen. Eine
nützliche   Funktion,   um  Zeichen  wie  "©"  zu  erreichen,  deren  Tasten-
Kombinationen Ihnen nicht bekannt sind.


@endnode
@node M079 "Suchen/ASCII-Code zeigen"
@{b}Suchen/ASCII-Code zeigen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Zeigt den ASCII-Code des Zeichens unter dem Cursor an.


@endnode
@node M078 "Suchen/ASCII-Code einfügen"
@{b}Suchen/ASCII-Code einfügen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

ESC, FF, TAB

  Mit  diesen  Menupunkten   können   die   angegebenen   Steuercodes   (ESC,
  Seitenvorschub  und TAB) in den Text eingefügt werden. Ein Anwendungsgebiet
  für  diese  Steuercodes:   das   Aufbereiten   von   Dokumenten   für   die
  Druckerausgabe.

ASCII EINFÜGEN

  Fragt Sie nach dem ASCII-Code des Zeichens, das an aktueller Cursorposition
  eingefügt   werden   soll.   ASCII-Tabellen  finden  sich  in  den  meisten
  Drucker-Handbüchern. Eine nützliche Funktion, um Spezialcodes in  den  Text
  einzubetten:  Die  Folge  27 91 49 109 wird beispielsweise von Druckern als
  Fettdruck-EIN-Kommando  erkannt.  Auch  vielen  Textanzeigeprogrammen  sind
  Sondercodes bekannt, mit denen sich Farbe und Stil der Ausgabe beeinflussen
  lassen.


@endnode
@node M080 "Suchen/Zeichensatz"
@{b}Suchen/Zeichensatz@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Zeichensatz-Umwandlung 

Sie werden  nach  einer  Zeichensatz-Tabelle  gefragt,  anhand  derer  GoldED
versucht,  den aktuellen Text umzuwandeln, sprich: jeder Buchstabe wird durch
einen paarweise zugeordneten Buchstaben aus der Tabelle  ersetzt.  Laden  Sie
beispielsweise  die  "AmigaToMSDOS"-Tabelle, um den Text in das MS-DOS-Format
umrechnen zu lassen. Nach der Umwandlung wäre der Text dann auf  DOS-Rechnern
anzeigbar.  Mit  "anzeigbar"  ist  hier  nicht  die physikalische Übertragung
gemeint (dafür könnte man ein Modem verwenden),  sondern  die  Kodierung  der
Buchstaben.  Ohne  diese  Umwandlung würden Umlaute ("ä") im Text bei Anzeige
durch PC's nicht als Umlaute erscheinen. Beachten Sie, daß bei allen Tabellen
Datenverluste  auftreten  können.  Beispielsweise gibt es auf MS-DOS-Rechnern
kein "©" - ein "©" im Amiga-Text  kann  von  der  AmigaToMSDOS-Tabelle  damit
nicht eindeutig umgewandelt werden.


@endnode
@node M085 "Suchen/Funktionen anzeigen"
@{b}Suchen/Funktionen anzeigen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

QuickFunc 

Dieser Menupunkt erstellt in einem neuen Fenster eine Sprungliste,  die  alle
"markante  Stellen"  des aktuellen Dokumentes umfaßt. Mit einem Mausklick auf
eines der angezeigten  Sprungziele  wird  der  Cursor  an  die  entsprechende
Textstelle  bewegt.  Handelt  es sich bei dem gerade bearbeiteten Dokument um
einen C-Quelltext, so werden Ihnen die im  Quelltext  definierten  Funktionen
angezeigt.   Bei   anderen   Texttypen   werden  möglicherweise  ganz  andere
Sprungziele aufgelistet: das hängt ganz von der Konfiguration dieser Funktion
ab.  Im  C-Modus  wird  nach  C-Funktionen  gesucht,  im  Pascal-Betrieb nach
Prozeduren/Funktionen,  im  Assembler-Modus  nach  Labeln,  die   mit   einem
Unterstrich  beginnen  (z.B.  _main), usw. Der Editor trifft seine Wahl unter
den verfügbaren  Suchfunktionen  in  Abhängigkeit  vom  Namen  des  geladenen
Textes.  Mit  dem  Modus-Gadget  im  QuickFunc-Fenster  können  Sie  in diese
Konfiguration eingreifen, neue Suchfunktionen  hinzufügen  oder  installierte
Suchfunktionen entfernen.

Die Qualität der erstellten Sprungliste hängt  stark  von  der  vorgefundenen
Textformatierung und der verwendeten Suchfunktion ab. Beispielsweise wird von
den  unendlich  vielen  Arten,  einen  C-Text  zu  formatieren,  nur  das  am
häufigsten  verwendete  Schema  erkannt: Funktionsname und Argumente in einer
Zeile, in der Zeile davor der Funktionstyp. Es  gibt  aber  die  Möglichkeit,
eigene  Scan-Handler  einzubinden,  so  daß  man  das  System  an persönliche
Vorlieben anpassen kann.

Für jede Suchfunktion kann über die QuickFunc-Konfiguration eine  Dateiendung
im  Format  "*.Endung"  vergeben  werden.  Damit  wird  geregelt,  für welche
Texttypen die jeweilige Suchfunktion zuständigt ist. Diese Einstellungen sind
auch von großer Bedeutung für die von GoldED angebotene Referenz-Funktion, da
die Suchfunktionen auch zum Aufbau der Referenz-Datenbanken eingesetzt werden
(siehe @{" Extras/Optionen lokal/Referenz " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_REFERENZ}).


@endnode
@node M086 "Suchen/Funktion suchen"
@{b}Suchen/Funktion suchen@{ub} zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Positionieren Sie den  Cursor  über  einem  beliebigen  Begriff  (z.B.  einem
Funktionsaufruf)  und  rufen  Sie dann diese Funktion auf: GoldED wird nun im
aktuellen Text nach einer "Definition" für dieses Schlüsselwortes suchen  und
zu diesem Zweck unsichtbar eine QuickFunc-Sprungliste (@{" QuickFunc " link M085} aufgebaut.
Im Erfolgsfall wird der Cursor zur Fundstelle bewegt. Die  Konfiguration  der
@{" QuickFunc " link M085}-Funktion  bestimmt  im  Zusammenhang  mit dem Texttyp die Art und
Weise, wie nach "Definitionen" gesucht wird und damit die  Erfolgsaussichten,
eine "Definition" zu finden.

Technische Information: Suchfunktionen programmieren

Der Editor erlaubt das Nachladen eigener Suchfunktionen (Scanner), mit  denen
Sie Sprungtabellen nach beliebigen Kriterien erstellen können. Zum Hinzufügen
eines neuen Handlers ist das "Modus"-Gadget anzuwählen. Sie gelangen dann  in
das  Konfigurationsfenster,  in dem sich mit "neu" beliebig viele Handler zur
Liste der eingebauten Suchfunktionen hinzufügen lassen.  Suchfunktionen  sind
kleine  Programme,  die  von GoldED per LoadSeg geladen werden. Das Erstellen
von Suchfunktionen erfordert mithin Programmierkenntnisse.  Die  Suchfunktion
wird  beim Durchsuchen eines Textes für jede Zeile einmal aufgerufen. Mit dem
Aufruf werden ein Zeiger  auf  einen  Stringpointer  (char  **)  in  A0,  die
Zeilenlänge  in D0 und die Zeilennummer in D1 übergeben. Der Handler hat dann
zu untersuchen, ob in  der  Textzeile  "Informationen"  enthalten  sind.  Ein
Handler  für  #define's  würde  beispielsweise prüfen, ob am Zeilenanfang die
Zeichenfolge "#define" auftaucht. Wird der Handler in der Zeile nicht fündig,
hat  er  in  D0  NULL zurückzugeben. Wird er fündig, hat er den Stringpointer
(Adresse in A0) auf einen "Ergebnisstring" zu setzen und in D0 die Länge  des
Ergebnisses    zurückzugeben.   Der   Ergebnisstring   wird   dann   in   die
Sprungzieltabelle übernommen. Ein Handler für #define's würde sinnvollerweise
als Ergebnisstring den Namen der Konstante zurückliefern, die er in der Zeile
entdeckt  hat.  Beispielcode  für  Scan-Handler  finden  Sie  im  Verzeichnis
golded:developer/examples/scanner.


@endnode
@node ANSICHT-MENU "ANSICHT-MENU"
                              @{b} ANSICHT-MENU @{ub}
                        Menubaum des Ansicht-Menus 

      @{"  Ansicht/Neues Fenster       " link M004}  @{"  Ansicht/Farbcodierung       " link M198}
      @{"  Ansicht/Gehe zu             " link M091}  @{"  Ansicht/Debugger            " link M173}
      @{"  Ansicht/Gehe zu Anfang-Ende " link M092}  @{"  Ansicht/Toolbar             " link M178}
      @{"  Ansicht/Gehe zu Änderung    " link M093}  @{"  Ansicht/Fenster             " link ANSICHT_FENSTER}
      @{"  Ansicht/Position merken     " link M094}  @{"  Ansicht/Fenster nächstes    " link M122}
      @{"  Ansicht/Position abrufen    " link M100}  @{"  Ansicht/Fenster vorheriges  " link M123}
      @{"  Ansicht/Falten              " link M106}  @{"  Ansicht/Verborgene Texte    " link M118}
      @{"  Ansicht/Übersicht           " link M117}




@endnode
@node M004 "Ansicht/Neues Fenster"
@{b}Ansicht/Neues Fenster@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Öffnet ein weiteres Fenster für die Texteingabe. Die Abmessungen werden durch
die  lokale  Konfiguration  bestimmt  (@{" Extras/Optionen  lokal/Anzeige " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE}): Das
Fenster  wird  am  Bildschirm  zentriert,  ausgerichtet  oder  zwischen   die
vorhandenen  Fenster  eingepaßt.  Sie können auch eine konstante Position und
Größe vorgeben: schalten Sie die Funktionen "Fenster anordnen"  und  "Fenster
zentrieren"  ab und positionieren Sie das Fenster optimal. Speichern Sie dann
die lokale Anzeigen-Konfiguration, um diesen Zustand als Vorgabe zu sichern.


@endnode
@node M091 "Ansicht/Gehe zu"
@{b}Ansicht/Gehe zu@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Fragt  Sie  nach  der  Nummer  einer  Zeile,  die  Sie   anspringen   möchten
(Wertebereich: 1...). Solange das Entfalten-Gadget im erscheinenden Requester
aktiviert ist, werden Ihre Eingaben als absolute Zeilennummern  interpretiert
und weggefaltete Zeilen (@{" Falten " link M106}) mitgezählt. Ist das Entfalten-Gadget nicht
aktiv, werden vom Editor nur die tatsächlich angezeigten Zeilen einbezogen  -
Sie  würden  dann zur hundertsten sichtbaren Zeile springen. Diese Zählschema
entspricht der im Fenstertitel angezeigten Cursorposition.


@endnode
@node M092 "Ansicht/Gehe zu Anfang-Ende"
@{b}Ansicht/Gehe zu Anfang-Ende@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Bewegt den Cursor in die letzte Zeile des Textes, wenn der Cursor bisher  dem
Textanfang  näher  war  als  dem Textende. Ansonsten wird die erste Zeile des
Dokumentes angesprungen.


@endnode
@node M093 "Ansicht/Gehe zu Änderung"
@{b}Ansicht/Gehe zu Änderung@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Positioniert  den  Cursor  an jener Stelle, an der der Text zuletzt verändert
wurde (oder möglichst nahe bei dieser Stelle, wenn eine exakte Positionierung
beispielsweise aufgrund gelöschter Passagen nicht möglich ist).


@endnode
@node M094 "Ansicht/Position merken"
@{b}Ansicht/Position merken@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Funktion zum  Aufzeichnen  der  aktuellen  Cursorposition.  Dazu  stehen  pro
Fenster  im  Menu  fünf  unabhängige  Speicher  zur  Verfügung.  Eine  einmal
aufgezeichnete Position kann später  mit  @{" Ansicht/Position  abrufen " link M100}  wieder
abgerufen werden.


@endnode
@node M100 "Ansicht/Position abrufen"
@{b}Ansicht/Position abrufen@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Bewegt den Cursor zu einer Stelle, die zuvor  mit  @{" Ansicht/Position  merken " link M094}
aufgezeichnet  wurde.  Pro  Text  stehen  dazu  fünf Speicher bereit. Ergänzt
werden diese Funktionen durch eine "automatische" (von GoldED selbst  ständig
aktualisierte)  Marke  für  die  zuletzt  veränderte  Zeile  -  abrufbar  mit
@{" Ansicht/Gehe zu Änderung " link M093}.


@endnode
@node M106 "Ansicht/Falten"
@{b}Ansicht/Falten@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Falten 

EINFÜHRUNG

  Die Fähigkeit, Textpassagen zu "falten", gehört zu den besonderen Merkmalen
  dieses  Editors:  unter  Falten  versteht  man  das  zeitweilige Ausblenden
  besonders markierter Zeilen. Sie  werden  dann  am  Bildschirm  durch  eine
  einzige   (normalerweise   optisch   hervorgehobene)   Zeile  ersetzt:  dem
  Faltkommentar. Falten kann in  zahlreichen  Zusammenhängen  sinnvoll  sein:
  ProgrammiererInnen   werden   die   Möglichkeit   schätzen,   gerade  nicht
  bearbeitete Zeilen von der Anzeige zu verbannen  (oft  wird  jede  einzelne
  Funktion   gefaltet,   so   daß   am  Bildschirm  nur  noch  Funktionsnamen
  auftauchen). Für die Gestaltung eines Referats bietet Falten ein Mittel zur
  Strukturierung.  Selbstverständlich kann geschachtelt gefaltet werden, d.h.
  eine weggefaltete Partie kann weitere Faltungen enthalten.

FALTEN

  Eine Textpassage, die weggefaltet  werden  soll,  muß  in  Faltmarkierungen
  eingeschlossen   werden.   Faltmarkierungen  sind  einfache  (einstellbare)
  Zeichensequenzen.  Werden  Sie  innerhalb  von  Programmtexten  eingesetzt,
  müssen  sie so gewählt werden, daß der Compiler sie als Kommentar aufgefaßt
  (oder man verbirgt sie in Kommentaren). Voreingestellt  ist  mit  ///  eine
  Folge,  die  von  den  meisten  K&R C-Compilern und allen C++ Compilern als
  Kommentar gewertet wird. Hier ein Beispiel:

  /// "Wichtige Funktion"

  void
  main()
  {
     puts("Falte mich !");
  }

  ///

  Nun  plazieren  Sie  den  Cursor  über  eine  der   Zeilen   zwischen   den
  Faltmarkierungen  oder  über  der ersten Faltmarkierung und drücken Sie die
  HELP-Taste. Die Zeilen werden dann  verschwinden  und  eine  einzelne  neue
  Zeile (der Faltkommentar) erscheint:

  > Wichtige Funktion

ENTFALTEN

  Betätigen Sie die Help-Taste ein zweites mal, um diese  Faltung  rückgängig
  zu  machen.  Sie  können  beliebig  viele  Textpassagen  falten.  Bei einer
  moderaten Anzahl von Faltungen  pro  Dokument  werden  diverse  Operationen
  (z.B.  Zeile einfügen) deutlich beschleunigt. Sehr viele Faltungen in einem
  Text können aber auch Performance-mindernd wirken. Faltungen sind  beliebig
  tief  schachtelbar  -  dies  setzt  allerdings voraus, daß unterschiedliche
  Markierungen für Faltstart/Faltende verwendet werden, da sonst die Struktur
  logisch  nicht  eindeutig ist. In den obigen Beispiel wurde dagegen jeweils
  /// verwendet. Vorteil gleicher  Markierungen  für  Start  und  Ende  einer
  Faltung  ist  eine  schnell durchführbare Suche nach Faltungen. Eingestellt
  werden die Markierungen im @{" Extras/Optionen lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}-Requester.  Die
  Maximallänge ist auf 10 Zeichen beschränkt.

  Weggefaltete  Textteile  (dargestellt  durch  Faltkommentare)  sind   keine
  normalen  Zeilen  und deshalb schreibgeschützt: Sie können in diesen Zeilen
  erst nach dem Entfalten  wieder  schreiben.  Blockoperationen  wirken  sich
  dagegen  auch auf Faltungen aus: markieren und duplizieren Sie einen Block,
  so  wird  auch  der  gerade   nicht   sichtbare   Teil   (inklusive   aller
  Unterfaltungen) dupliziert. Speichern und Drucken werden durch Falten nicht
  beeinflußt, d.h. der Text wird behandelt, als ob alle  gefalteten  Partieen
  entfaltet wären.

ALLES FALTEN

  Durchsucht den  Text  nach  Faltmarkierungen.  Faltet  alle  Passagen,  die
  jeweils  zwischen  einer  Start-  und einer End-Markierung stehen. Über die
  Tastatur wird mit CTRL+HELP eine ähnliche Funktion zur Verfügung  gestellt:
  Befindet  sich  der  Cursor  bei  diesem  Tastendruck über einer gefalteten
  Passage (optisch hervorgehobene Zeile, die  mit  >  beginnt),  werden  alle
  gefalteteten  Passagen  entfaltet.  Befindet  es  sich  dagegen  über einer
  normalen  Textzeile,  werden  alle   Passagen   zwischen   Faltmarkierungen
  gefaltet.

ALLES ENTFALTEN

  Durchsucht den Text nach gefalteten  Passagen,  die  dann  inklusive  aller
  Unterschachtelungen  entfaltet werden.


@endnode
@node M117 "Ansicht/Übersicht"
@{b}Ansicht/Übersicht@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Schaltet für das aktuelle Fenster zwischen  Darstellung  mit  Übersichts-Font
und  Darstellung  mit  dem  normalen  Textfont  um. Als @{" Preview " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE}-Font sollte
sinnigerweise ein möglichst kleiner Font eingestellt werden.


@endnode
@node M198 "Ansicht/Farbcodierung"
@{b}Ansicht/Farbcodierung@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Aktiviert  Syntax-Highlighting:  Der  Editor  hebt  auf  Wunsch  signifikante
Textpartien  (z.B.  die  Befehle  in einem Programmtext) farblich hervor. Das
gewünschte Farbschema ist unter @{" Extras/Optionen lokal/Syntax " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_SYNTAX} einstellbar.


@endnode
@node M173 "Ansicht/Debugger"
@{b}Ansicht/Debugger@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Debugger 

Aktiviert/deaktiviert die Darstellung  von  Breakpoints.  Für  die  sinnvolle
Nutzung  dieser Funktion ist ein externer Source-Level-Debugger erforderlich,
der in der Lage ist, mit GoldED zu kommunizieren. Üblicherweise übernimmt der
Debugger  auch die Kontrolle über die Darstellung der Breakpoints, so daß Sie
diese Funktion nur benötigt werden, wenn Sie sich  der  Kontrolle  durch  den
Debugger  entziehen  möchten.  Breakpoints  werden  normalerweise  durch  den
Compiler/Debugger gesetzt und können vom Anwender durch Anklicken im  Zustand
(aktiv/inaktiv)  verändert  oder  gelöscht  werden  (SHIFT  bei  der  Auswahl
gedrückt halten) werden.

Der Ablauf einer typischen Debugger-Sitzung mit GoldED: Compiler und Debugger
werden  über  die  Compiler-Umgebung  aufgerufen  und  übernehmen, sofern für
GoldED  vorbereitet,  automatisch  die  Kontrolle  über   den   Editor.   Das
Breakpoints-Display    erscheint    in    den   Editor-Fenstern.   Über   das
Debugger-Fenster kontrollieren Sie  den  Programmfluß,  während  Sie  in  den
Editor-Fenstern  Breakpoints setzen können. Wird der Debugger beendet, werden
die Breakpoint-Anzeigen wieder  ausgeblendet.  Zudem  werden  die  durch  den
Debugger  geladenen  Texte  geschlossen,  sofern  Sie  zwischenzeitlich nicht
modifiziert wurden. GoldED läßt ein Verändern  der  Texte  auch  während  der
Debug-Phase  zu, so daß entdeckte Fehler sofort korrigiert werden können. Zum
Debugger hin wird ein unveränderter Text simuliert, die  Breakpoints  bleiben
deshalb benutzbar und passen sich den vorgenommenen Veränderungen an.

Informationen über gesetzte Breakpoints werden auf Wunsch zusammen mit  jedem
Text gespeichert (@{" Extras/Optionen lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}): der Editor speichert die
Breakpoint-Informationen dann unter dem Namen des  Textes  erweitert  um  die
Endung  ".bpt".  Diese  Dateien  werden  nur  erzeugt,  wenn  für  einen Text
tatsächlich  Breakpoints  definiert  wurden.  Die  Breakpoint-Dateien  werden
automatisch  gelöscht, wenn sie einen Text ohne definierte Breakpoints erneut
abspeichern. Die Dateien  können  selbstverständlich  auch  manuell  gelöscht
werden.    Findet    der    Editor   bei   dem   Zugriff   auf   einen   Text
Breakpoint-Informationen,  so  werden  die  Breakpoints  automatisch   wieder
hergestellt.  Beachten Sie bitte, daß es vom verwendeten Debugger abhängt, ob
die  gespeicherten   Breakpoint-Informationen   in   einer   Debugger-Sitzung
verwendet  werden können: vordefinierte Breakpoints erfordern einen Debugger,
der  einen  Abgleich  mit  den  verfügbaren  Breakpoints   unterstützt.   Die
verfügbaren Breakpoints werden durch den Compiler definiert.

@endnode
@node M178 "Ansicht/Toolbar"
@{b}Ansicht/Toolbar@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Werkzeugleiste 

Blendet die  Werkzeugleiste  ein/aus.  Aussehen  und  Funktionen  können  mit
@{" Extras/Optionen lokal/Gadgets " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GADGETS} an die eigenen Vorstellungen angepaßt werden.

@endnode
@node ANSICHT_FENSTER "Ansicht/Fenster"
@{b}Ansicht/Fenster @{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Dieser Menupunkt bietet Zugriff auf diverse fensterorientierte Funktionen:

@{"  Ansicht/Ordnen vertikal      " link M111}
@{"  Ansicht/Ordnen horizontal    " link M111}
@{"  Ansicht/Maximieren           " link M116}
@{"  Ansicht/Zentrieren           " link M181}
@{"  Ansicht/Groß-Klein           " link M115}
@{"  Ansicht/Fenstergröße merken  " link M182}

@endnode
@node M111 "Ansicht/Arrangieren"
@{b}Ansicht/Arrangieren@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Ansicht/Ordnen vertikal 
Ansicht/Ordnen horizontal 

Arrangiert die Fenster am Bildschirm unter Vermeidung von Überlappungen.  Zur
Wahl  stehen horizontales und vertikales Arrangieren. Unter den Einstellungen
für  die  Anzeige  (@{" Extras/Optionen  lokal/Anzeige " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE}  kann   eine   besondere
Gewichtung  für  das  jeweils  aktuelle  Fenster  eingestellt  werden: dieses
Fenster erhält dann mehr Platz zugeteilt. Der Editor versucht, die Titelzeile
des  Bildschirms freizuhalten. Damit ihm diese gelingt, darf der Screen nicht
"heruntergezogen" werden. Fenster  werden  normalerweise  nur  im  sichtbaren
Ausschnitt  des Screens angeordnet. Sie können den Editor aber auch anweisen,
den kompletten Screen für das Arrangieren zu benutzen (Anzeigenkonfiguration,
Option   "Ganzer   Screen").   Ebenfalls   optional   können   Sie  über  die
Anzeigenkonfiguration Randbereiche des Screens (oben, unten,  links,  rechts)
von  der Benutzung durch GoldED ausschließen - so kann verhindert werden, daß
wichtige Anzeigenelemente nicht verdeckt werden.


@endnode
@node M116 "Ansicht/Maximieren"
@{b}Ansicht/Maximieren@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Vergrößert  das  aktuelle  Fenster  bis  auf   die   Größe   des   sichtbaren
Bildschirmausschnittes.  Randvorgaben  Anzeigenkonfiguration)  sowie die Lage
der Titelzeile werden berücksichtigt (gl. @{" Ansicht/Arrangieren " link M111}).


@endnode
@node M181 "Ansicht/Zentrieren"
@{b}Ansicht/Zentrieren@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Zentriert das Fenster. Aandvorgaben Anzeigenkonfiguration) sowie die Lage der
Titelzeile werden berücksichtigt (gl. @{" Ansicht/Arrangieren " link M111}).


@endnode
@node M115 "Ansicht/Groß-Klein"
@{b}Ansicht/Groß-Klein@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Simuliert das Betätigen des 'Zip'-(Zoom)-Gadget des aktuellen  Fensters:  Das
Betriebssystem  merkt sich für jedes Fenster zwei Zustände (beschrieben durch
Lage  und  Abmessungen),  zwischen  denen  mit   diesem   Befehl   hin-   und
hergewechselt  werden kann. Der zweite Zustand eines Fensters ist direkt nach
dem Öffnen auf die Minimalgröße des Fensters voreingestellt.


@endnode
@node M182 "Ansicht/Fenstergröße merken"
@{b}Ansicht/Fenstergröße merken@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Vermerkt die aktuelle Fenstergröße/Position als Vorgabe für  Texte,  die  auf
die  zur  Zeit verwendete Anzeigenkonfiguration zugreifen. Dauerhaft wird die
Fenstergröße mit @{" Extras/Einstellungen speichern " link M177}  gesichert.  Beachten  Sie,
daß   möglicherweise   andere  Konfigurationsoptionen  dieses  Editors  (z.B.
@{" FENSTER  ORDNEN " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE})  vorrangig  Fenstergröße  und/oder   die   Fensterposition
festlegen, so daß ein Merken der Fensterabmessungen nicht möglich ist.


@endnode
@node M122 "Ansicht/Fenster nächstes"
@{b}Ansicht/Fenster nächstes@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Aktiviert  das  "nächste"  Fenster (maßgebend ist die Reihenfolge, in der die
Fenster  geöffnet  wurden).  Eine  sehr  nützliche  Funktion,  da Sie nun zum
Aktivieren  anderer  Fenster  nicht mehr zur Maus greifen müssen: Wandern Sie
einfach mit dieser Funktion von Fenster zu Fenster.


@endnode
@node M123 "Ansicht/Fenster vorheriges"
@{b}Ansicht/Fenster vorheriges@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

Aktiviert das "vorangehende" Fenster (maßgebend ist die Reihenfolge,  in  der
die Fenster geöffnet wurden). Umkehrung von @{" Ansicht/Fenster nächstes " link M122}.


@endnode
@node M118 "Ansicht/Verborgene Texte"
@{b}Ansicht/Verborgene Texte@{ub} zu finden im @{" ANSICHT-MENU " link ANSICHT-MENU}

VERBERGEN 

  Das aktuelle Fenster wird geschlossen,  der  Text  selbst  bleibt  aber  im
  Speicher  und  kann mit AUSWÄHLEN (s.u.) wieder hervorgeholt werden. Nahezu
  sämtliche  Ressourcen,  die  mit  diesem  Text  verbunden   waren,   werden
  freigeben.  Eine  nützliche Funktion, um die Überladung des Bildschirms mit
  zu vielen Fenstern zu vermeiden. Mit dem Einfrieren  des  letzten  Fensters
  verschwindet  auch  das  letzte  Menu  (und  damit  die Funktion zum Öffnen
  eingefrorener Fenster). Benutzen Sie dann den @{" HotKey " link M020}, um GoldED wieder zu
  aktivieren:   rechte   ALT-Taste   +  rechte  SHIFT-Taste  +  RETURN.  Eine
  Aktivierung über das Commodities-Exchange-Programm ist ebenfalls möglich.

AUSWÄHLEN

  Bietet Ihnen eine Auswahl der mit VERBERGEN vom Bildschirm verbannten Text.
  Über   diese  Auswahl  kann  den  verborgenen  Texten  wieder  ein  Fenster
  zugewiesen werden. Diese Funktion versucht, die  alte  Fensterposition  und
  Fenstergröße wieder herzustellen.

TAUSCHEN...

  Fragt Sie nach einem verborgenen Text, der in den Vordergrund  zurückgeholt
  werden soll, wobei gleichzeitig der bisher bearbeitete Text verborgen wird.

TAUSCHEN VORWÄRTS

  Macht den "nächsten" verborgenen Text wieder sichtbar, indem er  gegen  den
  gerade bearbeiteten Text eingetauscht wird.

TAUSCHEN VORWÄRTS

  Macht den "vorherigen" verborgenen Text wieder sichtbar, indem er gegen den
  gerade bearbeiteten Text eingetauscht wird.


@endnode
@node EXTRAS-MENU "EXTRAS-MENU"
                               @{b} EXTRAS-MENU @{ub}
                          Menubaum des Extras-Menu 

       @{"  Extras/Projekt-Filter     " link M126} @{"  Extras/Wiederherstellen        " link M133}
       @{"  Extras/Datei suchen       " link M127} @{"  Extras/AmigaDOS Shell          " link M135}
       @{"  Extras/Datei suchen...    " link M174} @{"  Extras/HiSpeed                 " link M137}
       @{"  Extras/Zeile tauschen     " link M128} @{"  Extras/Dateien                 " link M138}
       @{"  Extras/Zeile verdoppeln   " link M129} @{"  Extras/Einfügen                " link M142}
       @{"  Extras/Zeile entfernen    " link M130} @{"  Extras/Optionen lokal          " link M175}
       @{"  Extras/Zeile einfügen     " link M131} @{"  Extras/Optionen global         " link M176}
       @{"  Extras/Zurücknehmen       " link M132} @{"  Extras/Einstellungen speichern " link M177}

@endnode
@node M126 "Extras/Projekt-Filter"
@{b}Extras/Projekt-Filter@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Globale Suche 

Öffnet einen Requester, der Sie nach einem  zu  suchenden  Text  fragt.  Alle
Dateien, die in der Projektlist (@{" Extras/Optionen lokal/Projekt " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PROJEKT}) eingetragen
sind, werden auf diesen Text hin durchsucht. Die Suche erfolgt wahlweise  mit
oder  ohne  Beachtung  von Groß- und Kleinschreibung. Die Suche mit Beachtung
von Groß/Kleinschreibung ist schneller. Dateien, die den gesuchten Text nicht
enthalten,  werden  markiert  (OS3)  bzw.  aus der Liste entfernt (OS2.0) Mit
einem Doppelklick auf einen der Namen wird die entsprechende  Datei  geladen.
Einfachklick  mit  SHIFT  kehrt  die Markierung um (OS3). Bei der angezeigten
Liste handelt es sich nur um eine Kopie der Projektliste - Sie können deshalb
ohne Bedenken mit den angebotenen Gadgets Dateien hinzufügen oder löschen.

Listenzugriff (nur für ProgrammiererInnen)

Externe  Programme  können  die  Projektliste  auslesen,  indem   sie   einen
@{" QUERY " link QUERY}-Befehl an den Editor senden: QUERY PRJLIST. Als Ergebnis erhalten sie
den Zeiger auf eine Liste der Dateinamen. Die Liste ist  nur  zwischen  einem
@{" LOCK " link LOCK}   und  einem  @{" UNLOCK " link UNLOCK}  und  auch  nur  bis  zum  nächsten  an  GoldED
verschickten ARexx-Befehl auswertbar. Zu allen  anderen  Zeiten  enthält  sie
zufällige    Werte.    Beispielcode    dazu   finden   Sie   im   Verzeichnis
"golded:developer/examples/project". Die vom Editor erhaltene Liste darf  nur
gelesen  werden.  Das  Hinzufügen  oder  Löschen  von Dateien sollte über den
@{" PROJECT " link PROJECT}-Befehl erfolgen.


@endnode
@node M127 "Extras/Datei suchen"
@{b}Extras/Datei suchen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

FileHunter 

Entnimmt dem Text unter dem Cursor einen Dateinamen, wobei dem Editor diverse
Begrenzerzeichen  (z.B.  Anführungszeichen oder <>) bekannt sind. Wird keines
der Begrenzerzeichen gefunden, entscheidet sich GoldED für das Wort unter dem
Cursor.  Anschließend  wird versucht, die Datei zu lokalisieren und zu laden.
Bei  mehrdeutigen  Dateiname  ohne   absolute   Pfadangabe   werden   diverse
Verzeichnisse   durchsucht (vgl. @{" Extras/Datei suchen... " link M174}).


@endnode
@node M174 "Extras/Datei suchen..."
@{b}Extras/Datei suchen...@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Fragt  nach  einer  Datei,  die  anschließend  auf  den  an   ihren   Rechner
angeschlossenen Laufwerken gesucht wird (@{" FileHunter " link M127}).


@endnode
@node M128 "Extras/Zeile tauschen"
@{b}Extras/Zeile tauschen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Vertauscht die aktuelle Zeile mit der nächsten Zeile.


@endnode
@node M129 "Extras/Zeile verdoppeln"
@{b}Extras/Zeile verdoppeln@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Verdoppelt die aktuelle Zeile (arbeitet schneller als @{" Bearbeiten/Kopieren " link M039}).


@endnode
@node M130 "Extras/Zeile entfernen"
@{b}Extras/Zeile entfernen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Entfernt die aktuelle Zeile aus  dem  Text.  Diese  Funktion  ist  auch  über
CTRL-DEL  zu  erreichen  (und  dann  wesentlich  schneller als über Menu bzw.
Menu-Shortcut:   Menueingaben   werden   vom   Betriebssystem   nur   langsam
verarbeitet).  Die  entfernte  Zeile  geht nicht verloren - sie wird in einen
internen 'last-in-last-out'-Buffer eingereiht und kann von dort  auch  wieder
abgerufen werden (@{" Extras/Zeile einfügen " link M131}). Der Buffer kann maximal 50 Zeilen
aufnehmen. Aufnehmen weiterer Zeilen führt  dazu,  daß  durch  Entfernen  der
ältesten  Einträge Platz geschaffen wird. Beispielanwendung: löschen Sie drei
Zeilen, bewegen Sie den Cursor zu einer anderen  Zeile  und  rufen  Sie  dann
dreimal @{" Extras/Zeile einfügen " link M131} auf.


@endnode
@node M131 "Extras/Zeile einfügen"
@{b}Extras/Zeile einfügen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Holt die zuletzt mit @{" Extras/Zeile entfernen " link M130} (oder CTRL-DEL) gelöschte Zeile
zurück.


@endnode
@node M132 "Extras/Zurücknehmen"
@{b}Extras/Zurücknehmen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Undo & Redo 

Nimmt  die  zuletzt  durchgeführte   Operation   zurück,   sofern   Undo/Redo
(@{" Extras/Optionen   global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES})   eingeschaltet   ist.  Zurückgenommene
Aktionen    können    (nur)    direkt    nach     der     Zurücknahme     mit
@{" Extras/Wiederherstellen " link M133}    wiederhergestellt   werden.   Die   Anzahl   der
widerrufbaren Aktionen hängt davon ab, wieviel Undo-Speicher Sie  dem  Editor
dafür   zur   Verfügung   stellen.   Einstellbar   ist   dieser   Wert  unter
@{" Extras/Optionen  global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}.  Grundsätzlich  können  alle  Operationen
inklusive  der  Blockoperationen  und  Formatierungen  zurückgenommen werden.
Einige Arbeitsschritte sind in der voreingestellten  Undo-Betriebsart  "Hoch"
nur  im  Verbund  widerrufbar  -  so  können Änderungen innerhalb einer Zeile
normalerweise  nur  in  größeren  Schritten,   nicht   aber   buchstabenweise
zurückgenommen  werden. Vorteil: geringerer Speicherverbrauch und schnelleres
Erreichen des Ziels  beim  Zurückschreiten.  In  der  optionalen  Betriebsart
"Auto"  kann  auch buchstabenweise zurückgenommen werden. Damit dies nicht zu
einer Speicherverschwendung führt, werden von Zeit zu Zeit automatisch "alte"
Undo-Informationen  zu  größeren Schritten zusammengefasst. Am effizientesten
arbeitet  die  Undo-Betriebsart  "Normal"  -  allerdings   fällt   hier   die
Schrittweite  recht  grob  aus:  Änderungen  sind prinzipiell nur zeilenweise
zurücknehmbar.     Der     momentane     Speicherverbrauch     durch      den
Zurücknahme-Mechanismus  kann  jederzeit  mit  @{" Datei/Information " link M134}  abgefragt
werden (Undo-Bytes).


@endnode
@node M133 "Extras/Wiederherstellen"
@{b}Extras/Wiederherstellen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Undo-Umkehrung: Stellt die Ergebnisse der zuletzt  mit  @{" Extras/Zurücknehmen " link M132}
widerrufenen  Operation wieder her, sofern der Text in der Zwischenzeit nicht
verändert  wurde.  Dieser  Befehl  kann  damit  nur  unmittelbar  nach  einer
Zurücknahme verwendet werden.


@endnode
@node M135 "Extras/AmigaDOS Shell"
@{b}Extras/AmigaDOS Shell@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Öffnet ein neues Shell-Fenster auf dem Screen des Editors. Das  Fenster  wird
im sichtbaren Bildschirmausschnitt arrangiert.


@endnode
@node M137 "Extras/HiSpeed"
@{b}Extras/HiSpeed@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

Ruft das Druck-Programm @{" HiSpeed " link HISPEED} auf dem Screen des Editors  auf;  der  Name
der gerade bearbeiteten Datei wird übergeben. Bitte beachten Sie, daß HiSpeed
auf die Datei, nicht aber auf die Kopie im Speicher von GoldED  zurückgreifen
wird - veränderte Dokumente sollten deshalb zuvor abgespeichert werden.


@endnode
@node M138 "Extras/Dateien"
@{b}Extras/Dateien@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

DATEI LÖSCHEN

  Fragt Sie nach den  zu  löschenden  Dateien  (halten  Sie  die  SHIFT-Taste
  während der Auswahl gedrückt, um mehr als eine Datei zu markieren). Vor dem
  Löschen der einzelnen Dateien werden Sie um eine  Bestätigung  gebeten.  Es
  ist nicht möglich, gegen Löschen geschützte Dateien zu löschen.

DATEI UMBENENNEN

  Fragt Sie nach den umzubenennenden Dateien. Anschließend ist der neue  Name
  (inklusive Pfad) anzugeben.

VERZEICHNIS ANLEGEN

  Erlaubt das Anlegen eines neuen Verzeichnisses. Der erscheinende  Requester
  fragt  Sie  nach  dem  gewünschten  Namen.  Der  Editor wird sich mit einem
  "Objekt in Gebrauch"-Fehler melden,  wenn  unter  diesem  Namen  schon  ein
  Verzeichnis existiert.


@endnode
@node M142 "Extras/Einfügen"
@{b}Extras/Einfügen@{ub} zu finden im @{" EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU}

EINFÜGEN DATUM

  Fügt das Datum (beispielsweise "Köln, den 3.8.1993") an aktueller  Position
  in  den  Text  ein.  Sie  sollten  zuvor  die Environment-Variable USERTOWN
  entsprechend  setzen.  Beispieleingabe  in  einem   Shell-Fenster:   SETENV
  USERTOWN   "Köln".   Umgebungsvariablen   werden   vom   Betriebssystem  im
  Verzeichnis "ENV:" abgelegt. Da dieses  Verzeichnis  normalerweise  in  der
  RAM-Disk liegt, gehen entsprechende Einstellungen mit jedem Reset verloren.
  Dem kann  abgeholfen  werden,  indem  Sie  die  Datei  "ENV:USERTOWN"  nach
  "ENVARC:" kopieren.

EINFÜGEN ZEIT

  Fügt das aktuelle Datum an der Cursorposition ein. Das  Format  des  Datums
  hängt  von den Locale-Einstellungen ab. Ist Ihr Amiga-System noch nicht mit
  den Locale-Preferences ausgestattet (das betrifft alle  Workbench-Versionen
  unter OS2.1), wird das vom DATE-Befehl bekannte DOS-Format benutzt.

EINFÜGEN PFAD

  Fragt Sie nach einem Dateinamen, der in den Text eingefügt werden soll; zur
  Auswahl wird ein Dateirequester angeboten.


@endnode
@node M175 "Extras/Optionen lokal"
@{b}Extras/Optionen lokal@{ub}

OPTIONEN LOKAL 

@{" Extras/Optionen lokal/Projekt   " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PROJEKT}  @{" Extras/Optionen lokal/Diverses  " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}
@{" Extras/Optionen lokal/Pfade     " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PFADE}  @{" Extras/Optionen lokal/API       " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_API}
@{" Extras/Optionen lokal/Referenz  " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_REFERENZ}  @{" Extras/Optionen lokal/Tabs      " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS}
@{" Extras/Optionen lokal/Drucker   " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DRUCKER}  @{" Extras/Optionen lokal/Layout    " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT}
@{" Extras/Optionen lokal/Worte     " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_WORTE}  @{" Extras/Optionen lokal/GUI       " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GUI}
@{" Extras/Optionen lokal/Templates " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TEMPLATES}  @{" Extras/Optionen lokal/Anzeige   " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE}
@{" Extras/Optionen lokal/Menu      " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}  @{" Extras/Optionen lokal/Syntax    " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_SYNTAX}
@{" Extras/Optionen lokal/Maus      " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MAUS}  @{" Extras/Optionen lokal/Gadgets   " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GADGETS}
@{" Extras/Optionen lokal/Tastatur  " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TASTATUR}  @{" Extras/Optionen lokal/Einrücken " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_EINRÜCKEN}

Konfiguration 

Dieser mehrseitige Requester bietet Ihnen Zugriff  auf  die  konfigurierbaren
Parameter  der  zur  Zeit  verwendeten  Arbeitsumgebung:  hier  erfolgt unter
anderem die Konfiguration des Menus, der Tastaturbelegung oder  der  Anzeige.
Arbeitsumgebungen  werden  den Texten automatisch individuell zugewiesen: der
Editor entscheidet darüber anhand des Dateinamens und  anhand  der  über  den
Namen  möglichen  Rückschlüsse  auf den Dateityp. So könnte es beispielsweise
eine Arbeitsumgebung für C-Sourcecodes geben, die aktiviert  wird,  wenn  Sie
einen  C-Quelltext  laden.  Zusammengestellt und Dateitypen zugewiesen werden
Arbeitsumgebungen über @{" Extras/Optionen global/Dateitypen " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN}. Ausgeliefert wird
GoldED  mit  einer einzigen vorkonfigurierten Arbeitsumgebung "TEXT". Weitere
vorkonfigurierte Arbeitsumgebungen können über den GoldED-WWW-Support bezogen
werden (@{" WWW Support " link ANSCHRIFT}).

Wichtig für das Verständnis der Konfiguration ist die  Erkenntnis,  daß  jede
Arbeitsumgebung     die     Summe    einer    Anzahl    von    eigenständigen
Konfigurationsblöcken darstellt. Einige  davon  wurden  oben  schon  erwähnt:
Menu,   Tastaturbelegung   oder   Anzeige.   Über   die  Seiten  der  lokalen
Konfiguration können die erwähnten Funktionsblöcke konfiguriert  werden.  Die
Arbeitsumgebung  jedes  Dokumentes  setzt  sich  mithin  aus  vielen  kleinen
Bausteinen  zusammen.  Jeder  dieser  Bausteine  kann  in   beliebig   vielen
Arbeitsumgebungen  gleichzeitig  eingesetzt  werden  -  so  wird  es möglich,
Ressourcen zu teilen und die Verwaltung von Teilbereichen  der  Konfiguration
zu zentralisieren. Die Bezeichnung "lokale Konfiguration" ist also nicht ganz
korrekt: es liegt ganz in ihrem Ermessen, Konfigurationsbausteine  nur  lokal
in  einer  Arbeitsumgebung  zu  verwenden  oder  die  Bausteine  in  mehreren
Umgebungen gleichzeitig einzusetzen (@{" Extras/Optionen global/Dateitypen " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN}).

Technische Information: Die Konfigurationsbausteine speichert der  Editor  im
Verzeichnis     "golded:registry/presets/".     Informationen     über    die
Zusammenstellung der Bausteine  zu  Arbeitsumgebungen  werden  in  der  Datei
"golded:registry/registry"  angelegt. Die erwähnten Dateien und Verzeichnisse
dürfen  nicht  manuell  bearbeitet  werden  (Dateien   löschen,   umbenennen,
erzeugen),   da  durch  solche  Aktionen  die  Konfiguration  zerstört  wird.
Installationspakete, die Dateien in diese Verzeichnisse installieren möchten,
verwenden dazu das Programm "golded:tools/regedit/regedit".


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PROJEKT "Extras/Optionen lokal/Projekt"
@{b}Extras/Optionen lokal/Projekt @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Basis der Projektverwaltung: Tragen Sie hier alle Dokumente ein, die  zu  dem
zur  Zeit  bearbeiteten  Projekt gehören. ProgrammiererInnen würden hier ihre
Sourcecodes  anmelden.  Diese  Liste  ist  als   Basis   für   eine   externe
Projektverwaltungen   geschaffen   worden  (die  nicht  zusammen  mit  GoldED
ausgeliefert  wird).  GoldED  selbst  nutzt  die   Informationen   über   den
Projekt-Aufbau nur für die Filter-Funktion (@{" Extras/Projekt-Filter " link M126}).


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PFADE "Extras/Optionen lokal/Pfade"
@{b}Extras/Optionen lokal/Pfade @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Mit diesem Requester wird eingestellt, wo der Editor suchen  wird,  wenn  der
Benutzer  eine  Datei  mit  @{" Extras/Datei suchen " link M127} lokalisieren lassen möchte.
Durchsucht  werden  die   in   der   Liste   angegebenen   Pfade.   Ist   das
"Unterverzeichnisse"-Gadget  aktiviert,  werden  auch alle Unterverzeichnisse
durchsucht.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_REFERENZ "Extras/Optionen lokal/Referenz"
@{b}Extras/Optionen lokal/Referenz @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Öffnet einen Requester, mit dem das Referenz-System von  GoldED  eingerichtet
wird.  Immer dann, wenn der Benutzer mit @{" Suchen/Referenz " link M074} Erklärungen zu dem
Wort  unter  dem  Cursor  anfordert,  wird  über  Referenz-Datenbanken   nach
Hilfstexten  gesucht. Die Datenbanken enthalten für jeden Begriff, den GoldED
kennt, einen Verweis auf eine Datei, in der sich passende Erklärungen finden.
Die Datenbanken werden von GoldED weitgehend automatisch erstellt: Tragen Sie
in der linken Liste den Namen einer zu erstellenden Datenbank ein und stellen
Sie  in  der rechten Liste Dateien und Verzeichnisse zusammen, die vom Editor
durchsucht werden sollen.  Das  könnten  beispielsweise  die  Include-Dateien
eines   Compilers   sein,   die  Strukturdefinitionen  inklusive  Erklärungen
enthalten. Oder Commodore's AutoDocs - eine Beschreibung aller Funktionen des
Amiga-Betriebssystems.   Tragen  Sie  einfach  alle  derartigen  Dateien  und
Verzeichnisse in diesem Requester ein. Unterverzeichnisse müssen nicht  extra
eingetragen  werden,  da die angegebenen Verzeichnisse vollständig durchsucht
werden. Betätigen Sie dann das "Erzeugen"-Gadget (neben dem gewünschten Namen
der  Datenbank),  um  die  Datenbank  erzeugen  zu  lassen.  Der  Editor wird
anschließend   alle   angegebenen   Dateien   laden   und   nach    möglichen
Schlüsselworten durchsuchen. Dieser Vorgang kann (je nach Anzahl der Dateien)
nur wenige Sekunden oder auch mehrere Minuten dauern. Der Editor erkennt  die
Dateien  an  ihren  Endungen.  Wenn  er  beispielsweise auf eine Date "dos.h"
stößt, geht er von einer Include-Datei aus und ruft den Struktur-Scanner auf.
Der  Struktur-Scanner  durchsucht  die Datei dann nach C-Strukturdefintionen.
Alle gefundenen Strukturnamen werden in die Datenbank aufgenommen -  zusammen
mit  einem  Verweise,  wo  die entsprechende Definition gefunden wurde. Diese
Datenbank wird auf Wunsch (RAM-Gadget) ständig  im  Speicher  gehalten:  sehr
schneller Zugriff, der mit entsprechendem Speicherverbrauch erkauft wird. Die
vom Editor erkannten Dateitypen  können  unter  @{" Suchen/Funktionen  anzeigen " link M085}
eingestellt  werden. Das Hinzufügen weitere Scanner ist ebenfalls möglich, so
die Fähigkeit,  Datenbanken  aufzubauen,  beliebige  erweitert  werden  kann.
Ausgeliefert wird der Editor mit Scannern für C-Quelltexte, C-Header-Dateien,
C-Includes,      AutoDocs,      Pascal-Quelltexte,      Assembler-Quelltexte,
AmigaGuide-Dateien, BASIC-Quelltexte und HTML-Dokumente.

@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DRUCKER "Extras/Optionen lokal/Drucker"
@{b}Extras/Optionen lokal/Drucker @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Drucker-Konfiguration 

Einstellfenster  für  den  Drucker.  Die  hier  gemachten   Vorgaben   gelten
zusätzlich  zu  den Einstellungen der Drucker-Preferences Ihrer Workbench, so
daß mit praktisch jedem Drucker gearbeitet werden kann (im Gegensatz dazu ist
@{" Extras/HiSpeed " link M137}  auf PCL-Drucker wie den DeskJet beschränkt).

INIT

  Der Inhalt des Init-Gadgets wird nach allen anderen  Einstellungen  an  den
  Drucker    geschickt.    Dieses    Gadget   kann   dazu   benutzt   werden,
  druckerspezifische Befehle  einzubinden  (um  so  die  doch  recht  starren
  Grenzen   des   Printer-Devices   zu   umgehen).   Der   Gadgetinhalt  wird
  "interpretiert" (siehe @{" Platzhalter " link EREIGNISDEFINITION}), so daß auch Sondercodes (z.B.  27  =
  ESC)   einfach   eingebettet  werden  können.  Zum  Durchschleusen  "roher"
  (druckerspezifischer)   Daten   durch   das   Drucker-Device    wird    die
  "aRaw"-Sequenz  benötigt:  27  [ <Anzahl Bytes> 34 r. Um beispielsweise den
  7-Zeichen-String "0123456" zu senden, wäre einzutragen:

                         %27 "[7" %34 "r" "0123456"
SPOOLER 

  Über  das  Asynchron-Drucken-Gadget  kann  der  Hintergrunddruck  aktiviert
  werden: Der Editor wird dann durch den Ausdruck nicht blockiert, Sie können
  sofort mit der Arbeit am Text fortfahren. Intern wird eine komplette  Kopie
  des  Textes angelegt, die von einem Hintergrundprozeß zum Drucker geschickt
  wird. Der Speicherverbrauch durch den Spooler ist damit direkt proportional
  zum Dokumentenumfang.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_WORTE "Extras/Optionen lokal/Worte"
@{b}Extras/Optionen lokal/Worte @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Öffnet einen Requester zum Editieren des dem Editor bekannten Vokabulars. Das
Wörterbuch  wird  sowohl zur automatischen Korrektur der Groß/Kleinschreibung
(AutoCase) als auch für das Erkennen von Abkürzungen (@{" APC " link M076}) benutzt.

AutoCase 

  Ist diese Option eingeschaltet, wird der Editor jede  geänderte  Zeile  auf
  korrekte Groß/Kleinschreibung überprüfen. Die Überprüfung findet spätestens
  statt, sobald Sie die Zeile mit  dem  Cursor  verlassen.  Taucht  in  Ihrem
  Wörterbuch  beispielsweise "RastPort" auf und stößt GoldED in der Zeile auf
  ein "rastport", dann wird automatisch in "RastPort" umgewandelt.

Allgemeine Tips

  Halten Sie das  Wörterbuch  möglichst  klein.  Je  stärker  das  Wörterbuch
  wächst,  desto  ineffektiver  wird  das  automatische Vervollständigung von
  Abkürzungen (@{" APC " link M076}) werden: Immer längere Abkürzungen sind  vorzugeben,  um
  noch  eine  einwandfreie  Identifizierung  zu gewährleisten. Nehmen Sie nur
  eindeutige Begriffe auf, die immer auf dieselbe Arte und Weise  geschrieben
  werden.  Machen  Sie  bei Begriffen, denen immer ein Leerzeichen folgt, das
  Leerzeichen zum Bestandteil des Wörterbucheintrages. Beispielsweise  sollte
  man  "int"  (C-Typ)  nicht  aufnehmen  (GoldED würde dann aus INTERNATIONAL
  intERNATIONAL machen). Ähnliches gilt auch  für  die  Klammern  nach  einem
  Funktionsnamen: statt "Open" sollten Sie "Open(" aufnehmen.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TEMPLATES "Extras/Optionen lokal/Templates"
@{b}Extras/Optionen lokal/Templates @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Öffnet  einen  Requester  zum  Konfigurieren   der   dem   Editor   bekannten
@{" Templates " link M055}:  Suchmuster  mit  angebundenen  Aktionen, die ausgeführt werden,
wenn  das  Muster  im  Eingabestrom   entdeckt   wird.   Templates   arbeiten
wortorientiert, verwenden Sie nur einzelne Worte als Suchmuster. Jedem Muster
kann  eine  Aktion  zugeordnet  werden.   Die   Konfiguration   gleicht   der
@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION} für Menupunkte und Tastaturbelegungen.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU "Extras/Optionen lokal/Menu"
@{b}Extras/Optionen lokal/Menu @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Menukonfiguration 

Mit diesem Requester können  Menus  (linke  Liste),  Menueeinträge  (mittlere
Liste)  und Untermenus (rechte Liste) zusammengestellt werden. Die Anzahl der
möglichen Menutitel, Untermenus, etc.  wird  durch  das  Amiga-Betriebssystem
begrenzt:  auf  beispielsweise  maximal 32 Einträge pro Menu. Einträge in den
Listen können per Doppelklick editiert  werden:  es  öffnet  sich  dann  eine
Requester  für  die  @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION},  der in gleicher Form auch für die
Konfiguration andere Teile von GoldED  (Tastatur,  Maus)  benutzt  wird.  Dem
Gesamtmenu kann mit dem Guide-Gadget eine Hilfsdatei zugeordnet werden. Diese
Datei wird für die @{" Menu-Hilfe " link PROGRAMMSTART} benutzt.

Dateiliste 

  Auf Wunsch  zeigt  der  Editor  alle  zur  Zeit  geladenen  sichtbaren  und
  unsichtbaren  Texte  (@{" Ansicht/Verborgene Texte " link M118}) im Menu an und ermöglicht
  so eine schnelle Anwahl des gewünschten Dokumentes. Wenn Sie unter  den  im
  Menu  angezeigten  Dokumentennamen einen nicht sichtbaren Text anwählen und
  bei der Auswahl die Shift-Taste gedrückt halten, so wird der aktuelle  Text
  gegen  den  nicht  sichtbaren  Text  ausgetauscht.  Ohne  Niederhalten  der
  SHIFT-Taste würde  ein  weiteres  Fenster  geöffnet.  Die  Aktivierung  der
  Dateiliste  verlangsamt  das  Fenster-Management,  da nach jedem Laden oder
  Schließen eines Textes das Menu aktualisiert werden muß.


@endnode
@node EREIGNISDEFINITION "Ereignisdefinition"
                            @{b} Ereignisdefinition @{ub}

Sie können einem Ereignis (darunter sollen hier u.a.  eine  Menuauswahl  oder
ein  Tastendruck  verstanden  werden)  jeden  beliebigen  internen Befehl von
GoldED  zuweisen.  Oder  ein  Makro.  Oder  ein   DOS-Kommando.   Oder   eine
Zeichenkette,  die  beim  Drücken  der  Taste in den Text eingefügt wird. Der
Ereignisrequester erscheint beispielsweise nach einem Doppelklick  auf  einen
Menueintrag  im  Menurequester (@{" Extras/Optionen lokal/Menu " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}). Tragen Sie das
gewünschte Kommando, den gewünschten Text  (in  Anführungszeichen)  oder  den
gewünschten  Dateinamen  einfach  in die Aktionsliste des Ereignisses ein und
stellen Sie den Typ entsprechend auf Intern, DOS, ARexx, Text  oder  Sequenz.

Einträge  für  die  Ereignistypen  DOS,  AREXX   und   TEXT   erfahren   eine
Sonderbehandlung:   Zur   vereinfachten   Übergabe   interner   Variablen  an
aufgerufene  Programme  und  Makros  können  spezielle  Platzhalter  in   der
Ereignisdefinition    verwendet    werden:    die   Ereignisdefinition   wird
"interpretiert". Die folgenden Platzhalter sind GoldED bekannt:

Platzhalter 

"text" ............... fixer Text
\" ................... fügt Anführungszeichen ein
\DATE ................ \ fügt Wert einer interne Variable (hier DATE) ein
$HOME ................ $ fügt Wert einer Environment-Variable (hier HOME) ein
%27 .................. % fügt ASCII-Code ein (hier ASCII-Code 27)

Jedem  Ereignis  können  über  die  Aktionsliste  beliebig   viele   Aktionen
zugeordnet werden. Das Mischen von Typen (z.B. erst mit einem internen Befehl
Text abspeichern, dann Makro aufrufen) ist möglich. ARexx-Aktionen sind immer
asynchron:  nachdem das Kommando an den ARexx-Server abgeschickt wurde, fährt
der Editor unmittelbar mit der Abarbeitung fort. Machen  Sie  keine  Annahmen
darüber, wann das Makro vom ARexx-Server abgearbeitet wird. Vermeiden Sie auf
jeden Fall Konstruktionen, in denen eine  Aktion  von  der  Erledigung  eines
zuvor  abgeschickten  ARexx-Auftrags  abhängt.

PFAD

  Das Pfad-Gadget kann verwendet werden, um den aktuellen  Pfad  während  der
  Ereignisreaktion  zu  setzen.  In  diesem  Eingabefeld können @{" Platzhalter " link EREIGNISDEFINITION}
  verwendet werden.

AUSGABE

  Wahlmöglichkeit  für  das  Ausgabegerät.  In  diesem   Eingabefeld   können
  @{" Platzhalter " link EREIGNISDEFINITION}  verwendet  werden  (s.o.). Beispieleintrag: con:0/0/640/400.
  Ohne  besonderen  Eintrag  gilt  die  unter   @{" Extras/Optionen   lokal/GUI " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GUI}
  getroffene  Konsolen-Einstellung.  Sowohl  PFAD als auch AUSGABE gelten für
  alle  Einträge  in  der  Aktionsliste  vom  Typ  "ARexx"  oder  "DOS".   Im
  Zusammenhang mit internen Befehlen sind diese Einstellungen bedeutungslos.

SHANGHAI

  Ist  das  Shanghai-Gadget  aktiviert,  werden  alle  fremden  Fenster,  die
  normalerweise    auf    dem    gerade    gültigen   "Default-Public-Screen"
  (normalerweise die Workbench) öffnen würden, auf  den  Screen  des  Editors
  umgelenkt.  Diese  Umleitung  gilt  nur  für die eingestellte Zeit - danach
  kommt wieder die Workbench zu ihrem Recht.

ASYNC

  DOS-Kommandos (Aufruf  externer  Programme)  können  mit  dem  ASYNC-Gadget
  wahlweise  synchron  oder  asynchron  gestartet  werden.  Synchroner  Start
  blockiert den Editor, bis  das  Kommando  abgearbeitet  wurde.  Asynchroner
  Start erlaubt es dem Editor, parallel weiterzulaufen.

HOTKEY

  Ereignisdefinitionen für Menus kann ein Shortcut (ein  Buchstabe)  für  den
  Aufruf  über  die  Tastatur  in  Verbindung  mit  der  rechten  Amiga-Taste
  zugeordnet werden. Viele Shortcuts werden  schon  durch  das  Standard-Menu
  belegt.  Noch freie Tasten können mit dem Pfeil-Gadget abgerufen werden. In
  der  erscheinenden  Liste  werden  nur  ASCII-Zeichen  mit  Codes  bis  128
  berücksichtigt (nationale Sonderzeichen werden nicht berücksichtigt). Groß-
  und Kleinbuchstaben werden separat aufgelistet. Wird für den Shortcut  mehr
  als  ein Zeichen angegeben (z.B. "CTRL-V"), so wird dieser Text ab OS3.0 in
  das Menu eingeblendet, besitzt aber keinerlei Shortcut-Funktion.  Derartige
  Einblendungen  bieten  sich  an,  um  auf  entsprechende Tastaturbelegungen
  hinzuweisen.

VARIABLE

  Ereignisdefinitionen  für  Menus  kann  eine  Variable  zugeordnet  werden.
  Erläuterungen  zu  den  Variablennamen wie "WRAP" finden Sie unter @{" QUERY " link QUERY}.
  Der Zustand dieser Variablen (an/aus) wird dann im Menu mit  einem  Häkchen
  dargestellt. Man beachte, daß das Zuordnen einer Variable zunächst nur eine
  rein optische Funktion ist. Eine Steuerung  des  Häkchens  ist  damit  noch
  nicht  möglich: dazu  wäre  dem Menu per @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION} erst noch ein
  Befehl zuzuordnen, der die angebundene Variable neu setzt (@{" SET " link SET}-Befehl).

GUIDE

  Ereignissen  kann  ein  Hilfstext  in  Form  eines   Verweises   auf   eine
  AmigaGuide-Seite  zugeordnet  werden.  Dieser Hilfstext ist bei Menupunkten
  beispielsweise über die @{" Menu-Hilfe " link PROGRAMMSTART} abrufbar: die HELP-Taste  während  der
  Menusauswahl  gedrückt  halten.  Tragen  Sie dazu im Guide-Gadget den Namen
  einer  Seite  aus  der  Dokumentation  ein.   Seitennamen   beziehen   sich
  normalerweise   auf  die  für  das  Menu  eingestellte  Guide-Datei  (siehe
  @{" Extras/Optionen lokal/Menu " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}). Prinzipiell kann aber  jedem  Ereignis  eine
  beliebige  Seite aus einer beliebigen Guide-Datei zugewiesen werden: Tragen
  Sie vor dem Seitennamen auch den Namen der Guide-Datei ein. Dateinamen  und
  Nodename werden durch ein "@" getrennt.

  Alternativ kann Ereignissen auch direkt  ein  kurzer  Hilfstext  zugeordnet
  werden:  Wird  der  Guide-Eintrag in Anführungszeichen gesetzt, so wird der
  angegebene Text direkt als Hilfstext verwendet und nicht  als  Verweis  auf
  eine  AmigaGuide-Seite  interpretiert. Dieser Hilfstext wird beispielsweise
  angezeigt, wenn sich der Mauszeiger für einige Sekunden über  einem  Objekt
  (z.B. einem Symbol in der @{" Werkzeugleiste " link M178}) befindet.

@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MAUS "Extras/Optionen lokal/Maus"
@{b}Extras/Optionen lokal/Maus @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Maustastenbelegung 

Öffnet einen Requester, mit dem die Belegung der Maustasten einstellbar  ist.
Belegbar   ist  die  linke  Maustaste  sowie  die  bei  einigen  Mausmodellen
vorhandene mittlere Taste. Die  rechte  Maustaste  ("Menutaste")  kann  nicht
belegt  werden.  Konfigurierbar  sind  einzelne Klicks und Doppelklicks sowie
Kombinationen mit SHIFT,  ALT  oder  CTRL.  Die  Definition  der  vom  Editor
durchzuführenden   Aktionen   gleicht   den   Definitionen   der  Menu-  oder
Tastaturbelegung (@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TASTATUR "Extras/Optionen lokal/Tastatur"
@{b}Extras/Optionen lokal/Tastatur @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Öffnet ein Einstellungsfenster für die Tastatur. Hier können die  Tasten  und
Tastaturkombinationen  mit  Aktionen  belegt  werden. Als Tastaturkombination
gilt im Rahmen dieser Anleitung  gleichzeitiges  Betätigen  einer  beliebigen
Taste zusammen mit SHIFT und/oder ALT und/oder CTRL. Solange eine Taste nicht
explizit belegt ist, führt ihre Betätigung zum Einfügen jenes  Zeichens,  das
normalerweise  dieser  Taste zugeordnet ist. Steuertasten (Cursortasten etc.)
sind ursprünglich nicht belegt.  Selbstverständlich  wird  GoldED  mit  einer
Tastaturbelegung  ausgeliefert,  die  allen  Steuertasten brauchbare Aktionen
zuteilt. Das (Um-)Belegen einer Tasten bzw. einer Tastenkombination ist  eine
Sache  weniger  Sekunden: Wählen Sie "Aufnahme" an und betätigen Sie dann die
gewünschte Taste. Ein Eintrag für diese Taste wird der  Tastaturkonfiguration
hinzugefügt.   Doppelklick  auf  den  Eintrag  öffnet  das  Fenster  für  die
@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}.

Einige  Tastenkombinationen  können  nicht  belegt   werden,   da   sie   vom
Betriebssystem   für   andere   Zwecke   gebraucht   werden.   So  beeinflußt
beispielsweise  ALT-G  das   Erscheinungsbild   des   nächsten   eingegebenen
Buchstabens  (ein  "a"  wird  nach  einem  ALT-G  zu  "à") und gilt nicht als
eigenständiger Tastendruck. Hier die "dead keys" im Überblick:

                              `       ALT-H
                              ALT-F   ALT-J
                              ALT-G   ALT-K


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES "Extras/Optionen lokal/Diverses"
@{b}Extras/Optionen lokal/Diverses @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Konfigurationsrequester für allgemeine Optionen:

Falt-Start, Falt-Ende

  Einstellfelder für die Falt-Markierungen (vgl. @{" Falten " link M106}). Sie  müssen  hier
  zwei  unterschiedliche Markierungen eintragen, wenn Sie geschachtelt falten
  möchten (Falten und Unterfalten). Ansonsten sollte für Falt-Start/Ende  der
  gleiche Marker eingetragen werden.

AutoFalten 

  Schalten Sie AutoFalten ein, wenn Sie möchten, daß GoldED jede  Datei  nach
  dem  Laden  (und noch vor der Anzeige) nach Faltmarkierungen durchsucht und
  ggf. faltet. Die Faltmarkierungen sind mit den Falt-Start/Falt-Ende-Gadgets
  einstellbar.  

XPK-Pack-Modus

  In der  XPK-Liste  werden  die  auf  Ihrem  System  verfügbaren  XPK-Packer
  angezeigt (das sind alle Libraries, die sich in LIBS:COMPRESSORS befinden).
  Der ausgewählte Packer wird von @{" Datei/Speichern XPK " link M015}  verwendet.  XPK  ist
  ein  als  Freeware-Paket  verfügbarer allgemeiner Standard zum (Ent-)Packen
  von Daten. Neben der Effizienz muß für einige XPK-Modi  auch  ein  Passwort
  angegeben  werden (Extras/Optionen global/Passwort]). Texte, die mit diesem
  Passwort gepackt wurden, können ohne dieses  Passwort  von  niemandem  mehr
  gelesen  werden.  Für  weitere  Informationen sei auf die XPK-Dokumentation
  verwiesen.

*.bak erzeugen

  Der Editor wird beim Überschreiben von  Texten  eine  Sicherheitskopie  der
  bisherigen  Fassung  anlegen,  wenn "*.bak erzeugen" eingeschaltet ist. Die
  Sicherheitskopie wird (nach Anhängen von ".bak" an den bisherigen Namen) im
  Backup-Verzeichnis  abgelegt.  Letzteres  ist  mit  dem  Backup-Pfad-Gadget
  vorzugeben. Wird kein Verzeichnis angegeben, so speichert  der  Editor  das
  Backup im Ordner des Textes.

*.info erzeugen, *.info-Datei

  Ist diese Option eingeschaltet ist, wird GoldED für Texte beim  Abspeichern
  ein  (einstellbares)  Icon  erzeugen,  sofern  für  den Text noch kein Icon
  existiert.

*.bpt

  Aktiviert das Speichern von  Breakpoint-Informationen:  Informationen  über
  die  definierten  Breakpoints  werden  zusammen mit einem Text gespeichert,
  wenn diese Option  eingeschaltet  ist  und  Breakpoints  definiert  wurden.
  (@{" Debugger " link M173}).  Die  zusätzlichen  Informationen  werden unter dem Namen der
  Textdatei erweitert um die Endung ".bpt" gespeichert. Findet der Editor bei
  einem  Zugriff  auf eine Datei (@{" Datei/Laden " link M005}) Breakpoint-Informationen, so
  werden die Breakpoints automatisch wieder hergestellt.

Standardprogramm

  Mit dem Standardprogramm-Eintrag  kann  ein  Default-Tool  für  vom  Editor
  erzeuge Icons gesetzt werden.

Schutzbits: Lesbar, Löschbar, Schreibbar, Script

  Diese  Gadgets  bezeichnen  die  Vorgaben  für  die  Schutzbits   der   mit
  @{" Ansicht/Neues  Fenster " link M004}  neu erzeugten Texte. Später können die Bits eines
  Textes mit @{" Datei/Schutzbits " link M017} korrigiert werden.

Überschreiben

  Beim Speichern (@{" Datei/Speichern " link M013}) werden schon vorhandene Fassungen  eines
  Textes ohne eine Rückfrage überschrieben, wenn diese Option aktiviert ist.

Tabs speichern

  Ist diese Option aktiviert, so werden beim Speichern  führende  Leerstellen
  jeder Zeile durch Tabs ersetzt. Die Anzahl der Leerstellen, die durch einen
  TAB-Code ersetzt werden, ist unter @{" Extras/Optionen  global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}  (TAB
  Standard)   einstellbar.   Es   wird  weniger  Platz  auf  dem  Datenträger
  verbraucht. Da der Editor Dateien ohne TAB-Codes schneller laden kann,  ist
  der Gebrauch dieser Option nicht zu empfehlen (vgl. @{" Datei/Laden schnell " link M006}).


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_API "Extras/Optionen lokal/API"
@{b}Extras/Optionen lokal/API @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Application Interface 

Mit diesem  Requester  können  Sie  festlegen,  welche  API-Clients  für  die
aktuelle  Arbeitsumgebung installiert werden sollen. Dabei handelt es sich um
Erweiterungen für GoldED, die mit dem Editor über  ein  spezielles  Protokoll
Informationen  austauschen  können. Tragen Sie die gewünschten API-Clients in
die Liste ein. Optional kann jedem API-Client  eine  Kommandozeile  übergeben
werden.  Die  Bedeutung  der  Kommandozeile  richtet sich nach dem jeweiligen
API-Client und ist dessen  Dokumentation  zu  entnehmen.  Beispiele  für  die
API-Programmierung finden Sie im Verzeichnis "golded:developer/examples/api".
Die    API-Interface-Spezifikationen    finden    sich     im     Verzeichnis
"golded:developer/api".  Mit  Clients  kann  der  Funktionsumfang des Editors
flexibel erweitert werden. Zusammen mit GoldED werden einige kleinere Clients
ausgeliefert:

MIRROR.API

  Der Mirror-Client  sorgt  dafür,  daß  während  der  Eingabe  Klammernpaare
  markiert  werden:  Bewegen  Sie  den  Cursor über eine Klammer, so wird die
  dazugehörende zweite schließende oder öffnende Klammer markiert (sofern die
  Blockmarkierung zur Zeit nicht benutzt wird). Direkt nebeneinander liegende
  Klammern werden nicht hervorgehoben, um eine Verwechslung mit dem Cursor zu
  vermeiden.

REXX.API

  Befehlserweiterung 

  Über das API-Interface ist es auch möglich, den  internen  Befehlssatz  des
  Editors  zu  erweitern:  mit  dieser  Beispielerweiterung  erhalten Sie die
  beiden zusätzlichen Kommandos DISPLAYBEEP und ABOUT, die wie  jeder  andere
  interne  GoldED-Befehl  (vgl.  @{" interne  Befehle " link INTERNE_BEFEHLE})  benutzt  werden können.
  Client-Namen

STARTUP.API

  Dieser API-Client ruft ein Makro auf, sobald er  aktiviert  wird;  er  kann
  dazu verwendet werden, externe Programme automatisch zu starten. Tragen Sie
  das aufzurufende Makro im Argument-Feld ein.

QUICKINFO.API

  Dieser Client zeigt Informationen zu dem  Wort  unter  dem  Cursor  in  der
  Statuszeile an. Beispielanwendung: Die Anzeige von Funktionsprotytypen. Die
  Wörterbuchdatei mit  den  Informationen  wird  im  Argument-Feld  angegeben
  (Beispiel:  golded:tools/quickinfo/standard.words). Jede Zeile dieser Datei
  definiert einen Begriff sowie  -  durch  ein  Leerzeichen  getrennt  -  die
  anzuzeigende Information. Begriffe dürfen nur die Buchstaben "a-Z", Zahlen,
  den Unterstrich sowie eine abschließende öffnende  Klammer  "("  enthalten.
  Alle  Einträge  müssen  (unter  Berücksichtigung  von Groß/Kleinschreibung)
  sortiert  vorliegen.  Nach  Änderungen  muss   ein   Wörterbuch   mit   dem
  Editorbefehl BLOCK SORT CHKCASE neu sortiert werden.

Bitte beachten Sie, daß API-Clients als Libraries realisiert sind und daß das
AmigaOS  kein Umbenennen von Libraries unterstützt: Ein API-Client kann nicht
mehr benutzt werden, nachdem er umbenannt wurde. Dies schließt ein Ändern der
Schreibweise  (groß/klein)  ein.  Aus  dem  gleichen  Grund  ist  auch in der
API-Konfiguration die korrekte Schreibweise zu beachten.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS "Extras/Optionen lokal/Tabs"
@{b}Extras/Optionen lokal/Tabs @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Öffnet einen Requester zum Einstellen der Tabulatoren. GoldED kennt in dieser
Hinsicht  verschiedene  und  teilweise kombinierbare Betriebsarten: "Normale"
TABs sind regelmäßig verteilte  TABs.  Eingestellt  wird  mit  "TAB-Distanz".
Allgemein  üblich  ist  ein  Abstand  von vier Zeichen. Dagegen können "fixe"
TAB's auf beliebige Positionen gesetzt  werden.  Die  gewünschten  Positionen
sind  in die angebotene Liste einzutragen. Fixe TABs bieten sich aufgrund der
tabellenähnlichen Sourcecodes vor allem für Assembler-ProgrammiererInnen  an.
Neben  regulären  und fixen TABs kennt GoldED noch dynamische TABs:

Dynamische Tabs 

  In dieser Betriebsart gibt es keine festgelegten TAB-Positionen. Alternativ
  orientiert   sich   der   Editor   bei  Betätigung  der  TAB-Taste  an  den
  vorhergehenden Zeilen und den dort vorgefundenen Wortanfängen.

Alle bisher erwähnten TAB-Modi können entweder zur Cursorpositionierung  (der
unterliegende  Text  wird  nicht beeinflußt) oder zur Formatierung (Text wird
ein/ausgerückt) verwendet werden: Aktivieren Sie "Leerstellen einfügen", wenn
Sie  die  letztere Art vorziehen. GoldED verwaltet TAB-Codes (ASCII-9) intern
als  Sonderzeichen  und  nicht  in  der  Bedeutung  "Ein/Ausrückung".  Andere
Editoren  arbeiten  dagegen  unter Umständen mit diesem Code. TABs werden von
GoldED beim Laden @{" Datei/Laden " link M005} durch Leerstellen ersetzt, deren  Anzahl  pro
TAB  einstellbar  ist @{" Extras/Optionen global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}). Üblich ist ein Wert
von 8 Leerzeichen.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT "Extras/Optionen lokal/Layout"
@{b}Extras/Optionen lokal/Layout @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Requester zum Setzen diverser Layout-Einstellungen. Die Randwerte werden  von
den diversen Layout-Funktionen (siehe @{" Layout-Menu " link LAYOUT-MENU}) berücksichtigt. Sie sind
als Grenzen für die Layoutfunktionen zu verstehen. Sie sind nicht als Grenzen
zu verstehen, in denen sich der Cursor bewegen kann. GoldED bietet ihnen zwei
WordWrap-Stufen an: im normalen WordWrap-Betrieb fügt der Editor  automatisch
Zeilenumbrüche  ein,  sobald der eingestellte rechte Rand überschritten wird.
Im  erweiterten  Modus  (Umformatieren  aktiviert)  werden  zusätzlich   alle
folgenden   Zeilen   bis  zum  Absatzende  neu  umgebrochen.  Aktivieren  sie
"Bindestrich  umbrechen",  wenn  GoldED  Trennstriche  am   Zeilenende   beim
Formatieren  anpassen  soll.  Sie vermeiden so, daß die Trennzeichen nach dem
Umbruch innerhalb einer Zeile stehen: der Editor wird die Worthälften  wieder
zusammenziehen.   Dies  kann  zu  Probleme  führen,  da  u.U.  auch  gewollte
Bindestriche entfernt werden, so sie am Ende einer Zeile stehen.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GUI "Extras/Optionen lokal/GUI"
@{b}Extras/Optionen lokal/GUI @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Einstellrequester für diverse Optionen der Benutzeroberfläche:

FASTSCROLL 

  Beschleunigt das Scrollen, sobald der Cursor einen  Bildrand  erreicht.  In
  monochromen  Modi  und  auf  schnellen  Rechnern  (A4000) sollte FastScroll
  ausgeschaltet werden, um das Scrollen etwas langsamer zu machen.

FEHLERTON 

  Weist den Editor an, auf Fehlermeldungen  mit  einem  zusätzlichen  Warnton
  aufmerksam zu machen.

SCROLL-ABSTAND 

  Mit diesen Gadgets kann der  Abstand  des  Cursors  zu  den  Fensterrändern
  eingestellt  werden,  ab  dem  der  Text  weitergescrollt  wird.  Steht der
  y-Abstand beispielsweise auf drei, so sorgt der Editor dafür, daß neben der
  aktuellen Zeile auch die drei vorangehenden Zeilen sichtbar sind.

LEERZEICHEN 

  Mit diesem Gadget  kann  für  diverse  Befehle  vorgegeben  werden,  welche
  Zeichen  als  Leerzeichen  und  damit als Worttrenner zu gelten haben. Wird
  beispielsweise die Klammer "(" nicht als Leerzeichen deklariert, dann würde
  der  Cursor  bei  einem Sprung zum nächsten Wort (SHIT + CURSOR RECHTS) bei
  dem    folgenden    Text    "Argumente"    nicht    einzeln     anspringen:
  Funktion(Argumente). Erklärungen zum Format: Der Formatstring kann gemischt
  und durch Kommata getrennt  (ohne  Leerzeichen)  aus  Strings,  ASCII-Codes
  sowie Code-Bereichen aufgebaut werden. Beispiel:

  0-" ",128-160,".,;()"

ZEILENENDE FIX 

  Veranlaßt GoldED am Zeilenende  (sobald  der  Cursor  nach  Betätigung  von
  <CURSOR-RECHTS>  den letzen Buchstaben passiert hat) zu einem Sprung an den
  Anfang der nächsten Zeile.

KONSOLE 

  Standard-Ausgabegerät: Wird für einzelne Tasten- oder  Menubelegungen  kein
  Gerät und keine Datei für die eventuell erfolgenden Ausgaben festgelegt, so
  benutzt der Editor  die  hier  angegebene  Konsole.  Ist  auch  hier  keine
  Eintragung  vorhanden,  so  wird  ein  Fenster  auf  dem Screen des Editors
  geöffnet.

BLOCK KÜRZEN 

  Legt fest, ob der Cursor beim Markieren zum Block gerechnet wird; ggf. sind
  nach  einer  Änderung  die  Farbeinstellungen  für  den  Cursor  anzupassen
  (@{" Extras/Optionen lokal/Anzeige " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE}), um Block und Cursor optisch  voneinander
  zu trennen.

()-PRÜFEN

  Klammern-Überprüfung 

  Ist die Überprüfung eingeschaltet, wird jede geänderte Zeile beim Verlassen
  auf  korrekte  Klammerung inklusive sinnvoller Schachtelung überprüft (vgl.
  @{" Suchen/Prüfe " link M072}).


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE "Extras/Optionen lokal/Anzeige"
@{b}Extras/Optionen lokal/Anzeige @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Anzeigemodi 
Fonts 

In  diesem  Fenster  können  diverse  Displayparameter  manipuliert   werden:
Auflösung,  Fonts,  Farben  und  mehr  sind einstellbar. Änderungen in diesem
Bereich sollten nicht  vorgenommen  werden,  wenn  wenig  (CHIP-RAM-)Speicher
vorhanden  ist:  Da  der Screen teilweise komplett geschlossen und wieder neu
eingerichtet werden muß, kann es passieren, daß der Speicher dafür nicht mehr
ausreicht.  Hinsichtlich der Fonts kann für Screen (Menus), Fenster und Texte
jeweils eine eigene Wahl getroffen werden. Proportionalfonts sind nur für den
Screen zugelassen. Für den Textfont kann ein Zeilenabstand angegeben werden.

PREVIEW 

  Zusätzlich zu dem gewünschten Standard-Font für die  Textanzeige  kann  ein
  Preview-Font vorgegeben werden. Dieser Font wird vom Editor verwendet, wenn
  ein Fenster mit @{" Ansicht/Übersicht " link M117}  in  den  Preview-Modus  umgeschaltet
  wird.  Wählen  Sie  hier  einen  Font,  der  deutlich kleiner als der sonst
  bevorzugte  Textfont  ist,  um  bei  Preview-Aktivierung   die   gewünschte
  Übersichtlichkeit  zu  erhalten:  Der  Preview gibt ProgrammiererInnen eine
  Möglichkeit, schnell einen Überblick  über  größere  Programmabschnitte  zu
  erhalten.

ICONS

  GoldED verwendet in einigen seiner Requester Symbole, die auf die  typische
  OS2.0-Farbverteilung abgestimmt sind. Da dank einstellbarer Pens auch recht
  ausgefallene Farbverteilungen möglich sind, kann es aus  optischen  Gründen
  sinnvoll sein, die Symbole auszuschalten.

PENS

  Sie können die Stifte wählen, mit denen das  Betriebssystem  und  teilweise
  auch  der  Editor  selbst  auf einem GoldED-Screen zeichnen. Der mit "helle
  Kanten" bezeichnete Stift wird  vom  OS  beispielsweise  zum  Zeichnen  der
  Gadgetkanten verwendet.

CHUNKY PIXEL 

  Einige Grafikkarten benutzen als Organisationsform für ihre  Grafikspeicher
  in  den  Modi  mit  256  oder  mehr  Farben  ein  'Chunky Pixel'-Modell. Im
  Gegensatz dazu baut die Amiga-Hardware auf Bitplanes auf.  GoldED  ist  für
  Bitplanes  optimiert;  so wird wann immer möglich die Ausgabe per Maske auf
  eine   Bitplane   beschränkt.    Nun    werden    Plane-Maskierungen    auf
  Chunky-Pixel-Boards   nicht  nur  keinen  Geschwindigkeitsvorteil  bringen,
  sondern u.U. die Ausgabe sogar verlangsamen - sie sind deshalb  mit  diesem
  Gadget  auch abschaltbar. Eine falsche Einstellung kann Performanceverluste
  bringen. Lassen Sie dieses Gadget im Zweifel ausgeschaltet.

GANZER SCREEN 

  Die  Funktionen  zum  Arrangieren   der   Fenster   (@{" Ansicht/Arrangieren " link M111})
  orientieren  sich üblicherweise am gerade sichtbaren Screen-Ausschnitt. Mit
  dieser Option kann der Editor angewiesen werden,  sich  alternativ  an  der
  Screengröße  zu orientieren. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine
  Grafikkarte  verwendet  wird,  deren  Support-Software  die   OS-Funktionen
  QueryOverscan()  und  VideoControl()  nicht korrekt unterstützt, so daß der
  sichtbare Screenteil nicht korrekt bestimmt werden kann.

FENSTER ZENTRIERT 

  Aktivieren Sie diese Funktion, damit neu  geöffnete  Fenster  zentriert  am
  Bildschirm - abzüglich der eingestellten Ränder - erscheinen.

FENSTER ORDNEN  -  AUTOARRANGE 

  Ist "Fenster ordnen", aktiviert, so  werden  die  Textfenster  beim  Öffnen
  eines  neuen  bzw.  beim  Schließen eines schon vorhandenen Fensters neu am
  Bildschirm arrangiert; vgl. @{" Ansicht/Arrangieren " link M111}.

GEWICHTUNG 

  Einstellregler für eine besondere Berücksichtigung des  aktuellen  Fensters
  beim  Anordnen  der  Fenster  (z.B.  @{" Ansicht/Arrangieren " link M111}); ein Wert von 2
  würde dem aktuellen Fenster doppelt so viel Platz wie den anderen  Fenstern
  zur Verfügung stellen.

RAND 

  Einstellbarer linker/rechter/oberer/unterer Rand, der  beim  Neuordnen  der
  Fenster (beispielsweise durch @{" Ansicht/Arrangieren " link M111}) nicht benutzt wird.

UNTERER BALKEN 

  Schaltet den horizontalen Scrollbalken am unteren  Fensterrand  zu/ab.  Das
  Abschalten  des Scrollers bringt einen geringen Platzgewinn für die Anzeige
  von Text.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_SYNTAX "Extras/Optionen lokal/Syntax"
@{b}Extras/Optionen lokal/Syntax @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Syntax Highlighting 

Konfigurationsrequester für Syntax-Hervorhebungen:  Der  Editor  ist  in  der
Lage, Textpartieen automatisch farblich hervorzuheben und auf diese Weise die
Übersicht erheblich zu erhöhen.  In  diesem  Requester  können  Sie  für  die
erkannten  Syntaxelemente  Farben  vorgeben.  Eine typische Anwendung ist die
Hervorhebung der  Befehle  in  einem  Programmtext.  Verantwortlich  für  die
Syntax-Erkennung   sind  externe  Syntax-Parser,  die  mit  diesem  Requester
eingebunden, aktiviert und konfiguriert werden. Der Editor beschränkt sich im
wesentlichen auf die farbliche Darstellung - die eigentliche Textanalyse wird
vom externen Parser durchgeführt.  Durch  Einsatz  geeigneter  Parser  können
beliebige  Hervorhebungen  realisiert  werden.  Parser für C/(++), Assembler,
HTML uvam. werden mitgeliefert. C-Beispielcode für die  Programmierung  eines
eigenen    Syntax-Parsers    wird    zusammen    mit    GoldED   ausgeliefert
(golded:developer/examples/syntax).

Sofort analysieren

  Syntax-Highlighting wird  wunschweise  unmittelbar  nach  dem  Laden  eines
  Textes oder alternativ "on-demand" vorbereitet: Eine on-demand-Vorbereitung
  verkürzt die Ladezeit und reduziert kurzfristig den  Speicherverbrauch,  da
  zunächst  nur der angezeigte Text analysiert wird. Die nach dem Laden nicht
  sichtbaren Zeilen werden erst analysiert,  sobald  sie  erstmals  angezeigt
  werden.   Der   Bildaufbau   wird   durch  eine  on-demand-Analyse  anfangs
  verlangsamt. Vorteilhaft ist  das  Abschalten  der  Sofort-Analyse  deshalb
  eigentlich  nur  bei Verwendung komplexer und langsamer Parser, die für die
  Komplett-Analyse zu viel Zeit benötigen würden.

Parser-Namen

  Bitte beachten Sie, daß Syntax-Parser als Libraries realisiert sind und daß
  das  AmigaOS  kein  Umbenennen von Libraries unterstützt: Ein Syntax-Parser
  kann nicht mehr benutzt werden, nachdem er umbenannt wurde.  Dies  schließt
  ein Ändern der Schreibweise (groß/klein) ein.

Hardware

  Einfärbungen  sollten  mit  Rücksicht  auf  Arbeitsgeschwindindigkeit   und
  Übersichtlichkeit    sparsam    eingesetzt    werden.    Die    erreichbare
  Geschwindigkeit hängt wesentlich von  der  verwendeten  Grafikhardware  ab:
  Eine   akzeptable   Geschwindigkeit   wird   nur   mit  schnellen  externen
  Grafikkarten  erreicht.  Die   Bitplane-orientierte   Amiga-Grafik-Hardware
  bricht  dagegen  schon  bei  wenigen  Farben stark in der Leistung ein. Die
  Geschwindigeit des Prozessors ist in  diesem  Zusammenhang  von  geringerer
  Bedeutung - als Einstiegshardware kann eine 68030-CPU gelten.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GADGETS "Extras/Optionen lokal/Gadgets"
@{b}Extras/Optionen lokal/Gadgets @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Hier erfolgt die Konfiguration der benutzerdefinierbaren Gadgets:

Konfigurierbare Gadgets 

Der  Editor  unterstützt   zwei   verschiedene   Gadget-Typen:   beschriftete
Schaltflächen  im  Fenstertitel  und bebilderte Schaltflächen in den Fenstern
(Werkzeugleiste, "Toolbox"). Fügen Sie die gewünschten  Schaltfächen  zu  den
entsprechenden  Listen  hinzu: eingetragen wird die Schaltflächenbeschriftung
bzw. der Pfad zu einer  IFF-Grafik.  Mit  einem  Doppelklick  auf  einen  der
Einträge  gelangen  sie  in  die  @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}:  dort legen Sie fest,
welche Aktionen mit den Gadgets verbunden werden.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_EINRÜCKEN "Extras/Optionen lokal/Einrücken"
@{b}Extras/Optionen lokal/Einrücken @{ub} aus @{" Optionen lokal " link M175}

Ein Requester  zum  Einstellen  des  Einrückungsschemas  wird  geöffnet.  Die
Einstellungen in diesem Konfigurationsabschnitt kontrollieren den Einzug nach
einem Zeilenvorschub.

Automatisches Einrücken 

  Schalten Sie "Einrückung beibehalten"  ein,  wenn  der  Cursor  nach  einem
  RETURN   die   Einrückung   der   letzten   Zeile   übernehmen  soll  (vgl.
  @{" Return-Taste " link RETURN-TASTE}).

Kontextsensitives Einrücken 

  Schalten Sie "Einrückung kontextabhängig" ein, wenn nach  einem  Return  in
  Abhängigkeit vom Inhalt der vorangehenden Zeile ein- oder ausgerückt werden
  soll. GoldED wird dann das erste/letzte Wort der letzten Zeile  überprüfen.
  Taucht  dieses  Wort (z.B. IF) in der Schlüsselwort-Liste dieses Requesters
  auf, so wird ein- oder ausgerückt. Für  jedes  Schlüsselwort  kann  einzeln
  angegeben  werden,  ob ein- bzw. auszurücken ist. Folgende Operationen sind
  möglich:

  -->     Cursor in nächster Zeile einrücken
  <--     Cursor in nächster Zeile ausrücken
  >>>     aktuellen Zeileninhalt nach rechts verschieben
  <<<     aktuellen Zeileninhalt nach links verschieben
  <<< ->  nach links verschieben, nächste Zeile einrücken


@endnode
@node M176 "Extras/Optionen global"
@{b}Extras/Optionen global@{ub}

OPTIONEN GLOBAL 

@{" Extras/Optionen global/Dateitypen " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN}
@{" Extras/Optionen global/Diverses   " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}
@{" Extras/Optionen global/Variablen  " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_VARIABLEN}
@{" Extras/Optionen global/GUI        " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_GUI}

Globale  Konfiguration:  Hier  können  Parameter  konfiguriert  werden,   die
unabhängig von Dateitypen und Arbeitsumgebungen alle Dokumente betreffen.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN "Extras/Optionen global/Dateitypen"
@{b}Extras/Optionen global/Dateitypen @{ub} aus @{" Optionen global " link M176}

Grundlage der  Konfiguration  dieses  Editors  sind  Konfigurationsbausteine:
Sobald   Sie   ein  Dokument  laden,  werden  dem  Text  Elemente  wie  Menu,
Tastaturbelegung oder ein Fenster zugewiesen, die  in  ihrer  Gesamtheit  die
Arbeitsumgebung  bestimmen.  Die Zusammenstellung der Konfigurationsbausteine
zu einer Arbeitsumgebung wird normalerweise durch  den  Dateinamen  (und  die
darüber  möglichen  Rückschlüsse  auf  den Dateityp) kontrolliert: anhand des
Dateinamens wählt  der  Editor  eine  der  verfügbaren  Zusammenstellung  von
Konfigurationsbausteinen  aus.  Die  Konfiguration der Zusammenstellungen und
die Zuordnung zu Dateinamen erfolgt in diesem  Requester,  die  Konfiguration
der Einzelbausteine unter @{" Optionen lokal " link M175}.

Dateitypen 

Tragen Sie die zu erkennenden Dateinamen in der linken Liste ein.  Verdoppeln
Sie  dazu  einen  der  vorhandenen  Einträge  mit dem Duplizieren-Gadget. Der
Editor erwartet als Eingabe (Eingabefeld unter der Liste)  ein  Namensmuster,
wie  es  Ihnen  schon von den üblichen AmigaDOS-Befehlen bekannt sein sollte.
Beispiel: ein  Eintrag  wie  "*.c"  erzeugt  eine  neue  Arbeitsumgebung  für
Dokumente, die auf ".c" enden.

Tip:

  Beachten  Sie  bei  der  Wahl  der  Dateimuster,  daß  der  Editor   intern
  symbolische  Dateinamen  immer  auflöst. Ein Dateimuster "s:#?" ist deshalb
  nicht zu gebrauchen: die symbolische Komponente "s:" wird,  sobald  sie  in
  Textnamen auftaucht, intern durch den tatsächlichen Pfad ersetzt.

Die Einträge in der Dateitypenliste sind nach Prioritäten geordnet: je  höher
ein  Eintrag  in  der Liste steht, desto eher erfolgt die Überprüfung, ob die
durch ihn  beschriebene  Arbeitsumgebung  einem  Dokument  zugeordnet  werden
sollte.  Findet sich für ein Dokument später kein passender Eintrag, wird der
letzte Listeneintrag  für  den  Aufbau  einer  Arbeitsumgebung  herangezogen.
Dieser  Vorgabe-Dateityp  kann  einen  beliebigen Namen erhalten (Vorgabe ist
"TEXT"), sollte aber möglichst kein Dateimuster darstellen. Es ist keineswegs
zwingend  erforderlich,  nur  Dateimuster  in die Liste der Arbeitsumgebungen
einzutragen:  Sie  können  Umgebungen  prinzipiell  beliebige  Namen   geben.
Allerdings  müssen  Sie  dann  auf  die automatische Aktivierung der Umgebung
durch den Editor verzichten. Derartige Umgebungen können nur durch  explizite
Anwahl aktiviert werden: durch die @{" FILETYPE " link PROGRAMMSTART}-Option des Schnellstarters oder
über den @{" SET " link SET}-Befehl (Beispiel: SET TYPE="TEXT").

Die konkrete Zusammenstellung der Konfigurationsbausteine in der neu erzeugen
Arbeitsumgebung regelt die angezeigte Eigenschaften-Liste: hier muß für jeden
der konfigurierbaren Teilbereiche des Editors (Menu, Tastatur, Anzeige  usw.)
ein  Konfigurationsbaustein angegeben werden. Die dafür verfügbaren Bausteine
können  Sie  der  ebenfalls  angezeigten  Pool-Liste   entnehmen.   Mit   dem
Pfeil-Gadget  können  die  dort  angezeigten Bausteine in die Arbeitsumgebung
aufgenommen werden.  Reicht  ihnen  die  angebotene  Auswahl  nicht  aus,  so
verdoppeln  Sie  einfach einen der vorhandenen Einträge in der Pool-Liste mit
dem  Duplizieren-Gadget.  Im  allgemeinen  ist  es   allerdings   sinnvoller,
Konfigurationsbausteine in möglichst vielen Arbeitsumgebungen gleichzeitig zu
verwenden, um so Ressourcen effizienter zu nutzen  oder  Ressourcen  wie  die
durch   GoldED   geöffnete   Screens   mit   anderen   Umgebungen  zu  teilen
(Ressourcen-Sharing).


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES "Extras/Optionen global/Diverses"
@{b}Extras/Optionen global/Diverses @{ub} aus @{" Optionen global " link M176}

Konfigurationsrequester für allgemeine globale Optionen:

EDITOR RESIDENT

  GoldED unterstützt HotKey-Aktivierung: Ist das Resident-Gadget aktiv,  wird
  der  Editor  auch  nach  dem  Schließen  des letzten Fensters nicht aus dem
  Speicher entfernt. Er wartet statt dessen (ohne Rechenzeit zu  verbrauchen)
  auf eine spezielle Tastenkombination: rechte SHIFT-Taste + rechte ALT-Taste
  +  RETURN.  Diese  Kombination  kann  auch  dazu  verwendet   werden,   den
  GoldED-Screen  nach  vorne  zu holen. HotKey-Aktivierung bietet den Vorteil
  eines ständig präsenten Editors; Ladezeiten entfallen. Nachteilig  ist  der
  höhere  Speicherbedarf.  Mit  @{" Datei/Ende & entfernen " link M019} wird GoldED komplett
  aus dem Speicher entfernt. Zum  Aktivieren/Verbergen/Entfernen  können  Sie
  auch das Commodities-Exchange-Programm Ihrer Workbench verwenden.

AREXX DEBUGGER

  Aktiviert die Ausgabe  von  Debug-Informationen  bei  der  Abarbeitung  von
  ARexx-Befehlen. Die Informationen erscheinen in dem Shell-Fenster, über das
  der Editor  gestartet  wurde.  Angezeigt  werden  alle  Kommandos,  die  am
  ARexx-Port   des   Editors  eintreffen.  Erleichtert  die  Entwicklung  von
  ARexx-Makros.

CACHE DEAKTIVIEREN

  Deaktiviert  den  CPU-Cache  während  der  Font-Generierung.  Auf   einigen
  Rechnern   erscheinen   aus  ungeklärten  Gründen  Grafikstörungen  in  den
  Editorfenstern  in  Form  von  zufällig  gesetzte  Pixel   im   Zeichensatz
  insbesondere  bei  Verwendung  von  Fonts, die schmaler als acht Pixel sind
  (xen,  thinpaz).  Vermutlich  handelt  es   sich   um   einen   Fehler   im
  Betriebssystem.  Aktivieren  Sie testweise diese Option und starten Sie den
  Editor dann neu. Verwenden Sie nur Fonts, die mindestens acht  Pixel  breit
  sind (@{" Extras/Optionen lokal/Anzeige " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE}).

NUMMERNBLOCK = CURSORSTEUERUNG

  Schaltet die spezielle Belegung des numerischen Tastenblocks  ein/aus.  Bei
  eingeschalteter  Sonderbelegung  werden  statt der Zahlen die vorne auf den
  Tasten angegebenen Belegungen benutzt (z.B. END = Cursor an Textende).

UNDO-RAM-WARNUNG

  Ist eine Operation zu umfangreich für den eingestellten Undo-Buffer (s.u.),
  so  weist  Sie  der Editor bei Aktivierung dieser Option auf die notwendige
  Freigabe aller Undo-Daten des aktuellen  Textes  hin:  die  Operation  kann
  nicht  zurückgenommen  werden.  Vergrößern  Sie  den Undo-Buffer, wenn eine
  derartige Meldung häufiger erscheint.

CHIP-RAM-VERBRAUCH REDUZIEREN

  Wählt eine Strategie für  den  Fenster-Refresh  der  Textfenster.  Darunter
  versteht   man  die  Notwendigkeit,  Teilbereiche  eines  Fensters  neu  zu
  zeichnen, wenn sie nach einer verdeckten Phase wieder  in  den  Vordergrund
  geholt  werden.  Änderungen dieser Einstellung werden nur für neu geöffnete
  Fenster wirksam.  Sie  haben  die  Wahl  zwischen  dem  Refresh  durch  das
  Betriebsssystem oder einem Refresh durch GoldED. Beide Varianten haben ihre
  Vor- und Nachteile:

  Refresh durch Betriebssystem: CHIP-RAM-VERBRAUCH REDUZIEREN ausgeschaltet

  Das Betriebssystem kümmert  sich  um  die  Sicherung  verdeckter  Partieen.
  Vorteil:  hohe  Geschwindigkeit,  wenn  nur  wenige  Fenster sichtbar sind.
  Nachteile: hoher CHIP-RAM-Verbrauch. Geschwindigkeit fällt stark  ab,  wenn
  viele Fenster übereinander liegen.

  Refresh durch GoldED: CHIP-RAM-VERBRAUCH REDUZIEREN eingeschaltet

  GoldED  kümmert   sich   um   den   Fenster-Refresh.   Vorteil:   niedriger
  CHIP-RAM-Verbrauch.  Kein  Geschwindigkeitseinbruch bei vielen gleichzeitig
  geöffneten Fenstern. Nachteil: Der Refresh  findet  erst  verzögert  statt,
  wenn GoldED anderweitig beschäftigt ist.

DUPLIKATE ZULASSEN

  Schalten  sie  <Duplikate  zulassen>  ein,  wenn  GoldED  prinzipiell   das
  mehrfache Laden von Dateien zulassen soll. Sie erhalten in jedem Fall einen
  Hinweis,  wenn  eine  Datei  schon  geladen  wurde.  Sind  keine  Duplikate
  zugelassen,  so  aktiviert  der  Editor  immer  die schon geladene Version,
  sofern diese vorhanden ist.

BACKUP [MIN]

  AutoBackup 

  Hier können  Sie  einen  Zeitrahmen  für  automatisch  anzulegende  Backups
  eingeben  (0  deaktiviert  die  automatischen  Sicherheitskopien).  Backups
  werden  in  das   unter   @{" Extras/Optionen   lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES}   einstellbare
  Backup-Verzeichnis   geschrieben.   Auf   Wunsch   werden   Sie  vor  einer
  Sicherheitskopie um eine Bestätigung gebeten (@{" Extras/Optionen global/GUI " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_GUI}:
  Backup bestätigen).

PASSWORT

  Einstellmöglichkeit für das globale Passwort. Zur Zeit  wird  das  Passwort
  nur  beim  Lesen  oder Schreiben von XPK-Dateien ausgewertet (der XPK-Modus
  ist unter @{" Extras/Optionen lokal/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES} einstellbar).

UNDO-MODUS

  Schaltet den Zurücknahme-Mechanismus (@{" Undo & Redo " link M132}) zu/ab und erlaubt  den
  Wechsel  vom  normalen zum erweiterten ("Hoch") oder automatischen ("Auto")
  Undo-Betrieb. Im erweiterten Modus und im Auto-Modus  können  eine  größere
  Anzahl  von  Operationen  auf  Kosten  höheren  Speicherverbrauchs  einzeln
  zurückgenommen werden (vgl. @{" Extras/Zurücknehmen " link M132}).

UNDO-SCHRITTE, UNDO-BYTES

  Ist der Zurücknahme-Betrieb  aktiviert  (vgl.  Undo-Modus),  so  führt  der
  Editor  über  die  von  Ihnen  durchgeführten  Operationen Buch und sichert
  gelöschte oder veränderte Daten in einem Zwischenspeicher, um  später  eine
  Rücknahme  zu  ermöglichen  (@{" Extras/Zurücknehmen " link M132}). Die Anzahl der maximal
  zwischengespeicherten und damit zurücknehmbaren Operationen kann von  Ihnen
  ebenso   vorgegeben   werden,   wie   der   dafür  zur  Verfügung  stehende
  Speicherumfang: wird eine der beiden Grenzen überschritten, so  löscht  der
  Editor die ältesten Operationen aus dem Rücknahmespeicher, um Platz für die
  Zwischenspeicherung  neuer  Operationen  zu  gewinnen.   Die   Anzahl   der
  Undo-Schritte   bezieht   sich   dabei   auf   den   einzelnen   Text,  der
  Speicherverbrauch auf den summierten Verbrauch aller  Texte.  Durch  Angabe
  großer  Werte können beide oder kann eine der Schranken außer Kraft gesetzt
  werden. Unterdimensionierung des Undo-Buffer wirkt  sich  negativ  auf  die
  Performance  des  Editors aus. Werte unter 100 KB sollten vermieden werden.
  Die  eingetragene  Größe  des  Undo-Buffers  wird  vom   Editor   nur   als
  Anhaltsgröße  gewertet  - kurzfristig kann mehr Speicher verbraucht werden.
  So wird der Editor einen Überlauf durch eine  Zurücknahme  dulden,  um  ein
  Wiederherstellen zu ermöglichen.

TAB-STANDARD

  Über dieses Feld teilen Sie dem Editor mit,  mit  welcher  TAB-Distanz  ein
  anderer  Editor  (beim  Speichern)  arbeitet,  dessen  Dokumente  Sie laden
  möchten. Üblich ist ein Wert von acht, einige wenige Editoren scheinen aber
  auch  mit  vier  Zeichen breiten Tabs zu arbeiten. Sie erkennen diese Texte
  daran, daß die Zeilen nach dem Laden übermäßig stark eingerückt erscheinen.


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_VARIABLEN "Extras/Optionen global/Variablen"
@{b}Extras/Optionen global/Variablen @{ub} aus @{" Optionen global " link M176}

  Konfiguration der benutzerdefinierten Variablen. Sie können beliebig  viele
  Variablen erzeugen, die dann wie die internen Variablen abfragbar (@{" QUERY " link QUERY})
  und setzbar (@{" SET " link SET}) sind. Sie können diese Variablen auch zum  Steuern  der
  Häkchen    in   den   Menus   verwenden   (@{" Extras/Optionen   lokal/Menu " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}).
  Benutzerdefinierte Variablen sind vor allem für die ProgrammiererInnen  von
  ARexx-Makros  interessant: im Gegensatz zu ARexx-Variablen werden die Werte
  der  benutzerdefinierten  Variablen  als   Teil   der   Gesamtkonfiguration
  gesichert (Extras/Optionen sichern]).


@endnode
@node EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_GUI "Extras/Optionen global/GUI"
@{b}Extras/Optionen global/GUI @{ub} aus @{" Optionen global " link M176}

Konfigurationsrequester für globale User-Interface-Optionen:

DATUMSFORMAT

  Vorgabeformat für das Datum (geänderte Einstellungen wirken sich nicht  auf
  existierende  Datumsanzeigen aus). Neben normalem Text können die folgenden
  Platzhalter verwendet werden:

  %a - abgekürzter Wochentagsname
  %A - Wochentagsname
  %b - abgekürzter Monatsname
  %B - Monatsname
  %d - Tag mit führender Null
  %D - wie "%m/%d/%y"
  %e - Tag ohne führende Null
  %j - Julianisches Datum
  %m - Monatsnummer mit führender Null
  %U - Wochennummer (erster Wochentag = Sonntag)
  %W - Wochennummer (erster Wochentag = Montag)
  %w - Wochentagsnummer
  %x - wie "%m/%d/%y"
  %y - Jahr zweistellig
  %Y - Jahr vierstellig

FENSTERTITEL

  Vorgabeformat für den Fenstertitel. Der erste Platzhalter "%s" wird  später
  durch den Dateinamen ersetzt, der zweite Platzhalter "%s" durch die Kennung
  für den Dateityp (@{" Extras/Optionen global/Dateitypen " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN}).

ASL DATEIREQUESTER

  Aktiviert Verwendung des ASL-Dateirequesters. Standardmäßig  verwendet  der
  Editor  den  schnelleren  Reqtools-Requester.  Die  Bildschirmposition  des
  ASL-Requesters  wird  mit  der  Konfiguration   des   Editors   gespeichert
  (Extras/Einstellungen  speichern]),  die  Position  des Reqtools-Requesters
  über dessen Konfigurationsprogramm geregelt.

KURZE MELDUNGEN

  Einfache Fehlermeldungen erscheinen bei Aktivierung dieser Option nur  noch
  als  kurze  Meldungen  im Fenstertitel und verschwinden, sobald man mit der
  Eingabe fortfährt.

BACKUP BESTÄTIGEN

  Schaltet   vor   automatischen   Sicherheitskopien   eine   Rückfrage   ein
  (@{" Extras/Optionen global/Diverses " link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES}).

FEHLER BESTÄTIGEN

  Fehlerfenster blockieren den Programmablauf bis zur Bestätigung, wenn diese
  Option angewählt ist.

BEEP

  Steuert die Lautstärke der Fehlermeldungen.


@endnode
@node M177 "Extras/Einstellungen speichern"
@{b}Extras/Einstellungen speichern@{ub}

Sichert alle Konfigurationsänderungen (@{" Optionen lokal " link M175}, @{" Optionen global " link M176}).


@endnode
@node MAKROS-MENU "MAKROS-MENU"
                                @{b} MAKROS-MENU @{ub}
                          Menubaum des Makros-Menu 

        @{"  Makros/Sitzung laden        " link M169} @{"  Makros/Sequenz speichern    " link M151}
        @{"  Makros/Sitzung speichern    " link M170} @{"  Makros/Sequenz abspielen    " link M152}
        @{"  Makros/Makro bearbeiten     " link M147} @{"  Makros/Sequenz abspielen... " link M153}
        @{"  Makros/Makro starten        " link M148} @{"  Makros/Makros               " link M154}
        @{"  Makros/Makro ausführen      " link M171} @{"  Makros/Kommando             " link M145}
        @{"  Makros/Sequenz aufnehmen    " link M149} @{"  Makros/Zeile ausführen      " link M162}
        @{"  Makros/Sequenz laden        " link M150}


@endnode
@node M169 "Makros/Sitzung laden"
@{b}Makros/Sitzung laden@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Laden einer mit @{" Makros/Sitzung speichern " link M170} erzeugten Konfigurationsdatei: die
in  dieser  Datei  beschriebenen  Fenster  und  Texte  werden  geöffnet, alle
vorhandenen Fenster werden geschlossen.


@endnode
@node M170 "Makros/Sitzung speichern"
@{b}Makros/Sitzung speichern@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Sichert alle bisher ungesicherten Texte und erzeugt eine Konfigurationsdatei,
die  eine Beschreibung der Fensteranordnung enthält. Diese Konfiguration kann
später mit @{" Makros/Sitzung laden " link M169} zur Wiederherstellung der Sitzung verwendet
werden.  Rufen  Sie  diese  Funktion  vor einer Unterbrechung ihrer Arbeit am
Rechner auf - Sie können dann Ihre Arbeit zu einem späteren Zeitpunkt schnell
wieder aufnehmen.


@endnode
@node M147 "Makros/Makro bearbeiten"
@{b}Makros/Makro bearbeiten@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Wechselt in das Makro-Verzeichnis, um Sie dann nach  einem  zu  bearbeitenden
ARexx-Makro  zu fragen. Es empfiehlt sich, vor dem Entwurf eines neuen Makros
zunächst die Datei "empty.ged" zu laden: Sie erhalten  damit  ein  weitgehend
"leeres"  Makro,  welches  gut  als  Ausgangspunkt  für  eigene Entwicklungen
benutzt werden kann: in diesem Makro ist das empfohlene  Schutzprotokoll  für
Makroeinstieg/Ende  schon  enthalten.  Der Ort, an dem Sie Ihren eigenen Code
einfügen können, ist über Kommentare hervorgehoben. Speichern Sie das fertige
Makro  unter  dem  gewünschten  Namen ab. ARexx-Makros für GoldED sollten auf
".ged"  enden.  Sie  müssen  einem  speziellen  Lock-Unlock-Protokoll  (siehe
@{" LOCK " link LOCK}) folgen, um für eindeutige Ablaufbedingungen zu sorgen.


@endnode
@node M148 "Makros/Makro starten"
@{b}Makros/Makro starten@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Führt  den aktuellen Text über den ARexx-Server als Makro aus; der Server muß
im Hintergrund präsent sein (normalerweise wird er in der Startup-Sequenz mit
"run  sys:system/RexxMast"  gestartet).  Eine sehr nützliche Funktion während
der Makroentwicklung. Sie sollten den Text vorher sichern, da die Fassung auf
dem  Datenträger  und  nicht  die  Kopie  im  Speicher  ausgeführt wird. Alle
ARexx-Makros  müssen mit einem Kommentar (/* .... */) beginnen, um vom Server
als  gültig  anerkannt  zu  werden. Ist in der ersten Zeile kein Kommentar zu
finden,  verweigert der Server ohne jede Fehlermeldung die Abarbeitung. Diese
Funktion  sorgt  dafür,  daß  der "Host" (GoldED) automatisch richtig gesetzt
ist.  Der  ARexx-Befehl "ADDRESS" wird mithin nicht benötigt. Diese Anleitung
kann  Sie  nicht  in ARexx einführen. Für eine Einführung sei deshalb auf die
einschlägige Literatur verwiesen. Hier nur ein kurzes Beispiel:

/* $VER: 1.0, ©1996 Dietmar Eilert. Empty GoldED macro */

OPTIONS RESULTS                             /* enable return codes     */

if (LEFT(ADDRESS(), 6) ~= "GOLDED") then    /* not started by GoldEd ? */
    address 'GOLDED.1'

'LOCK CURRENT RELEASE=4'                    /* lock GUI, gain access   */
if (RC ~= 0) then
    exit

OPTIONS FAILAT 6                            /* ignore warnings         */
SIGNAL ON SYNTAX                            /* ensure clean exit       */

/* ------------------------ INSERT YOUR CODE HERE: ------------------- */

'REQUEST BODY="Hi, I''m an empty macro"'

/* ---------------------------- END OF YOUR CODE --------------------- */

'UNLOCK' /* VERY important: unlock GUI */
EXIT

SYNTAX:

SAY "Sorry, error line" SIGL ":" ERRORTEXT(RC) ":-("
'UNLOCK'
EXIT


@endnode
@node M171 "Makros/Makro ausführen"
@{b}Makros/Makro ausführen@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Führt eine anzugebende Datei als ARexx-Makro aus. Beispielmakros finden  sich
in  dem  Verzeichnis  "golded:arexx".  Diese Form der Makro-Ausführung bietet
sich an, wenn die dauerhafte  Aufnahme  von  Makros  in  das  Menu  oder  die
Tastaturbelegung nicht erwünscht ist (vgl. @{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).


@endnode
@node M149 "Makros/Sequenz aufnehmen"
@{b}Makros/Sequenz aufnehmen@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Sequenzen 

Startet (erster Aufruf) bzw. beendet  (zweiter  Aufruf)  die  Aufnahme  einer
Sequenz. Diese Funktion liegt auch auf SHIFT-F10. Während der Aufnahme werden
alle Tastendrücke sowie Menuaktionen aufgezeichnet. Mausaktionen (Mausklicks,
Rollbalken,  etc.) werden NICHT aufgezeichnet. Mit @{" Makros/Sequenz abspielen " link M152}
kann  die  Sequenz  dann  später  wieder  abgespielt  werden.  Benutzen   Sie
@{" Makros/Sequenz   speichern " link M151},   um   Aufnahmen   dauerhaft   zu  sichern  und
@{" Makros/Sequenz  laden " link M150},  um   auf   eine   früher   aufgezeichnete   Sequenz
zuzugreifen.  Als  Ereignis-Typ  "Sequenz" können gespeicherte Sequenzen auch
direkt auf Tasten oder Menupunkte gelegt werden (@{" Ereignisdefinition " link EREIGNISDEFINITION}).  Wenn
während  der  Aufnahme  ein  Requester  geöffnet  wird, dann werden Sie unter
Umständen gefragt, ob der Requester auch beim Abspielen erscheinen soll  oder
ob  die  Eingaben,  die  Sie während der Aufnahme in diesem Requester machen,
direkt in das Makro aufgenommen werden sollen.


@endnode
@node M150 "Makros/Sequenz laden"
@{b}Makros/Sequenz laden@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Fragt Sie nach einer zuvor  mit  @{" Makros/Sequenz  speichern " link M151}  abgespeicherten
Sequenz,  die  geladen  werden  soll.  Die  Sequenz  steht  anschließend  zum
Abspielen über @{" Makros/Sequenz abspielen " link M152} bzw. F10 bereit.


@endnode
@node M151 "Makros/Sequenz speichern"
@{b}Makros/Sequenz speichern@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Speichert  die  zuletzt  mit  @{" Makros/Sequenz   aufnehmen " link M149}   bzw.   SHIFT-F10
aufgenommen  Sequenz  unter  wählbarem  Namen.  GoldED-Sequenzen  sollten auf
".seq" enden und im Verzeichnis "golded:recordings" abgelegt werden.


@endnode
@node M152 "Makros/Sequenz abspielen"
@{b}Makros/Sequenz abspielen@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Spielt eine zuvor mit @{" Makros/Sequenz  aufnehmen " link M149}  aufgenommene  Sequenz  von
Ereignissen  einmal  ab.  Diese Funktion liegt auch auf F10. Möchten Sie eine
Sequenz öfter abspielen, wäre @{" Makros/Sequenz abspielen... " link M153} angebrachter.


@endnode
@node M153 "Makros/Sequenz abspielen..."
@{b}Makros/Sequenz abspielen...@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Spielt eine zuvor mit @{" Makros/Sequenz  aufnehmen " link M149}  aufgenommene  Sequenz  von
Ereignissen   beliebig  oft  ab.  Sie  werden  nach  der  gewünschten  Anzahl
Durchläufe gefragt. Das Abspielen der Sequenz wird unterbrochen, wenn während
der   Wiedergabe  ein  Fehler  auftritt  -  dies  könnte  beispielsweise  ein
Suchen-Aufruf sein, der nicht fündig wird. Andere Abbruchbedingungen gibt  es
nicht  - insbesondere hält die Ausführung nicht an, wenn "das Ende des Textes
erreicht wird".


@endnode
@node M154 "Makros/Makros"
@{b}Makros/Makros@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Bei den Einträgen  in  diesem  Menu  handelt  es  sich  um  Aufrufe  diverser
ARexx-Makros.  Die  Benutzung  ist  nur  möglich,  wenn  der Arexx-Server des
Betriebssystems präsent ist. Dieser wird üblicherweise in der Startup-Sequenz
gestartet  (run  sys:system/rexxmast).  Selbstverständlich  können  Sie  alle
Makros mit @{" Makros/Makro bearbeiten " link M147} an ihre Wünsche  anpassen.  Sie  sollten
veränderte  Makros  aber  unter einem neuen namen speichern, da sie ansonsten
bei der nächsten  Installation  eines  GoldED-Updates  überschrieben  werden.
Allgemeine  Informationen über den ARexx-Port dieses Editors finden Sie unter
@{" ARexx-Port " link AREXX-PORT}.

MAKRO REVISION (von Marius Gröger)

  Sucht im Text nach  einem  Versionsstring  im  vom  Commodore  vorgegebenen
  Format  und  erhöht  -  falls  fündig  geworden  -  die Revisionsnummer des
  Versionsstrings um eins. Versionsstrings werden in  Programme  eingebettet,
  um  so  die vom Programm VERSION benötigte Information bereitzustellen. Das
  folgende Format ist zu benutzen:

  $VER <Programmmname> <Versionsnummer>.<Revisionsnummer> (<Datum>)

  Das Makro wird Sie danach noch  nach  einem  Kommentar  für  diese  Version
  fragen,  wenn  im  Text  ein $History-Abschnitt geführt wird; der Kommentar
  wird mit Datum versehen am Kopf  der  History  abgelegt  werden.  Hier  ein
  beispielhafter C-Programmkopf, der vom REVISION-Makro erkannt wird:

  char *Version = "$VER: GED 4.0 (21 Jul 1996)";

  /*
    $HISTORY:

    15 Jul 1993 : 000.003 :  Dokumentation überarbeitet
    14 Jul 1993 : 000.001 :  Bugfix: Wildcard-Suche

  */

MAKRO NUMERIEREN

  Numeriert  den  angezeigten  Text.  Startnummer  und  Schrittweite   werden
  erfragt.

MAKRO FALTEN

  Faltet die markierten Zeilen (@{" Bearbeiten/Markieren " link M172}). Sie werden um  einen
  Kommentar für die wegzufaltenden Zeilen gebeten. Zum Thema "Falten" sei auf
  die entsprechenden Abschnitte dieser Dokumentation verwiesen (@{" Falten " link M106}).

MAKRO C-FUNKTION 

  Fügt einen leeren Funktionsrumpf im C-Format  ein.  Funktionsname  und  Typ
  werden   von   Ihnen  erfragt.  Dieses  Makro  akzeptiert  im  Aufruf  zwei
  BOOL-Argumente (TRUE oder FALSE), die festlegen, ob vor  der  Funktion  ein
  (leerer)  Kommentar  eingefügt werden soll bzw. ob Faltmarkierungen gesetzt
  werden sollen. Voreingestellt sind  eingeschaltete  Kommentarerzeugung  und
  ausgeschaltete  Faltmarkierungen;  dies kann durch Edieren des Menueintrags
  (@{" Extras/Optionen lokal/Menu " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}) geändert werden.

MAKRO C-BLOCK

  Markiert alle Zeilen, die zwischen dem  nächstgelegenen  Paar  geschweifter
  Klammern liegen. Geschweifte Klammern werden in einigen Programmiersprachen
  zum Abgrenzen zusammenhängender Anwendungsblöcke verwendet.


@endnode
@node M145 "Makros/Kommando"
@{b}Makros/Kommando@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Dieser  Requester   ermöglicht   die   interaktive   Ausführung   eines   der
GoldED-internen  Kommandos.  Eine Zusammenstellung der vom Editor angebotenen
Befehle finden  Sie  unter  @{" Interne  Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}.  Dieser  Requester  kann  mit
SHIFT-ESC  auch über die Tastatur aufgerufen werden. Ihre Eingaben werden von
der Betriebssystem-Funktion  ReadArgs()  ausgewertet,  die  auch  von  vielen
CLI-Befehlen benutzt wird. Die Syntax der Eingaben folgt deshalb den üblichen
Regeln (beispielsweise sollten Zeichenketten  in  Anführungszeichen  gestellt
werden). Beispiel: INFO VERSION


@endnode
@node M162 "Makros/Zeile ausführen"
@{b}Makros/Zeile ausführen@{ub} zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Führt die Textzeile, in der sich der Cursor befindet, als  DOS-Kommando  aus.
Kann  dazu  verwendet  werden,  in  den Programmtext eingebettete Anweisungen
auszuführen. Als Beispiel hier der Kopf  eines  DICE-C-Programms,  in  dessen
Kommentarkopf der Befehl für das Übersetzen eingebettet wurde:

  /* ----------------------------------------------------------------

    ED v3.0 - GoldED quick starter, ©1996 Dietmar Eilert. DICE:

    dcc main.c -// -proto -mRR -mi -r -2.0 -o ram:ED

    ------------------------------------------------------------------
  */

  ...


@endnode
@node M001 "Über GoldED"
@{b}Über GoldED@{ub}

Zeigt die Versionsnummer des Programms an. Daneben werden Ihnen auch noch der
Name des ARexx-Ports und der Name des benutzten Screens mitgeteilt. Durch den
Editor geöffnete Screens sind  immer  "öffentlich"  und  können  von  anderen
Programmen mitbenutzt werden. Beispiel:

              SHELL  CON:0/11/640/100/Shell/screenGOLDED.1

... öffnet ein  Shell-Fenster  auf  GoldED's  Bildschirm.  Man  beachte,  daß
zwischen "screen" und dem folgenden Bilschirmnamen kein Leerzeichen steht.


@endnode
@node TASTATUR "Tastatur"
                                 @{b} Tastatur @{ub}

                  @{"    Cursortasten    " link CURSORTASTEN} @{"     TAB-Taste      " link TAB-TASTE}
                  @{"    HELP-Taste      " link HELP-TASTE} @{"     ESC-Taste      " link ESC-TASTE}
                  @{"    RETURN-Taste    " link RETURN-TASTE} @{"     F-Tasten       " link F-TASTEN}
                  @{"    DEL-Taste       " link DEL-TASTE} @{"     SPACE-Taste    " link SPACE-TASTE}

Bitte lesen Sie die folgenden Abschnitte sorgfältig,  da  einige  Tasten  mit
sehr  nützlichen  Funktionen  belegt sind, die in den Menus nicht auftauchen.
Für einige Kombinationen (Zeile löschen) gibt es zwar auch äquivalente Menus,
allerdings  werden  Menus  und  Menu-Shortcuts  OS-bedingt deutlich langsamer
abgearbeitet.

(Steuer-)Tasten sind in GoldED allgemeinen mehrfach belegt - in  Abhängigkeit
davon ob gleichzeitig SHIFT und/oder CTRL und/oder ALT gedrückt werden, kommt
es zu  unterschiedlichen  Aktionen.  So  können  Sie  über  die  Cursortasten
beispielsweise  sieben  verschiedene  Funktionen  erreichen. Die Belegung der
Tasten mit  Funktionen  ist  nicht  fest  vorgegeben:  Eingestellt  wird  mit
@{" Extras/Optionen  lokal/Tastatur " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TASTATUR}.  Diese Anleitung beschreibt die mit GoldED
ausgelieferten Standardeinstellungen.


@endnode
@node CURSORTASTEN "Cursortasten"
                               @{b} Cursortasten @{ub}
                         Scrollgeschwindigkeiten 

CURSOR OBEN/UNTEN + ALT

  Diese ist eine der nützlichsten Tastenkombinationen: der Text wird  schnell
  nach  oben  bzw.  unten  gescrollt.  Der  Cursor  bleibt dabei an der alten
  Bildschirmposition (z.B. in der Mitte der Anzeige).

CURSOR OBEN/UNTEN + SHIFT

  Blättert zur nächsten bzw. zur vorherigen Seite. Die Seiten überlappen sich
  beim  Blättern,  um  Ihnen so eine Orientierung im Text zu ermöglichen. Der
  Cursor verändert seine Position am Bildschirm (z.B. Bildschirmmitte) nicht.
  Manchmal  wird  eine Steuerung bevorzugt, bei der der Cursor mitbewegt wird
  und beispielsweise an Seitenrand springt. Sie  erreichen  dieses  Verhalten
  durch Umbelegen der Cursortasten mit den beiden internen Befehlen UJUMP und
  DJUMP (@{" Extras/Optionen lokal/Tastatur " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TASTATUR}).

CURSORTASTEN (PFEIL NACH OBEN/UNTEN) + CTRL

  Sprungfunktion: Der Cursor überspringt  die  nächsten  25%  des  Textes  in
  Richtung Textanfang bzw. Textende. Hilft bei der groben Orientierung.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + ALT

  Der Text wird nach links bzw. rechts gescrollt. Der Cursor bleibt dabei  an
  der alten Bildschirmposition (z.B. in der Mitte der Anzeige).

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + CTRL

  Ändert die Block-Einrückung: Die  mit  @{" Bearbeiten/Markieren " link M172}  ausgewählten
  Zeilen werden buchstabenweise ein- bzw. ausgerückt. Halten Sie gleichzeitig
  die SHIFT-Taste gedrückt, um vom buchstabenweisen Einrücken  auf  schnelles
  Einrücken (um eine TAB-Position) umzuschalten.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + SHIFT

  Bewegt  den  Cursor  an  den  Anfang  des  nächsten   (rechts)   bzw.   des
  vorangehenden (links) Wortes.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + SHIFT + ALT

  Bewegt den Cursor an das Ende des nächsten (rechts) bzw. des  vorangehenden
  (links) Wortes.

@endnode
@node HELP-TASTE "HELP-Taste"
                                 @{b} HELP-Taste @{ub}
HELP

  (Ent-)faltet Zeilen: Es wird entfaltet, wenn sich der Cursor momentan  über
  einem  Faltkommentar  befindet.  Es  wird nach Faltmarkierungen gesucht und
  gefaltet (siehe @{" Falten " link M106}), wenn sich der Cursor in einer  "normalen"  Zeile
  befindet.

HELP + CTRL

  (Ent-)faltet den ganzen Text: Es  wird  entfaltet,  wenn  sich  der  Cursor
  momentan über weggefalteten Zeilen befindet. Andernfalls wird der Text nach
  Faltmarkierungen durchsucht und entsprechend gefaltet (siehe @{" Falten " link M106}).


@endnode
@node TAB-TASTE "TAB-Taste"
                                 @{b} TAB-Taste @{ub}
TAB (+ SHIFT)

  Bewegt den Cursor zur nächsten TAB-Position. GoldED kennt regelmäßige  TABs
  (z.B.  jede  vierte  Spalte),  fixe TABs (beliebige Spalten) und dynamische
  TABs. Betriebsart und Positionen werden  mit  @{" Extras/Optionen  lokal/Tabs " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS}
  eingestellt.   Unabhängig   davon   kann   man  zwischen  einfügenden  oder
  positionierenden TABs wählen: einfügende TABs  verändern  den  Text,  indem
  Zeichen  hinzugefügt  oder  (SHIFT)  entfernt  werden. Positionierende TABs
  bewegen nur den Cursor. Eingestellt werden diese Varianten  ebenfalls  unter
  @{" Extras/Optionen   lokal/Tabs " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS}.   Dort   finden   Sie  auch  ausführlichere
  Erläuterungen zu den verschiedenen Modi.

TAB + ALT (+ SHIFT)

  Betätigen Sie zusammen mit der TAB-Taste noch die ALT-Taste,  so  wird  der
  momentan  eingestellte  TAB-Modus  kurzzeitig  ignoriert  und auf fixe Tabs
  umgeschaltet.

@endnode
@node RETURN-TASTE "RETURN-Taste"
                                @{b} RETURN-Taste @{ub}
RETURN

  Die aktuelle Zeile wird an der Cursorposition aufgespalten. Der rechte Teil
  wird  zusammen mit dem Cursor in die nächste Zeile gezogen. Ist "Einrückung
  beibehalten" (siehe @{" Extras/Optionen lokal/Einrücken " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_EINRÜCKEN}) eingeschaltet,  wird
  der abgespaltene Teil um denselben Betrag eingezogen, wie die letzte Zeile.
  Daneben kennt GoldED noch kontextsensitives Einrücken: wurde beispielsweise
  das  C-Schema  geladen,  so  erkennt GoldED Konstruktionen wie "switch" und
  rückt den Cursor nach einem RETURN passend ein oder aus.

RETURN + SHIFT

  RETURN-Funktionalität (s.o.) ohne Aufspalten der  aktuellen  Zeile  an  der
  Cursorposition.

RETURN + CTRL

  Fügt eine leere Zeile vor der aktuellen Zeile in den Text ein.


@endnode
@node DEL-TASTE "DEL-Taste"
                                 @{b} DEL-Taste @{ub}
DELETE (+ SHIFT)

  Löscht den Buchstaben unter dem Cursor. Der Rest der  Zeile  wird  um  eine
  Position  nach links gezogen. Bei gleichzeitig niedergehaltenem SHIFT würde
  bis zum Ende der Zeile gelöscht.

DELETE + CTRL

  Entfernt die aktuelle Zeile aus  dem  Text.  Diese  Kombination  entspricht
  funktionell  @{" Extras/Zeile  entfernen " link M130},  arbeitet  aber  schneller,  da die
  langsame Menubehandlung durch das  Betriebssystem  umgangen  wird  (dadurch
  wird  auch  ein  "Nachlaufen"  vermieden). Die 50 zuletzt gelöschten Zeilen
  können zurückgeholt werden.

DELETE + ALT

  Löscht das Wort unter dem Cursor. Die zuletzt gelöschten Worte  können  mit
  DEL-ALT-SHIFT zurückgeholt werden.

DELETE + ALT + SHIFT

  Fügt das zuletzt gelöschte Wort an der aktuellen Cursorposition ein.


@endnode
@node ESC-TASTE "ESC-Taste"
                                 @{b} ESC-Taste @{ub}
AutoCompletion 

Vervollständigt  das  Wort   unter   dem   Cursor,   sofern   ein   passender
Wörterbucheintrag  gefunden  wird.  Beispiel:  Plazieren  Sie den Cursor über
"TIG" und betätigen Sie die ESC-Taste: 'TIG' wird durch 'TAG_IGNORE' ersetzt,
sofern  das  C-Wörterbuch präsent ist (@{" Extras/Optionen lokal/Worte " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_WORTE}). GoldED
benutzt ein spezielles Pattern-Matching, um zu  Abkürzungen  einen  passenden
Wörterbucheintrag  zu  finden. Es ist deshalb nicht notwendig, sich bestimmte
Abkürzungen zu merken. In dem obigen Beispiel hätte die Abkürzung  "TAGI"  zu
demselben  Ergebnis  geführt.  Einzige Bedingung ist, daß der erste Buchstabe
der Abkürzung dem ersten Buchstaben der ausgeschriebenen Fassung  entspricht.
Je  größer  das  Wörterbuch  ist,  desto längere Abkürzungen müssen verwendet
werden, um eine eindeutige Indentifizierung zu  gewährleisten.  Arbeiten  Sie
oft mit unterschiedlichen Texttypen, die den Aufwand der Wörterbucherstellung
nicht  lohnenswert  erscheinen  lassen,  so  empfiehlt  sich  alternativ  die
Verwendung der kontextsensitiven @{" IntelliSense " link SPACE-TASTE}-Funktion.


@endnode
@node SPACE-TASTE "SPACE-Taste"
                                 @{b} SPACE-Taste @{ub}

IntelliSense 

Ein   nicht   unerheblicher   Nachteil    der    Wortvervollständigung    auf
Wörterbuch-Basis   (@{" AutoCompletion " link ESC-TASTE})   ist   der   Zwang  zur  Pflege  eines
Wörterbuchs. Mit der alternativ verfügbaren IntelliSense-Funktion kann dieser
Nachteil  umgangen werden: Der Editor sucht nun im Dokument selbst nach einer
passenden Vervollständigung. Tippen Sie einfach die ersten  Buchstaben  eines
Wortes  ein  und  rufen  Sie die IntelliSense-Vervollständigung auf: das Wort
wird kontextabhängig vervollständigt. Die  Anzahl  der  für  eine  eindeutige
Identifizierung  einzugebenden  Buchstaben variiert (textabhängig) stark, ist
aber mit etwas Übung gut  abschätzbar.  Standardmäßig  liegt  diese  Funktion
schnell erreichbar auf SHIFT + SPACE.

Technische     Information:     Strategie     und     Geschwindigkeit     der
IntelliSense-Funktion  können  in  Grenzen  über einen Schwellwert beeinflußt
werden,  der  regelt,  wie  gründlich  die  Funktion  den  Text   durchsucht.
Standardbelegung  der SHIFT-SPACE-Taste (@{" Extras/Optionen lokal/Tastatur " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TASTATUR} ist
ein Schwellwert von 4.  Niedrigere  Werte  erhöhen  die  Suchgeschwindigkeit,
höhere  Werte  die Qualität der Suche. Sinnvolle Werte sollten zwischen 1 und
10 liegen.


@endnode
@node F-TASTEN "F-Tasten"
                                  @{b} F-Tasten @{ub}

Benutzen Sie  den  Tastatur-Requester  @{" Extras/Optionen  lokal/Tastatur " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TASTATUR},  um
Tasten  mit  Kommandos,  Texten,  Makros  oder  Programmaufrufen  zu belegen.
Funktionstasten  nehmen  in  diesem  Zusammhang  keine  Sonderstellung   ein.
Allerdings  kann  es passieren, daß ein im Hintergrund laufendes Programm die
Funktionstasten vor GoldED abfängt, so daß diese innerhalb des Editors  nicht
belegbar  sind.  In  diese  Kategorie  fällt  auch  das  FKey-Commodity Ihrer
Workbench. Normalerweise sind die Funktionstasten folgendermaßen belegt:


        Taste   Beschreibung          Querverweis
        -------------------------------------------------------------
        F1      Datei laden           @{" Datei/Laden                   " link M005}
        F2      Datei einfügen        @{" Datei/Einfügen                " link M009}
        F3      Text drucken          @{" Datei/Drucken                 " link M018}
        F4      Markierung aufheben   @{" Bearbeiten/Markierung aus     " link M022}
        F5      Zeile markieren       @{" Bearbeiten/Markieren          " link M172}
        F6      Weitersuchen          @{" Suchen/Suchen weiter          " link M067}
        F7      nächste Seite         @{" Cursortasten                  " link CURSORTASTEN}
        F8      Einfüge-Modus setzen  @{" Layout/Einfügemodus           " link M108}
        F9      TAB-Modus wechseln    @{" Layout/Tabs einfügend         " link M109}
        F10     Sequenz abspielen     @{" Makros/Sequenz abspielen      " link M152}

        SHIFT &
        Taste   Beschreibung          Querverweis
        -------------------------------------------------------------
        F1      Sichern als...        @{" Datei/Speichern als           " link M014}
        F2      Packen als...         @{" Datei/Speichern XPK           " link M015}
        F3      Fenster schließen     @{" Datei/Ende (Fenster)          " link M020}
        F4      Text löschen          @{" Datei/Text löschen            " link M003}
        F5      Zeilenweise markieren @{" Bearbeiten/Markieren          " link M172}
        F6      Ersetzen              @{" Suchen/Ersetzen               " link M069}
        F7      Vorherige Seite       @{" Cursortasten                  " link CURSORTASTEN}
        F8      Überschreib-Modus     @{" Layout/Einfügemodus           " link M108}
        F9      Projektrequester      @{" Extras/Optionen lokal/Projekt " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PROJEKT}
        F10     Sequenz aufnehmen     @{" Makros/Sequenz aufnehmen      " link M149}


@endnode
@node AREXX-PORT "ARexx-Port"
                             @{b} ARexx-Port @{ub}

ARexx Macros vs. aufgenommene Sequenzen

GoldED  kennt  zwei  unterschiedliche  Ansätze  für  automatisierte  Abläufe:
ARexx-Makros  und  @{" Sequenzen " link M149}. ARexx-Makros sind Programme in der Art vieler
Programmiersprachen: zeilenweise Aneinanderhängung von Befehlen. ARexx-Makros
werden   zwar   oft  durch  GoldED  gestartet  (vgl.  @{" Makros/Makros " link M154}),  aber
tatsächlich ausgeführt werden sie durch den  ARexx-Server.  Als  ARexx-Server
wird  das  im  Hintergrund  laufende  Programm  RexxMast  bezeichnet, welches
üblicherweise in der Startup-Sequenz gestartet  wird.  Der  Server  geht  die
Makros  zeilenweise  durch  und  führt  die Befehle aus. Dabei können die dem
ARexx-Server bekannten Befehle mit anwendungsspezifischen Kommandos  gemischt
werden.  Stößt  der Server auf einen ihm unbekannten Befehl, reicht er diesen
an den "Host" (in unserem Fall GoldED)  weiter.  Dank  der  Flexibelität  von
ARexx  stellen  Makros  ein sehr mächtiges Mittel zur Ablaufkontrolle dar. In
GoldED's Makro-Menu finden Sie einige  Beispiele  für  die  sich  eröffnenden
Möglichkeiten. Nachteilig ist das umfangreiche erforderliche Wissen. Wenn Sie
automatisierte Kontrolle benötigen,  an  ARexx  aber  kein  Interesse  haben,
bleibt  Ihnen  noch  die  Fähigkeit dieses Editors, Abläufe aufzuzeichnen und
später beliebig oft abzuspielen. Mit anderen Worten: Sie bringen  dem  Editor
neue  Funktionen  bei,  indem  Sie ihm den Ablauf vorspielen. Die Komplexität
eines ARexx-Makros ist so zwar nicht zu erreichen, aber für einfache Probleme
reicht  dieser  Ansatz  manchmal aus. Gestartet und beendet wird die Aufnahme
einer  Sequenz  mit   @{" Makros/Sequenz   aufnehmen " link M149},   abgespielt   wird   mit
@{" Makros/Sequenz    abspielen " link M152}.   Zum   Speichern   und   zum   Laden   können
@{" Makros/Sequenz laden " link M150} bzw. @{" Makros/Sequenz speichern " link M151} verwendet werden.

Die folgenden Passagen beschreiben den ARexx-Port dieses Editors. Basiswissen
bezüglich  der  ARexx-Programmierung  wird vorausgesetzt: Sie sollten wissen,
wie ARexx-Programme üblicherweise aufgebaut sind,  wie  man  diese  Programme
entwickelt   und   wie   man  sie  startet.  EinsteigerInnen  seien  auf  die
einschlägige   Literatur   verwiesen    (z.B.    das    ARexx-Handbuch    der
Systemdokumentation, welches einigen Amigamodellen beiliegt).

ARexx-Grundlagen

Möchte  ein  Makro per ARexx die Kontrolle über den Editor übernehmen, so ist
es  sehr  wichtig,  daß  dabei  ein bestimmtes Protokoll eingehalten wird, um
potentielle  Kollisionen  zu  vermeiden. Damit soll beispielsweise verhindert
werden,  daß  mehrere  Makros  gleichzeitig  laufen  und  sich so gegenseitig
stören.  Oder  daß  Benutzer und Makro einen Text gleichzeitig verändern. Die
dazu geforderten Schritte sind:

                            1. @{"  Host auswählen     " link HOST_AUSWÄHLEN}
                            2. @{"  Fenster anfordern  " link FENSTER_ANFORDERN}
                            3. @{"  Arbeit erledigen   " link ARBEIT_ERLEDIGEN}
                            4. @{"  Fenster freigeben  " link FENSTER_FREIGEBEN}

@endnode
@node HOST_AUSWÄHLEN "Host auswählen"
@{b}Host auswählen @{ub}

Bei Aufruf eines ARexx-Makros über den Editor  (etwa  als  Menu;  siehe  auch
@{" Extras/Optionen  lokal/Menu " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}) ist der Host automatisch richtig gesetzt: alle
dem Server unbekannten Befehle werden  an  GoldED  weitergereicht.  Wird  das
Makro   dagegen  durch  ein  drittes  Programm  (beispielsweise  durch  "rx")
gestartet, weiß der Server nicht, an wen die ihm unbekannte GoldED-Befehle zu
übergeben   sind.  Im  Makro  muß  deshalb  der  Host  explizit  per  ADDRESS
<Port-Name> angegeben werden.

Port-Name

Als Portnamen verwendet dieser Editor "GOLDED.<Nummer>". Der erste gestartete
GoldED  würde einen ARexx-Port unter dem Namen "GOLDED.1" einrichten. Mit dem
Menupunkt "Über GoldED" bzw.  mit  dem  @{" QUERY " link QUERY}-Kommando  (@{" Makros/Kommando " link M145}:
QUERY  HOST)  kann  der  Name  im  Zweifelsfall abgefragt werden. Die meisten
AnwenderInnen werden nie  mehr  als  einen  GoldED-Task  gleichzeitig  laufen
haben, so daß man im allgemeinen von einem Port "GOLDED.1" ausgehen kann.

@endnode
@node FENSTER_ANFORDERN "Fenster anfordern"
@{b}Fenster anfordern @{ub}

Ein Skript muß dem Editor per @{" LOCK " link LOCK}-Befehl mitteilen,  welches  Fenster  von
den  folgenden  Befehlen betroffen sein wird. In den meisten Fällen wird dies
das aktuelle Fenster sein: LOCK CURRENT RELEASE=4. Bis zum LOCK-Befehl  läuft
ein  Makro  parallel  zum  Editor. Der Benutzer kann in dieser Zeit weiter am
Text arbeiten. Erst mit dem LOCK-Befehl wird  der  Editor  für  den  Benutzer
gesperrt.  Das  Makro  kann  sich von nun an darauf verlassen, daß der Ablauf
nicht durch Anwenderaktionen gestört wird. GoldED befindet  sich  damit  (bis
zum  nächsten  @{" UNLOCK " link UNLOCK})  im  Zustand  der  Makro-Ausführung. In dieser Phase
ändert sich das Verhalten des @{" QUERY " link QUERY}-Befehls: Ergebnisse werden  nicht  mehr
interaktiv  ausgegeben,  sondern  an  den Server in Form der Variablen RESULT
übergegeben. Wenn Sie den Editor einmal erfolgreich  per  @{" LOCK " link LOCK}  angefordert
haben  (Returncode RC = 0), müssen Sie ihn später auf jeden Fall per @{" UNLOCK " link UNLOCK}
wieder  freischalten.  Wird  dies  versäumt,  verbleibt  GoldED   vollständig
blockiert; näheres unter @{" Fenster freigeben " link FENSTER_FREIGEBEN}.

@endnode
@node ARBEIT_ERLEDIGEN "Arbeit erledigen"
@{b}Arbeit erledigen @{ub}

Innerhalb Ihres Makros können Sie jeden GoldED-Befehl (s. @{" Interne  Befehle " link INTERNE_BEFEHLE})
verwenden. Beachten Sie, daß eine Makrozeile zweimal interpretiert wird: Erst
vom Server, dann von GoldED per  ReadArgs().  Diese  macht  insbesondere  die
Verwendung  von  Anführungszeichen  und  "'"  recht  kompliziert.  Vorschlag:
Schreiben Sie eine Makrozeile so, als ob sie  direkt  vom  Editor  ausgeführt
würde  (Schritt  1).  Dann  setzen  die  die  ganze  Zeile in "'", um sie dem
ARexx-Server als Kommando kenntlich zu machen (Schritt 2).  Nun  müssen  noch
alle  "'"  innerhalb  des  Kommandos  verdoppelt werden, damit der Server sie
nicht für Kommando-Begrenzer hält (Schritt 3). Zum Abschluß wären  noch  alle
Sternchen  ("*")  zu verdoppeln ("**"): Einzelne Sterne würden von ReadArgs()
als Einleitung einer Spezialsequenz gewertet (z.B. *n = Linefeed). Beispiel:

          Schritt 1:  REQUEST BODY "Hi, I'm an empty macro"
          Schritt 2: 'REQUEST BODY "Hi, I'm an empty macro"'
          Schritt 3: 'REQUEST BODY "Hi, I''m an empty macro"'

Normalerweise  gibt  GoldED  Ergebnisse in der Variable RESULT zurück, einige
Befehle  (u.a.  @{" QUERY " link QUERY})  gestatten  aber  auch  die  Angabe  der gewünschten
Variable.  Beispiel:  'QUERY  ABSLINE  VAR  LINE'.  Zusätzlich  wird  RC  bei
fehlerfreier  Abarbeitung  auf  0,  bei Fehlern je nach Schweregrad auf 5, 10
oder 20 gesetzt. RC2 enthält ggf. einen passenden Fehlertext.

@endnode
@node FENSTER_FREIGEBEN "Fenster freigeben"
@{b}Fenster freigeben @{ub}

Ein ARexx-Makro, das den Editor zuvor mit einem @{" LOCK " link LOCK} blockiert hat, muß die
Benutzeroberfläche  per  @{" UNLOCK " link UNLOCK}  freigeben, bevor terminiert wird (@{" UNLOCK " link UNLOCK}
ohne vorheriges @{" LOCK " link LOCK} ist nicht zulässig). Ohne @{" UNLOCK " link UNLOCK}  würde  der  Editor
dauerhaft  blockiert und damit unbenutzbar. Es ist deshalb unbedingt dafür zu
sorgen, daß der UNLOCK-Befehl auch ausgeführt wird - und zwar auch dann, wenn
das Makro aus unvorhergesehenen Gründen abbricht (ARexx bietet mit SIGNAL und
OPTION  FAILAT   brauchbare   Befehle   zum   Fehler-Handling   an).   Einige
beispielhafte Makros finden Sie im Verzeichnis "GoldED:ARexx". Im schlimmsten
Fall (Editor offensichtlich blockiert) können Sie versuchen, per  Doppelklick
auf das "Unlock"-Icon im GoldED-Verzeichnis die Sperre aufzuheben.


@endnode
@node INTERNE_BEFEHLE "Interne Befehle"
                             @{b} Interne Befehle @{ub}

GoldED  bietet  Ihnen  insgesamt  etwa  250   Kommandos   und   Optionen   an
(@{" Befehlsliste " link BEFEHLSLISTE}),  die  über  alle  Schnittstellen  des Editors angesprechbar
sind: Sie können in  Makros  eingesetzt  werden,  auf  Tasten  gelegt  werden
@{" Extras/Optionen    lokal/Tastatur " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TASTATUR},    an   Menueinträge   gebunden   werden
@{" Extras/Optionen   lokal/Menu " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}   oder   einfach   direkt   eingeben    werden
@{" Makros/Kommando " link M145}).  Hinsichtlich  der Syntax gelten die üblichen DOS-Regeln,
da  zum  Auswerten  der  Befehle  wie  von  den  meisten  DOS-Kommandos   die
Betriebssystem-Funktion   ReadArgs()   verwendet   wird:  Zeichenketten,  die
Leerzeichen    enthalten,    müssen    in    Anführungszeichen     auftreten.
Anführungszeichen  in  Zeichenketten  können  mit  *"  übergeben  werden (ein
einzelnes Sternchen * wäre als  **  zu  übergeben).  Kommandos  und  Optionen
dürfen beliebig groß oder klein geschrieben werden. Beispiel für eine auf den
folgenden Seiten verwendete Befehlsbeschreibung:

                    PRINT FORCE/S,ITALICS/K,ALL/S,LPI/N,CONFIG/K
Beispielanwendung:  PRINT ALL

Dieses  PRINT-Kommando  akzeptiert  offensichtlich  fünf   Optionen:   FORCE,
ITALICS,  ALL,  LPI  und  CONFIG. Hinter jeder Option ist der Optionstyp über
Schrägstrich  plus  Buchstabe  angegeben.  Diese  Kennung  regelt  grob   die
Verwendung  der  Option  und  die  Art  der eventuell zusätzlich anzugebenden
Argumente. Im allgemeinen ist es dem Benutzer  freigestellt,  beliebig  viele
der  möglichen  Optionen  gleichzeitig  zu  benutzen (nur /A-Optionen muessen
angegeben werden). Die Reihenfolge der Angaben ist dabei bedeutungslos.

Zurück zum Beispiel: Die Option force ist ein Schalter (/S =  "switch"),  der
beim  PRINT-Kommando  ein  bestimmtes  Verhalten  auslöst,  WENN  die  Option
angegeben   wird.   Näheres   regelt    dann    immer    die    entsprechende
Befehlsbeschreibung. Beispiel:

                    PRINT ALL

Die  zweite  Option  (/K)  führt  ein  Schlüsselwort-Wert-Paar  ein   (/K   =
"keyword").  Beispiel:  PRINT  ITALICS=TRUE. Das Gleichheitszeichen muß nicht
angegeben werden. Der zulässige Wertebereich (hier TRUE oder FALSE) wäre  der
jeweiligen   Befehlsbeschreibung   zu   entnehmen:   Wird   bei   einer   der
Befehlsbeschreibungen als Argumententyp BOOL angegeben, so sind  TRUE,  FALSE
und  oft  auch  TOGGLE  möglich.  Ist  als Argumententyp STRING angegeben, so
können beliebige Zeichenketten (ggf. in Anführungszeichen) angegeben  werden.
Die  vierte Option lpi des obigen Beispiels steht für ein numerische Argument
(/N = "numerical"). Beispiel:

                    PRINT ALL LPI=10.

Der zulässige Bereich für das Argument ergibt sich meist aus dem Zusammenhang
und  wird  in  den  Befehlsbeschreibungen  nur  grob vorgegeben. UWORD/ULONG:
postivive ganze Zahlen; WORD/LONG: vorzeichenbehaftete  ganze  Zahlen.  Neben
den  bisher vorgestellten Typen gibt es noch "/F" (akzeptiert Rest der Zeile)
und "/M" (akzeptiert beliebig viele Zeichenketten).


@endnode
@node BEFEHLSLISTE "Befehlsliste"
@{b}Befehlsliste @{ub} (Benutzung: siehe @{" Interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}):

 @{"  API      " link API} @{"  DPAGE    " link DPAGE} @{"  HELP     " link HELP} @{"  NAME     " link NAME} @{"  REDO     " link REDO} @{"  TABS     " link TABS}
 @{"  BACK     " link BACK} @{"  ELSE     " link ELSE} @{"  HUNTER   " link HUNTER} @{"  NEW      " link NEW} @{"  REFRESH  " link REFRESH} @{"  TASK     " link TASK}
 @{"  BEEP     " link BEEP} @{"  ENDIF    " link ENDIF} @{"  IF       " link IF} @{"  NEXT     " link NEXT} @{"  REMAP    " link REMAP} @{"  TEXT     " link TEXT}
 @{"  BIND     " link BIND} @{"  ENDWORD  " link ENDWORD} @{"  INDENT   " link INDENT} @{"  NOTIFY   " link NOTIFY} @{"  REPLACE  " link REPLACE} @{"  TMPLATE  " link TMPLATE}
 @{"  BITS     " link BITS} @{"  EXALL    " link EXALL} @{"  INFO     " link INFO} @{"  OPEN     " link OPEN} @{"  REQLIST  " link REQLIST} @{"  TYPE     " link TYPE}
 @{"  BLOCK    " link BLOCK} @{"  EXTRACT  " link EXTRACT} @{"  INSERT   " link INSERT} @{"  PATH     " link PATH} @{"  REQUEST  " link REQUEST} @{"  UJUMP    " link UJUMP}
 @{"  BRACKET  " link BRACKET} @{"  FDOWN    " link FDOWN} @{"  KEY      " link KEY} @{"  PC       " link PC} @{"  RIGHT    " link RIGHT} @{"  UNDO     " link UNDO}
 @{"  BREAKPT  " link BREAKPT} @{"  FILE     " link FILE} @{"  LAYOUT   " link LAYOUT} @{"  PHRASE   " link PHRASE} @{"  RUN      " link RUN} @{"  UNLOCK   " link UNLOCK}
 @{"  CLIP     " link CLIP} @{"  FIND     " link FIND} @{"  LEFT     " link LEFT} @{"  PING     " link PING} @{"  RX       " link RX} @{"  UP       " link UP}
 @{"  CMD      " link CMD} @{"  FIRST    " link FIRST} @{"  LINES    " link LINES} @{"  PONG     " link PONG} @{"  SAVE     " link SAVE} @{"  UPAGE    " link UPAGE}
 @{"  CODE     " link CODE} @{"  FIX      " link FIX} @{"  LOCK     " link LOCK} @{"  POP      " link POP} @{"  SCREEN   " link SCREEN} @{"  USE      " link USE}
 @{"  COLON    " link COLON} @{"  FOLD     " link FOLD} @{"  MACRO    " link MACRO} @{"  PREFS    " link PREFS} @{"  SESSION  " link SESSION} @{"  VIEW     " link VIEW}
 @{"  CR       " link CR} @{"  FORMAT   " link FORMAT} @{"  MARK     " link MARK} @{"  PREV     " link PREV} @{"  SET      " link SET} @{"  VLEFT    " link VLEFT}
 @{"  DEBUG    " link DEBUG} @{"  FREEZE   " link FREEZE} @{"  MAXDOWN  " link MAXDOWN} @{"  PREVEND  " link PREVEND} @{"  SHIFT    " link SHIFT} @{"  VRIGHT   " link VRIGHT}
 @{"  DEL      " link DEL} @{"  FUNC     " link FUNC} @{"  MAXUP    " link MAXUP} @{"  PRINT    " link PRINT} @{"  SMARTCR  " link SMARTCR} @{"  WINDOW   " link WINDOW}
 @{"  DELETE   " link DELETE} @{"  FUP      " link FUP} @{"  MENUS    " link MENUS} @{"  PROJECT  " link PROJECT} @{"  STOP     " link STOP} @{"  WORD     " link WORD}
 @{"  DIR      " link DIR} @{"  GOTO     " link GOTO} @{"  MISC     " link MISC} @{"  PUSH     " link PUSH} @{"  SUFFIX   " link SUFFIX} @{"  XREF     " link XREF}
 @{"  DJUMP    " link DJUMP} @{"  GREP     " link GREP} @{"  MORE     " link MORE} @{"  QUERY    " link QUERY} @{"  SYNTAX   " link SYNTAX}       
 @{"  DOWN     " link DOWN} @{"  GUI      " link GUI} @{"  MOUSE    " link MOUSE} @{"  QUIT     " link QUIT} @{"  TAB      " link TAB}       


@endnode
@node API "API"
@{b}API @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  API        ASK/S         API-Konfigurationsrequester öffnen


@endnode
@node BACK "BACK"
@{b}BACK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BACK       (keine)       Backspace: Zeichen links neben Cursor löschen
             SMART/S       Backspace über markiertem Wort löscht Wort


@endnode
@node BEEP "BEEP"
@{b}BEEP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BEEP       (keine)       Signalton erzeugen


@endnode
@node BIND "BIND"
@{b}BIND @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BIND       ASK/S         Einstellrequester für Tastatur öffnen


@endnode
@node BITS "BITS"
@{b}BITS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BITS       ASK/S         Schutzbits/Dateikommentar edieren
             R/K           Schutzbit setzen: 'lesbar'     (BOOL)
             W/K           Schutzbit setzen: 'schreibbar' (BOOL)
             D/K           Schutzbit setzen: 'löschbar'   (BOOL)
             S/K           Schutzbit setzen: 'Skript'     (BOOL)
             COMMENT/K     Kommentar setzen (STRING)

@endnode
@node BLOCK "BLOCK"
@{b}BLOCK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BLOCK      UPPER/S       Für markierte Zeilen Goßschreibung erzwingen
             LOWER/S       Für markierte Zeilen Kleinschreibung erzwingen
             SORT/S        Block sortieren
             CHKCASE/S     Block sortieren: Groß/Kleinschreibung beachten
             CURSOR/S      Block sortieren: Vergleich ab Cursorspalte
             COPY/S        Block vor Cursorposition kopieren
             MOVE/S        Block vor Cursorposition verschieben
             HIDE/S        Blockmarkierung nach Operation entfernen

             Bemerkung: Ein Block kann mit @{" DELETE " link DELETE} gelöscht werden.

@endnode
@node BRACKET "BRACKET"
@{b}BRACKET @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BRACKET    MATCH/S       Cursor auf Gegenstück zu Klammer unter Cursor
             CHECK/S       Gebrauch von Klammern in aktueller Zeile prüfen
             TWINS/K       Klammerntyp (STRING); Vorgabe: "()"

@endnode
@node BREAKPT "BREAKPT"
@{b}BREAKPT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  BREAKPT    LINE/N        Zeilennummer (ULONG: 1, ...)
             LOCKED/S      Fixe Debugger-Zeilennummer verwenden
             UNFOLD/S      Entfalten
             STATE/N       Neuer Breakpoint-Zustand (UWORD: 0, 1)
             TOGGLE/S      Breakpoint-Zustand wechseln
             NEXT/S        Zum nächsten Breakpoint springen
             PREV/S        Zum vorherigen Breakpoint springen
             SAVE/S        Breakpunkte speichern
             ALL/N         Breakpunkte setzen (UWORD: 0, 1)
             CLEANUP/N     Breakpunkte in allen Fenstern löschen

             FILE/K        Dateiname
             FORMAT/K      Debugger-Übergabeformat (STRING)
             DATA/N        Debugger-Daten (APTR)
             ELEMENTS/N    Debugger-Datenumfang (ULONG)
             NONOTIFY/S    Debugger nicht benachrichtigen
             QUERY/K       Breakpunkte abfragen (STRING)

             Bemerkung: Die Optionen FILE/K,  FORMAT/K,  DATA/N,  ELEMENTS/N,
             NONOTIFY/S  und  QUERY/K  sind  für  die  Verwendung durch einen
             Debugger vorgesehen.


@endnode
@node CLIP "CLIP"
@{b}CLIP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CLIP       CUT/S         Block ausschneiden und im Clipboard ablegen
             COPY/S        Kopie von Block im Clipboard ablegen
             PASTE/S       Clipboardinhalt vor aktueller Zeile einfügen
             VPASTE/S      Clipboardinhalt vertikal einfügen
             UNIT/N        Zu benutzende Clipboard-Unit (UBYTE); Vorgabe 0

@endnode
@node CMD "CMD"
@{b}CMD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CMD        (keine)       Kommando-Requester öffnen


@endnode
@node CODE "CODE"
@{b}CODE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CODE       SHOW/S        ASCII-Code des Zeichens unter Cursor anzeigen
             SET/N         ASCII-Code einfügen (UBYTE)
             ASK/S         fragt Benutzer nach einzufügendem ASCII-Code
             TABLE/S       Zeichentabelle anzeigen
             TOGGLE/S      Tauscht Groß/Kleinschreibung unter Cursor
             UPPER/S       Zeichen unter Cursor umwandeln: groß
             LOWER/S       Zeichen unter Cursor umwandeln: klein

             Bemerkung: Die SET-Option wird vom Schreibmodus  beeinflußt:  im
             Einfüge-Betrieb  wird  ein  Zeichen eingefügt, sonst das Zeichen
             unter dem Cursor überschrieben.

@endnode
@node COLON "COLON"
@{b}COLON @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  COLON      (keine)       Fügt Semikolon und ggf. einen Zeilenvorschub ein

             Bemerkung: Ist für C-ProgrammiererInnnen als  Zuweisung  an  die
             ;-Taste  gedacht:  Betätigung von RETURN nach einem ";" erübrigt
             sich dann. Erkennt Konstruktionen wie "for (;;)" und  fügt  dann
             kein RETURN ein.


@endnode
@node CR "CR"
@{b}CR @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  CR         (keine)       <RETURN>-Befehl; Umbruch an Cursorposition

             Bemerkung: siehe @{" Extras/Optionen lokal/Einrücken " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_EINRÜCKEN}).

@endnode
@node DEBUG "DEBUG"
@{b}DEBUG @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DEBUG      START/S       Debug-Phase starten
             STOP/S        Debug-Phase beenden
             PORT/K        ARexx-Port des Debuggers (STRING)

             Bemerkung: Dieser Befehl ist  für  die  Verwendung  durch  einen
             externen Debugger vorgesehen.

@endnode
@node DEL "DEL"
@{b}DEL @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DEL        (keine)       Löscht Zeichen unter Cursor


@endnode
@node DELETE "DELETE"
@{b}DELETE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DELETE     WORD/S        Löscht Wort unter Cursor
             EOW/S         Löscht bis Wortende
             SMART/S       Leerzeichen-Einstellung beachten
             EOL/S         Löscht bis zum Ende der Zeile
             LEFT/S        Löscht bis zum Anfang der Zeile
             LINE/S        Löscht aktuelle Zeile
             BLOCK/S       Löscht den markierten Block
             COLUMN/S      Löscht Spalte (siehe AT/N-Option) aus dem Block
             AT/N          Zu löschende Spalte (UWORD); Vorgabe: Cursorspalte

             Bemerkung: GoldED merkt sich die 100  zuletzt  gelöschten  Worte
             (WORD/S); sie können mit @{" INSERT " link INSERT} zurückgeholt werden.

@endnode
@node DIR "DIR"
@{b}DIR @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DIR        ASK/S         Interaktiv nach aktuellem Verzeichnis fragen
             NEW/F         Aktuelles Verzeichnis setzen (STRING)
             CURRENT/S     Dokumentenpfad als aktuelles Verzeichnis setzen

             Bemerkung: Bedeutung siehe auch @{" Datei/Verzeichnis " link M012}.

@endnode
@node DJUMP "DJUMP"
@{b}DJUMP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DJUMP      (keine)       Sprung zu letzter Fensterzeile/nächster Seite

             Bemerkung: Springt zum unteren Fensterrand, wenn sich der Cursor
             bisher  oberhalb  dieser  Zeile  befand,  andernfalls  wird  zur
             nächsten Seite weitergeblättert. Siehe auch @{" DPAGE " link DPAGE}.

@endnode
@node DOWN "DOWN"
@{b}DOWN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DOWN       (keine)       Bewegt Cursor in nächste Zeile


@endnode
@node DPAGE "DPAGE"
@{b}DPAGE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  DPAGE      (keine)       Sprung zur nächsten Seite (vgl. @{" DJUMP " link DJUMP})


@endnode
@node ELSE "ELSE"
@{b}ELSE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  ELSE      (keine)        Einleitung einer @{" IF " link IF}-Alternative


@endnode
@node ENDIF "ENDIF"
@{b}ENDIF @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  ENDIF      (keine)       Beendet einen @{" IF " link IF}-Block


@endnode
@node ENDWORD "ENDWORD"
@{b}ENDWORD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  ENDWORD    (keine)       Bewegt Cursor zum Wortende


@endnode
@node EXALL "EXALL"
@{b}EXALL @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  EXALL      (keine)       Text untersuchen

             Bemerkung:  Zur  Benutzung  in  ARexx-Makros;  muß  vor  einigen
             QUERY-Befehlen aufgerufen werden (siehe @{" QUERY " link QUERY}).

@endnode
@node EXTRACT "EXTRACT"
@{b}EXTRACT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  EXTRACT    (keine)       Dateiname unter Cursor ausschneiden
             VAR/K         Name der ARexx-Variable für Ergebis (STRING)
             LEFT/K        Linke  Begrenzer (STRING); z.B. "<[("
             RIGHT/K       Rechte Begrenzer (STRING); z.B. ">])"

             Bemerkung: Linke/rechte Begrenzer  müssen  paarweise  auftreten.
             Auswertung der Strings erfolgt von links nach rechts.

@endnode
@node FDOWN "FDOWN"
@{b}FDOWN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FDOWN      (keine)       Anzeige schnell nach unten srcollen (s. FUP)


@endnode
@node FILE "FILE"
@{b}FILE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FILE       NAME/K        Dateiname (STRING)
             DELETE/S      Datei löschen
             RENAME/S      Datei umbenennen
             FORCE/S       Nicht um Löschbestätigung fragen
             SEARCH/K      Pfad, wo Datei gesucht werden soll (STRING)
             VAR/K         ARexx-Variable für Ablage des Ergebnisses (STRING)
             NEWDIR/K      Verzeichnis erzeugen (STRING)

             Bemerkung: Löschgeschützte Dateien werden nur gelöscht, wenn die
             Option FORCE/S benutzt wird

@endnode
@node FIND "FIND"
@{b}FIND @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FIND       STRING/K      Suchmuster (STRING)
             BLOCK/S       Markierten Text suchen
             INDEX/S       Alle Fundstellen im Text anzeigen
             WILD/K        Wildcards benutzen ? (BOOL)
             COUNT/S       Muster zählen
             PREV/S        Muster suchen (in Richtung Textanfang)
             NEXT/S        Muster suchen (in Richtung Textende)
             FIRST/S       erstes Auftreten des Musters suchen
             ASK/S         Suchen-Requester öffnen
             CASE/K        Groß/Kleinschreibung beachten ? (BOOL)
             QUIET/S       Nicht-gefunden-Meldung unterdrücken
             WORDS/K       Nur ganze Worte berücksichtigen ? (BOOL)


@endnode
@node FIRST "FIRST"
@{b}FIRST @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FIRST      (keine)       Cursor zum Zeilenanfang (see @{" GOTO " link GOTO})

             Bemerkung: Zum Zeilenende mit GOTO EOL

@endnode
@node FIX "FIX"
@{b}FIX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FIX        VAR/K/A       Name einer ARexx-Variable (STRING)

             Bemerkung: Nur  zum  Gebrauch  in  ARexx-Makros.  Verändert  den
             Inhalt  der  angegebenen  Zeichenkette so, daß Anführungszeichen
             und "*" den Parser passieren können (s.a. @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}).

@endnode
@node FOLD "FOLD"
@{b}FOLD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FOLD       OPEN/K        Falte bzw. Falten (ALL/S) öffnen/schließen (BOOL)
             TOGGLE/S      Falte bzw. Falten (ALL/S) öffnen/schließen
             ALL/S         Alle Falten durchgehen

@endnode
@node FORMAT "FORMAT"
@{b}FORMAT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FORMAT     LINES/S       Abschnitt formatieren
             MARK/S        Block formatieren
             LEFT/S        Formatierungsart: Linksbündig
             RIGHT/S       Formatierungsart: Rechtsbündig
             BLOCK/S       Formatierungsart: Links- und rechtsbündig
             CENTER/S      Formatierungsart: zentriert

@endnode
@node FREEZE "FREEZE"
@{b}FREEZE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FREEZE     CURRENT/S     Fenster verbergen
             ASK/S         Liste der verborgenen Fenster anzeigen
             SWAP/S        Aktuelles gegen verstecktes Fenster tauschen
             PREV/S        Richtung von SWAP/S umkehren
             ADD/M         Datei(en) im Hintergrund ohne Fenster laden

@endnode
@node FUNC "FUNC"
@{b}FUNC @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FUNC       (keine)       QuickRef-Requester öffnen
             MODE/K        Suchmodus auswählen: Scanner name (STRING)
             SMART/S       Suchmodus auswählen: automatisch wählen
             INDEX/S       Suchmodus auswählen: Standard-Suche
             CURRENT/S     Suche nach Referenz für Wort unter Cursor
             UNFOLD/K      Gefaltete Passagen durchsuchen ? (BOOL)
             SORT/S        Ergebnisliste sortieren

@endnode
@node FUP "FUP"
@{b}FUP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  FUP        (keine)       Anzeige schnell nach oben scrollen (siehe FDOWN)


@endnode
@node GOTO "GOTO"
@{b}GOTO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  GOTO       LINE/N        Anzuspringende Zeile  (ULONG: 1, ...)
             COLUMN/N      Anzuspringende Spalte (UWORD: 1, ...); s. @{" FIRST " link FIRST}
             UNFOLD/K      Entfalten (absolute Zeilennummern) ? (BOOL)
             TOP/S         Springe in erste Textzeile
             BOTTOM/S      Springe in letzte Textzeile
             OTHEREND/S    Abwechselnd zum Textanfang/Ende springen
             CHANGE/S      Zur letzten Änderung
             ASK/S         Sprungziel per Requester erfragen
             EOL/S         Hinter letzten Buchstaben der Zeile
             INDENT/S      Zum ersten Buchstaben der Zeile
             BFIRST/S      Zum Blockanfang
             BLAST/S       Zum Blockende
             STEP/N        Cursor nach links/rechts (WORD)
             TOF/S         Springe zur ersten angezeigten Zeile
             BOF/S         Springe zur letzten angezeigten Zeile
             BYTE/N        Anzuspringender Byte-Offset (inclusive LF's)
             LOCKED        Fixe Debugger-Zeielennummern verwenden

             Bemerkung: Zeilennummern werden  bei  UNFOLD=TRUE  als  absolute
             Angaben gewertet. Bei UNFOLD=FALSE beziehen sie sich nur auf die
             angezeigten nicht weggefalteten Zeilen.

@endnode
@node GREP "GREP"
@{b}GREP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  GREP       STRING/K      In den Sourcefiles zu suchendes Muster (STRING)
             ASK/S         Suchmuster-Requester öffnen
             CASE/K        Groß/Kleinschreibung beachten ? (BOOL)
@endnode
@node GUI "GUI"
@{b}GUI @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  GUI        ASK/S         GUI-Konfigurationsfenster öffnen


@endnode
@node HELP "HELP"
@{b}HELP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  HELP       CATALOG/K     zu benutzender Guide (STRING)
             TOPIC/K       zu suchender Node (STRING)
             STOP/S        Guide schliessen

             Bemerkung: Greift auf die  Einstellungen  der  Menukonfiguration
             (@{" Extras/Optionen lokal/Menu " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU}) zurück, wenn kein Guide angegeben
             wird.

@endnode
@node HUNTER "HUNTER"
@{b}HUNTER @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  HUNTER     ASK/S         Konfigurationsfenster für Suchpfade öffnen
             CURRENT/S     Datei(name) unter Cursor suchen und laden
             NAME/K        Name der zu suchenden Datei
             DEEP/K        Unterverzeichnisse durchsuchen ? (BOOL)

@endnode
@node IF "IF"
@{b}IF @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  IF         VAR/K         Name einer internen Variable (STRING); s. @{" QUERY " link QUERY}
             MATCH/K       Prüfmuster (STRING)
             NOT/S         Prüfergebnis negieren

             Bemerkung:  Unterbindet  die  Befehlsabarbeitung  innerhalb  von
             Menu/Maus/Tastaturbelegungen  bis  zum  nächsten @{" ELSE " link ELSE}/@{" ENDIF " link ENDIF},
             wenn der Inhalt von VAR/K nicht mit dem Muster übereinstimmt

@endnode
@node INDENT "INDENT"
@{b}INDENT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  INDENT     ASK/S         Konfigurationsfenster für Einrückungen öffnen


@endnode
@node INFO "INFO"
@{b}INFO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  INFO       VERSION/S     Programmversion/Screen/Portname anzeigen
             USER/S        Copyright-Requester anzeigen
             TEXT/S        Textstatistik anzeigen
             ERROR/S       letzte Fehlermeldung anzeigen

@endnode
@node INSERT "INSERT"
@{b}INSERT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  INSERT     LINE/S        Zeile einfügen
             BLOCK/S       Text in Blockzeilen einfügen
             STRING/K      zu BLOCK/S: einzufügender Text (STRING)
             COLUMN/S      zu BLOCK/S: leere Spalte einfügen
             AT/N          zu BLOCK/S: Startspalte (UWORD)
             APPEND/S      zu BLOCK/S: Text an Blockzeilen anhängen
             WORD/S        zuletzt gelöschtes Wort zurückholen (s. @{" DELETE " link DELETE})
             PATH/S        fragt nach Dateinamen & fügt ihn in den Text ein

@endnode
@node KEY "KEY"
@{b}KEY @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  KEY        EVENT/K       Ereignisdefinition (STRING)
             RAW/S         Ereignis als einfachen Text einfügen

             Bemerkung: Erläuterungen finden sie unter @{" Input Events " link INPUT_EVENTS}

@endnode
@node LAYOUT "LAYOUT"
@{b}LAYOUT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LAYOUT     ASK/S         Layout-Requester öffnen
             LEFT/S        Aktuelle Cursorspalte als linken  Rand übernehmen
             RIGHT/S       Aktuelle Cursorspalte als rechten Rand übernehmen

             Bemerkung: Randwerte sind auch über den @{" SET " link SET}-Befehl einstellbar.

@endnode
@node LEFT "LEFT"
@{b}LEFT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LEFT       (keine)       Cursor eine Spalte nach links


@endnode
@node LINES "LINES"
@{b}LINES @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LINES      JOIN/S        Aktuelle Zeile und nächste Zeile zusammenlegen
             SWAP/S        Aktuelle Zeile mit nächster Zeile vertauschen
             DOUBLE/S      Aktuelle Zeile verdoppeln


@endnode
@node LOCK "LOCK"
@{b}LOCK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  LOCK       CURRENT/S     Aktuelles Fenster anfordern
             NAME/K        Benanntes Fenster anfordern (STRING: Dateiname)
             QUIET/S       Fenster nicht aktivieren
             RELEASE/N     Unterstütze Editor-Version (ULONG, z.Zt. 4)

             Bemerkung: zur Benutzung  in  ARexx-Makros.  Nach  erfolgreichen
             LOCK  (RC  =  0) muß später unbedingt ein @{" UNLOCK " link UNLOCK} folgen. Siehe
             auch @{" Fenster anfordern " link FENSTER_ANFORDERN}. @{" LOCK " link LOCK}s sind nicht  schachtelbar:  ein
             UNLOCK hebt alle LOCKS auf. Dieser Befehl holt den GoldED-Screen
             in den Vordergrund.

@endnode
@node MACRO "MACRO"
@{b}MACRO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MACRO      RECORD/S      Sequenz-Aufnahme starten/beenden
             PLAY/S        Sequenz abspielen
             LOOPS/N       Anzahl Durchläufe beim Abspielen (UWORD)
             ASK/S         Per Requester Anzahl der Durchläufe erfragen
             FILE/K        Name einer Sequenzdatei (STRING); siehe LOAD/SAVE
             SAVE/S        Aktuelle Sequenz abspeichern
             LOAD/S        Sequenzdatei laden

             Einschränkungen:  Während  der  Ausführung  eines   ARexx-Makros
             können keine Sequenzen ausgeführt werden.

@endnode
@node MARK "MARK"
@{b}MARK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MARK       HIDE/S        Blockmarkierung entfernen
             PARAGRAPHE/S  Absatz markieren
             WORD/S        Wort unter Cursor markieren
             SET/S         Markierungsanfang/ende setzen
             BEGIN/S       Markierungsanfang setzen
             END/S         Markierungsende   setzen
             FLOW/K        Cursorbewegungen verändern Markierung ? (BOOL)
             EXCLUDE/K     Cursor Bestandteil des Blocks? (BOOL)
             COLUMN/S      Zeichenweise markieren
             LINE/S        Zeilenweise markieren
             STRICT/S      Nur Leerzeichen gelten als Wortbegrenzer

@endnode
@node MAXDOWN "MAXDOWN"
@{b}MAXDOWN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MAXDOWN    (keine)       25% des Textes in Richtung Anfang überspringen


@endnode
@node MAXUP "MAXUP"
@{b}MAXUP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MAXUP      (keine)       25% des Textes in Richtung Textende überspringen


@endnode
@node MENUS "MENUS"
@{b}MENUS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MENUS      ASK/S         Konfigurationsfenster für Menus öffnen


@endnode
@node MISC "MISC"
@{b}MISC @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MISC       ASK/S         'Diverses'-Konfigurationsfenster öffnen


@endnode
@node MORE "MORE"
@{b}MORE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MORE       (keine)       Weiteres Fenster öffnen
             NAME/K        Textname (STRING); Vorgabe: "Unbenannt"
             FILETYPE/K    Dateityp-Auswahl (STRING)
             SMART/S       Aktuelles Fenster benutzen, falls leer

@endnode
@node MOUSE "MOUSE"
@{b}MOUSE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  MOUSE      ASK/S         Konfigurationsfenster für Maus öffnen
             SET/S         Cursor positionieren
             MARK/S        Mit Maus markieren (in Kombination mit SET/S)
             LINE/S        Zeilenweise markieen
             DRAG/S        Aktiviert Drag & Drop-Support

             Bemerkung:  SET/S,  MARK/S,  DRAG/S  und  LINE/S  nur  für   die
             Maustastenbelegung geeignet.

@endnode
@node NAME "NAME"
@{b}NAME @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NAME       ASK/S         Dateiname-Requester anzeigen
             NEW/F         Textname neu setzen (STRING)

@endnode
@node NEW "NEW"
@{b}NEW @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NEW        (no option)   Text löschen; ggf. Bestätigung einholen
             FORCE/S       Text ohne Bestätigung löschen
             NONAME/S      Textname auf "OhneName" zurücksetzen

@endnode
@node NEXT "NEXT"
@{b}NEXT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NEXT       (keine)       Cursor zum nächsten Wortanfang


@endnode
@node NOTIFY "NOTIFY"
@{b}NOTIFY @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  NOTIFY     FILE/K/A      Zu beobachtende Datei (STRING)
             START/S       Beobachtung starten
             STOP/S        Beobachtung beenden
             CHECK/S       Anzahl der Zugriffe seit letzter Abfrage (UWORD)
             MACRO/K       Bei Schreibzugriff auszuführendes Makro (STRING)

             Bemerkung: Bietet Zugriff auf den  Notification-Mechanismus  von
             AmigaDOS.   Der   Dateiname  wird  als  Argument  an  das  Makro
             übergeben.

@endnode
@node OPEN "OPEN"
@{b}OPEN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  OPEN       NAME/M        Zu öffnende Datei(n) (STRING or STRINGS)
             FAST/S        Schnell laden
             NEW/S         Für jede Datei ein neues Fenster öffnen
             AGAIN/S       Aktuellen Text neu laden
             APPEND/S      Datei(en) an aktuellen Text anhängen
             INSERT/S      Datei(en) an aktueller Position einfügen
             ASK/S         Dateirequester anzeigen
             QUIET/S       Nicht über fehlende Datei beschweren
             PATH/K        Pfadevorgabe für Dateirequester (STRING)
             OLDPATH/S     Pfad des Textes als Pfadvorgabe benutzen
             SMART/S       Aktuelles Fenster mitbenutzen, wenn leer
             RAW/S         TAB's nicht in Leerzeichen umwandeln
             FORCE/S       Keine "Text wurde geändert"-Warnung
             FILETYPE/K    Dateityp-Auswahl (STRING)

             Bemerkung: Gibt Handle zurück, falls über ARexx aufgerufen (kann
             zum Aktivieren des Fensters benutze werden; siehe @{" WINDOW " link WINDOW}).

@endnode
@node PATH "PATH"
@{b}PATH @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PATH       ASK/S         Konfigurationsfenster für Dateisuche öffnen


@endnode
@node PC "PC"
@{b}PC @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PC         COLUMN/N      Spalte (UWORD: 1, ...)
             LINE/N/A      Zeile  (UWORD: 1, ...)
             FILE/K        Buffername/Dateiname (STRING)
             PRESENT/S     Fenster aktivieren
             HIGHLIGHT/S   Zeile hervorheben
             LOCKED/S      Debugger-Zeilennummern verwenden
             UNFOLD/S      Entfalten
             ONEWINDOW/S   Nur ein Fenster für den Debugger vergeben
             FREEZE/S      Unbenutzte Texte verbergen (Vorgabe: löschen)
             FILETYPE/K    Dateityp manuell auswählen (STRING)
             FORMAT/K      Debugger-Übergabeformat (STRING)
             DATA/N        Debugger-Daten (APTR)
             ELEMENTS/N    Debugger-Datenumfang (ULONG)

             Bemerkung: Dieser Befehl ist für die alleinige Verwendung  durch
             einen Debugger vorgesehen.

@endnode
@node PHRASE "PHRASE"
@{b}PHRASE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PHRASE     CURRENT/S     aktuelles Wort vervollständigen
             SMART/S       @{" IntelliSense " link SPACE-TASTE} aktivieren
             ASK/S         Wörterbuch-Requester öffnen
             ADD/K         Begriff in Wörterbuch aufnehmen (STRING)
             TRIGGER/N     Schwellwert für IntelliSense (UWORD: 1...10)

@endnode
@node PING "PING"
@{b}PING @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PING       SLOT/N        Cursorposition im angegebenen Speicher merken

             Bemerkung: siehe @{" PONG " link PONG}

@endnode
@node PONG "PONG"
@{b}PONG @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PONG       SLOT/A/N      Position aus Speicher abrufen & Cursor neu setzen

             Bemerkung: GoldED bietet pro Text 10 Speicher (0-9)  zum  Merken
             von Positionen an; Speichern mit @{" PING " link PING}.

@endnode
@node POP "POP"
@{b}POP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  POP        (keine)       Zeile ausschneiden & im Pick/Push-Buffer ablegen

             Bemerkung: Dieser Buffer kann maximal 50 Zeilen aufnehmen. Abruf
             mit @{" PUSH " link PUSH}. Es handelt sich um einen last-in-first-out-Speicher.

@endnode
@node PREFS "PREFS"
@{b}PREFS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PREFS      ASK/S         Konfigurationsrequester öffnen
             LOCAL/S       Lokale Konfiguration
             GLOBAL/S      Globale Konfiguration
             SAVE/S        Konfiguration speichern
             PAGE/N        Seite im Requester vorwählen (UWORD: 0...)

@endnode
@node PREV "PREV"
@{b}PREV @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PREV       (keine)       Cursor zum Anfang des vorangehenden Wortes


@endnode
@node PREVEND "PREVEND"
@{b}PREVEND @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PREVEND    (keine)       Cursor zum Ende des vorangehenden Wortes


@endnode
@node PRINT "PRINT"
@{b}PRINT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PRINT      FORCE/S       nicht um 'Drucken ?'-Bestätigung fragen
             WINDOW/S      Fensterinhalt als Grafik drucken
             ALL/S         Textdruck: den ganzen Text drucken
             BLOCK/S       Textdruck: Block drucken
             ASK/S         Konfigurationsfenster für Drucker öffnen

@endnode
@node PROJECT "PROJECT"
@{b}PROJECT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PROJECT    ASK/S         Projektrequester (Sourcefiles) öffnen
             ADD/K         Sourcefile hinzufügen (STRING)
             DEL/N         Sourcefile entfernen  (UWORD: 0, ...)
             CLR/S         Projektliste löschen
             LIST/N        angegebene Exec-Liste kopieren (struct List *)

@endnode
@node PUSH "PUSH"
@{b}PUSH @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  PUSH       (keine)       Zeile aus Pop/Push-Buffer einfügen (siehe @{" POP " link POP})
             KEEP/S        Zeile im Buffer nicht löschen

@endnode
@node QUERY "QUERY"
@{b}QUERY @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  QUERY      NAME/A        Name der abzufragenden Variable (STRING)
             VAR/K         Variable für Ergebnis (STRING); Vorgabe: RESULT

             Bemerkung: Mit diesem Befehl können interne Variablen  abgefragt
             werden.  Im interaktiven Modus (z.B. @{" Makros/Kommando " link M145}) wird das
             Ergebnis in einem Requester angezeigt. ARexx-Makros erhalten das
             Ergebnis nach einem @{" LOCK " link LOCK} (oder bei Benutzung der VAR/K-Option)
             ohne Variablenname in RESULT bzw. in der  mit  VAR/K  angegebene
             Variable.  Ist  der erste Buchstabe des Variablennamens ein "$",
             so wird das Ergebnis in der entsprechenden  Environment-Variable
             abgelegt. Zulässige Argumente für NAME/A:

  Variablenliste 

  Name        Typ                Beschreibung
  ===========================================================================
  ABAK                 BOOL      AutoBackups eingeschaltet ?
  ABSLINE     READONLY NUMBER    Absolute Zeilennummer; vgl. LINE
  ABSLINES    READONLY NUMBER    Absolute Zeilenanzahl; vgl. LINES
  ABSNAME              STRING    Absoluter Dateiname (expandiert); vgl. DOC
  ACENTER              BOOL      Zentrieren für Fenster eingeschaltet ?
  AFOLD                BOOL      AutoFalten eingeschalet ?
  ALEFT                BOOL      Layout: alten Rand benutzen ?
  ALT         READONLY BOOL      Wurde ALT-Taste gedrückt ?
  ANSI        READONLY NUMBER    Anzahl der Nicht-ASCII-Zeichen (*)
  ANYCHAR     READONLY BOOL      Aktuelle Zeile nicht leer ?
  ANYFOLDS    READONLY BOOL      Enthält der Text Faltungen ?
  ANYTEXT     READONLY BOOL      Text im aktuellen Fenster ?
  ARRANGE              BOOL      Fenster arrangieren ?
  ASKBAK               BOOL      Backups bestätigen ?
  AUTOINDENT           BOOL      Einrückung beibehalten ?
  BACKUP               BOOL      Backups anlegen ?
  BAKDIR               STRING    Backup-Verzeichnis
  BLOCK       READONLY NUMBER    Blocktype (0=aus 1=Zeilen 2=Zeichen)
  BLOCKB      READONLY NUMBER    Blockende   (Zeile)
  BLOCKR      READONLY NUMBER    Blockende   (Spalte)
  BLOCKX      READONLY NUMBER    Blockanfang (Spalte)
  BLOCKY      READONLY NUMBER    Blockanfang (Zeile)
  BOLD                 BOOL      Fettdruck eingeschaltet ?
  BRACKET              BOOL      Automatische ()-Überprüfung aktiviert ?
  BUFFER      READONLY STRING    Inhalt der aktuellen Zeile
  BYTES       READONLY NUMBER    Textgröße in Bytes  (*)
  CAPS        READONLY BOOL      Wurde CAPSLOCK-Taste gedrückt ?
  CAT         READONLY STRING    Name der geladenen Catalog-Datei
  CHKCASE              BOOL      Automatische Groß/Klein-Wandlung ?
  CODE        READONLY NUMBER    ASCII-Code des Zeichens unter Cursor
  COLUMN      READONLY NUMBER    Aktuelle Spalte (1, ...)
  COLUMNS     READONLY NUMBER    Fensterbreite   (1, ...)
  CON         READONLY STRING    Empfohlene Fensterabmessungen
  CTRL        READONLY BOOL      Wurde CTRL-Taste gedrückt ?
  CURRENT     READONLY NUMBER    Speicherbereich der aktuellen Zeile (char *)
  DATE                 STRING    Datum
  DEBUG                BOOL      Debug-Daten speichern ?
  DEBUGGER             BOOL      Breakpoint-Anzeige sichtbar ?
  DOC                  STRING    Dateiname inklusive Pfad (vgl. ABSNAME)
  DOUBLE               BOOL      Doppeldruck ?
  EOL                  BOOL      EOL-Wrap ?
  ERR         READONLY STRING    Letzte Fehlermeldung
  EXCLUDE              BOOL      Cursor beim Markieren außerhalb Markierung ?
  FILE                 STRING    Dateiname (ohne Pfad); vgl. DOC
  FIND                 STRING    Suchmuster
  FOLDA                STRING    Markierung für Falt-Start
  FOLDB                STRING    Markierung für Falt-Ende
  FOLDS       READONLY NUMBER    Anzahl der Folds im Text (*)
  FUNC        READONLY STRING    QuickFunc Modus
  HANDLE      READONLY NUMBER    Interne Handle des aktuellen Fensters
  HMI                  NUMBER    Druckervorschub (0 - 2)
  HOST        READONLY STRING    Name des ARexx-Ports
  INBLOCK     READONLY BOOL      Cursor innerhalb Block ?
  INFO                 STRING    Icon-Datei (*.info)
  INFOS                BOOL      Icons anlegen ?
  INSERT               BOOL      Scheibmodus = Einfügen ?
  ITALICS              BOOL      Kursivdruck ?
  LEFT                 NUMBER    Layout: linker Rand
  LEN         READONLY NUMBER    Länge der aktuellen Zeile
  LEVEL       READONLY NUMBER    Syntax-Level des Zeichens unter Cursor
  LINE        READONLY NUMBER    Relative Zeilennummer ; vgl. ABSLINE
  LINES       READONLY NUMBER    Relative Zeilenanzahl ; vgl. ABSLINES
  LPI                  NUMBER    Zeilen/Inch: 6 lpi oder 8 lpi (UWORD: 0, 1)
  LQ                   BOOL      Druck mit höchster Qualität ?
  MARKED      READONLY BOOL      Block markiert ? Vgl. BLOCK
  MAXLEN      READONLY NUMBER    Länge der längsten Zeile  (*)
  MODIFY      READONLY BOOL      Text geändert ?
  NODEMO      READONLY BOOL      Vollversion ?
  NUMPAD               BOOL      NumPad separat belegbar ?
  ORDINAL     READONLY NUMBER    Liefert Fensternummer (0, ...)
  OUTPUT               STRING    Ausgabe-Konsole
  OVERWRITE            BOOL      Vorhandene Dateien überschreiben ?
  PARSER      READONLY STRING    Syntax-Parser-Name
  PASSWORD             STRING    Passwort
  PATH                 STRING    Pfad des aktuellen Textes; vgl. DOC
  PICKED      READONLY NUMBER    Anzahl Zeilen im Pick/Push-Buffer
  PREVIEW              BOOL      Preview-Darstellung aktiviert ?
  PRJLIST     READONLY NUMBER    Liste der Projektdateien (struct List *)
  PROG        READONLY STRING    Programmname
  RC          READONLY NUMBER    Error-Code des letzten Befehls
  READONLY             BOOL      Datei schreibgeschützt ?
  REFORMAT             BOOL      WordWrap formatiert Text ?
  REM                  STRING    (Datei-)Kommentar des Textes
  RESET                BOOL      Druckerreset vor Ausgabe ?
  RESULT               STRING    Ergebnis des letzten Befehls
  RIGHT                NUMBER    Layout: rechter Rand
  ROWS        READONLY NUMBER    Fensterhöhe
  RPLC                 STRING    Ersatz-Text aus dem Ersetzen-Requesters
  RXDEBUG              BOOL      ARexx-Debug-Infos ausgeben ?
  SCREEN      READONLY STRING    PubScreen-Name
  SCREENH     READONLY NUMBER    Screen-Höhe
  SCREENW     READONLY NUMBER    Screen-Breite
  SHIFT       READONLY BOOL      Wurde SHIFT-Taste gedrückt ?
  SMARTINDENT          BOOL      Kontextsensitiv einrücken ?
  SOLID                BOOL      Fügen TABs Leerstellen ein ?
  SPC                  STRING    Trennzeichen-Definition (white space)
  STDLINE     READONLY BOOL      Aktuelle Zeile änderbar ?
  SYNTAX               BOOL      Syntax-Highlighting aktiviert ?
  TAB                  NUMBER    TAB-Wert für Tastatur
  TABFILE              NUMBER    TAB-Wert für Dateiimport/Export
  TABMODE              NUMBER    TAB-Betriebsart (0...2)
  TEMPLATES            BOOL      Templates aktiviert ?
  TIME        READONLY STRING    Zeit
  TOOLBAR              BOOL      Werkzeugleiste sichtbar ?
  TOPLINE     READONLY NUMBER    Relative Zeilennummer der ersten Zeile im Fenster
  TYPE                 STRING    Dateityp; Beispiel (Schreibzugriff): ".c"
  UNFOLD               BOOL      Absolutes (entfaltendes) GOTO ?
  USECASE              BOOL      Groß/klein bei Suche beachten ?
  USER        READONLY USER      Benutzername
  VER         READONLY STRING    Versionsstring
  VERSION     READONLY NUMBER    Versionsnummer
  WILDCARDS            BOOL      Wildcard-Suche aktiviert ?
  WINDOWS     READONLY NUMBER    Anzahl offener Fenster
  WINH        READONLY NUMBER    Fensterhöhe
  WINW        READONLY NUMBER    Fensterbreite
  WORD        READONLY STRING    Wort unter Cursor
  WORDS       READONLY NUMBER    Anzahl der Worte im Text (*)
  WRAP                 BOOL      WordWrap aktiviert ?
  X           READONLY NUMBER    Fensterposition (X-Koordinate)
  XPK                  STRING    Ausgewählter XPK-Modus
  Y           READONLY NUMBER    Fensterposition (Y-Koordinate)

  (*): Werte sind erst nach @{" EXALL " link EXALL} gültig.


@endnode
@node QUIT "QUIT"
@{b}QUIT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  QUIT       (no option)   Fenster schließen
             FORCE/S       Fenster ohne Bestätigung schließen
             UNLOAD/S      Fenster schließen, Editor nicht resident lassen
             ALL/S         Alle Texte schließen

@endnode
@node REDO "REDO"
@{b}REDO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REDO       LAST/S        das letzte @{" UNDO " link UNDO} zurücknehmen


@endnode
@node REFRESH "REFRESH"
@{b}REFRESH @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REFRESH    PAGE/S        Text neu anzeigen
             LINE/S        Zeile neu anzeigen


@endnode
@node REMAP "REMAP"
@{b}REMAP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REMAP      TABLE/K       Zeichensatztabelle für Textumwandlung (STRING)
             ASK/S         Benutzer per Requester nach Tabelle fragen

@endnode
@node REPLACE "REPLACE"
@{b}REPLACE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REPLACE    STRING/K      Suchmuster (STRING)
             WILD/K        Wildcards benutzen ? (BOOL)
             BY/K          Ersatz für Suchmuster (STRING)
             NEXT/S        In Richtung Textende suchen & einmal ersetzen (*)
             ALL/S         Alle gefundenen Suchmuster ersetzen           (*)
             BLOCK/S       Nur markierte Zeilen durchsuchen              (*)
             ASK/S         Ersetzen-Requester öffnen
             CASE/K        Groß/Kleinschreibung beachten
             QUIET/S       Nicht-gefunden-Meldung unterdrücken
             WORDS/K       Nur ganze Worte berücksichtigen ? (BOOL)
             CONFIRM/K     Nach Bestätigung fragen ? (BOOL)

             (*) nur eine dieser Optionen darf gleichzeitig benutzt werden

@endnode
@node REQLIST "REQLIST"
@{b}REQLIST @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REQLIST    ENTRY/M/A     Listeneinträge (STRINGS)
             SORT/S        Liste sortieren
             VAR/K         ARexx-Variable für Ergebnis (STRING)

             Bemerkung: Zeigt  übergebene  Zeichenketten  als  Liste  an  und
             fordert zur Auswahl auf. Rückgabe des ausgewählten Eintrages als
             String.

@endnode
@node REQUEST "REQUEST"
@{b}REQUEST @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  REQUEST    HIDE/K        Requester allgemein ausschalten (BOOL)
             DEFAULT/K     Default, wenn Requester ausgeschaltet (UWORD)
             BODY/K        Requestertext, Zeilen durch | getrennt (STRING)
             BUTTON/K      Gadgettexte, durch | getrennt (STRING)
             TITLE/K       Requestertitel (STRING)
             LONG/S        Benutzer nach Zahl fragen
             MIN/N         Untere Grenze für Zahl (WORD)
             MAX/N         Obere  Grenze für Zahl/Buchstaben (WORD)
             OLD/K         Vorgabe (STRING)
             FILE/S        Benutzer nach Datei fragen
             SAVE/S        ASL-Requester im SAVE-Modus öffnen
             PATH/K        Pfad für Dateirequester (STRING)
             MASK/K        Maske (z.B. "#?.c")für Dateirequester (STRING)
             VAR/K         ARexx-Variable für Ergebnis (STRING)
             STRING/S      Benutzer nach Zeichenkette fragen
             STATUS/K      Text für Statuszeile (STRING)
             STAY/S        Statuszeile nicht automatisch löschen
             KEY/S         Benutzer um Tastendruck bitten
             PROBLEM/K     Anzuzeigender Fehlertext (STRING)

             Bemerkung: HIDE/K nur in Makros benutzbar; Requester müssen  vor
             Makroende  wieder  eingeschaltet werden. Kann benutzt werden, um
             Requester wie "Muster nicht  gefunden"  zu  unterdrücken  (Makro
             würde stattdessen RC auswerten, um Erfolg festzustellen).

@endnode
@node RIGHT "RIGHT"
@{b}RIGHT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  RIGHT      (keine)       Cursor eine Spalte nach rechts


@endnode
@node RUN "RUN"
@{b}RUN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  RUN        CMD/K         auszuführendes Programm (STRING)
             DIR/K         aktueller Pfad (STRING); Vorgabe: Textpfad
             LINE/S        aktuelle Textzeile als Kommando ausführen
             PRIO/N        Priorität des Programmaufrufs (WORD: -3...3)
             STACK/N       Stack für Programm (ULONG)
             ASYNC/S       asynchron ausführen
             OUTPUT/K      Ausgabe (STRING)
             SHANGHAI/N    temporärer Shanghai in Sekunden (UWORD)
             WAITPORT/K    auf Erscheinen dieses Ports warten (STRING)
             SECONDS/N     maximale Wartezeit; Vorgabe: 5 Sekunden (UWORD)

@endnode
@node RX "RX"
@{b}RX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  RX         CMD/K         als Message zu verschickendes Kommando (STRING)
             SYNC/S        synchron verschicken (Vorgabe: asynchron)
             ASK/S         Benutzer nach Kommando fragen
             FILE/S        Benutzer nach ARexx-Makro fragen
             PORT/K        Adressat (Port); Vorgabe: AREXX-Server (STRING)
             MACRO/K       auszuführendes Makro, wenn PORT ungültig (STRING)

             Bemerkung: Dem Makro (sofern es ausgeführt wird) wird der Befehl
             CMD  als Argument übergeben. Verhält sich wie der DOS-Befehl RX,
             wenn  kein  spezieller  PORT/K  angegeben  ist,  also  an  AREXX
             gesendet  wird:  Befehl  in  '...'  gilt  als  Kommandos für den
             ARexx-Server, Befehl in "..." gilt als Makro-Name.

@endnode
@node SAVE "SAVE"
@{b}SAVE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SAVE       BLOCK/S       Nur Block sichern
             ALL/S         Ganzen Text sichern
             BUFFERS/S     Alle modifizierten Texte speichern
             FORCE/S       Keine Überschreiben-Rückfrage
             SMART/S       Nur speichern, wenn Text verändert wurde
             NAME/K        Dateiname, unter dem gesichert wird (STRING)
             EXPORT/S      Text nicht umbenennen
             ASK/S         Sichern-als-Requester öffnen
             EXIT/S        Fenster schließen, wenn Speichern erfolgreich
             XPK/S         Gepackt (XPK) speichern
             NOLF/S        Textzeilen ohne Linefeeds abspeichern

             Bemerkung: Beachten Sie bei Verwendung der NOLF-Option, daß  die
             Zeilenlänge  des  Editors  begrenzt  ist:  Texte  ohne Linefeeds
             werden beim nächsten Laden mit GoldED i.d.R. neu umgebrochen.

@endnode
@node SCREEN "SCREEN"
@{b}SCREEN @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SCREEN     ASK/S         Konfigurationsfenster für Anzeige öffnen
             ICONIFY/S     Anzeige schließen
             FRONT/S       GoldED's Screen nach vorne
             BACK/S        GoldED's Screen nach hinten
             NOSIZE/S      Standard-Screen-Größe verwenden (BOOL)

             Bemerkung: Nach NOSIZE=TRUE werden Display-Presets ohne  Angaben
             für  Screenabmessungen  abgespeichert.  Wird  ein solcher Preset
             später geladen, werden Standard-Overscan-Abmessungen benutzt.

@endnode
@node SESSION "SESSION"
@{b}SESSION @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SESSION    CONFIG/K      Name einer Session-Konfiguration (STRING)
             LOAD/S        Konfigurationsdatei laden
             SAVE/S        Konfigurationsdatei speichern
             QUIET/S       Speichern modifizierter Texte ohne Bestätigung
             NOSAVE/S      Modifizierte Texte nicht sichern
@endnode
@node SET "SET"
@{b}SET @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SET        NAME/K        Zu setzende Variable (STRING): @{" Variablenliste " link QUERY}
             VALUE/K       Gewünschter Wert (STRING)

@endnode
@node SHIFT "SHIFT"
@{b}SHIFT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SHIFT      COLUMNS/N     Spalten, um die eingerückt werden soll (UWORD)
             LINE/S        Aktuelle Zeile ein/ausrücken (Vorgabe: Block)
             TAB/S         Um TAB-Wert ein- bzw. ausrücken
             ASK/S         Interaktiv ein/ausrücken
             LEFT/S        Einrücken
             RIGHT/S       Ausrücken

@endnode
@node SMARTCR "SMARTCR"
@{b}SMARTCR @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SMARTCR    (keine)       Return ohne Auftrennen der Zeile


@endnode
@node STOP "STOP"
@{b}STOP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  STOP       (keine)       Kommandoausführung abbrechen


@endnode
@node SUFFIX "SUFFIX"
@{b}SUFFIX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SUFFIX     STRING/K      Dateiname (STRING)
             SUFFIX/K      Gewünschter Suffix (STRING, z.B. ".c")

@endnode
@node SYNTAX "SYNTAX"
@{b}SYNTAX @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  SYNTAX     ASK/S         Konfigurationsfenster Syntax-Highlighting öffnen
             UNPARSE/S     Parser-Cache zurücksetzen (Cursorzeile)
             ALL/S         Parser-Cache zurücksetzen (ganzer Text)

@endnode
@node TAB "TAB"
@{b}TAB @{ub}

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TAB        (keine)       TAB
             BACK/S        TAB nach links

@endnode
@node TABS "TABS"
@{b}TABS @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TABS       ASK/S         Konfigurationsfenster für TAB's öffnen


@endnode
@node TASK "TASK"
@{b}TASK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TASK       WAIT/N        Wartezeit [1/50 sec] (UWORD)
             BENCH/S       Grafik-Benchmark abrufen

@endnode
@node TEXT "TEXT"
@{b}TEXT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TEXT       T/K           An Cursorposition einzufügender Text (STRING)
             VAR/K         Einzufügende Variable; vgl. @{" QUERY " link QUERY}  (STRING)
             STAY/S        Cursor an bisheriger Position halten
             CR/S          Zeilenvorschub an Ausgabe anhängen

             Bemerkung: Mit *" können Anführungszeichen in den Text eingefügt
             werden (einzelne * müssen zur Unterscheidung verdoppelt werden).

@endnode
@node TMPLATE "TMPLATE"
@{b}TMPLATE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TMPLATE    ASK/S         Konfigurationsfenster für Templates öffnen
             CHECK/S       Wort unter Cursor überprüfen

@endnode
@node TYPE "TYPE"
@{b}TYPE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  TYPE       RESET/S       Automatische Filetype-Erkennung aktivieren

             Bemerkung: Hebt ein SET TYPE (@{" SET " link SET}) auf.

@endnode
@node UJUMP "UJUMP"
@{b}UJUMP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UJUMP      (keine)       Zur ersten Fensterzeile/vorherigen Seite

             Bemerkung: Springt zur ersten Fensterzeile, wenn sich der Cursor
             bisher  unterhalb  dieser  Zeile  befand.  Andernfalls  wird zur
             vorherigen Seite weitergeblättert. Siehe auch @{" UPAGE " link UPAGE}.

@endnode
@node UNDO "UNDO"
@{b}UNDO @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UNDO       LAST/S        Letzte Operation zurücknehmen
             FLUSH/S       Undo-Daten des aktuellen Textes freigeben

@endnode
@node UNLOCK "UNLOCK"
@{b}UNLOCK @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UNLOCK     (no option)   GUI nach einem früheren @{" LOCK " link LOCK} freigeben
             DELAY/S       GUI freigeben. Antwort bis GoldED-Ende verzögern
             STICKY/S      GUI freigeben. Antwort verzögern, bis Text beendet

             Bemerkung: DELAY und STICKY sind für externe  Programme  wie  ED
             (QuickStarter) vorgesehen und dienen der Synchronisation mit dem
             Editor. Nicht in Makros verwenden.

@endnode
@node UP "UP"
@{b}UP @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UP         (keine)       Bewegt Cursor eine Zeile nach oben


@endnode
@node UPAGE "UPAGE"
@{b}UPAGE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  UPAGE      (keine)       Zur vorherigen Seite (vgl. @{" UJUMP " link UJUMP})


@endnode
@node USE "USE"
@{b}USE @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  USE        (keine)       Aktuelle Zeile übernehmen

             Bemerkung: Nur für ARexx-Makros. Muß aufgrufen  werden,  nachdem
             direkt  in  den  Speicherbereich der aktuellen Zeile geschrieben
             wurde. Einen Zeiger auf diesen Bereich erhalten  Sie  mit  QUERY
             CURRENT  (siehe  @{" QUERY " link QUERY}).  Die  Zeilenlänge  kann  nicht  durch
             Schreiben in diesen Speicherbereich verändert werden.

@endnode
@node VIEW "VIEW"
@{b}VIEW @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  VIEW       LEFT/S        Textausschnitt nach links verschieben
             RIGHT/S       Textausschnitt nach rechts verschieben
             COLUMNS/N     Anzahl der Spalten, um die verschoben wird (UWORD)

             Bemerkung: Die ähnlichen Befehle @{" VLEFT " link VLEFT} und @{" VRIGHT " link VRIGHT}  sind  aus
             Geschwindigkeitsgründen vorzuziehen.

@endnode
@node VLEFT "VLEFT"
@{b}VLEFT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  VLEFT      (keine)       Textausschnitt 5 Spalten nach links verschieben


@endnode
@node VRIGHT "VRIGHT"
@{b}VRIGHT @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  VRIGHT     (keine)       Textausschnitt 5 Spalten nach rechts verschieben


@endnode
@node WINDOW "WINDOW"
@{b}WINDOW @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  WINDOW     MAX/S         Aktuelles Fenster maximieren
             CENTER/S      Aktuelles Fenster am Bildschirm zentrieren
             ARRANGE/N     Fenster arrangieren (0: vertikal, 1: horizontal)
             ZIP/S         Betätigung des Zip-Gadgets simulieren
             USE/K         Benanntes Fenster aktivieren (STRING); s. FORCE/S
             FORCE/S       Datei laden, falls Fenster nicht vorhanden
             FILETYPE/K    Dateityp manuell auswählen (STRING)
             WIDTH/N       Fensterbreite setzen (UWORD)
             HEIGHT/N      Fensterhöhe setzen   (UWORD)
             X/N           X-Position des Fensters setzen (UWORD)
             Y/N           Y-Position des Fensters setzen (UWORD)
             NEXT/S        Nächstes Fenster aktivieren
             PREV/S        Vorangehendes Fenster aktivieren
             RECOVER/S     Fenster neu zeichnen
             HANDLE/N      Fenster über Handle aktivieren (ULONG)
             ORDINAL/N     1., 2., ... Fenster aktivieren (ULONG: 0, ...)
             QUIET/S       NEXT/USE/ORDINAL: Fenster nicht nach vorne holen
             SNAP/S        Aktuelle Fenstermaße als Defaultwerte übernehmen

             Bemerkung: eine Fensterhandle für  HANDLE/N  erhalten  Sie  beim
             Öffnen des Fensters oder über QUERY HANDLE (@{" QUERY " link QUERY}).

@endnode
@node WORD "WORD"
@{b}WORD @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  WORD       UPPER/S       Wort unter Cursor in Großschreibung umwandeln
             LOWER/S       Wort unter Cursor in Kleinschreibung umwandeln

@endnode
@node XREF "XREF"
@{b}XREF @{ub}

  Beschreibung für @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  ---------------------------------------------------------------------------
  XREF       CURRENT/S     Referenz-Text für Wort unter Cursor
             PHRASE/K      Referenz-Text für diesen Begriff (STRING)
             ASK/S         Benutzer nach Begriff fragen
             CHECK/S       Nur prüfen, ob Referenz vorhanden (nicht laden)
             PROTECT/S     Schreibschutz für Referenztext (BOOL)


@endnode
@node INPUT_EVENTS "Input Events"
                              @{b} Input Events @{ub}

Einfügen von Ereignissen

GoldED's @{" KEY " link KEY}-Befehl kann dazu benutzt werden, "Ereignisse" ("Input events";
beispielsweise  einen  Tastendruck)  in den globalen Eingabestrom einzufügen.
Das zur Zeit benutzte Anwendungsprogramm  (i.a.  das  aktive  GoldED-Fenster)
wird  auf  diese  Ereignisse  wie auf normale Benutzereingaben reagieren. Ein
Ereignis wird über die EVENT-Option des KEY-Befehls als  String  beschrieben.
In  der  Beschreibung können einfache Buchstaben, die als Tastendrücke in den
Ereignisstrom eingereiht  werden,  mit  "Ereignisbeschreibungen"  in  spitzen
Klammern  (beispielsweise  "<shift>")  gemischt  werden. Die RAW/S-Option ist
anzugeben, wenn der einfache Text spitze Klammern enthält. Beispiele:

       KEY EVENT="Hallo Welt"
       KEY EVENT="Hallo Welt<return>"
       KEY EVENT="--->" RAW

Wird RAW  nicht  benutzt,  so  werden  die  Ereignisdefinitionen  in  spitzen
Klammern  in  Ereignisse  übersetzt,  also nicht wortwörtlich als Text in den
Eingabestrom  übergeben  (<return>  würde   als   "Die   Return-Taste   wurde
gedrückt"-Meldung  das aktuelle Fenster erreichen). Ereignisdefinitionen sind
nach dem folgenden Muster aufgebaut: <CLASS QUALIFIER KEY>

A) CLASS kann einen der folgenden Werte annehmen (Vorgabe ist rawkey):

rawkey  ....................... dies ist ein Tastaturereignis
rawmouse ...................... dies ist ein Maus-Ereignis

B) QUALIFIER(s) kann einen oder mehrere der folgenden Werte annehmen ...

shift ......................... Shift
control ....................... Control
capslock ...................... Caps-Lock
alt ........................... Alt
lcommand ...................... linke Amiga-Taste
rcommand ...................... rechte Amiga-Taste
numericpad .................... numerischer Tastenblock
leftbutton .................... linke Maustaste
rbutton ....................... rechte Maustaste

C) KEY ist entweder ein einfacher Buchstabe oder ...

space ......................... Leertaste
backspace ..................... Backspace
tab ........................... TAB
enter ......................... Enter
return ........................ Return
esc ........................... ESC
del ........................... Delete
up ............................ Cursor rauf
down .......................... Cursor runter
right ......................... Cursor rechts
left .......................... Cursor links
f1 - f10 ...................... Funktionstaste
help .......................... Help


Beispiele: KEY EVENT="<rawkey shift down>"
           KEY EVENT="<rawkey f1>"
           KEY EVENT="<rawkey rcomand o>"


@endnode
@node ZUBEHÖR "Zubehör"
                                  @{b} Zubehör @{ub}

Dieses Programmpaket erhält als Ergänzung zum  Editor  verschiedene  kleinere
Programme, von denen einige auf den folgenden Seiten beschrieben werden:

@{" HiSpeed " link HISPEED} .... Drucker-Utility für Laserdrucker und DeskJet-Drucker
@{" Recover " link RECOVER} .... Texte nach einem Systemabsturz wiederherstellen


@endnode
@node HISPEED "HiSpeed"
                             @{" Zubehör " link ZUBEHÖR}: @{b} HiSpeed @{ub}

HiSpeed  wurde  für  PCL-Drucker   wie   Hewlett   Packard's   DeskJet-   und
LaserJet-Familie entworfen. Ziel bei der Entwicklung dieses Drucker-Programms
war eine möglichst effektive Nutzung des Papiers bei der Ausgabe.  Dies  wird
zum  einen  durch die Benutzung kleiner Schriften erreicht, zum anderen durch
das Layout der Ausgabe (mehrspaltig).  So  können  beispielsweise  8  normale
A4-Seiten   auf  einem  einzigen  A4-Blatt  gedruckt  werden,  ohne  daß  die
Lesbarkeit dabei leidet. Ausgaben mit HiSpeed erfolgen  sehr  schnell  -  auf
einem  DeskJet Plus sind effektiv mehr als 4 Seiten/Minute erreichbar (alle 4
Seiten würden auf einem  A4-Blatt  erscheinen).  Dank  der  Flexibelität  des
Programms   können  aber  auch  ganz  "normale"  Druckaufträge  in  gewohnter
Schriftgröße abgewickelt werden,  Etikettenbögen  bedruckt  werden  oder  ein
A5-Buch  erstellt  werden. HiSpeed ist ein eigenständiges Shareware-Programm.
Als besonderes Angebot ist  HiSpeed  zusammen  mit  GoldED  im  Rahmen  einer
GoldED-Pro(/NET)-Registrierung  erhältlich  (siehe  @{" Registrieren " link REGISTRIEREN}). Hier die
interessantesten Features im Überblick:

  o graphische Oberfläche              o Spooler (mehrere Texte drucken)
  o Kommandointerface                  o Preview (WYSIWYG)
  o ARexx-Port                         o Schriften (Fonts) einstellbar
  o Ausgabe einfach/doppelseitig       o Seitenköpfe einstellbar
  o Ausgabe in "richtiger" Reihenfolge o Zeilennumerierung
  o freies Layout                      o automatischer Index/Appendix
  o diverse Druckstile (fett, etc.)    o Hoch/Querdruck
  o einstellbarer Zeilenabstand        o Buchdruckmodus (A5-Buch)

  @{"  Betriebsvoraussetzungen      " link BETRIEBSVORAUSSETZUNGEN}      @{"  ein-/zweiseitig                " link EIN-_ZWEISEITIG}
  @{"  Konfigurieren                " link KONFIGURIEREN}      @{"  Lochrand                       " link LOCHRAND}
  @{"  Drucken                      " link DRUCKEN}      @{"  Ports, Druck in Datei          " link PORTS,_DRUCK_IN_DATEI}
  @{"  Einstellungen und Einheiten  " link EINSTELLUNGEN_UND_EINHEITEN}      @{"  Bedienung über die Shell       " link BEDIENUNG_ÜBER_DIE_SHELL}
  @{"  Druck-Layout                 " link DRUCK-LAYOUT}      @{"  ARexx-Port HiSpeed             " link AREXX-PORT_HISPEED}
  @{"  Druck-Preview                " link DRUCK-PREVIEW}      @{"  ARexx-Befehle HiSpeed          " link AREXX-BEFEHLE_HISPEED}
  @{"  ESC-Sequenzen                " link ESC-SEQUENZEN}      @{"  Makros                         " link MAKROS}
  @{"  Schriftgröße                 " link SCHRIFTGRÖßE}      @{"  Filter                         " link FILTER}
  @{"  Querdruck                    " link QUERDRUCK}      @{"  AmigaGuide                     " link AMIGAGUIDE}
  @{"  Buch                         " link BUCH}      @{"  Sleep-Icon                     " link SLEEP-ICON}
  @{"  Umschlag                     " link UMSCHLAG}


@endnode
@node BETRIEBSVORAUSSETZUNGEN "BETRIEBSVORAUSSETZUNGEN"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} BETRIEBSVORAUSSETZUNGEN @{ub}

Amiga ab 512K, OS 2.o, DeskJet/Laser/Kompatibler. Sie benötigen speziell  bei
DeskJet-Druckern   eine  Softfont-Karte  ("RAM  Cartridge"),  wenn  Sie  alle
Funktionen dieses Programms nutzen möchten. Ohne eine solche  Karte  ist  der
Nutzen   dieses   Programms   bei   älteren   Modellen  mit  wenig  Schriften
eingeschränkt. RAM-Cartridges sind ab ca. 160  DM  (256  KBytes,  HP-Nachbau,
z.B.  BSC Computer, 0241-572041) zu erwerben. Eine solche Karte kann übrigens
auch sehr gut zusammen mit Programmen wie BT-II eingesetzt werden bzw. ist ab
dem DeskJet 550C auch als Druckerbuffer nutzbar.


@endnode
@node KONFIGURIEREN "KONFIGURIEREN"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} KONFIGURIEREN @{ub}

HiSpeed muss auf den verwendeten Drucker konfiguriert werden. Wählen Sie  mit
dem  entsprechenden  Gadget  ihr  Modell  aus.  Das  RAM-Gadget  ist  je nach
vorhandener Speichererweiterung des Druckers auf 'RAM' bzw. auf '0K' (=  kein
Speicher   für   Softfonts)   einzustellen.   In   Abhängigkeit   von  diesen
Einstellungen  ändert  sich  der  Umfang  der  angezeigten   Fontliste:   Ein
Standard-DeskJet  ohne  Softfontkarte wird nur einen Font bieten, ein DeskJet
550C  mit  RAM-Karte  markiert  das  andere  Extrem   (4   Portraitfonts,   3
Landscape-Fonts).   Kann   ihr   Drucker   Softfonts   auch   ohne  explizite
Speichererweiterung  benutzen  (viele  Laserdrucker),  so  sollte  auf  'RAM'
geschaltet werden.

Taucht ihr Drucker (noch) nicht unter den einstellbaren Geräten auf (und  ist
zu keinem der angebotenen 100% kompatibel), so muss HS mit <KONFIGURATION> an
ihr Gerät angepaßt werden. HiSpeed kann an beliebige  PCL-Drucker  und  deren
Fontausstattung angepaßt werden. Sollte Ihr Gerät Softfonts unterstützen -bei
den DeskJet-Modellen wird dazu eine Speichererweiterung benötigt - so  können
Sie   auch   Ihre   eigenen  Fonts  bei  HiSpeed  anmelden.  Leider  ist  der
Setup-Prozess nicht ganz einfach. Sie  sollten  Ihr  Druckerhandbuch  deshalb
wenigstens  einmal  gründlich  gelesen  haben.  Fehleinstellungen  führen mit
Sicherheit zu unbrauchbaren Ergebnissen. Im folgenden  wird  der  Prozess  an
einem Beispiel erläutert:

Wählen Sie das <SETUP>-Gadget an - es erscheint ein Requester,  mit  dem  die
weiteren Einstellungen vorgenommen werden können. Auf der linken Seite werden
die z.Zt. angemeldeten Drucker angezeigt.  Rechts  erscheint  die  Liste  der
Fonts  des angewählten Druckers. Ist Ihr Modell noch nicht vorhanden, so kann
mit <NEW>  (neben  der  Druckerliste)  ein  neuer  Drucker  unter  dem  Namen
'unnamed'  angemeldet werden. Mit dem Eingabefeld unter der Druckerliste kann
dieser Name beliebig  geändert  werden.  Entspricht  der  Papiereinzug  Ihres
Druckers von der Bauart dem eines DeskJets, so sollte das 'DeskJet-Tray'-Feld
aktiviert werden: das Programm wird Ihnen dann  genauere  Anweisungen  geben,
wenn  es  um  das Wenden von Papier bei doppelseitigem Druck geht. Aktivieren
Sie das 'Faces down'-Gadget, wenn die Seiten mit der  bedruckten  Seite  nach
unten  aus  dem  Druckwerk kommen. Einige Drucker (insbesondere Laserdrucker)
können den oberen Rand eines A4-Blattes nicht so gut ausnutzen,  wie  es  bei
DeskJet-Modellen  möglich  ist - es empfiehlt sich in solchen Fällen, <OFFSET
HEADER> zu aktivieren -die Titelzeile wird dann  um  einige  Millimeter  nach
unten  verschoben.  Zu  guter  letzt  sollte dem Programm noch das gewünschte
Muster für Coverdateien mitgeteilt werden. Sinn dieses Musters  ist  es,  die
für Ihren Drucker ungeeigneten Dateien von der Cover-Auswahl auszuschliessen.
HiSpeed benutzt die folgenden Konventionen:

    CYM  Farbdateien (Dreifarbdruck)............... #?.CYM
    CYMK Farbdateien (Vierfarbdruck) .............. #?.CYMK
    SW-Dateien (PCL-Level 3) ...................... ohne Endung

Selektieren Sie den gewünschten Drucker durch Anklicken -  in  der  Fontliste
werden  dann  die  verfügbaren  Fonts  des  Druckers angezeigt. Bei einem neu
angelegten Drucker ist diese Liste noch leer. Benutzen Sie  <new>  neben  der
Fontliste,  um  einen  neuen  Font  hinzuzufügen. Sie können den vom Programm
gewählten Namen ('unnamed') mit dem Eingabefeld unter  der  Liste  verändern.
Anschließend muß das Programm über die Eigenschaften des gerade eingetragenen
Fonts wie Größe oder Druckrichtung unterrichtet werden. Die  dazu  benötigten
Angaben  finden  Sie in Ihrem Druckerhandbuch. Prinzipiell können mit HiSpeed
nur  Fixed-Width-Fonts  benutzt  werden;  proportionale  Fonts  werden  nicht
unterstützt. In diesem Beispiel soll dem Programm der 'LetterGothic'-Font des
DeskJet550C beigebracht werden. Sie finden die Liste der von  diesem  Drucker
unterstützen Fonts in dem Abschnitt 'Technische Daten' des Druckerhandbuches.
Der   Aufstellung   ist   zu   entnehmen,   dass   es   unter   anderem   die
LetterGothic-Variante  in der Größe 6 Punkte sowohl im Hochformat als auch im
Querformat gibt - und zwar jeweils mit 24 cpi (Zeichen pro Inch):

               Typeface:      LetterGothic
               Größe:         6p
               Druckdichte:   24 cpi (nicht-proportional)
               Orientierung:  Hochformat oder Querformat

Entsprechend sind die Einstellungen für den Font vorzunehmen: Stellen Sie das
Typ-Gadget  auf  'any direction', da der Font sowohl Querdruck als auch Druck
im Hochformat unterstützt. Im HMI-Gadget ist die Druckdichte in  der  Einheit
1/1200"  anzugeben  -dieser Wert kann aus der cpi-Angabe (hier: 24) berechnet
werden: 1200/24 = 50. Über das LPI-(Lines per Inch-)Eingabefeld wird  HiSpeed
der  optimale  Vorschub  für  einfachen  Zeilenabstand  des Fonts mitgeteilt.
Dieser Wert kann näherungsweise über die Formel LPI = 72/Fontgröße  berechnet
werden;  es  kommt  nicht  auf einen exakten Wert an. Für einen 6-Punkte-Font
würde sich ein LPI-Wert von 72/6 = 12 anbieten. In den Eingabefeldern <NORM.>
bzw.   <ITAL.>   sind  die  Softfont-Files  für  den  Font  einzutragen;  bei
eingebauten Drucker-Fonts (wie in unserem Fall) bleiben die Felder leer.  Bei
Softfonts  wären die Pfade zu den entsprechenden Dateien anzugeben - getrennt
für aufrechte und kursive Variante (es kann in beiden Feldern  derselbe  Font
eingetragen  werden).  Bitte beachten Sie, daß ihre Softfonts den Zeichensatz
des Amiga,  also  ECMA  LATIN,  benutzen  _müssen_.  Abgeschlossen  wird  die
Anmeldung  eines  Fonts mit der Angabe der Kommandosequenz im PCL-Eingabefeld
von HiSpeed, die für die Aktivierung des Fonts an den Drucker gesendet werden
muß.  Eine  Aufstellung  der  verfügbaren  Kommandos  sollten  Sie  in  ihrem
Druckerhandbuch finden. In dieser PCL-Sequenz  müssen  Schrifttyp  (Typeface)
sowie  Zeichendichte (Print Pitch) und Zeichenhöhe (Character Height) gesetzt
werden. Ein Beispiel:
                                ESC(s6v24h6T

ESC  leitet  Befehlssequenzen  ein.  PCL-Kommandos  enden  immer  mit   einem
Großbuchstaben  -  hier  'T'.  Mit  '(s6v'  wird  die  Fonthöhe  auf 6 Points
festgesetzt,  '24h'  setzt  die  Zeichendichte  auf  24  Zeichen  pro   Inch.
Abschließend  wird  mit  '6T'  der  Schrifttyp  auf  LetterGothic geschaltet.
Innerhalb der Sequenz dürfen keine Leerstellen  benutzt  werden;  desweiteren
ist Groß- und Kleinschreibung exakt zu beachten.


@endnode
@node SEITENKOPF "SEITENKOPF"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} SEITENKOPF @{ub}

Es ist möglich, den von HiSpeed verwendeten Seitenkopf im Format  zu  ändern.
Die  gewünschten  Attribute  (z.B.  unterstrichen)  können im Setup-Requester
(@{" Konfigurieren " link KONFIGURIEREN}) eingestellt  werden.  Auch  der  Text  kann  mit  dem  dort
angebotenen  'PAGE  HEADER'-Eingabefeld editiert werden. Zu beachten ist, daß
dieser  Text   später   nicht   direkt   ausgegeben   wird,   sondern   zuvor
'interpretiert'  wird: bestimmte Schlüsselworte (z.B. \DATE) werden durch den
aktuellen Wert (hier das Datum ersetzt). Nur Teile, die in '"' eingeschlossen
sind,  werden  garantiert direkt ausgegeben. Die unterstützten Schlüsselworte
in einer tabellarischen Übersicht:

    Allgemein     Beispiel            Beschreibung
    -------------------------------------------------------------
    "<Text>"      "Hallo"             den Text <Text> ausgeben
    \DATE         "Datum: " \DATE     Datum einfügen
    \TIME         "Zeit:  " \TIME     Zeit einfügen
    \NAME         "Datei: " \NAME     Dateiname einfügen
    \PATH         "Datei: " \PATH     Dateiname mit Pfad einfügen
    \PAGE         "Seite: " \PAGE     Seitennummer einfügen
    $<name>       $USER               Umgebungsvariable einfügen

@endnode
@node DRUCKEN "DRUCKEN"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} DRUCKEN @{ub}

Die zu druckenden Dateien ("Jobs") werden in der "Jobliste" angezeigt  (Mitte
unten).  Neue  Druckaufträge lassen sich mit einem Klick auf das <NEU>-Gadget
hinzufügen - es erscheint  dann  ein  Filerequester.  Sie  können  in  diesem
Requester  mehrere  Dateien  gleichzeitig  anwählen:  Halten  Sie einfach die
Shift-Taste gedrückt, während Sie Dokumente mit der Maus anklicken. Natürlich
können  auch  die  speziellen  Gadgets im Requester benutzt werden. Beispiel:
<MUSTER> anwählen und  "#?.DOC"  eingeben  -  dann  werden  automatisch  alle
Dateien,  deren Name auf ".DOC" enden, angewählt. Alternativ zur Auswahl über
den Filerequester wird auch das "Ziehen" von Icons über  das  HiSpeed-Fenster
unterstützt  (vgl.  OS2.04 Icon-Editor). Auch das Ziehen einer Datei über das
Sleep-Icon von HiSpeed (erscheint nach Betätigung von <Zzz>)  ist  möglich  -
diese  Datei  wird  dann  aber  sofort  gedruckt  und  nicht  in die Jobliste
aufgenommen.

Die in der Jobliste angezeigten, für den Druck vorgesehenen Dokumente  werden
auf  Wunsch  alphabetisch (<SORT.A>) oder der Größe nach (<SORT.#>) sortiert.
Das Löschen der Job-Liste ist mit dem Menupunkt 'Druckaufträge/Liste löschen'
möglich.  Einzelne  Jobs  können  mit dem <ENTF.>-Gadget entfernt werden. Die
Jobs werden nach dem Druck nicht automatisch aus der Liste entfernt.

Der Druckauftrag kann mit einem  Klick  auf  das  <DRUCKEN>-Gadget  gestartet
werden. Alternativ genügt das Betätigen der Return-Taste. Die Jobs werden der
Reihe nach bearbeitet, wobei für jeden Job eine neue  Seite  angefangen  wird
(aber  nicht  unbedingt  ein  neues Blatt, da auch zweiseitig gedruckt werden
kann).  Wurden  zuvor  noch  keine  Druckaufträge  festgelegt,  so  erscheint
spätestens  jetzt  ein Filerequester, der nach der zu druckenden Datei fragt.
Der Druck kann jederzeit abgebrochen werden  (Fenster  schließen  -  vor  dem
endgültigen Abbruch erscheint eine Sicherheitsabfrage).

Es ist auch möglich, mit <SEITE...> einzelne  Seiten  zu  drucken.  Dies  ist
besonders   praktisch,   wenn   zerstörte  Seiten  nachträglich  noch  einmal
ausgegeben werden sollen (etwa wenn mitten in  einem  größeren  Druckjob  die
Tinte ausgesetzt hat).

Auf Wunsch (<SEITENKOPF> aktivieren) werden  alle  Seiten  mit  einer  kurzen
Titelzeile  versehen,  aus  der  neben  der  Seitennummer  auch  der Name des
Dokuments (Jobname) hervorgeht. Der Text der Titelzeile kann verändert werden
(Konfigurations-Fenster);  es  ist  beispielseise möglich, das Datum oder den
Wert von Environment-Variablen einfügen zu lassen.

Ein Inhaltsverzeichnis (<KOPF UND INDEX> kann  angefordert  werden  und  eine
Zeilennummerierung  (<NUMMERN>)  ist verfügbar - dem übersichtlichen Ausdruck
auch gößerer Dokumentensammlungen (z.B. Includes, CompilerManuals u.ä.) steht
somit nichts mehr im Wege.


@endnode
@node EINSTELLUNGEN_UND_EINHEITEN "EINSTELLUNGEN UND EINHEITEN"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} EINSTELLUNGEN UND EINHEITEN @{ub}

An den Papiereinstellungen sollte nur etwas geändert werden, wenn  man  GENAU
weiss,  was  man  tut; voreingestellt ist A4 mit einem linken Rand von 16 mm,
der gerade zum Abheften/Lochen/Binden ausreichen müßte.  Bitte  bachten  Sie,
daß   die  einstellbaren  Abmessungen  im  Hauptfenster  nur  den  zum  Druck
freigegebenen Bereich beschreiben:  wenn  Sie  nur  die  obere  Hälfte  eines
A4-Blattes   bedrucken   möchten,   können   Sie  das  hier  einstellen.  Das
physikalische Papierformat (in Europa A4, in den Staaten US  Letter  oder  US
Legal) wird dagegen im Setup (<KONFIGURATION>) eingestellt.
  
Entspricht das tatsächlich verwendete Papier nicht den Programmeinstellungen,
ist  mit  einer  falschen  Sortierung  der  Blätter zu rechnen - besonders im
Buchdruckmodus fatal. Sollten einmal irrtümlich alle Werte  verstellt  worden
sein,  so genügt die Anwahl von <STANDARDWERTE>, um an die Grundeinstellungen
zu gelangen. Alle Einstellungen  können  mit  dem  Menupunkt  'Datei/Konfig
sichern' dauerhaft gesichert werden.

Die verwendete Einheit für Rand-  und  Blatteinstellungen  ist  grundsätzlich
'mm'.    Eine    Ausnahme    ist    das   Block-Größen-Display   (neben   den
<LAYOUT>-Gadgets): in den beiden Feldern wird  die  Größe  der  verkleinerten
Textblöcke auf einer Seite in Zeichen (Spalten/Zeilen) angegeben. Diese Werte
ergeben sich direkt aus dem Raum, den man den einzelnen Textblöcken über  die
Randeinstellungen zur Verfügung stellt und hängen indirekt auch vom gewählten
Font ab. Mit dem 6p Courier-Font sind nur mäßige Ergebnisse zu erreichen.


@endnode
@node DRUCK-LAYOUT "DRUCK-LAYOUT"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} DRUCK-LAYOUT @{ub}

Von besonderer Bedeutung ist die Wahl des Layouts: die Art  der  Zeilen  bzw.
Spaltenanordnung  der Textblöcke steht zur Variation bereit. Zu beachten ist,
daß mit zunehmender Spaltenzahl die Breite der einzelnen Spalten sinkt.  Wird
die  Spaltenbreite zu klein (z.B. kleiner 80), so müsssen u.U. die Zeilen der
Vorlage umgebrochen werden. In der  aktuellen  Version  nimmt  HiSpeed  dabei
"Rücksicht  auf  Nichts",  sprich:  die  Zeilen  werden  auch  mitten im Wort
umgebrochen ;-)

Besonders kritisch ist in diesem Zusammenhang der COURIER-6-Font (der einzige
an  einem  Ur-DeskJet  verfügbare  kleinere Font), dessen Zeichen recht breit
sind: bei zweispaltigem Druck liegt die Spaltenbreite unter 75  Zeichen,  was
für  die  meisten  Texte  nicht  ausreicht.  In diesen Fällen bietet sich die
<FORMAT.>-Option an: Ist sie aktiviert,  werden  Zeilenumbrüche  im  Original
(abgesehen   von   offensichtlichen   Absätzen)   ignoriert,   es  wird  also
umformatiert.  Formatierte  Daten  (Blocksatz,  Tabellen,  Programme,   etc.)
verbieten allerdings den Einsatz dieser Option.

Bei den Textvorlagen  sollte  es  sich  im  übrigen  um  normale  ASCII-Texte
handeln,  deren einzelnen Zeilen mit einem LF (Linefeed) terminiert sind. Die
bei  MS-DOS  Texten  zusätzlich  vorhandenen  CR-Codes  werden  erkannt   und
entfernt.  ASCII-Ausgaben von "echten" Textverarbeitungen fehlen LF-Codes oft
bzw. sie müssen explizit angefordert werden. Bei  Ausgabe  von  MS-DOS-Texten
(die  beispielsweise  über  eine  Mailbox  empfangen wurden) muß das 'MS-DOS'
Gadget aktiviert werden - HiSpeed verwendet dann einen  anderen  Zeichensatz.
Da  die  Softfonts  zur  Zeit  nur  in  einer  Amiga-Version  vorhanden sind,
beschränkt sich die Font-Auswahl in dieser Betriebsart  auf  die  eingebauten
Druckerfonts.

Die Abstände zwischen den  Textblöcken  in  horizontaler/vertikaler  Richtung
können  mit <RÄNDER>/DX bzw. <RÄNDER>/DY eingestellt werden. Zur Erhöhung der
Lesbarkeit zeichnet  HiSpeed  auf  Wunsch  zwischen  zwei  Block-Zeilen  eine
Trennlinie  (<TRENNL.>  einschalten); die einzelnen Textblöcke sind von links
nach rechts sowie von oben nach unten verkettet.


@endnode
@node DRUCK-PREVIEW "DRUCK-PREVIEW"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} DRUCK-PREVIEW @{ub}

HiSpeed bietet  Ihnen  zwei  Möglichkeiten  an,  Qualität  und  Umfang  eines
Ausdrucks  vor  dem  tatsächlichen Druck vorauszuberechnen: So können Sie mit
<VORSCHAU>  eine  verkleinerte  Darstellung  der  Druckseiten  am  Bildschirm
anfordern  -  auf diese Weise erhalten Sie einen grundsätzlichen Eindruck vom
gewählten Layout und können ggf. Änderungen vor nehmen. Das  Vorschau-Fenster
wird  komplett  über  die  Tastatur  gesteuert:  mit  den  Cursor-Tasten kann
geblättert werden, die HELP-Taste bringt eine statistische Übersicht. Mit ESC
oder  'Q'  bzw.  dem  Close-Gadget  des  Fensters  kann der Preview verlassen
werden.

Die Textstatistik kann auch ohne  den  zeitaufwendigen  Preview  über  <TEXTE
SCANNEN>  abgerufen  werden. Dieses Kommando erfaßt die wichtigsten Textdaten
(z.B.  benötigte  Blätter)  in  einer  statistischen   Übersicht.   Besonders
interessant  ist die 'Störungen>-Angabe in %: Hier wird Ihnen mitgeteilt, wie
viele Zeilen des Originaltextes zu lang waren, um in einer  Spalte  Platz  zu
finden.  Dieser  Wert  sollte  möglichst  niedrig  ausfallen,  da  bei vielen
erzwungenen Umbrüchen die Lesbarkeit leidet.  Als  Abhilfe  bietet  sich  ein
Verkleinern der Ränder (führt zu größerer Spaltenbreite) sowie die Wahl einer
kleineren Schrift an (dazu später mehr).


@endnode
@node ESC-SEQUENZEN "ESC-SEQUENZEN"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} ESC-SEQUENZEN @{ub}

Im <HISPEED>-Modus werden von HiSpeed fast  alle  ESC-Sequenzen  erkannt  und
ausgefiltert,  kommen also nicht zur Ausführung. Die Druckgeschwindigkeit ist
dank Draft-Modus entsprechend hoch. Übrigens ist der alte DeskJet+  schneller
als ein DeskJet550C.

Auch  bei  ausgeschaltetem  HiSpeed-Modus  werden  auf  Wunsch  ESC-Sequenzen
(Kursiv  etc.)  gefiltert - eine Kontrolle ist mit dem <ANSI>-Gadget möglich.
Die unter ANSI-Betrieb evtl. für die Ausgabe zusätzlich benötigten  Softfonts
(Italics-Varianten)  werden  erst  bei  Bedarf  geladen. Sie befinden sich im
Verzeichnis SOFTFONTS.

Während der HiSpeed-Modus grundsätzlich  mit  DRAFT-Ausgaben  verbunden  ist,
kann  für  die  anderen  Modi  auch LQ- (<HOHE QUALITÄT>) o. fette LQ-Schrift
vorgewählt  werden.  Die  Ausgabe  erfolgt  mit  der   vorgewählten   Schrift
(Default-Font),   solange  im  auszugebenden  Text  keine  gegenteiligen  ESC
Sequenzen entdeckt werden. Bei Einstellung auf <ANSI>=AUS  wird  das  gesamte
Dokument  mit  dem  gewählten  Default-Font  gedruckt. Wer an einem besonders
schönen Ausdruck interessiert ist, wähle als Modus <HOHE QUALITÄT (FETT)> und
als Font <LGothic-6p> bei einem mittleren Zeilenabstand <Z-ABSTAND>.

Sind in der Vorlage FF-Codes (= Seitenvorschub) enthalten, so  fängt  HiSpeed
bei  aktivem  <FF  AUSF.> mit jedem entdeckten Code einen neuen Textblock an;
bei Abschalten von <FF AUSF.> wird dagegen  lediglich  eine  neue  Druckzeile
begonnen.  Als  FF-Code  wird  12  (dez) betrachtet. Es ist sinnvoll, vor dem
eigentlichen Druck die  benötigte  Anzahl  von  Seiten  berechnen  zu  lassen
(<TEXTE  SCANNEN>), um den Einfluß einer <FF AUSF.>-Einstellung abschätzen zu
können. Unter Umständen  erhöht  sich  der  Papierverbrauch  ganz  erheblich.
Insbesondere  Dokumente  im  AutoDoc-Format (Programmierunterlagen) enthalten
oft FF-Codes nach jedem Absatz.


@endnode
@node SCHRIFTGRÖßE "SCHRIFTGRÖßE"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} SCHRIFTGRÖßE @{ub}

Unabhängig  von  den  Einstellungen  für  die   gewünschte   Behandlung   der
Schriftstile können Sie zwischen mehreren Font-Größen für die Ausgabe wählen.
Das Angebot hängt von ihrem Drucker ab. BesitzerInnen eines DeskJet 550C  mit
Softfontkarte  können  zwischen LinePrinter-5, Line Printer-6, LetterGothic-6
sowie Courier-6 wählen. LinePrinter-6 ermöglicht bei zweispaltigem Druck eine
Spaltenbreite  von  knapp über 80 Zeichen und ist damit für die meisten Texte
gut geeignet. Liegt die durchschnittliche Zeilenbreite Ihrer Vorlage über  83
Zeichen,  so  sind dagegen LinePrinter-5 oder LGothic-6 der Übersichtlichkeit
halber vorzuziehen (ca. 90 Zeichen/Spalte). Schließlich steht noch  Courier-6
zur   Verfügung   -   mit  diesem  Font  können  Texte  geringerer  mittlerer
Spaltenbreite übersichtlich gedruckt werden:  bei  zweispaltigem  Layout  mit
diesem  Font sind (nur) etwa 70 Zeichen/Spalte ansprechbar. In der extremsten
Einstellung (ein  Textblock/Seite,  LinePrinter-5,  einfacher  Zeilenabstand)
lassen sich auf einer A4-Seite 196*158 Zeichen unter bringen (= 30968 Bytes).
Bei doppelseitigem Druck sind das pro Blatt Papier etwa 60 KByte.


@endnode
@node QUERDRUCK "Querdruck"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} Querdruck @{ub}

Auf allen DeskJet-Modellen mit Ausnahme des Ur-DeskJets kann die Ausgabe auch
im  Querformat  (<QUERDRUCK>) erfolgen. Die Anzahl der dann verfügbaren Fonts
hängt vom Modell  ab.  Der  Papierverbrauch  steigt  bei  Querdruck  aufgrund
geringerer Zeilenzahl um etwa 40% an.


@endnode
@node BUCH "BUCH"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} BUCH @{ub}

Im Buchdruckmodus (<BUCH>) können die Blätter  nach  der  Ausgabe  direkt  zu
einem Heft gefaltet werden - das Programm sorgt dafür, daß alle Seiten an der
richtigen Stelle zu liegen kommen. Sinnvollerweise wird diese Betriebsart mit
<QUERDRUCK>  kombiniert -dann können mit HiSpeed A5-Hefte hergestellt werden.
Das Programm verläßt sich  bei  der  Zentrierung  der  Textspalten  auf  Ihre
Angaben; die eingestellte Spaltenbreite sollte deshalb nicht zu stark von der
Spaltenbreite  des  zu  druckenden   Textes   abweichen   (das   Arexx-Script
AdjustBook.REXX   aus  dem  'Makros'-Menu  berechnet  für  Sie  die  optimale
Einstellung).   Auf   dem   Ur-DeskJet   ist   der   Buchdruckmodus   mangels
Landscape-Unterstützung   durch   den   Drucker   leider  nicht  sinnvoll  zu
gebrauchen.


@endnode
@node UMSCHLAG "Umschlag"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} Umschlag @{ub}

Wählen sie <UMSCHLAG>, wenn Sie für ihr  A5  Heft  einen  passenden  Umschlag
wünschen;   die  Ausgabe  erfolgt  entsprechend  der  eingestellten  Qualität
(LQ/EDV). Diese Funktion benötigt die 'Xpk.Library' (FD).  Coverdateien  sind
mit XDrop (Programm aus dem XPK-Paket) im Modus "IMPL" gecrunchte PCL-Dateien
- also umgelenkte Druckerausgaben. Zur Erstellung bieten sich  Programme  wie
PageStream an. Die Namen von Farb-PCL-Files sollten auf ".CYM" (DeskJet 500C)
bzw. ".CYMK" (DJ-550C) enden. Beispielvorlagen  im  PageStream-Format  finden
sich im Verzeichnis TEMPLATES.


@endnode
@node EIN-_ZWEISEITIG "EIN-/ZWEISEITIG"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} EIN-/ZWEISEITIG @{ub}

Der Druck erfolgt auf Wunsch einseitig oder zweiseitig  (<DOPPELS.>).  Lassen
Sie  sich  nicht  verwirren,  wenn  während  des Drucks der Vorderseiten auch
einmal ein leeres Blatt ausgeworfen wird - es handelt sich dann  um  die  nur
einseitig  zu  bedruckende Abschlußseite eines Dokuments, die für den zweiten
Druckdurchgang benötigt wird.  Vor  dem  Druck  der  Rückseiten  sind  *alle*
ausgeworfenen  Seiten wieder einzulegen. Beachten Sie beim Wiedereinlegen des
Papiers unbedingt die Anweisungen des Programms, da sich die Handgriffe nicht
immer gleichen.


@endnode
@node LOCHRAND "Lochrand"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} Lochrand @{ub}

Möchten Sie doppelseitig ausgegebene Blätter später abheften und haben Sie zu
diesem   Zweck   einen  größeren  linken  Rand  eingestellt,  so  sollte  die
<LOCHRAND>-Option aktiviert werden; das Programm  vertauscht  dann  für  alle
ungeraden  Seiten  den  linken und rechten Rand, so daß der breitere Heftrand
immer auf der zu lochenden Seite zu liegen kommt.


@endnode
@node PORTS,_DRUCK_IN_DATEI "Ports, DRUCK IN DATEI"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} Ports, DRUCK IN DATEI @{ub}

Mit den <AUSGABE>-Gadgets kann zwischen Parallelport, serieller Schnittstelle
bzw.  Druck  in  eine Datei gewählt werden. Bei Ausgaben in eine Datei werden
bei doppelseitigem Druck für Vorder-  und  Rückseiten  zwei  Dateien  erzeugt
(Suffix  1 bzw. 2). Später ist auf jeden Fall Datei 1 vor Datei 2 auszugeben,
da nur in ersterer die Softfonts enthalten sind. Vor  dem  zweiten  Druchgang
die  ausgeworfenen  Blätter  wieder einlegen. BesitzerInnen von Laserdruckern
müssen  das  richtige   Einlegen   durch   Ausprobieren   herausfinden.   Für
DeskJet-Modelle  gilt: Bei Ausgaben im Querdruck (Landscape) die Blätter OHNE
Drehung wieder einlegen. Bei normaler Ausgabe (Portrait) die Blätter vor  dem
Einlegen um 180 Grad drehen (bedruckte Seiten bleiben oben).


@endnode
@node BEDIENUNG_ÜBER_DIE_SHELL "BEDIENUNG ÜBER DIE SHELL"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} BEDIENUNG ÜBER DIE SHELL @{ub}

HiSpeed kann auch über die Shell  bedient  werden  bzw.  indirekt  über  alle
Programme,  die einen Shell-Startup simulieren (SID, DirOpus). Das Format der
Optionen   entspricht   den   AmigaDOS-Konventionen.   Da    die    einzelnen
Schlüsselworte  den ähnlich bezeichneten Schaltern des Programms entsprechen,
wird hier auf eine ausführliche Erklärung verzichtet und nur eine Liste der
unterstützen Kommandos angeführt:

FILE/M,   S=SLEEP/S,   D=DOUBLE/K,   H=HEADER/K,   N=NUMBER/K,   H=HISPEED/K,
P=PREVIEW/S,  C=SCAN/S,  L=LANDSCAPE/K,  B=BOOK/K, F=FEED/N, I=INDEX/S, LQ/S,
EDV/S,  BOLD/S,  ADJUSTLF/K,   SORTNAME/S,   SORTSIZE/S,   ASL/S,   SCREEN/K,
PERFORATE/K,  CMDFILE/K, MSDOS/K, UNI/K, ANSI/K, PARSEFF/K, FILTER/K, PAR:/S,
SER:/S, RESET/S, GUIDE/K:


@endnode
@node AREXX-PORT_HISPEED "AREXX-PORT HISPEED"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} AREXX-PORT HISPEED @{ub}

HiSpeed verfügt über einen  ARexx-Port.  Über  ARexx  ist  es  beispielsweise
möglich,  Listing  vor  dem Ausdruck mit einem Kopf (Datum etc.) zu versehen,
Texte  vor  dem  Ausdruck  zu  formatieren,  eine  Stichwortliste  markierter
Begriffe  (Appendix)  anzulegen, das Programm mit einem Tastendruck auf einen
anderen Screen zu legen, etc. Normalerweise ist eine gleichzeitige  Bedienung
über ARexx-Befehle (@{" AREXX-BEFEHLE HISPEED " link AREXX-BEFEHLE_HISPEED}) und Workbench möglich.


@endnode
@node AREXX-BEFEHLE_HISPEED "AREXX-BEFEHLE HISPEED"
                            @{b} AREXX-BEFEHLE HISPEED @{ub}

                    Gruppe 1 - Einstellungen setzen (SET)

  SET LAYOUTX <Spalten>...................... Anzahl Spalten
  SET LAYOUTY <Zeilen>....................... Anzahl Reihen
  SET LEFT <mm>.............................. linker Rand
  SET RIGHT <mm>............................. rechter Rand
  SET TOP <mm>............................... Rand oben
  SET BOTTOM <mm>............................ Rand unten
  SET DX <mm>................................ Raum zwischen Spalten
  SET DY <mm>................................ Raum zwischen Reihen
  SET COPIES <Anzahl>........................ Anzahl Kopien
  SET FEED <0...12>.......................... Zeilenvorschub
  SET PORT <'PAR:'|'SER:'|FILE>.............. Ausgabeport (s. OUTFILE)
  SET OUTFILE '<Dateiname>'.................. Ausgabedatei
  SET QUALITY <HISPEED|LQ|EDV|BOLD|BOLDEDV>.. Ausgabestil
  SET FILE '<Dateiname>' .................... Datei in Liste aufnehmen
  SET PERFORMESC <ON|OFF> ................... ESC-Erkennung ein/aus
  SET PERFORMFF <ON|OFF> .................... FF-Erkennung ein/aus
  SET NUMBER <ON|OFF> ....................... Nummerierung ein aus
  SET HEADER <OFF|NOHEADER|ON|INDEX> ........ Headertyp festlegen
  SET SIZE <Fontname> ....................... Font auswählen
  SET DOUBLE <ON|OFF> ....................... Doppeldruck an/aus
  SET SINGLE <ON|OFF> ....................... Doppeldruck aus/ein
  SET DESCEND <ON|OFF> ...................... ab/aufsteigend drucken
  SET ASCEND <ON|OFF> ....................... auf/absteigend drucken
  SET SEPARATE <ON|OFF> ..................... Trennlinien ein aus
  SET ADJUSTLF <ON|OFF> ..................... LF's anpassen an/aus
  SET KEEPLF <ON|OFF> ....................... LF's anpassen aus/an
  SET REQUESTER <ON|OFF> .................... Requester aus (1)
  SET ASK '<Text>' .......................... YES/NO Requester zeigen
  SET WARN '<Text'> ......................... I SEE Requester anzeigen
  SET BOOK <ON|OFF> ......................... Buch-Modus an/aus
  SET COVER <Coverfile> ..................... Cover drucken
  SET KEYLIST <file> ........................ Stichwortdatei (*)
  SET KEYCODE <Zeichen|OFF> ................. Stichwort-Marker setzen
  SET PAPERX <mm> ........................... Papierbreite festlegen
  SET PAPERY <mm> ........................... Papierhöhe festlegen
  SET PERFORATE <ON|OFF> .................... Rand an Abheften anpassen
  SET ORIENTATION <PORTRAIT|LANDSCAPE> ...... Papierausrichtung
  SET MSDOS <ON|OFF> ........................ MS-DOS Modus ein/aus
  SET UNIDIR <ON|OFF> ....................... Unidirektional ein/aus
  SET SCREEN <PubScreenName> ................ Screen auswählen

                           Gruppe 2 - Anweisungen

  QUIT ...................................... HiSpeed beenden
  SLEEP ..................................... Iconify
  OPENWIN ................................... Hauptfenster öffnen
  SORTNAME .................................. Liste n. Namen sortieren
  SORTSIZE .................................. Files n. Größe sortieren
  NEW ....................................... Job-Liste löschen
  CLR ....................................... dito.
  REQUESTFILE ............................... Filerequester aufrufen
  PRINT ..................................... Files in Liste drucken
  SCAN ...................................... Files in Liste scannen
  VSCAN ..................................... Preview
  RESET ..................................... alle Werte zurücksetzen
  INFO ...................................... SCAN-Ergebnis zeigen
  SAVECONFIG ................................ Einstellungen speichern

                         Gruppe 3 - Abfragen (QUERY)

  QUERY LAYOUTX ............................. Anzahl Spalten
  QUERY LAYOUTY ............................. Anzahl Zeilen
  QUERY LEFT ................................ linker Rand
  QUERY RIGHT ............................... rechter Rand
  QUERY TOP ................................. Rand oben
  QUERY BOTTOM .............................. Rand unten
  QUERY DX .................................. Raum zwischen Spalten
  QUERY DY .................................. Raum zwischen Reihen
  QUERY COPIES .............................. Anzahl Kopien
  QUERY FEED ................................ Blattvorschub
  QUERY PORT ................................ Ausgabeport
  QUERY OUTFILE ............................. Ausgabedatei
  QUERY QUALITY ............................. Ausgabestil
  QUERY PERFORMESC .......................... ESC-Erkennung
  QUERY PERFORMFF ........................... FF-Erkennung
  QUERY NUMBER .............................. Nummerierung
  QUERY HEADER .............................. Headertyp
  QUERY SIZE ................................ Font
  QUERY DOUBLE .............................. Druck-Betriebsart
  QUERY SINGLE .............................. dito.
  QUERY DESCEND ............................. Druck-Richtung
  QUERY ASCEND .............................. dito.
  QUERY SEPARATE ............................ Trennlinien-Einstellung
  QUERY ADJUSTLF ............................ Adjust-LF-Einstellung
  QUERY KEEPLF .............................. dito.
  QUERY BLOCKX .............................. Buchstaben/Zeile
  QUERY BLOCKY .............................. Zeilen/Block
  QUERY PAGES ............................... benötigte Seiten    (*)
  QUERY SHEETS .............................. benötigte Blätter   (*)
  QUERY DISTORTIONS ......................... Umbrüche            (*)
  QUERY BYTES ............................... Textgröße in Bytes
  QUERY JOBS ................................ Anzahl Jobs abfragen
  QUERY VERSION ............................. Version abfragen
  QUERY JOBNAME <Slot> ...................... Job-Name abfragen
  QUERY STATE ............................... HiSpeed-Zustand abfragen
  QUERY JOBPAGE <Slot> ...................... Seiten-Nr. abfragen (*)
  QUERY BOOK ................................ Buchmodus abfragen
  QUERY MAXLINE ............................. längste Zeile       (*)
  QUERY KEYCODE ............................. Stichwort-Code abfragen
  QUERY PERFORATE ........................... Anpassung f. Abheften
  QUERY ORIENTATION ......................... Papierausrichtung
  QUERY MSDOS ............................... MS-DOS Modus abfragen
  QUERY UNIDIR .............................. Unidirektionalmodus

  --------
  (1) wirkt sich nur auf über ARexx augelöste Operationen aus
  (*) erst nach einem Scan-Durchlauf (SCAN o. VSCAN) gültig


@endnode
@node MAKROS "MAKROS"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}:@{b} MAKROS @{ub}

Unter dem Menüpunkt 'Externe Makros'  werden  automatisch  alle  ARexx-Makros
eingetragen, die sich bei Programmstart in HISPEED/AREXX/... befinden.

@endnode
@node FILTER "FILTER"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} FILTER @{ub}

Schalten  Sie  <FILTER>  ein,  wenn  alle  mit  '@'  beginnenden  Worte   des
auszudruckenden  Textes  als Schlüsselworte betrachtet werden sollen. Das '@'
wird dann aus der Ausgabe gefiltert, die Schlüsselworte selbst werden  normal
ausgedruckt und zusaetzlich in eine Index-Datei geschreiben. Beispiel für die
Verwendung: MakeAppendix-Macro.

@endnode
@node AMIGAGUIDE "AMIGAGUIDE"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} AMIGAGUIDE @{ub}

Aktivieren Sie das <AMIGAGUIDE>-Gadget, wenn Sie Texte  im  AmigaGuide-Format
ausgeben  möchten.  Diese  Texte  erhalten  normalerweise neben dem Text noch
Befehle, die nun vor der Ausgabe ausgefiltert werden. Das "AMIGAGUIDE"-Gadget
sollte  aus  Gründen  der  Speicherökonomie und Geschwindigkeit nur aktiviert
werden, wenn tatsächlich Guides auszudrucken sind. Schlüsselworte des  Guides
werden   durch  Fettdruck  hervorgehoben  (es  sei  denn,  Sie  schalten  die
Verwendung von Druckattributen  aus:  <ANSI>-Gadget).  Nach  jeder  Seite  im
Dokument  wird  ein  Seitenvorschub eingefügt. Ob sich dieser bei der Ausgabe
auswirkt, hängt von der Einstellung des Gadgets <FF AUSF.> ab.

@endnode
@node SLEEP-ICON "SLEEP-ICON"
Zu @{" HiSpeed " link HISPEED}: @{b} SLEEP-ICON @{ub}

Mit dem <Zzz>-Gadget kann HiSpeed in einen Wartezustand versetzt werden.  Das
Hauptfenster  wird  geschlossen,  auf der Workbench erscheint ein (App-)Icon.
Sie können Textdateien über dieses Icon  ziehen  -  sie  werden  dann  sofort
gedruckt.  Ein  Doppelklick  auf  das  Icon  genügt,  um das Hauptfenster von
HiSpeed wieder zu öffnen. Leider bietet  das  bisherige  Amiga-Betriebssystem
keine  Möglichkeiten  zum  Auslesen  der  Icon-Position an. HiSpeed kann sich
deshalb nicht die von Ihnen bevorzugte Iconposition merken. Dennoch  gibt  es
einen Weg, die gewünschte Position dauerhaft zu speichern: Über die Workbench
den Ordner PREFS/ENV-ARCHIVE/HISPEED öffnen, das dort vorgefundene AppIcon an
die  gewüschte Workbench-Position schieben & 'Position fixieren' ('Snapshot')
aus dem WB-Menu auswählen. Das Icon kann danach wieder  in  sein  Verzeichnis
zurückgelegt  werden.  Die  neue  Position  wird von HiSpeed mit dem nächsten
Programmstart erkannt.


@endnode
@node RECOVER "RECOVER"
                             @{" Zubehör " link ZUBEHÖR}: @{b} RECOVER @{ub}

RECOVER ist ein Programm, mit dem Sie nach einem  Systemabsturz  die  zuletzt
geladenen  Texte  wiederherstellen  können.  Das Programm durchsucht dazu den
gesamten Arbeitsspeicher (dessen Inhalt durch einen  Absturz  nicht  komplett
gelöscht wird). Da freier Speicher nicht durch das OS geschützt wird, besteht
die  Möglichkeit,  daß  Texte  nur  noch  teilweise  oder   überhaupt   nicht
wiederhergetsellt werden können. Sie sollten dieses Programm unbedingt direkt
nach dem Systemabsturz aufrufen (ggf. Startup-Sequenz mit CTRL-D  abbrechen),
um  die  Erfolgschancen  zu  erhöhen.  RECOVER  ist  über  ein  Shell-Fenster
aufzurufen. Die folgenden Argumente werden unterstützt:

               RECOVER DRIVE/K,ALL/S,TEST/S,MAXLEN/N,MAXLINES/N

DRIVE (z.B. df0:)

Ziellaufwerk für die wiederherzustellenden Dateien. Sie  sollten  hier  keine
Festplatte  angeben,  da  die  von diesem Programm durchgeführten Operationen
nicht systemkonform  sind  (sein  können)  und  so  bei  Scheibzugriffen  auf
Festplatten  die  Gefahr  von  Datenverlusten  besteht. Sie sollten weiterhin
keine RAM-Disk angeben, da dadurch die zu  rettenden  Daten  zerstört  werden
könnten.

ALL

Diese Option erzwingt die Wiederherstellung aller Dateien. Ohne Angabe dieser
Option   bemüht   sich  das  Programm  lediglich  um  eine  Wiederherstellung
bearbeiteter (veränderter) Texte.

TEST

Testlauf ohne Rettung der im Speicher gefundenen Texte. Das Programm liefert
eine Abschätzung für den Umfang wiederherstellbarer Daten.

MAXLEN

Vorgabe für die maximale Zeilenlänge. Längere Zeilen im wiederherzustellenden
Text    werden    als    zerstörter   Datenbereich   eingestuft   und   nicht
wiederhergestellt (Vorgabe: 255 Zeichen).

MAXLINES

Vorgabe für die maximale Zeilenanzahl. Zeilen jenseits dieses  Limits  werden
als  zerstörter Datenbereich eingestuft und nicht wiederhergestellt (Vorgabe:
10000 zeilen).


@endnode
@node REGISTRIEREN "REGISTRIEREN"
                               @{b} REGISTRIEREN @{ub}

Ein Keyfile bzw. das GoldED-Paket plus Keyfile werden  Ihnen  bei  Bestellung
auf  Diskette(n)  oder  über das InterNet an Ihre E-Mail-Adresse zugeschickt.
Das Keyfile schaltet GoldED 4 als Vollversion frei (keine  Zeilenbegrenzung).
Bitte   verwenden   Sie   für   eine   Bestellung   das   Order-Programm   im
GoldED-Verzeichnis.  Schreiben  Sie  deutlich.   Anschriften   für   Support,
Bestellungen   und   Bugreports   finden   sich   auf  den  folgenden  Seiten
(@{" Anschrift " link ANSCHRIFT}).

Mit Lieferzeiten von vier bis acht Wochen ist zu rechnen, in seltenen  Fällen
auch  länger.  Als Überbrückung für die Wartezeit können Sie vorab per E-Mail
ein  Keyfile  anfordern:  diese  Anfragen  werden   normalerweise   schneller
bearbeitet.  Anzugeben sind dafür die eigene Anschrift und der eigene PGP-Key
(Anfragen  ohne  PGP-Key  können  nicht  bearbeitet  werden).  PGP  ist   ein
Freeware-Programm  für  die verschlüsselte Datenübertragung. Informationen zu
PGP erfragen Sie im Bedarfsfall bitte bei  Bekannten  oder  durch  Lesen  der
PGP-Dokumentation.

Zur Bezahlung  werden  Euroschecks  (ausgestellt  in  DM),  Einschreiben  und
Barbezahlung   akzeptiert.   Postanweisungen   werden  akzeptiert,  wenn  die
Auszahlung nicht an einen Scheck gebunden  ist  (Postbaranweisungen).  Andere
Schecks  (American  Express  Cheque,  Visa-Cheque,  Traveller-Cheque)  können
leider nicht angenonmmen werden. Nachnahmeversand wird nicht  angeboten.  Und
mit  Ausnahme  der  NET-Version  des  Editors  sind  auch Überweisungen nicht
möglich. Alle Angaben gültig bis März 1997.

Bei Sammelbestellungen gibt es Preisnachlässe (für jeden  Besteller  ist  die
volle Anschrift anzugeben):

              2 Pakete ...................... jeweils minus 20%
           ab 3 Pakete ...................... jeweils minus 30%


GoldED Light (29.90 DM Deutschland, 35 DM Europa, 25$ international)
-----------------------------------------------------------------------------
Dieses Paket besteht aus einer oder zwei  Disketten,  auf  denen  die  neuste
Fassung des Programmpaketes ausgeliefert wird - inklusive einem Keyfile (nur)
für GoldED. Die Standarddokumentation wird als  Datei  bereitgestellt.  Bitte
geben Sie an, ob bei Ihnen ein 1.7 MB-HD-Laufwerk vorhanden ist.

GoldED Pro (39.90 DM Deutschland, 45 DM Europa, 35$ international)
-----------------------------------------------------------------------------
Die Sendung besteht aus einer oder zwei Disketten und einer  gedrucken,  etwa
70-seitigen  Anleitung.  Beinhaltet  die neuste Fassung des Paketes inklusive
einem Keyfile für GoldED und HiSpeed. Wahlweise eine deutsche oder  englische
Anleitung. Bitte geben Sie an, ob ein 1.7 MB-HD-Laufwerk vorhanden ist.

GoldED NET (25 DM international)
-----------------------------------------------------------------------------
Die Netz-Version: Sie erhalten bei Bestellung ein PGP-verschlüsseltes Keyfile
für  GoldED  und HiSpeed über das Internet zugeschickt. Ein schon vorhandenes
GoldED-Paket (ab 4.0.0) kann damit ohne Einschränkungen  benutzt  werden.  In
der  an  dietmar@tomate.tng.oche.de  zu  richtenden  Bestellung ist neben der
vollen Anschrift der eigene PGP-Key anzugeben (PGP -kxa).  Die  NET-Lieferung
kann im Gegensatz zu den anderen Angeboten auch mit einer Überweisung bezahlt
werden: Dietmar Eilert, Konto 5129 92-505, Postbank Köln, BLZ 370 100 50. Ein
Beleg  für  die  erfolgte Überweisung (Datumsangabe der Überweisungsquittung)
reduziert die Bearbeitungszeit.


@endnode
@node WO_GIBT_ES_UPDATES_? "Wo gibt es Updates ?"
                           @{b} Wo gibt es Updates ? @{ub}

Registrierte BenutzerInnen haben ein Keyfile für GoldED erhalten, sofern  der
Editor  über den GoldED-Vertrieb bezogen wurde. Mit dem Keyfile können i.d.R.
später  veröffentlichte  Prüfversionen  als  Vollversionen   benutzt   werden
(@{" Update  auf  GoldED  4 " link UPDATE_AUF_GOLDED_4}).  Ein  Rechtsanspruch  auf  Updates  und/oder  auf
dauerhaft   kostenlosen   Update-Zugriff   besteht   nicht.   Käufer    einer
GoldED-OEM-Version,  die  den  Editor  nicht über den GoldED-Vertrieb bezogen
haben,  können  Support  und  Updates  erst  nach  erfolgter  Einsendung  der
Registrierkarte   in   Anspruch  nehmen.  Details  entnehmen  Sie  bitte  der
Dokumentation der Software, mit der GoldED ausgeliefert wurde.

Die üblichen Quelle für Updates sind das AmiNet und der GoldED @{" WWW Support " link ANSCHRIFT}.
Über  den  GoldED-Vertrieb  (@{" Anschrift " link ANSCHRIFT}) sind ebenfalls Updates zu erhalten.
Dann werden allerdings Unkosten für Material und Porto in Rechnung  gestellt,
die vorab zu bezahlen sind. Zur Zeit kostet ein Update inklusive europaweitem
Versand 15 DM. Kosten für den Versand in andere Länder auf Anfrage.


@endnode
@node UPDATE_AUF_GOLDED_4 "Update auf GoldED 4"
                            @{b} Update auf GoldED 4 @{ub}

GoldED  4  akzeptiert  keine  Keyfiles,  die  für  frühere  Programmversionen
herausgegeben  wurden.  Das  Update  auf  GoldED  4  ist  kostenlos, wenn die
Registrierung zwischen  dem  1.1.1996  und  dem  1.8.1996  erfolgt  ist:  Sie
erhalten  das  neue  Keyfile  per  E-Mail zugeschickt, sobald uns Ihr PGP-Key
vorliegt. Eine Lieferung auf Diskette ist  ebenfalls  möglich:  schicken  Sie
dazu die Originaldiskette in einem an sie selbst adressierten und frankierten
Rückumschlag ein. Bei Bestellungen aus dem Ausland legen Sie als Porto-Ersatz
bitte einen Postal Reply Coupon bei, den Sie bei Ihrem Postamt erhalten.

Updates  älterer  GoldED-Registrierungen  können  gegen  eine   Update-Gebühr
bestellt  werden.  Die  Update-Gebühr  beläuft  sich  zur  Zeit  auf  15  DM.
Akzeptiert werden Euroschecks (ausgestellt  in  DM),  Postbaranweisungen  und
Barbezahlung. Die Lieferung des neuen Keyfiles erfolgt auf Wunsch entweder an
Ihre E-Mail-Adresse (PGP-Key angeben) oder per  Diskette.  Auslieferung  über
E-Mail  ist  vorzuziehen,  wenn  Sie  das  Keyfile möglichst schnell erhalten
möchten. Auslieferung auf einer Diskette bietet Ihnen den Vorteil der  gleich
mitgelieferten  neuen  Programmversion,  ist allerdings mit höherer Wartezeit
verbunden: mit vier bis acht Wochen muß gerechnet werden. In dem Update-Preis
sind  die  Kosten für Material und Versand (Europa) enthalten. Kosten für den
Versand in andere Länder auf Anfrage.

Bitte haben Sie Verständnis für längere Lieferzeiten in der  Einführungsphase
einer neuen Programmversion.


@endnode
@node DANKSAGUNG "DANKSAGUNG"
                                @{b} DANKSAGUNG @{ub}

    *  DICE  *   Reqtools   *   XPK   *   ARexxBox  *  GadToolsBox  *

Dieses Programm  wurde  mit  Matt  Dillon's  Dice  geschrieben.  Die  meisten
Requester  sind  mit  der GadToolsBox von Jan van den Baard entworfen worden.
Ich möchte mich bei Nico Fraçois  für  seine  Reqtools-Library  und  bei  den
XPK-Entwicklern   für   ihren   (Ent-)Packerstandard   bedanken.  Einige  der
ARexx-Routinen in GoldED  haben  Ähnlichkeit  mit  Code,  der  durch  Michael
Balzer's   ARexx-Box   erzeugt   wurde.   Dank  geht  an  Stefan  Zeiger  für
Boopsi-Beispielcode. Danke auch an Joerg Gutzke, Dario Fava und Thomas  'Tom'
Lechner,  Sysops der Mowgli/Mailway/Tomate - Quellen für den größten Teil der
oben erwähnten FD-Pakete. GUIMake ist von Rico Krasowski  entwickelt  worden.
Für  Vorschläge,  Übersetzungen,  Ideen  &  Unterstützung  ein  Dankeschön an
Giovanni Addabbo, Henric Andersson, Markus Aretz, Cristian Castellari, Martin
Fay,  David  'Edi'  Göhler,  Georges  Goncalves, Christian Gottschling, Serge
Hammouche, Andreas Harrenberg, Mick Hohmann, Henning Hucke,  René  Laederach,
Lieven  Lema,  Lars Renström, Maarten Ter Mors, Rodolphe Sanderson und Stefan
Schor. Für Unterstützung des Editors in Form unzähliger ARexx-Makros  bedanke
ich  mich  bei Eric Burghard, Oliver Clouth, Leu Simon Gris, Francois Helsen,
Tattoo Mabonzo, Krzysztof P. Jasiutowicz, Fin Schuppenhauer und Markus Zahn.


@endnode
@node ANSCHRIFT "ANSCHRIFT"
                                 @{b} ANSCHRIFT @{ub}

Bugreports,  Kommentare  oder  Vorschläge  per  E-Mail  oder  Telefon  werden
jederzeit  gerne  entgegengenommen. Persönlicher Support in Form von Beratung
oder  Beantwortung  von  Fragen  (direkt  oder  über  E-Mail)  ist  nur   für
registrierte  AnwenderInnen  verfügbar.  Geben Sie deshalb bitte bei Anfragen
an, welche GoldED-Version Sie erworben haben. Käufer einer OEM-Version können
Support  und  Updates  erst  nach erfolgter Einsendung der Registrierkarte in
Anspruch nehmen. Details entnehmen Sie der Dokumentation  der  Software,  mit
der  GoldED  ausgeliefert wurde. Nicht registrierte AnwenderInnen wenden sich
bitte ausschließlich  an  den  WWW-Support  oder  per  E-Mail  an  den  unten
beschriebenen  GoldED-Fileserver. Dort werden Standardfragen (neue Versionen,
Preise) aktueller beantwortet, als es in dieser Dokumentation möglich ist.

WWW SUPPORT 

  Besuchen Sie den WWW-Support-Site im Internet:  Sie  finden  dort  aktuelle
  Ankündigungen, Updates, Tools und begleitende Software:

  http://www.clearlight.com/~dietmar

SUPPORT FÜR UNREGISTRIERTE BENUTZER/BENUTZERINNEN

  Über einen Fileserver sind diverse Dokumente und Hilfstexte  abrufbar.  Der
  Server  reagiert  nur auf bestimmte Kommandos: schicken Sie eine E-Mail mit
  dem Subject "send file info" (in dieser Schreibweise) an den Fileserver, um
  eine Übersicht zu erhalten. E-Mail-Adresse des Fileservers:

  dietmar@clearlight.com

BUG-REPORTS, VORSCHLÄGE

  Aus Zeitgründen werden Vorschläge normalerweise nicht  kommentiert.  Fragen
  nach  geplanten neuen Versionen und geplanten Features werden grundsätzlich
  nicht beantwortet - derartige Entwicklungen  werden  rechtzeitig  über  den
  WWW-Support  bekanntgegeben.  Bugreports  werden in angemessenen Zeiträumen
  beantwortet, wenn sie nachvollziehbar sind oder das Niveau  des  Bugreports
  auf  einen  tatsächlich  vorhanden  Fehler schließen läßt. Enforcer-Report,
  Mungwall-Report und Snoopdos-Log sollten im Fehlerfall angegeben werden.

  E-Mail-Adresse: Dietmar.Eilert@post.rwth-aachen.de

BESTELLUNGEN, SUPPORT FÜR REGISTRIERTE BENUTZER/-INNEN

  Für technische Fragen und Bestellungen ist die folgende Addresse zuständig;
  Bug-Reports,  Vorschläge  und  nicht-technische  Fragen, die irrtümlich bei
  dieser Anschrift eingehen, werden ignoriert.

  Dietmar Eilert
  Mies-v-d-Rohe-Str. 31
  D-52074 Aachen
  Deutschland
  E-Mail: dietmar@tomate.tng.oche.de

  Telefon: 0241/81665
  Fax:     0241-81665-22 (+49-241-81665)
@endnode
@node INDEX " GoldED "
@{"AMIGAGUIDE               " link AMIGAGUIDE} @{"EXTRAS/DATEI SUCHEN...   " link M174} @{"MEHRFACHAUSWAHL          " link M005} 
@{"ANSCHRIFT                " link ANSCHRIFT} @{"EXTRAS/DATEIEN           " link M138} @{"MENU-HILFE               " link PROGRAMMSTART} 
@{"ANSICHT-MENU             " link ANSICHT-MENU} @{"EXTRAS/EINFÜGEN          " link M142} @{"MENUBAUM DES ANSICHT-MENU" link ANSICHT-MENU} 
@{"ANSICHT/ARRANGIEREN      " link M111} @{"EXTRAS/EINSTELLUNGEN SPEI" link M177} @{"MENUBAUM DES BEARBEITEN-M" link BEARBEITEN-MENU} 
@{"ANSICHT/DEBUGGER         " link M173} @{"EXTRAS/HISPEED           " link M137} @{"MENUBAUM DES DATEI-MENUS " link DATEI-MENU} 
@{"ANSICHT/FALTEN           " link M106} @{"EXTRAS/OPTIONEN GLOBAL   " link M176} @{"MENUBAUM DES EXTRAS-MENU " link EXTRAS-MENU} 
@{"ANSICHT/FARBCODIERUNG    " link M198} @{"EXTRAS/OPTIONEN GLOBAL/DA" link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DATEITYPEN} @{"MENUBAUM DES LAYOUT      " link LAYOUT-MENU} 
@{"ANSICHT/FENSTER          " link ANSICHT_FENSTER} @{"EXTRAS/OPTIONEN GLOBAL/DI" link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_DIVERSES} @{"MENUBAUM DES MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU} 
@{"ANSICHT/FENSTER NÄCHSTES " link M122} @{"EXTRAS/OPTIONEN GLOBAL/GU" link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_GUI} @{"MENUBAUM DES SUCHEN-MENUS" link SUCHEN-MENU} 
@{"ANSICHT/FENSTER VORHERIGE" link M123} @{"EXTRAS/OPTIONEN GLOBAL/VA" link EXTRAS_OPTIONEN_GLOBAL_VARIABLEN} @{"MENUKONFIGURATION        " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU} 
@{"ANSICHT/FENSTERGRÖßE MERK" link M182} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL    " link M175} @{"MENUS                    " link MENUS} 
@{"ANSICHT/GEHE ZU          " link M091} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/ANZ" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE} @{"MENUS IM ÜBERBLICK       " link MENUS_IM_ÜBERBLICK} 
@{"ANSICHT/GEHE ZU ANFANG-EN" link M092} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/API" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_API} @{"MISC                     " link MISC} 
@{"ANSICHT/GEHE ZU ÄNDERUNG " link M093} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/DIV" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DIVERSES} @{"MORE                     " link MORE} 
@{"ANSICHT/GROß-KLEIN       " link M115} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/DRU" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_DRUCKER} @{"MOUSE                    " link MOUSE} 
@{"ANSICHT/MAXIMIEREN       " link M116} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/EIN" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_EINRÜCKEN} @{"NAME                     " link NAME} 
@{"ANSICHT/NEUES FENSTER    " link M004} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/GAD" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GADGETS} @{"NEW                      " link NEW} 
@{"ANSICHT/ORDNEN HORIZONTAL" link M111} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/GUI" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_GUI} @{"NEXT                     " link NEXT} 
@{"ANSICHT/ORDNEN VERTIKAL  " link M111} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/LAY" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_LAYOUT} @{"NOTIFY                   " link NOTIFY} 
@{"ANSICHT/POSITION ABRUFEN " link M100} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/MAU" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MAUS} @{"OPEN                     " link OPEN} 
@{"ANSICHT/POSITION MERKEN  " link M094} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/MEN" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_MENU} @{"OPTIONEN GLOBAL          " link M176} 
@{"ANSICHT/TOOLBAR          " link M178} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/PFA" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PFADE} @{"OPTIONEN LOKAL           " link M175} 
@{"ANSICHT/VERBORGENE TEXTE " link M118} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/PRO" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_PROJEKT} @{"PARAGRAPH VS. BLOCK      " link LAYOUT-MENU} 
@{"ANSICHT/ZENTRIEREN       " link M181} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/REF" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_REFERENZ} @{"PATH                     " link PATH} 
@{"ANSICHT/ÜBERSICHT        " link M117} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/SYN" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_SYNTAX} @{"PC                       " link PC} 
@{"ANZEIGEMODI              " link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_ANZEIGE} @{"EXTRAS/OPTIONEN LOKAL/TAB" link EXTRAS_OPTIONEN_LOKAL_TABS} @{"PHRASE                   " link PHRASE} 
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