@database "Neu_in_3.0.guide" @author "Eike Michael Lang" @remark "$VER: Neu_in_3.0 Guide 1.0 (12. Februar 1999)" @remark "Created with GoldED Studio 5" @node MAIN "Neuigkeiten und Änderungen in der Version 3.0" Liebe BenutzerInnen, in dieser AmigaGuide-Datei finden Sie alle Änderungen, die seit der Version 1.1 an ArtEffect vorgenommen wurden. Bitte lesen Sie aber zuerst diesen @{"Hinweis" link note}. @REM Geändert für 3.0; Aufsteiger von Version 2.x sollten einen kurzen Blick @{"hierhin" link from2} werfen. @REM Änderung--Ende; @REM geändert für 3.0; Die umfangreichste Neuerung hat zwischen Version 1.5 und 2.0 stattgefunden, allerdings werden Sie dies kaum bemerken - das gesamte Programm, welches sich vormals auf die bgui.library stützte und mit SAS/C entwickelt wurde, ist vollständig auf unseren eigenen StormC-Compiler umgesetzt worden und benutzt nun StormWizard zur Gestaltung der Oberfläche. @REM Änderung--Ende; Für Sie als Benutzer sicherlich interessanter sind die "greifbaren" Neuerungen und Veränderungen, die diese Version mit sich bringt: Wenn Ihnen diese tabellarische Übersicht zu knapp ist, können Sie sich hier eine @{"Kurzbeschreibung aller Neuigkeiten" link content} und Änderungen ansehen. @{"ARexx " link AE_Rexx.guide/main} Dank ARexx ist ArtEffect jetzt noch flexibler und leistungsfähiger. @REM Neu in 3.0; @{"Farbverlaufs-Dialogfenster" link gradients} Bequemes Farbverlaufs-Management @REM Neu--Ende; @{"Ebenen (Layers) " link layers} Arbeiten auf mehreren Zeichenebenen @{"Radierer " link erase} Löschen - aber richtig @{"PopUp-Menü " link winpop} mehr Komfort im Projekt-Fenster @{"virtueller Speicher " link virtmem} 1.745.604 Chip RAM, 320.435.769 sonstiges RAM... @{"mehrfaches Undo/Redo " link undo} Soll ich? War's anders doch besser? @{"neue Plugins " link plugins} Nun ja, Plugins eben... @{"Notausgang " link emergency} Die Schwimmwesten sind unter dem Sitz @REM Neu in 2.6; @{"Wichtiger Hinweis " link important} Benutzer von TurboPrint/StudioII sollten dies unbedingt lesen. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 3.0; @{"Häufig gestellte Fragen " link faq} Antworten auf häufig gestellte Fragen @REM Neu--Ende; @{"Programm-Voreinsteller " link newprefs} wichtige Änderungen @{"Wischfinger/Fingermalen " link smudge} jetzt eigenständige Funktionen @{"Toolbox " system "SYS:Utilities/Multiview Toolbox"} So sieht die aus... @{"Menüpunkte " link menugone} einfach weg! @{"Aufhellen/Abdunkeln " link lightdark} Funktionsweise leicht geändert @REM Neu in 2.5; @{"Farb-Manager " link colorman} Unterstützt jetzt das Laden, Speichern und Zurücksetzen der verfügbaren Farben. @{"Pinsel-Editor " link brushed} Hat zusätzliche Optionen bekommen. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 3.0; @{"Bilder mit Paletten " link palette} ArtEffect ist jetzt in der Lage, mit Bildern zu arbeiten, die eine Farbpalette verwenden. Dazu stehen alle einfachen Operationen (wie das Skalieren, Rotieren und Spiegeln) und fast alle Werkzeuge zur Verfügung. Darüber hinaus kann ArtEffect jedes Bild auf eine beliebige Farbzahl von 2 bis 256 Farben herunterrechnen. Auf die gleiche Art und Weise können Graustufen- bilder erzeugt und berechnet werden. @{b}Bubble Help@{ub} ArtEffect verwendet jetzt die seit einer Weile von durch die wizard.library angebotene Sprechblasenhilfe, die das Arbeiten mit ArtEffect noch unkomplizierter und bequemer macht. @{b}Speicherverwaltung@{ub} Die Speicherverwaltung von ArtEffect wurde gründlich überarbeitet und verbessert, so daß Bilder und die Undo-Funktion jetzt weitaus weniger Speicher benötigen. @{b}Refresh-Verhalten@{ub} Beim Auffrischen von Bildinhalten verhält sich ArtEffect jetzt gemäß gewisser vom Benutzer getroffener Ein- stellungen. Dadurch wird in vielen Fällen ein zügigeres Arbeiten ermöglicht. @REM Neu--Ende; @{b}Umzug@{ub} "Verwackeln" jetzt im Weichzeichner-Menü @{b}Transparenter Hintergrund@{ub} Beim Erzeugen eines neuen Projekts kann der Hintergrund jetzt auch transparent sein. @{b}Rechnen in Gadgets@{ub} In @{b}Integer@{ub}-Gadgets können Sie jetzt auch "1+1", "3*5", etc. eingeben @{b}Kopieren/Einfügen@{ub} Die Funktionen @{b}Kopieren@{ub} und @{b}Einfügen@{ub} aus dem @{b}Bearbeiten@{ub}-Menü beziehen sich jetzt auf den aktuellen @{u}Pinsel@{uu}. @REM Neu in 2.5; @{b}JPEG@{ub} Zusätzlich zu "normalem" JPEG unterstützt ArtEffect jetzt auch diverse JPEG-Formate, wie sie von den Herstellern gängiger Digitalkameras (z.B. Fuji) verwendet werden. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 3.0; Darüber hinaus ist ArtEffect nun in der Lage, JPEG-Bilder auch "progressiv" zu speichern, so daß z.B. beim Laden in Web-Browsern, das Bild stufenweise besser erkennbar wird. @{b}GIF@{ub} ArtEffect kann GIF-Bilder jetzt nicht nur Laden, sondern auch in beliebigen Farbtiefen von 1 bis 8 Bit speichern, wahlweise mit Transparenz. @{b}IFF/PNG@{ub} Sowohl das IFF- als auch das PNG-Modul sind nun in der Lage, Bilder in Farbtiefen von 8 Bit (und natürlich weiterhin in 24 Bit) abzuspeichern. @REM Neu--Ende; @endnode @node content "Übersicht" @{b}Neuerungen ----------@{ub} @REM Neu in 3.0; ArtEffect bietet jetzt weitaus mehr Möglichkeiten für die Definition und Benutzung von Farbverläufen, dafür gibt es ein @{"neues Dialogfenster" link gradients}. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 2.6; Neben den Tableau-Treibern unterstützt ArtEffect nun auch die Graphiktablett-Treiber von R. Schwingel sowie die Accupoint-Treiber. Nach Kundenberichten arbeitet ArtEffect in der Einstellung "Accupoint" auch mit dem Tabletttreiber von OpalPaint zusammen. Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, daß wir dies nicht garantieren können. Den verwendeten Treiber müssen Sie im Bereich "Andere" des @{"Voreinstellers" link newprefs} auswählen. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 2.5; ArtEffect unterstützt jetzt mehrere JPEG-Formate, wie sie von den Herstellern gängiger Digitalkameras eingesetzt werden. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 3.0; Darüber hinaus ist das Speichern sogenannter "progressiver" JPEG-Bilder möglich, die bei der Anzeige mit geeigneten Programmen (z.B. Web-Browser) stufenweise verfeinert werden. ArtEffect unterstützt jetzt das Bearbeiten von Bildern mit 256 oder weniger Farben sowie Graustufenbildern und kann diese in den Formaten GIF, IFF und PNG abspeichern. @REM Neu--Ende; Mit der Einführung von @{"Layers" link layers} haben Sie ein sehr mächtiges Werkzeug an der Hand, um ein Bild in mehreren Ebenen zu bearbeiten ohne Gefahr zu laufen, wichtige Bildteile zu übermalen. ArtEffect verfügt jetzt auch über ein spezielles @{"Radier-Werkzeug" link erase}. Jedes Projekt-Fenster hat jetzt ein eigenes @{"PopUp-Menü" link winpop}. @REM Neu in 2.6; ArtEffect beinhaltet jetzt ein kleines Plugin, das eine Kommunikation zwischen ArtEffect und Digitalkameras von Typ Kodak DC-20 ermöglicht. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 2.5; Der @{"Farbmanager" link colorman} wurde um ein ein PopUp-Menü erweitert, das Ihnen gestattet, Farbsätze zu laden, zu speichern und auf die Vorgaben zurückzusetzen. Außerdem wurden die "Karteireiter" für die verschiedenen Farbmodelle durch ein platzsparendes Cycle-Gadget ersetzt. @REM Neu--Ende; @REM Geändert für 3.0; Der @{"Pinsel-Editor" link brushed} hat einige neue Funktionen bekommen, Beschreibung siehe dort. @REM Änderung--Ende; @REM geändert in 2.5; Weiterhin wurde ArtEffect mit einer eigenen Verwaltung für @{"virtuellen Speicher" link virtmem} ausgestattet, damit sind Sie nicht mehr auf externe Programme angewiesen, die diese Funktionalität zur Verfügung stellen. Virtueller Speicher gestattet Ihnen die Bearbeitung von mehr und größeren Projekten und von Bildern, die nicht in den Arbeitsspeicher Ihres Rechners passen. Der Zugriff auf den virtuellen Speicher erfolgt auf Wunsch vollkommen asynchron. @REM Änderung--Ende; Als direkt Folge daraus bietet ArtEffect jetzt @{"mehrfaches Undo/Redo" link undo} - somit besteht keine Gefahr mehr, das zwei unbedachte Handlungen Ihr gesamtes Projekt zerstören. Last but not least haben wir natürlich auch noch ein paar @{"neue Plugins" link plugins} für Sie erstellt. @{b}@{u}Änderungen:@{uu}@{ub} @REM Neu in 2.6; Der Gaußfilter wurde durch eine weitaus leistungsfähigere Version ersetzt, die auf dem Gaußfilter des GIMP-Programmes beruht. Die Stärke des Weichzeichnens kann jetzt durch einen Schieberegler stufenlos festgelegt werden. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 3.0; Das Karikatur-Plugin wurde um einige Optionen erweitert. @REM Neu--Ende; Das REDO-Icon nimmt die Stelle des Papierkorbes in der Toolbox ein. Außerdem wurde die Toolbox mit @{"zwei neuen Icons" system "SYS:Utilities/Multiview Toolbox"} versehen. Aufgrund der gestiegenen Konfigurationsmöglichkeiten, haben wir den @{"Voreinsteller" link newprefs} ein wenig verändert. Diejenigen unter Ihnen, die schon immer ein Faible für Fingermalen hatten, werden sich freuen, daß die Airbrush-Malmodi @{"Wischfinger/Fingermalen" link smudge} jetzt ein eigenes Icon in der Toolbox bekommen haben. Im Zuge der vollständigen Umstellung des Programms sind einige wenige @{"Menüpunkte" link menugone} nicht mehr verfügbar. Die Funktionsweise der Malmodi @{b}Aufhellen@{ub} und @{b}Abdunkeln@{ub} wurde @{"geändert" link lightdark}. In Integer-Gadgets können Sie jetzt rechnen: 1+1, 2*3+4, etc. sind allesamt gültige Eingaben. Integer-Gadgets sind solche, die nur ganzzahlige Werteingaben zulassen. Beim Erzeugen eines neuen Projektes können Sie jetzt auch einen transparenten Hintergrund wählen. Außerdem ist das @{b}Verwackeln@{ub}-Plugin aus dem Vergröberungsfilter-Untermenü in das Weichzeichner-Untermenü umgezogen. Die Menüpunkte @{b}Kopieren@{ub} und @{b}Einfügen@{ub} aus dem @{b}Bearbeiten@{ub}-Menü beziehen sich jetzt nicht mehr auf das aktuelle @{i}Projekt@{ui} sondern auf den aktuellen @{u}Pinsel@{uu}. @REM Neu in 2.6; Das Maskieren von Bildern erfolgt nun in Abhängigkeit von der Helligkeit der Vordergrundfarbe. Ist Weiß als Vordergrundfarbe gewählt, so erfolgt überhaupt keine Maskierung, Schwarz hingegen maskiert das Bild vollständig. In Verbindung mit dem Airbrush-Werkzeug können Sie dann mit der Maskenfarbe malen, wie mit jeder anderen Farbe auch. @REM Neu--Ende @endnode @REM Geändert für 3.0; @node from2 "Änderungen seit Version 2.6" @{b}Neuigkeiten seit Version 2.6 ----------------------------@{ub} Seit der Version 2.6 wurden einige Änderungen vorgenommen, deshalb sollten Sie auf die folgenden Passagen einen kurzen Blick werfen und sich über die neuen Optionen/die neue Funktionsweise informieren: @REM Neu in 3.0; @{b}Verbesserte Speicherverwaltung@{ub} Die Speicherverwaltung von ArtEffect ist erneut verbessert worden, was sich darin äußert, daß Bilder jetzt bis zu dreimal weniger Speicherplatz benötigen. Entsprechend ist auch der Speicherbedarf von Layers deutlich gesunken. Außerdem ist dank der neuen Speicherverwaltung die Undo-Funktion deutlich sparsamer und zusätzlich schneller, besonders bei der Arbeit mit Layers und Spiegelungs-/Rotationsfunktionen. @{b}Deutlich erhöhte Funktionalität der Layers@{ub} Dank der neuen Speicherverwaltung ist die maximale Anzahl der Layers jetzt nur noch durch den verfügbaren Speicher und die CPU-Leistung begrenzt. Layers können einen frei veränderbaren Schatten werfen, der in Echtzeit berechnet wird. Es können jetzt mehrere Layers auf einmal eingeebnet werden. @{b}Unterstützung für palettenbasierte Bilder@{ub} ArtEffect kann jedes Bild auf Graustufen oder 2 bis 256 Farben herunterrechnen und verwendet dabei auf Wunsch Floyd-Steinberg-Rasterung. Einfache Operationen (wie Spiegeln, Skalieren, Rotieren) können auch auf Graustufen- und palettenbasierte Farbbilder angewendet werden. Fast alle Malwerkzeuge können auf Graustufen- und palettenbasierte Farbbilder angewendet werden, sind aber dabei recht stark eingeschränkt (d.h. es steht nur ein Malmodus pro Werkzeug zur Verfügung). @{b}Stark verbesserte Unterstützung für Farbverläufe@{ub} Es gibt jetzt neue Verlaufstypen, z.B. quadratische sowie symmetrische und asymmetrische konische Verläufe. Es gibt jetzt ein eigenes Dialogfenster zur Bearbeitung von Farbverläufen, in dem Sie die Verläufe über eine beliebige Anzahl von Farben interaktiv festlegen können. Sie können für jeden Verlauf auch den Verlauf seiner Transparenz bestimmen, um Effekte wie Lichthöfe oder Linsenspiegelungen zu erzeugen. Farbverläufe werden in einer eigenen Datenbank gespeichert, jeder gelungene Verlauf kann abgespeichert und wiederverwendet werden. @{b}Verbessert Pinsel-Editor@{ub} Pinsel (sogar Bitmap-Pinsel) können jetzt in Ihrer Größe zufällig oder durch den Druck des Zeichenstifts gesteuert variieren. Pinsel können jetzt in einem variablen Abstand vom Mauszeiger plaziert werden, um Wolken zu erzeugen (in Verbindung mit der variablen Größe) oder das Verhalten des alten DPaint-Airbrushs zu simulieren. @{b}Erweiterte Ein-/Ausgabe Module@{ub} Es ist jetzt möglich GIF Bilder abzuspeichern, und zwar in beliebigen Farbtiefen von 1 bis 8 Bit, auf Wunsch auch mit Transparenz. Das IFF- und das PNG-Modul können nun Bilder in 8 Bit Farbtiefe abspeichern. Das JPEG-Modul kann jetzt die im WWW gebräuchlichen progressiven JPEGs erzeugen. @{b}Vollständig überarbeitetes Refresh-Verhalten@{ub} Abhängig von Ihrem Rechner und den gewählten Einstellungen geht das Malen jetzt um ein vielfaches schneller vonstatten. Bilder können gescrollt oder gezoomt werden, bevor die Anzeige vollständig neu aufgebaut ist. Sie können sogar schon im Bild malen, bevor die Auffrischung abgeschlossen ist. Berechnungen für das Auffrischen werden in Echtzeit und nur bei Bedarf durchgeführt (dies ist der Hauptgrund für den niedrigeren Speicherverbrauch), sind damit aber direkt von der Geschwindigkeit Ihres Prozessors abhängig. @{b}Neue/Verbesserte Plugins@{ub} Deinterlace-Filter zum beseitigen von Interlace-Artefakten, wie Sie z.B. in digitalisierten Videobildern auftreten können. Das Karikatur-Plugin ist jetzt 30% schneller und hat einige zusätzliche Optionen erhalten. Polarkoordinaten-Filter, der das Bild von kartesischen auf polare Koordinaten umrechnet. Der Konturensuche-Filter wurde optimiert und hat eine zusätzliche Option erhalten. @{b}Bubble-Help@{ub} Seit einer Weile bietet die wizard.library von Haage&Partner die Funktion der sog. "Bubble-Help" (Sprechblasenhilfe), die Ihnen evtl. bereits aus anderen Programmen (z.B. AmigaWriter) bekannt ist: Wenn Sie den Mauszeiger eine kurze Zeit still über einem Bedienelement ruhen lassen, öffnet sich ein kleines Fenster, das Ihnen Informationen über dieses Element gibt. ArtEffect bietet jetzt ebenfalls diese Bubble-Help, die auf Wunsch auch abgeschaltet werden kann. @{b}Kleinere Verbesserungen, Optimierungen und Fehlerbehebungen@{ub} Wie immer wurden diverses kleine Verbesserungen vorgenommen und Fehler behoben, die den meisten Anwendern verborgen bleiben. Zusätzlich wurde der Pantograph leicht verändert, so daß er mehr dem Verhalten von Photoshop entsprich - ein Klick bei gedrückter linker ALT-Taste wählt die Quelle, der nächste einfache Klick wählt automatisch das Ziel @REM Neu--Ende; @REM Neuerung 2.6 gelöscht; @endnode @REM Änderung--Ende; @node LAYERS "Layers" @{b}Was sind Layers? ----------------@{ub} Layers sind einzelne @{b}Ebenen@{ub}, in die Sie ein Projekt aufteilen können - ein sehr gutes Modell dafür sind Klarsichtfolien, auf die Sie verschiedene Teile eines Bildes aufbringen. Im weiteren Laufe dieser Anleitung werden sowohl der Begriff "Layers" als auch der Begriff "Ebenen" auftauchen - gemeint ist in beiden Fällen das selbe. Sie können also den Hintergrund einer Szene auf einem Layer malen, den Himmel auf den zweiten, und den Vordergrund auf den dritten, ohne daß Sie damit den Inhalt eines anderen Layers beeinträchtigen. @{u}@{b}Wie arbeite ich mit Ebenen?@{ub}@{uu} @rem geändert in 3.0; Standardmäßig hat jedes Dokument @{b}eine@{ub} Ebene, die die Bezeichnung "Hintergrund" trägt. Mittels des @{"Layers-Requesters" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Req1"} können Sie aber Ihr Projekt auf @{b}beliebig viele@{ub} verschiedene Ebenen aufteilen (begrenzt durch den Hauptspeicher Ihres Rechners), diese löschen, verschieben, sowie festlegen, ob diese bis zu einem gewissen Grad durchscheinend oder aber auch gar nicht angezeigt werden sollen. Den Layers-Requester öffnen Sie durch Anwählen des @{b}Ebenen@{ub}-Menüpunktes im @{b}Fenster-Menü@{ub} oder durch Drücken von @{b}F6@{ub}. @rem Änderung--Ende; Im Requester sehen Sie eine Liste aller derzeit verfügbaren Layer - der derzeitig aktive Layer ist farbig hervorgehoben. Jeder Eintrag in der Liste besteht aus drei Segmenten: · Das Feld mit der Glühbirne ganz links dient zum Ein- und Ausschalten des jeweiligen Layers - klicken Sie dazu einfach mit der Maustaste in diesen Bereich. · Rechts daneben befindet sich eine kleine Vorschau des jeweiligen Layers. · ganz rechts befindet sich noch der Name des Layers. Die Reihenfolge der Layers in der Liste entspricht der Sortierung in ihrem Projekt - d.h. der oberste Layer ist vollständig sichtbar, die darunterliegenden entsprechend weniger, d.h. weiter oben liegende Ebenen verdecken an allen nicht-transparenten Stellen die darunterliegenden. @{b}Anordnen der Ebenen@{ub} Sie können durch einfaches @{i}Drag&Drop@{ui} mit der Maus die Ebenen so umsortieren, wie es Ihnen gefällt - klicken Sie dazu einfach auf eine beliebige Ebene und halten Sie die Maustaste gedrückt - wenn Sie jetzt die Maus in der Liste auf- und abbewegen können Sie eine dünne, schwarz-weiß gestrichelte Linie sehen, die Ihnen anzeigt, wo die aktive Ebene zu liegen kommt, wenn Sie die Taste jetzt loslassen. (@{b}Hinweis@{ub}: wenn Sie einen nicht-transparenten Hintergrund gewählt haben, wird die Hintergrund-Ebene alle darunter liegenden Ebenen verdecken. Sie können dann mittels des @{"Radierers" link erase} Löcher in die Ebene stanzen, so daß die darunterliegenden Ebenen sichtbar werden.) @{b}Ebenen zusammenfassen@{ub} Wenn Sie an zwei Layers keine Änderungen mehr vornehmen müssen, die eine Aufteilung in Ebenen unumgänglich machen, können Sie diese beiden Layer zu einem zusammenfassen. Sorgen Sie zuerst dafür, daß diese beiden Ebenen in der Liste unmittelbar übereinander liegen - nehmen Sie dann einen der beiden Layer, ziehen Sie ihn über den anderen, und lassen Sie ihn los. Die beiden Ebenen werden dann zu einer zusammengefaßt. @REM Neu in 3.0; @{b}Alle Ebenen zusammenfassen@{ub} Wenn Sie alle Ebenen eines Bildes zusammenfassen wollen, so müssen Sie nur aus dem PopUp-Menü in der rechten unteren Ecke des Layers-Requesters den Punkt "Layers einebnen" aufrufen. @{b}Layers verschieben@{ub} Sie können jede Ebene relativ zu den übrigen seitlich verschieben - klicken Sie dazu auf den Knopf mit dem vierfachen Pfeil, der sich ganz unten links im Ebenen-Dialogfenster befindet. Anschließend können Sie durch Klicken und halten der Maustaste die aktive Ebene im Projektfenster verschieben. Dieses Verschieben kann nur sofort rückgängig gemacht werden, d.h. nur wenn noch keine weiteren Mal- oder Filterfunktionen benutzt wurden. @REM Neu--Ende; @{b}Deckkraft einstellen@{ub} An oberster Stelle im Requester befindet sich ein Schieberegler - mit diesem können Sie die Deckkraft des aktiven Layers bestimmen. Je höher Sie diesen Wert wählen, desto @{b}un@{ub}durchsichtiger wird der aktive Layer. @REM Neu in 3.0; @{b}Schattenwurf@{ub} Auf Wunsch kann jede Ebene einen Schatten auf die darunter liegenden Ebenenen werfen. Dazu gehen Sie wie folgt vor: Rufen Sie aus dem PopUp-Menü in der rechten unteren Ecke des Layers-Requesters den Punkt "Effekte einstellen" auf - daraufhin öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie den Schattenwurf an/ausstellen können sowie folgende Parameter, die natürlich nur bei aktivem Schattenwurf zur Geltung kommen: @{b}Deckungsgrad@{ub} - legt den Deckungsgrad des Schattens fest, allerdings relativ zum Deckungsgrad der Ebene, d.h. bei einer 50% deckenden Ebene bedeutet eine Einstellung von 100%, daß der Schatten 50% deckend ist. @{b}Winkel@{ub} - legt den Richtungswinkel fest, unter dem der Schatten geworfen wird. @{b}Globalen Winkel@{ub} verwenden - Alle Layers, für die diese Option aktiviert wurde, verwenden ein und den selben Winkel für den Schattenwurf. Eine Änderung des globalen Winkels für einen dieser Layer beeinflußt zeitgleich auch alle anderen. @{b}Entfernung@{ub} - legt die Entfernung des Schattens vom schattenwerfenden Layer fest. @REM Neu--Ende; @{b}Ebenen Benennen@{ub} In dem Text-Gadget unterhalb des Reglers können Sie den Namen der aktiven Ebene verändern. @{b}Ebenen Erzeugen/Löschen@{ub} Am unteren Rand finden Sie schließlich noch die Knöpfe zum Erzeugen einer neuen Ebene sowie zum Löschen der aktiven. Wenn Ihr Projekt nur eine Ebene enthält, so können Sie diese nicht löschen - sollte diese letzte Ebene allerdings noch Transparenzinformationen enthalten, werden diese gelöscht, wenn Sie @{b}Löschen@{ub} auf den letzten Layer anwenden. @REM Neu in 3.0; @{b}Ebenen kopieren@{ub} Um eine Ebene zu kopieren aktivieren Sie diese und rufen dann aus dem PopUp-Menü in der rechten unteren Ecke des Layers-Requesters den Punkt "Layer kopieren" auf. ArtEffect erzeugt dann eine Kopie des aktuellen Layers und fügt diese in die Liste ein. @REM Neu--Ende; @{b}Ebenen speichern@{ub} Bitte beachten Sie, daß das Speichern von Bildern, die Layers enthalten, nur in IFF möglich ist (ArtEffect legt dafür separate Chunks an.). Sie haben im @{b}Speichern-Requester@{ub} auch die Möglichkeit, die Layers einzuebnen (was Sie nur tun sollten, wenn eine separate Bearbeitung der Ebenen nicht mehr notwendig ist) und können festlegen, ob mit dem Bild ein Alpha-Kanal für die Transparenzinformationen gespeichert werden soll. @{b}Wichtiger Hinweis@{ub} Außer bei der Verwendung mit dem Pantographen, "sieht" der @{b}Impressionist@{ub}-Modus immer nur eine Ebene - wenn diese Ebene transparente Stellen enthält, kann dies zu merkwürdigen Effekten führen. @{b}@{u}Beispiele:@{uu}@{ub} 1. @{"Hier" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Req1"} können Sie einen Blick auf den Layers-Requester werfen. Das dazugehörige Projekt-Fenster sieht dann @{"so" system "SYS:Utilities/Multiview Layer1"} aus. 2. In @{"diesem Fall" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Req2"} wurden der erste und zweite Layer vertauscht. Sie können genau @{"sehen" system "SYS:Utilities/Multiview Layer2"}, daß sich die Erdkugel nun ganz zu oberst befindet. 3. Hier ein @{"Bild" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_NoBack-Req"} des Layers-Requesters bei ausgeschaltetem "Background" Und hier das entsprechende @{"Projekt-Fenster" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_NoBack"}. 4. Und hier noch ein kleines @{"Beispiel" system "SYS:Utilities/Multiview Layer_Trans"} für eine Deckkraft von @{b}84@{ub} für den obersten Layer. @endnode @REM Neu in 3.0; @node palette "Arbeiten mit palettenbasierten Bildern" @{b}Arbeiten mit palettenbasierten Bilder -------------------------------------@{ub} In der vorliegenden Version von ArtEffect ist es möglich, palettenbasierte Bilder zu bearbeiten, d.h. Bilder mit einer Farbtiefe von 1 bis 8 Bit und Graustufenbilder. Im Menü "Bearbeiten" finden Sie nun drei Menüpunkte, die sich gegenseitig ausschließen und das Bearbeiten des Bildes in Graustufen, mit Farbpalette oder in True-Color ermöglichen. Wechseln Sie von True-Color in den Palette-Modus, so erscheint ein Dialogfenster, mit dem Sie bestimmen können, auf wie viele Farben das Bild heruntergerechnet, und ob dabei der Floyd-Steinberg-Algorithmus zur Rasterung verwendet werden soll. Außerdem müssen Sie noch festlegen, ob alle ausmaskierten Bereiche den Farbwert '0' erhalten sollen, was dann notwendig ist, wenn Sie GIF-Bilder mit Transparenz erzeugen wollen. Beim Wechsel von True-Color zu Graustufen wird das Bild automatisch auf 256 Graustufen heruntergerechnet. Beim Wechsel von Graustufen oder Palette zu True-Color können natürlich nicht auf magische Weise neue Farben entstehen, nach dem Wechsel steht Ihnen aber wieder alle 16,7 Millionen Farben zur Verfügung. @{b}Einschränkungen@{ub} Beim Arbeiten im Graustufen- oder Palette-Modus sind Sie folgenden Einschränkungen unterworfen: Die Plugins/Filter können nicht verwendet werden. Alle Malwerkzeuge arbeiten im "Schwellwert"-Modus, d.h. es wird die Farbe aus der Bildpalette zum Malen verwendet, die der im Farbmanager (der ja immer die Wahl aus 16,7 Millionen Farben gestattet) gewählten am nächsten kommt. Graustufen-/Palettenbilder können nur in den Formaten GIF, PNG und IFF abgespeichert werden. @endnode @node gradients "Das Farbverlaufs-Dialogfenster" @{b}Das Farbverlaufs-Dialogfenster ------------------------------@{ub} In der Version 3 von ArtEffect können Sie noch immer einfache Verläufe im Farbmanager per drag&drop erzeugen, gleichzeitig haben Sie aber mit dem @{"Farbverlaufs-Dialogfenster" system "SYS:Utilities/Multiview Gradients"} ein weitaus mächtigeres und flexibleres Werkzeug dafür an der Hand. Im Farbmanager erzeugte Verläufe dienen nur noch zur Erzeugung von abgestuften Farbtönen zum Malen "von Hand", Farbverläufe zum Füllen müssen immer mit dem neuen Dialogfenster definiert werden. Sie öffnen das Dialogfenster mit dem entsprechenden Menüpunkt des Fenster-Menüs oder mit der Taste F9. Über die gesamte Breite des Fensters erstreckt sich ein Balken, der gleichzeitig zum Bearbeiten und zur Vorschau des Verlaufs dient. @{b}Verlaufstypen@{ub} Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Verlaufstypen: Farbverläufe und Maskenverläufe. Mit dem Cylce-Menü "Typ" wählen Sie den gewünschten Verlaufstyp aus. @{b}Farbverläufe@{ub} Für Farbverläufe werden die Farbwerte und die Transparenz separat festgelegt - mit den Radioknöpfen "Farbe" und "Transparenz" schalten Sie zwischen den beiden Modi hin- und her. Jeder Farbverlauf definiert sich über zwei oder mehr Markierungen, die die Farbwerte an den entsprechenden Punkten des Verlaufs festlegen, dabei gibt es drei Arten von Markierungen. Farbmarkierung - diese Markierung plaziert die aktuelle Vordergrundfarbe im Verlauf, diese wird nach Wahl einer anderen Vordergrundfarbe nicht geändert. Vordergrundmarkierung - diese Markierung plaziert die aktuelle Vordergrundfarbe im Verlauf, und zwar so, daß immer die aktuelle Vordergrundfarbe verwendet wird. Hintergrundmarkierung - diese Markierung plaziert die aktuelle Hintergrundfarbe im Verlauf, und zwar so, daß immer die aktuelle Hintergrundfarbe verwendet wird. Diese letzten beiden Typen von Markierungen gestatten die Erzeugung dynamischer Verläufe in Abhängigkeit von der aktuellen Vorder-/Hintergrundfarbe. Um eine Markierung im Verlauf zu plazieren, klicken Sie einfach auf den gewünschten Typ und klicken Sie direkt dann unterhalb des Verlaufs and die gewünschte Stelle für die Farbe - die neue Markierung erscheint und die Vorschau wird aktualisiert. Um eine Markierung im Verlauf zu verschieben, klicken Sie diese an, halten Sie die Maustaste gedrückt, und verschieben Sie die Markierung an die gewünschte Position. Alternativ dazu klicken Sie die Markierung an und geben im Eingabefeld Position die gewünschte Position (als Prozentwert) der Markierung im Verlauf an. Um eine Markierung aus dem Verlauf zu entfernen, klicken Sie diese an, halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie die Markierung nach unten weg. Um den Typ einer Markierung zu verändern, klicken Sie die Markierung an und klicken Sie dann auf das Symbol des gewünschten Markierungstyps. Um die Ordnung des Verlaufs zu verändern, ändern Sie mit dem Schieberegler oder dem Eingabefeld den Wert für "Unordnung" - je größer Sie diesen Wert wählen, desto größer ist der Radius um eine Markierung, in dem die zugeordnete Farbe noch vorkommt. Die Transparenz eines Farbverlaufs wird ebenfalls über Markierungen festgelegt, von denen es aber nur eine Sorte gibt und deren Deckungsgrad mit dem gleichnamigen Schieberegler eingestellt wird. Anlog zum Farb-Modus gibt es auch hier einen Regler, der die Ordnung des Transparenzverlaufs kontrolliert. @{b}Maskenverläufe@{ub} Verläufe vom Typ Maske erzeugen keine Farben und bieten somit nur die Möglichkeit zur Einstellung der Transparenzinformationen, die Bedienung enstpricht vollständig der für Farbverläufe. Verwenden Sie einen Maskenverlauf, so wird der mit dem Verlauf gefüllte Bereich gemäß den im Dialogfenster gemachten Transparenzeinstellungen unterschiedlich stark maskiert. Wenn Sie die Darstellung der Maske eingeschaltet haben, können Sie ganz einfach sehen, daß Verläufe in der Maskenfarbe unter Verwendung der von Ihnen gemachten Transparenzeinstellung erzeugt werden. @{b}Verwaltung@{ub} ArtEffect speichert die Farbverläufe in einer Datenbank ab, so daß Sie besonders gute Verläufe erneut verwenden können. Unten im Farbverlaufs-Dialogfenster befindet sich eine Liste aller Verläufe. Sie können mit den entsprechenden Knöpfen rechts neben dieser Liste neue Einträge erzeugen, Einträge kopieren, Einträge umbenennen und Einträge löschen. Der aktive Verlauf wird in der Liste hervorgehoben, kann im Rest des Fensters bearbeitet werden und wird bei allen Maloperationen verwendet, die einen Farbverlauf benötigen. Sie können allerdings den für eine Maloperation verwendeten Verlauf auch im Werkzeug-Dialogfenster ändern, im Farbverlaufs-Dialogfenster wird dann ebenfalls der entsprechende Verlauf gewählt, so daß sich die beiden Fenster immer vollständig synchron verhalten. @endnode @rem Neu--Ende; @node ERASE "Radierer" @{b}Das Radier-Werkzeug -------------------@{ub} Den Radierer finden Sie in der @{"Toolbox" system "SYS:Utilities/Multiview Toolbox"} direkt unterhalb des Airbrush. Die Funktion des Radierers ist abhängig davon, ob Sie nur mit einem oder mit mehreren @{"Layers" link layers} arbeiten. Wenn Sie nur @{b}eine Ebene@{ub} verwenden, malt der Radierer immer in der Hintergrundfarbe, bei @{b}mehreren Layers@{ub} wird die Farbe hingegen vollständig entfernt, so daß die darunter liegenden Ebenen zum Vorschein kommen. Wird auf dem untersten Layer radiert, so kommt das Schachbrettmuster im Fensterhintergrund zum Vorschein. Im Einsteller für den Radierer finden Sie neben dem Regler für die Stärke und dem bekannten "Druck"-Schalter, noch ein Gadget "Bild löschen", das die selbe Funktion übernimmt, die vormals das Mülleimer-Icon in der Toolbox hatte. Das gleiche Resultat erzielen Sie auch, wenn Sie mit gedrückter @{b}Shift@{ub}-Taste auf das Radierer-Piktogramm klicken. Wenn Sie mit mehreren @{"Layers" link layers} arbeiten, wird immer nur der aktive Layer gelöscht. @endnode @node winpop "Fenster-PopUp" @{b}Das PopUp-Menü des Projekt-Fensters ----------------------------------@{ub} Wenn Sie vor dem Lesen dieser Anleitung ArtEffect2.0 schon einmal ausprobiert haben, wird Ihnen sicherlich das neue Gadget aufgefallen sein, daß sich in allen Projekt-Fenstern direkt unterhalb des Schließgadgets befindet. Dieses Gadget öffnet beim Anklicken ein @{"PopUp-Menü" system "SYS:Utilities/Multiview Window-PopUp"}. Dieses Menü hat fünf Punkte: · @{b}Als Quelle markieren@{ub} - dies hat den selben Effekt wie das Anklicken der linken oberen Ecke des Fensters bei gedrückter @{b}linker@{ub} ALT-Taste · @{b}Als Ziel markieren@{ub} - entspricht dem Anklicken der linken oberen Ecke des Fensters mit gedrückter @{b}rechter@{ub} ALT-Taste · Pixel · cm · Inch Die letzten drei Punkte erlauben die Auswahl der für das Lineal verwendeten Maßeinheit. Bitte beachten Sie, daß diese Auswahlmöglichkeit den Menüpunkt @{b}Einstellungen/Lineal@{ub} ersetzt. @endnode @node virtmem "Virtueller Speicher" @{b}Virtueller Speicher -------------------@{ub} Sie wissen es vermutlich längst selber: Das Arbeiten mit Computergrafiken verschlingt Unmengen an Speicher und man kann nie genug davon haben... Zwar sind die Preise für RAM schon seit geraumer Zeit erfreulich niedrig, aber man ist doch nicht immer willens und in der Lage, seinem Rechner so eben mal noch einen 32 Mbyte-Riegel zu spendieren, also kam vor geraumer Zeit jemand auf die glorreiche Idee, die Festplatte des Rechners als (zwar langsame, aber große und billige) "RAM-Erweiterung" zu benutzen. Schon seit längerer Zeit gibt es diverse Programme für den Amiga, die just diese Aufgabe bewältigen, jedoch sind diese bisweilen schwierig zu konfigurieren und ihre Benutzung ist im Allgemeinen mit Aufwand verbunden. Aus diesem Grunde wurde in die vorliegende Version von ArtEffect eine virtuelle Speicherverwaltung implementiert. Einige der neuen Funktionen von ArtEffect setzen sogar das Vorhandensein von virtuellem Speicher voraus - so sind z.B. ohne virtuellen Speicher keine Benutzung von @{"Layers" link layers} und kein unbegrenztes @{"Undo/Redo" link undo} möglich. @REM neu in 2.5; Außerdem ermöglicht es Ihnen die virtuelle Speicherverwaltung von ArtEffect, auch Bilder zu bearbeiten, die größer als der freie Arbeitsspeicher Ihres Computers sind. @REM Neu--Ende; So lange Sie nicht extrem knapp an Plattenplatz sind, sollten Sie ArtEffect daher einen @{u}großzügig@{uu} bemessenen virtuellen Speicher zugestehen (ca. 32 MB). Im @{b}VMem@{ub}-Bereich des @{"Programm-Voreinstellers" link newprefs 10} haben Sie die Möglichkeit die maximale und minimale Größe des "Swapdatei" genannten virtuellen Speichers einzustellen, und wo diese Swapdatei abgelegt werden soll. @REM Neu in 2.6; Wenn Sie dies wünschen, so können Sie ArtEffect mit dem entsprechenden Schalter dazu veranlassen, beim Beenden des Programms die Swapdatei zu löschen, z.B. wenn diese sich nicht auf einer eigens dafür eingerichteten Partition befindet und Sie den Speicherplatz zwischenzeitlich benötigen @REM Neu--Ende; @endnode @node undo "Mehrfaches Undo/Redo" @{b}Mehrfaches Undo/Redo --------------------@{ub} Ein Manko, daß vielen Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen anhängt, ist das Fehlen eines mehrstufigen UNDO. Bis zur vorliegenden Version war dieses Manko auch ArtEffect zu eigen: Wenn Sie sich beim erstellen eines Projektes vertan hatten, konnten Sie nur den @{i}letzten@{ui} Arbeitsschritt wieder rückgängig machen, jedoch keinen der davorliegenden. Mit ArtEffect 3.0 haben Sie die Möglichkeit, so viele UNDO-Schritte zu speichern, wie es Ihr (virtueller) Speicher zuläßt - d.h. Sie können sich durch wiederholtes Anwenden von UNDO rückwärts durch die bisher vorgenommenen Änderungen "durchklicken", bis Sie den Zustand erreicht haben, in dem noch alles in Ordnung war. Wenn Sie sich mal einen Schritt zu weit zurückgeklickt haben, ist das auch kein Problem, denn mittels REDO können Sie den Zustand vor dem UNDO wiederherstellen. Wenn Sie z.B. glauben, Sie hätten einen Fehler gemacht, und begeben sich per UNDO zehn Schritte in die "Vergangenheit", so können Sie mittels 10-maligem REDO wieder in die "Gegenwart" zurückkehren, falls Sie feststellen, daß Ihnen der derzeitige Zustand doch besser gefällt. Wenn Sie ein System mit wenig Speicher und/oder wenig Festplattenplatz besitzen, haben Sie auch die Möglichkeit, im @{b}Andere@{ub}-Bereich des @{"Programm-Voreinstellers" link newprefs} eine maximale Anzahl von UNDO-Schritten festzulegen. Außerdem kann UNDO jetzt @{u}alle@{uu} Aktionen auf Bildern zurücknehmen, auch @{b}Bildgröße@{ub}/@{b}Arbeitsbereich@{ub}/@{b}Beschneiden@{ub}. @endnode @node plugins "Neue Plugins" @{b}Beschreibung aller neuen Plugins --------------------------------@{ub} @REM Neu in 3.0; Im Plugin-Menü finden Sie das neue Untermenü @{b}Video@{ub}, das derzeit nur einen Eintrag enthält: @{b}Deinterlace@{ub} Dieses Plugin dient dazu, Bilder zu korrigieren, die starke Interlace-Artekfakte aufweisen, wie sie z.B. beim Digitalisieren von Videobildern entstehen können. Die beiden Optionen des Plugins bestimmen, ob die geraden oder ungeraden Zeilen des Bildes als "richtig" angenommen werden - Sie müssen aber selbst ausprobieren, welcher Wert für die besseren Ergebnisse sorgt, da die richtige Einstellung vom Bild selbst abhängt. Im Verzerrungs-Untermenü finden Sie jetzt zusätzlich: @{b}Polarkoordinaten@{ub} Dieser Filter rechnet das Bild von kartesischen auf polare Koordinaten um, wobei das Bild in eine Kreisform gebracht wird. Der Schieberegler kontrolliert dabei den Radius des Kreises, auf dessen Umfang der Nullpunkt der polaren Koordinaten angenommen wird. @{b}Karikatur@{ub} Dieser Filter ist nicht vollständig neu hinzugekommen, ist aber in seiner Funktionalität erweitert worden. Neben dem Modus "Standard", der dem bisherigen Verhalten enstpricht, besteht auch noch die Möglichkeit den Karikatureffekt durch Stauchen des Motivs oder des einseitigen Aufblähens in horizontaler oder vertikaler Richtung. Im Stilisierungs-Untermenü: @{b}Konturensuche@{ub} Dieses Plugin ist ebenfalls nicht neu, wurde aber um die Option "Strichzeichnung" erweitert. Bei Verwendung dieser Option ist das Ergebnis einer Bleistiftzeichnung nicht unähnlich, wobei der Erfolg vom Motiv abhängig ist. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 2.6; Im @{b}Projekt@{ub}-Menü finden Sie nun zusätzlich den Eintrag "DC-20...". Wenn Sie über eine Digitalkamera vom Typ Kodak DC-20 verfügen, so können Sie mit diesem Plugin Bilder aus der Kamera herunterladen, Bilder im Kameraspeicher löschen und von Ihrem Amiga aus die Kamera zur Aufnahme eines Bildes veranlassen. @REM Neu--Ende; @REM Neu in 2.5; Im @{b}Farbfilter@{ub}-Menü finden sie nun zusätzlich: @{b}@{"Colormanipulation" system "SYS:Utilities/Multiview ColorManip"}@{ub} (@{i}dt@{ui}.: Farbmanipulation) Dieses Plugin gestattet Ihnen für den Rot-, Gelb-, Grün-, Cyan-, Blau-, und Magenta-Anteil der Bildfarben einzeln in Ton, Sättigung und Helligkeit zu beeinflussen. Der oberste Schieberegler kontrolliert, wie stark ein Bildpunkt von der manipulierten Farbe verschieden sein darf, um von der Änderung noch betroffen zu sein. @REM Neu--Ende; Folgende @{b}Weichzeichner@{ub}-Filter sind neu hinzugekommen: @{b}@{"Radial Blur" system "SYS:Utilities/Multiview Radial_Blur"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Kreisunschärfe) Erzeugt einen kreisförmigen Wischeffekt um den Bildmittelpunkt herum. Mittels des Reglers oder des Integer-Gadgets bestimmen Sie die Stärke des Effekts. @{b}@{"Zoom Blur" system "SYS:Utilities/Multiview Zoom_Blur"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Zoom-Unschärfe) Erzeugt einen Unschärfe-Effekt ähnlich dem, der an den Rändern einer sehr starken Vergrößerungslinse auftritt. Auch hier können Sie die Stärke des Effekts mittels Regler oder Integer-Gadget bestimmen. @{b}@{"Motion Blur" system "SYS:Utilities/Multiview Motion_Blur"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Bewegungsunschärfe) Dieser Filter erzeugt den allseits bekannten und beliebten Effekt eines sich schnell an der Kamera vorbeibewegenden Objektes. Mit den Reglern können Sie die Geschwindigkeit und den Winkel der simulierten Bewegung festlegen, die beiden Knöpfe geben Ihnen die Wahl zwischen einer gleichmäßigen und einer beschleunigten Bewegung. Außerdem wurde das @{b}Blur@{ub} (Verwackeln) Plugin aus dem @{b}Vergröberungs@{ub}- @{b}filter@{ub}-Untermenü in das @{b}Weichzeichner@{ub}-Untermenü verschoben. Im @{b}Spezialfilter@{ub}-Untermenü finden Sie folgende Neuerungen: @{b}@{"Make Tile" system "SYS:Utilities/Multiview Make_Tile"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Kacheln erzeugen) Dieses Plugin erzeugt aus einem Bild eine Kachel, indem der rechte und linke sowie der obere und untere Rand jeweils ineinander übergeblendet werden. So erzeugte Kacheln können dann mit dem Tile/Kachel-Plugin nahtlos aneinandergereiht werden. Mit dem Stärke-Regler legen Sie fest, wieviele Bildpunkte an jedem Rand des Bildes in die Berechnung mit einbezogen werden. Je größer dieser Wert ist, desto besser wird der Übergang zwischen den Rändern. Ein ideales Anwendungsgebiet für so erzeugte Kacheln sind das Raytracing (als Texturen) und Hintergründe für WWW-Seiten. @{b}@{"Tile" system "SYS:Utilities/Multiview Tile"}@{ub} (@{i}dt.@{ui}: Kacheln) Dieses Plugin füllt das gesamte Bild mit dem aktuellen Pinsel. Diese Funktion bietet sich natürlich idealerweise für die Verwendung mit von @{b}Make Tile@{ub} erzeugten Kacheln an - sie wenden @{b}Kachel erzeugen@{ub} auf das gewünschte Bild an, wählen dann die Funktion "Bild->" aus dem Pinselmanager und benutzen im gewünschten Zielprojekt dann die Funktion @{b}Kacheln@{ub}. @endnode @REM Neu in 2.5; @node colorman "Änderungen am Farb-Manager" @{b}Änderungen am Farb-Manager --------------------------@{ub} Im @{"Farbmanager" system "SYS:Utilities/Multiview ColorManager"} wurden die "Karteireiter" durch ein Cycle-Menü ersetzt - der dadurch gewonnene Freiraum wurde genutzt um den Auslöser für ein PopUp-Menü zu plazieren, das Ihnen gestattet, den Zustand der Farbfelder zu speichern, zu laden oder in den Urzustand zurückzusetzen. @REM Neu in 3.0; Darüber hinaus wurden die Knöpfe zum Kopieren und Tauschen von Farben so wie zum Erzeugen eines Farbverlaufs verkleinert, sind nun Piktogramm- und keine Textknöpfe, und befinden sich auf einer Zeile mit dem oben erwähnten PopUp-Menü und dem Cycle-Menü. @REM Neu--Ende; @endnode @node brushed "Änderungen am Pinsel-Editor" @{b}Änderungen am Pinsel-Editor --------------------------@{ub} Der @{"Pinsel-Editor" system "SYS:Utilities/MultiView BrushEd"} wurde um einige Einsteller erweitert: @{b}Tangential@{ub} Der Pinsel hat keinen festen Winkel, sondern wird immer quer zur Strich- richtung geführt. Bitte beachten Sie, daß bei langsamer Pinselführung und unmittelbar nach dem Aufsetzen die Strichrichtung nicht zweifelsfrei feststeht. @{b}Pinsel berechnen@{ub} ArtEffect erzeugt zu jedem Pinsel mehrere "Cache-Pinsel" um die Dichte und Rauheit realistisch simulieren zu können. Normalerweise werden diese Cache- Pinsel berechnet, wenn ein bestimmter Pinsel zum ersten Mal benutzt wird, was eine leichte Verzögerung beim Malbeginn zur Folge hat. Wenn Sie allerdings "Pinsel berechnen" anklicken, werden die Cache-Pinsel sofort berechnet und beim Aufsetzen des Pinsels entsteht keine Verzögerung. @REM Neu in 3.0; @{b}Größe@{ub} Die zweite Größen-Option (oben im Fenster) legt fest, ob der Pinsel eine feste Größe hat, die Größe zufällig variiert, oder vom Stiftdruck des Graphiktabletts abhängt. Der Schieberegler rechts daneben bestimmt die minimale Größe des Pinsels im Verhältnis zu seiner normalen Größe. @{b}Versatz +/-@{ub} Dieser Schieberegler legt fest, welche Toleranz beim Plazieren des Pinsels gilt. Anstatt den Pinsel direkt an der Position des Mauszeiger aufzusetzen, wird er in einem vom Versatz-Wert abhängigen Kreis um den Mauszeiger zufällig plaziert. @REM Neu--Ende; @endnode @REM Neu--Ende; @node EMERGENCY "Notausgang" @{b}Der "Notausgang" ----------------@{ub} ArtEffect 3.0 hält wichtige Teile des Programmes unter ständiger Beobachtung. Stellt es dabei fest, daß sich ein oder mehrere Teile in einem nicht erlaubten Zustand befinden, gibt es Ihnen die Gelegenheit, Ihre Arbeit zu sichern und beendet sich dann selbsttätig. Durch dieses Vorgehen wird die Gefahr eines Systemabsturzes auf ein Minimum reduziert. Sollte dieser seltene Fall bei Ihnen auftreten, wird ArtEffect in den meisten Fällen eine interne Fehlernummer ausgeben. Bitte schreiben Sie diese Nummer auf und senden Sie sie zusammen mit einer genauen Beschreibung der Schritte, die zu dem Fehler geführt haben, an Haage&Partner. Wir werden uns dann bemühen, diesen Fehler in einer späteren Version des Programms zu beheben. @endnode @node newprefs "Änderungen am Voreinsteller" @{b}Änderungen am Voreinsteller --------------------------@{ub} Die vier Karteireiter im Voreinsteller-Fenster haben jetzt die folgenden Namen und Funktionen: @{b}Bildschirm@{ub} Hier hat es keine Änderungen gegeben. @{b}@{"VMem" system "SYS:Utilities/Multiview Programsettings-VMem"}@{ub} Hier treffen Sie alle Einstellungen für den @{"virtuellen Speicher" link virtmem}. @REM Neu in 2.5; Im oberen Bereich können Sie einstellen, wieviel RAM ArtEffect auf alle Fälle für sich beanspruchen soll, und wieviel wieviel Speicher es zur Benutzung durch andere Programme auf alle Fälle freilassen muß. @REM Neu--Ende; @REM Geändert in 2.5; Im unteren Bereich können Sie Pfad und Name des Swapfiles angeben und welche minimale und maximale Größe die Swapdatei haben soll. Die Swapdatei wird auf jeden Fall bis zu dem von Ihnen gesetzten Minimum wachsen, nicht aber automatisch die volle Maximalgröße beanspruchen, d.h. (eine ausreichende Menge Speicher vorausgesetzt) die Datei kann sehr wohl deutlich unterhalb der von Ihnen gesetzten Maximalgröße bleiben. Letztendlich können Sie noch einstellen, ob das Schreiben und Lesen der Swap- datei asynchron erfolgen soll. Ob Sie diesen Schalter aktivieren sollten läßt sich ohne weiteres nicht sagen, es hängt stark von der von Ihnen verwendeten Festplatte und Ihrem SCSI-Hostadapter oder IDE-Controller, welche der beiden Einstellungen für Sie günstiger sind. Sie sollten dies einfach ausprobieren und dann die Einstellung beibehalten, mit der Sie besser arbeiten können. @REM Neu in 2.6; Der allerunterste Schalter legt fest, ob die Swapdatei nach Beenden von ArtEffect gelöscht werden soll. @REM Neu--Ende; @{b}Wichtig:@{ub} Alle speicherbezogenen Einstellungen werden erst nach einem Neustart des Programms aktiviert. @{u}Hinweis für fortgeschrittene Benutzer:@{uu} Sie können die Geschwindigkeit des virtuellen Speichers erhöhen, indem Sie für die Swap-Datei eine zusätzliche Partition mit einer Blockgröße von 16384 anlegen. @REM Änderung--Ende; @{b}@{"Prioritäten" system "SYS:Utilities/Multiview Programsettings-Priority"}@{ub} Mit dem @{b}Normal@{ub}-Regler legen Sie die Arbeitspriorität fest, also die Priorität, die ArtEffect und die Plugins haben, wenn aktiv damit gearbeitet wird. Hintergrund legt die Priorität für alle längerdauernden Berechnungen fest (z.B. den Twirl-Effekt), wobei die Plugins immer eine um 1 niedrigere Priorität als ArtEffect selbst haben - somit ist gewährleistet, daß Ihr Rechner auch dann noch benutzbar ist, wenn ArtEffect mal etwas länger rechnen muß. @{b}@{"Andere" system "SYS:Utilities/Multiview Programsettings-Other"}@{ub} Im oberen Bereich stellen Sie ein wie Arteffect beim Löschen des Undo-Speichers vorgehen soll, wenn nicht mehr genug (virtuelles) RAM frei ist, um den Schritt zu speichern: · @{b}Ältester@{ub} : Der älteste Undo-Schritt des Bildes wird freigegeben. · @{b}Allen ältesten@{ub} : Der insgesamt älteste Undo-Schritt wird freigegeben. · @{b}Anderer@{ub} : Nur Undo-Schritte von nicht aktiven Bildern werden freigegeben. Beachten Sie bitte, daß Sie für den Undo-Buffer nur ein gewünschtes Verhalten festlegen können - ArtEffect wird auch bei der Einstellung Anderer Schritte des aktiven Projekts freigeben, sobald in den anderen Projekten keine Schritte mehr freizugeben sind. Mit dem Regler darunter können Sie eine Maximalzahl zu speichernder UNDO-Schritte vorgeben. Befindet sich dieser Regler ganz rechts, bedeutet dies "unbegrenztes UNDO/REDO". In der unteren Hälfte können Sie mit dem Regler @{b}Verfügbare Farben@{ub} die Anzahl der verschiedenen Farben festlegen, die im Farbeinsteller zur Verfügung gestellt werden - diese Option befand sich früher im Bereich @{b}Andere 1@{ub}. Dies hat nichts mit Anzahl der tatsächlich zum Malen verfügbaren Farben zu tun, sondern bestimmt die Anzahl der Felder auf Ihrer "Mischpalette", also die Anzahl verfügbarer Kästchen im Farben-Einsteller. @REM Neu in 3.0; Mit dem entsprechend benannten Schalter können Sie die Sprechblasenhilfe (Bubble-Help) ein- bzw. ausschalten. @REM Neu--Ende; Mit dem Schalter,der sich darunter befindet, können Sie die Option @{b}ein Bildpfad@{ub} an- und ausschalten, die sich früher im Bereich @{b}Andere 2@{ub} befand. @REM Neu in 2.6; Ganz zuunterst in diesem Bereich befindet sich ein Blättersymbol, mit dem Sie ArtEffect mitteilen können, welchen Treiber Sie für ihr Graphiktablett verwenden. Dabei werden die folgenden Treiber unterstützt: · Tableau · R. Schwingel · Accupoint Nach Kundenberichten arbeitet ArtEffect in der Einstellung "Accupoint" auch mit dem Tabletttreiber von OpalPaint zusammen. Allerdings konnte wir dies selbst nicht testen und können daher auch keine Garantie dafür übernehmen, daß ArtEffect unter allen Umständen mit diesem Treiber zusammenarbeitet. @REM Neu--Ende; Zusätzlich zum Programm-Voreinsteller gibt es jetzt auch noch einen @{"Einstellungs-Requester" system "SYS:Utilities/Multiview Settings"}. Dort finden Sie die Optionen zur Pinselanzeige und zum Anti-aliasing, sowie die Schalter @{b}Autom. Fensterpositionierung@{ub}, @{b}Autom. Aktivierung@{ub}, @{b}Autom. Vorschau@{ub} sowie @{b}Maskenfarbe@{ub}, die sich vormals in den Bereichen @{b}Andere 1@{ub} und @{b}Andere 2@{ub} des Programm-Voreinstellers befanden. @REM Neu in 3.0; Darüber hinaus finden Sie hier auch das Menü zum Einstellen des Refresh-Verhaltens von ArtEffect, abhängig von der gewählten Einstellung wird der Inhalt des Projektfenster wie folgt aufgefrischt: @{i}Sofort @{ui}- Die entspricht dem bisherigen Verhalten von ArtEffect. @{i}Verzögert @{ui}- Das Fenster wird in regelmäßigen Abständen aufgefrischt. @{i}In Ruhe @{ui}- Das Fenster wird nur aufgefrischt, wenn ArtEffect keine anderen Aufgaben zu erledigen hat. @REM Neu--Ende; @endnode @node SMUDGE "Wischfinger/Fingermalen" @{b}Wischfinger/Fingermalen ----------------------@{ub} Das Wischfinger/Fingermalen-Werkzeuge stellt Ihnen diese beiden Malmodi, die in Version 1.1 Teil des Airbrush waren, als eigenständiges Werkzeug zur Verfügung. Wenn im Einsteller "Fingermalen" @{b}de@{ub}aktiviert ist, funktioniert das Werkzeug als Wischfinger (ohne Farbauftrag), bei aktivierten Schalter als Fingermal-Werkzeug. Die Funktion hat sich gegenüber Version 1.1 nicht verändert, Sie können diese im Handbuch auf Seite 72 nachlesen. @endnode @node menugone "Nicht mehr vorhanden Menüpunkte" @{b}Diese Menüpunkte sind nicht mehr vorhanden: ------------------------------------------@{ub} - Fenster/Arbeitsbereich erst. - Fenster/zurückschreiben - Einstellungen/Fadenkreuz Der Menüpunkt @{b}Einstellungen/Lineal@{ub} ist durch die Einführung des @{"Fenster-PopUps" link winpop} überflüssig geworden. @endnode @node lightdark "Aufhellen/Abdunkeln" @{b}Aufhellen/Abdunkeln ------------------@{ub} Die Funktion dieser Malmodi wurde dahingehend geändert, daß @{b}Aufhellen@{ub} maximal bis zur aktuellen Vordergrundfarbe aufhellt und @{b}Abdunkeln@{ub} maximal bis zur aktuellen Hintergrundfarbe abdunkelt. Wenn Sie als Vordergrundfarbe weiß und als Hintergrundfarbe schwarz wählen, erreichen Sie das gleiche Ergebnis, das Sie in Version 1.1 unabhängig von der Farbwahl erhielten. @endnode @node note "Wichtiger Hinweis" Um diese Anleitung noch besser zu machen, haben wir an verschiedenen Stellen Querverweise auf Graphikdateien plaziert - diese Graphiken sollen Ihnen die Zusammenhänge verdeutlichen, die in dieser Anleitung beschrieben werden, und werden mittels des Programms "Multiview" angezeigt. Aus diesem Grund sollte sich Multiview im Verzeichnis SYS:Utilities/ befinden, wo es sich auch befindet, wenn Sie Ihre Workbench nicht extrem stark verändert haben. Da die Graphiken in einem separaten Fenster angezeigt werden, sollten Sie dafür Sorge tragen, daß diese Anleitung auf dem Workbench-Bildschirm angezeigt wird, da sonst Graphiken und Anleitung auf verschiedenen Bildschirmen dargestellt werden, was der Übersichtlichkeit nicht gerade dienlich ist. Sollte diese Anleitung auf einem eigenen Bildschirm angezeigt werden, wählen Sie den Menüpunkt @{b}Eigenen Screen öffnen@{ub} aus dem @{b}Fenster@{ub}-Menü einfach ab. @endnode @REM Neu in 2.6; @node important "Hinweis für Benutzer von TurboPrint/StudioII" Wenn Sie TurboPrint oder Studio nach ArtEffect installieren, so müssen Sie die Datei "plugin.db" im "Settings"-Verzeichnis von ArtEffect löschen, damit die entsprechenden Plugins in ArtEffect eingebunden werden. Zum Löschen dieser Datei können Sie einfach auf diese Schaltfläche klicken: @{"Zum Löschen von plugin.db hier klicken." system "delete ArtEffect:Settings/plugin.db"} @endnode @REM Neu--Ende; @REM Neu in 3.0; @node faq "Häufig gestetellte Fragen" @{b}Häufig gestellte Fragen -----------------------@{ub} Hier finden Sie eine Liste häufig gestellter Fragen sowie die zugehörigen Antworten. F: Warum benutzt ArtEffect kein "Smart Refresh"? A: Bei der Benutzung von Smart Refresh benötigt ArtEffect für jedes Fenster eine Speichermenge in Bytes, die sich aus der Höhe mal Breite des verdeckten Bereichs ermittelt. Auf Bildschirmen mit 8 Bit Farbtiefe wird genau diese Menge Speicher benötigt, auf Bildschirmen mit 15/16 Bit das doppelte, auf Bildschirmen mit 24 Bit das dreifache und auf Bildschirmen mit 32 Bit sogar das vierfache an Speicher. Aus diesem Grund verwendet ArtEffect kein Smart Refresh und es wird empfohlen, keinen systemweiten Patch bzw. keine verändertet Wizard-Datei für ArtEffect zu verwenden, die die Benutzung von Smart Refresh erzwingt. F: Ich habe Probleme beim Laden/Speichern von Bildern in den Formaten GIF und PNG. A: Setzen Sie in den Voreinstellungen den Wert für die Mindestmenge Speicher, die ArtEffect freilassen soll, auf 2 MB oder mehr. F: Der virtuelle Speicher ist langsam, sogar wenn ich die SwapDatei im RAM ablege, warum ist das so? A: LEGEN SIE DIE SWAPDATEI NIEMALS IM RAM AN!! ArtEffect benutzt automatisch allen verfügbaren Speicher (abzüglich der Menge, die in den Voreinstellungen unter "Min. Frei" gewählt wurde) als Cache für den virtuellen Speicher. Wenn Sie Die Swapdatei im RAM ablegen, kann ArtEffect dieses nicht mehr für den Cache nutzen. Stattdessen wird es zur Verwendung der DOS I/O gezwungen, was im Vergleich zum direkten Cache-Zugriff unerträglich langsam ist. F: Wie kann ich den virtuellen Speicher abstellen? A: Tatsächlich können Sie den virtuellen Speicher von ArtEffect nicht abstellen, aber einen ähnlichen Effekt simulieren. Setzen Sie dazu die maximale Größe der Swapdatei auf einen Wert, der der Größe Ihres Hauptspeichers + 20 MB entspricht. Die minimale Größe der Swapdatei sollte 0 MB betragen und der Schalter "Async. I/O" muß deaktiviert sein. F: Das Malen geht sehr langsam voran und meine Festplatte ist andauernd beschäftigt, wo liegt das Problem? A: Sie haben vermutlich den Schalter "Async. I/O" in den VMEM-Voreinstellungen gesetzt. Async. I/O wurde aus einer theoretischen Überlegung heraus geboren, scheint aber auf den meisten Systemen zu keiner Geschwindigkeitssteigerung zur führen. Bei Verwendung von Async. I/O ist ein separater Prozeß zum Schreiben des Speichers in die Swapdatei zuständig. Auf sehr schnellen Systemen, die über eine Festplatte verfügen, die nur sehr wenig Rechenzeit für sich beansprucht, kann diese Option zu einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit führen. F: ArtEffect stürzt ab, wenn ich im Farbmanager das Farbmodell wechsle, was kann ich dagegen tun? A: Besorgen Sie sich das Archiv "newwpa8.lha" aus dem Aminet. Dieser Patch behebt einen Fehler im Betriebssystem und führt zusätzlich zu einer Geschwindigkeitssteigerung, wenn Sie ArtEffect auf einem AGA-Bildschirm verwenden. F: Der Stiftdruck meines Graphiktabletss wird nicht korrekt interpretiert. A: Vergewissern Sie sich, daß Sie den richtigen Tabletttreiber in den Voreinstellungen gewählt haben. Versuchen Sie auf alle Fälle auch, einen der anderen Treiber zu verwenden - sollte Sie damit bessere Ergebnisse erzielen, so bitten wir Sie, eine kurze Mitteilung diesbezüglich an Haage&Partner zu schicken. F: Wie kann ich GIF-Bilder für die Verwendung im WWW optimieren? A: Beachten Sie bitte immer, daß bei der Verwendung transparenter GIFs eine zusätzliche Farbe benötigt wird, d.h. wenn Sie ein 16-farbiges GIF mit Transparenz erzeugen, so werden tatsächlich 17 Farben benötigt. Reduzieren Sie transparente GIFs daher immer um eine Farbe mehr, als zum Erreichen der gewünschten Farbtiefe nötig wäre. @endnode