@DATABASE "ProfFileSystem documentation"
@node "MAIN" "ProfFileSystem Manual"

                       @{b}Professional File System@{ub}

                        Version 12.7 30-3-1995

                      (c) 1993/95 by Michiel Pelt

                       Übersetzt von Erik Wasser


Rechte und Vertriebsbedingungen

	@{"Copyright" Link Distribution}

Einführung

	@{"Einführung" Link Introduction}
	@{"Features" Link Features}
	@{"Systemanforderung" Link SystemReq}
	@{"Versionsgeschichte" Link "VersionHistory.doc/Main"}

Installation

	@{"Installation" Link Installation}

Benutzung

	@{"PFS mit Disketten" Link UsingPFS}
	@{"PFS mit Platten" Link HD}

Besondere Fähigkeiten und Extras

	@{"Fehlertoleranzen" Link Faulttolerance}
	@{"Mitgelieferte Werkzeuge" Link Tools}
	@{"Informationen über den Programmierer" Link "Programmer/proginfo/Main"}

Verschiedenes

	@{"Virenkiller und Virenschäden beheben" Link Virus}
	@{"Fehler" Link Bugs}
	@{"Was noch getan werden muß" Link Tobedone}
	@{"Danksagungen" Link Credits}
	@{"Support" Link Support}

@endnode

@node "Distribution"

                               Copyright
                               ---------

 · "Professional File System" ist "copyrighted" bei Michiel Pelt (1995)
    und wird von Fourth Level Developments vertrieben.

 · Kein Teil der Software oder der Dokumentation darf reproduziert,
   abgeschrieben, in einem System gespeichert, in irgendeine Sprache
   übersetzt oder übertragen werden, ohne die schriftliche Genehmigung
   von Michiel Pelt und Fourth Level Developments.

 · Weder Michiel Pelt noch Fourth level Developments können für
   irgendwelche Fehler in den Programmen oder der Dokumentation
   verwantwortlich gemacht werden, weder direkt noch indirekt, weder
   bei der Installation noch bei der Ausführung.

 ·  Michiel Pelt und Fourth Level Developments behalten sich das Recht
     vor Änderungen an der Software und/oder der Dokumentation
     vorzunehmen und sie sind nicht verpflichtet dies bekannt zu geben.

 · Diese Software ist für einen einzelnen Computer lizensiert und es
   muß für jeden Computer, auf dem diese Software installiert wird, ein
   Exemplar gekauft werden.

 · Dieses Softwarepacket wird unter Lizens vertrieben und unter der
   Vorraussetzung, daß alle Lizensen für frühere Versionen und alle
   Verpflichtungen - schriftlich oder impliziert - unter vorherigen
   Versionen von Professional File System durch die Version festgelegt
   werden.


 · Wenn Sie Probleme, Bemerkungen oder Vorschläge haben, bitte
   kontaktieren sie Fourth Level Developments:

        E-Mail: pfssales@flevel.demon.co.uk
           Tel: (+44) 0117 955 8225
           Fax: (+44) 0117 955 9157

      Addresse: Fourth Level Developments
                31, Ashley Hill
                Montpelier
                Bristol
                BS6 5JA
                England

@endnode


@node Introduction

                              Einführung
                              ----------

 · Das  Standard  AmigaDos  Filesystem  (OFS)  ist  leider  nicht  sehr
   schnell, und so versuchte Commodore dieses Filesystem einige Male zu
   verbessern.     Bei    der   Workbench   2.0   wurde   deshalb   das
   Fast-File-System  (FFS) mitgeliefert und nun - mit der Workbench 3.0
   -  haben  wir  das  Fast-File-System  mit  Direktory-Cache (FFS-DC).
   Dieses  erlaubt  zwar das schnelle Scannen von Direktories, aber das
   Schreiben auf die Diskette und die Direktory-Operationen wie Löschen
   oder Umbennen sind genauso langsam wie zuvor.

 · Dieser  Umstand  brachte mich dazu, ein Filesystem zu schreiben, was
   besser  sein sollte.  In die Arbeit floß all das Wissen ein, was ich
   mir  während meiner Studienzeit erarbeitet hatte, um meine Arbeit so
   gut wie möglich zu machen.

 · In  diesem Softwarepacket findet sich eine Version für die Disketten
   und  eine  für die Harddisk.  Es liegt bei Ihnen, welche Version(en)
   Sie  benutzen.   Es ergeben sich bei gleichzeitiger Benutzung beider
   Versionen keine Nachteile.

@endnode

@node Features

                               Features
                               --------

 · Das Professional-File-System (PFS) hat folgende Features:

Hohe Geschwindigkeit:
- Lese- und Schreiboperationen: bis zu 2 mal schneller
- Das  Scannen  von Direktorys wird gegenüber dem FFS 10-20 schneller,
  dem FFS-DC gegenüber bis zu 3 mal schneller
- Löschen/Umbenennen/Attribute etc: 10-20 mal schneller

Andere Features:
- 100% @{"AmigaDos Kompatibelität" Link Compatibility}
- höhere @{"Fehlertoleranzen" Link Faulttolerance}
- Gleichzeitiger Zugriff auf einen Datenträger ohne Absinken der Leistung
- Datenträger müssen nie validiert werden

 · Dieses  Softwarepacket  enthält  eine Version für Disketten und eine
   für   Harddisks.   Die  Diskettenversion  ist  100%  kompatibel  mit
   früheren  Version  und  ist sowohl for DD, als auch für HD-Disketten
   geeignet.

 · Die  Harddisk-Version  unterstützt  Harddisks  jeglicher  Größe  und
   Marke.   PFS  läßt  sich  im  RDB (Root-Disk-Block) installieren und
   unterstützt das Booten von PFS-Partionen.

@endnode

@node SystemReq "System Requirements"

                       Systemanforderungen
                       -------------------

 · PFS  läuft auf allen Amigas mit Kickstart 2.04 oder höher.  Für eine
   Installation im RDB und automatisches Mounten muß das Kickstart sich
   im  ROM befinden.  Dem Softwarepacket liegen Versionen für den 68000
   und dem 68020 und höher bei.

@endnode

@node Installation

                             Installation
                             ------------

        @{"Installation auf Diskette" Link InstallFloppy}
        @{"Installation auf Harddisk" Link HD}
        @{"Benutzer von höheren Prozessoren" Link Turbo}
        @{"Erstellen und Ändern von Mount-Lists" Link Mountlist}

@endnode

@node InstallFloppy

                         Installation auf Diskette
                         -------------------------

        @{"Schnelle Installation" Link Quickstart}
        @{"Installation mit der Workbench 2.0" Link Install20}
        @{"Installation mit der Workbench 2.1 - 3.1" Link Install30}
        @{"Benutzer von höheren Prozessoren" Link Turbo}

@endnode

@node Quickstart

                         Schnelle Installation
                         ---------------------

 · Sie  können  die Diskettenversion von PFS sofort ausprobieren, indem
   Sie  das  "PF0"-Piktogramm  doppelt  anklicken.   Das  Device "PF0:"
   spricht dann ihr Diskettenlaufwerk "DF0:" an.  Weitere Informationen
   über  das Formatieren und Benutzen gibt es bei "@{"Benutzung von PFS Disketten" Link UsingPFS}".

@endnode

@node Install20

                  Installation mit der Workbench 2.0
                  ----------------------------------

 · Als  erstes  sollten  Sie von einer Standard-Systemdiskette oder der
   Harddisk  booten.   Nun  führen  Sie das "install_floppy_2.0" Skript
   aus,  indem  Sie  es  von  der  Shell aus aufrufen oder Sie das Icon
   doppelt anklicken.

 · Um  das  Filesystem  zu  benutzen,  muß  man es mit folgenden Befehl
   mounten.

	MOUNT pf0:
	MOUNT pf1:

 · "PF0:"  und  "PF1:"  beziehen  sich  dann  auf  die Disketten in den
    Laufwerken  "df0:"  und  "df1:".   Wenn  Sie  diese Laufwerke immer
    gemounted   haben   möchte,   sollten   Sie   diese  Befehle  Ihrer
    Startup-Sequence hinzufügen.

@endnode

@node Install30

               Installation mit der Workbench 2.1 - 3.1
               ----------------------------------------

 · Als  erstes  sollten  Sie von einer Standard-Systemdiskette oder der
   Harddisk  booten.   Nun  führen  Sie das "install_floppy_3.0" Skript
   aus,  indem  Sie  es  von  der  Shell aus aufrufen oder Sie das Icon
   doppelt  anklicken.   Dieses  Skript  kopiert  das Filesystem in die
   Schublade  "l:"  Ihrer  Systemdiskette und kopiert zwei Files in die
   Schublade  "SYS:Storage/DOSDrivers".   Dort  -  doppelt angeklickt -
   wird das Filesystem gemountet.  "PF0:" und "PF1:" beziehen sich dann
   auf  die  Disketten  in  den Laufwerken "df0:" und "df1:".  Wenn Sie
   dieses  Laufwerke  immer  gemounted  haben  möchten, sollten Sie die
   Piktogramme in das Verzeichnis "Devs:DOSDrivers" ziehen.

@endnode

@node Turbo

                   Benutzer von höheren Prozessoren
                   --------------------------------

 · Wenn  Sie  der  stolze Besitzer eines 68020 oder besser sind, können
   Sie  -  nachdem  Sie  das  Filesystem normal installiert haben - die
   68000  Version  des  Filessystem  gegen  die 68020+ Version ersetzen
   (diese   Version   finden   Sie   in   der   "l/"  Schublade  dieses
   Softwarepackets).    Stellen   Sie  sicher,  daß  das  File  richtig
   umbennen.

 · Dies   geht,  indem  Sie  das  Filesystem  in  "FloppyPFS"  oder  in
   "HarddiskPFS"  umbennen,  jenachdem ob es sich um die Disketten oder
   Harddisk-Version handelt.

@endnode

@node Mountlist

                 Erstellen und Ändern von Mount-Listen
                 -------------------------------------

 · Wenn  Sie  mehr  als  zwei Laufwerke haben oder Sie den RDB für eine
   Harddisk-Installation  nicht  benutzen können, erstellen Sie sich am
   besten  eine  eigene Mountlist.  Vergewiessern Sie sich, daß Sie die
   Zahl  für  die  "Unit"  richtig setzen.  Wenn Sie die Mountliste für
   eine Harddisk ändern, vergewissern Sie sich doppelt und dreifach, ob
   alle  Einträge  stimmen,  bevor  Sie  das Mount-Kommando geben.  Für
   weitere Informationen schauen Sie bitte ins Amiga-DOS Handbuch.

@endnode

@node UsingPFS

                   Benutzung von PFS Disketten
                   ---------------------------

	@{"Disketten formatieren" Link Format}
	@{"Zugriff auf PFS-Disketten" Link Access}
	@{"Benutzung von PFS mit Harddisks" Link HD}
	@{"Unterschiede zwischen PFS und dem FFS" Link Difference}
	@{"Kompatibilität zum FFS" Link Compatibility}
	@{"Einschränkungen" Link Restrictions}

@endnode

@node Format

                         Disketten formatieren
                         ---------------------

 · Nachdem  Sie  das  PFS  gemounted  haben,  können  Sie  Disketten im
   PFS-Format formatieren, indem Sie das Standart-Programm "Format" aus
   der Schublade "SYS:System/" Ihrer Workbench benutzen.

SYS:System/format drive pf0: name hello

 · Wenn  die Diskette (oder der Datenträger allgemein) schon formatiert
   worden ist, können Sie die "Quick" des Formatprogramms benutzen, auf
   wenn das alte Filesystem des Datenträgers FFS oder OFS war.

SYS:System/format drive pf0: name hello quick

@endnode
@node Access

                       Zugriff auf PFS-Disketten
                       -------------------------

Benutzung von der Shell aus:

 · PFS  Disketten können durch den Diskettennamen (z.B.  "Hallo:") oder
   durch  den  Namen  des  Devices  angesprochen  werden.   Nahezu alle
   CLI-Befehle arbeiten auf PFS-Disketten wie gewohnt, nur schneller.

Benutzung von der Workbench aus:

 · Wenn  eine PFS-Diskette eingelegt wird, erscheinen zwei Piktogramme,
   eins  mit der Unterschrift "DF0:PFS" und eins mit dem Diskettennamen
   als    Unterschrift.     Erst   kommt   das   Piktogramm   mit   des
   Standard-Filesystems  und dann das des PFS-Filesystems, durch welche
   die  Diskette angesprochen wird.  Das Arbeiten kann dann wie gewohnt
   erfolgen.

@endnode

@node HD "HarddiskPFS"

                    Benutzung von PFS mit Harddisks
                    -------------------------------

	@{"Einschränkungen und Notwendiges" Link HDreq}
	@{"Vorbereitung der Installation" Link HDinstall1}
	@{"Installation von PFS auf eine Partition" Link HDinstall2}

@endnode

@node HDreq "Harddisk"

                    Einschränkungen und Notwendiges
                    -------------------------------

 · Die  Harddisk  Version  von  PFS  kennt keine Limitationen auf einer
   Partionen,  abgesehen von denen, die das Filesystem FFS schon kennt.
   Harddisks   bis   zu  2  Gigabyte  Größe  werden  unterstützt.   Das
   PFS-Filesystem  kann,  damit es automatisch installiert wird und bei
   Neustart  zur  Verfügung  steht,  in den RidgidBootBlock geschrieben
   wird,  aber  auch normale Mountlists werden unterstützt.  Ebenso wie
   das  Autobooting.   Der  Verbrauch  von  Speicher  hängt ab, wieviel
   Buffer dem entsprechendem Device zugewiesen wird.

@endnode

@node HDinstall1 "Harddisk"
	
                     Vorbereitung der Installation
                     -----------------------------

 · Wählen  Sie eine Partion aus oder erstellen Sie eine neue Partition.
   Alle  Daten  in  der  gewählten  Partition werden zerstört, wenn das
   PFS-Filesystem  installiert wird, also stellen Sie bitte sicher, daß
   Sie ein Backup der Daten erstellt haben.  PFS muß ins "l:" Direktory
   installiert  werden.   Kopieren Sie die entsprechende Version jenach
   ihrem Prozessor in die Schublade "l:".

@endnode

@node HDInstall2 "Harddisk"

                Installation von PFS auf eine Partition
                ---------------------------------------

 · Nun können Sie PFS in den RidgidBootBlock der Harddisk installieren.
   Zu  diesem  Zwecke  können  Sie  das  Programm  von Commodore namens
   HDToolbox  benutzen, welches mit der Workbench Software mitgeliefert
   wird.   In  der folgenden Beschreibung wird von der Benutzung dieses
   Programms  ausgegangen.   Sollten Sie ein anderes Programm benutzen,
   sollten die Dokumentation dieses Programms sorgfältig lesen.

 · Wählen  Sie  die  Option 'advanced options' in dem Partitionsfenster
   aus.  Eine ganze Reihe von zusätzlichen Knöpfen erscheint daraufhin,
   darunter  auch ein Knopf mit der Aufschrift "add/update...", welcher
   angeklickt wird.

 · Wählen  Sie  daraufhin den Knopf "Add New File System..." aus.  Dort
   müssen  Sie  als  erstes  den  Namen  des neuen Filesystems angeben.
   Dieser lautet "l:harddiskPFS", dannach erscheint ein Fenster, wo Sie
   die  DOS-Kennung,  die Versions- und Revisionsnummer eigeben müssen.
   Die  Eingaben,  die dort zu machen sind, lauten "0x50465301", 12 und
   6.   Wählen  Sie  danach  "OK".   Danach  sehen Sie wieder das "File
   System"-Fenster,  dort  wählen  Sie  wieder  OK  und  Sie  sehen das
   Partitions-Fenster wieder.

 · Jetzt  können  Sie bei Bedarf den Namen des Devices unter "Partition
   Device  Name" ändern (z.B.  "DH1").  Wenn Sie von diesem Datenträger
   booten  wollen,  sollten Sie das Häkchen bei "Bootable" entsprechend
   ändern.

 · Wählen   Sie   jetzt  den  "Change..."-Knopf  an  und  in  dem  dann
   erscheinenden  Fenster  den  Knopf "Custom File System".  Tragen Sie
   bei  den  Werten  die  Normal-Werte ein bzw.  lassen Sie sie stehen:
   "Automount  this  partition",  bei Identifier den Wert "0x50465301",
   Block  Größe  512  Bytes  @{"(Andere  Blockgrößen)" Link Blocksizes}, zwei bei "Reserved
   blocks at beginning".

 · Drücken  Sie  den  "OK"-Knopf und beenden Sie das Programm.  Nachdem
   Sie  die  Partition  formatiert  haben,  ist  sie  bereit  die Daten
   aufzunehmen.   Wenn  Sie etwas falsch gemacht haben und der Computer
   startet  nicht  wie gewohnt, können Sie das automatische Mounten mit
   Hilfe des Bootmenüs verhindern.

Bemerkungen:

 · Jede  Partition  wird  die  Version  von  PFS  benutzen,  die im RDB
   installiert  worden ist.  Wenn also ein Update von PFS erscheint, so
   reicht  es  NICHT,  das Programm "l:HarddiskPFS" zu updaten, sondern
   man muß den RDB ebenfalls updaten.

@endnode

@node BlockSizes

Blockgrößen mit 1024 Bytes werden auch unterstützt.

@endnode

@node Difference

                 Unterschiede zwischen PFS und dem FFS
                 -------------------------------------

 · Wenn  Sie  das  Programm  "c:list"  benutzen ist der Wert, der unter
   "blocks  used" angeben wird, zu hoch.  Das "list"-Kommando nimmt an,
   daß   ein  File  auf  dem  Datenträger  auch  einen  Block  auf  dem
   Datenträger  als  Datenkopf nutzt.  PFS nutzt jedoch die Blöcke sehr
   viel  rationaler,  so  daß man um den Daumen gepeilt sagen kann, daß
   die  wirkliche Anzahl an Blöcken die benutzt werden, die Anzahl ist,
   die  angeben  ist,  minus der Anzahl der Files die angezeigt werden.
   Man kann dies auch mit dem "c:Info"-Kommando überprüfen, welches die
   korrekte Anzahl ausgibt.

 · Einige Programme wie der Directory-Opus haben dieselben Probleme mit
   der  "Freien-Platz-Anzeige".   Man  kann  dies daran merken, daß die
   Anzahl  des  freien  Platzes  nach  Beendigem  des Kopierens auf den
   richtigen Wert nach oben springt.

 · Es  dürfte wahrscheinlich inzwischen klar geworden sein, daß mit PFS
   eine  größere  Menge auf einem Datenträger Platz findet, als mit dem
   herkömlichem Filesystem FFS.  PFS nutzt eine
   größere Anteil der Blöcke für Daten.

 · Programme   die   das   PFS   nach   Informationen   "fragen",  wird
   vorgegaukelt,  daß  es  sich  um  eine FFS Disk handelt.  Damit wird
   verhindert,  daß  Programme  behaupten,  daß  es  sich nicht um eine
   DOS-Diskette  handeln  würde  und  so  keine  Informationen  an  den
   Benutzer weitergeben können (zum Beispiel das "info"-Kommando).

 · Das "c:AddBuffers" Kommando wirkt auf PFS-Geräten sich weder auf den
   Cache  aus  noch  auf  den  den Speicherverbrauch.  PFS benutzt eine
   dynamische  Cacheverwaltung  (ohne  Limit),  die  immer  nur  soviel
   Speicher braucht, wie gerade nötig ist.  Auf einem Diskettenlaufwerk
   ist der Verbrauch nicht sehr hoch (höchstens 30 KB), weil die Anzahl
   von Direktory-Blöcken auf einer Diskette begrenzt sind.

@endnode

@node Compatibility

                        AmigaDos Kompatibelität
                        -----------------------

 · Alle Amiga-DOS Features sind implementiert, abgesehen von Hardlinks,
   Fileänderungsmitteilungen  (dos.library/Notify()) und "recordlocks",
   welches  sowieso  nicht mehr gebraucht wird.  All diese Dinge werden
   vielleicht   in   einer   zukünftigen   Version   eingebaut.    Eine
   PFS-Diskette  kann  momentan nicht bootfähig gemacht werden, deshalb
   kann  eine PFS-Diskette nicht mit dem Kommando "c:install" bootfähig
   gemacht werden.

@endnode

@node Restrictions

                            Einschränkungen
                            ---------------

 · PFS hat die normalen Amiga-DOS Einschränkungen in Bezug auf File und
   Diskettennamen.

 - maximale Diskettennamelänge  32
 - maximale Filenamenlänge     108
 - maximale Kommentarlänge      80
 - alle Zeichen können in Filenamen benutzt werden.

 · Diese  Einschränkungen  werden  vom Amiga-DOS aufgezwungen und nicht
   durch  ein  Filesystem.   Die  Anzahl  der  Files und die Anzahl der
   Direktorys  sind nur durch den verfügbaren Speicher auf der Diskette
   eingeschränkt.

@endnode

@node Faulttolerance

                           Fehlertoleranzen
                           ----------------

 · Wenn Ihre Maschine resetet wird oder während einer Schreib-Operation
   abstürzt,   wird   die   Diskette  unter  einem  normalem  Amiga-DOS
   Filesystem  "ungültig"  ("invalidated").  Wenn diese Diskette später
   wieder  eingelegt  wird,  beginnt  sofort  das  Filesystem  mit  der
   Repairation  der  Diskette.   Das mag sich auch den ersten Blick gut
   anhören,  hat  aber  zwei  Nachteile:  das Überprüfen ("Validieren")
   kostet  Zeit  und  wenn während des Absturzes ein File überschrieben
   worden  ist,  ist  sowohl  Orginal  als  auch  das  neue  Files halb
   überschrieben und damit verloren.

 · Mit  PFS  ist  die  Struktur  des  Direktorys  immer  korrekt.   Das
   bedeutet,  daß  wann  immer  man die Diskette entfernt, die Maschine
   resetet  wird  oder  das  System  abstürzt,  alle Objekte (Files und
   Direktorys)   die   aufgelistet   werden   können,  vorhanden  sind,
   insklusive  der  Filegröße und des Datums.  In anderen Worten:  eine
   PFS  Diskette  kann niemals unvalidiert sein, ebenfalls kann man nie
   Daten verlieren.

 · Das  Prinzip  funktioniert  so:   wenn  die Diskette bearbeitet wird
   (Files  oder  Verzeichnisse  erstellen,  Dateien löschen etc.) merkt
   sich  das  Filesystem  all  diese  Änderungen auf der Diskette, aber
   schreibt  diese  Änderungen  nicht  auf  den  Datenträger,  bis  die
   Operation   komplett   abgeschlossen   ist.    Daten   werden   zwar
   geschrieben,  aber nur an solche Stelle, die seit dem letzten Update
   der  Direktorystrukturen  (Leeren  der Caches), leer sind.  Wenn das
   nicht  mehr möglich ist oder seit dem letzten Schreibzugriff auf den
   Datenträger  mehr  als  eine halbe Sekunde vergangen ist, werden die
   Direktory-Änderungen  aktuellisiert,  so  das  die  Stellen  die von
   gelöschten  Files  belegt werden, wieder benutzt werden können, ohne
   daß  die  Diskette  validiert  werden muß.  Wenn nun die Maschine im
   entsprechenden   Moment   crashed,   wird  man  den  Datenträger  so
   wiederfinden,  wie  er vor der Schreiboperation war.  Das beinhaltet
   auch  die  überschriebene Datei(en):  Es ist alles im alten Zustand,
   außer wenn aus Platzmangel auf dem Datenträger nicht beide Versionen
   gehalten  werden  können.   (In  diesem  Fall  sind  beide Versionen
   verloren.)

 · Wenn  Sie sicher gehen wollen, daß Sie keine Files verlieren wollen,
   so  denken  Sie daran, daß das nur möglich ist, wenn genug Platz auf
   dem  Datenträger  vorhanden  ist.   Der  freie Platz muß deshalb muß
   deshalb  größer als das alte File + das neue File + 5 KB.  Es werden
   dann  erst  die  Direktory-Informationen  aktuellisiert,  wenn beide
   Dateien  sich  auf dem Datenträger befinden, und nicht schon nachdem
   das alte File gelöscht worden ist.

 · Die  Verzeichnisse  und  die Belegungtabelle des Datenträgers werden
   also   erst   dann   so  aktuellisiert,  daß  die  Diskette  niemals
   unvalidiert  ist.   So  kann  es sogar zu einem Krash kommen und die
   Diskette ist noch in Ordnung.

 · Ein weiterer Vorteil dieser Art des Vorgehens ist, daß Files die von
   einem größerem File überschrieben werden nicht so stark fragmentiert
   werden,  wie das bei anderen Filesystem der Fall ist.  Das File wird
   nur  fragmentiert,  wenn nicht genügend freier Speicher am Stück auf
   dem  Datenträger  verfügbar ist.  Es wird versucht ein File, wenn es
   fragmentiert werden muß, so gering wie möglich zu fragmentieren.

 · Nachteil  ist,  daß  der freie Speicher am Stück auf dem Datenträger
   stärker  fragmentiert  wird,  als  notwendig  ist  und  deshalb  die
   Direktoryinformationen   öfter  aktuellisiert  werden  müssen.   PFS
   versucht   aber   sein   möglichstes,   damit  diese  Fragmentierung
   verhindert wird.

 · Eine  PFS  Diskette  kann niemals "unvalidiert" sein, aber es können
   defekte  Datenträger auftreten.  Leider kann nichts gegen Fehler wie
   schlechte   Spuren   auf   einem  Datenträger  getan  werden.   Auch
   verursachen  manche  Arten  von  Programme solche Fehler (Viren oder
   Diskeditoren).   Momentan  existiert  kein  Programm, welches solche
   Fehler beheben kann.

@endnode

@node Virus

                 Virenkiller und Virenschäden beheben
                 ------------------------------------

 · Bootblock-Viren  zerstören - wie der Name schon sagt - den Bootblock
   eines  Datenträger.   Aus  diesem  Grund  speichert  das  PFS  keine
   wichtige  Daten in diesem Block.  Der Bootblock existiert nur zu dem
   Zweck  einen  Datenträger als PFS-Datenträger zu erkennen, so ist es
   absolut  unproblematisch,  wenn  einmal der Fall der Fälle eintritt,
   und  ein  Virus  die Diskette zerstört.  Die Diskette wird nur nicht
   mehr  erkennt.   Um  eine  solche  Diskette  zu repairieren, muß man
   einfach  nur  einen Bootblock einer anderen "sauberen" Disketten auf
   die  infizierte  Diskette  kopieren.   Die meißten Virenkiller haben
   dazu  eine  entsprechende  Funktion.   Man  sollte nur beachten, daß
   außer dem Bootblock (Block 0 und 1) nichts geändert werden darf.

 · Die meißten Virenkiller haben keine Probleme mit PFS Disketten.  Man
   sollte sich aber vor einem Notfall vergewissern, daß der Virenkiller
   PFS-Disketten normal behandelt.

@endnode

@node Tools

                        Mitgelieferte Werkzeuge
                        -----------------------

 · Diesem  Softwarepacket  liegt  das  Tool  "MultiFileSystem"  in  der
   Schublade "Tools" bei.

 @{"MFS" Link "tools/mfs/MultiFileSystem.guide/Main"}		A tool that helps you combine several filesystems
		(PFS, FFS etc) on a single drive

@endnode


@node Bugs

                                Fehler
                                ------

 · Wenn  Sie  irgendwas  finden, was merkwürdig ist, oder nicht richtig
   funktioniert, so teilen Sie uns das bitte mit.

@endnode

@node Tobedone

                    Was noch getan werden muß
                    -------------------------

 · Die  Entwicklung  von  PFS  ended nicht mit dieser Version.  Es sind
   folgende Sachen geplant.

    - Hardlink-Unterstützung
    - Softlink-Unterstützung
    - Notification-Unterstützung
    - "c:addbuffers"-Unterstützung

 · Geplant ist weiterhin:
    - MuFS-Unterstützung
    - Die Möglichkeit gelöschte Files zu retten

@endnode

@node Credits

                             Danksagungen
                             ------------

 · An  dieser  Stelle  möchte  ich allen danken für ihre Hilfe und ihre
   Unterstützung.

Rougier  Sylvaian  und  Pierre  Carrette for ihre zahlreichen Ideen und
ihre Unterstützung vom ersten Tag an.

Holger Kruse für sein tief fundiertes Amiga-Wissen.

Pavel     Troller    für    die    Hilfe    beim    Entwickeln    eines
Multi-User-Filesystems (noch nicht ganz fertig).

Nicola  Salmoria  für  das Testen der Beta-Version und ihre Vorschläge.
Und für die Erlaubnis ihr MFS in das PFS-Softwarepacket aufzunehmen.

Erik Wasser für das Übersetzen der Dokumentation ins Deutsche.

Den  Beta-Tester  Dank  für  das  Finden  der  zahlreichen Bugs und das
Austesten der verschiedenen Konfigurationen.

Und allen registrierten Benutzern für ihre Unterstützung.

@endnode

@node Support

                                Support
                                -------

Wenn   Sie   irgendwelche   Probleme,   Vorschläge,  Kommentare  haben,
kontaktieren Sie bitte Fourth Level Developments:

        E-Mail: pfssales@flevel.demon.co.uk
           Tel: (+44) 0117 955 8225
           Fax: (+44) 0117 955 9157

      Addresse: Fourth Level Developments
                31, Ashley Hill
                Montpelier
                Bristol
                BS6 5JA
                England

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