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 Oldie Review: Judas Priest`s Painkiller

Neben Iron Maiden gehören Judas Priest sicherlich zu den wichtigsten Heavy Metal Bands überhaupt und dürften wohl Lesern dieser Zeilen hinreichend bekannt sein, auch wenn der letzte Opus "Jugulator" mit dem neuen Sänger Ripper Owens aufgrund moderner Ausrichtung baden ging. Eine CD dieser lebenden Legende rauszusuchen ist zwar alles andere als einfach und indem ich das `90 Album "Painkiller" wähle, dürfte ich die Wahl zwar auch nicht 100%ig richtig getroffen haben ("British Steel" wäre wohl angebrachter gewesen), aber es gehört nunmal zu einem meiner Lieblingsalbum im Metal Bereich überhaupt und sollte all jenen, die es tatsächlich noch nicht kennen, hier einmal näher gebracht werden.

"Painkiller" ist nach einer schwachen Judas Priest Phase, die Alben wie "Turbo" hervorbrachte, ein Meisterwerk par excellence und stellt den schon guten Vorgänger "Ram It Down" ohne Probleme in den Schatten, was Härtegrad und Songwriting angeht: So ist "Painkiller" ein verdammt hartes Album geworden, auf dem Metal Gott Rob Halford, übrigens hier zum letzten mal bei Judas Priest an den Vocals tätig, zur absoluten Höchstform aufläuft und Songs wie den alles wegblasenden Opener "Painkiller" oder die Metal Hymne "Metal Meltdown" mit seiner aussergewöhnlichen Stimme zu Perlen im Metal Bereich avancieren lässt. Keine Frage, daß auch die weiteren Stücke auf dieser CD ihresgleichen suchen und "Painkiller" zu einem einmaligen Album machen, das Judas Priest in absoluter Höchstform und zudem unvergleichbar heavy zeigt - Kompromisse werden auf dieser Scheibe auf jeden Fall nicht gemacht und die kommerzielle Seite, die auf Alben wie "Turbo" mehr als deutlich zu Tage trat, wird hier komplett in den Hintergrund gerückt. Hier regieren schnelle, harte und eingängige Songs im klassischen Heavy Metal Gewand.

"Painkiller" gehört in jede Metal Sammlung und sollte einem Großteil der Leser eigentlich bekannt sein - wer "Painkiller" tatsächlich nicht kennt, hat schlicht und einfach eines der zeitlosesten Alben der `90er Jahre verpasst und zugleich ein Highlight im Metal Bereich überhaupt nicht zur Kenntniss genommen bzw. es bisher nicht gekannt. Also: Wer diese CD noch nicht sein eigen nennt, rennt jetzt schnell zum CD Händler seines Vertrauens und greift diese Scheibe ohne zu zögern ab und wird danach in einer guten dreiviertel Stunde erleben, was wirklicher Heavy Metal, fern ab von all dem ganzen Pseudo Metal Kram wie Korn, Limp Bizkit und dem ganzen "New Metal" Zeugs, ist!

 Fazit: 10 von 10 Punkten

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