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 Steel Prophet: Genesis

Steel Prophet gehören sicherlich zu jener Sorte Metal Bands, die trotz jahrelanger hochkarätiger Releases (man denke an das gnadenlos geile "Into The Void" Album, welches 1997 leider zeitgleich mit dem HammerFall Debut erschien und infolge dessen unterging) im Schatten der Großen standen und erst in den letzten Monaten, auch bedingt durch einen Vertrag mit Nuclear Blast, einem größeren Teil der Metalheads bekannt wurden. Nach dem hervorragenden "Messiah" Album, folgt mit "Genesis" nun das nächste Output der Band, wobei es sich allerdings nicht um ein neues Studioalbum, sondern um eine Art Compilation handelt. Hauptgrund für die Veröffentlichung von "Genesis" waren nämlich die ständigen Nachfragen nach dem "Inner Ascendence" Demo von 1989, welches mit zu den 10 besten Demos im US Metal Sektor gehören dürfte, heute aber natürlich längst vergriffen ist oder als Bootleg zu horrenden Preisen gehandelt wird. Neben diesen 6 gnadenlos geilen Songs, die deutlicher als die aktuellen Releases in die (alte) Fates Warning Richtung gehen, wurden auch noch 7 Coverversionen, die zum Teil nur auf diversen Samplern erschienen sind, auf "Genesis" wiederveröffentlicht: Neben dem Accept Cover "Fast As A Shark" mussten auch noch Black Sabbath ("Neon Knights"), Judas Priest ("Dreamer, Deceiver"), Metallica ("Fade To Black"), Iron Maiden ("Gangland" und "Ides Of March / Purgatory", welches einigen vielleicht schon vom `97er Album "Into The Void" bekannt sein dürfte) und die Simple Minds ("Don`t You Forget About Me") dran glauben. Die Coverversionen unterscheiden sich zwar nicht wesentlich vom Original, können aber vielleicht, mit Ausnahme des Simple Minds Covers, gerade deswegen überzeugen - zumal es sich nicht um die bekanntesten Stücke von Acts wie Iron Maiden, Metallica oder Judas Priest handelt. Somit kann man "Genesis", welches übrigens auf 10.000 Stück limitiert ist, ein hohes Niveau atttestieren, welches insbesondere für Leute interessant sein dürfte, die die Band erst in den letzten Monaten kennengelernt haben - diese können das Teil ebenso wie alle älteren Steel Prophet Fans, die nicht im Besitz des "Inner Ascendence" Demos sind, bedenkenlos abgreifen, denn es lohnt sich wirklich.

 Fazit: 10 von 10 Punkten

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